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Leibhaftige Noa (Welt der Verwandelten Buch 3): LitRPG-Serie

Leibhaftige Noa (Welt der Verwandelten Buch 3): LitRPG-Serie

Автор Vasily Mahanenko

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Leibhaftige Noa (Welt der Verwandelten Buch 3): LitRPG-Serie

Автор Vasily Mahanenko

Длина:
445 страниц
6 часов
Издатель:
Издано:
30 мая 2022 г.
ISBN:
9788076196124
Формат:
Книга

Описание

Die Welt der Verwandelten geht weiter! Eine gekidnappte Schwester, ein mächtiger Feind auf den Fersen, und die Erde in der Gewalt furchtbarer Monster. Was braucht man mehr, um ein wahrer Held zu werden und die Menschheit zu retten? Leider nur hat Mark Derwin im Moment größere Sorgen, denn er will nichts, als seine Schwester Puschel wiederfinden. Außerdem muss er sie als die Person zurückbringen, die sie immer gewesen ist, und nicht als einen bloßen Klumpen Noa. Um das zu erreichen, ist er zu allem bereit, sogar dazu, das Unmögliche zu tun und mit dem Spiel zusammenzuarbeiten. Aber nicht mit dem Spieleigentümer. An ihn hat Mark eine ganze Menge Fragen.
Издатель:
Издано:
30 мая 2022 г.
ISBN:
9788076196124
Формат:
Книга

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Leibhaftige Noa (Welt der Verwandelten Buch 3) - Vasily Mahanenko

Kapitel 1

ALLES GESCHAH so schnell, dass niemand auch nur ahnte, was vor sich ging. Außer mir, natürlich. Und auch wenn manche das, was ich getan hatte, als Verrat oder miesen Trick bezeichnet hätten, war es für mich das einzig Richtige. Hätte ich noch einmal die Chance dazu bekommen, hätte ich den „miesen Trick" ohne zu zögern noch einmal angewandt. Die Erde war für die Menschen bestimmt — Außerirdische hatten hier nichts zu suchen. Ganz gleich, wie nützlich sie waren.

Ich schloss meine Augen und dachte an alles zurück, was geschehen war, tauchte in meine Erinnerungen ein ...

„Es gefällt dir nicht, an die Wand genagelt zu sein, Mark Derwin? Die scharfen Zähne von Villian Po, dem Anführer des Söldnerclans der Zarter, blitzten. Die Gruppe war die Leibwache des mysteriösen Spieleigentümers, der die Ursache für das „Problem auf der Erde war — dass 80 % der Bevölkerung in furchterregende Monster verwandelt worden waren. Der Rest war ebenso monströs, nur dass er bei klarem Verstand war. Aber das war noch nicht genug, denn ein ganzer Haufen anderer Spieler, die alle vom System erzeugt worden waren, mischte mit. Während die Aufgabe der natürlichen Verwandelten darin bestand, zu überleben, waren die Außerirdischen nur auf der Erde, um sich an allem - von Ressourcen über Gefangene bis hin zu In-Game-Items – zu bereichern. Alles, was ihnen Gewinn oder einen höheren Status beim nächsten Release des Spiels bringen konnte. Unter den Fremden waren auch die Zarter-Söldner, die sich darauf spezialisiert hatten, überdurchschnittlich begabte Erdlinge auszuschalten.

„Du hast versprochen zu helfen. Wie?", fragte ich, während ich mit ansah, wie Villian sich mit einem Schlag aus seiner Rüstung befreite.

Erst kurz vorher hatte ich mithilfe von Grust, einem anderen Erdling, den gefährlichen Gegner bezwingen und ihn in eine stählerne Rüstung sperren können, ein eigentümliches, aber effektives Gefängnis. Aber genau in diesem Moment zerriss der grünhäutige Spieler sie und befreite sich daraus, und ich konnte nichts dagegen tun. Puschel, meine Schwester, war wieder entführt worden, und dieses Mal war die Lage noch viel gefährlicher. Der Spieler, dessen Name aus einer Zahl bestand und den alle „Zwei" nannten, hatte unmissverständliche Bedingungen gestellt: Entweder ich würde für ihn arbeiten, oder Puschel würde vernichtet werden, ohne Chance auf Rückkehr. Das konnte ich nicht zulassen. Also hatte ich beschlossen, etwas zu tun, was für mich bis dahin unvorstellbar gewesen war: mit dem Feind zu kooperieren. Doch für meine Schwester hätte ich mich auch mit dem Teufel verbündet, wenn er mir dafür einen Ausweg aus meiner Misere gezeigt hätte.

„Für den Anfang erledigst du etwas für mich, und dann fragen wir Olsen, was Zwei will, antwortete Villian, während er sich streckte und seine steifen Muskeln bewegte. „Vielleicht ist es nicht so schlimm.

„Etwas für dich erledigen? Meine Schwester wurde entführt!", erwiderte ich entrüstet.

„Sie haben dir drei Tage gegeben, um dich zu entscheiden. Der Außerirdische war barsch und unnachgiebig. „Bis dahin wird ihr nichts passieren, und du kannst die Zeit nutzen, um einen Weg zu finden, Einfluss auf den General auszuüben. Etwas, wofür er deine Schwester bereitwillig eintauschen würde.

