You are on page 1of 32

Historische Musikwissenschaft

Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis
Wintersemester 2015/2016

Universität Hamburg
Fakultät für Geisteswissenschaften
Fachbereich Kulturgeschichte und Kulturkunde

Institut für Historische Musikwissenschaft


Neue Rabenstraße 13
20354 Hamburg

www.fbkultur.uni-hamburg.de/hm.html
Allgemeine Informationen

Termine

Wintersemester: 01.10.2015 – 31.03.2016


erster Vorlesungstag: 12.10.2015
Weihnachtsferien: 20.12.2015 – 03.01.2016
letzter Vorlesungstag: 30.01.2016

Öffnungszeiten der Bibliothek/des Instituts

Während der Vorlesungszeit:


Mo – Do: 9:00 – 18:00 Uhr
Fr: 9:00 – 16:00 Uhr

Während der vorlesungsfreien Zeit:


Mo – Do: 10:00 – 16:00 Uhr
Fr: 10:00 – 14:00 Uhr

Öffnungszeiten des Geschäftszimmers

Während der Vorlesungszeit:


Mo – Do: 10:00 – 13:00 Uhr und 14:30 – 16:00 Uhr
Fr: 10:00 – 12:00 Uhr

Während der vorlesungsfreien Zeit:


Mo – Do: 10:00 – 14:00 Uhr
Fr: geschlossen
in den Weihnachtsferien ist das Institut geschlossen.

3
Allgemeine Informationen

Informationen rund ums Studium


Auf der Website der Historischen Musikwissenschaft
https://www.fbkultur.uni-hamburg.de/hm.html
finden Sie unter „Studium“ Kontaktdaten für die Studienberatung und
Fachstudienberatung, Informationen zur Möglichkeit eines ERASMUS-
Aufenthalts sowie Formulare und Richtlinien zum Verfassen von Hausarbeiten.

Außerdem stellt sich dort der FSR Musikwissenschaft vor.

STiNE (Studienmanagement) und Prüfungsabteilung

Auf der Website des Fachbereichs Kulturgeschichte und Kulturkunde


https://www.fbkultur.uni-hamburg.de/de.html
finden Sie unter „Studienmanagement des Fachbereichs“ die Kontaktdaten von
Frau Tanja Maquet, die für STiNE und das Studienmanagement des
Fachbereichs zuständig ist. Die Kontaktdaten der zuständigen Personen der
Prüfungsabteilung finden Sie unter „Prüfungsabteilung“.

Unter den Einträgen „BA-Studiengänge“ bzw. „MA-Studiengänge“ finden Sie


verschiedene Formulare, Informationen zur Abschlussprüfung, die
Fachspezifischen Bestimmungen (FSB) sowie einen Studienführer der
Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Studienleistungen und Informationen
zu Lehrveranstaltungsanmeldungen in STiNE gibt.

Newsletter

Das Institut für Historische Musikwissenschaft informiert mit einem Newsletter


über Veranstaltungen und Neuigkeiten. Auf der Website der Historischen
Musikwissenschaft haben Sie die Möglichkeit, sich zum Newsletter
anzumelden.

4
Allgemeine Informationen

Bibliotheken
Abgesehen von der Bibliothek im Institut Neue Rabenstraße 13 bieten folgende
Bibliotheken in Hamburg musikwissenschaftliche Abteilungen. Informationen
zu Öffnungszeiten etc. finden Sie auf den entsprechenden Websites.

Staats- u. Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky


Von-Melle-Park 3, 20146 Hamburg

Hamburger Öffentliche Bücherhallen, Zentralbibliothek – Abteilung Musik


Hühnerposten 1, 20097 Hamburg

Hochschule für Musik und Theater


Harvestehuder Weg 12, 20148 Hamburg

Nordelbische Kirchenmusikbibliothek
Königstraße 54, 2276 Hamburg

Forum Musikwissenschaft an der Universität Hamburg e. V.


Das Forum Musikwissenschaft an der Universität Hamburg e. V. ist ein
gemeinnütziger Verein. Er hat die Aufgabe, die musikwissenschaftliche
Forschung und Lehre in Hamburg zu unterstützen und das Institutsleben um
ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm zu bereichern. Es werden Exkursionen
und Gastvorträge organisiert, Preise für herausragende Leistungen im Studium
ausgeschrieben sowie Sachmittel für die Bibliothek eingeworben. Weitere
Informationen sowie das Antragsformular für eine Mitgliedschaft finden Sie auf
der Website der Historischen Musikwissenschaft.

