Вы находитесь на странице: 1из 80

2 | Karte Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp

Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp Inhalt | 3

inhalts­
verzeichnis
Eine Reise durch den Garten Österreichs.

Seite
Vorwort 4–7
Bründl und Burgen 8 – 11
Kräuter, Käs und Apfeltrüffel 12 – 17
Oststeirische Gärten 18 – 19
Genussradeln und Almwellness 20 – 25
Spaß und Abenteuer 26 – 29
Typisch oststeirisch 30 – 32

Regionen
Naturpark Almenland 34 – 35
ApfelLand Stubenbergsee 36 – 37
Thermenregion Bad Waltersdorf 38 – 39
Gleisdorf 40 – 41
Hartbergerland 42 – 43
Joglland–Waldheimat 44 – 45
Naturpark Pöllauer Tal 46 – 47
Wechselland 48 – 49
Weiz & St. Ruprecht/Raab 50 – 51
Themenstraßen 52

Touren Alle Tipps und Aus-


flugsziele finden Sie
Touren per Fuß 54 – 61
auf unserer Ausflugs-
Touren per Rad 62 – 67 zielekarte mit rund
40 Bonusangeboten.
Touren per Auto 68 – 73 Gemeinsam mit Ihrem
Tour per Motorrad 74 Meldezettel können Sie
für die Dauer Ihres
Touren mal anders 75 – 76 Aufenthaltes die Vor­
Von Garten zu Garten 77 teile und Ermäßigun­
gen dieser Ausflugs­
Veranstaltungen 78 – 79 ziele nutzen.
4 | Vorwort Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp
Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp Vorwort | 5

Liebe Leserinnen
und Leser!
Eine wahre Geschichte.

Meine erste Reise in den Garten Österreichs bleibt mir unvergesslich.


Ich fuhr durch kleine Gassen auf den Hauptplatz von Pöllau. Mitten im Ort
stand ein riesiger Christbaum ­– dahinter die beeindruckende Kuppel der
Kirche und rund herum die schmuck beleuchteten Häuschen. Ich war in
einem Märchen angekommen.

Dieses Land hat mich immer mehr fasziniert, und ich habe bei meinen
Entdeckungsreisen die wunderbarsten Erlebnisse gesammelt. Nicht nur NR. Abg. Jochen Pack
geheime Schwammerlplätze, köstliche Waldbeeren und zauberhafte Son­
nenuntergänge waren meine Belohnung. Manchmal, wenn im Tal der Ne­
bel lag, bin ich einfach auf die schönsten Gipfel der Oststeiermark gefah­
ren. Dort haben mich dann frische Bergluft und strahlender Sonnenschein
empfangen, während unten, in einem weißen Meer, die Hügel aussahen
wie kleine Inseln. Am Heimweg sah ich in der Dämmerung Rehe auf den
Wiesen stehen, und an lauen Sommerabenden winzige Glühwürmchen,
die die Sträucher im Schlosspark bevölkerten.

Endlos wäre die Liste der schönsten Eindrücke, die man hier tag täg­ Eva Pataki
lich erleben kann. Unter schattigen Weinlauben mit zünftiger Brettljause
auf dem Tisch. In einer Hütte oder im Wintergarten bei netten Wirten, die
duftende, noch warme Mehlspeise auf dem Teller ­und dazu den besten Pa­
noramablick. Lustige Feste auf der Alm, in den Dörfern oder in den Wein-,
Apfel- und Blumengärten bei Tanz, Musik und köstlichen Spezialitäten.

Ja, hier findet man immer einen Grund das Leben zu feiern. Nun aber
sind Sie dran! Viel Vergnügen beim Lesen und Entdecken wünschen Ihnen

NR. Abg. Jochen Pack Eva Pataki


Obmann Geschäftsführerin
6 | Vorwort Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp
Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp Vorwort | 7

Oststeirisches Avalon
Wer in den Osten der Steiermark reist, könnte leicht zur Ansicht
kommen, die Vorstellung der alten Kelten vom Paradies muss
naturgemäß einem sinnlichen Garten voller Blumen und
blühenden Obstbäumen gleichkommen.

Ich bin mittlerweile überzeugt: Dieser himmlische Garten liegt dort, wo­
rüber vorliegender Reiseführer berichtet. So sind hier noch Bilder aus
Heimatepen und Peter-Rosegger-Erzählungen gegenwärtig, wachsen
aus Traditionen heraus und sind nicht zuvorderst für den Sommerfrisch­
ler inszeniert. Genau das macht die Oststeiermark so sympathisch – ein
Landstrich, der dich leise einlädt, die Augen zu öffnen: Wenn sich auf der
Sommeralm glitzernder Raureif übers Büffelgras legt, mit schneiden­
dem Ostwind die alten Buchen am Bergkamm krächzen, der Widerschein Mag. Bernhard
vom Feuerloch des Schnapskessels in den Augen des Brenners glänzt, Bergmann
wenn Kreuzdame und Herzbube auf die zerfurchte Tischplatte klat­ freier Fotodesigner
schen, wasser­gefleckte Stamperln im Spielergemurmel klingeln. Ende und Journalist

April scheinen die Täler an der Apfelstraße eingeschneit, so dicht und


weiß schimmert ihre Blütenpracht. Die Bäuerinnen im Joglland gießen
da bereits eifrig die Keimlinge ums Haus: Vom Rittersporn bis zur Engel­
strompete wuchert die Blumenpracht ganze Hoffassaden zu. Dann laufen
die Vorbereitungen zu den Frühlingsfesten auf Hochtouren: Da dengeln
Männer im blauen Firta stumpfe Sensen, binden Besen aus Birkenreisig,
flechten Buckelkraxn aus gespaltenen Weidenzweigen, Spielleut schmei­
ßen sich den Schnupftabak mit der Tabakschleuder in die Gesichtserker,
Gruppen junger Schuhplattler tanzen in speckigen Lederhosen, jauchzen
und detschen sich dabei gegenseitig den Hintern. Neben dem üblichen
kulinarischen Pflichtprogramm auf Dorffesten wird hier in gusseisernen
Pfannen über offenem Feuer Sterz und Häfennigel zubereitet, Most aus
Tonplutzern geschenkt, schneidet man vom Hausgeselchten hauchdünne
Scheiben, und bricht vom frischen Brotlaib ein Stück mit den Händen.

Als Reisender habe ich oft erfahren, dass sich die Menschen hier un­
heimlich freuen, wenn du behutsam ihr Land entdeckst. Letztlich zeigt
ihnen deine Anwesenheit, dass sie in einem Himmelreich leben. Und wer
würde darüber nicht aus allen Wolken fallen?

Bernhard Bergmann www.reportagefotografie.com


8 | Bründl und Burgen Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp
Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp Bründl und Burgen | 9

Bründl
und Burgen
Ein Streifzug durch Kunst und Kultur in der Oststeiermark.

Die warme Morgensonne blitzt durch üppig blühende Rosensträuche.


Lange Schatten fallen von jahrhunderte alten Mauern, die schon viele Be­
sucher kommen und gehen gesehen haben. Hier, im Historischen Garten
Herberstein 4, D6, könnte man ewig verweilen. Doch es gibt noch viel zu
sehen, entpuppt sich die Oststeiermark ja als wahrer Schatzgarten für all
jene, die – unabhängig von der Jahreszeit und ungeachtet etwaiger Wet­
terkapriolen – nach kulturellen Gustostückerln und Kunst in ihrer wun­
derbaren Vielfalt suchen.

Für Herberstein 3, D6, das mächtige, alte Schloss am Rande einer


wildromantischen Klamm, sollten Sie sich schön viel Zeit nehmen. Hier
weht der Hauch von 800 Jahren Geschichte, hier duften hunderte Blumen
und hier ist man auch mit Kindern richtig – kann man im freizügig ange­
legten Tier- und Naturpark wohl zig Arten aus aller Welt bestaunen. Und
noch etwas gibt es zu bewundern: große, futuristisch anmutende Skulp­
turen von Bruno Gironcoli, einem der bedeutendsten österreichischen
Künstler der Gegenwart.

Nicht weit entfernt und ebenfalls von stattlicher Größe präsentiert sich
das barocke Schloss Schielleiten 14, D5 in Stubenberg am See. Dort
können sich kleine wie große Abenteurer tatsächlich in die Lüfte schwin­
gen und ihre Tour im Heißluftballon fortsetzen! Ein Muss für Liebhaber
heimeliger Schlossparks und damit ganz weit oben auf der Liste stehen
sollte das Schloss Hartberg 15, E5. Klein aber fein und jedenfalls einen
Besuch wert ist auch das Museum im Schloss Aichberg 9, E3 in Eich­
berg. Und all jene, die zwar hoch hinaus wollen, den Heißluftballon dann
10 | Bründl und Burgen Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp

aber doch lieber zuhause lassen, begeben sich rauf auf den Wechsel zur
Festenburg 18, E2 und rein in die Katharinenkirche, in eine der sechs (!)
Kapellen oder in die Turmuhren-Ausstellung mit steirischem Uhrwerk aus
fünf Jahrhunderten.

Wer seinen Schlösser-Raubzug sodann geläutert mit dem Gang in die


Kirche beenden will, besucht am Besten das Augustiner-Chorherrenstift
Vorau 8, E3 oder Schloss und Kirche in Pöllau 4, D4. Diese gilt üb­
rigens als Monument des oststeirischen Spätbarocks und wird liebevoll
„Steirischer Petersdom“ genannt. Von Pöllau steigt man durch 9 prächtige,
teils lustig benannte Gärten hinauf zur Wallfahrtskirche am Pöllauberg
7, D4. Geheiligt seist du Maria und es lebe der Schnapsgarten! Als weitere
schöne Beispiele für Wallfahrtskirchen und Pilgerstätten seien an dieser
Stelle noch Schüsserlbrunn 5, A4 am Hochlantsch, Maria Hasel 6, F2
im Wechselland, Maria Fieberbründl im ApfelLand und die hoch über der
Stadt gelegene Weizbergkirche 17, C5 genannt. Die schönste und viel­
leicht auch andächtigste Aussicht genießt man übrigens vom höchsten
Kirchturm der Oststeiermark in Pischelsdorf.

Nun noch ein kurzer Ausflug in die Literatur oder besser gesagt zu genau
jenen Orten, die uns ganz nah an das Leben eines berühmten österreichi­
schen Schriftstellers führen: Peter Roseggers Geburtshaus 9, C2 und die
Waldschule 2, C2 in der gar so malerischen Waldheimat. Will man noch
mehr über das Leben in früheren Tagen erfahren, besucht man eines der
zahlreichen kleinen, volkskundlichen Museen, die Rauchstubenhäuser in
Waisenegg 7, C3 und Edelschachen 5, C5 oder die 1697 erbaute Brand-
Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp Bründl und Burgen | 11

luckner Huabn 2, B4, die mit einem Bauernmuseum, einem Wirtshaus


und einer Greißlerei aufwartet. Liebhaber antiker Welten hingegen gehen
ins Römersteinmuseum Bad Waltersdorf 10, E6 oder besichtigen die be­
eindruckenden Grundmauern der Villa Rustica 6, E5, einem römischen
Landsitz aus dem 2. und 3. Jahrhundert nach Christus. Noch tiefer in die
Vergangenheit führt das erste urgeschichtliche Freilichtmuseum der Stei­
ermark, das Kulmkelten Dorf 1, C5 am Kulm. Neun detailreiche Nach­
bauten zeigen Familien hier, wie es sich in prähistorischen Zeiten gewohnt
und gearbeitet hat. Eine nette kleine Tierschau inbegriffen.

Jetzt aber zurück in die Gegenwart – und zwar zum Geminihaus, einem
bewohnten, sich ständig drehenden Sonnenkraftwerk in Weiz-City. Hier,
wie auch in der Sonnenstadt Gleisdorf, in Hartberg oder im bezaubern­
den, historischen Städtchen Friedberg lässt es sich hervorragend bum­
meln, essen und trinken. Und wenn Sie gerade schon in Gleisdorf sind,
werfen Sie doch einen Blick ins Museum im Rathaus 18, C7. Dort wer­
den regelmäßig zeitgenössische Kunst und spannende, regionale Projekte
präsentiert. Apropos (Sonnen-)Kraft: Kraft und Energie bilden auch das
zentrale Thema der spannenden Ausstellung Kräftereich 2, D2 in St.
Jakob im Walde. Ein bisschen südlicher, in Hartberg, da sollten Liebhaber
alter Gefährten unbedingt ins Oldtimer-Museum Kröpfl 6, E4 schauen,
weil derart viele motorisierte Prachtexemplare an einer Stelle findet man
so schnell nicht wieder. Und noch ein Schmuckstück sei abschließend
genannt: die Feistritztalbahn 23, C6, eine historische Dampflokomoti­
ve, mit der es sich herrlich friedvoll von Weiz nach Birkfeld tuckern lässt,
während die Abendsonne träge durch die Fensterscheiben blinzelt.
12 | Kräuter, Käs und Apfeltrüffel Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp

Kräuter, Käs
und Apfeltrüffel
Eine Genussreise von A bis Z mit
vielen köstlichen Höhepunkten.
In einer Region, die sich so vielfältig präsentiert wie die Oststeiermark,
verwundert es kaum, dass diese nebst ihren landschaftlichen und kultu­
rellen Reichtümern auch mit einer Reihe kulinarischer Schätze aufwartet.
Doch was hier anders läuft, und auffällt, ist der Umgang der Menschen
mit der Natur. Man sieht und spürt, dass die Bevölkerung zu schätzen
weiß, was Tier- und Pflanzenwelt ihr bieten. Hier lebt man im Einklang mit
Mutter Erde und ist bestrebt, diese nicht schamlos auszunützen. Der Lohn
dafür ist ein Reich der Genüsse – und zwar für alle Sinne. Aber langsam!
Beginnen wir doch einfach am Anfang, mit A wie Apfel.

Der Apfel begegnet einem in der Oststeiermark, dem Garten Öster­


reichs, in vielen Formen. Frisch und knackig verlockt er den Wanderer,
ihn gar heimlich vom Baum zu pflücken. Doch halt, dafür sind eigentlich
die unzähligen Obstbauern an der steirischen Apfelstraße und rund ums
Apfel­dorf Puch da. Diese bieten Ihnen den runden Kerl aber gerne zum
Abakus: Verkauf an ­– auch in Form von Abakus 11, C5, der edelste Apfelschnaps
www.abakus-puch.at der Region – sowie Fruchtsäfte, Marmeladen, Essig, Honig und vieles
mehr. Der Apfel wird im ApfelLand aber auch verkocht und das mitnichten
nur zu Apfelstrudel oder Apfelmus. Bei den 14 Apfelgenusswirten der Re­
gion findet man ihn in Form von Vorspeisen (z.B. Blattsalat mit lauwarmen
Äpfeln und Nüssen), Hauptgerichten (z.B. Apfelrisotto) und alten wie auch
neu kreierten Nachspeisen (z.B. Apfel­krapferln oder Apfeltiramisu) auf der
Speisekarte.
Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp Kräuter, Käs und Apfeltrüffel | 13
14 | Kräuter, Käs und Apfeltrüffel Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp

Wie der Apfel, so prägt auch die Birne die Oststeiermark. Es ist aber
eine ganz besondere, uralte Birne und die gibt’s (fast) nur noch im Na­
turpark Pöllauer Tal: die Hirschbirn. Auch sie wird zu den verschiedens­
ten Köstlichkeiten verstampft, gepresst, gebrannt, verkocht oder verba­
cken. Als wahrlich besondere Delikatesse soll an dieser Stelle der nach
Hirschbirnschinken: ihr benannte Hirschbirnschinken Erwähnung finden. Nach allen anderen
www.buchberger.co.at Hirschbirn-Köstlichkeiten lohnt’s sich zu fragen ­– wo immer sie auch sind
im schönen Naturpark Pöllauer Tal.

Beide, Apfel und Birne, lassen sich übrigens wunderbar zu Chutneys


verarbeiten und die, genau die, passen einfach herrlich zu Käse. Die Men­
schen in der Oststeiermark machen köstlichen Käse! Da wären zum Bei­
spiel die Biohofkäserei Krogger 13, E2 in Mönichwald (Joglland-Kühe)
oder die Ziegenkäserei Grabenhofer 12, C2, vulgo Almbauer, in St. Ka­
threin am Hauenstein. Sie alle verarbeiten ihre Milch zu gesunden, natur­
Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp Kräuter, Käs und Apfeltrüffel | 15

belassenen Käseprodukten. Im Almenland wiederum reifen verschiedens­


te köstliche Käsesorten an recht ungewöhnlicher Stelle, nämlich 70 Meter
unter Tag im ehemaligen Silberbergwerk in Arzberg. Dort kann man sich
nach Besichtigung des Reifestollens im angrenzenden Grubenhaus auch
gleich vom vollen Geschmack des Stollenkäses 1, B5 überzeugen. Und
dann wäre da noch der Schafkäse der Weizer Schafbauern 10, B6, allen
voran der Naaser, ein köstlich gesalzener Weichkäse, der nach dem Ort
seiner Herkunft benannt wurde. Ihn und viele andere Produkte von Schaf
und Lamm bekommt man rund um Weiz und Naas in den Geschäften und
Gaststätten.

Bleiben wir aber noch ein bisschen beim Buchstaben K und widmen
wir uns nun den Kräutern in der Oststeiermark. Diese spielen in nahezu
jeder Teilregion des Garten Österreichs eine bedeutende Rolle. Und das
zu Recht, sind es doch oft erst die Kräuter, die den vielen schönen Natur­
16 | Kräuter, Käs und Apfeltrüffel Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp

produkten der Region ihren feinen, unverwechselbaren Geschmack verlei­


hen. Die Oststeiermark hat viele Kräutergärten. Nebst unzähligen kleinen
auch größere wie etwa den Kräuterhof Zemanek 2, C2 im Joglland, den
Hexenkräutergarten 6, F5 in St. Johann in der Haide oder die Kräuter­
oase 5, B6 in Weiz – allesamt zu besuchen, zu bestaunen und/oder zum
Einkauf von duftig-würzigen Produkten. Den allergrößten Kräutergarten
der Oststeiermark, den findet man aber weiter oben, nämlich dort wo die
ALMOS weiden – ja, ganz genau, auch bekannt als das Almenland.

ALMO Produkte und Es sind auch die Wildkräuterwiesen des Almenlands, denen die beson­
Genusslounge: dere Qualität der ALMO-Rinder zugeschrieben wird. Und tatsächlich leben
www.feinkost- die Tiere den ganzen Sommer hier oben auf den Almen und ernähren sich
schirnhofer.at
bis zum Almabtrieb von saftigen Gräsern, würzigen Kräutern und frischem
Quellwasser. ALMO-Spezialitäten kann man überall in der Region verkos­
ten, zum Beispiel bei einem der neun ALMO-Genusswirte, die sich ganz
dem ALMO verschrieben haben und täglich gleich sechs ALMO-Gerichte
auf der Speisekarte empfehlen. Diese legen aber auch sonst größten Wert
auf Regionalität und servieren hausgemachte Nudeln, Eier, Honig oder
Edelbrände vom Bauern um die Ecke. Dazu gibt’s eine ordentliche Tisch­
kultur und gediegene Weine. Alles über die ALMO-Qualität erfährt man üb­
rigens auch bei einer Präsentation in der Genusslounge in Kaindorf.

