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EVANGELISCHE KIRCHENGEMEINDE IN KÖNIGSBACH UND BILFINGEN

EVANGELISCHE KIRCHENGEMEINDE IN KÖNIGSBACH UND BILFINGEN Gemeindebrief Neues aus der Evangelischen Kirchengemeinde in Königsbach und Bilfingen

Gemeindebrief

Neues aus der Evangelischen Kirchengemeinde in Königsbach und Bilfingen

13. Ausgabe Ostern 2014
13. Ausgabe
Ostern 2014
EDITORIAL
EDITORIAL

Liebe Leserinnen, liebe Leser

unser Gemeindebrief ist ein wichtiges Medium unserer Öffentlichkeitsarbeit und kommt in alle Haushalte mit evangelischen Gemeindemitgliedern. Daher haben wir dieses Mal einen Überweisungsträger beigelegt, denn wir brauchen und erbitten Ihre großzügige finanzielle Unterstützung. Unsere Orgel muss dringend saniert werden, aber die Kirchenfassade hat unsere Rücklagen gekostet. Genaueres erfahren Sie in den Artikeln auf S. 10 und 11. Jetzt schon sage ich „Danke!“, wenn Sie spenden!

Wie gewohnt finden Sie im Gemeindebrief zahlreiche Rückblicke, Berichte und Bilder zu wichtigen Ereignis- sen der letzten Monate. Die Doppelseite mit den Ter- minen in der Mitte des Heftes lässt sich leicht heraus- nehmen und z. B. an den Kühlschrank heften. So hat man die Termine leicht zur Hand.

Neu begrüßen können wir in unserem Redaktions- team Wiebke Jansen aus Bilfingen. Sie ist Schülerin,

schreibt gerne und hat einfach gefragt, ob sie mitma- chen kann … Unter den Nachrichten aus Bilfingen fin- den Sie ihren ersten Artikel. Weiter so und willkom- men im Team, Wiebke!

Und Danke auch allen freiwilligen Helferinnen und Helfern, die beim Austragen dieses Gemeindebriefes geholfen haben!

Mit herzlichem Gruß

Ihr Pfarrer

EDITORIAL Liebe Leserinnen, liebe Leser unser Gemeindebrief ist ein wichtiges Medium unserer Öffentlichkeitsarbeit und kommt in

DAS REDAKTIONSTEAM

IMPRESSUM
IMPRESSUM
EDITORIAL Liebe Leserinnen, liebe Leser unser Gemeindebrief ist ein wichtiges Medium unserer Öffentlichkeitsarbeit und kommt in

Pfr. Oliver Elsässer

EDITORIAL Liebe Leserinnen, liebe Leser unser Gemeindebrief ist ein wichtiges Medium unserer Öffentlichkeitsarbeit und kommt in

Eva Glück

EDITORIAL Liebe Leserinnen, liebe Leser unser Gemeindebrief ist ein wichtiges Medium unserer Öffentlichkeitsarbeit und kommt in

Wiebke Jansen

EDITORIAL Liebe Leserinnen, liebe Leser unser Gemeindebrief ist ein wichtiges Medium unserer Öffentlichkeitsarbeit und kommt in

Rebecca Weiss

EDITORIAL Liebe Leserinnen, liebe Leser unser Gemeindebrief ist ein wichtiges Medium unserer Öffentlichkeitsarbeit und kommt in

Ulrike Bauer

Herausgeber: Evangelische Kirchengemeinde Königsbach Redaktionsteam: Ulrike Bauer, Eva Glück, Oliver Elsässer (VISDP), Margarete Müller, Johannes Schwab,
Herausgeber:
Evangelische Kirchengemeinde Königsbach
Redaktionsteam:
Ulrike Bauer, Eva Glück, Oliver Elsässer (VISDP), Margarete
Müller, Johannes Schwab, Rebecca Weiss und Wiebke Jansen
Erscheinungsweise: 3x jährlich
Druck:

Margarete Müller

Hoch-Druck, 75203 Königsbach-Stein

Auflage: 2.200 Stück Kontakt: Evangelisches Pfarramt Kirchstraße 5 75203 Königsbach Dienstag, Donnerstag und Freitag von 10.00–12.00
Auflage: 2.200 Stück
Kontakt:
Evangelisches Pfarramt
Kirchstraße 5
75203 Königsbach
Dienstag, Donnerstag und Freitag von 10.00–12.00 Uhr
Mittwoch von 16.00–18.00 Uhr
Tel.: 07232/2340
Fax: 07232/314312
Johannes Schwab

Sie hätten auch Zeit und Freude bei un- serem Gemeindebrief mitzumachen? Wenden Sie sich bitte an das Pfarramt, wenn Sie Spaß am Schreiben haben oder Sie uns mit Ihren Möglichkeiten (z. B. Verteilung) unterstützen wollen.

Vielen Dank!

Titelbild: Privat

Internet:

www.ek-koenigsbach.de

pfarramt@ek-koenigsbach.de

Spenden- und Kontoverbindung:

Empfänger: Ev. KG Königsbach

Bank: Sparkasse Pforzheim-Calw BLZ: 666 500 85 Kontonummer: 951 390

OSTERN FEIERN
OSTERN FEIERN

Ostergruß

Die blühenden Narzissen grüßen auf der Titelseite des neuen Gemeindebriefs; „Osterglocken“ nennt man diese Blumen auch. Aber da Ostern dieses Jahr erst Ende April gefeiert wird, weiß man nicht, ob die Nar- zissen dann überhaupt noch blühen …

Warum ist das eigentlich mit Ostern so, dass es mal früher, mal später im Jahr gefeiert wird?

Nun, schon im 2. Jahrhundert nach Christus wurde in der Kirche der Ostersonntag als der erste Sonntag nach dem Frühlingsvollmond, also dem Vollmond nach dem 21. März, bestimmt. Und da der Mond mit seinen 28 Tagen im Vergleich zum Sonnenjahr jedes Jahr ein wenig anders seine Vollmondphasen hat, wandert auch das Osterfest im Kalender. Somit übrigens auch die Termine für das Pfingstfest (50 Tage nach Ostern) bzw. die Fastenzeit (40 Tage vor Ostern), somit auch Fa- sching, die Konfirmationen und noch manches andere Ereignis. Und aus alledem spüren wir noch heute, wel- che Bedeutung Ostern für unserer christlichen Kultur hatte und immer noch haben will: Es ist das Fest des Lebens, der getroste, hoffnungsvolle Blick über den endlichen Horizont dieser Schöpfung hinaus.