„Ich habe die Perle", sagte ich und ließ meine Hand in die Tasche gleiten, um mich zu vergewissern. Ja, sie war noch genau dort, wo ich sie hingesteckt hatte.

Villian schnaubte und antwortete: „Die ist so gut wie weg. Man hat mir etwas dafür versprochen, also wird sie mit mir kommen. Nenne es eine Entschädigung dafür, dass ich dich nicht gleich töte, sobald du mich gehen gelassen hast."

Meine Miene verfinsterte sich, aber ich schwieg. Der Außerirdische lachte hämisch und lenkte die LTS nach Westen — aus dem Hexagon heraus. Eine Zeit lang flogen wir schweigend dahin. Jeder von uns hing seinen Gedanken nach, bis Villian auf Mary zeigte.

„Das Weib nehme ich auch mit."

Sie war noch nicht aufgewacht, was allerdings bald der Fall sein würde.

„Wozu brauchst du einen Menschen? Geht es dir um die Paarung verschiedener Arten?"

„Du bist ein Idiot, Mark Derwin. Die Frau ist ein Phantom-Morph — das Spiel passt sie automatisch an das jeweilige Ideal an, das der Betrachter in seinem Kopf hat. Für dich sieht sie sicher aus wie ein fetter Glatzkopf, aber für mich ist sie eine Schönheit mit grüner Haut. Sieh sie als Lohn für meine Dienste."

„Die Perle ist wohl nicht genug?", fragte ich sarkastisch. ´

Der Außerirdische antwortete geduldig. „Die Perle ist meine Bezahlung dafür, dass ich dich nicht töte. Mary ist für meine Zeit. Glaubst du etwa, ich hätte nichts Besseres zu tun? Auf der Erde gibt es noch eine Menge zu plündern, und ich verplempere hier meine Zeit mit dir und deiner erbärmlichen Schwester."

Ich knirschte hilflos mit den Zähnen. Tja, ich hatte gewusst, dass ich den Dschinn aus der Flasche ließ, und ich hatte auch gewusst, dass es kein netter blauer wie bei Aladin war. Es würde nie kleine Vögelchen geben, die fröhlich zwitschernd um uns herum flatterten. Daher konnte ich nichts tun als meine Klappe zu halten und Villians Anweisungen zu befolgen. Immerhin hatte er meine benannten Items, was bedeutete, dass ich seine Geisel war. Aber etwas gab es doch, was ich tun konnte.

„Du musst mir noch sagen, in welchen Gebieten das Team des Eigentümers ist."

„Du wirst keine Zeit haben, dir darüber Gedanken zu machen", begann Villian, aber ich gab nicht nach.

„Wofür ich Zeit habe und wofür nicht, das lass mal meine Sorge sein. Welche Gebiete sind geschlossen? Oder willst du etwa dein Wort brechen? Ich wette, das Spiel hätte dazu etwas zu sagen, auch wenn ich erst noch herausfinden muss, wie ich mit ihm sprechen kann. Hey, Funktion! Ich habe …"

„Schon gut, du kannst deine Gebiete haben", sagte der Söldner etwas zu emotional. Seinem Gesicht nach zu urteilen, hatte das Spiel seine Mittel, die Außerirdischen unter Druck zu setzen. Zumindest Villian.

Vielleicht hätte ich mich für das, was als Nächstes passierte, selbst fertigmachen können, aber ich tat es nicht. Es war die richtige Entscheidung.

Villian hielt mir die geöffnete Handfläche hin, und sofort druckte das Spiel sein Telefon aus Nanopartikeln aus.

„Schau", sagte der Söldner verstimmt.

Das war sein letztes Wort in unserem Release. Während ich mich über den Bildschirm beugte, um die vorbeifliegenden Bilder zu sehen, ließ ich meine rechte Hand selbstständig ihr Werk tun. So agil und schnell der Anführer der Zarter auch war — es war nicht genug. Giftzahn drang mit Leichtigkeit in das Gehirn des grünen Mistkerls ein und setzte eine Ladung nekrotischer Energie frei. Und das nicht etwa in Zeitlupe — der Stoß war schnell, präzise und tödlich.

Mit diesem einzigen kleinen Fehler handelte sich der große Spieler einen Berg von zukünftigen Problemen ein. Das Spiel berichtete mir sofort in allen Einzelheiten, was ihn erwartete:

Villian Po wurde geopfert und hat eine Strafe für vier Releases erhalten.

Du kannst dir vier Items auf dem höchsten für dich verfügbaren Level aussuchen (aktuelles Ausrüstungslevel: 7).

Level +5 (407).

***

Du hast einen Spieler der Leibgarde des Eigentümers getötet.

Du kannst dir einen benannten Item aus dem Store aussuchen.

Level +20 (427).

Du erhältst 10 freie Attributpunkte.

***

Du hast einen Spieler mit mehr als fünf Verpflichtungen im aktuellen Release vernichtet.

Für jede nicht erfüllte Verpflichtung wird Villian Po für ein Release bestraft.