Der Weinanbau in der Oststeiermark hat eine lange Tradition. Genau­


er gesagt sogar eine 2000-jährige Geschichte, haben hier doch schon die
Römer Wein kultiviert. Und so zieht sich eine archäologische Spur der Rö­
www.oststeirische- merzeit von Gleisdorf, dem Beginn der Oststeirischen Römerweinstraße,
roemerweinstrasse.at über Hartberg bis nach Bad Waltersdorf. Hier – ob beim Weinbauern oder
in einer der vielen Buschenschenken – Weine zu verkosten ist im wört­
lichsten Sinn vielschichtig, denn die verschiedenen Böden und weinbau­
lichen Strukturen bringen hier jede Menge geschmackliche Abwechs­
lung ins Sortiment. Und dieses ist – trotz der im Verhältnis zur restlichen
Steiermark doch recht kleinen Weinbauregion – durchaus breitgefächert:
Welschriesling, Weißburgunder und Sauvignon Blanc, aber auch Schilcher,
Traminer und Zweigelt sind (u.a.) zu haben, und so findet man im Weingar­
ten Oststeiermark zu jeder „Jausn“ auch immer einen passenden Tropfen.
Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp Kräuter, Käs und Apfeltrüffel | 17

Ach ja, und nebenbei bemerkt: Bei einer echten oststeirischen Jause darf Essig Fischerauer:
der Käferbohnensalat mit Kernöl und feinem Essig (aus verschiedenen www.essig.at
Obstsorten wie Apfel, Ribisel oder Brombeer) nicht fehlen! Ölmühle:
www.fandler.at
Wer sich nicht sicher sein sollte, welcher Wein zu welchem oststeiri­ www.steirerkraft.com
schen Gericht passt – also zum Beispiel zum Mulbratl (einem gut drei Wo­
chen gebeizten und anschließend geräucherten Karree vom Schwein, das
hauchdünn auf Bauernbrot und mit Kren serviert wird) oder zum zarten
Weizer Berglamm oder zur Steirerwurzn (einem Gebäck aus Anger) oder Steierwurzn:
zu den vielen schönen Käsen und anderen regionalen Spezialitäten – der www.steirerwurzn.at
fragt einfach bei seinem Gastgeber nach. Denn die Oststeirer haben nicht Weizer Berglamm:
nur Sinn für Qualität und einen guten Geschmack, sie sind allesamt auch www.wollgenuss.at
(gast)freundliche Leut, die sich freuen, ihre Bräuche, Traditionen und ihr
Wissen mit ihren Besuchern zu teilen. Sei das nun bei einem Glaserl Wein
oder auch bei einem Krügerl Bier, das hier übrigens sogar noch hausge­
braut wird (Putz’n Bräu in Pinggau 20, F2 und Haringer Gold in Floing).

PS: Sogar ihre Süßigkeiten teilen die Oststeirer mit ihren Gästen. Und das
ist vielleicht nicht so selbstverständlich, weil darf man kleine Sünden wirk­
lich teilen? Wohl nur, wenn sie es wert sind, aber das sind folgende Speziali­
täten allemal – also ruhig mitnehmen: die Weizer Apfeltrüffel von der Kon­
ditorei Schwindhackl, honigsüße Lebkuchen aus der Konditorei Ebner 24,
D4 (Pöllau) und hausgemachte Schoko aus der Schokoladen-Manufaktur
Felber in Birkfeld.
18 | Der Oststeirische Garten Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp

Der
oststeirische
Garten

Der Gemüsegarten
Viele schöne
In den romantischen Auen, gepflegten Landstrichen und scht
Stunden wün
en
herrlichen Privatgärten finden sich zahlreiche Blumen, Ihnen im Gart
Wildkräuter sowie vergessene Gemüse und Obstsorten. Österreichs
Das Oststeirerkraut, Käferbohnen, Ölkürbis und Grazer Elisabeth
Krauthappel sind aus unseren Gärten nicht mehr weg zu Stadlhofer
denken. Mittlerweile alles geschützte Sorten mit dem Auf­
trag, dieses Kulturgut zu erhalten und zu genießen. Die regiona­
le Küche hat sich diesem Thema bereits verschrieben und so verdienen
Forellenschluss Salat, Kipfel Erdäpfel oder Wasserrüben einen Platz im
Garten. Natürlich die passenden Kräuter dazu, wie zu Bohnen das Boh­
nenkraut, zu Paradeisern die Petersilie und zu Salaten die Zwiebel. Wild­
www.kraeuteroase.at kräuter finden sich gottlob noch viele, wie die oft verachtete Wiesenholler
oder Giersch, welche den Besuchern gerne gezeigt werden.

Der Obstgarten
Der Apfel ist wohl die beliebteste Obstart. Viele Garten­ Ich wünsche
alls viel
Ih n jedenf
ne
besitzer haben wenig Platz. Daher wird heute meist den
Genu ss und Freude.
kleinbleibenden Spindelobstbäumen der Vorzug gege­ ktor
Ihr Gartendo
ben, die man auf kleinstem Raum setzen kann. Empfeh­ Han s H öfler
Ök. R.
lenswert sind die im Handel nicht erhältlichen Frühsorten
wie Mandet, Grafensteiner und die Kinderäpfel Gala, oder die
traditionellen Herbstsorten wie Kronprinz Rudolf oder Schafnase
und die Steirischen Maschanzker. Jedenfalls gehören nach dem persönli­
chen Empfinden auch andere Obstsorten in den Garten.
Der heutige Trend geht zum Naschgarten, hier hat alles Platz, was das
Baumschule Herz begehrt: Kirschen, Weichseln, Birnen, Pfirsiche, Zwetschken, wie
Höfler Puch
www.hoefler.at
auch zahlreiche Beerenobstsorten. Auch am Balkon kann man sich ein
kleines Obstparadies aus eigener Produktion schaffen. Fangen Sie doch
einfach mal an!
Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp Der Oststeirische Garten | 19

Der Weingarten
Ich wünsche
Die Sortenvielfalt, unterschiedlichste Weinlagen und die wun­ eude
Ihnen viel Fr
derschöne Landschaft machen die Oststeirische Römerwein­ beim „Weinent­decken“
n!
straße besonders interessant und empfehlenswert. In den und Verkoste
eite nb erger
meisten Weingärten der Römerweinstraße findet man den Wel­ Karl Br
Ob mann
schriesling – dieser trockene, rassige und lebendige Wein ist der
ideale Begleiter zur Jause. Der Weißburgunder – ein feiner blumi­
ger, eher neutraler, aber kräftiger Wein schmeckt zu feinen kalten Vor­
speisen bis zu hellem Fleisch, oder zu vegetarischen Gerichten wunderbar.
Zur Sortenvielfalt gehört der Morillon mit seiner kräftigen burgundischen
Struktur. Immer mehr Weinliebhaber bevorzugen auch den Sauvignon
blanc, wegen seiner lebendig würzigen, auch oftmals grasigen Art. Eine
echte steirische Spezialität ist der Schilcher, ein feiner und säurebetonter www.oststeierische-
roemerweinstrasse.at
Roséwein. Aus der Rotweinvielfalt empfehle ich den Blauen Zweigelt – fei­
ner, zart im Gerbstoff betonter Wein.

Ge nießen
Der Blumengarten ere
Sie die besond len
Gärten kamen schon in urgeschichtlichen Aufzeichnungen vor, ph äre un d ho
Atmos
sogar eines der 7 Antiken Weltwunder war ein Garten. Es ist fas­ Sie sich wertvolle Tipps.
zinierend wie sich die Kultur, Religion, Philosophie und Lebens­ Sissy Sichart
einstellung in den Gärten widerspiegelt. In den barocken Gärten Obfrau
ist das Motto „der Mensch kann über alles herrschen“, klar erkenn­
bar. Was die Pflanzenauswahl betraf, war es früher auch nur beschränkt
möglich, Pflanzenraritäten von der ganzen Welt zu bekommen. Wenn man
die Gärten der Großeltern und Urgroßeltern betrachtet, sieht man, dass sie
früher vor allem Nutzgärten waren, umrahmt mit Flieder, Hortensien, Tul­
pen, Pfingstrosen, Schillingkraut, Lilien, Rosen und einigen alten Hausmit­ www.garten-lust.at
tel-Heilkräutern sowie Gewürzpflanzen.
Unser Verein Garten Lust hat mehr als zwanzig wunderschöne Gärten für
das Publikum geöffnet.
20 | Genussradeln und Almwellness Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp

Genussradeln
und Almwellness
Gesund und aktiv durch den
Garten Österreichs.
Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp Genussradeln und Almwellness | 21

Die oststeirische Landschaft verzaubert nicht nur ihren Gast sondern


auch ihre Einheimischen. Nun haben diese freilich nicht täglich Zeit, den
Garten Österreichs zu durchwandern, zu beradeln oder gar aus der Luft
zu bestaunen. Doch sie sind schon guter Dinge, wenn ihre Besucher die so
zahlreichen Möglichkeiten nutzen – und verraten gerne auch so manchen
Geheimtipp in nächster Nähe.

Die Natur lockt einen förmlich nach draußen – egal zu welcher Jahres­
zeit. Nehmen wir als Beispiel das Wandern. Da wacht man auf, blickt aus
dem Fenster und wähnt sich in einem weißen Meer aus Blüten (Frühling
im ApfelLand), in einem bunten Schlaraffenland voll von duftenden Blu­
men, Obst und Wein (Sommer und Herbst) oder in einem Traum aus watte­
weichem, glitzerndem Schnee (Winter im Almen, Jogl- und Wechselland).
22 | Genussradeln und Almwellness Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp

Wer kann da schon widerstehen? Und schlüpft nicht flugs in seine Wander-
oder Schneeschuhe. Überhaupt ist der Garten Österreichs wie geschaffen
für das Wandern. Weil hier ein jeder die Route findet, die ihm am meisten
liegt. Da kann man über saftige Almen und sanfte Höhenrücken gehen,
durch weite, wiesenreiche Täler marschieren oder nebst plätschernden
Bächen durch malerische Klammen (z.B. Raab- 13, B5 oder Bären-
schützklamm 14, A4) steigen. Da spaziert man im Frühling durch blü­
hende und im Herbst durch duftende Obst- oder Weingärten. Oder sammelt
in lichten Wäldern ein paar frische Pilze und Beeren, aus denen einem der
Hüttenwirt dann (mit ein bisschen Glück) ein herrliches Omelett zaubert.
Tut er es nicht, tischt er einem aber bestimmt die beste Schwammerlsup­
pe oder den köstlichsten Schwarzbeerstrudel auf. Der Wander-Hunger ist
halt immer noch der beste Koch. Fest steht jedenfalls, dass man hier nicht
allzu viel Jause mit sich herumschleppen muss, denn an guten Einkehr­
möglichkeiten und stimmungsvollen Hütten mangelt es nicht – sehr wich­
tig auch bei mehrtägigen Wanderungen, wie etwa der Viertageswanderung
alpannonia®: alpannonia®-Steiermark über den Oststeiermark Pano­ramaweg. Was uns
www.alpannonia.at zum Schlagwort Panorama bringt.

Wer Weitblick sucht, ist in der Oststeiermark genau richtig. Oft muss
man gar nicht erst den Gipfel erklimmen (was bei fast allen Touren selbst
mit Kindern keine Schwierigkeiten machen sollte), sondern wird schon am
Weg von einer herrlichen Aussicht beglückt. Gipfelstürmer werden auf der
Pretul (1.656 m), am Stuhleck (1.782 m) oder am Hochwechsel (1.743 m)
freilich doppelt belohnt: Wenn das Wetter passt, überblickt man hier weite
Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp Genussradeln und Almwellness | 23

Teile Österreichs und schaut schon mal bis ins Ungarische hinein. Gerade
für Familien gibt es aber auch schöne Aussichtstürme, deren Besuch –
verbunden mit der Einkehr in einer der zahlreichen Gaststätten und Bu­
schenschenken – durchaus zu einem Tagesprogramm werden kann. Mit
herrlichem Rundblick über das oststeirische Hügelland bis nach Ungarn
belohnt die Besucher die Ringwarte 11, E4 am Ringkogel bei Hartberg,
oder die Wildwiesen-Aussichtswarte 18, D3 welche man über den bes­
tens beschilderten Kultwanderweg (Startpunkt Kreuzwirt bei Miesenbach)
erreicht. Der 33 m hohe Kneippturm in Auffen 21, E6 zählt zu den 13
Kneippanlagen 20, D6 der Oststeiermark. Kneippen ist gesund für Herz Kneippen:
und Kreislauf und einige Parkanlagen sind barfuß eine wahre Fußreflexzo­ www.kneipp-aktiv-
park.at
nenmassage.

Raus aus den Tretern und rein ins nasse Kühl heißt’s freilich auch beim
Schwimmen in den wunderschönen Seen und Badeteichen der Oststei­
ermark (z.B. Stubenbergsee 10, D5, Naturbadesee Pinggau 5, F3),
beim Sprung in die Fluten (bezauberndes Erlebnis- und Flussbad in
St. Ruprecht an der Raab 6, C6) oder in das mit Granderwasser gefüllte
und mit Solartechnologie beheizte Wellenbad in Gleisdorf 7, C7. Wenn
das Wetter einmal nicht mitspielt, laden die Joglland Oase 11, D3 und
die Thermen in Bad Waltersdorf und Sebersdorf (Heiltherme 17, F6 und Thermen:
H2O-Erlebnistherme 20, E6) zum Plantschen und Entspannen ein. Oder www.hoteltherme.at
www.heiltherme.at
man bleibt gleich in seinem Hotel und nutzt die tollen Well­nessangebote
vor Ort. Da findet man Panorama-Hallenbäder, ausgedehnte Sauna­
landschaften und Fitnessstudios mit Almenblick. So wird man im Alm-,
24 | Genussradeln und Almwellness Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp

Apfelblüten- oder Apfel & Energie-Spa mit natürlichen Pflegeprodukten


aus Kräutern, Äpfeln oder Weintrauben verwöhnt, kann sich in mit duften­
den Ingredienzien befüllte Wannen setzen, oder sich mal ordentlich durch­
kneten lassen. Auf dem Wissen um die Heilkraft der Natur baut übrigens
auch die exklusiv in der Heiltherme Bad Waltersdorf angebotene Traditi­
onell Steirische Medizin TSM® auf. Als Hauptbestandteile aller Behand­
lungen kommen hier u.a. Heublumen, Kürbiskernöl und frische Äpfel zur
Anwendung. Aber auch feinste Stutenmilch wird in der Oststeiermark zu
hochwertigen Gesundheits- und Pflegeartikeln verarbeitet, und zwar am
Töchterlehof: Töchterlehof 12, C5, einem beeindruckenden Gestüt mit rund 70 Pfer­
www.toechterle.at den in Oberfeistritz bei Anger, und im kleinen aber feinen Stutenmilchhof
Loidl 16, E5 (Kaindorf).

www.radfahren- Die Stute führt uns weiter zum Esel – genauer zum Drahtesel, auf des­
steiermark.at sen Rücken man die ganze Oststeiermark bereisen kann. Radln ist in der
Region der reinste Genuss, so heißt es auch „Genussradeln“. Denn gibt es
etwas Schöneres als an heißen Sommertagen auf schattigen Flussradwe­
gen in die Pedale zu treten? Sich dann bei einem der vielen Radwirten mit
direkt gepressten Säften, einer zünftigen Jause oder einem hausgemach­
ten Eis zu verwöhnen?
Freilich hält der Garten Österreichs aber auch für jene, die die sportliche
Herausforderung suchen, eine Vielzahl an Möglichkeiten bereit: So kann
Die glorreichen Sieben: man mit seinem Mountainbike die glorreichen Sieben – sieben Gipfel mit
S. 66 Panoramablick – erstrampeln. Beim Joggen auf einer der zahlreichen gut
markierten Laufstrecken (so z.B. auf der 18,7 km langen Pöllauer Natur­
parkrunde oder auf den herrlichen Wegen rund um Bad Waltersdorf) wird
das Ausdauertraining zum Erlebnis. Besonders gelenkschonend läuft es
sich auch auf der mit Rindenmulch aufgeschütteten Finnenlaufstrecke in
St. Johann in der Haide. Oder man probiert sich gleich im Walken. Diese
sanfte Trainingsart können alle, die es ganz genau wissen wollen, sogar
mit Trainer aus der Nordic Walking Akademie in Stubenberg oder aus dem
Nordic Walking Zentrum in Wenigzell erlernen.

Wintersport: Nordisch (und ganz im Sinne der ursprünglich in Skandinavien entstan­


www.schiregion- denen Schisportarten) geht’s in der Oststeiermark dann im Winter zu. Aus­
joglland.at
gezeichnete Loipen (Gütesiegel für St. Jakob/Walde) laden zum Langlau-
www.almenland.at
fen ein und so manche Halfpipe verlockt die Wintersportler glatt auch noch
zum Schispringen. Schneeschuhwanderer stapfen durch tiefverschneite
Wälder, Schitourengeher ziehen die ersten Spuren über glitzernde Hänge,
lachende Kinder sausen mit ihren Schlitten über die Rodelbahn. Langsam
stapfen Pferde über weiß bedeckte Waldwege und die gut eingemummten
Gäste genießen den Winterzauber bei einer Pferdeschlittenfahrt mit einem
heißen Glühwein zum Abschluss. Und ganz still, hoch oben an der frischen
Luft, schwebt man über verschneite Hügel und Berge, lässt die Natur auf
sich wirken und genießt bei klarer Sicht eine beeindruckende Heißluft­
ballonfahrt.
Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp Genussradeln und Almwellness | 25
26 | Spaß und Abenteuer Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp

SpaSS und Abenteuer


Ein Familienurlaub in der Oststeiermark garantiert
spannende Erlebnisse und leuchtende Kinderaugen.

Die Natur erleben wird Familien in der Oststeiermark leicht gemacht, und
das auf wunderbar vielfältige Weisen: so etwa mit allen fünf Sinnen im
NaturKRAFTpark 10, D4 oder auf spielerische Art und Weise am Wald­
erlebnispfad „Zur Grünen Au“ 14, E5 (beide im NP Pöllauer Tal). Bloßfü­
ßig auf der ein Kilometer langen Strecke des Barfußparks Wenigzell 12,
Erlebnispark Geier: D3 oder wie Tarzan von Baum zu Baum schwingend im Erlebnispark Geier
www.sigis-sportcamp.at 21, E/F6. Im historischen Zugwagon angehängt an eine gemütlich
Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp Spaß und Abenteuer | 27

schnaubende Dampflokomotive ­– genannt Feistritztalbahn 23, C6 – auf www.feistritztalbahn.at


dem Weg von Weiz nach Birkfeld. Bei der Traktorgaudi 18, C5 oder beim www.traktorgaudi.at
Sommerrodeln auf einer 1.050 Meter langen Strecke von der Alm ins Tal
(Sommerrodelbahn Koglhof 15, C4). Oder am Sattel des eigenen (bzw. www.sommerrodelbahn-
ausgeborgten) Drahtesels beim Radeln durch die Klamm. koglhof.at

Welche Klamm? Nun da gibt es zwei, die sich für Ausflüge mit Kind
und Kegel besonders eignen: zum einen die Raab 13, B5 – und zum
anderen die Feistritzklamm. Beide sind wie gemacht für abwechslungs­
reiche Radtouren, führen sie doch vorbei an Wasserfällen, imposanten
Schluchten und schroffen Felsen. Apropos Felsen: Auch tolle Felsformati­
onen hat die Oststeiermark zu bieten. Die schönsten davon in der Grassl­ www.grasslhoehle.at
höhle 9, B5, der ältesten Tropfsteinhöhle Österreichs, in der sich so
mancher fühlen mag, wie in einem unterirdischen Zauberland. Oder im
28 | Spaß und Abenteuer Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp

www.katerloch.at Katerloch 13, B5, der tropfsteinreichsten Schauhöhle Österreichs, in der


man durch ein ausgeklügeltes System von Treppen und Stufen in eine Welt
aus funkelnden Kristallsäulen und anderen bizarren Gebilden gelangt.
Wer sich nach soviel hartem Stein dann nach ein bisschen Wärme sehnt,
der findet diese in den warmen Wogen der H2O-Therme Sebersdorf 20,
E6. Diese Erlebnistherme ist ein wahres Paradies für Kinder, bietet sie
doch genau das, wonach sich Kinderherzen sehnen: Wellenbecken, Wild­
wasserkanal und Turborutsche. Wobei die anderen Schwimmbäder und
Badeseen der Oststeiermark in Punkto Spaßfaktor auch nicht gerade von
schlechten Eltern sind: da gibt es im Almenland zum Beispiel das Freizeit-
zentrum Passail 4, A5 (mit See, Beachvolleyballplatz und Skateranlage)
oder den Teichalmsee 15, A4, auf dem es sich im Sommer herrlich Tret­
bootfahren und im Winter schön Eislaufen lässt. Dann wäre da der 40 ha
große Stubenbergsee 10, D5, der kaum noch Wünsche offen lässt (zwei
Kinder-Erlebnisanlagen, eine Wasserrutsche, Tennis, Volleyball, Tretboot­
fahren, eine Surf- und Segelschule u.v.m.) oder der Naturbadesee Pinggau
5, F3 (mit großem Kinderspielplatz) und dann noch das Erlebnis- und
Flussbad St. Ruprecht 6, C6 (Plantschen in der Raab). Ein wahrer Klassi­
ker unter den Freibädern ist das großzügig angelegte Wellen­bad in Gleis-
dorf 7, C7 mit Sportbecken, Sprungbecken, Wellenbecken und Rutsche,
sowie das Energie-Erlebnisbad in Weiz. Für Regentage oder winterliche
Temperaturen eignen sich aber wohl besser die Joglland Oase 11, D3 in
Wenigzell und das HERZ 16, E5 in Hartberg.