5
Bachelorstudium

Im Bachelorstudiengang Historische Musikwissenschaft eignen sich


die Studierenden die Fähigkeiten an, Musik als ästhetischen
Gegenstand wahrzunehmen, sie in ihrer Geschichte von der
Spätantike bis zur Gegenwart und im Zusammenhang mit anderen
Künsten (z. B. Literaturen) zu verstehen und zu analysieren. Das
schließt die umfassende Kenntnis musikalischer Werke ebenso ein
wie die Vertrautheit mit den Schriften zur Theorie und Ästhetik der
Musik sowie das Bewusstsein von den sich verändernden Funktionen
der Musik im gesellschaftlichen Kontext. Die Studierenden werden im
Verlauf ihres Studiums mit unterschiedlichen musikhistorischen
Methoden bekannt gemacht, z. B. Quellenkritik, Stilkritik, Analyse,
Hermeneutik. Auf diese Weise erwerben sie grundlegende fachliche
und methodische Kompetenzen. Ein erfolgreich abgeschlossenes
Bachelorstudium in Historischer Musikwissenschaft befähigt dazu,
Musik in Praxis und Theorie objektiv zu betrachten, sich mit Primär-
und Sekundärquellen auseinanderzusetzen, über das eigene
Wissenschaftsverständnis und das anderer zu reflektieren, logisch zu
argumentieren und die Ergebnisse wissenschaftlicher Arbeit
sprachlich klar darzustellen.

6
Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis

Vorlesungen

LV-Nr. 56-701
LV-Art/Titel Einführung in das Lied des Spätmittelalters (V+Ü)
Zeit/Ort V = 2st., Do 11-13, MwInst., Raum 5 / Ü = 1st., Do 13-14, MwInst., Raum 5
Termine: 15.10./22.10./5.11./12.11./19.11./3.12./10.12./7.1./14.1./21.1.
Dozent/in Reinhard Strohm
Weitere FWB: FB-intern Teilnehmer- Block- Sonstiges:
Informationen SG: nein begrenzung: nein LV: nein
LP-Varianten und Modulzuordnungen
56-701 FWB FB-intern,
BA alt HF, NF: HIMW-M4, HIMW-NF-M3, NF-M4
BA neu HF, NF: HIMW (FSB12-13)-M4, HIMW (FSB12-13)-NF-M3, NF-M4
Kommentare/ Eine Grundschicht der europäischen Musikpraxis des 14. und 15. Jahrhunderts war
Inhalte das Lied. Die kulturgeschichtlich orientierte Vorlesung bietet ein Panorama der
geistlichen und weltlichen Lieder, die damals neu komponiert wurden oder
traditionell im Umlauf waren, und interpretiert sie als einen Spiegel der Mentalität
jener Zeit.
Lieder waren künstlerische Betätigung und bezogen sich auf bestimmte
Lebenssituationen, sei es im unmittelbaren Vortrag, sei es in ihrer weiteren
Überlieferung und Verwendung. Wie Menschen mit ihnen „umgingen“, wird an
Einzelfällen untersucht in den höfischen, kirchlichen und bürgerlichen Sphären
mehrerer europäischer Regionen (England, Frankreich, Niederlande, Zentraleuropa,
Italien). Die Übung führt ein in musikalische Analyse mittelalterlicher Melodien, die
Überlieferungsgeschichte (Textkritik, Hymnologie) und die Notation und Aufführung
der aufgezeichneten Lieder.