Für jede nicht erfüllte Verpflichtung deines besiegten Feindes kannst du dir vier Items auf dem höchsten für dich verfügbaren Level aussuchen (aktuelles Ausrüstungslevel: 7).

***

Die Zarter-Gruppe hat ihren Anführer für mehr als fünf Releases verloren und wurde aufgelöst.

Dein Rang „Bezwinger der Zarter ändert sich in „Vernichter der Zarter.

Der Eigentümer hat die Söldnergruppe der Zarter als seine Leibwache entlassen.

Du erhältst 20 freie Attributpunkte.

Villians Körper schrumpelte indessen zusammen wie ein Ballon mit einem Loch. Das Telefon fiel ihm aus der Hand, doch ich schnappte es mir, bevor es auf den Boden fiel. Es war der einzige Grund, warum ich mich bereit erklärt hatte, mit diesem Bastard zusammenzuarbeiten - meine einzige Chance, zu überleben.

Store hacken ... Erfolgreich! Zugang zu Level-6-Items freigeschaltet.

Brieftasche hacken ... Erfolgreich! Verfügbar: 788.227.000 Münzen.

Persönliche Daten hacken ... Erfolgreich!

Kontaktliste hacken ... Erfolgreich!

Karte hacken ... Erfolgreich!

Speicherinhalt hacken ... Erfolgreich!

Telefonfunktionen hacken ... Erfolgreich!

Um sicherzugehen, dass ich mir keine Probleme einhandelte, rief ich den virtuellen Speicher auf und druckte alles Wertvolle aus, das der Chef der Zarter dort gehortet hatte. Natürlich begann ich mit dem, was mir am meisten am Herzen lag.

Walküre — eine Automatikpistole mit sechs Arten von Munition mit einer Kapazität von jeweils bis zu 6.600 Schuss. Und das auf dem läppischen Level 22! Je weiter die Waffe sich verbesserte, desto größer wurden die Munitionstrommeln. Ich würde sie also nicht mehr so oft nachladen müssen. Außerdem hatte sie einen auf den Lauf montierten Granatwerfer mit 22 Plasmagranaten, der hervorragend zum Ausschalten großer Gruppen von Feinden geeignet war.

Raptor — ein Ersatz für mein Telefon zum Befestigen an meinem Arm, der als Scanner fungierte. Dank seines Levels 22 würde er alle Gegner mit einer Tarnung unter Level 110 entdecken. Aber damit endete der Spaß noch nicht: Ab sofort würde ich andere Spieler im Umkreis von 22 Metern hacken können, sogar wenn sie außerhalb meines Sichtfelds waren. Hätte ich diesen Raptor im Dungeon gehabt, hätte ich alle und jeden deaktiviert.

Zelda — ein Tarnumhang, der mich 22 Minuten lang unsichtbar machen konnte. Alle fünf Minuten baute er 22 Sekunden Unsichtbarkeit wieder auf. Es war fantastisch! Wer mich jetzt sehen wollte, brauchte dazu eine Wahrnehmung oder eine Erkennung über Level 110.

Und last, but not least ...

Ulbaron — meine Festung, meine Rüstung. Mein Ein und Alles, in einem Wort. Der eingebaute Schutz konnte bis zu 1.100 Treffer aushalten. Zwar war der Hexagon-General so wütend auf mich gewesen, dass der Schutz siebenmal gefallen war, sodass er dort nur noch 157 Treffer einstecken konnte, aber wenigstens war ich in den anderen Hexagonen praktisch unsterblich. Und dann waren da noch kleine, unwichtige Schmankerl wie ein komplettes hermetisches Siegel, das 220 Minuten anhielt, die Fähigkeit, bis zu 110 Meter in die Luft aufzusteigen, das Fernglas mit 24fachem Zoom und die komfortable Klimakontrolle. Halt — die Klimakontrolle ist eigentlich gar nicht unwichtig. Ich habe sie wirklich vermisst.

Giftzahn, mein tödlicher Freund, lag etwas abseits neben dem Haufen von Items. Erstens hatte ich ihn schon bei mir gehabt. Zweitens hatte ich ihn mithilfe einer Klinge, die ich zufällig in einem Dungeon gefunden hatte, selbst geschaffen. Und drittens hatte er keine besondere Beschreibung. Seine Funktion beschränkte sich darauf, Spieler zu opfern, indem er ihnen einen Debuff verpasste. Oder, wie im Falle des Söldnerchefs, ein Urteil von oben zu vollstrecken. Es fühlte sich wahnsinnig gut an, es einem dieser Drecksäcke gegeben zu haben, die so viele Millionen Menschen umgebracht hatten. Neun Releases sind nicht genug! Ich hätte Villian zu lebenslanger Zwangsarbeit verdonnert, hätte ich die Möglichkeit dazu gehabt.

Als schließlich alles wieder da war und mir ein kühles Lüftchen ins Gesicht wehte, hielt ich die LTS in etwa einem Kilometer Höhe an. Ulbaron wird es irgendwann schaffen, so hochzukommen. Aber in diesem Moment dachte ich weniger an die Zukunft als vielmehr an den Stapel Items, die ich aus Villians Speicher ausgedruckt hatte. Vieles davon war faszinierend.