Bleiben wir noch kurz beim Thema Wasser und machen wir einen Ab­
stecher zu den Waldbacher Wasserspielen 19, D2, dem Alpengarten der
Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp Spaß und Abenteuer | 29

Familie Wiedner mit zig von Wasser betriebenen Objekten und einer netten
Imbiss-Stube. Nun aber weiter zu ein paar kleinen, feinen Museen und
Ausstellungen, die es alle schaffen, ihre Themen auf ganz besondere Wei­
se zu präsentieren. Da wären zum Beispiel das Kräftereich in St. Jakob im www.kraeftereich.at
Walde 2, D2 (ein Museum, in dem sich alles um die Themen Kraft und
Wahrnehmung dreht), das Haus des Apfels 3, C5 in Puch (mit Presshaus
und altem Bauernobstgarten) oder die Einstein-Ausstellung „Einstein www.oekopark.at/
Begreifen“ 22, E5 am Ökopark Hartberg. Hier befindet sich nebenbei einstein
bemerkt auch das Maxoom 13, E5, ein im wörtlichsten Sinn effektvolles www.maxoom.at
3D-Kino. Und schließlich gibt es das Hummelnest 8, C5, eine höchst ein­
fallsreich gestaltete Ausstellung, die tiefe Einblicke in die Welt der Hum­
meln gibt, sieht man sich hier doch sogar selbst in die Hummelperspektive
versetzt. Brumm, brumm!

Es sind aber nicht nur Hummeln, die brummen. Auch Hubärt, der Bril­
lenbär in Herberstein, tut’s nach Lust und Laune. Zusammen mit Tieren www.tierwelt-
aus fünf Kontinenten kann man ihn in der weitläufigen Tierwelt Herber- herberstein.at
stein 3, D6 (fast) hautnah erleben. Richtig angreifen kann man die Tiere www.oekopark-
hier – wie auch im ÖKO-Park Hochreiter 16, A3 (Teichalm) – freilich nur almenland.at
im Streichelzoo. Oder am Bauernhof. Denn die Oststeiermark bietet nicht
nur einladende Familienhotels, sondern auch eine Vielzahl schöner Bau­
ernhöfe mit Urlaub am Bauernhof, wo Kinder die Natur selbst erforschen www.landlust.at
und ihre Freiheit genießen können. Und auch Begegnungen der besonde­
ren Art sind möglich: Wann und wo guckt man schon einer Straussenhenne
ins Gesicht? Ja, auch das geht – z.B. im Straussenpark Auffen 17, E6 in www.straussenwirt.at
der Oststeiermark.
30 | Typisch oststeirisch Kulinarik Gesundheit Tracht, Geschenke, Kunsthandwerk Bauernläden

Typisch oststeirisch
Schöne Läden und stimmungsvolle Märkte
in der Oststeiermark. Geschenke zum
Mitnehmen und Genießen.

ALMO Genusslounge Multimedia Vorführung Schirnhofer GesmbH, 8224 Kaindorf 298


inkl. Verkostung T: 03334/3131, www.feinkost-schirnhofer.at
Imkerei Kreiner Propolis, Met, Honiglikör, Honiges- Lindenbergweg 314, 8162 Passail
sig, Honigschokolade, Kerzen uvm. T: 03179/23788, www.imker.at
Naturpark Almenland

Edelbrennerei GRAF Edelbrände und Liköre im Hofladen Zeil 18, 8171 St. Kathrein/Offenegg
mit Verkostung T: 03179/8209, www.almschnaps.at
Moarhofhechtl‘s Hausgemachte Nudeln aus Hartwei- Fam. Schrenk, Haufenreith 56, 8162 Passail
Hofladen zengrieß, Honig, Tee, Schokolade, ... T: 03179/23 682, www.moarhofhechtl.at
Souvenirladen ausgesuchte Produkte aus d. Region, 8163 Fladnitz/Teichalm 3
Waltraud Rinner Zusammenstellung von Körben, ... T: 03179/23 716
EKZ Reisinger große Auswahl an regionalen 8162 Passail 7, T: 03179/23301
Spezialitäten, Almenland-Trachten www.reisinger.st/almenland-onlineshop
Brandluckner Huabn Regionale Spezialitäten und Brandlucken 78, 8172 Heilbrunn
Kunsthandwerk T: 03179/8202, www.bauernhofer.at
Almladen Reisinger Regionale Spezialitäten Am Teichalmsee, 8163 Fladnitz/Teichalm
(Mai bis September) T: 0664 255 97 95

Obsthof Wilhelm Schnäpse, Apfelmost, Fruchtsäfte, Lingstätten 2, 8182 Puch bei Weiz
Liköre, Angesetztes uvm. T: 03177/4141, www.wilhelm.at
Hödl Hof Edelbrände 8223 Stubenberg 21
ApfelLand Stubenbergsee

T: 03176/8502, www.edelbrand.at
ApfelLand-Brot ApfelLandbrot aus frisch Schirnitz 10, 8211 Großpesendorf
vermahlenem Getreide T: 03177/2143, www.apfellandbrot.at
Töchterlehof Stutenmilch-Kosmetik, Gesundheits- 8184 Oberfeistritz 190
Produkte, Naturkosmetik, Tee, uvm. T: 03175/2214, www.toechterle.at
Trachtenschmiede Trachtenmode aus der Region, Krausstraße 2, 8184 Anger
u.a. Oststeirer Janker T: 03175/33606, www.trachtenschmiede.at
Glasbläser Wilfinger Handgemachte, individuell gefertigte 8182 Puch b. Weiz 80
Glasware, Geschenkartikel T: 0664/3363908
Bio-Obstbau Schloffer Obst, Schnäpse, Liköre 8184 Oberfeistritz 26
T: 03175/2452
Kulinarik Gesundheit Tracht, Geschenke, Kunsthandwerk Bauernläden Typisch oststeirisch | 31

Hofmolkerei Thaller Milch, Topfen, Frischkäseprodukte, Leitersdorf 18, 8271 Bad Waltersdorf
Molkeprodukte, Joghurt uvm. T: 03333/3223
Thermenregion Bad Waltersdorf

Marmeladen Helga‘s handgemachte Spezialitäten Oberlimbach 36, 8271 Bad Waltersdorf


Paradies 60-80 verschiedene Marmeladesorten T: 0664/73686191, www.marmelade-paradies.at
Imkerei Kurz Unterschiedliche Honig Sorten und Rohrbach 13, 8271 Sebersdorf
Produkte aus Bienenwachs etc. T: 03333/2811
Vinothek Glatz einheimische Produkte, 8271 Wagerberg 25, T: 0664/2809096
Wein und Geschenke www.glatz-wein.at
Kräuterhof Kräuter, Kräutersalze, Kräuter­ Burgstall 53, 8274 Buch b. Hartberg
Fam. Kober mischungen, Tees, Sirupe etc. T: 03332/8427, www.kobers-kraeuter.at 
Mitbringsl Schnäpse, Weine, Kernöl, Honig, Hauptplatz 58, 8271 Bad Waltersdorf
Stutenmilchprod., Körbe, Kerzen, uvm. T: 03333/26511
Kerzenland verschiedene Kerzen für besondere Hauptstr. 307, 8271 Bad Waltersdorf
Anlässe T: 03333/26580

Bauernmarkt Regionale Produkte von Bauern Hauptplatz Gleisdorf,


Gleisdorf

Gleisdorf aus dem Umland Mi. 12.00 – 18.00 Uhr


Sa. 8.00 – 12.00 Uhr

bio-sphäre Hartberg Naturkost und Naturwaren Am Ökopark 20, 8230 Hartberg


T: 03332/32012, www.bio-sphaere.at
Klampfl Mode und Birndl-Dirndl, Wienerstraße 12, 8230 Hartberg
Tracht Hartbergerland Dirndl T: 03332/62254
Hartbergerland

Burglmarkt Brot, Fleisch, Mehlspeisen, Wein, Wiener Straße 10, 8230 Hartberg
Edelbrände, … T: 03332/63045
Bauernmarkt in Brot, Fleisch, Edelbrände, … jeden zweiten Freitag,
Grafendorf Info: Gertraud Maierhofer, T: 03338/2391
Biobauernhof Loidl Fruchtsäfte, Getreideprodukte, Kopfing 11, 8224 Kaindorf
Apfelessig, Kürbiskernöl T: 03334/2215
Bauernmarkt Brot, Fleisch, Mehlspeisen, Honig, Kernstockplatz, Hartberg, jeden Dienstag
Edelbrände, … und Freitag: 12.00 – 18.30 Uhr
32 | Typisch oststeirisch Kulinarik Gesundheit Tracht, Geschenke, Kunsthandwerk Bauernläden

Felber Schokoladen alles Rund um die Schokolade, 8190 Birkfeld 2


Führungen möglich T: 03174/4546, www.felber-schokoladen.at
Original im GH Prettenhofer 8254 Wenigzell 14
Joglland Torte T: 03336/2206, www.prettenhofer.at
Buchtelbar Riesenbuchteln Pittermann 99, 8254 Wenigzell
Joglland-Waldheimat

T: 03336/2223, www.buchtelbar.at
Moden Putz Joglland Dirndl und Janker, 8254 Wenigzell, Pittermann 91
Inh. Grete Posch T: 03336/2145
Kräuterhof Zemanek - Regionale Spezialitäten rund um 8654 Fischbach 41, T: 0664/9706901
Hofladen Kräuter sowie Kunsthandwerk www.kräuterhof-zemanek.at
Ziegenkäserei Ziegenfrischmilch und -käse natur, 8672 St. Kathrein/H. 43
Grabenhofer Ziegenfrischkäseröllchen, uvm. T: 03173/2630, www.ziegenkaese.at
Biohofkäserei Käse, Milchprodukte, Karnerviertel 61, 8252 Mönichwald
Krogger Käseverkostungen T: 03336/4865, www.kaesemaus.at
Schnapsbrennerei Edelbrände aus dem Joglland 8254 Wenigzell, Kandlbauer 26, T: 03336/2475
Schafferhofer www.schafferhofer.com

Obsthof Brennerei Edelbrände, Bio-Edelbrände, Pöllauberg 235, 8225 Pöllau


Naturpark Pöllauer Tal

Retter Liköre, … T:03335/4131, www.obsthof-retter.at


Mauerhofer Mühle Bio: Müsli, Haferflocken uvm., Mehl, Ortenhofenstraße 304, 8225 Pöllau
Getreide (Allergiker spezialisiert) T: 03335/2497
Lebzelterei Ebner Lebkuchen uvm. Lamberggasse 31, 8225 Pöllau
T: 03335/2350
Ölmühle Fandler Kürbiskernöl, Haselnussöl, Distelöl, Prätis 1, 8225 Pöllau
Traubenkernöl, … Bio-Öle T: 03335/2263, www.fandler.at
Bauernladen regionale Produkte, Hauptplatz 2, 8225 Pöllau, T: 03335/4550
Geschenkeladen Schloss 1, 8225 Pöllau, T: 03335/4620

Imkerei Robert Met, Honig, Propolisprodukte, Bahnhofstraße 265, 8240 Friedberg


Prenner Honigessig T: 03339/23607
Putz‘n Bräu – Bio­ Hausbier, Apfelsaft, Ab Hof-Verkauf: Wiesenhöf 17, 8243 Pinggau
Wechselland

bauernhof Riebenbauer Produkte aus eigener Landwirtschaft T: 03339/22 373


Geschenke Weitzer Kunsthandwerk aus Glas individuell Wiener Straße 3, 8240 Friedberg
verziert, Taufkerzen, Hochzeitskerzen T: 03339/22204
Dorfis Laden Kerzen, Handarbeiten, Honig, Obst- Hauptplatz 20, 8243 Pinggau
und Gemüse, Bauernbrot, Apfelsaft T: 0664/4768183
Ullis Feinstes Bauernbrot, Vollkornbrot, Fleisch- Weitzerplatz 40, 8240 Friedberg
und Wurstwaren, Schnäpse, Eier T: 0664/2404103

Weizer Mulbratl Erhältlich bei Fleischerei Peter Feiertag, Dr. Karl-Renner-Gasse 12, 8160 Weiz
T: 03172/27 17 und am Weizer Bauernmarkt (jd. Mi. u. Sa. Vormittag, Hauptplatz)
Weiz / St. Ruprecht

Naaser Schafskäse Schafkäse, Weizer Schafbauern Marburgerstr. 45, 8160 Weiz, T: 03172/30370
Kräuteroase Bio-Obst, Bio-Gemüse, Bio-Kräuter, Elisabeth Stadlhofer, Hafning 9, 8160 Weiz
Raabklammkräutersalz, … T: 0664/28 34 734
Weizer Dirndlstube Weizerland Dirndl, Weizerland Gabriele Hofer, Birkfelder Straße 19
Trachtengilet 8160 Weiz, T: 03172/37 18
Bauernmarkt Weiz Fleisch, Milchprodukte, Obst, Jeden Mi. und Sa. in Weiz (7.00 – 11.00 Uhr)
und St. Ruprecht/Raab Gemüse, Brot, … und samstags auch in St. Ruprecht
Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp Regionen | 33

Alle Neune
Erkunden Sie die neun Regionen
der Oststeiermark – facettenreich,
charmant und voll schöner Entdeckungen.
34 | Almenland Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp

Almo und Orchidee


Almfreuden, freundliche Leut, Rindsviecher und Rösser.
Das Almenland besticht durch Ruhe und Vielfalt.

TV Naturpark Almenland Im Almenland, dem größten zusammenhängenden Almweidegebiet


8163 Fladnitz/ Euro­pas, wird Gastfreundschaft großgeschrieben. Hier, in einer Landschaft,
Teichalm 100
T: +43 (0)3179 23000
die sich ihren urwüchsigen Charme erhalten hat, ist man mit den Leuten
F: +43 (0)3179 23000-20 schnell per du. Und hier, wo man sich bald einmal fühlt wie in einem über­
info@almenland.at dimensionalen Kräutergarten, genießt man solch reine, feine Luft, dass es
www.almenland.at kaum wundert, dass das Almenland die Heimat der berühmten Almochsen
ALMO Genusslounge:
ist, welche unter der Marke ALMO seit Jahren die Küchen erstklassiger Ho­
www.feinkost- tels und Restaurants erobern. Von solchen wiederum gibt es im Almenland
schirnhofer.at jede Menge, denn Qualität ist hier höchstes Gebot und Regionalität eben­
so. Und so darf das zarte Almo-Fleisch bei keinem Almenland Genusswirt
9 Almenland fehlen.
Genusswirte: Die Kühe auf den saftigen Almwiesen und Weiden tragen auch zur Schaf­
www.almenland.at
fung wahrhaft ursprünglicher Spezialitäten bei. So wird aus ihrer Milch
www.almenland- Almenland Stollenkäse gemacht, der erst im einstigen Silberbergwerk
stollenkaese.at Arzberg in 70 m Tiefe zu seiner vollen Reife gelangt. Silberbergwerk und

Gartenromantik Highlights Geheimtipps


10, B4 Duftweg 14, A4 Bärenschütz­ 1, B5 Almenland
St. Kathrein/Off. klamm Stollenkäse Arzberg
11, B4 Sulamith 15, A4 Teichalmsee 2, B4 Greißlerei
Garten, St. Kathrein/Off. mit Moorlehrpfad Brand­luckner Huabn
5, A4 Wallfahrts­
kirche Schüsserlbrunn
Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp Almenland | 35

Heimatmuseum Arzberg bieten übrigens auch besten Schutz bei Wind Silberbergwerk:
und Wetter – denn schließlich darf’s auch auf der Alm einmal „schiach“ www.arzberg.at
sein. Noch eine Spur gemütlicher als im Berg ist es bei Regen vielleicht im
Stoanihaus der Musik mit angeschlossenem „Stoanineum“ und Kaffee­ Stoanihaus der Musik:
haus. Hier sollte man jedoch ein wenig Affinität zur Volksmusik mitbrin­ www.stoakogler.at

gen, schließlich dreht sich alles um die weltberühmten Stoakogler – und


ja, richtig erkannt, die kommen aus dem Almenland.
Wenn es schön ist, im Almenland, liegt einem hier die Welt zu Füßen.
Wandern, Walken oder Radfahren, ein Hüttenspaziergang oder eine Runde
Golf ist ein wahrer Genuss, man ist doch stets umgeben von Natur und Tier
und duftigem Gewächs, wie auf dem Duftweg in St. Kathrein am Offen-
egg . Apropos Gewächs: Sogar Orchideen gedeihen im Almenland. Mit
ungeschultem Auge erkennt man sie nur schwer, aber die einheimischen
Naturparkführer zeigen Ihnen diese gerne.
Im Sommer und mit Kindern sollte man sich keinesfalls eine lustige Tret­
bootfahrt am Teichalmsee oder die Sommerrodelbahn in Koglhof ent­ www.sommerrodelbahn-
gehen lassen. Rodeln kann man hier aber freilich auch im Winter. Denn zu koglhof.at
dieser Jahreszeit ist das Almenland ein friedvoller – doch keineswegs lang­
weiliger – Rückzugsort, wo man Eislaufen, Schifahren, Langlaufen, Winter­
wandern oder eine romantische Pferdeschlittenfahrt z.B. von St. Kathrein
am Offenegg auf die Brandlucken genießen kann. Mit schönster Panorama­
aussicht werden wir beim Schneeschuhwandern auf dem Plankogel belohnt.