Die Weltnachrichten der letzte Wochen haben uns ja wieder einmal deutlich vor Augen gestellt, dass Tod, Schmerz und Ungerechtigkeit immer noch an der Ta-

Feierabendmahl an Gründonnerstag

In diesem Jahr beginnen wir die eigentlichen Fest- tage der Karwoche ein wenig anders als sonst: So, wie es Jesus mit seinen Jüngern tat, nämlich mit einem einfachen Abendessen im Gemeindehaus! Wir werden beim Essen auf die biblischen Texte hören und versuchen, uns einzufinden in die Si- tuation damals in Jerusalem. In die Mitte der Feier ist dann die Abendmahlsfeier integriert. Beginn ist um 19.30 Uhr; anderthalb bis zwei Stunden Zeit muss man schon mitbringen. Um planen und an- gemessen vorbereiten zu können, erbitten wir kurze Anmeldung per Mail oder Telefon bis zum Dienstag, den 15. April auf dem Pfarramt.

OSTERN FEIERN Ostergruß Die blühenden Narzissen grüßen auf der Titelseite des neuen Gemeindebriefs; „Osterglocken“ nennt man

Foto: Michaela Schöllhorn/pixelio.de

gesordnung sind in dieser Welt. Darum meine ich, dass man gar nicht genug Ostern feiern kann, denn das Osterfest sagt: Einer hat die Tagesordnung auf den Kopf gestellt. Einer erwies sich stärker als der Tod! „Christus ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstan- den!“ – so grüßen sich am Ostermorgen Christen auf der ganzen Welt, allem Leid zum Trotz. In diesem Sinn wünsche ich auch Ihnen gesegnete Ostern!

Pfr. Oliver Elsässer

Ostern feiern – mit der Kinder- und Teenie-Kirche

Am Ostermontag, 21.04.2014, laden wir alle Kinder und Tee- nies von 10.00 Uhr bis 11.30 Uhr sehr herzlich zu einem tollen Osterfrühstück ins Evangelische Gemeindehaus ein. Wir wollen miteinander singen, feiern und das Ostergeheimnis lüften. Viel- leicht werdet Ihr auch Ostereier finden? Lasst Euch überraschen! Wir freuen uns auf Euch!

Ostern feiern – mit der Kinder- und Teenie-Kirche Am Ostermontag, 21.04.2014, laden wir alle Kinder und

Kindergottesdienst-Team

AKTUELLES AUS KÖNIGSBACH UND BILFINGEN

Buntes Konzert der Kirchengemeinde

AKTUELLES AUS KÖNIGSBACH UND BILFINGEN Buntes Konzert der Kirchengemeinde Musik mit ihren verschiedenen Facetten und Stilrichtungen

Musik mit ihren verschiedenen Facetten und Stilrichtungen ge- hört schon immer zu Kirche und zum Gemeindeleben einer Kir- chengemeinde. Diese musikalische Vielfalt kam bei einem ge- meinsamen Kirchenkonzert am 23. März in Königsbach zum Aus- druck und begeisterte Jung und Alt mit einem bunten Programm.

AKTUELLES AUS KÖNIGSBACH UND BILFINGEN Buntes Konzert der Kirchengemeinde Musik mit ihren verschiedenen Facetten und Stilrichtungen

Kirchenchor unter der Leitung von Silke Lindörfer

Der Posaunenchor eröffnete mit einem lebendigen Stück das Konzert und Posaunist Gerhard Peetz be- grüßte kurz nach 18 Uhr die zahlreichen Besucher des Abendkonzertes. Gleich darauf bewegte das 10-Uhr- Gottesdienst-Team mit modernen geistlichen Liedern die Zuhörer und schloss mit dem bekannten Titel „Thank you for the music“ der Band ABBA. Unter der Leitung von Dagmar Brade am Klavier fand sich im Vorfeld des Konzertes ein kleiner Kinderchor zu- sammen, der stimmkräftig und gekonnt ein deutsches Lobpreislied und ein sehr anspruchsvolles französisches Musikstück zum Besten gab. Man spürte den Kindern ab, dass sie große Freude am mehrstimmigen Gesang hatten. Für viele Zuhörer ein Höhepunkt des Abends! Nach einer kurzen Umbaupause konnte der Kirchen- chor mit seinen vielen Sängerinnen und Sängern die gesamte Bühne einnehmen und zwei längere Stücke präsentieren. Anschließend ertönten die Posaunen und Trompeten kräftig von der Empore der Kirche he-

rab. Schließlich erklang die Orgel als das älteste In- strument der Kirchengemeinde – souverän bespielt von der Organistin Christine Österle. Eine Pause mit kleinen Erfrischungen lockerte das zweistündige Pro- gramm des Abends etwas auf, bevor nochmals Orgel, Posaunenchor und Kirchenchor erklangen. Das 11-Uhr-Gottesdienst-Team spielte zum Abschluss vier anspruchsvolle geistliche Lieder – ebenso unter- stützt durch Klavier, Bassgitarre, Percussion und Saxo- phon. Nach dankbarem Applaus richtete Pfr. Elsässer als Moderator des Abends seinen Dank an die vielen beteiligten MitarbeiterInnnen des Kirchenkonzertes und überreichte der der Initiatorin und Chorleiterin Silke Lindörfer einen bunten Blumenstrauß als Dank für das gelungene Konzert. Gemeinsam sang die Gemeinde den erhebenden Choral „Großer Gott wir loben dich“ – der angesichts der gro- ßen Besucherzahl und der stimmkräftigen Musike rIn nen laut aus der Kirche hinaus in den Ort schallte.

AKTUELLES AUS KÖNIGSBACH UND BILFINGEN Buntes Konzert der Kirchengemeinde Musik mit ihren verschiedenen Facetten und Stilrichtungen

Das 10-Uhr-Gottesdienst-Team unter der Leitung von Jenny Schiller

AKTUELLES AUS KÖNIGSBACH UND BILFINGEN Buntes Konzert der Kirchengemeinde Musik mit ihren verschiedenen Facetten und Stilrichtungen

Kinder-Kirchenchor unter der Leitung von Dagmar Brade

AKTUELLES AUS KÖNIGSBACH UND BILFINGEN Buntes Konzert der Kirchengemeinde Musik mit ihren verschiedenen Facetten und Stilrichtungen

Posaunenchor unter der Leitung von Volkwin Weiss und unsere Organistin Christine Österle

AKTUELLES AUS KÖNIGSBACH UND BILFINGEN

Pfarrer Elsässer dankt Hanspeter Wolfsberger
Pfarrer Elsässer dankt
Hanspeter Wolfsberger

Mitarbeiterwochenende mit Hanspeter Wolfsberger

„Was ist aus dir geworden?“

AKTUELLES AUS KÖNIGSBACH UND BILFINGEN Pfarrer Elsässer dankt Hanspeter Wolfsberger Mitarbeiterwochenende mit Hanspeter Wolfsberger „Was ist

Über 50 Mitarbeiter nahmen am Mitarbeitertag im Königs - bacher Gemeindehaus teil

