Hintergrund: Ukraine Nr.

58 / Oktober 2014 | 1













Parlamentswahl: Wahlkampf ohne politisches Programm

Miriam Kosmehl


Selten fallen Parteien in der Ukraine durch gute Programme auf – wenn sie überhaupt eines haben. Die
Wähler orientieren sich an bekannten Persönlichkeiten. Doch der aktuelle Wahlkampf mit seinem
„who’s who“ in Politik, Gesellschaft und im Krieg ist selbst für ukrainische Verhältnisse ungewöhnlich.


Am 26. Oktober wählen die Ukrainer in vorgezogenen Wahlen ihr neues Parlament, die Werchowna
Rada. Nach aktuellen Umfragen
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wird der „Block Petro Poroschenko“ deutlich die stärkste Partei wer-
den, gefolgt von der populären Gruppierung eines populistischen Newcomers, der „Radikalen Partei
von Oleh Liaschko“. Über die Fünfprozenthürde ins Parlament dürften es die Vaterlandspartei Julia
Timoschenkos, die von Premier Jatzenjuk in Abgrenzung zur Vaterlandspartei kürzlich gegründete
„Volksfront“, die Partei „Bürgerliche Position“ des Ex-Verteidigungsministers Hryzenko, auf deren Liste
auch die 2011 gegründete Kleinpartei „Demokratische Allianz“ antritt, und „Starke Ukraine“ schaffen,
eine der Nachfolgeparteien der „Partei der Regionen“ des Ex-Präsidenten Janukowytsch. Um den Ein-
zug fürchten müssen die sog. Freiheitspartei und die neue Partei „Selbsthilfe“, die um den Lemberger
Bürgermeister Andri Sadowy herum entstand und auf deren Liste auch Mitglieder der neuen Kleinpar-
tei „Wolja“ sind. Chancenlos sind die „Partei der Regionen“, die Kommunistische Partei der Ukraine,
der Rechte Sektor und die Neugründung Syla Ljudei (Kraft der Menschen), die allenfalls Einzelmandate
gewinnen können.
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Programme spielen im Wahlkampf kaum eine Rolle. Die meisten Parteien erreichen ihre Wähler über
den Bekanntheitsgrad derer, die sie als Aushängeschild nutzen.

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Siehe etwa die Umfrage der Democratic Initiative Foundation (DIF) und des Kiewer International Institute for Sociology
(KIIS) vom 12. bis zum 21. September 2014, http://www.kiis.com.ua/?lang=ukr&cat=reports&id=400&page=1>.
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In der Ukraine wird die Hälfte der 450 Parlamentsabgeordneten nach dem Verhältniswahlsystem von geschlossenen Lis-
ten gewählt, die andere Hälfte erhält Einzelmandate in 225 Wahlbezirken nach dem Mehrheitswahlsystem.
Hintergrund:
Ukraine


Nr. 58 / 17. Oktober 2014


Hintergrund: Ukraine Nr. 58 / Oktober 2014 | 2
Um ganz sicher zu gehen, dass der Wähler sie
auch wahrnimmt, nehmen manche Parteien
gleich den Namen ihres Aushängepolitikers als
Parteinamen, etwa die „Radikale Partei von Oleh
Liaschko“. Das gleiche gilt aber für die Partei des
selbst gar nicht zur Wahl stehenden Staatspräsi-
denten Poroschenko.
Sie hieß zunächst „Solidarität“, bis man bemerk-
te, dass viele Wähler die erst in diesem Jahr wie
der Phönix aus der Asche entstandene Partei gar
nicht erkennen.
Die Asche des „Block Petro Poroschenko“ heißt
„UDAR“ (inzwischen: „UDAR von Vitali Klitschko“). Vitali Klitschko, eigentlich als UDAR-Vorsitzender
bekannt, führt auf Platz 1 die Wahlliste des „Block Poroschenko“ an. Der im Mai gewählte Kiewer
Oberbürgermeister hat aber bereits erklärt, er werde im Fall des (sicheren) Sieges auf sein Parla-
mentsmandat verzichten und Bürgermeister bleiben. Aus „UDAR von Vitali Klitschko“ ist er für den
Zusammenschluss trotzdem ausgetreten, genauso wie jene UDAR-Politiker, die ein geschätztes Drittel
der als sicher geltenden Listenplätze des „Block Poroschenko“ ausmachen.
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Da das alte, umstrittene,
aber nicht geänderte Wahlgesetz Blockbildung verbietet, finden die Parteien eben anders zusammen.
Bekanntheitswahlkampf
Fast jede bedeutende Partei (mit Ausnahme der
Kommunisten und der beiden Nachfolgeparteien
der zerfallenen „Partei der Regionen“ des Ex-
Präsidenten Viktor Janukowytsch) hat auf ihren
Listen oder als Kandidaten in den Mehrheitswahl-
kreisen exponierte Aktivisten der Zivilgesellschaft,
Journalisten oder Militärs und Feldkommandeure
von der Front. Die Wahlliste der Vaterlandspartei
Julia Timoschenkos führt die in Moskau inhaftier-
te Pilotin Nadija Sawtschenko noch vor Timo-
schenko an. Auf der Liste der Partei „Volksfront“
von Premier Jatzenjuk stehen zahlreiche Kom-
mandeure der Freiwilligenbataillone. Auf der
Wahlliste des „Block Poroschenko“ mischen sich die Euromajdan-Ärztin Olha Bohomolets, die Investi-
gativjournalisten Serhij Leschtschenko und Mustafa Nayyem, Aktivisten der Zivilgesellschaft wie der
Vorsitzende des Ukrainischen Wählerkomitees Oleksandr Tschernenko und Switlana Salischtschuk,
Mitbegründerin einer Reihe erfolgreicher Nichtregierungsorganisationen wie „Center UA“, „Tschesno“
und „Reanimationspaket für Reformen“. Außerdem finden sich dort Oberst Julij Mamtschur, ehedem