Familientipps Regenwettertipps
16, A3 Ökopark 1, B5 Silberbergwerk
Hochreiter Wildpark & Heimatmuseum
15, C4 Sommer­ Arzberg
rodelbahn Koglhof 2, B3 Stoanihaus
4, A5 Freizeitsee der Musik
Passail 14, A6 Lurgrotte
36 | ApfelLand Stubenbergsee Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp

Apfel und See


Löwen brüllen, Vögel singen, Äpfel glänzen in der Sonne.
Das ApfelLand Stubenbergsee verbindet Abwechslung,
Spiel und Spaß wie kaum eine andere Urlaubsregion.
ApfelLand Warum das ApfelLand Stubenbergsee die Auszeichnung „Genussregi­
Stubenbergsee on Oststeirischer Apfel“ trägt, wird dem Besucher in diesem herrlichen
8223 Stubenberg
am See 5
mit Apfelbäumen – aber auch vielen anderen Obstsorten – übersäten
T: +43 (0)3176 8882 Schlaraffenland inklusive prima Badesee sehr schnell klar. Wo man auch
F: +43 (0)3176 8882-2 hinkommt, kann man sich an der Natur und den Köstlichkeiten, die die
info@apfelland.info Bevölkerung aus dieser zaubert, laben. Sei es in Form von Saft, Most, Edel­
www.apfelland.info
bränden, aber auch in Form von bissfesten Leckereien und vielen anderen
regionalen Spezialitäten.
www.herberstein.co.at Als touristische Hauptattraktion gilt im ApfelLand Stubenbergsee
www.tierwelt- Herberstein , wo Löwen, Pumas oder der Bär „HuBÄRt“, aber auch
herberstein.at
ein prachtvolles Schloss mit herrlicher Gartenanlage und Gironcoli-
Museum Klein wie Groß erfreuen. Es gibt aber auch noch andere – viel­
leicht noch unbekanntere – aber mindestens ebenso feine Angebote, die
es sich lohnt zu nutzen. So starten „kühne Luftschiffer“ vor dem Schloss

Gartenromantik Highlights Geheimtipps


4, D6 Historische 10, D5 Stubenbergsee 20, D6 Kneippanlagen
Gärten in Herberstein 3, D6 Tierwelt 5, C5 Rauch­
1, D6 Weinlehrpfad und Gartenschloss stubenhaus Anger
Siegersdorf Herberstein 11, C5 Abakus
13, C5 Abakus- 12, C5 Stutenmilch­ 19, D6 Meeresluftan­
garten /Puch gestüt Töchterlehof lage Maria Fieberbründl
Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp ApfelLand Stubenbergsee | 37

Schielleiten und entführen Sie mit ihren Heißluftballons weit hinauf gegen Flaggl Ballooning:
den Himmel. Auf dem wildromantischen Radweg durch die Feistritzklamm www.apfelwirt.at
Ballonfahrten Thaller:
trifft man sich abseits des Verkehrs und erfährt, dass Radeln nicht nur an­
www.ballon-fahren.at
strengend sondern auch ein Genuss sein kann. Zahlreiche Kneippanlagen
laden zu Bewegung, Spiel und Spaß in freier Natur. Und der Stubenberg- Klammradeln: S. 65
see , größter Badesee der Region, lockt mit einer tollen Kindererlebnis­
welt mit Sandstrand, Leuchtturm und Sprungfelsen.
Freilich ist das ApfelLand Stubenbergsee zu zwei Jahreszeiten beson­
ders schön: Im Frühling, wenn man sich in einem duftenden Meer aus Blü­
ten wähnt, und im Herbst, zur Erntezeit, wenn sich das ganze Land rotgol­
den verfärbt. Nicht umsonst werden die festlichen Höhepunkte der Region,
das „Apfel-Blütenfest“ und die „Erlebnisfahrt“, im April und im September
begangen. Das heißt aber nicht, dass man hier nicht auch zu den anderen
Jahreszeiten eindrückliche Momente verbringen kann. Bei sommerlichem
Wetter lässt sich das apfelreiche Land auf Wanderwegen, Traktoranhän-
gern , mit dem Schlosskutscher oder dem Fahrrad erkunden. Im Kulm- www.kulm-keltendorf.at
Kelten­dorf wandelt man auf den Spuren unserer (Ur)Geschichte und am
Wein­lehrpfad in Siegersdorf auf den Spuren trunkener Glückseligkeit.
Bei kühleren Temperaturen oder Regen bieten sich eine Fahrt mit dem
100-jährigen Dampfzug, der „Feistritztalbahn“ , ein Besuch im Haus des www.feistritztalbahn.at
Apfels in Puch oder – besonders urig – im Rauchstubenhaus in Edel- Haus des Apfels:
schachen an. www.apfelstrasse.at

Familientipps Regenwettertipps
1, C5 Kulmkelten Dorf 15, D5
18, C5 Traktorgaudi Bastelstube Haider

8, C5 Hummelnest 4, C5 Mineralien
und Fossilienmuseum
9, D5 Schaukraftwerk
3, C5 Haus des
23, C6 Feistritztalbahn
Apfels in Puch
38 | Thermenregion Bad Waltersdorf Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp

Therme und Wein


Heiße Quellen, schöne Blumen, schnelle Golfbälle. Bad Waltersdorf
verwöhnt mit wohltuendem Heilwasser, Ruhe und aktiver Erholung.

Infobüro In der Thermenregion Bad Waltersdorf dreht sich fast alles ums (Heil-)
Bad Waltersdorf Wasser. Genauer gesagt um sage und schreibe 1,9 Millionen Liter heilkräf­
Hauptplatz 90
8271 Bad Waltersdorf
tiges Thermalwasser, das dort täglich aus dem Boden sprudelt und den
T: +43 (0)3333 3150 Besuchern der beiden Thermen vor Ort Kraft und Wohlbefinden, aber auch
F: +43 (0)3333 3150-15 jede Menge Spaß beschert. Die zwei Thermen sind nämlich unterschiedlich
info@badwaltersdorf.com ausgerichtet. Während sich die im Jahr 2009 zur „Besten Therme Europas“
www.badwaltersdorf.com
gekürte Heiltherme Bad Waltersdorf auf 25.000 Quadratmetern Well­
nesslandschaft ums Wohl der Ruhe- und Erholungssuchenden bemüht,
hält die H2O Erlebnistherme Sebersdorf sprudelnd-spritzige Wasser­
attraktionen für die ganze Familie bereit. Besonders gelungen präsentiert
sich allen Nackerpatzerln das Saunadorf der Heiltherme. Hier stärkt man
in gleich 12 Saunakabinen sein Herz-Kreislaufsystem – wenn man möchte
auch mit Spezialaufgüssen wie Salz oder Eisflocken. Und apropos Eis: bei­
de Thermen sind zu jeder Jahreszeit und besonders dann ideal, wenn es
draußen kalt und regnerisch ist.

Gartenromantik Highlights Geheimtipps


9, E6 Kurpark 17, F6 Heiltherme 21, E6 Kneipp –
Lucullus Radweg Bad Waltersdorf Bewegungsturm Auffen
11, F6 18-Loch 22, E6 Herz-
Golfanlage mit Feng Rhythmus Weg mit
Shui Kraftpunkten innerer Organuhr
Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp Thermenregion Bad Waltersdorf | 39

Die reizvolle Natur in und um den „Schönsten Blumenmarkt Europas“


(2003) wartet nur darauf, zu Fuß, mit dem Rad oder vielleicht sogar mit
dem Heißluftballon erkundet zu werden. Nebst Tennis- und Squashplätzen
steht dem Aktiven ein eigener Golfplatz zur Verfügung. Auf 18-Loch und
mit herrlichem Panoramablick kann hier nicht nur geputtet und gepunk­
tet, sondern auch Kraft getankt werden, bietet der Platz dem Spieler doch
eigene „Feng Shui-Kraftpunkte“. Was es doch nicht alles gibt?
Auch Abenteuerlustige finden hier eine richtige Portion an Adrenalin wie
im Erlebnispark Geier mit gleich 118 Kletterstationen und Elementen.
Ein absolutes Glanzstück für Blumenfreunde und Romantiker ist der Kur-
park Bad Waltersdorf mit seinem Teich, dem Springbrunnen und einem
lieblichen Kräutergarten. Weniger romantisch, dafür aber umso römischer
präsentiert sich das Römersteinmuseum in der Nähe der Pfarrkirche.
Diese einzigartige Römer­steinsammlung zeigt Grabmalkunst aus dem
1. und 2. Jahrhundert nach Christus. Wer dann wieder ein wenig Bewegung
braucht, dem sei der 30 m hohe Kneippturm in der Nähe des Naturtei­
ches in Auffen-Großhart oder eine lucullische Radtour am Lucullus Rad­
weg entlang der Weingärten der Römerweinstraße ans Herz gelegt.

Familientipps Regenwettertipps
20, E6 H2O Therme 16, F6 Sportzentrum
21, E/F6 Erlebnis­ 10, E6 Römerstein­
park Geier museum
17, E6 Straußenpark 17, F5 Heimat­
Auffen museum St. Magdalena
40 | Gleisdorf Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp

Sonne und Energie


Beschaulich, doch zugleich modern, freundlich und stets
offen für Neues. Die Solarstadt Gleisdorf präsentiert sich
einladend und umweltbewusst.
Gleisdorf Bevor die Stadt Gleisdorf zur Solarstadt wurde, sprach man von ihr auch
Florianiplatz 13 gerne als „Tor der Oststeiermark“. Diese Bezeichnung beruht auf Gleis­
8200 Gleisdorf
T: +43 (0)3112 2601400
dorfs markanter Lage am Zusammenfluss von den drei Flüssen Raab,
F: +43 (0)3112 2601404 Rabnitz und Laßnitz. Die 5.500 Einwohner-Gemeinde liegt inmitten einer
tip@gleisdorf.at wunderschönen Hügellandschaft und erfreut sich einer großen Zahl von
www.gleisdorf.at Sonnentagen. Womit schnell auch klar wird, warum man hier schon seit
vielen Jahren die Kraft der Sonne erforscht und zur Gewinnung erneuer­
barer, umweltfreundlicher Energieformen nutzt. Ein klareres Bekenntnis
zu Sonne und Umweltschutz findet man allerdings nicht schnell mal wo,
und so ist man in Gleisdorf zu Recht sehr stolz auf die weltweit einmalige
„Straße der Solarenergie“ . Diese zeigt auf einer Rundstrecke von etwa
3,5 km mehr als 80 Solarobjekte und Kunstwerke, wie zum Beispiel einen
Solarbaum, eine technische Sonnenuhr, Solarwegweiser, ein Solarkla­
vier, ein Solar-Infoterminal, Solarschaukästen oder einen Solarbrunnen –

Gartenromantik Highlights Geheimtipps


Spazierweg von 20, C7 Forum Kloster Pedelec Fahrräder
Blume zu Blume 19, C7 Straße 26, C7 Golfplatz
Blühender Stadtpark der Solarenergie Freiberg
Buschenschenke/
Römerweinstraße
Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp Gleisdorf | 41

alles frei zugänglich und mitten im Stadtgebiet zu bestaunen. Begegnet


man hier also schon der Sonnenenergie in allen erdenklichen Formen (im
Verkehr, beim Licht – ja sogar im Kommunikations- und Werbebereich), so
wundert’s nicht, dass das freundliche Städtchen Gleisdorf auch sonst noch
mit allerlei Energiespendern für Körper und Geist aufwartet. Gemütliche
Gasthäuser und Lokale bauen den vom Stadtbummel erschöpften Gast
mit kräftigen Mahlzeiten wieder auf, das mit Grander Wasser gefüllte (und
selbstverständlich mit einer Solaranlage beheizte) Wellenbad Gleisdorf
macht Jung und Alt schnell wieder frisch und munter, und ein vielfältiges
Kulturprogramm bietet Nahrung für Kopf und Seele. Besonders abwechs­
lungsreich geht’s z.B. im Forum Kloster zu.
Hier, in diesem multifunktionalen Seminar- und Veranstaltungszent­
rum, kann man gut auch mal einen Regentag über die Runden bringen –
sei es beim Tanz, beim Kabarett, bei einem Konzert oder einer Diashow.

Familientipps Regenwettertipps
7, C7 Wellenbad 18, C7 Museum
Gleisdorf im Rathaus
Erlebnisspielplatz Zahlreiche Shopping­
im Stadtpark möglichkeiten
42 | Hartbergerland Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp

Ein Land mit Geschichte


Sanfte Weinberge, historische Kulturschätze,
genussvolle, sinnliche Momente.
Hartbergerland Die Region Hartberg, also die Gegend um den Ringkogel und die Stadt
Rochusplatz 3 Hartberg – ganz im Sinne von „Città slow“ bewusster leben – mit ihren
8230 Hartberg
T: +43 (0)3332 66505-0
mittelalterlichen Wurzeln, bezaubert mit volksnahem kulinarischem Er­
F: +43 (0)3332 66505-16 findergeist, offenherziger Gastfreundschaft und einer beeindruckenden
tourismusverband@htb.at Geschichte rund um Burgen, Schlösser und Kirchen. Nehmen Sie sich Zeit
www.hartbergerland.at für eine Einkehr in den urigen Buschenschenken, Wirtshäusern oder Ho­
www.hartberg.at
telbetrieben, wo Sie regionale Spezialitäten und den dazupassenden Wein
von der Römerweinstraße genießen können. In liebevoll hergerichteten
Unterkünften lässt es sich danach stilvoll und komfortabel entspannen.
Ein Stück Land mit kleinen Großartigkeiten und schlichten Attraktionen,
die den Besucher umso stärker in seinen Bann ziehen: die Landschaft mit
einem Meer von tausend Hügeln, der bernsteinfarbige, süße Birnen- und
Apfelmost, der Wein, der an den Sonnenhängen des Ringkogels gedeiht,
das Öl aus großen gelben Kürbissen und die Menschen, die es verstehen,
dem Alltag mit Zuversicht und Erfindergeist zu begegnen. Wenn’s schön
ist im Hartbergerland, sollte man durchs Hartberger Gmoos wandern.

Gartenromantik Highlights Geheimtipps


15, E5 Schlosspark 16, E5 HERZ – 6, E5 Villa Rustica
mit Schloss Hartberg Hartberger Erholungs­ 9, E3 Schloss Aichberg
Schaugärten in und zentrum & Eishalle 16, E5 Stuten­
um Hartberg 1, E5 Stadtmuseum milchhof Loidl
14, E5 Hartberger Hartberg
Gmoos
Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp Hartbergerland | 43

Dieses zum Naturschutzgebiet erklärte Flachmoor stellt ein bedeuten­ Spurensuche mit
des Zugvogelrastgebiet dar und bietet über 70 gefährdeten Tierarten den dem Oldtimer:
Motor Mythos Classic®
ihnen entsprechenden Lebensraum. Auch ein Besuch der Ringwarte ,
am archaischen Ringkogel, dem Hausberg der Hartberger, lohnt sich, bietet
diese dem Besucher doch einen herrlichen Blick auf das oststeirische Hü­ Genussvolles
gelland. Unweit von Hartberg findet sich auch ein besonders schön erhal­ Wandern: Garten­
tener römischer Landsitz aus dem 2. und 3. Jahrhundert nach Christus, die wanderung in der
Sonnenstadt Hartberg
Villa Rustica in Löffelbach . In Hartberg selbst spaziert es sich schön durch
die Altstadt bis hin zum Schloss Hartberg , in dessen Park sich wunderbar
friedvolle Momente genießen lassen. Sehr einladend präsentiert sich auch
das Schloss Aichberg im Norden des Hartbergerlandes. Alle Genussfreudi­
gen finden mit der Kaindorfer-Schmankerltour eine willkommene Abwechs­
lung. Und jene, die die Schmankerln dann gerne joggend wieder abtrainieren
möchten, sollten die Finnenlaufstrecke St. Johann in der Haide besuchen,
in Grafendorf eine Wanderung entlang des Weges „Reise zu mir“ aufnehmen
oder in Greinbach ein wenig golfen. Holt einen doch einmal der Regen (oder www.aichberg.at
Schnee) ein, ist’s auch kein Malheur, denn Hartberg hat nicht nur das HERZ
(Hartberger Erholungszentrum mit Hallenbad, Sauna und Fitnesslounge),
sondern auch das MAXOOM (mit 3D-Kino und der größten Kinoleinwand,
die die Steiermark je gesehen hat), ein neu gestaltetes Stadtmuseum , das Kulinarische
Oldtimermuseum der Familie Kröpfl mit rund 230 Fahrzeugen aus allen Verlockungen: Ernte­
Epochen und viele Einkehrmöglichkeiten zum Ausruhen und Entspannen. dank- und Winzerfest

Familientipps Regenwettertipps
11, E4 Ringwarte 13, E5 Maxoom
22, E5 Ausstellung 3D-Kino und Ökopark
„Einstein begreifen“ 6, E4 Oldtimer-
am Ökopark Museum Kröpfl
19, E4 Heimat­
museum Grafendorf
44 | Joglland-Waldheimat Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp

Kraftwege, Wald und Wies


Ungarn, Dachstein, Karawanken, die schönste Aussicht mit viel
frischer Bergluft bietet die Region Joglland-Waldheimat.

Joglland-Waldheimat Die Region Joglland-Waldheimat fasst die märchenhaft schöne Landschaft


Kirchenviertel 24 zwischen den Fischbacher Alpen, Roseggers Waldheimat, dem Hochwechsel
8255 St. Jakob im Walde
T: +43 (0)3336 20255
und dem Joglland zusammen. Stets oben, in einer gesundheitsfördernden
F: +43 (0)3336 20255-54 Höhenlage von 800 bis 1.800 m Seehöhe, genießt man das sauerstoffreiche,
info@joglland.at sonnenverwöhnte und nebelfreie Klima des oststeirischen Mittelgebirges.
www.joglland.at Hier wandert und radelt man über sanfte Berge und Almwiesen, umrahmt
von dunklen Tannenwäldern – im Winter dann bedeckt von einer so schil­
lernden Schneedecke, dass nicht nur die Wangen rot, sondern auch das
Herzerl warm wird. Schifahrer, Langläufer und alle Wintersportbegeister­
ten freuen sich auf‘s Schneevergnügen. Ja, hier schöpft man Kraft aus Luft
und Natur, aber auch aus traditionellen Gerichten wie dem ursteirischen
Brennsterz, der es leicht mit jeder Gourmetwertung aufnehmen kann. Und
schnell versteht man, dass dieses Land den berühmten Schriftsteller Peter
Schifahren und Lang-
laufen im Joglland: Rosegger geprägt und inspiriert hat, packt es einen doch selbst, die
www.joglland.at herrliche Natur im Geiste festzuhalten. Oder doch mit dem Fotoapparat?

Gartenromantik Highlights Geheimtipps


2, C2 Kräutergarten 8, E3 Chorherrenstift 7, C3 Schirner
Zemanek Fischbach Vorau Rauchstubenhaus &
Steir. Blumenstraße 2, D2 Kräftereich St. Laurentibergkirche
Jakob/Walde 18, D3 Aussichts­
Almrauschblüte
Panoramastraßen warte Wildwiese
am Hochwechsel und
Fischbacher Alpen
Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp Joglland-Waldheimat | 45

Nebst all ihrer natürlichen Pracht hat die Region eine besonders schöne
Sehenswürdigkeit zu bieten, die gerade Liebhaber geistlicher Stätten und
großer Bibliotheken in Verzücken versetzen sollte: das imposante Chor-
herrenstift Vorau . Literaturbegeisterte wiederum werden zu den Ge­
denkstätten Peter Roseggers pilgern und sich in seinem Geburtshaus in
Alpl in alte Zeiten zurückversetzt finden. Kraftreiche Stunden verbringt
man im Kräftereich , einem wahrlich beeindruckenden Museum in St.
Jakob im Walde, das einen auf 1.600 Quadratmetern mit tollen Installatio­
nen und umfassenden Infos ins Staunen versetzt.
Im Joglland und in der Waldheimat bekommt man Weitblick, so z.B. alpannonia
auf der Fahrt auf einer der Panoramastraßen auf den Masenberg, den Weit­wanderweg: S. 56
Hochwechsel, das Stuhleck, die Pretul und Co. Hier heißt’s einfach „auffi“, Die glorreichen
Sieben: S. 66
durchatmen und die Fernsicht (etwa auf der Aussichtswarte Wildwiese )
genießen. Empfehlenswert ist auch ein Besuch im Höhenluftkurort Fisch­
bach, bei Wiedners Wasserspielen in Waldbach oder in einem der duf­
tenden Kräutergärten in der gesamten Region. Wer der Natur dann aber
noch näher, oder besser gesagt „hautnah“, sein möchte, durchläuft den
1 km langen Barfußpark in Wenigzell – und spürt die Kraft des Bodens Barfußpark:
durch die Fußsohle wandern. Und genau so soll es auch sein, denn dafür www.wenigzell.at
sind wir ja hier – in einem der 18 wunderbaren Kraftspendedörfer im Al­
pengarten der Oststeiermark.

