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Websperren-Anzeige

NEUER TEXT-ENTWURF (HEADER --- Q & A --- KERNSÄTZE --- Kleingedrucktes)


090519_ml

Aufbau (Doppelseite):

[A] Header + Untertitel


[B] Dreimal Q & A (Fragen des ratlosen und empörten Bürgers)
[C] Vier Kernsätze ?
[D] Kleingedrucktes

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KINDER-PORNOGRAPHIE IM INTERNET: WAS TUN?!


Das Gesetz für "Websperren": gut gemeint, aber hilflos und schädlich.

WAS TUN GEGEN KINDER-PORNOGRAPHIE IM INTERNET?


Das Gesetz für "Websperren": Guter Gedanke - schlechte Ausfuehrung!

KINDER-PORNOGRAPHIE IM INTERNET: LÖSCHEN STATT SPERREN!


Das Gesetz für "Websperren": gut gemeint, aber hilflos und schädlich.

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KINDERPORNOGRAPHIE! Da muss man doch SOFORT ETWAS TUN?

Ja, aber das Gesetz hilft nur nichts, es schadet sogar. Man muss die Webseiten nicht SPERREN sondern
LÖSCHEN, ABSCHALTEN und die Täter verfolgen. Gesperrte Seiten bleiben online, markiert mit einem leicht
zu umgehenden "Stoppschild". Das ist dreifach schädlich: Die Anbieter werden dadurch gewarnt. Für
Überzeugungstäter ist das Werbung, nicht Warnung. Und zufällige Vorbeisurfer werden kriminalisiert.

Aber der internationale INTERNET-DSCHUNGEL entzieht sich doch dem Zugriff!

Erstens werden hier öffentliche WEBSEITEN gesperrt, nicht die geheimen Winkel im Internet, wo
Kinderpornographen ihr Material finden. Zweitens sind diese Webseiten sind in (XX Zeit) abgeschaltet, wenn
man nur will und weiß wie es geht. Die Organisation ChildCare hat das kürzlich vorgemacht, auf eigene Faust.
Hier sollte das Bundeskriminalamt (BKA) gezielt eingreifen! Denn in all den Ländern, auf denen bisher
beanstandete Webseiten "zu Hause" waren, ist Kinderpornographie verboten.

Beschwerden über "ZENSUR"? Lächerlich! Hier ist doch JEDES MITTEL RECHT!

Nein. Das Gesetz ist wirkungslos, aber es hat FURCHTBARE NEBENWIRKUNGEN: Geheime Listen
verbotener Seiten, die niemand überprüfen kann. Ein neues Instrument, das rechtsstaatliche Regeln aushebelt.
Verhältnisse wie in China und dem Iran. Solche Sperren helfen nur gegen Normal-Surfer, nicht gegen
Kriminelle. Und die Erfahrung lehrt: Wenn so ein Mittel einmal da ist, wird man es auch für andere Zwecke
einsetzen.

Das Gesetz hilft nicht nur nichts, es schadet sogar!


... weil die Täter und Konsumenten gewarnt werden und mit ihrem "Material" auf den nächsten Server
umziehen.
Das Gesetz ist technisch inkompetent!
... weil gesperrte Seiten weiter im Netz vorhanden sind und Überzeugunsgtäter die Sperren leicht umgehen
können
... weil solche Sperren auch versehentlich legale Seiten mit betreffen können.

Das Gesetz bringt ein undemokratisches und intransparentes Verfahren!


... weil rechtsstaatliche Regeln gebrochen werden: das BKA reicht geheime Listen ohne richterlichen Beschluss
weiter.
... weil niemand Einblick erhält, wer auf den den Listen aufgeführt ist.
... weil keine Überprüfungen geplant sind, ob beanstandete Serverplaetze inzwischen wieder "sauber" sind
(wenn z.B. eine harmlose Seite mit eingeschmuggeltem kriminellem Material sabotiert worden war, usw.)

Das Gesetz öffnet die Tür für weitere Zensurwünsche!


... weil die Erfahrung lehrt, dass man versuchen wird, die Instrumente, die einmal da sind, auch für ganz andere
Zwecke einzusetzen: Beispiele.

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Zugegeben: Das Thema ist kompliziert. Zu kompliziert für Schnellschüsse im Superwahljahr. Hier ist viel mehr Internet-Kompetenz nötig!
Wenn wir Kinderpornographie im Internet wirksam bekämpfen wollen, müssen wir zuerst verstehen, wie das Internet funktioniert. Das ist
das Ziel der Petition gegen Websperren. Hier eintragen für einen kompetenten Kampf gegen Kinderpornografie! URL auf Splashpage
(welche!!??)

Die UNTERSCHRIFTEN sollten ein möglichst breites gesellschaftliches Spektrum abdecken, das fürden Mainstream interessant sind:
Wirtschaft, Eltern, Lehrer, verschiedene Parteien. In diesem Fall eher nicht der Chaos Computer Club, zum Beispiel.