Eine interessante Frage ist das. Eine gute Frage. Des- halb hat sie Pfarrer Wolfsberger, Leiter des kirchlichen Einkehrhauses „Betberg“ in Südbaden, auch gesam- melt. Das sei nämlich sein Hobby, gute Fragen zu sam- meln – und dann bei Gelegenheit zu stellen. Am zwei- ten Februarwochenende einer ganzen Schar von en- gagierten Menschen in der Kirchengemeinde Königs- bach-Bilfingen. „Wie wächst man im Glauben?“ – diese Frage war als Themenwunsch an den bekannten Refe- renten und Buchautor weiter geleitet worden, und er ging im Laufe des Tages in drei Referaten und Ge- sprächsrunden darauf ein. Wichtig war Wolfsberger der Blick auf die Lebensgeschichte zweier biblischer Perso- nen: Elia und Paulus. Beide gelten als „geistliche Rie- sen“. Beide haben nach dem normalen Verständnis von Karriere und Erfolg eher selten auf der Sonnenseite des Lebens gestanden. Aber um eine im Glauben gereifte Persönlichkeit zu werden, so Wolfsberger, sind Lebens- krisen offensichtlich nicht hinderlich. Eher scheint es, dass Gott gerade Krisen verwendet, um einen Men- schen im Glauben reifen zu lassen. „Es bringt nichts, sich dauernd zu fragen, wo ich geistlich gewachsen bin

…“, so Wolfsberger. „Zuhören – Zulassen – Loslas- sen“ – mit diesem Dreiklang brachte er am Ende seine geistliche Lebenserfahrung auf den Punkt, und hier schloss sich der Kreis zur Eingangsfrage „Was ist aus dir geworden?“: Kann ich die großen und wesentlichen Fragen des Lebens überhaupt noch hören? Oder zer- streue ich mich in tausend Nichtigkeiten und weiß ei- gentlich gar nicht, was ich will? Kann ich Ungereimt- heiten, Lebensentwürfe, die sich nicht erfüllt haben, und seien sie noch so fromm, kann ich sie vor mir selbst zulassen? Und kann ich mich darin vertrauensvoll darin Gott überlassen? Und wie macht man das? Über allem Fragen steht jedoch der Zuspruch: „Das darf ich wissen:

Ich bin ein von Gott geliebtes Geschöpf von unendli- chem Wert, für die Ewigkeit bestimmt!“ Für die Beteiligten war es ein eindrücklicher Tag, bei dem man viele gute Fragen mitnehmen konnte. Und die können manchmal wertvoller sein als manche Ant- wortsversuche …

AKTUELLES AUS KÖNIGSBACH UND BILFINGEN Pfarrer Elsässer dankt Hanspeter Wolfsberger Mitarbeiterwochenende mit Hanspeter Wolfsberger „Was ist

Jung und Alt aus Königsbach und Bilfingen war anwesend

INTERVIEW
INTERVIEW

Gemeindediakon Johannes Schwab

Seit Januar 2014 arbeitet Johan- nes Schwab als Gemeindedia- kon zu 75 % in Königsbach und zu 25 % in Göbrichen. Seit er mit seiner Familie 2005 nach Königsbach zog, engagierte er sich in vielen Bereichen der Gemeinde ehrenamtlich und war sechs Jahre als Kirchen - ältester in unserer Kirchenge- meinde tätig. So ist er zwar vie- len Königsbachern kein Unbekannter; wir möchten ihm hier aber dennoch einige besondere Fragen stellen, damit Sie ihn noch besser kennen lernen.

INTERVIEW Gemeindediakon Johannes Schwab Seit Januar 2014 arbeitet Johan- nes Schwab als Gemeindedia- kon zu 75

Johannes Du bist zum einen neu (im Amt) und zum anderen alt (bekannt). Wie geht es Dir mit dem neuen Job in alter Umgebung?

Mit der neuen Aufgabe als Gemeindediakon geht es mir zunächst super-gut! Seit in mir diese innere Ge- wissheit reifte dass ich hier in der Kirchengemeinde meine Ausbildung und Begabung einbringen soll, habe ich mich jeden Tag mehr darauf gefreut. Ich finde diese vielfältige Arbeit mit Menschen jeden Alters ein Vor- recht. Zwar war ich jetzt einige Jahre nicht mehr als Diakon tätig; aber vom Prinzip her hat sich im kirch- lichen Dienst nicht viel verändert, und so fällt mir der Umstieg nicht schwer. Die Gemeinde schon umfang- reich zu kennen und bereits Kontakt zu vielen Mitar- beitern zu haben, macht natürlich vieles einfacher – für mich und für andere.

Was ist für Dich die größte Herausforderung im neuen Job?

Da ist zunächst die Umstellung des Tages- und Wo- chenrhythmus! Der Tag beginnt im kirchlichen Dienst selbstverständlich auch morgens; viele Dienste liegen jedoch auf den Abenden und am Wochenende. Daher nehme ich ich mir häufig den Montag statt des Sonn- tags frei; da merke ich, dass selbst „frei machen“ eine gewisse Disziplin erfordert. Innerlich ist es herausfordernd für mich, die Prioritäten richtig zu setzten, inne zu halten und mich zu fragen:

„Was ist jetzt wirklich wichtig?“ bzw. „Welchen Termin nehme ich zuerst wahr, und was ist später dran?“ Da ich eher enthusiastisch veranlagt bin, neige ich dazu die Tage so voll zu packen, dass nur wenig Zeit für per- sönliche Begegnungen bleibt. Und gerade diese Begeg- nungen machen doch das Leben so wertvoll!

Worauf freust Du Dich am meisten?

Ich freue mich besonders darauf, junge Menschen ein Stück auf ihrem Lebensweg zu begleiten und sie zu fördern! Das beginnt für mich damit, dass ich jeden der Jugendlichen und jungen Erwachsenen so akzeptiere wie er oder sie ist. Und das ist für mich kein Vorsatz oder ein Programm, sondern Lebensüberzeugung. Wenn ich mich zurück erinnere an meine Jugend, dann

waren mir ältere Menschen dann wertvolle Begleiter, wenn sie mich einfach so nahmen wie ich war, und nicht ständig an mir rumkritisiert haben.

Abgesehen davon, freue ich mich an der Zusammenar- beit mit Pfarrer Elsässer; gemeinsam eine Gemeinde zu leiten und weiter zu entwickeln ist sehr spannend und ermutigend. Dabei vom Kirchengemeinderat und dem CVJM-Vorstand begleitet zu werden ist großartig!

Wobei hast Du ein bisschen Magengrummeln?

Die Gottesdienstvorbereitung ist immer und jedes Mal spannend und aufregend für mich, da man rechtzeitig an die verschiedenen Aspekte eines Gottesdienstes denken muss. Besonders inhaltlich die Schwerpunkte richtig zu setzen und die verschiedenen Gottesdienst- besucher im Blick zu haben ist für mich entscheidend wichtig; wenn dann noch ein Anspiel oder moderne Musik im Sonntagsgottesdienst Platz haben soll, ist das immer herausfordernd.