7
Übungen

LV-Nr. 56-702, 56-703, 56-704


LV-Art/Titel Harmonielehre (Ü)
Zeit/Ort 2st., Di 10-12, 12-14, 14-16, MwInst., Raum 7
Dozent/in Jochen Brieger
Weitere FWB: nein Teilnehmer- Block- Sonstiges:
Informationen SG: nein begrenzung: nein LV: nein
LP-Varianten und Modulzuordnungen
56-702 (3 LP) BA alt HF, NF: HIMW-M1, HIMW-NF-M1
BA neu HF, NF: HIMW (FSB12-13)-M1, HIMW-NF-M1
Kommentare/ Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilnahme sind sicheres Notenlesen im Violin-
Inhalte und Bassschlüssel sowie Kenntnisse der Allgemeinen Musiklehre (Intervalle,
Quintenzirkel, Akkorde). Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die nicht über
entsprechende Kenntnisse verfügen, wird parallel zur Übung „Harmonielehre“ der
Besuch der Übung „Allgemeine Musiklehre“ empfohlen. Die Übung gliedert sich in
zwei Teile. Im Rahmen des ersten Teiles werden anhand der Generalbasslehre die
Grundlagen des vierstimmigen Satzes vermittelt und zentrale musiktheoretische
Begriffe erarbeitet. Im Mittelpunkt des zweiten Teils steht die Akkordlehre mit dem
Ziel, leichtere Kompositionen funktionsharmonisch analysieren zu können.

LV-Nr. 56-705, 56-706


LV-Art/Titel Kontrapunkt (Ü)
Zeit/Ort 2st., Fr 12-14, 14-16, MwInst., Raum 7
Dozent/in Reinhard Bahr
Weitere FWB: nein Teilnehmer- Block- Sonstiges:
Informationen SG: nein begrenzung: nein LV: nein
LP-Varianten und Modulzuordnungen
56-705 (3 LP) BA alt HF, NF: HIMW-M1, HIMW-NF-M1
BA neu HF, NF: HIMW (FSB12-13)-M1, HIMW-NF-M1
Kommentare/ Die Epoche des vokalen Kontrapunkts im 15. und 16. Jahrhunderts, an dessen Ende
Inhalte Giovanni Pierluigi da Palestrina (ca.1525-1594) steht, galt über Jahrhunderte als
„klassisch“. Teils wurden die Werke selbst im liturgischen Repertoire tradiert, teils
der sogenannte ‚Palestrinastil‘ nach abstrakten Kontrapunktlehren gelehrt.
Tatsächlich lassen sich die im Kontrapunkt des 16. Jahrhunderts besonders
eingegrenzten Möglichkeiten von Konsonanz und Dissonanz und melodischer
Bewegungsfreiheit klar in Regeln fassen und diese haben die Satztechnik der
abendländischen Musik über Jahrhunderte nachhaltig bestimmt. – Zunächst geht es
aber weniger um die Aneignung eines abstrakten satztechnisches „Regelwerks“, als
um die historisch theoretischen Voraussetzungen des Kontrapunkts: die
rhythmische Organisation der Stimmen (weiße Mensuralnotation), das Tonsystem
(Hexachord-System, cantus durus und cantus mollis), das modale System
(Kirchentonarten und Magnificattöne), die Intervall- und Klausellehre. Einzelne
Übungen zu diesen Teilaspekten werden ergänzt durch Analysen und Aufgaben zum
zwei- wenn möglich auch dreistimmigen Satz.
Literatur: Thomas Daniel: Kontrapunkt. Eine Satzlehre zur Vokalpolyphonie des 16. Jahrhunderts,
Köln 1997.
Christoph Hohlfeld/Reinhard Bahr: Schule musikalischen Denkens. Der Cantus-firmus-
Satz bei Palestrina, Wilhelmshaven 1994.

8
LV-Nr. 56-707
LV-Art/Titel Partiturkunde (Ü)
Zeit/Ort 2st., Di 8-10, MwInst., Raum 7
Dozent/in Jochen Brieger
Weitere FWB: nein Teilnehmer- Block- Sonstiges:
Informationen SG: nein begrenzung: nein LV: nein
LP-Varianten und Modulzuordnungen
56-707 (3 LP) BA alt HF, NF: HIMW-M1, HIMW-NF-M4
BA neu HF, NF: HIMW (FSB12-13)-M1, HIMW-NF-M4
Kommentare/ Die Veranstaltung vermittelt einen Überblick über alle Aspekte, die für das
Inhalte Verständnis einer Partitur elementar sind: Instrumente und ihre Spieltechniken,
Besonderheiten der Notation, Stimmungssysteme, Verwendung der Instrumente im
historischen Kontext.

