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STEOP-Vorlesung Theatrale und mediale Inszenierungsformen

Univ.-Prof. Dr. Stefan Hulfeld

bungsfragen Szenische Transformationen


01. Warum ist ein Produktionsprozess im Theaterbereich, der vom Text zur Szene denkt, nicht fr alle gegenwrtigen Theaterformen zureichend? 02. Welche Transformationsprozesse stehen hinter jener Szene aus Das purpurne Muttermal von R. Pollesch, die den folgenden Text aufweist? M: Manchmal sitze ich da und betrachte meine Frau, ohne dass sie es wei. Am liebsten sitzt sie dort drben am Eckfenster! C betritt den Zuschauerraum M: !als sie das erste Mal dieses Zimmer betrat sagte sie: Hier ist es schn, hier will ich bleiben. Wir kannten uns damals erst seit ein paar Tagen von einer Bischofskonferenz in Trondheim, an der sie als Vertreterin einer kirchlichen Zeitung teilgenommen hatte. [! ] S: Liebling, darf ich dir den Brief vorlesen? Er ist an meine Mutter. (S. 70 f.) 03. Welche formalen Eigenheiten aus der Anfangsszene aus dem Film Herbstsonate bersetzt Pollesch in seine Auffhrung Das purpurne Muttermal? 04. In der Auffhrung Das purpurne Muttermal wird formal die Trennung von Vorderbhne und Hinterbhne thematisiert, u.a. auch, indem diese durchbrochen wird. Erklren Sie diesen Sachverhalt mit einem Beispiel. 05. Inszenierungsformen sind sozial geprgt. Diskutieren Sie diese These, anhand der Inszenierung Das purpurne Muttermal. 06. Inwiefern handelt es sich um einen grundlegend anderen Arbeitsprozess, wenn entweder Dramentexte oder Filme als Ausgangspunkt fr eine Theaterproduktion gewhlt werden? 07. Benennen und erklren Sie zwei Verfahrensweisen, mittels derer das so genannte postdramatische Theater traditionelle Formen des szenischen Erzhlens auer Kraft setzt.