WhatsApp, facebook, smartphone sind für mich …

… so selbstverständlich wie ein Telefon oder ein Notiz- block – und daher absolut hilfreich. Sie können aber auch Zeiträuber sein und rasch ablenken. Ich schränke mich daher manchmal bewusst selber ein, um diese Dinge nicht zur Unterhaltung sondern als Werkzeug zu sehen. Dieses Jahr verzichte ich in der Passionszeit zum Beispiel ganz bewusst komplett auf Facebook – und ich merke, dass es mir kaum fehlt, sondern mich freier für „echte“ Begegnungen macht.

Stell Dir vor, Du hast verschlafen, musst aber ganz dringend zu einem Termin. Welche drei Dinge müssen auf jeden Fall sein?

Ja, das mit dem Verschlafen könnte tatsächlich passie- Was muss also sein? Nun, eine Tasse Kaffee, Zähneput- zen und ein kurzer „Anruf“ beim Terminpartner – ver- bunden mit einem kurzen Stoßgebet und der Bitte um Gottes Segen für den Tag.

Das Interview führte Ulrike Bauer.

GELEBTE ÖKUMENE
GELEBTE ÖKUMENE

Ökumenischer Gottesdienst & Weltgebetstag der Frauen

In Bilfingen gibt es seit vielen Jahren feste ökumeni- sche „Termine“. Gemeinsam glauben, beten, nachden- ken, fragen, feiern, Gott loben; das verbindet uns.

Der ökumenische Gottesdienst im Rahmen der Gebets- woche für die Einheit der Christen fand in diesem Jahr im evangelischen Gemeindezentrum statt. Er wurde in Kanada vorbereitet. Wir hörten, dass das Wort „Kana- da“ aus der Sprache der Irokesen stammt, einem der in- digenen Völker des Landes, und „Dorf“ bedeutet. Weil Christen Gottes „Haushalt“ angehören, leben wir welt- weit im selben großen globalen „Dorf“. Der Gottesdienst war in jeder Hinsicht ökumenisch geprägt: in der Vorbe - reitung, den Lesungen, der musikalischen Gestaltung durch den Kirchenchor Bilfingen/Ispringen und den Gi- tarrenkreis. Die Kollekte wurde auch für ein ökumeni- sches Projekt, dem Frauenhaus in Pforzheim, gegeben.

Den Weltgebetstag am 1. Freitag im März feierten wir im katholischen Josephshaus. „Wasserströme in der Wüste“ war das Thema. Frauen vieler Konfessionen aus Ägypten haben den Gottesdienst geplant, und katholi- sche Frauen aus Bilfingen haben ihn für uns vorbereitet und zu einem besonderen Erlebnis werden lassen mit Informationen und Bildern, mit Texten und ägyptischen Köstlichkeiten. Wasserströme sind für Ägypten lebens- notwendig, denn das Land besteht zu 96 % aus Wüste. So ist Wasser ein Zeichen für Leben und das wird in vie- len biblischen Texten aufgegriffen. Mit den ägyptischen Frauen beteten wir, dass Frieden und Gerechtigkeit sich Bahn brechen mögen wie Wasserströme in der Wüste.

GELEBTE ÖKUMENE Ökumenischer Gottesdienst & Weltgebetstag der Frauen In Bilfingen gibt es seit vielen Jahren feste

Wussten Sie auch, dass Ägypten das erste christliche Land ist, und dass der Evangelist Markus als Begründer der ägyptischen Kirche gilt? Es ist immer wieder span- nend und lohnt sich, in jedem Jahr ein anderes Land „ins Gebet zu nehmen“. Und es ist bewegend zu wis- sen, dass an diesem 1. Freitag im März in über 170 Ländern der Weltgebetstag begangen wurde.

Margarete Müller

Jugendkreuzweg 2014 – Gemeinsam gehen, sehen, hören, singen, beten, bei sich sein, Gemeinschaft haben …

Am 13. April 2014 – Palmsonntag, findet zum zwei- undvierzigsten Mal der ökumenische Jugendkreuz- weg statt. Auch in unsere Gemeinde wird der Kreuz- weg von katholischen und evangelischen Kirchen- gemeinde gemeinsam gebetet. JENER MENSCH GOTT – so lautet das Motto des diesjährigen Kreuzweges. Der Beginn wird um 18:00 Uhr in der Dreieinigkeitskirche in Bilfingen sein. Ge- meinsam möchten wir die Passion Jesu abschreiten. Die verschieden Stationen des Leidensweges Christi werden von unterschiedlichen Gruppen gestaltet. Wir sind eingeladen einen Weg, begleitet vom Kreuz,

gemeinsam zu gehen. In diesem Jahr sind Ausschnit- te des Isenheimer Altars von Matthias Grünewald die Grundlage für die Vorlage des Kreuzweges. Lassen sie sich durch Bilder, Texte, Lieder und Ge- bete wieder neu auf das Leiden Jesu ein, und erspü- ren sie wie bedeutungsvoll dieses, bis heute für je- den Einzelnen von uns ist. Herzliche Einladung an alle, mit uns zu gehen. Bitte auch die Hinweise im örtlichen Gemeindeblatt beachten.

Nähere Infos unter www.jugendkreuzweg-on line.de.

Antje Konrad

GELEBTE ÖKUMENE
GELEBTE ÖKUMENE
AKTUELLE TERMINE
AKTUELLE TERMINE
GELEBTE ÖKUMENE AKTUELLE TERMINE Abendgottesdienst Bilfingen Mit Gottes Liebe durchs Leben … war das Thema für

Abendgottesdienst Bilfingen Mit Gottes Liebe durchs Leben

… war das Thema für den Abendgottesdienst unter dem Motto „Gottesdienst anders“ am 16. März 2014 in Bilfingen. Um 18.00 Uhr ging es sonntagabends mit einem modern-musikalischen Einstieg mit dem Lob- preisteam aus Königsbach und zwei vorgetragenen Gedichten los. Danach stellte Gemeindediakon Johan- nes Schwab in seiner Predigt die Frage, was Liebe ei- gentlich bedeutet und woran sie im Leben deutlich wird; in Zuneigung, von Eltern, Freunden, dem Partner oder anderen Personen, mit denen man zu tun hat.

Auch das Thema „Liebe in der Bibel“ wurde angespro- chen und was für eine Besonderheit Gottes Liebe im Vergleich zu anderen Formen ist, da der Mensch sie nicht zu bezahlen braucht und völlig bedingungslos erhält. Vor allem auch, da Menschen im Gegensatz dazu manchmal eigennützige Hintergrundgedanken haben, wenn sie jemand anderem helfen oder Liebe entgegen bringen. Somit ist Gottes Liebe ein ganz außergewöhnliches und wertvolles Geschenk. In der Predigt wurden viele Beispiele aus dem Alltag verwen- det, welche das Thema nicht bloß zu einem theoreti- schen Vortrag machte, sondern zu etwas lebensnahem, womit man sich gut identifizieren kann.