LV-Nr. 56-708 (Ü)


LV-Art/Titel Notationskunde II (mit Exkursion)
Zeit/Ort 2st., Do 14-16, MwInst., Raum 7
Dozent/in Andreas Janke
Weitere FWB: nein Teilnehmer- Block- Sonstiges:
Informationen SG: nein begrenzung: nein LV: nein MASt
LP-Varianten und Modulzuordnungen
56-708 (6 LP) BA alt HF, NF: HIMW-M3, HIMW-NF-M5
BA neu HF, NF: HIMW (FSB12-13)-M3, HIMW-NF-M5
Kommentare/ Die Übung ist eine vertiefte Einführung in die musikalische Paläographie. Im
Inhalte Mittelpunkt stehen insbesondere Notationsformen der Mehrstimmigkeit ab dem 14.
Jahrhundert. Neben der Mensuralnotation sollen auch Lauten- und
Tabulatursysteme in den Blick genommen werden. Ein wesentlicher Bestandteil der
Übung liegt in der Anwendung der im Kurs vermittelten Regeln durch die
selbstständige Transkription verschiedener Notationssysteme aus Reproduktionen
von handschriftlichen Quellen. Um verschiedene Handschriften mit Musik auch im
Original kennenzulernen, findet eine Exkursion in die Staats- und
Universitätsbibliothek Hamburg statt. Zur Lehrveranstaltung gehört zudem ein
Tutorium, das von Leonie Bünsch durchgeführt wird.

LV-Nr. 56-709 (Ü)


LV-Art/Titel Werkanalyse II
Zeit/Ort 2st., Mo 10-12, MwInst., Raum 5
Dozent/in Ina Knoth
Weitere FWB: nein Teilnehmer- Block- Sonstiges:
Informationen SG: nein begrenzung: nein LV: nein
LP-Varianten und Modulzuordnungen
56-709 (6 LP) BA alt HF: HIMW-M3
BA neu HF: HIMW (FSB12-13)-M3
Kommentare/ Diese Übung befasst sich mit dem analytischen Umgang mit Kompositionen aus der
Inhalte Musikgeschichte, bei denen man mit Formmodellen schnell an Grenzen stößt. Es
geht um die Schwierigkeit, wie solche Kompositionen dennoch sinnvoll beschrieben
und gedeutet werden können. Aufbauend auf den grundlegenden Kenntnissen zur
Musikanalyse, die im vorangegangenen Kurs „Werkanalyse I“ erworben wurden, und
mithilfe von Vergleichsanalysen aus der Musikwissenschaft sollen weiterführende
Kompetenzen der freien schriftlichen Analyse erarbeitet werden.

9
LV-Nr. 56-710, 56-725
LV-Art/Titel Gehörbildung (Ü)
Zeit/Ort 2st., Mo 14-16, 16-18, MwInst., Raum 7
Dozent/in Catherine Fourcassié
Weitere FWB: FB-intern Teilnehmer- Block- Sonstiges:
Informationen SG: nein begrenzung: nein LV: nein
LP-Varianten und Modulzuordnungen
56-710 (3 LP) FWB FB-intern
BA alt HF: ABK
BA neu HF: ABK 2
Kommentare/ Gehörbildung ist eine Übungsveranstaltung zur Ausbildung des musikalischen
Inhalte Gehörs. Ziele sind die Verbesserung der Wahrnehmung und Ausführung von
musikalischen Phänomenen wie Rhythmus, Melodie, Polyphonie, Harmonie. Darüber
hinaus soll die Beziehung zwischen erklingender und geschriebener Musik (in beiden
Richtungen Lektüre und Schrift) vertieft werden. Der Kurs ist als zwei-semestrige
Veranstaltung angelegt. Der Kurs des Sommersemesters baut auf den Inhalten des
Wintersemesters auf. Im Wintersemester werden 2 Kurse stattfinden. Wegen der
sehr großen Unterschiede im Können der Einzelnen in diesem Fach ist es sinnvoll
zwei unterschiedliche Niveaus anzubieten. Die Einteilung nach Niveau wird in der
ersten Stunde stattfinden. Es ist also günstig zuerst beide Zeitfenster frei zu
behalten.

LV-Nr. 56-711, 56-712


LV-Art/Titel Allgemeine Musiklehre (Ü)
Zeit/Ort 2st., Mi 8-10, und Mo 8-10, MwInst., Raum 7
Dozent/in Esther Dubke
Weitere FWB: nein Teilnehmer- Block- Sonstiges:
Informationen SG: nein begrenzung: nein LV: nein
LP-Varianten und Modulzuordnungen
56-711 (3 LP) BA alt HF: ABK
BA neu HF: ABK 2
Kommentare/ Die Übung „Allgemeine Musiklehre“ bietet eine praktische Einführung in die
Inhalte Grundlagen der Beschäftigung mit Musik. In der direkten Anwendung in
Übungsaufgaben wird der Umgang mit musikalischen Strukturen erlernt. Dies
beginnt beim richtigen Lesen der Noten, dem Kennenlernen musikalischer
Grundbegriffe, der Einführung in die Gegenstände der allgemeinen Musiklehre wie
dem Erkennen von Tonleitern, Dreiklängen und Akkorden bis hin zum ersten
Erfassen musikalischer Zusammenhänge.