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Der Kandidat einer Partei darf parteilos, aber nicht Mitglied einer anderen Partei sein. Der neue – formelle? – Vorsitzende
der Partei UDAR wurde ein gewisser V. Dwornikow, ein Unbekannter.
Die im Text erwähnte Pilotin Sawtschenko (Nr. 1 Liste) neben
Timoschenko (Nr. 2) / Foto: FNF-Projektbüro Kiew
„Wir lassen niemanden unsere Heimat beherrschen“, Oleh Liaschko,
Radikale Partei / Foto: FNF-Projektbüro Kiew

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Chef eines Luftwaffenregiments auf der Krim, Kulturschaffende wie die Schriftstellerin Maria Matios
und die Schlagersängerin, Ex-Abgeordnete und Ex-Kulturministerin Oksana Bilosir und Altpolitiker wie
Juri Luzenko, Ex-Innenminister und Ex-Verbündeter von Julia Timoschenko.
Taktik vor Programm
Auch zwei Drittel der Mitglieder des gegenwärti-
gen Ministerkabinetts kandidieren für das neue
Parlament, etwa Premierminister Jatzenjuk, der
Minister des Ministerkabinetts (eine Art Kanzler-
amtsminister) Ostap Semerak, Innenminister Ar-
sen Awakow und die Sozialministerin für die
Jatzenjuk-Partei „Volksfront“. Vizepremier- und
Regionalminister Volodymyr Grojsman und der
Bildungsminister kandidieren für den „Block Po-
roschenko“ und Vizepremier Oleksandr Sytsch
sowie der Umwelt- und Agrarminister für die
Freiheitspartei.
Der in der Ukraine häufig vorkommende Wechsel
von einer Partei zur anderen ist weniger ein Wechsel der Ideologie als der Taktik. Die ehemaligen Vor-
standsmitglieder der liberalen Kleinpartei „Reformen und Ordnung“, die 2013 mit der Vaterlandspartei
fusionierte, haben sich für vier verschiedene Parteien entschieden: für „UDAR“ (Viktor Pynsenyk), den
„Block Poroschenko“ (Ihor Hryniw), die „Vaterlandspartei“ (Serhij Sobolew) und die „Volksfront“ (Ostap
Semerak) – wobei die ersten beiden Parteien die oben beschriebene gemeinsame Wahlliste aufbieten.
Wahlkampfbeherrschende Themen sind die pro-europäische Ausrichtung einer einheitlichen Ukraine
und die Frage, wie auf die russische Aggression im Osten der Ukraine, aber auch auf der Krim, zu rea-
gieren sei. Dabei wird nicht thematisiert, ob und wie sich die Parteien im Verfolgen und Umsetzen
dieser Ziele im Detail unterscheiden. Bei der Frage der Reaktion auf Moskaus Aggression sind die pro-
europäischen Parteien gespalten: „Volksfront“ und Vaterlandspartei favorisieren zumindest symbolisch
einen härteren Kurs gegen Russland, sagen aber nicht, wie eine Lösung konkret gestaltet werden soll.
Das Parlament als Interessenvertretung einzelner Mächtiger
Einen großen Einfluss auf die Wahllisten und die Aufstellung einzelner Kandidaten in Mehrheitswahl-
kreisen üben nach wie vor ukrainische Oligarchen aus. Die für investigative Recherchen bekannte In-
ternetzeitung Ukrainska Prawda ist nicht das einzige Medium, dass die Partei „UDAR“ in die Nähe von
Oligarchen rückt, etwa zu Serhij Liowotschkin, ehemals Präsidialamtschef unter dem im Frühjahr ge-
stürzten Viktor Janukowytsch, oder Dmytro Firtasch, dem Gas-Oligarchen, der in Österreich gegen
einen Auslieferungsantrag der US-Justiz kämpft, und zu Juri Bojko, Vizepremierminister unter Januk-
owytsch und Geschäftspartner der Erstgenannten im Energiebereich.
„Ich bin stolz, dass ich ein Ukrainer bin“, Volodymyr Grojsman, Block
Petro Poroschenko / Foto: FNF-Projektbüro Kiew