Es war schön zu sehen, dass so viele Leute – auch jün- gere Gemeindemitglieder – den Gottesdienst besucht haben und auch danach gab es noch reichlich Gelegen- heit für Gespräche und ein fröhliches Beisammensein.

Wiebke Jansen

Auf dieser Doppelseite finden Sie neben den Gottes- diensten rund um die großen kirchlichen Feiertag auch die eher unregelmäßigen und besonderen Veranstal- tungen unserer Kirchengemeinde. Wenn Sie möchten, trennen Sie diese Doppelseite aus dem Gemeindebrief heraus, um die Termine greifbar zu haben.

April

Mittwoch, 02.04.

  • 19.00 Uhr Passionsandacht in der Kirche

Mittwoch, 09.04.

  • 19.00 Uhr Passionsandacht in der Kirche

Palmsonntag, 13.04.

  • 14.30 Uhr „Bibel und Kaffee“ des AB-Vereines

  • 18.00 Uhr Jugendkreuzweg 2014 – Beginn in der Dreieinigkeitskirche in Bilfingen

Gründonnerstag, 17.04.

  • 19.30 Uhr Feierabendmahl im Gemeindehaus –

wir bitten um Anmeldung! Karfreitag, 18.04.

  • 10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl und

Kirchenchor in Königsbach

  • 15.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl in Bilfingen

Ostersonntag, 20.04.

  • 06.00 Uhr Frühgottesdienst in Königsbach –

mit anschließendem Osterfrühstück

  • 10.00 Uhr Gottesdienst in Königsbach

  • 10.00 Uhr Gottesdienst in Bilfingen

Ostermontag, 21.04.

  • 10.00 Uhr Gottesdienst in Königsbach

  • 10.00 Uhr Osterfrühstück der Kinder- und

Teenagerkirche

  • 10.00 Uhr Osterfest des Mäusetreffs

Mittwoch, 30.04

  • 19.30 Uhr Themenabend des AB-Verein

Mai

Donnerstag, 01.05. 1. Mai-CVJM-Wanderung Samstag, 03.05.

  • 14.00 Uhr Konfirmationsgottesdienst

in Königsbach Sonntag, 04.05.

  • 10.00 Uhr Konfirmationsgottesdienst

in Königsbach Mittwoch, 07.05.

  • 19.00 Uhr Gemeindebeirat Bilfingen

Samstag, 10.05.

  • 14.00 Uhr Konfirmationsgottesdienst in Königsbach

AKTUELLE TERMINE
AKTUELLE TERMINE

Sonntag, 18.05.

  • 18.00 Uhr ABBA-Jugendgottesdienst

Mittwoch, 21.05.

  • 20.00 Uhr Hauskreisleitertreff

Samstag, 24.05.

  • 09.00 Uhr

Großer Benefiz-Flohmarkt

auf dem Marktplatz in Königsbach Sonntag, 25.05. Ab Gemeindecafé

  • 15.00 Uhr

im Gemeindehaus

Mittwoch, 28.05.

  • 19.30 Uhr Frauenbibelgesprächskreis

Donnerstag, 29.05., Himmelfahrt

  • 10.00 Uhr Gottesdienst im Grünen

im Gengenbachtal – gemeinsam mit Eisingen und Stein

Juni

Pfingstsonntag, 08.06.

  • 10.00 Frühstücksgottesdienst mit Andacht in Bilfingen

Uhr

  • 11.00 Pfingstgottesdienst in Königbach

Uhr

Pfingstmontag, 09.06.

  • 10.00 Pfingstgottesdienst in Königsbach

Uhr

Sonntag, 22.06.

  • 10.00 Team-Gottesdienst in Königsbach

Uhr

  • 10.00 Mäusetreff Sommerfest

Uhr

Ab Gemeindecafé im Gemeindehaus

  • 15.00 in Königsbach

Uhr

Sonntag, 29.06.

  • 11.00 Gottesdienst im Grünen in Bilfingen

Uhr

  • 18.00 Uhr ABBA-Jugendgottesdienst

Diakoniesammlung vom 29.06. bis 06.07.

Juli

Sonntag, 06.07.

  • 10.00 Uhr

Ökumenischer Gottesdienst im Rahmen der Festveranstaltung

„40 Jahre Königsbach-Stein“ auf dem Gelände des „Plötzer“ Sonntag, 13.07.

  • 10.30 Uhr

Familiengottesdienst im Rahmen

des „Kindergartensommerfestes“ mit Kindern und Mitarbeitern des Kindergarten „Arche Noah“

  • 11.30 Uhr „Pro arte“ – Konzert auf dem

Marktplatz (bei Regen im Gewölbe- keller des Gemeindehauses) Donnerstag, 17.07. bis Sonntag, 20.07. Konficamp in Sulz am Eck mit den neuen Konfirmanden

August

Gottesdienste während der Sommerferien:

Sonntag, 03.08.

  • 10.00 Gottesdienst in Königsbach mit Pfarrer Oliver Elsässer

Uhr

Sonntag, 10.08.

  • 10.00 Gottesdienst in Bilfignen

Uhr

mit Pfarrer Oliver Elsässer Sonntag, 17.08.

  • 10.00 Gottesdienst in Königsbach

Uhr

mit Pfarrer Oliver Elsässer Sonntag, 24.08.

  • 10.00 Gottesdienst in Königsbach

Uhr

mit Prädikant Jürgen Klein Sonntag, 31.08.

  • 10.00 Gottesdienst in Bilfingen mit Diakon Johannes Schwab

Uhr

September

Sonntag, 07.09.

  • 10.00 Gottesdienst in Königsbach

Uhr

mit Diakon Johannes Schwab Sonntag, 14.09.

  • 10.00 Gottesdienst mit Taufen in Königsbach

Uhr

mit Prädikantin Irmgard Endlich Sonntag, 21.09.

  • 10.00 Uhr Gottesdienst mit Vorstellung der neuen Konfirmanden

  • 15.00 Uhr

Gemeindecafé im Gemeindehaus

Alle Angaben ohne Gewähr. Änderungen und Irrtümer vorbehalten.