10
LV-Nr. 56-713
LV-Art/Titel Schreiben über Musik (Ü)
Zeit/Ort 2st., Mo 12-14, MwInst., Raum 7
Dozent/in Clemens Matuschek
Weitere FWB: nein Teilnehmer- Block- Sonstiges:
Informationen SG: nein begrenzung: nein LV: nein
LP-Varianten und Modulzuordnungen
56-713 (3 LP) BA alt HF: ABK
BA neu HF: ABK 2
Kommentare/ Wer (gern) gelesen werden will, muss nicht nur etwas zu sagen haben, sondern
Inhalte dieses auch formulieren können. Diese simple Regel gilt für Akademiker ebenso wie
für Journalisten, Autoren und PR-Menschen – um nur einige klassische
Betätigungsfelder von Musikwissenschaftlern zu nennen. Da nur Übung den Meister
macht, versteht sich dieser Kurs als Schreibwerkstatt. Die Teilnehmer lernen
verschiedene Textgattungen kennen (Vorbericht, Konzertrezension, Porträt,
Programmhefttext, CD-Kurzkritik) und erproben diese praktisch. Unter realen
Bedingungen, aber im geschützten Biotop des Kurses. Seminargäste aus der Praxis
(führende Hamburger Musikjournalisten, Dramaturgen etc.) rücken die Übung dabei
besonders nah an die Wirklichkeit heran. Zudem besteht im Rahmen einer
Kooperation mit Chor und Orchester der Universität sowie mit den Elbphilharmonie
Konzerten die Möglichkeit zur Veröffentlichung eigener Programmhefttexte.
Die Übung setzt die Bereitschaft zur eigenverantwortlichen Teilnahme an externen
Veranstaltungen (Pressekonferenzen, Opernaufführungen und Konzerten) voraus.

Clemens Matuschek studierte Journalismus und Hist. Musikwissenschaft in


Hamburg und Bloomington, IN (USA). Er schrieb u.a. für Die Zeit, das Hamburger
Abendblatt, crescendo und die nmz und ist heute als Dramaturg und
Programmheftredakteur für die Elbphilharmonie Konzerte tätig.

11
Seminare

LV-Nr. 56-714
LV-Art/Titel Einführung in die Musikwissenschaft (S)
Zeit/Ort 2st., Do 14-16, MwInst., Raum 5
Dozent/in Stefan Keym
Weitere FWB: nein Teilnehmer- Block- Sonstiges:
Informationen SG: nein begrenzung: nein LV: nein
LP-Varianten und Modulzuordnungen
56-714 (3 LP) BA alt HF, NF: HIMW-M2, HIMW-NF-M2
BA neu HF, NF: HIMW (FSB12-13)-M2, HIMW (FSB12-13)-NF-M2
Kommentare/ Dieser Basiskurs für Studienanfänger vermittelt grundlegende Kenntnisse über
Inhalte Arbeitsfelder, Methoden und Hilfsmittel der Musikwissenschaft sowie Einblicke in
die historische Entwicklung des Fachs. Der Kurs wird in diesem Semester am Beispiel
des Komponisten Max Reger durchgeführt (anlässlich seines Jubiläums im Jahr 2016).
Literatur: Knaus, Kordula (Hrsg.): Musikwissenschaft studieren. Arbeitstechnische und
methodische Grundlagen, München 2012
Meischein, Burkhard: Einführung in die historische Musikwissenschaft, Köln 2011
Gerhard, Anselm (Hrsg.): Musikwissenschaft – eine verspätete Disziplin?, Stuttgart
2000
Calella, Michele / Urbanek, Nikolaus (Hrsg.): Historische Musikwissenschaft –
Grundlagen und Perspektiven, Stuttgart 2013