Zunächst einmal war da der Haufen benannter Items. Einerseits waren sie nutzlos, denn ich konnte nicht einmal die Angaben ihrer Attribute lesen. Andererseits verriet mir ihr Aussehen viel über ihre Funktionen und gab mir die Möglichkeit, sie im Store zu finden. Villian war mir nicht wie ein Sammler vorgekommen, und deshalb konnte ich nur vermuten, dass jedes der Items ihm wichtig gewesen war.

Es gab Walküre, einen halb zerstörten Ulbaron und Raptor. Ich hatte sie alle schon einmal gesehen und löste sie daher schnell in der Atmosphäre auf und brachte ihre Nanopartikel zurück ins Spiel. Aber ein paar andere Dinge erregten meine Aufmerksamkeit. Allem voran ein Kästchen, das augenscheinlich an der Schulter befestigt wurde. Ich brauchte nicht lange zu suchen, ehe ich ein ähnliches Item im Store fand, auch wenn ich nicht sicher war, warum Villian es ausgewählt hatte. Das Ding ist nutzlos!

Schulma. Beschreibung: Universeller Erweiterungsgenerator. Gegenwärtiges Schulma-Level: 22. Ermöglicht das Hinzufügen von bis zu 22 verschiedenen Erweiterungen. Kann in der Spielwelt nicht gesperrt werden. Anforderungen: Erweitertes Bewusstsein (100), Gerätereparatur (100), Geräteherstellung (100), Integration (100). Preis: 100.000.000 Münzen.

Wieso ein leerer Behälter so viel kosten sollte, war mir zu hoch. Zudem erfüllte ich einige der Anforderungen nicht, und manche Attribute, die für mich offensichtlich nicht erstrangig oder auch nur zweitrangig waren. Und schließlich weigerte sich der Store auch noch, mir zu zeigen, welche Erweiterungen Schulma brachte, solange ich das Ding nicht tatsächlich kaufte.

Ich war neugierig, aber schließlich konnte ich mich nicht dazu durchringen, den Bestätigungs-Button zu drücken. Sicher, ich hatte acht freie benannte Items oder Erweiterungen, die ich mir holen konnte, aber ich wusste nicht, was mir noch ins Auge fallen würde. Einen meiner Boni für etwas so Sinnloses auszugeben, nur um zu sehen, warum es so viel kostete — das war Blödsinn. Eine furchtbare Verschwendung von Ressourcen. In diesem Sinne legte ich Schulma beiseite und machte mich daran, den Rest der Geräte zu suchen. Das Meiste davon fand ich zwar nicht, aber eines begeisterte mich so sehr, dass ich es gleich nahm.

Fartira. Beschreibung: Universelles Gerät zum Verbergen von Spielerinformationen. Gegenwärtiges Fartira-Level: 22. Ermöglicht es Ihnen, Ihre Spielerinformationen zu verbergen. Kann Wahrnehmung und Entdeckung bis Level 11 trotzen. Kann in der Spielwelt nicht gesperrt werden. Anforderungen: Tarnung (100), Introversion (100), Verborgenheit (100), Bewusstseinsblockade (100), Geräuschlosigkeit (100), Willenskraft (100), Spurlos (100), Verschlossenheit (100), Innere Harmonie (100), Gerätesteuerung (100), Widerstand (100). Preis: 200.000.000 Münzen.

Fartira war doppelt so teuer wie Schulma, und ihre Anforderungen übertrafen sogar die von Zelda. Dennoch war ich mir sicher, dass sie für sich genommen nutzlos war. Ich würde zusätzliche Add-ons kaufen müssen, die dafür sorgten, dass ich in der Liste der Top-Spieler des Gebiets nicht auftauchen würde. Übrigens muss ich meine Erkennung unbedingt auf Level 150 bringen. Das nämlich würde mich in Zukunft vor unangenehmen Überraschungen von der Sorte, die sich der Zarter-Anführer für mich ausgedacht hatte, bewahren. Das brauche ich, und ich erfülle alle Anforderungen. Ich nehme sie!

Genau wie ich vorausgesagt hatte, schaltete der Store den Zugang zu zusätzlichen Erweiterungen frei, sobald das Objekt erschienen war und sich auf meiner rechten Hüfte niedergelassen hatte. Es gab nicht viele Erweiterungen, aber die, die es gab, musste ich mir alle unbedingt genauer anschauen.

Die erste hielt ihren Besitzer aus der Top-Spieler-Liste des Gebiets heraus. Die zweite aus der für das Hexagon. Die dritte galt für das gesamte Spiel. Natürlich konnte man nicht einfach direkt zur dritten gehen, sondern musste zuerst die beiden Vorgänger kaufen. Und jede kostete sage und schreibe eine Milliarde Münzen. Hast du Töne? Woher nahmen sie diese Zahlen? Nach kurzer Überlegung entschied ich, dass ich mich auf das Gebiet beschränken würde. Es ist in Ordnung, wenn jeder weiß, dass ich irgendwo in diesem Hexagon bin. Das schränkte die Sache immer noch nicht wesentlich ein.