Gemeindecafé-Termine 2014

An sechs Sonntagen bieten wir 2014 wieder unser Gemeindecafé von 15.00 – 17.30 Uhr im Evangeli- schen Gemeindehaus in Königsbach an. Jung und Alt sind herzlich eingeladen, bei gemütlicher At- mosphäre Kaffee und Kuchen zu genießen. Ein Bastelangebot und die Möglichkeit zu Spiel und Spaß bieten auch Familien mit Kindern einen schö- nen Sonntagnachmittag. Schauen sie einfach mal an folgenden Terminen beim Gemeindecafé rein:

• 25.05.14 • 21.09.14 • 22.06.14 • 09.11.14

AKTUELLE TERMINE • Sonntag, 18.05. 18.00 Uhr ABBA-Jugendgottesdienst • Mittwoch, 21.05. 20.00 Uhr Hauskreisleitertreff • Samstag,

AKTUELLES AUS KÖNIGSBACH

Außenrenovierung abgeschlossen

Im letzten halben Jahr war das Gerüst um die Königs- bacher Kirche und den Turm das gewohnte Bild. In- zwischen ist es Vergangenheit, und die Kirche erstrahlt in neuem Glanz. Einheitlich in Ockergelb sind Turm und Schiff jetzt gestrichen, Fenster und Sockelleiste in einem hellen Grauton abgesetzt. Originalfarbton, wie das Denkmalamt es wünschte …

Es war ein teures und in dieser Größe für die Kirchen- gemeinde unerwartetes Projekt, dass der Kirchenge- meinderat da im Zusammenspiel mit dem Bauamt der Landeskirche, dem Staatlichen Hochbauamt Pforz- heim und dem Denkmalamt über den Winter durch- gezogen hat. Vor einem Jahr ging es noch darum, das rückseitige Dach der Kirche neu zu decken und mor- sche und verfaulte Balken im Dachgestühl zu ersetzen, weil dadurch Feuchtigkeit ins Gemäuer gedrungen war. Dann sollte die Kirche im rückseitigen Teil und der rechten Seite neu gestrichen werden. Die Kosten waren in Absprache mit dem Bauamt der Landeskirche auf etwa 70.000 Euro veranschlagt. Ende September, Anfang Oktober konnten die Zimmerarbeiten begin- nen, und nachdem das Denkmalamt die Farbgebung bestimmt hatte, waren noch vor der Frostperiode die vorgesehenen Malerarbeiten abgeschlossen.

Dann kam die Überraschung: Das staatliche Bauamt Pforzheim, das die Baulast für den Turm hat, meldete sich mit dem Angebot, auch den Turm zu sanieren, da

Während der Renovierung
Während der
Renovierung

noch Geld in der Kasse sei. Voraussetzung sei jedoch, dass das Projekt noch 2013 durchgeführt werde. Kos- ten für den Turm: rund 50.000 Euro, wobei 10 % der Kosten bei der Kirchengemeinde verbleiben. Auch die Uhr, für die wiederum die Kommune Königsbach- Stein zuständig ist, sollte im Zuge dieser Maßnahmen überholt werden: Kosten dafür etwa 10.000 Euro. Blieben noch die Frontseite des Kirchenschiffs und die linke Längsseite: Im Farbton eher zitronengelb, und die Fassade nach vorne in einem schlechteren opti- schen Zustand als „manches Gebäude in Venedig!“

(O-Ton eines kritischen Zeitgenossen). „Das tut ´ s noch, das machen wir dann in ein paar Jahren!“ mein- ten die Verantwortlichen aus den verschiedenen Bau- ämtern. „Nix da!“, sagte der Kirchengemeinderat mit Pfarrer Elsässer und drängte darauf, dass die ganze Kirche von außen einheitlich frisch gestrichen und res- tauriert werden solle. Dafür griff die Kirchengemeinde nochmals kräftig in die Tasche: Für das eigentliche Kir- chengebäude, das Kirchenschiff, mussten von der Kir- chengemeinde nun insgesamt rund 120.000 Euro auf- gebracht werden. Die Hälfte finanziert die Kirchenge- meinde aus Eigenmitteln und Rücklagen, die über die Jahre aus Kirchensteuermitteln angespart wurden, 30.000 Euro finanziert die Landeskirche aus entspre- chenden Baufonds, und weitere 30.000 Euro muss die Kirchengemeinde in den nächsten Jahren als Darlehen an die Landeskirche zurückzahlen.

Nach der Renovierung
Nach der Renovierung

AKTUELLES AUS KÖNIGSBACH

Die Kirche in Königsbach erstrahlt im neuen Glanz
Die Kirche in
Königsbach
erstrahlt im
neuen Glanz

Schön sieht sie inzwischen wieder aus, unsere Kirche, und beim Foto der Konfirmanden wird man vor einer schönen Vorderfront in die Kamera lächeln können. Und nicht nur Brautpaare freuen sich über eine schmu- cke Kirche, die vom Kirchberg weithin zu sehen ist.

Dass die Baupflicht für Kirchengebäude oft aufgeteilt ist unter mehreren Parteien, ist nicht ungewöhnlich. Vor 1806 waren Staat und Kirche meist sehr eng verknüpft miteinander, Bürgergemeinde und Kirchengemeinde waren nahezu identisch. Natürlich war die Kirche vor allem der Raum für die gottesdienstliche Versammlung. Aber da die Kirche meistens der größte Raum in einem Dorf überhaupt war, wurden dort gegebenenfalls auch Bürgerversamm- lungen oder andere große Veranstaltungen abgehal- ten – natürlich in entsprechender Form. Der Glockenturm war wiederum für die Bürgergemein- de interessant, da in früheren Zeiten über die Glocken ja auch Signale geben konnten, z. B. in Notzeiten (Feuer, Überschwemmungen usw.). An Silvester läuten wir noch heute das neue Jahr ein, und das Friedensge- läut ist vielleicht auch noch manchen ein Begriff. Des- halb hatte die Bürgergemeinde/der Staat oft Rechte und Pflichten am Turm. Ach ja und die Uhren: da die Kirchtürme oft die höchsten Gebäude in einer Stadt oder einem Dorf waren, wurden die ersten öffentlichen Uhren gerne dort angebracht. Die Unterhaltungspflicht lag dann – und liegt in Königsbach bis heute – ebenfalls bei der Kommunalgemeinde.

AKTUELLES AUS KÖNIGSBACH Die Kirche in Königsbach erstrahlt im neuen Glanz Schön sieht sie inzwischen wieder

Orgelsanierung bereits im Sommer 2014 möglich?