Familientipps Regenwettertipps
19, D2 Wasserspiele 11, D3 Joglland-Oase
2, C2 Peter Roseggers 9, C2 Roseggers
Waldschule am Alpl Geburtshaus
12, D3 Barfußpark 8/7, C2 Bergbau- &
23, C6 Dampf­ Blasmusikmuseum
bummelzug Ratten
46 | Naturpark Pöllauer Tal Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp

Naturpark und Hirschbirn


Der Naturpark Pöllauer Tal verzaubert mit zwei prachtvollen
Kirchen, phantasievollen Themengärten und köstlichen
Produkten rund um die Hirschbirne.
Naturpark Pöllauer Tal Dass dem Pöllauer Tal 1983 vom Land Steiermark das Prädikat „Natur­
Schloss 1, 8225 Pöllau park“ verliehen wurde, hat es nicht allein seiner landschaftlichen Schön­
T: +43 (0)3335 4210
F: +43 (0)3335 4235
heit zu verdanken. Ehr’ gebührt auch der Bevölkerung, denn nur durch ihre
info@naturpark- traditionelle und umsichtige Bewirtschaftung ist das oststeirische Tal so
poellauertal.at vielfältig und bunt geblieben wie in frühen Tagen. Hier trifft man auf eine
www.naturpark- hügelige Landschaft mit einem Mosaik aus Wäldern, Wiesen, Äckern und
poellauertal.at
Obstbaumreihen und hat bald schon seinen Lieblingsplatz am Bach oder
den besonderen Reiz der „Höll“ entdeckt.
Hier genießt man die Gastfreundschaft und Köstlichkeiten des Tales, wie
ein kleiner Auszug aus der Speisekarte eines der vielen urigen Gasthäuser
zeigt: Erdäpfelsuppe mit Sauerkraut, Schwammerlsuppe mit Heidensterz,
Topfenstrudel mit gedörrten Hirschbirnen. Apropos Hirschbirnen: Sie sind
die wohl berühmtesten Botschafter des Pöllauer Tales. Diese besondere
Frucht stammt von einer alten steirischen Birnbaumsorte, deren Name auf

Gartenromantik Highlights Geheimtipps


7, D4 Themengärten 7, D4 Wallfahrtskir­ 8, D4 Ölmühle
am Pöllauberg (9) che am Pöllauberg Fandler
3, D4 Kräutergarten 4, D4 Schloss und 24, D4 Lebzelterei
Cividino Pfarrkirche Pöllau Ebner
8, D4 Schlosspark 25, D4 Obsthof Retter
Pöllau Bauernläden
Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp Naturpark Pöllauer Tal | 47

das Wort „Herbst“ zurückzuführen ist. Mit viel Geschick und traditionellem
Wissen zaubern die Bauern aus ihnen wahre Delikatessen, so etwa Hirsch­
birnsaft, Edelbrände, Essig, Marmelade oder die vitaminreichen Kletzen.
Nun aber genug der irdischen Genüsse, sonst ruft die Beichte. Obwohl –
die fromme Pilgerfahrt fällt hier im Tal auch nicht gerade schwer. Schließ­
lich gibt es gleich zwei mächtige Kirchen zu bestaunen. Da wäre einmal
der „Steirische Petersdom“ in Pöllau selbst. Die ehemalige Stiftskirche,
zählt zu den größten barocken Kirchen des Landes und ist dem Petersdom
in Rom nachempfunden. Die prächtige, zweischiffige Marienkirche auf
dem Pöllauberg , umgeben von einer friedvoll-spirituellen Aura zieht seit
dem 12. Jahrhundert Pilgersleut in ihren Bann. Doch auch Spaziergänger
kommen her und wandeln durch die 9 liebevoll angelegten Themengärten
rund um die altehrwürdigen Gemäuer.
Damit ist das (be)sinnliche Erholungsprogramm aber noch lange nicht
erschöpft. Der NaturKRAFTpark bietet Erholung für die Seele und ist
ein Fitness-Parcours für die Sinne. Wissenswertes über Kräuter in duftiger
Atmosphäre erfährt man im Kräutergarten Cividino . Hügel und Wälder
laden zum Wandern, Laufen oder Radfahren ein, Bäche und Teiche zu ru­
higen Angelstunden. Und wenn doch mal der Regen prasselt, auch kein
Problem. Da sitzen wir schon längst bei Speis und Trank beim Wirt und
schauen ihm durchs Fenster zu.

Familientipps Regenwettertipps
14, E5 Walderlebnis­ D4 Ausstellung
pfad „Zur Grünen Au“ im Schloss Pöllau
10, D4 NaturKRAFT­ (siehe 4)
park, 22 Stationen, 21, D4 Volks­
die die Sinne schärfen kundliches Museum
Sonnhofen
48 | Wechselland Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp

Faszination Bergerlebnis
Berg und Tal, Burg und Stein, Pilzgeruch und Beerenduft.
Entspannung und Natur pur in der Urlaubsregion Wechselland.

Wechselland Das Wechselland, jener reizvolle Landstrich zwischen Schäffern und


Hauptplatz 20 St. Lorenzen am Wechsel ist ein Muss für alle, die nicht nach Action, son­
8240 Friedberg
T: +43 (0)3339 25 116
dern nach Ursprünglichkeit und unverfälschter Natur suchen. Doch nicht
F: +43 (0)3339 25 116 nur die landschaftliche Schönheit, sondern auch die Kultur, das Brauch­
urlaub@wechselland.st tum und die Gastlichkeit der Bevölkerung laden hier zum Verweilen ein.
www.wechselland.st Die Region am Südhang des Wechsels mit schönstem Panoramablick über
die gesamte Oststeiermark sowie über weite Teile Niederösterreichs und
des Burgenlandes lädt im Sommer, wie auch im Winter zum Verweilen und
Wandern ein.
Der Gebirgszug Wechsel ist der östlichste Ausläufer der Alpen am Ran­
de der Pannonischen Tiefebene und zeigt sich wettermäßig schon mal von
seiner wechselhaften Seite. Gleichzeitig beschert er einem so fried- und ru­
hevolle Momente, dass man immer wieder gerne herkommt. Und in einem
der netten Ferienorte Pinggau, Friedberg oder Dechantskirchen braucht’s
auch nicht lange, schon hat man seinen heimeligen Unterschlupf gefunden.

Gartenromantik Highlights Geheimtipps


F3 Kräutergarten am 6, F2 Wallfahrts­ F2 Der „Bärengra­
Naturbadesee Pinggau kirche Maria Hasel ben“ in Friedberg
(siehe 5) 18, E2 Festenburg 23, E2 Aerosolium
Die historische Stadt St. Lorenzen/Wechsel
Friedberg
Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp Wechselland | 49

Ist man am Wechsel unterwegs und will nicht nur frische Luft, sondern
auch ein wenig Kultur schnuppern, gibt’s dazu genügend Möglichkeiten.
Direkt am Hochwechsel lohnt sich ein Blick in die Gedächtniskapelle,
weiter unten dann ein Besuch in der Festenburg . Diese wurde von der www.festenburg.at
mittelalterlichen Wehrburg zur Klosterburg umgebaut und besitzt gleich
sechs (!) Kapellen, den „Festenburger Frauenhimmel” – ein Deckenfresko
von J. C. Hackhofer und wahrlich ein Höhepunkt der steirischen Barock-
Monumentalmalerei – und eine nicht alltägliche Turmuhrenausstellung.
Ein optimales Ausflugsziel also an regnerischen Tagen. Zahlreiche Pilger
finden jährlich den Weg und bestaunen die Brunnenkapelle in der baro­
cken Wallfahrtskirche Maria Hasel in Pinggau.
Neben frischer Bergluft heilt man die Atemwege mit gesunder Meeres­
luft im Aerosolium in St. Lorenzen. Zwar kein Meereswasser, dafür aber
herrlich weiches Teichwasser, gibt’s im Naturbadesee in Pinggau . Gut
erfrischt bietet sich ein Bummel durch die entzückende historische Stadt
Friedberg an, wo man auch einen Blick ins Thonet-Museum (berühmte
Bugholzmöbel) werfen sollte. Langsam müde vom vielen Sessel-Schau­ Bierbrauerei
en kehrt man dann in einem der vielen gastfreundlichen Betriebe oder Putz‘n Bräu:
in der Bierbrauerei ein und lässt den abwechslungsreichen Tag revue www.riebenbauer.st
passieren.

Familientipps Regenwettertipps
5, F3 Naturbadesee 5, F2 Thonet-
Pinggau Museum
24, E3 Märchen­ 20, F2 Bierbrauerei
theater in der Theater­ Putz’n Bräu
arena Thalberg
50 | Weiz & St. Ruprecht/Raab Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp

Tradition und Innovation


Kunst, Kultur und Naturwunder Klammerlebnis. Weiz und
St. Ruprecht zeigen sich als Top-Ausgangspunkt für
energiereiche Touren.
Servicecenter für Weiz und St. Ruprecht an der Raab bilden eine kraftreiche Region, die sich
Tourismus & Stadt­ betont innovativ und gastfreundlich zeigt. Auch nennt man sich hier gerne
marketing
Hauptplatz 18
weltoffen, und das nicht ohne Grund, hat sich Weiz mit der ELIN (so der
8160 Weiz damalige und noch immer weit über die Grenzen hinaus bekannte Name
T: +43 (0)3172 2319660 der Aktiengesellschaft für elektrische Industrie) doch schon immer einen
F: +43 (0)3172 23199660 Namen als internationaler Wirtschaftsstandort gemacht. Auch heute be­
tourismus@weiz.at
zeichnet sich Weiz als „Stadt der Energie“, bezieht sich dabei aber nicht
www.tourismus.weiz.at
mehr nur auf seine Leitbetriebe. Die Stadt ist ein pulsierendes Zentrum für
Kunst und Kultur, Einkauf, Bildung und Innovation. St. Ruprecht wiederum,
die älteste Pfarre im oberen Raabtal, gilt als Ort der spirituellen Energie.
Die Friedensgrotte, aber auch die Stefanie-Quelle und die Natur rund um
St. Ruprecht sind wahre Kraftspender. Da kann sich selbst der Sprung ins
Erlebnis- und Flussbad in St. Ruprecht/Raab als wahrer Frischekick für
Körper und Geist erweisen.

Gartenromantik Highlights Geheimtipps


5, B6 Kräuteroase 13, B5 Katerloch Weizklamm
12, B6 Connys 9, B5 Grasslhöhle (Richtung Passail)
Garten 10, B6 Weizer
Spiritueller Weg Schafbauern
17, C5 Weizberg­
kirche
Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp Weiz & St. Ruprecht/Raab | 51

Überhaupt eignet sich die gesamte Region bestens dazu, einfach einmal
die Seele baumeln und es sich so richtig gut gehen zu lassen. Tagsüber
locken zahlreiche Ausflugsziele, abends lässt man sich von bester heimi­
scher Küche verwöhnen und taucht ins abwechslungsreiche Kunst- und
Kulturleben ein, bei dem auch Brauchtum und Feste nicht zu kurz kom­
men. Eine Wanderung durch die wunderschöne Raabklamm (übrigens
die längste Klamm Österreichs), lässt sich beispielsweise wunderbar mit
einem Abstecher in die Grasslhöhle (die älteste Tropfsteinhöhle Öster­
reichs) oder zum Katerloch (Österreichs tropfsteinreichste Höhle) ver­
binden und könnte bei Mulbratl (dem gebeizten und geräucherten Karree
vom Schwein) oder Köstlichkeiten vom Weizer Berglamm sowie diversen
Schafkäse-Spezialitäten enden. Ein Blütenmeer und duftender Kräu­
terzauber erwartet die Gäste in einem der Schaugärten in und um Weiz.
Tuckernd durch ein enges Tal von Weiz nach Birkfeld wird die Fahrt mit
dem nostalgischen Dampfbummelzug für die ganze Familie ein unvergess­ www.feistritztalbahn.at
liches Erlebnis (Feistritztalbahn ).

Familientipps Regenwettertipps
FunErgy Tour Tropfsteinhöhlen
13, B5 Raabklamm 22, C7 Mühlenladen
6, C6 Erlebnis- und der Steirerkraft
Flussbad St. Ruprecht/R. 23, B5 Hammer­
23, C6 Feistritz­ werksmuseum
talbahn
52 | Themenstraßen Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp

ThemenstraSSen
Ein Thema. Ein Tag. Und Sie meinen, das sei fad?
Mitnichten! Werden Sie zum Entdecker!

Die Schlösserstraße
So viele Burgen und Schlösser! Sie öffnen ihre Tore und laden Sie ein: zu
herrlichen Konzerten, prachtvollen Ausstellungen und beeindruckenden
Sammlungen. Zum Ja-Sagen und Feste-Feiern. Zum Essen, Trinken und
T: +43 (0)3385 21090 17
info@schloesserstrasse.com
Schlafen. Hier, in einer der schlösser- und burgenreichsten Regionen Euro­
www.schloesserstrasse.com pas, wird Geschichte so greifbar, wie der barocke Türknauf am Weg zum WC.

Die Apfelstraße
25 Kilometer auf denen sich alles um den Apfel dreht. Und um alles, was
sich aus dem runden Kraftbündel zaubern lässt: man denke an Most,
Schnaps, Marmeladen, Apfelchips und Abakus (die höchste Vergeistigung
T: +43 (0)03177 2222 17 des Apfels). Für alle, die es ganz genau wissen wollen: ab zum Haus des
info@apfeldorf-puch.at
www.apfelstrasse.at Apfels 3, C5 im Apfeldorf Puch!

Die Oststeirische Römerweinstraße


Weinkultur pur. Die „Oststeirische Römer-Weinstraße“ weist gut 2000 Jah­
re Geschichte auf. Da verwundert es nicht, dass über 70 stimmungsvolle
Buschenschänke und zahlreiche Gastronomiebetriebe die Gäste mit ausge­
T: +43 (0)3385 21090 17 zeichneten Weinsorten und hochwertiger Kulinarik verwöhnen. Unter der
info@oststeiermark.com
www.oststeirische-
Weinlaube oder im Kellergewölbe verkostet man typische Weinsorten wie
roemerweinstrasse.at Welschriesling, Schilcher oder Zweigelt (rot). Kultig!

Die Steirische Blumenstraße


Sie sind allesamt Preisträgerinnen und zu recht stolz auf sich. Die schönsten
Blumendörfer der Oststeiermark sind durch die Steirische Blumenstraße
verbunden. Die Fahrt durch St. Jakob im Walde, Wenigzell, Vorau, Mönich­
wald, Pöllauberg, St. Lorenzen am Wechsel, Strallegg, Miesenbach, St. Ka­
T: +43 (0)3336 20255 threin am Offenegg und Fischbach besticht durch ihre farbenfrohe Pracht
info@joglland.at
www.blumenstrasse.at und freundliche Blumenliebhaber.

Die Energieschaustraße
Sonnenklar sollte interessierten und zukunftsorientierten Menschen die
Welt der erneuerbaren Energie auf dieser Themenstraße werden. Auf be­
sonderen Energie-Schauplätzen wird der vielfältige Einsatz von Biomasse,
Wasserkraft, Solarenergie, Biogas, Windkraft und Geothermie auch dem
T: +43 (0)316 587986 Laien begreifbar. Gleich über 100 Energie-Standorte laden zum Besuchen
office@energieschaustrasse.at
www.energieschaustrasse.at und Bestaunen ein. Beachtlich!
Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp Touren | 53

Expedition
Oststeiermark
Die schönsten Touren durch den Garten
Österreichs – zu Fuß, am Rad, zu
Pferd, im Auto oder im Ballon.
54 | Touren Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp

Teichalmsee Stoakoglhütte Gipfelkreuz am Plankogel

Almenlandwanderweg
Den Duft frischer Kräuter in der Nase querfeldein über sanfte
Almen mit uralten Bäumen, knorrigen Zäunen und zufrieden
grasenden ALMOS.

Informationen & Der Almenlandwanderweg besticht durch seine abwechslungsreiche


Kartenmaterial: Wegführung, die uns über Weiden, Wäldchen, Lichtungen, aber auch hin­
TV Naturpark
ein in eine seiner zahlreichen Gaststuben führt. Oft gibt er freien Blick auf
Almenland
8163 Fladnitz/ die umliegenden Berge und lädt uns ein, einen Moment inne zu halten, die
Teichalm 100 duftige Luft tief einzuatmen und den Moment zu genießen.
T: +43 (0)3179 23000
info@almenland.at Wegverlauf: Vom Holzochsen am Teichalmsee 15, A4 folgt man dem
www.almenland.at
Weg 745 in Richtung Sommeralm. Nach ca. 30 Min. geht es vorbei an der
Harrerhütte und weiter zum Gasthaus Holzmeister. Von hier aus den „Sie­
benkögelweg“ (Nr. 45) entlang und vorbei am „Schwoabauerkreuz“. Nun
geht es über die Siebenkögel auf die Sommeralm: bei der Bergstation des
Pirstingerkogelliftes vorbei und auf die Bründlalm zu den drei Wetterkreu­
zen. Man wandert in Richtung Windkraftwerk auf die Sommeralm und
beim Windrad trifft man wieder auf Weg Nr. 745 und folgt diesem in Rich­
tung Stoakoglhütte. Von hier aus geht es nur noch fallend über Wiesen und
Weiden an der Buckeligen Lärche vorbei auf die Brandlucken. Ein riesiger
Holzschuh zeigt uns, dass wir am Ziel sind.

Wichtige Tourinfos
Ausgangspunkt: Teichalmsee Einkehrmöglichkeiten: Ausflugsziele entlang der
Ziel: Brandlucken Harrerhütte, T: +43 (0)664 39 89 018 Strecke: Teichalmsee mit
Parkmöglichkeit: Öffentlicher GH Holzmeister, T: +43 (0)3179 7170 Holzochse und Moorlehrpfad 15,
Parkplatz Teichalmsee Holdahütt’n, T: +43 (0)3179 8164 A4, Sennerei Harrerhütte, Windrad
Weglänge: ca. 14 km Weizerhütte, T: +43 (0)3179 20220 auf der Sommeralm, Brandluckner
Gehzeit: ca. 4 – 5 Std. (1 Strecke) Stoakoglhütte, T: +43 (0)676 68 34 724 Huabn 2, B4
Höhenunterschied: ca. 330 m GH Unterberger, T: +43 (0)3179 8250 Abholung:
GH Bauernhofer, T: +43 (0)3179 8202 Almenlandtaxi
Weitere Gasthöfe am Teichalmsee T: +43 (0)664 85 75 001
und auf der Sommeralm.
Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp Touren | 55

Feistritzklamm Am 7-Bacherl-Weg Burg Neuhaus, Stubenbergsee

7-Bacherl-Weg /
Stubenberg am See
Es plätschert das Wasser. Der Wind rauscht durch die Buchenwälder.
Schnell die Hose aufgekrempelt und rein die Zehen ins kühle Nass!

Der 7-Bacherl-Weg zeigt sich (be)rauschend und auch abwechslungs­ Informationen &
reich: da geht’s durch eine malerische Stubenbergklamm, da gibt’s ein Kartenmaterial:
TV ApfelLand
Schaukraftwerk 9, D5 und eine alte Burg, da wandert man durch Stu­
Stubenbergsee
benberg hindurch, auf Bergrücken entlang – und landet schließlich wo? 8223 Stubenberg/See 5
Beim Gasthaus Stelzer-Lex zu einem zünftigen Mahl. T: +43 (0)3176 8882
info@apfelland.info
Wegverlauf: Der 7-Bacherl-Weg führt zu Beginn entlang der Feistritz in www.apfelland.info

die Freienberger Klamm bis zum Schaukraftwerk der Feistritzwerke, wo


er die Landesstraße quert. Nach einem steilen Anstieg durch einen Wald
erreicht man bei Burg Neuhaus die mittleren Höhenlagen der Gemeinde Hödl Hof:
Stubenberg. Von hier an quert man zwischen den landwirtschaftlich ge­ www.edelbrand.at
nutzten Bergrücken fünf kleinere Bäche in naturnah bewaldeten Gräben.
Nach einem letzten Anstieg durch einen Wald ist das Ziel der Wanderung
erreicht: der Gasthof Stelzer-Lex.

Wichtige Tourinfos
Ausgangspunkt: Seeparkplatz Einkehrmöglichkeiten: Gasthöfe Rückweg: über die Wanderwege 4
Feistritzbrücke und Cafés am Stubenbergsee, und 9 zum Hauptplatz Stubenberg
Ziel: Gasthof Stelzer-Lex in Zeil Gasthof Stelzer-Lex und über Weg Nr. 1 zurück zum
Parkmöglichkeit: Parkplatz am Ausflugsziele und Sehenswertes Ausgangspunkt (ca. 1 Stunde)
Stubenbergsee entlang der Strecke: Schaukraft- Tipp: Der „Erste österr. Schnaps-
Weglänge: 7,2 km werk der Feistritzwerke 9, D5, lehrpfad“: Bei einem gemütlichen
Gehzeit: 2,5 Std. Blick auf Stubenberg, Burg Neu­ Rundweg durch die Obstgärten
Höhenunterschied: 580 m haus, Schnapslehrpfad des „Hödl-Hofes“ erfährt man auf
Schwierigkeitsgrad: mittel Abholung: Taxi Wagner Informationstafeln alles über die
T: +43 (0)3176 8889 Herstellung der feinsten Brände.
56 | Touren Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp

Am Wechsel Stuhleck

alpannonia -Steiermark: ®

Oststeiermark Panoramaweg
Vier Tage im Einklang mit der Natur. Dabei tief ins Herz hinein und
weit übers Land hinaus schauen. In vier Tagen über die höchsten
Gipfel der Oststeiermark.
Informationen, Tag 1: Los geht’s beim Augustiner Chorherrenstift in Vorau 8, E3 (mit
Wanderführer & wunderschöner Bibliothek!). Über Riegersberg gelangt man nach Mönich­
Kartenmaterial:
wald, von wo man bergauf wandernd über den Brennwald auf die Kaltwiese
TV Joglland-Waldheimat
Kirchenviertel 24, und schließlich auf den Hochwechsel (toller Fernblick!) kommt.
8255 St. Jakob im Walde Tag 2: Vom Hochwechselgipfel geht’s abwärts über die Kranichberger
T: +43 (0)3336 20255 Schwaig auf den Feistritzsattel. Nach Erreichen des Pfaffensattels gelangt
info@joglland.at man nach rund 5 Gehstunden zum höchsten Punkt der ganzen Tour, auf
www.joglland.at
www.alpannonia.at
das 1.783 m hohe Stuhleck, und überblickt rund 1/3 des österreichischen
Staatsgebietes. Bergab geht’s über einen Höhenrücken auf die Pretul.
Tag 3: Vom Rosegger Schutzhaus spaziert man zum Rattener Windpark.
Durch einen waldreichen Abschnitt gelangt man dann zur Hauereck-
Schutzhütte und weiter zum Roseggerhof in Peter Roseggers Waldheimat.
Tag 4: Vom Roseggerhof wandert man entweder übers Geburtshaus Peter
Roseggers 9, C2 oder übers Lendkreuz zum sagenumwobenen Teufel­
stein. Weiter geht’s über die Teufelsteinhütte zum Zellerkreuz und sodann
zum Endpunkt der Tour, dem Höhenluftkurort Fischbach.