Für die Fartira-Erweiterung kamen zwar einige weitere Anforderungen hinzu, es gab allerdings keine, die ich nicht schon hatte: Hacken (100), Wahrnehmung (100) und Scanner (100). Letztere überraschte mich, aber leider war gerade niemand da, der mir die Fragen hätte beantworten können, wozu in aller Welt Fartira den Scanner brauchte. Naja, wie auch immer. Ich konnte mir zwar keinen Reim darauf machen, aber am Ende zählte nur das Ergebnis, und das stellte mich voll zufrieden: Sobald ich Fartira wieder an meine Hüfte schnallte, dieses Mal mit der Erweiterung, verschwand Mark Derwin von der Liste der Spieler im Gebiet. Auf meiner eigenen Liste stand mein Name natürlich nach wie vor ganz oben, nur war er jetzt durchscheinend, und nichts deutete auf das Gebiet hin, in dem ich mich befand. Perfekt!

Da kümmerte es mich nicht einmal, dass ich nur noch sechs Boni übrig hatte. Das sollte reichen, um Ulbaron weiter zu verbessern.

Ich hatte die Nase gestrichen voll von thermischen Explosionen, die meine Rüstung in einen Backofen und mich in einen Braten verwandelten. Außerdem war es zu einfach, mir eins überzuziehen. In beiden Fällen hielt mein Schutz natürlich, aber nichtsdestotrotz war ich danach angeschlagen und unfähig, zu denken. Das musste sich ändern.

Es stand allerdings nichts auf der Liste, was dafür geeignet war. Verdrossen kaufte ich schließlich ein paar Extraplatten für meine Rüstung, damit ich doppelt so viele Treffer einstecken konnte wie bisher (insgesamt 2.200, in meinem aktuellen Gebiet 314). Das einzige Problem war, dass ich mir Geräteherstellung (100) und Integration (100) zulegen musste, was auf insgesamt 1.040 Gratispunkte kam. Aber der zusätzliche Schutz war die Investition wert. Es war auch hilfreich, dass Integration ein sekundäres Attribut war, was bedeutete, dass es in Zukunft weniger kosten würde, es aufzurüsten.

Als ich bemerkte, dass ich aktuell nichts anderes bekommen würde, ging ich zurück und holte mir Schulma. Was ich hinzugefügt hatte, deckte sich ja nun mit ihren Anforderungen. Und tatsächlich - als die Liste der Erweiterungen im Store freigeschaltet wurde, weiteten sich meine Augen. Ich wollte sie alle, und zwar jetzt sofort.

Muskelhemmer. Eine Injektion, die alle Muskeln der Zielperson (mit Ausnahme der Atmung und des Herzschlags) für 12 Stunden lahmlegt.

Regenerationshemmer. Eine Injektion, die die Regeneration der Zielperson für 12 Stunden vollkommen blockiert.

Injektionen, Injektionen, und noch mehr Injektionen. Es gab eine Menge davon, eine für jede Lage, aber jede musste einzeln kaufen werden — zu einem Preis von 100 Millionen Minimum. Den Beschreibungen ließ sich entnehmen, dass die Hemmer kombiniert werden konnten, was ihre Wirkungsdauer allerdings verkürzte. Außerdem musste der Regenerationshemmer immer mit von der Partie sein, wenn das Ziel Regeneration besaß. Ansonsten wirkten die anderen Injektionen nicht. Ich fand auch heraus, dass das Sedativ nicht bei jedem wirkte. Villian war nach einer doppelten Dosis aufgewacht, obwohl ich mit mindestens zwei oder drei Stunden Wirkung gerechnet hatte.

Ich beschloss, einen benannten Gegenstand in petto zu behalten und drei Hemmer zu nehmen (Muskelaktivität, Gehirnaktivität und Regeneration). Andererseits wusste ich genau, was ich für Ulbaron brauchte. Es handelte sich dabei um eine kleine Erweiterung, die man mental steuerte, die aber auch automatisch ansprang, wenn das Gehirn inaktiv wurde. Das Gerät hatte nur eine Funktion: Es verabreichte dem Besitzer eine Dosis Regeneration und säuberte seinen Körper von allen anderen Elementen, die ihm injiziert worden waren. Es konnte mit bis zu 22 Spritzen bestückt werden und erfüllte alle meine Anforderungen. Wenn ich etwas Ähnliches schon bei meinem Kampf mit dem Söldnerboss besessen hätte, wäre wohl eindeutig gewesen, wer daraus als Sieger hervorgegangen wäre.

Als ich mit den benannten Items fertig war, arbeitete ich mich durch den Rest von Villians Gerümpel hindurch. Zuerst kamen einige belanglose Statuetten. Wahrscheinlich sind sie wertvoll, nur für wen? Ich beschloss, sie vorerst in mein Inventar zu werfen. Als Nächstes kamen ein paar Level-6-Items. Ich runzelte die Stirn — was hatte der Söldner mit so einem Nippes anfangen wollen? Aber dann dämmerte es mir: Na klar, sie hatten Vier gehört. Villian hatte sie sich nur geschnappt, um sicherzugehen, dass ich sie nicht in die Finger bekam. Obwohl ich wusste, dass sie keinen Nutzen für mich hatten, hatte ich es nicht eilig, sie zu verkaufen.