Wir haben bereits im letzten Gemeindebrief darauf hingewiesen: Unsere Kirchenorgel muss general- überholt werden! Nach 25 Jahren ist das mehr als überfällig, sonst nimmt das Instrument Schaden. Durch die Fassadenrenovierung musste die Orgel nochmals warten, und wir hatten uns innerlich auf das kommende Winterhalbjahr eingestellt, da der Orgelbauer das Jahr 2014 bereits verplant hatte. Nun aber hat sich für Juni/Juli 2014 eine Lücke auf- getan, in welcher die Orgelbauerwerkstatt Zeit für die Sanierung hätte. Natürlich würden wir gern zu- greifen! Das Instrument braucht es dringend, man- che Register hängen beim Spielen – das ist inzwi- schen auch für einen Gottesdienstbesucher hörbar, der sich nicht mit Orgelmusik auskennt. „Einfach mal so“ lässt sich das nicht mehr reparieren. Doch durch die Kirchenfassade aber sind unsere Rückla- gen, die wir in den vergangenen Jahren aus den Kir- chensteuerzuweisungen gebildet hatten, weitge- hend aufgezehrt. Schulden machen wollen und dür- fen wir als Kirchengemeinde nicht. Also wenden wir uns an Sie, liebe Königsbacher:

Wir benötigen bis Juni diesen Jahres ca. 35.000 Euro, um das Projekt „Orgelsanierung“ angehen zu kön- nen. Und wir sind dabei auf Ihre Hilfe angewiesen. Bitte unterstützen Sie uns mit einer großzügigen Spende! Sie können z. B. den Überweisungsträger, der auf dieser Seite eingelegt ist, ausfüllen. Sollte dieser aus irgendeinem Grund nicht im Heft liegen, so finden Sie die Nummer des Spendenkontos im Impressum auf Seite 2. Im Kirchengemeinderat überlegen wir uns weitere Werbe- und Spendenaktionen. Bitte achten Sie auf entsprechende Hinweise und Aktionen, über die wir in der Presse berichten werden. Ich bin zuversichtlich, dass Sie uns unterstützen! Danke sagt jetzt schon im Namen der Gemeinde Ihr Oliver Elsässer, Pfr.

KINDERGARTEN ARCHE NOAH

KINDERGARTEN ARCHE NOAH Die Arche soll wieder flott gemacht werden! Umbaumaßnahmen Evangelischer Kindergarten Unter dieses Motto

Die Arche soll wieder flott gemacht werden!

Umbaumaßnahmen Evangelischer Kindergarten

Unter dieses Motto kann man den Beschluss des Ge- meinderates Königsbach-Stein im Februar fassen, den Kindergarten unserer Kirchengemeinde, die „Arche Noah“, gründlich zu renovieren und auch zu erwei- tern – die Presse berichtete.

Viergruppig soll die Einrichtung dann betrieben wer- den, eine Krippengruppe und drei Gruppen für Kinder ab drei Jahre soll es geben. Das bewährte und bei Eltern beliebte und nachgefragte Konzept der „Stammgrup- pen“, also der verlässlichen Bezugspersonen und der Umgebung für die Kinder, soll erhalten bleiben. Aber Ganztagesbetreuung soll dann sinnvoll möglich sein, und ein „Bistro“ (früher hätte man „Speisesaal“ gesagt) muss es deshalb geben, damit die Kinder ein Mittag- essen bekommen können.

So hofft die Kirchengemeinde als Träger in enger Ab- sprache mit dem Gemeinderat der Kommune, den ge- wandelten Bedürfnissen heutiger Familien hilfreich und attraktiv begegnen zu können, denn viele Mütter arbeiten inzwischen halbtags, müssen ihr Kind bis 14.00 Uhr abholen, dann noch etwas zu essen machen – die Hektik tut keinem gut! Da wäre es doch ideal, wenn Mama oder Papa ein ausgeruhtes Kind abholen können und wirklich Zeit füreinander am Nachmittag bliebe …

Auch sonst hat sich der Alltag in einem Kindergarten gegen frühere Zeiten enorm gewandelt: Schon im Kin- dergarten soll Bildung beginnen, so wird vom Land Ba- den-Württemberg schon seit Jahren propagiert, und das hat auch die Bundesregierung in ihrem Koalitionsver- trag nochmals festgeschrieben. Stichworte wie Sprach- förderung, „Kleine Forscher“, Kreativangebote im künstlerischen und musischen Bereich stehen für Vor- haben, die unsere Kleinen heute schon von Anfang an fördern sollen. Auch „Inklusion“, die gemeinsame Er- ziehung von Kindern mit und ohne Behinderungen, soll verfolgt werden, so wünscht es das Kultusministerium.

All diese Ziele stellen an Einrichtungen große und neue räumliche und pädagogische Ansprüche. Die Räumlichkeiten der „Arche Noah“ in der Brühlstraße 21 genügen diesen Anforderungen nicht mehr.

Der Gemeinderat von Königsbach-Stein war vom vor- gelegten Konzept der Kirchengemeinde überzeugt und trägt es mit. Die Kirchengemeinde wurde ermu- tigt, das Umbau- und teilweise auch Neubauprojekt in Angriff zu nehmen. Ein Architektenbüro wurde inzwi- schen gefunden und beauftragt, und Anfang April soll sich ein Arbeitskreis von Mitgliedern der Kirchenge- meinde, des kommunalen Bauamtes, der Leitung der KiTa und der Fachaufsicht zum ersten Mal treffen. Die Planungsphase soll umfassend sein und die verschie- denen Interessen aufnehmen und nach Möglichkeit auch berücksichtigen. „Lieber am Anfang etwas länger planen, als nachher merken, dass man nicht alles be- rücksichtigt hat.“, meinte Architekt Weiß aus Wössin- gen, der sich über das Vertrauen für diesen Auftrag ge- freut hat.

KINDERGARTEN ARCHE NOAH Die Arche soll wieder flott gemacht werden! Umbaumaßnahmen Evangelischer Kindergarten Unter dieses Motto

Und wie wird es dann wer- den, wenn die Arche „im Dock“ liegt, soll heißen: der Umbau stattfindet? „Es ist ei- ne große Herausforderung … “, sagt der Architekt. Aber alle Beteiligten, Kirchengemeinde und Kommune, Elternvertre- ter und Kindergartenleitung wollen gemeinsam nach machbaren Lösungen suchen. „Sobald konkrete Pläne vorliegen, werden die Eltern informiert werden. Es wird eine anstrengende Zeit für alle, aber für das Ziel lohnt es sich.“, meint Pfarrer Elsässer. Und vielleicht kann man das Jubiläum 2016 – fünfzig Jahre Arche No- ah in der Brühlstraße – ja schon in den neuen Räum- lichkeiten feiern?

Pfr. Oliver Elsässer

CVJM KÖNIGSBACH-BILFINGEN

CVJM Jahreshauptversammlung

CVJM KÖNIGSBACH-BILFINGEN CVJM Jahreshauptversammlung Die diesjährige Jahreshauptversammlung des CVJM Königsbach-Bilfingen fand am 26.02.2014 im ev. Ge-

Die diesjährige Jahreshauptversammlung des CVJM Königsbach-Bilfingen fand am 26.02.2014 im ev. Ge- meindehaus in Königsbach statt. Nach der Begrüßung sowie einer kurzen Andacht durch Iris Schlicksupp konnte auf ein erfolgreiches Jahr 2013 zurückgeblickt werden.