Wichtige Tourinfos
1. Etappe: Vorau – Hochwechsel, Geiereck – Pretul, Weglänge: ca. 4. Etappe: Alpl/Roseggerhof –
Streckenverlauf: Vorau – Riegers­ 19 km; Gehzeit: ca. 7 Std., Höhen- Teufelstein – Fischbach, Strecken-
berg – Mönichwald – Hochwechsel, meter im Aufstieg: rund 850 Hm verlauf: Alpl – Geburtshaus Peter
Weglänge: ca. 18 km; Gehzeit: ca. 8 3. Etappe: Pretul – Hauereck – Alpl/ Rosegger od. Lendkreuz – Teufel­
Std., Höhenmeter im Aufstieg: rund Roseggerhof, Streckenverlauf: stein – Schanzsattel – Fischbach,
1.100 Hm Rosegger Schutzhaus – Rattener Weglänge: ca. 10 km; Gehzeit: ca.
2. Etappe: Hochwechsel – Stuhleck Windpark – Steinriegel – Hauereck – 5 Std., Höhenmeter im Aufstieg:
– Pretul, Streckenverlauf: Hoch­ Alpl/Roseggerhof, Weglänge: ca. rund 500 Hm
wechsel – Feistritzsattel – Pfaffen­ 10 km; Gehzeit: ca. 4 Std., Höhen-
sattel – Stuhleck- Schwarzriegel – meter im Aufstieg: rund 100 Hm
Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp Touren | 57

Bei Pöllau Hirschbirnenbäume Kulinarisches rund um die Hirschbirne

Hirschbirnwanderweg
Blütenregen im Frühling. Feurige Pracht im Herbst. Hier ist der
Weg das Ziel – und gesäumt von zahlreichen Genüssen ...

Der Hirschbirnwanderweg führt Sie vorbei an Jahrhunderte alten Hirsch­ Informationen &
birnbaumalleen, Streuobstwiesen, historischen Kulturgütern und alten Kartenmaterial:
TV Naturpark
Bauernhöfen. Die Hirschbirne ist eine alte steirische Birnensorte, die
Pöllauer Tal
hauptsächlich noch im Naturpark Pöllauer Tal vorkommt. Sie wird zu Schloss 1, 8225 Pöllau
Schnaps, Most, Saft, Dörrobst, Gelee und vielen anderen Köstlichkeiten T: +43 (0)3335 4210
verarbeitet. Auf diesem Weg lernen Sie die Heimat der Hirschbirne kennen: info@naturpark-poellauertal.at
eine vielfältige und bunte Kulturlandschaft! www.naturpark-poellauertal.at

Wegverlauf: Vom Schlosspark 8, D4 aus den Schildern „Hirschbirn­


wanderweg“ Richtung Rabenwald folgend. Nach einer Wegstrecke von
ca. einer halben Stunde erreichen Sie den Buschenschank Schweigho­
fer. Weiter geht es über Streuobstwiesen, entlang von Feldrainen, hinauf
bis auf eine Seehöhe von 760 m bis zum Bauernhof Höllmüllner. Von dort
dem Wegverlauf und der Beschilderung folgend wieder talwärts, teilweise
durch Wald und zwischen Wiesen, bis zum Sägewerk Schweighofer. Nun
Richtung Haidenwald am Aussichtsturm vorbei und weiter entlang des Sa­
fentales zurück nach Pöllau.

Wichtige Tourinfos
Ausgangs- und Zielpunkt: Einkehrmöglichkeiten: Buschen­ Saison: Besonders reizvoll ist der
Schlosspark Pöllau schank Schweighofer in Rabenwald, Hirschbirnenwanderweg im Früh­
Parkmöglichkeit: im Schlosspark T: +43 (0)3335 2162 ling zur Hirschbirnenblüte
Weglänge: 12 km Ausflugsziele und Sehenswertes und im Herbst wenn sich die Blätter
Gehzeit: 4,5 Std. entlang der Strecke: Aussicht vom des seltenen Baumes in einem
Höhenunterschied: 330 m Bauernhof Höllmüllner, feurigen Rot zeigen.
Schwierigkeitsgrad: mittlere Aussichtsturm Haidenwald
Wanderung für Familien und
Wanderer
58 | Touren Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp

Ringwarte Ausblick von der Ringwarte Ringkogel

Wanderung auf den Ringkogel


Weit schweift der Blick ins Land hinein und sogar noch darüber
hinaus. Servus Nachbar! Und hallo, du schöne Oststeiermark!

Informationen, Eine abwechslungsreiche Wanderung mit vielfältiger Vegetation, Brü­


Wanderführer & cken, Stegen und herrlicher Aussicht von der mehr als 100 Jahre alten
Kartenmaterial:
Ringwarte 11, E4. Ideal im Sommer – ist es im „Schluchtwald“ doch
TV Hartberg
Rochusplatz 3 angenehm frisch und kühl. Aber auch urige Buschenschenken und ihre
8230 Hartberg herzlichen Gastgeber laden zum Verweilen ein.
T: +43 (0)3332 66505-0
tourismusverband@htb.at Wegverlauf: Von der Altstadt Hartberg geht man über den Schloss-
www.hartbergerland.at
www.hartberg.at
park 15, E5 in Richtung „Brühl“. Nach dem Einstieg an der Ringstraße
folgen Sie der Markierung „950“ bis zur Spielstätte. Ab hier führt Sie ein
Schotterweg hinauf auf den Ringkogel. Von der Ringwarte geht’s über den
Jägerplatz hinunter zum „Schöpferbankerl“ und direkt zum Hotel-Wirts­
haus „Schreiners Berghof“. Nun haben Sie die Möglichkeit, über den Berg­
park oder – nach einem kurzen Fußmarsch entlang der Ringstraße – über
den „Laternderlweg“ in Richtung Zentrum und zum Ausgangspunkt zurück
zu gelangen.

Wichtige Tourinfos
Ausgangspunkt: Schloss- Höhenunterschied: ca. 430 m Stadtmuseum 1, E5, Brühl als ge­
bzw. Stadtpark Hartberg Schwierigkeitsgrad: schützter Landschaftsteil, Ringkogel
Ziel: Ringwarte Familienwanderweg als archaischer Berg, Ringwarte
Parkmöglichkeit: Schramm- Einkehrmöglichkeiten: Buschen­ 11, E4 als Aussichtsturm
Parkplatz in der Nähe des schenken je nach Öffnungszeit, Tipp: Einmal jährlich findet im
Kapuziner Klosters Ausschank bei der Ringwarte und September die traditionelle
Weglänge: 10 km Hotel-Wirtshaus Schreiners Berghof Sternwanderung mit Bergmesse
Gehzeit: 1,5 – 2 Std. (1 Strecke = Ausflugsziele: Historische Innen­ und Pferdesegnung auf dem
von der Stadt auf die Ringwarte) stadt von Hartberg, neu gestaltetes Ringkogel statt.
Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp Touren | 59

Waldlehrpfad Auch für kleine Kinder geeignet. Die kleine Raabklamm

Naturerlebnisweg Weiz
Gut informiert durch Stadt und Land. Eine spannende
Entdeckungstour für alle, die es ganz genau wissen wollen.

Der Naturerlebnisweg ermöglicht das intensive Erleben der Flora und Informationen &
Fauna der Stadt Weiz und ihrer Umgebung. Auf leicht begehbaren Wan­ Kartenmaterial:
Servicecenter für
derwegen offenbaren sich die unterschiedlichsten Lebensräume, welche
Tourismus &
zahlreichen Pflanzen- und Tierarten ihren Platz im Ökosystem bieten. Ent­ Stadtmarketing
lang des 12,4 Kilometer langen Rundwanderwegs wird der Reichtum und Hauptplatz 18, 8160 Weiz
die Mannigfaltigkeit der Natur anhand von Informationstafeln vorgestellt. T: +43 (0)3172 23 19 660
Schwerpunkte stellen der Hofstattwald mit seinem Waldlehrpfad, die klei­ tourismus@weiz.at
www.tourismus.weiz.at
ne Raabklamm 13, B5 und die Kräuteroase 5, B6 in Hafning dar.

Wegverlauf: Ausgangspunkt ist die Taborkirche in Weiz. Von dort führt


die Route über den Hofstattwald und Götzenbichl in das Bärental und die
kleine Raabklamm. Über Hafning und Göttelsberg gelangt man wieder zu­
rück zum Weizer Hauptplatz. Zur leichten Orientierung wurden Wegweiser
an sämtlichen Kreuzungen angebracht.

Wichtige Tourinfos
Ausgangs- und Zielpunkt: Höhenunterschied: 170 m wird dieses Wissen umgesetzt – so
Tabor­kirche in Weiz Einkehrmöglichkeiten: findet man hier Kräuter, Gemüse
Parkmöglichkeit: Hauptplatz Göttelsberghof 03172/67364 und Blumen aus verschiedenen
Weiz (wochentags gebühren­ Ausflugsziel entlang der Strecke: Erdteilen und längst vergessenen
pflichtig), Gratisparkplätze beim Kräuteroase-Hafning 5, B6 Zeiten.
Bundesschul­zentrum Die Kräuteroase versteht sich als
Weglänge: 12,4 km Servicestelle für Fragen und Be­
Gehzeit: ca. 3 Std. (ohne Führung), ratung über Heil- und Wildkräuter
ca. 5 Std. (mit Führung) sowie Permakultur. Im Schaugarten
60 | Touren Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp

Blick auf Bad Waltersdorf

Keltischer Baumkreisweg
Über sanfte Hügel und blühende Wiesen, durch freundliche
Wälder vorbei an Baumriesen, mit denen Sie vielleicht mehr
gemein haben, als Sie denken ...

Informationen & Die Kelten waren ein naturverbundenes Volk, das mit der Natur lebte
Kartenmaterial: ohne sie auszubeuten und stets versuchte von ihr zu lernen. Sie erkannten
Infobüro Bad Waltersdorf
Hauptplatz 90,
in Bäumen verschiedene Charaktere und teilten die Jahreszeiten in Baum­
8171 Bad Waltersdorf zeiten ein. Bestimmte Tage wurden einem bestimmten Baum zugeordnet
T: +43 (0)3333 31 50 und Menschen, die im Zeichen dieses Baumes geboren sind, gleichen – wie
info@badwaltersdorf.com es heißt – ihrem Geburtstagsbaum vom Charakter her.
www.badwaltersdorf.com

Wegverlauf: Vom Infobüro Bad Waltersdorf geht’s Richtung Hauptkreu­


zung über die Brücke. Nun hält man sich rechts, überquert die Bahnüber­
setzung und wandert geradeaus zur Heiltherme 17, F6 und den Hügel
hinauf nach Wagerberg. Nach Überschreiten der Kreuzung kommt man an
einem Teich vorbei und folgt dem flachen Waldweg entlang nach Unterlim­
bach. In der Ortsmitte biegt man links ab. Nach der Brücke geht’s wieder
links nach Oberlimbach. An der Kreuzung hält man sich rechts und geht
leicht bergauf nach Wagerberg, überquert die dortige Kreuzung, steigt den
Berg hinab und kommt zurück nach Bad Waltersdorf.

Wichtige Tourinfos
Ausgangs- und Zielpunkt: Einkehrmöglichkeiten: Mehrere Cafés, Gasthöfe und
Infobüro Bad Waltersdorf Buschenschank Pieber, Heurige in Bad Waltersdorf
Parkmöglichkeit: Wagerberg; Tipp: Besichtigen Sie das
Öffentlicher Parkplatz Petras Heuriger, Oberlimbach; Römerzeitliche Museum 10, E6
Weglänge: 12,6 km Manuelas Heuriger, Sonntagsberg; im Ortszentrum Bad Waltersdorf
Gehzeit: ca. 4 Std. Buschenschank Seiler,
Höhenunterschied: ca. 120 m Sonntagsberg;
BB1 Heuriger, Sonntagsberg
Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp Touren | 61

Blick über das Wechselland

Quer durchs Wechselland


Die Eule ruft, dann wieder Stille. Nur das Rascheln
des Windes ist zu hören. Und die leisen Schritte der
Wandersleut am waldigen Boden.

Sich zu verlaufen fällt recht schwer, hier im Wechselland. Verfügt es doch Informationen &
über bestens beschilderte Rad-, Reit-, Lehr- und Wanderwege. Wieder ein Kartenmaterial:
TV Wechselland
Stück zu sich selbst zu finden hingegen, das fällt einem leicht in dieser Hauptplatz 20
naturbelassenen, herrlich ruhigen Region mit waldreichen Hügeln und 8240 Friedberg
saftigen Wiesen. T: +43 (0)3339 23 919
urlaub@wechselland.st
www.wechselland.st
Wegverlauf: Die ca. 16 km lange Wanderroute führt vom Dorfplatz De­
chantskirchen über Hohenau, Schwaighof, Pinggau, Wiesenhöf und Anger
nach Schäffern. Die Streckenführung erlaubt wunderschöne Ausblicke in
weite Teile der Steiermark, des Burgenlandes und Niederösterreichs.

Wichtige Tourinfos
Ausgangspunkt: Einkehrmöglichkeiten: Putz in Wiesenhöf,
Dorfplatz Dechantskirchen Gasthof Schwammer, T: +43 (0)3339 22 373
Ziel: Schäffern Dechantskirchen Gasthof Pürrer, Schäffern,
Schwierigkeitsgrad: mittlere Wan­ Flourls Schenke, T: +43 (0)3339 72 94
derung für Familien und Wanderer T: +43 (0)3339 22 538 Abholung: LandTaxi Taucher,
Parkmöglichkeit: Dorfplatz oder Panoramastüberl in Schwaighof, T: +43 (0)3339 23 919,
P&R Dechantskirchen T: +43 (0)3339 22 177 Mobil: +43 (0)664 58 68 152
Weglänge: ca. 16 km Most- und Bierwirtshaus (eigene
Gehzeit: ca. 4,5 Stunden Hausbrauerei) Riebenbauer vlg.
62 | Touren Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp

Pause am R11 Wellenbad Gleisdorf Weizbergkirche

Raabtal-Radweg R11
Eine rauschende Fahrt mit mannigfaltigen Stationen.
Pack die Badehose ein!

Informationen & Tourenverlauf: Der Radweg beginnt in der sagenumwobenen Gegend rund
Kartenmaterial: um die Raabquelle, hoch oben in den Wäldern am Fuße des Ossers. Von
Servicecenter für
dort geht’s in flotter Fahrt hinunter zur pulsierenden Energiestadt Weiz
Tourismus & Stadt­
marketing Weiz und weiter nach St. Ruprecht an der Raab. Ab Weiz ist der Raabtal-Radweg
Hauptplatz 18 auch für kleinere Kinder gut geeignet: Flach, nahezu durchgehend asphal­
8160 Weiz tiert und fernab vom Verkehr geht es nach Gleisdorf – und so man will auch
T: +43 (0)3172 2319660 weiter immer der Raab entlang.
tourismus@weiz.at
www.tourismus.weiz.at
Unsere Tipps: 1. Alle paar Kilometer entlang des R11 findet sich ein Raab­
tal-Radl-Wirt: Da schmankerlt und schmaust sich’s besonders gut. 2. Schon
nach kurzem Radeln gelangt man zu den weitläufigen Stollen des Schau-
bergwerks Arzberg 1, B5, in die Grasslhöhle 9, B5 oder zum Katerloch
13, B5. 3. Gleich drei Bäder – das Energie-Erlebnis-Bad in Weiz, das Erleb-
nis- und Flussbad 6, C6 in St. Ruprecht und das Wellenbad in Gleisdorf
7, C7 – laden zum Abkühlen ein. 4. Fahren Sie als Variante die FunErgyTour,
eine Rundtour von Weiz über St. Ruprecht nach Gleisdorf (entlang des R11 )
und wieder zurück über Nitscha und Unterfladnitz. Länge ca. 38 km mit
durchgehender Beschilderung.

Wichtige Tourinfos
R11 : vom Raab-Ursprung im Almen­ Beschilderung: R11
land bis Szentgotthárd in Ungarn Raabtal-Radweg
(Gesamtlänge 235 km) Schwierigkeitsgrad: leichte und
Abschnitt: Raab-Ursprung familienfreundliche Radtour entlang
bis Gleisdorf der Raab
Streckenverlauf: Raab-Ursprung –
Passail – Weiz – St. Ruprecht/Raab
– Gleisdorf
Länge: 45 km
Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp Touren | 63

Villa Rustica Bad Waltersdorf Schloss Hartberg

Thermenradweg R12
Warme Quellen und schwarzes Gold.
Sturm, Kastanien und freundliche Leut ...

Tourenverlauf: Sie starten in Pinggau, dann geht’s über Friedberg und De­ Informationen &
chantskirchen Richtung Bezirkshauptstadt Hartberg. Hier lohnt sich ein Be­ Kartenmaterial:
such der schönen Altstadt („Rom der Oststeiermark“) oder ein Abstecher Infobüro Bad
zur Villa Rustica 6, E5 nach Löffelbach bzw. in den Naturpark Pöllauer Waltersdorf
Hauptplatz 90,
Tal. Sodann führt Sie der Thermenradweg nach St. Johann in der Haide, 8171 Bad Waltersdorf
von wo Sie sich entlang eines Höhenrückens dem Steirischen Thermenland T: +43 (0)3333 31 50
nähern. Von weitem sehen Sie die ersten beiden Thermen – die neue H2O info@badwaltersdorf.com
Therme Sebersdorf 20, E6 und die Heiltherme Bad Waltersdorf 17, F6. www.badwaltersdorf.com

Unsere Tipps: 1. Gönnen Sie sich einen erfrischenden Badetag im


Naturbadesee Pinggau 5, F3, bevor Sie Ihre Tour starten. 2. Genießen
Sie die oststeirischen (Kürbis-)Spezialitäten, mit denen die freundliche Be­
völkerung entlang des Thermenradwegs aufwartet. 3. Bestaunen Sie die
weltbekannten Bugholzmöbel im Thonet-Museum in Friedberg 5, F2.
4. Entdecken Sie die reizvolle Altstadt von Hartberg und halten Sie Rast in
einem der zahlreichen Lokale und in den Buschenschenken der Römer­
weinstraße. 5. Besuchen Sie die familienfreundliche, erlebnisreiche H2O-
Therme oder die Heiltherme Bad Waltersdorf .