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Ebenso wie das häufige Wechseln der Partei ist in der Ukraine üblich, dass Oligarchen sich in mehre-
ren Parteien engagieren, um ihren Einfluss möglichst breit zu streuen. Juri Bojko, Serhij Liowotschkin
und seine Schwester Julia kandidieren auf der Wahlliste des „Oppositionellen Blocks“ – einer Partei,
die ehemalige Mitglieder der „Partei der Regionen“ gegründet haben, die aber neuen Umfragen zufol-
ge nicht ins Parlament kommen dürfte. Die „Radikale Partei von Oleh Liaschko“ bringen ukrainische
Medien ebenfalls mit Liowotschkin in Verbindung.
Auch der „Block Poroschenko“ ist Vorwürfen aus-
gesetzt. Die Wahlliste und die Kandidaten in den
Mehrheitswahlkreisen bestätigte der Präsi dent
persönlich. So schuf er in einigen Fällen günstige
Ausgangsbedingungen für Politiker der „alten“
Elite: zum Beispiel für Oles Dowhyj, ehedem Sek-
retär des Kiewer Stadtrats zu Zeiten des umstrit-
tenen Bürgermeisters Leonid Tschernowezki.
Dowhyi kandidiert jetzt in einem Mehrheitswahl-
kreis, der „Block Poroschenko“ stellte in diesem
Wahlkreis einen chancenlosen Kandidaten auf,
der keinen Wahlkampf führt und zudem der Uk-
rainska Prawda zufolge in Dowhyjs Wahlstab
arbeitet. In der Region Transkarpatien kandidieren
für den „Block Poroschenko“ vier Vertreter des
sogenannten „Baloha-Clans“ als Mehrheitswahl-
kandidaten – die drei Brüder Viktor (Präsidial-
amtschef unter Juschtschenko und Infrastruktur-
minister unter Janukowytsch), Iwan (Vorsitzender
des Regionalparlaments von Transkarpatien) und
Pawlo (Werkhowna-Rada-Abgeordneter) sowie
ihr Cousin Wasyl Petiowka (ebenfalls Abgeordne-
ter). Ukrainischen Medien zufolge kontrollieren
diese vier alle Geschicke der Region. Auch der frisch entlassene Ex-Verteidigungsminister Heletej soll
sich vor allem durch die Nähe zu Viktor Baloha für sein Amt qualifiziert haben.