Nachdem ich mich davon überzeugt hatte, dass tatsächlich nichts Brauchbares dabei war, begann ich, das Telefon selbst zu durchstöbern, und fand Folgendes:

Virtueller Speicher-VIII. Beschreibung: Telefonerweiterung. Ermöglicht das Speichern von bis zu 80 In-Game-Items im virtuellen Raum. Die Items brauchen 1 Sekunde, um sich zu materialisieren. Preis: keiner, dies ist eine Belohnung für einen Rang.

Virtueller Austausch-VIII. Beschreibung: Telefonerweiterung. Ermöglicht den Tausch von In-Game-Items gegen Münzen zu 100 % ihres Wertes. Preis: keiner, dies ist eine Belohnung für einen Rang.

Ein Lächeln breitete sich auf meinem Gesicht aus — wie gut, dass ich die Loot nicht sofort verscheuert hatte. Die Kommission zu sparen war ein enormer Gewinn. Ich packte die Gelegenheit beim Schopfe und verkaufte alles, was ich nicht gebrauchen konnte, für den stattlichen Erlös von 54 Millionen Münzen. Caramba!

Die Kontakte und die Einkäufe, die Villian im Store gemacht hatte, waren zwar interessant, brachten mir aber nicht viele neue Erkenntnisse. Damit blieben nur noch zwei Dinge übrig. Erstens, die Karte: Villian hatte vor Kurzem erst alles, wofür ich so lange gebraucht hatte, um es zusammenzutragen, aus meinem Telefon eliminiert. Jetzt war die Zeit der Vergeltung gekommen. Fünf vollständige Hexagone mit detaillierten Informationen darüber, was sich wo befand, und sieben als geschlossen markierte Gebiete — das war perfekt. Genau in diese Gebiete würde ich mich sehr bald aufmachen. Der Anführer der Söldner hatte im Zuge seiner dunklen Machenschaften so einiges gesehen, aber das Hauptquartier der Zarter war immer noch dort, wo ich es in Erinnerung hatte. Aus den Karten der anderen Spieler hatte ich es mir ableiten müssen, wohingegen Villian es freundlicherweise Schwarz auf Weiß beschriftet hatte.

Das würde also mein nächstes Ziel sein. Villian hatte recht damit gehabt, dass Zwei mir drei Tage gegeben hatte, um mich zu entscheiden, und die musste ich maximal ausnutzen. Das sollte reichen, um hinzufliegen und nachzusehen, was da los ist. Ich hoffte, dass ich etwas finden würde, was so wertvoll war, dass der General bereit wäre, mir im Austausch dafür Puschel zu geben. Ich wusste allerdings auch, dass jeder der Zarter-Kämpfer seine eigene Gruppe Gefangener hatte, die ich in die sichere Zone bringen musste.

Aber selbst das war nicht der interessanteste Fund. Ich erinnerte mich daran, wie ich einen der Sprösslinge des Generals erfolgreich ausgetrickst hatte, und so durchforschte ich die Einstellungen noch gründlicher und überflog alle Nachrichten. Es waren nicht viele, aber eine Unterhaltung war darunter, die mein Herz höherschlagen ließ.

Lirkun Po: Boss, ich habe den Dungeon gefunden! . Keiner von uns ist hineingekommen, also muss es der richtige sein.

Villian Po: Großartig! Schick die Gefangenen hin und lass sie versuchen, hineinzugehen. Wir brauchen mehr Daten.

Lirkun Po: Haben es versucht. Die Gefangenen sind gestorben, bevor sie auch nur halbwegs hindurch waren. Viele Daten haben wir nicht — der Schwierigkeitsgrad ist zu hoch, und die Gefangenen hatten nicht die nötigen Skills. Ich denke, wir brauchen einen natürlichen Spieler mit der richtigen Klasse und vielen gesicherten Levels.

Villian Po: Verstehe. Ich habe so einen. Soweit ich es beurteilen kann, hat er die Unterklasse Bombenleger. Was seine Hauptklasse ist, kann ich nicht mit Sicherheit sagen, aber wahrscheinlich ist er ein Infiltrator. Alles deutet darauf hin. Wenn mein Plan aufgeht, wird er für uns arbeiten. Wir werden ihn den Dungeon bestehen lassen. Finde also eine lokale Waffe und bringe sie zur Basis.

Lirkun Po: Okay, verstanden. Wirst du ihm vom Dungeon und dem, was danach passiert, erzählen?

Villian Po: Ja, ich denke schon. Ich habe vor, ihn im nächsten Release zu einem von uns zu machen. Er sieht vielversprechend aus, auch wenn er noch eine Menge lernen muss. Schaffst du das?

Lirkun Po: Du kennst meinen Preis. Für zwei rote Explosionen unterrichte ich einen Schurwan.

Villian Po: Du bekommst sie, sobald ich wieder auf der Basis bin.

Lirkun Po: Klingt gut.