Wichtige Tourinfos
R12 : von Mönichkirchen in Nieder­ St. Magdalena – Bad Waltersdorf
österreich bis Bad Radkersburg Länge: ca. 50 km
(Gesamtlänge 148 km) Beschilderung: R12 Thermenradweg
Abschnitt: Pinggau bis Schwierigkeitsgrad: gemütliche bis
Bad Waltersdorf ambitionierte Radtour
Streckenverlauf: Pinggau –
Friedberg – Dechantskirchen –
Hartberg – Abstecher nach Pöllau
– St. Johann in der Haide –
64 | Touren Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp

Unterwegs durchs ApfelLand Stubenbergklamm

Feistritztalradweg R8
Abwechslungsreich! Von Roseggers Waldheimat durchs
Jogl-, Almen- und ApfelLand bis in die Thermenregion.
Informationen & Tourenverlauf: Start in Ratten bzw. St. Kathrein/Hauenstein im oberen
Kartenmaterial: Feistritztal. Auf den ersten 19 km radeln wir an einer schattigen Bahntras­
TV Joglland-
Waldheimat
se, die uns an Stauseen vorbei bis nach Birkfeld führt. Ab Birkfeld bis Ko­
Kirchenviertel 24 glhof (5,5 km) muss man derzeit noch die Bundesstraße B72 befahren. Ab
8255 St. Jakob/Walde Koglhof geht es wieder auf den Radweg und nach weiteren 5 km erreichen
T: +43 (0)3336 20255 wir das ApfelLand. In Lebing kann man zur Apfelstraße (Puch) abzwei­
info@joglland.at
gen. Bei Kilometer 45 beginnt die wildromantische Stubenbergklamm mit
www.joglland.at
Plantschstellen und einigen kühnen Flussquerungen, die man nach 4 km
www.apfelland.info durchradelt hat. Kurz danach ist Stubenberg am See erreicht. Weiter geht’s
am Tierpark Herberstein 3, D6 vorbei nach Kaibing, unserem Zielort.
Unsere Tipps: 1. Gleich nach dem Start gelangt man zum Bergbau- und
Blasmusik-Museum in Ratten 7/8, C2, wo es u.a. eine große Sammlung
von Musikinstrumenten und Notenhandschriften zu bestaunen gibt. 2. Ma­
chen Sie halt im Freizeitzentrum Töglhofer mit Biotop und Radstation. 3.
Mit Kindern empfiehlt sich die Sommerrodelbahn in Koglhof 15, C4,
www.stubenbergsee.at beim Stuben­berg­see 10, D5 oder in der Tierwelt und dem Gartenschloss
www.tierwelt- Herberstein 3, D6. 4. Zur Stärkung kehren Sie am besten bei einem der
herberstein.at zahlreichen Radwirte entlang der Strecke ein. 5. Besuchen Sie das Schau-
kraftwerk in der Stubenbergklamm 9, D5. 5. Erfahren Sie mehr über Stu­
tenmilch im Töchterlehof (mit ca. 70 Pferden!) in Feistritz bei Anger 12, C5.

Wichtige Tourinfos
R8 : Einer der schönsten Länge: 57 km
Flussradwanderwege Österreichs. Beschilderung: R8 – Feistritztal­
(Gesamtlänge 84,5 km) radweg, schließt in Fürstenfeld
Abschnitt: von Ratten bzw. (km 84,5) an den Thermenradweg an
St. Kathrein/H. bis Kaibing Schwierigkeitsgrad: leichte und
Streckenverlauf: Ratten bzw. familienfreundliche Radtour
St. Kathrein/H. – Birkfeld – Koglhof
– Anger – Stubenberg – St. Johann
b. Herberstein – Kaibing
Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp Touren | 65

Schaukraftwerk an der Feistritz Schloss Herberstein

Klammradeln R8
Seltene Begegnungen: tête-à-tête mit
Feuersalamandern, Bachstelzen und Co.

Tourenverlauf: Ausgangspunkt ist der „Park und Bike“ neben der Bun­ Informationen &
desstraße B54 in Kaibing, erstes Ziel St. Johann bei Herberstein. Es folgt Kartenmaterial:
ein kurzer Anstieg zum Schloss Herberstein 3, D6, dann eine Bergab- TV ApfelLand
Stubenbergsee
Passage und schon ist man beim Stubenbergsee 10, D5. Vom Seeweg
8223 Stubenberg
gelangt man direkt zur Einfahrt in die Klamm-Strecke und nach 2 km zu am See 5
einem Schaukraftwerk 9, D5 mit Trinkwasserbrunnen. Gleich nach der T: +43 (0)3176 8882
Klamm geht’s links hinauf Richtung Puch und von hier entweder über den info@apfelland.info
www.apfelland.info
„Apfel-Achter“ oder weiter entlang des Radwegs R8 zum Töchterlehof bei
Anger 12, C5.
www.toechterle.at
Unsere Tipps: 1. Erfrischen Sie Ihre Füße in der Fluss-Kneippanlage
20, D6 nahe Kaibing. 2. Machen Sie einen Abstecher nach Maria Fie­ www.kneipp-aktiv-
berbründl zur „Gradieranlage“ 19, D6 und zur „Eisoase“. 3. Plantschen park.at
Sie am „Feistritzstrand“ in St. Johann bei Herberstein. 4. Besuchen Sie
die Tierwelt Herberstein mit dem Gartenschloss 3, D6 und dem Giron-
coli-Museum 3, D6. 5. Machen Sie Rast bei einem der 8 Radwirte an
der Strecke. 6. In der Nähe von Anger empfehlen wir einen Besuch beim
Obstbauernhof Schloffer 11, C5 mit Produktverkauf oder das Museum
„hummelnest“ 8, C5. 7. Detailinfos im Info-Kiosk am „Park und Bike“-
Platz Kaibing und im Schaukraftwerk.

Wichtige Tourinfos
Klammradeln: Das Abenteuer Beschilderung:
wartet in der Feistritzklamm. R8 Feistritztalradweg
(Gesamtlänge ca. 20 km) Schwierigkeitsgrad: leichte
Abschnitt: Kaibing bis Anger und familienfreundliche Radtour
Streckenverlauf: Kaibing – entlang der Feistritz
St. Johann bei Herberstein –
Stubenberg – Unter- und
Oberfeistritz – Anger
Länge: ca. 20 km
66 | Touren Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp

Für Trainierte: Die sieben Gipfeltouren

Die glorreichen Sieben


Hoch hinaus über Wald, Wies und Stein! Auf dem
Mountainbike zu sieben Gipfeln mit Panoramablick.

Informationen & 1. Stuhleck, 1.783 m Seehöhe: vom Forellengasthof Joglland über den
Kartenmaterial: Pfaffensattel aufs Stuhleck mit einem der schönsten Panoramen der Ost­
TV Joglland-
alpen und dem Alois Günther Schutzhaus. 2. Pretul, 1.656 m Seehöhe: von
Waldheimat
Kirchenviertel 24 Ratten auf das Rosegger Schutzhaus (köstlicher Schwarzbeerstrudel!);
8255 St. Jakob im Walde Weiterfahrt bis in das Mürztal möglich. 3. Rattener Windpark/Steinriegel,
T: +43 (0)3336 20255 1.577 m Seehöhe: von Ratten über die Jausenstation Eichtinger auf die
info@joglland.at Steinriegelalm (im Sommer bewirtschaftet!). 4. Hauereck, 1.301 m Seehö-
www.joglland.at
he: von St. Kathrein am Hauenstein über den Gasthof Willenshofer zur Hau­
ereck Schutzhütte und über das „Rote Kreuz“ auf das Alpl. Retour über den
Roseggerhof und die Berghofsiedlung nach St. Kathrein am Hauenstein. 5.
Hochwechsel, 1.743 m Seehöhe: von Waldbach über die Rabl Kreuz Hütte
zum Wetterkoglerhaus am Hochwechsel. Retour über die Mönichwalder
Schwaig nach Mönichwald (oder umgekehrt!). 6. Wildwiese, 1.246 m See-
höhe: von Miesenbach über den Wildwiesenhof zum Gipfel mit Wildwiesen­
hütte und Wildwiesen-Aussichtswarte 18, D3. Retour entweder über den
„Toten Mann“ nach Strallegg oder nach Wenigzell und von dort über die Radl’
Roas nach Miesenbach. 7. Masenberg, 1.261 m Seehöhe: vom Stift Vorau
8, E3 über die herrlich gelegene Erzherzog Johann Höhe zum Masenber­
ger Olmstoll und von hier kurz zu Fuß zum Gipfel mit der Glückskapelle.

Wichtige Tourinfos
Mountainbiken über 7 Gipfel
Länge: über 200 km Wegstrecke
Höhenmeter: fast 8.000 Hm

Alle Routen durchgehend


beschildert!
Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp Touren | 67

Gleisdorf Hauptplatz

Pedelec-Radtouren
Ohne viel Strampeln durch Gleisdorf
oder das Wechselland.
Solarstadt Gleisdorf: Bei dieser geführten Halbtagestour erfährt man Informationen &
Gleisdorf gemütlich auf dem Sattel eines Pedelecs, einem Fahrrad mit Kartenmaterial:
eingebautem Elektromotor. Mit Startpunkt Rathausplatz geht’s vorbei an Gleisdorf
Florianiplatz 13
schönen, historischen Bauten (z.B. Steiermärkische Sparkasse, 19. Jh.,
8200 Gleisdorf
oder Stadtpfarrkirche, 13. Jh.) aber auch an tollen, modernen Objekten T: +43 (0)3112 2601400
zum Thema erneuerbare Energie (z.B. Solarbaum am Hauptplatz oder tip@gleisdorf.at
18 m hohes Sonnenrad vor der Sonnenhauptschule). Schöne Parks (Alter­ www.gleisdorf.at
nativ-Energiepark der Feistritzwerke und Stadtpark), liebevoll bepflanzte
TV Wechselland
Gassen und ein feines Mittagessen vervollkommen die 6 km lange Runde Hauptplatz 20
durch die Stadt. 8240 Friedberg
T: +43 (0)3339 25116
Wechselland: Sehr bequem und mit einem selbst gewählten Maß an An­ urlaub@wechselland.st
www.wechselland.st
strengung fährt man mit dem E-Fahrrad durch die sanfte Hügellandschaft
des Wechsellandes. Die idyllischen Dörfer (von 300 m bis 1000 m Seehöhe)
liegen an verkehrsarmen Landesstraßen und bieten zahlreiche Möglich­
keiten für Zwischenstopps – sei es um den Akku des Rades aufzuladen
oder um sich selbst eine kleine Pause in einem der Dorfgasthäuser und
Mostschenken zu gönnen.

Wichtige Tourinfos
Stadtrundfahrt Gleisdorf: Pedelec im Wechselland
1/2 Tag, Gesamtlänge ca. 6 km Pedelec-Verleih (Voranmeldung):
Die Räder: Pedelec (Pedal Electric Hotel-Restaurant Schwarzer Adler
Cycle) sind Fahrräder mit eingebau­ Hauptplatz 6, 8240 Friedberg
tem Elektromotor. Dieser gibt – T: +43 (0)3339 22 510
im Unterschied zum sogenannten Mobil: +43 (0)47 37 81 2
E-Bike – erst dann Leistung ab, www.adlerbus.at
wenn man in die Pedale tritt.
Radverleih: T: +43 (0)3112 2601-400
68 | Touren Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp

Picknick Obstbau Wilhelm Im Almenland

Genussreiche Oststeiermark
Den Kofferraum voll mit Birnen,
Äpfeln und Forellen.
Auch Schnaps und Käse sind verstaut. Nur die putzigen Schafe und glück­
lichen ALMOS müssen wir dort lassen, wo sie hingehören: im Genussgar­
ten Österreichs. Für diese abwechslungsreiche Tour braucht man Zeit, ei­
nen leeren Magen und ein großes Auto. Denn es fällt schwer, sich auf einer
ihrer zahlreichen Stationen nicht auch zum Kauf einer der vielen regiona­
len Köstlichkeiten hinreißen zu lassen. Und schafft man es doch, so langt
man zumindest beim Einkehren zu. Und wird den Geschmack von ALMO,
Einkaufstipps: Schafkäse, Buchteln, Schnaps und Schokolade nicht mehr so schnell ver­
Seite 30 gessen.
Unsere Tipps: Wer schon zu Beginn eine kleine Autopause braucht, der
www.feistritztalbahn.at steigt in Weiz in die historische Feistritztalbahn 23, C6. Per Auto durch
www.grasslhoehle.at die Weizklamm lohnt sich ein Abstecher zur Grasslhöhle 9, B5. Auf der
Teichalm ist eine Runde um den Teichalmsee 15, A4 Pflicht. Am Weg
www.kraeftereich.at nach Mönichwald unbedingt im Europark und Kräftereich 2, D2 in St.
www.stift-vorau.at Jakob im Walde halt machen. Von Riegersberg über das Stift Vorau 8, E3
– absolut sehenswert! – nach Wenigzell und Miesenbach (Tipp: Wildwie-
www.sommerrodel­ senwarte 18, D3). Die Sommerrodlbahn in Koglhof 15, C4 lässt Kin­
bahn-koglhof.at derherzen höher schlagen. In der Obi-Hansl-Hütte mit dem Arche Park in
www.traktorgaudi.at Sallegg lässt’s sich gut jausnen und in Anger gibt’s Traktorgaudi 18, C5.
Haus des Apfels: Und an der Apfelstraße laden das „Haus des Apfels“ 3, C5 zum Schauen
www.mostschank-kelz.at und Staunen und die vielen Direktvermarkter zum Kosten und Kaufen ein.

Wichtige Tourinfos
Die Route:
Weiz – Naas bei Weiz – Weizklamm – Anger – Lebing – Stubenberg –
Passail – Fladnitz/Teichalm – St. Johann bei Herberstein –
Teichalm – Sommeralm - Birkfeld – Siegersdorf – Kulm – Puch –
Fischbach – St. Kathrein am Etzersdorf – Weiz
Hauenstein – Rettenegg – St. Jakob/
Walde – Mönichwald – Riegersberg Dauer: ca. 4 ¼ Stunden
– Vorau – Wenigzell – Miesenbach – (reine Fahrzeit)
Haslau – Heilbrunn – Koglhof –
Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp Touren | 69

Barfußpark Wenigzell Flussbad St. Ruprecht Wasserspiele in Waldbach

Wasserwelten
Plitsch-Platsch! Rein in die Fluten! Oder einfach
innehalten und dem leisen Rauschen der Bäche lauschen ...
Eine brausende Fahrt vorbei an Schluchten und Klammen, Bächen, Brü­
cken und Bründln. Hier ist man dem Quell des Lebens immer ganz nah.
Und hat vielerlei Möglichkeiten mit dem kühlen Nass in Kontakt zu kom­
men: sei es mit dem kleinen Zeh, sei es bis zum Knie oder aber auch – das
schaffen jedoch nur ganz die Harten – von Kopf bis Fuß, ganz so wie Gott
uns schuf.
Unsere Tipps: Von Weiz startend fährt man durch die Weizklamm (be­
eindruckende Schlucht!). Dahinter eröffnen sich dem Gehlustigen vielerlei
Wanderwege am Wasser: von Arzberg geht’s durch die Raabklamm 13, www.raabklamm.at
B5, von St. Kathrein/Off. über den Mühlental-Wanderweg oder von Birk­
feld weiter zum Wasserweg Waisenegg. Über das obere Feistritztal kommt
man zum Blumenstraßenort Miesenbach mit dem neuem MiesenBachWeg
inklusive Seilbrücken-Bachüberquerungen und Schaumühle. In Wenigzell
lohnt sich ein Abstecher zum Barfußpark 12, D3 oder zum Kräutergar­
ten. Das Rauchstubenhaus in Anger 5, C5 stammt aus dem 15. Jahr­
hundert, Stubenberg 10, D5 lockt mit dem größten Badesee der Ost­ www.stubenbergsee.at
steiermark, einem Freizeitpark und der „Hof-Brauerei“ und Herberstein
mit seinem prachtvollen Garten 4, D6 und der einzigartigen „Tierwelt“ www.herberstein.co.at
3, D6. Variante: von Wenigzell nach St. Jakob im Walde – Romaischlucht ­– www.wiedners-
und weiter nach Waldbach zu den Wasserspielen 19, D2. wasserspiele.at

Wichtige Tourinfos
Die Route: Schlechtwettervariante: Weiz –
Weiz – Weizklamm – Heilbrunn – Besichtigung Grasslhöhle 9, B5 –
Birkfeld – Miesenbach –Wenigzell – Besichtigung Schaustollen
(St. Jakob im Walde – Waldbach) – Arzberg 1, B5 – Schaukraftwerk
Anger – Feistritzklamm – Stuben­ Feistritzklamm 9, D5 – Weiz –
bergsee – St. Ruprecht/Raab – Weiz oder ab in die Wasserwelten der
Dauer: ca. 2 ½ Std. (reine Fahrzeit) Heiltherme Bad Waltersdorf 17,
F6 oder der H2O Therme 20, E6
in Sebersdorf
Dauer: ca. 2 ¼ Std. (reine Fahrzeit)
70 | Touren Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp

Hartberg Heiliges Grab Siegersdorf Villa Rustica

Die Römer
Wasser und Stein, Reben und Wein. Eine genussreiche
Fahrt auf den Spuren unserer Vergangenheit.
Zuvor in die Therme, oder lieber danach? Oder doch gleich Einkehren in
eine der zahlreichen Buschenschenken oder beim Heurigen? Schwierige
Fragen gilt es zu lösen, auf dieser abwechslungsreichen Fahrt, die mit ei­
ner guten Portion Geschichte und zahlreichen Genuss-Stationen aufwartet.
Unsere Tipps: Gleich zwei Thermen freuen sich in Bad Waltersdorf auf
www.hoteltherme.at Familien (H2O Therme 20, E6) und Erholungssuchende (Heiltherme Bad
www.heiltherme.at Walters­dorf 17, F6). Wer aber stante pede auf den Spuren der Römer wan­
deln möchte, besucht das Römersteinmuseum 10, E6 oder schlägt zu Fuß
den Römerweinweg ein. Geschichtsträchtig präsentiert sich auch Hartberg
www.museum. – hier sollte man unbedingt durch die historische Altstadt mit ihren engen,
hartberg.at gepflasterten Gassen bummeln, die informative Römerzeit-Ausstellung im
neuen Stadtmuseum 1, E5 besuchen oder zur Ringwarte 11, E4 wan­
dern! Am Weg nach Stubenberg gilt die Villa Rustica in Löffelbach 6, E5 als
absolut sehenswert und unweit davon bietet der Römerweinhof Erich Pöltl
Möglichkeit zur Einkehr. In Stubenberg selbst lohnt sich ein Abstecher zum
Römergrab 3, D5 an der Rabenwaldstraße, das durch seinen gut erhalten
Zustand beeindruckt. Stimmungsvolle Momente verbringt man in den male­
www.siegersdorf.at/ rischen Weingärten längs des Siegersdorfer Weinlehrpfads 1, D6 – eine
weinlehrpfad wahrlich prachtvolle Aussicht mit inbegriffen. Und wer sich sportlich betäti­
gen will, wandert entlang des Römerweinwegs oder radelt die Lucullus Tour.

Wichtige Tourinfos
Die Route:
Bad Waltersdorf – St. Magdalena/
Lemberg – Hartberg – Löffelbach –
Winzendorf – Stubenberg –
St. Johann bei Herberstein –
Pischelsdorf – Gleisdorf
Dauer: ca. 1 ¼ Std. (reine Fahrzeit)
Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp Touren | 71

Blumentage in Pöllau Blumenort Pöllauberg

Blumenwelten
Eine sinnliche Begegnung mit der Göttin des Gartens und anderen
blütenreichen Oasen.
Prächtige Gärten säumen den Weg auf dieser Fahrt zu den Dörfern der
Blumenstraße, zu prunkvollen Kirchen und zu stattlichen Schlössern. Doch
auch sonst begegnen wir dem blühenden Leben wo wir gehen und stehen:
Blumen vor den Fenstern und Balkonen der schmucken Häuser oder gar als
Aufputz an Straßen und Laternen, saftige Wiesen, stämmige Bäume, prall
behangen mit Früchten in den buntesten Tönen. Viele Eindrücke, die man
hier auf sich wirken lassen und für die man sich genügend Zeit nehmen sollte.
Unsere Tipps: Vor dem Start empfiehlt es sich in Pöllau die Kirche, das Die Steirische
Schloss (schöne Ausstellung!) 4, D4 und den prachtvollen Schlosspark Blumen­straße
8, D4 zu besichtigen. Von dort aus geht’s zum Blumenort Pöllauberg, der Seite 52

rund um die Wallfahrtskirche 7, D4 mit gleich neun Themengärten


7, D4 aufwartet. Die Kirche in St. Anna am Masenberg ist ein gotisches
Kleinod. Von Flattendorf lohnt sich ein Abstecher zum römischen Land­
sitz Villa Rustica 6, E5 und in Sebersdorf der Besuch des romantischen
Schlosses Obermayerhofen. Bad Waltersdorf wurde zum „Schönsten Blu­ www.herberstein.co.at
menmarkt der Steirermark“ gekürt. Über Kaibing kommt man nach St.
Johann bei Herberstein, wo man seine müden Füße mitten im Ort in die
Feistritz stecken kann. Die prachtvollen Rosengärten von Schloss Herber-
stein 4, D6 bilden den krönenden Höhepunkt, bevor man über Schloss
Stubenberg zurück nach Pöllau fährt.