„Zeit zum Einigen“, Block Petro Poroschenko / Foto FNF-Projektbüro
Kiew

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Neue Mittel und Wege?
Der Kyiv Post zufolge ist das Programm des „Block Poroschenko“ nur „recycled“. Ersetze man das Per-
sonalpronomen „ich“ durch das Pronomen „wir“, sei das Programm, das Poroschenko für den Präsi-
dentschaftswahlkampf am 25. Mai genutzt habe, identisch mit dem jetzt verwendeten Programm der
Partei „Block Petro Poroschenko“.
In seiner Rede vor der Parlamentarischen Versammlung des Europarates sagte Präsident Poroschenko
im Juni dieses Jahres noch, die Ukraine brauche vor den vorgezogenen Parlamentswahlen ein neues
Wahlgesetz, das die Wahl nach Proporz mit offenen Wahllisten ermögliche. Diese Forderung wieder-
holte der Präsident danach mehrfach. Dass in der Werchowna Rada gleichwohl alle Versuche, das alte
Wahlgesetz zu ändern, scheiterten – nach der Ukrainska Prawda vor allem an der Position vieler Ab-
geordneter der „Partei der Regionen“, die unter einem neuen Wahlgesetz kaum wieder ins Parlament
kommen würden – liegt nicht nur an Poroschenko. Aber viele Wähler glauben, der Präsident habe sich
für eine Wahlrechtsänderung nicht ausreichend eingesetzt. Auch seine Stellungnahmen zu den Vor-
würfen, die „seine“ Liste betreffen, also die des „Block Poroschenko“, überzeugen viele Wähler nicht,
die Vorfälle wie die beschriebenen mit Wut und Ohnmacht beobachten.
Es gibt gleichwohl auch Kandidaten, die tat-
sächlich Reformen einleiten wollen. Einige
„neue“ Kandidaten aus der EuroMajdan-
Bewegung haben für sich entschieden, über vo-
raussichtlich sichere Listenplätze unterschiedli-
cher Altparteien ins Parlament einzuziehen. Ser-
gei Wysozki und Viktoria Siumar, ehedem „Wol-
ja“, von der „Volksfront“, Wasyl Hazko und Na-
talia Sokolenko von der „Demokratischen Alli-
anz“, Switlana Salischtschuk, Mustafa Nayyem,
Serhij Leschtschko, Oleksandr Tschernenko vom
„Block Poroschenko“ und Iwan Krulko, Ihor Lu-
zenko, Andri Schewtschenko, Alex Riabtschyn
und Alona Schkrum von der Vaterlandspartei haben als fraktionsübergreifende Gruppe „demokrati-
scher Kräfte“ mit bewirkt, dass „ihre“ Parteien die Kandidaten in den Mehrheitswahlkreisen so ab-
stimmten, dass unerwünschter Konkurrenz nur ein pro-europäischer Kandidat gegenübersteht. Die
Konkurrenzkandidaten sind vor allem Vertreter der „Partei der Regionen“, die in besonderem Ausmaß
mit Korruption und Wahlfälschung in Verbindung gebracht werden oder am 16. Januar für die sog.
Diktaturgesetze die Hand gehoben hatten. Kurz vor Mitternacht am 13. Oktober – Registrierungsende
für Kandidatenänderungen – stimmten die Reformer-in-spe noch zwölf gemeinsame Kandidaten ab.
Angeregt hatte diese Initiative Mustafa Nayyem, früher Investigativjournalist und jetzt Listenkandidat,
auf seiner Facebook-Seite – dem gleichen Medium, mit dem Nayyem im November 2013 wegen des
Scheiterns des Assoziierungsabkommen zwischen der Ukraine und der EU zum Protest auf dem Maidan
aufrief und so den Startschuss zu den wochenlangen Demonstrationen gegen Präsident Janukowitsch
gab.
Jatzenjuk und Siumar, Volksfront / Foto: FNF-Projektbüro Kiew

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Die Schwierigkeiten der neuen Kleinparteien
Das Schicksal von zivilgesellschaftlichen
„neuen“ Kräften, die als 2014 gegründete
Kleinparteien organisiert ins Parlament stre-
ben, ist ungewiss. Ihr Weg ist schwerer als der
über Listenmandate etablierter Parteien. Eine
Hürde ist die Zentrale Wahlkommission. Die
verweigerte zunächst 21 Mehrheitskandida-
ten der neuen Kleinpartei „Wolja“ die Regist-
rierung. Die Partei konnte die Kommission
dazu erst durch Gerichtsbeschluss zwingen.
Und weil Blockbildung noch verboten ist,
standen viele Kleinparteien zudem vor der
Alternative, allein und so unter der Fünfpro-
zenthürde zu bleiben, oder im Team mit einer
größeren Partei anzutreten, doch so womög-
lich das eigene Profil zu verlieren. Nur die Partei „Syla Ljudei“ (Kraft der Menschen) entschied sich für
eine eigene Parteiliste. Zum Listenproblem kommt hinzu, dass etliche neue Parteien – etwa „Syla
Ljudei“, „Wolja“ (Wille oder Freiheit) oder „Samopomitsch“ (Selbsthilfe) um die gleichen Wähler wer-
ben.
Ausblick
Ob das zukünftige Parlament ein Haufen zusammengewürfelter Einzelpersonen sein wird oder ein Ort,
an dem sich Koalitionen für gemeinsame Inhalte und programmatische Lösungen bilden, ist ungewiss.
Zu hoffen ist, dass neue Parlamentarier ihre in den letzten Jahren gesammelten Erfahrungen nutzen,
um Reformen einzufordern, dazu beitragen, die politische Kultur im Parlament zu verbessern und etwa
mit Fachleuten außerhalb des Parlaments tatsächlich zusammenarbeiten. Im Bemühen, Parteipro-
gramme ins Spiel zu bringen, ist bislang (wieder einmal) die Zivilgesellschaft Vorreiter. Sie macht im
Wahlkampf Programme zum Thema, indem sie dem Beispiel des deutschen Wahlomats folgt.
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Miriam Kosmehl ist FNF-Projektleiterin für die Ukraine und Belarus mit Sitz in Kiew.
Impressum
Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit (FNF)
Bereich Internationale Politik
Referat für Querschnittsaufgaben
Karl-Marx-Straße 2
D-14482 Potsdam

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Siehe http://vyboromat.net/.
Kleinpartei Samopomitsch um den Lemberger Bürgermeister Sadowy,
auf deren Liste auch einige Wolja-Mitglieder sind / Foto: FNF-
Projektbüro Kiew

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