Oha, Villian wollte also wirklich, dass ich mich ihnen anschließe. Und das bedeutete auch, dass ich die Koordinaten für einen geheimnisvollen Dungeon hatte, der nicht auf der Karte zu sehen war. Interessante Neuigkeiten. Es gab allerdings ein paar Nuancen und Folgen, über die ich nicht im Bilde war, und ich konnte nicht umhin, mich zu fragen, ob ich Villian nicht vielleicht zu früh ausgeschaltet hatte. Vielleicht hätte ich ihn verhören sollen, bevor ich ihn abserviert habe ... Andererseits kannte ich ein anderes Wesen, das die Informationen hatte: Lirkun Po. Auch wenn wir uns noch nie begegnet waren.

Ich nahm an, dass ich Lirkun auf der Zarter-Basis finden würde, was ein weiterer Grund war, dorthin zu gelangen. Aber zuerst musste ich wie immer hochleveln. Ich hatte schon lange vorgehabt, alle meine Werte auf 130 hochzuschrauben, hatte aber nie genug Münzen dafür gehabt. Mit meinen neuen Attributen und Skills brauchte ich dafür 66.500 Punkte oder 133 Millionen Münzen. Und das nur, um alles auf Level 130 zu bringen! Es war haarsträubend teuer.

Aber damit nicht genug: Meine nächste Priorität war, alles auf 160 zu bringen, denn dann würde ich meine benannten Items ohne Probleme auf Level 40 steigern können. Als ich jedoch nachsah, was ich dafür würde blechen müssen, konnte ich mich nur entsetzt zurücklehnen.

Um meine primären Attribute auf dieses Level zu bringen, bräuchte ich 196.000 freie Punkte beziehungsweise 392 Millionen Münzen. Natürlich hatte ich nicht so viel.

Mit meinen sekundären Attributen sah es einfacher aus — einige davon waren schon auf Level 150. Um sie zu erhöhen, würde ich 120.000 Punkte oder 240 Millionen Münzen ausgeben müssen ... Das ist alles ...

Die Kirsche auf dem Sahnehäubchen waren die anderen Attribute und Skills. Sie kosteten 1.080.000 freie Punkte oder 2,2 Milliarden Münzen. Wo zur Hölle soll ich so viel Geld hernehmen? Noch vor wenigen Sekunden hatte ich mich sagenhaft reich gefühlt, aber nun kam ich, nachdem ich kurz überschlagen hatte, zu dem Schluss, dass mir ... zwei Milliarden fehlten! Und das inklusive dessen, was auf meinem Konto lag.

Meine Emotionen schlugen hoch, und darunter war nicht eine positive.

Ach, Dreck! Scheiß‘ drauf! Ich beschloss, meine primären und sekundären Skills und Attribute aufzuwerten, um mich garantiert vor allen verbergen zu können, die es auf Noa abgesehen hatten. Das war nicht zu teuer. Ich wollte auch noch etwas übrighaben, damit mein Partner ...

Mir wurde ganz flau im Magen, als ich an Grust und seine neue Gruppe dachte. Er wollte Milady und Little wieder zum Leben erwecken, und sie würden benannte Items und ausreichend Spritzen brauchen, um zu überleben. Das würde die gleiche monströse Summe kosten, die ich schon in mich selbst gesteckt hatte. Soll ich sie vergessen und einfach weitermachen? Das könnte ich schon tun, aber …

Wie ich dieses „aber" hasste. Nein, das konnte ich nicht machen, zumindest nicht mit Grust. Was bedeutete, dass ich nichts auf Level 160 hochpushen würde. Mit Level 130 würde ich vorerst leben müssen.

Ich wendete das Fluggerät und machte mich auf den Weg zu Verlovens Gebiet. Dort war mein Partner — ganz zu schweigen von einigen Angelegenheiten, die noch zu erledigen waren. Es gab da ein paar überschüssige Noa-Einheiten, die mir ein Loch in die Tasche brannten — ich konnte sie verwenden, um der Funktion etwas abzukaufen. Außerdem kann er den Sukkubus haben.

„Mark, wo sind die anderen alle?"

Als hätte es meine Gedanken gelesen, setzte sich das Mädchen auf einmal nach Luft schnappend auf und starrte mich mit seinen umwerfend schönen Augen an. In meiner Lendengegend wurde es mir eng. Und das allein davon, dass sie mich anschaut!

„Hast du mich gerettet? Du bist mein Held!"

Bevor ich begriff, was geschah, hatte Mary all ihre Kleidung ausgezogen. Das war zu viel — als sich ihre Arme um meinen Hals legten, leistete ich keine Gegenwehr. Sie streichelte meine Rüstung und flüsterte mir süße Worte ins Ohr. Im Nu war mein Verstand ausgeschaltet, meine Probleme schmolzen dahin, und ...

Kontrollverlust.

Regenerationsspritze. Künstliche Elemente wurden aus deinem Körper entfernt.

Es fühlte sich an, als hätte mir jemand einen Eimer kaltes Wasser über den Kopf geschüttet. Die Hemmer-Spritze erschien in meiner Hand, und Mary jaulte auf, als der spitze Gegenstand sich in ihren festen Hintern bohrte. Der reglose, nackte Körper fiel auf den Boden des Flugzeugs. Ich konnte wieder atmen. Nein, ich muss sie Verloven bringen, so schnell wie möglich! Noch mehr solcher Abenteuer brauchte ich nicht.