Wichtige Tourinfos
Die Route:
Pöllau – Pöllauberg – St. Anna,
Flattendorf – Kaindorf –  Sebersdorf
– Bad Waltersdorf – Kaindorf –
Kaibing – Herberstein – Stubenberg
– Rabenwald – Pöllau
Dauer: ca. 2 Std. (reine Fahrzeit)
72 | Touren Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp

Blick übers Almenland Am Kulm, Richtung Stubenbergsee Panoramablick am Stuhleck

Die höchsten Punkte


Gipfelschaun und glücklich sein! Eine Autotour
mit viel Aussicht und urigen Einkehrmöglichkeiten.
Höhenluft macht hungrig, aber glücklicherweise wird der Hunger auf dieser
herrlichen Fahrt ja gleich mehrfach gestillt. Zum Beispiel mit Schwarzbeer­
strudel. Himmlisch!
Unsere Tipps: Besonders aussichtsreich – die Anreise über die Wechsel­
bundesstraße! In St. Kathrein am Hauenstein und am Alpl sollte man Zeit für
Peter Rosegger einplanen. Hoch über dem Feistritztal fährt man nach Ratten
und weiter zum Rosegger Schutzhaus auf die Pretul (mautpflichtig). Hier hat
man tollen Ausblick und kann köstlichen Schwarzbeerstrudel essen. Oder
man nimmt in Rettenegg die (mautpflichtige) Straße aufs Stuhleck und freut
sich dort über blühenden Almrausch und ein Top-Panorama. Dort findet man
auch die (verfallene) Nansenhütte, die erste Schihütte der Alpen. Von Waldbach
geht’s entweder auf den Arzberg (mit der wunderschön gelegenen Arzberg­
hütte) oder über die Rabl Kreuz Hütte auf den Hochwechsel mit Einkehrmög­
lichkeit im Wetterkogelhaus, eine Friedenskapelle und Blick von den Steiri­
schen Kalkalpen bis nach Ungarn. Über das Chorherrenstift in Vorau 8, E3
www.stift-vorau.at kommt man auf den Masenberg mit der Glückskapelle. Weiter geht es über
die Zissertaverne nach Miesenbach mit der Wildwiesenwarte 18, D3 (sehr
schöner Aussichtspunkt) und über den Gschaider Sattel (mit dem Naturdenk­
mal Winterlinde) in den Naturpark Pöllauertal. Über Rabenwald fährt man
schließlich bis nach Stubenberg und weiter bis zum Ackerwirt zur finalen Rast.

Wichtige Tourinfos
Die Route: Masenberg – Miesenbach – Variante
Haslau bei Birkfeld – Piregg – Wildwiese – Gschaid – Pöllau –
Fischbach – St. Kathrein am Rabenwald – Stubenberg – Kulm –
Hauenstein – Alpl – Ratten – Anger – Koglhof – Almenland
Variante Pretul – Rettenegg – Panoramastraße
Variante Stuhleck – Bühlhofer Höhe Dauer: ca. 4 Std. (reine Fahrzeit)
– St. Jakob i. W. – Waldbach –
Variante Arzberg – Hochwechsel –
Mönichwald – Riegersberg – Vorau –
Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp Touren | 73

Wintersport am Stubenbergsee Winterwandern am Wechsel

Wintermärchen
Die Mütze am Kopf, den Schal bis zur Nase gezogen. Jetzt noch
die Hände in dicke Fäustlinge verpackt und rauf auf den Schlitten!
Oder doch auf die Schi? Oder doch lieber Eislaufen?
Eine Autotour durch die verschneite Oststeiermark ist nicht nur ein glitzern­
der Traum von Weiß, sondern auch eine Erlebnisfahrt – und zwar zu flotten
Pisten, langen Loipen, spiegelnden Seen und duftenden Adventmärkten. Ger­
ne ist man hier verlockt bei heißem Punsch und Bratapfel auch im Winter
einfach draußen zu bleiben.
Unsere Tipps: Auf der Teichalm lässt es sich nicht nur Eislaufen, sondern www.almenland.at
auch Schneeschuhwandern. Weihnachtliche Stimmung empfängt uns in Ga­
sen bei der Holzkrippe, danach empfiehlt sich ein heißes Getränk bei einem
Wirt im nostalgischen Bergbauerndorf. Die Schiregion Joglland (Strallegg, www.joglland.at
St. Jakob i. W., Wenigzell, Mönichwald) und das benachbarte Hauereck bei
St. Kathrein a. H. laden zum Schifahren und die Joglland Loipe mit dem Stei­
rischen Loipengütesiegel zum Langlaufen ein. Romantiker gönnen sich eine
Pferdeschlittenfahrt im Joglland und am Alpl ist’s schön rodeln, genauso wie
bei der Rabl Kreuz Hütte am Hochwechsel. Hier gibt’s, wie auch in Rettenegg
am Stuhleck, die Möglichkeit für Winterwanderungen und Schitouren. Die
Geschäfte in Birkfeld und Vorau werden vor Weihnachten zum aktiven Ad­
ventkalender. Am Stubenbergsee 10, D5 tummeln sich nicht nur Eisläufer, www.stubenbergsee.at
sondern auch Eisschützen und Eishockeyspieler. Und in Weiz, da kann man
sich am duftenden Adventmarkt mit würzigen Heißgetränken aufpäppeln.

Wichtige Tourinfos
Die Route:
Fladnitz – Teichalm – Gasen –
Birkfeld – Strallegg – St. Kathrein
am Hauenstein/Alpl – St. Jakob im
Walde– Mönichwald – Vorau –
Wenigzell – Birkfeld – Anger –
Stubenberg – Weiz – Fladnitz
Dauer: ca. 3 ½ Std. (reine Fahrzeit)
74 | Touren Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp

Man gönnt sich eine Pause Kurvenreich durch die Weizklamm

Heiße Öfen & schwungvolle Kurven


Mit wehendem Haar durch die Oststeiermark. Doch sachte!
Es gibt zu viel zu sehen, als dass man hier aufs Gas steigen sollte.

Von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt – dabei durch romantische Täler


über sanfte Hügel hinauf auf saftige Almen: Eine Motorradtour durch den
Garten Österreichs ist so bezaubernd schön, dass selbst die hartgesottensten
Freaks ein paar Gänge zurückschalten und sich den Weg zum Ziel machen.

Unsere Tipps: Kurvenreich geht’s auf den 975 m hohen Kulm (im Volks­
mund „Steirischer Rigi“) mit herrlichem Panoramablick über die Oststei­
ermark. Über das Apfeldorf Puch gelangt man nach Weiz mit imposanter
www.krieglach.at Weizbergkirche 17, C5 und schönem Ausblick über die Stadt. Durch die
wildromantische Weizklamm kommt man in den Naturpark Almenland
www.joglland.at – Prädikat sehenswert! Von dort geht’s ins Joglland, wo man von St. Ka­
threin Richtung Alplpass kurvend zum Geburtshaus Peter Roseggers
9, C2 gelangt. Ab Mönichwald am Fuße des Hochwechsels führt eine Pa­
noramastrecke über Riegersberg nach Vorau mit dem berühmtem Chor-
herrenstift 8, E3. Einige Kurven danach in Wenigzell gibt’s Stärkung
in Buchtelbar und Bratlalm. In Miesenbach lockt die schöne Wildwiesen
Aussichtswarte 18, D3. Entlang des Finsterbachs geht’s dann nach Birk­
www.stift-vorau.at feld und über das Pöllauer Tal nach St. Johann bei Herberstein.

Wichtige Tourinfos
Die Route: – Vorau – Wenigzell – Miesenbach –
Stubenberg am See – Kulm – Puch Birkfeld – Gschaider Sattel – Pöllau
bei Weiz (Apfeldorf) – Weiz – Passail – Stubenberg am See – St. Johann
– Fladnitz an der Teichalm – Teich­ bei Herberstein
alm – Sommeralm – Gasen – Wai­ Dauer: ca. 4 Std. (reine Fahrzeit)
senegg – Fischbach – St. Kathrein a.
H. – Ratten – Rettenegg – Bühlhofer
Höhe – St. Jakob im Walde – Wald­
bach – Mönichwald – Riegersberg
Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp Touren | 75

Touren mal anders


Oder: in slow motion durch die Oststeiermark.

In der Oststeiermark gibt es vieles zu entdecken. Doch wer glaubt, es gehe


dabei nur um Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten, täuscht sich. Hier, in
dieser wunderbaren Region, kann man sich auch auf ein anderes Abenteu­
er einlassen: die Entdeckung der Zeit. Denn genau die vermissen wir heute
doch immer öfter. Neben Arbeit, Alltag und Schlaf bleibt oft nicht mehr viel
Zeit – für den bewussten Genuss der Natur, ihrer Schönheit und ihrer Düf­
te. Und selbst im Urlaub fühlt sich mancher wie verpflichtet von Attraktion
zu Attraktion zu hechten. Muss aber nicht sein. Und schon gar nicht in der
Oststeiermark. Denn hier erfährt man, was der immer öfter gebräuchliche
Begriff „Entschleunigung“ tatsächlich bedeutet. Dann nämlich, wenn man
seinem Wunsch nach beschaulichem Reisen nachkommt – sei es beim Tu­
ckern durch die Landschaft in einem Zug, hoch oben in den Lüften in einem
Ballon, gezogen oder auf dem Rücken eines Pferdes, ansonsten einfach
zu Fuß.

Die Oststeiermark bietet eine Vielzahl von sanften und wahrhaft ent­
schleunigten Mobilitätsangeboten. Zum Beispiel kann man Ballonfahren
und dabei die Welt aus einem neuem Blickwinkel betrachten. Wenn man
langsam, hoch oben im Heißluftballon über Felder, Wiesen und sanfte Hü­
gellandschaften schwebt, scheint die Zeit stehen zu bleiben. Und gerade
im Frühling zur Blütezeit oder im Herbst mit seinem rotgoldenen Blätter­
dach wähnt man sich hier schon einmal in einem Traum. Aber auch der
76 | Touren Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp

oststeirische Winter hat seinen Charme – lassen sich die klare Luft und
Freiheit zu dieser Zeit doch noch tiefer inhalieren. Oder man fährt mit dem
Zug. Aber nicht mit irgendeinem. In der Oststeiermark fährt man Schmal­
spurbahn. Genauer gesagt mit der Feistritztalbahn. Das ist ein entzücken­
der Dampfbummelzug mit Gründerzeit-Wagons, der einen in Seelenruhe
über kleine Brücken und Viadukte von Weiz nach Birkfeld führt. Dabei hat
man herrlich Zeit aus dem Fenster zu schauen, gemütlich zu jausnen und
die vielen schönen Eindrücke auf sich wirken zu lassen. Ein besonderes Er­
lebnis ist auch eine Fahrt mit dem Schlosskutscher. Egal ob in kleiner oder
großer Kutsche: ganz gemächlich geht’s da mit Rudi Allmer, dem einzigen
offiziellen Schlosskutscher Österreichs, mit gerade einmal 5 bis 10 Km/h
entlang der Wein- und Apfelgärten, zu den Schlössern, zum Picknick oder
zu den Buschenschenken. Noch engere Freundschaft verbindet Mensch
und Pferd beim Reiten und dafür bietet die Region zahlreiche Möglichkei­
ten im Freien oder in einer Halle.

So romantisch hat man’s nicht oft. Und so nah ist man der Natur sonst
nur zu Fuß oder am Rad. Oder am Traktor. Noch besser gesagt am Panora­
www.traktorgaudi.at ma-Anhänger, gezogen von einem Traktor. Unter dem Motto Traktorgaudi
zuckelt man mitten durchs ApfelLand oder quer durch die Weinberge. Da­
zwischen gibt’s viel Zeit zum Einkehren und Genießen: zum Beispiel eine
zünftige Jause und ein gutes Glas Wein. Oder man wandert hinein in die
Natur, hält inne und freut sich an der neu entdeckten Zeit- und Lebensqua­
lität, die einem so nur diese Region bietet.

Wichtige Adressen
Ballooning GmbH & Co KG Traktorgaudi Feistritztalbahn
8223 Stubenberg am See 11 Fresen 77, 8184 Anger Hauptplatz 13, 8190 Birkfeld
Tel: +43 (0)3176 8801 Tel: +43 (0)664 531 3 531 Tel: +43 (0)3174 4507 20
www.apfelwirt.at www.traktorgaudi.at www.feistritztalbahn.at

Ballonhotel Der Schlosskutscher


Hofkirchen 51, 8224 Kaindorf Vokenberg 53, 8223 Stubenberg a. See
Tel: +43 (0)3334 2262 Tel: +43 (0)664 382 32 02
www.ballonhotel.at www.schlosskutscher.at
Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp Touren | 77

Von Garten zu Garten


Nehmen Sie sich Zeit: für ein paar besinnliche
wie auch betörende Stunden.

Die Gärten der Regionen Oststeiermark-Thermenland sind wie kleine In­


seln. Mit dem Unterschied, dass man auf Ihnen nicht strandet, sondern sie
ganz bewusst aufsucht. Zum Beispiel um sich an blühenden Pflanzen und
ihrem Duft zu erfreuen, oder um einen Ort der Ruhe und Entspannung zu
finden. Hier kann man nicht nur dem hektischen Alltag entfliehen, sondern
auch viel Wissenswertes über Kräuter, Ernährung und über die Pflanzen­
welt erfahren.

Aus welchem Grund man sie auch besucht: Gärten sind genau das Rich­
tige, wenn man abtauchen möchte – in eine entschleunigte Welt, in ein
Reich der Sinne und neuen Wahrnehmungen.

Nun gibt es so viele zauberhafte Gärten in der Oststeirermark, dass es


schwer fallen sollte, sie alle zu erkunden. Doch schon einer wird sich loh­
nen, nimmt man sich genügend Zeit – Zeit für den Garten und Zeit für sich.
Dann kann die Entdeckungsreise auch schon beginnen und bald findet man
sich wandelnd zwischen üppigen Rosensträuchern, exotischen Pflanzen,
lieblich duftenden Kräutern, plätschernden Brunnen und romantischen
Teichen. Oder man setzt sich einfach auf eine Bank und schaut und lauscht,
staunt ein bisschen: wie wohltuend ein paar Stunden des Müßigganges
sein können. Es ist faszinierend, wie sich die Kultur, Religion, Philosophie
und Lebenseinstellung der Menschen in den Gärten widerspiegeln.
78 | Immer was los Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp

immer
was los
Die Veranstaltungen in der Oststeiermark.
Vom Mulbratlfest bis zum Krapfnkirtag –
die besten Feste und Events auf einen Blick.

Datum Veranstaltung Beschreibung


Palmsonntag Osterhasenkirtag Eines der größten Frühlingsfeste der Oststeiermark.
in Fischbach Palmweihe, Kirtagsstimmung und Osterhasenprogramm
1. Samstag Radio Steiermark Lauf Nordic Walking Bewerb, Kinderläufe sowie auch ein flacher
im April* in Bad Waltersdorf Rundkurs mit Labestationen und Rahmenprogramm
Letzter Samstag Pöllauer Genussfrühling Kulinarischer Höhepunkt zur Hirschbirnblüte,
im April Verkostung regionaler Spezialitäten
Letzter Sonntag Apfelblütenfest in Puch Volksmusik und viele Apfelspezialitäten im Pucher „Hochgartl“
im April unter blühenden Apfelbäumen
1. Mai Anradeln am R11 – Raab­ Der Hauptstart findet am Gleisdorfer Hauptplatz mit einem
talradweg in Gleisdorf Gratisfrühstück vom Bauernmarkt statt.
1. Samstag Ross auslassen Der Almauftrieb, das sogenannte Rossauslassen ist immer
im Juni auf der Sommeralm wieder ein sehenswertes Schauspiel.
2. Samstag Schwaigen Reigen Festival der Almhütten mit über 200 Volksmusikanten, Tänzern
im Juni am Wechsel und Sängern.
3. Wochenende Altstadtfest in Weiz Auf 6 Bühnen werden Programme und Live-Musik für Jung und
im Juni Alt in der gesamten Altstadt geboten.
3. Wochenende Motor Mythos Classic Über 70 Oldtimer fahren quer durch die Oststeiermark und
im Juni in Hartberg erkunden dabei auch die Themenstraßen der Region.
Letztes Wochenende Pöllauer Blumen- und Betriebe der Region stellen sich im Schlosspark Pöllau mit
im Juni Gartentage Ihren Produkten vor. Blumen- und Gartenschmuck.
Letztes Wochenende Thermen-Balloncup mit 25-30 nationale und internationale Ballonteams,
im Juni „Nacht der Ballone“ Starts: in und um Bad Waltersdorf
2. und 3. Woche Styrian Summer Art Festival der bildenden Kunst, Kunstkurse, Kreativurlaub
im Juli in Pöllau
3. Samstag Burgfest auf der Musik und Unterhaltung auf der Burg Thalberg
im Juli Burg Thalberg in Dechantskirchen
3. Wochenende Krapfenkirtag Über 100 verschiedene Krapfensorten – von den Mönichwalder
im Juli in Mönichwald Frauen mit traditionellen Rezepten gebacken.
Letztes Wochenende TIP Kirta in Gleisdorf Fr. und Sa.: Stadtfest, Sa. Abend: Tanzgala,
im Juli So. Vormittag Frühschoppen.

* außer wenn Osterwochenende ist, dann ist es der 2. Samstag im April


Garten-Romantik Highlight Geheimtipp Familientipp Regenwettertipp Immer was los | 79

Datum Veranstaltung Beschreibung


Letzter So. im Juli oder Kornmandlfest Traditionelles Brauchtumsfest mit kulinarischen Köst-
1. So. im August in Waisenegg lichkeiten. Alte Bräuche, bunte Tracht, steirisches Essen.
1. Sonntag nach dem Rindfleischfest Kulinarische Höhenflüge rund um den Almochsen,
Feiertag, 15. August auf der Brandlucken unzählige Erlebnisse, Natur pur und jede Menge Spaß
Mitte August Almenland Herbst Ein buntes kulturelles Angebot, vom Kammer­musik­
bis Mitte September festival in der Almhütte, über Nestroy vor dem
Huabn-Theater
Letztes Wochenende im Mulbratlfest in Weiz Das „Mulbratl“ – ein mageres, geräuchertes Karree
August mit Spitzenweinen und erstklassigen Schnäpsen.
2. September Woche Primagaz Heißluftballon­ Ballonfahrertreffen mit täglichen Starts vor
woche in Schielleiten dem Schloss Schielleiten.
2. Sonntag im Sept­ember Blumenkorso „Steirische Alle 2 Jahre findet in einem der 10 oststeirischen
(alle 2 Jahre) Blumenstraße“ Blumendörfer der faszinierende Blumenkorso statt.
3. Sonntag Erlebnisfahrt auf der An über 20 Stationen musikalischer und kulinarischer
im September Apfelstraße Genuss, „Wetten,… dass“-Traktor-Rundfahrten, …
Letzter Sonntag Traditionelles Winzerfest Junkerpressen, Schmankerl aus der Region, Livebands
im September in Bad Waltersdorf und ein tolles Gewinnspiel, …
1. Sonntag im Oktober Erntedank und Winzerfest Genießerfest in der historischen Innenstadt mit
in Hartberg regionalen Weinen und kulinarischen Highlights.
2. Woche im Oktober Intermusica in Birkfeld Eine ganze Woche lang steht Birkfeld bzw. das Joglland
für musikalische Hochkultur pur.
26. Oktober ORF Radio Steiermark „Rund um die Hirschbirne“ – Wanderung für Jung und
Wandertag in Pöllau Alt, Volksmusik und regionale Spezialitäten
An allen Advent­ Weizer Weihnacht Christkindlmarkt mit über 50 Kunsthandwerkern und
samstagen Bastlern in der Weizer Innenstadt mit Live-Musik,
Kinderprogramme, Perchten und Christkindspiel.
An allen Advent­ Lichter- und Weihnachts- Traditioneller Weihnachtsmarkt mit weihnachtlich
wochenenden zauber in Hartberg geschmücktem Ambiente in der Altstadt.
3. Adventwochenende Joglland Advent in Vorau Bäuerliches Kunsthandwerk, altes oststeirisches
Brauchtum und bodenständige regionale Rezepte
werden erlebbar gemacht.

Похожие интересы