Die anwesenden Mitglieder wurden durch den Bericht des Vorstands und der Situationsbeschreibung der ver- schiedenen Abteilungen über vergangene und geplan- te Aktivitäten des CVJM unterrichtet und konnten sich ein ausgiebiges Bild über die vielfältige Arbeit im Jahr 2013 machen. Es folgte der Bericht der Kassiererin. Für die zahlreichen Spenden, die im Jahr 2013 eingegan- gen sind, möchten wir uns an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bedanken. Bevor die Ersatzwahlen durch- geführt wurden, wurde der gesamte Vorstand für seine Arbeit im Vorjahr entlastet.

Weiterhin wurde unsere langjährige 1. Vorsitzende Iris Schlicksupp mit einem Geschenkkorb und einem ganz herzlichen Applaus der Mitglieder aus ihrem Amt ver- abschiedet: Liebe Iris, wir bedanken uns nochmal ganz herzlich für deine tolle Arbeit und die Zeit, die du in unseren CVJM investiert hast. Wir wünschen dir und deinem Mann für die Zukunft alles Liebe und Gottes Segen!

Im Anschluss wurden die Ersatzwahlen durchgeführt. Der neue Vorstand setzt sich nun wie folgt zusammen:

• 1. Vorsitzender: Kevin Bauer

2. Vorsitzende: Anne Messerer

• Schriftführer: Kevin Endlein • Kassiererin: Pia-Carina Kern • Beisitzerinnen: Clissia Hottinger, Dagmar Brade, Monika Hirschbach und Saskia Braun.

Für das zahlreiche Erscheinen, sowie der tatkräftigen Unterstützung des Vereins, möchten wir allen Mitglie- dern und der ev. Kirchengemeinde Königsbach-Bilfin- gen ganz herzlich danken. Wir freuen uns schon auf die Zusammenarbeit im Jahr 2014!

Kevin Bauer

CVJM KÖNIGSBACH-BILFINGEN CVJM Jahreshauptversammlung Die diesjährige Jahreshauptversammlung des CVJM Königsbach-Bilfingen fand am 26.02.2014 im ev. Ge-
CVJM KÖNIGSBACH-BILFINGEN CVJM Jahreshauptversammlung Die diesjährige Jahreshauptversammlung des CVJM Königsbach-Bilfingen fand am 26.02.2014 im ev. Ge-

Neuer Vorstand v. l. n. r.: Clissia Hottinger, Dagmar Brade, Saskia Braun, Monika Hirschbach, Kevin Endlein, Anne Messerer, Pia Kern, Diakon Johannes Schwab, Kevin Bauer

CVJM KÖNIGSBACH-BILFINGEN CVJM Jahreshauptversammlung Die diesjährige Jahreshauptversammlung des CVJM Königsbach-Bilfingen fand am 26.02.2014 im ev. Ge-

Kevin Bauer verabschiedet die langjährige 1. Vorsitzende Iris Schlicksupp

AUS DER LANDESKIRCHE

AUS DER LANDESKIRCHE 14 Gemeindebrief – Evangelische Kirchengemeinde in Königsbach und Bilfingen
KINDERSEITE
KINDERSEITE
Was gehört zusammen? Sende uns die richtige Lösung bis zum 24. April 2014 mit Name und
Was gehört zusammen?
Sende uns die richtige Lösung bis zum 24.
April 2014 mit Name und Telefonnummer per
E-Mail an pfarramt@ek-koenigsbach.de. Mit
etwas Glück gewinnst Du eine kleine Überra-
schung von Deiner Kirchengemeinde!
Ausmalbild

Frühlingsbastelei

KINDERSEITE Was gehört zusammen? Sende uns die richtige Lösung bis zum 24. April 2014 mit Name
FREUD UND LEID
FREUD UND LEID

Freud und Leid

Taufen 08. März Verstorben
Taufen
08.
März
Verstorben

Giulia Rentscher

2013

  • 07. November

  • 16. November

  • 17. November

  • 24. November

16. Dezember

27. Dezember

2014

21.

Januar

01.

Februar

31. Januar

Gertrud Haller, geb. Lamprecht, 88 Jahre

Else Kratt, geb. Föller, 86 Jahre

Eleonore Zeebunke, geb. Kontroschowitz, 97 Jahre

Karl Bahm, 78 Jahre

Lore Siebler, geb. Rieger, 91 Jahre

Johann Enns, 64 Jahre

Markus Gräfenecker, geb. Neureuther, 43 Jahre

Gertraud Kinzel, geb. Schmidthüis, 94 Jahre

August Grimmer, 80 Jahre

FREUD UND LEID Freud und Leid Taufen 08. März Verstorben Giulia Rentscher 2013 07. November 16.
  • 31. Martha Mönch, geb. Srugis, 85 Jahre

Januar

  • 03. Günter Mutter, 69 Jahre

Februar

  • 05. Kurt Knodel, 70 Jahre

Februar

  • 19. Ida Pucher, geb. Siemast, 81 Jahre

Februar

  • 27. Erika Scholder, geb. Daub, 87 Jahre

Februar

  • 01. Irma Trumpp, geb. Volk, 92 Jahre

März

  • 06. Alice Lamprecht, geb. Teuscher, 85 Jahre

März

  • 12. Erna Teuscher, geb. Wankerl, 94 Jahre

März

Kleine Kanzel

Schmecket und sehet, wie freundlich der Herr ist. Wohl dem, der auf ihn trauet!

Psalm 34,9

Da hat David Gottes Versorgung und Schutz ganz deutlich erlebt, sowie man etwas real auf der Zunge und am Gau- men wahrnimmt. Er will anstecken sich mitzufreuen, mit zu glauben! Vertrauen zahlt sich aus. Auch wenn Sie es gerade so nicht erlebe, aber es ermutigt wenn andere etwas Positives zu berichten ha- ben und dadurch man selber Mut für

die eigene Lage oder eigene Situation gewinnen kann. Wir sind Geschöpfe, die mit allen Sinnen den Glauben wahrnehmen und manchmal erst ganz- heitlich einen Zugang erhalten.

So erleben wir es bei unserer Sinnenar- beit, wie z. B. dem Ostergarten. Immer wieder hören wir, wie erst „das Bibel erleben“, den Anstoß gibt, Glauben zu wagen.

„Schmecket und sehet, …“

Nicht umsonst hören wir diesen Vers in

der Liturgie kurz vor dem Abendmahl. Ganz bewusst nehme ich einen richti-

gen Schluck aus dem Kelch – der Herr bietet mir an seine Liebe und Barm - herzigkeit auf der Zunge zu spüren – nicht nur mit dem Kopf zu begreifen.

Ja, ich nehme die Aufforderung von David ernst, genau hinzuschauen und mein Vertrauen immer wieder voll auf den Herrn des Himmels und der Erde zu setzen.

Ja, und ich kann auch bezeugen, dass ich sein Handeln oft in meinem Leben deutlich erkannt und erlebt habe!

Lutz Barth

www.sinnenpark.de