Kapitel 2

„NIEMAND FREUT SICH, dich hier zu sehen, Mark Derwin", begrüßte Verloven mich, als ich neben dem Pavillon landete.

Die Funktion war offensichtlich verstimmt und mit allem und jedem unzufrieden — das konnte sogar jemand erkennen, der so schwer von Begriff war wie ich. Obwohl Grust nirgends zu sehen war, sagte mir das Rating, dass er sich definitiv in dem Gebiet befand. Milady und Little ebenfalls - er hatte sie bereits wieder zum Leben erweckt.

„Ich habe über dein Angebot nachgedacht, sagte ich mit einem Nicken in Marys Richtung. „Ich bin bereit, sie einzutauschen.

„Was willst du?" Die Miene des alten Mannes blieb gleichgültig, aber seine funkelnden Augen verrieten sein Interesse.

„Informationen. Viele Informationen. Außerdem muss ich einige Dinge bei dir kaufen."

„Es gibt Grenzen für das, was Funktionen anderen mitteilen dürfen, daher kann ich wahrscheinlich nicht alle Fragen beantworten, die du stellst. Warte mal, was willst du denn von mir bekommen, was du nicht selbst kaufen kannst? Du hast doch schon Zugang zu Level acht!"

„Ich brauche acht grüne Explosionen", sagte ich und grunzte dann, als Verlovens Augen sich zur Größe zweier Untertassen weiteten.

„Was? Das ist unmöglich! Woher weißt du überhaupt, dass es so etwas gibt?"

„Außerdem fünf rote, fuhr ich fort und ignorierte Verlovens Empörung. „Die funktionieren doch ab Level dreißig, oder?

„Nun, ja, sagte die Funktion und nickte wie vor den Kopf geschlagen. Doch dann fing sie sich schnell. „Aber das ist unmöglich! So viele könnte ich dir nicht einmal für die Sklavin geben — weder du noch ich haben genug Münzen.

„Aber ich habe die hier." Ich zeigte der Funktion meine verbleibende Noa.

„Das bringt nichts."

Es war überraschend, aber der alte Mann schien nicht beeindruckt. Ganz so, als hätte ich ihm statt Noa ein paar normale Steine gezeigt. Was ist das Problem? Die letzte Frage hatte ich offenbar laut gestellt.

„Das Problem ist, dass das Spiel den Wert von Noa-Einheiten mit 50 Millionen Münzen festgesetzt hat."

Ich hatte das ganze Münzsystem nie verstanden. Verloven war daher so freundlich, es mir zu erklären.

„In diesem Spiel ist nichts umsonst, alles hat seinen Preis. Das System bezahlt euch dafür, dass ihr Fotos von seinen Einheiten — Monstern —, ob lebendig oder tot, macht. Nun, vor allem tot. Auf diese Weise erkennt es, welche Ressourcen es freigeben kann, und startet seinen Standardbereinigungsprozess. Da in deinem Fall eine Strafe der Stufe sieben vorliegt, wird dem General als Verursacher der Strafe der zusätzliche Betrag in Rechnung gestellt. Aber es druckt diese Münzen nicht einfach aus dem Nichts. Es ... Nein, das darfst du nicht wissen. Aber das gilt für alles — im Spiel gibt es nichts umsonst. Erinnerst du dich an unseren Tauschhandel? Ich konnte dir nur benannte Items für Noa geben, weil ihr Wert unter fünfzig Millionen lag. Zelda hat viel mehr gekostet, deshalb habe ich dir gesagt, dass sie zwei Einheiten kostet. Um auf deine Explosionen zurückzukommen: Die grünen Explosionen kosten hundert Millionen pro Stück. Um dir die acht zu geben, die du willst, müsste ich dem Spiel 800 Millionen bezahlen. So gerne ich das auch tun würde - mein Gebiet hat keinen Zugang zu solchen Ressourcen."

„Aber da passt einiges nicht zusammen, erwiderte ich. „Ich bekomme Boni, und zwar kostenlos. Es spielt keine Rolle, wie viel das benannte Item wert ist — es könnte eine Milliarde Münzen sein. Und das könnte ich dann verkaufen. Wer bezahlt das alles?

„Hast du es denn versucht?, fragte der alte Mann verschmitzt. „Los, mach‘ schon. Wie ich sehe, hast du noch einen Bonus für ein benanntes Item übrig. Such‘ dir irgendetwas aus, das mehr als 20 Millionen wert ist, und versuche, es zu verkaufen. Ich will dein Gesicht sehen.

Mir gefiel nicht, wie Verloven mich verhöhnte, aber ich beschloss, mitzuspielen. Nur für den Fall, dass etwas schief ging, besorgte ich mir die Fartira-Erweiterung, die mich auf Hexagon-Ebene verbergen würde. Sobald sie ausgedruckt war, öffnete ich freudig meine virtuelle Tauschbörse und …

Alles, was ich zurückbekam, war der Bonus, den ich gerade verwendet hatte.

„Das Spiel passt genau auf, dass niemand versucht, zu schummeln", sagte Verloven. „Man kann keine benannten Items im Wert von mehr als

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