LV-Nr. 56-715
LV-Art/Titel Musik und Mythen der Ars nova (S)
Zeit/Ort 2st., Di 16-18, MwInst., Raum 7
Dozent/in Ina Knoth
Weitere FWB: FB-intern Teilnehmer- Block- Sonstiges:
Informationen SG: nein begrenzung: nein LV: nein MASt
LP-Varianten und Modulzuordnungen
56-715 (2 LP) FWB FB-intern
56-715 (6 LP) FWB FB-intern
BA alt HF, NF: HIMW M4, M6, M9, HIMW-NF-M3, NF-M4, NF-M5
BA neu HF, NF: HIMW (FSB 12-13)-M4, M6, M9, HIMW (FSB 12-13)-NF-M3, NF-M4, NF-
M5
Kommentare/ Die überlieferte französische Musik des 14. Jahrhunderts, für die sich der Begriff der
Inhalte „Ars nova“ etabliert hat, ist ein anschauliches Beispiel für die engen
Zusammenhänge zwischen Änderungen von Notationsgepflogenheiten und
Änderungen in der Kompositionskunst, theoretisch-philosophischer Debatten um
Musik – sowie für musikgeschichtliche Folgen lückenhafter Überlieferung.
Im Zentrum des Kurses steht vor allem das kompositorische Wirken von Philippe de
Vitry und Guillaume de Machaut im höfischen-klerikalen Kontext ihrer Zeit. Die
theoretische Reflexionen durch Petrus de Cruce, Johannes de Muris oder Papst
Johannes XXII. bieten hier den Zugang zu einem reichen musikalischen Repertoire
von geistlicher und weltlicher Liedkunst (z. B. im Roman de Fauvel) bis hin zu
Machauts berühmter Messe de nostre dame. Außerdem werden Echtheitsfragen der
überlieferten Quellen – wie zu de Vitrys namensgebenden Traktat Ars nova – und die
Mittelalterrezeption im 19. und 20. Jahrhundert, wie etwa Strawinskys
(vermeintliche) Machaut-Rezeption thematisiert.

12
LV-Nr. 56-716
LV-Art/Titel Beethovens Klaviersonaten (S)
Zeit/Ort 2st., Fr 10-12, MwInst., Raum 7
Dozent/in Ralph Kogelheide
Weitere FWB: FB-intern Teilnehmer- Block- Sonstiges:
Informationen SG: nein begrenzung: nein LV: nein
LP-Varianten und Modulzuordnungen
56-716 (2 LP) FWB FB-intern
56-716 (6 LP) FWB FB-intern
BA alt HF, NF: HIMW M5, M7, M8, HIMW-NF-M4, NF-M6
BA neu HF, NF: HIMW (FSB 12-13)-M5, M7, M8, HIMW (FSB12-13)-NF-M4, NF-M6
Kommentare/ Das Seminar ist als Einführung in die Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven
Inhalte konzipiert. Die Sonaten sind ein geeigneter Gegenstand, um daran grundsätzliche
Tendenzen und Wendungen in Beethovens Schaffen anschaulich zu machen. Der
hauptsächliche Zugang erfolgt durch die Werkanalyse.
Literatur: Hans-Joachim Hinrichsen, Beethoven. Die Klaviersonaten, Kassel 2013.

LV-Nr. 56-717
LV-Art/Titel Die Lieder von Gustav Mahler (S)
Zeit/Ort 2st., Mi 10-12, Raum 7
Dozent/in Florence Eller
Weitere FWB: FB-intern Teilnehmer- Block- Sonstiges:
Informationen SG: nein begrenzung: nein LV: nein
LP-Varianten und Modulzuordnungen
56-717 (2 LP) FWB FB-intern
56-717 (6 LP) FWB FB-intern
BA alt HF, NF: HIMW M5, M7, M8, HIMW-NF-M4, NF-M6
BA neu HF, NF: HIMW (FSB 12-13)-M5, M7, M8, HIMW (FSB12-13)-NF-M4, NF-M6
Kommentare/ Das Seminar bietet eine Einführung in das Liedschaffen Gustav Mahlers und basiert
Inhalte methodisch auf der Analyse der Werke unter literatur- und musikwissenschaftlichen
Perspektiven. Darauf aufbauend zielt der Kurs zum einen auf die
Auseinandersetzung mit tradierten Topoi der Forschung, die die Beschäftigung bis
heute beeinflussen. So etablierten sich mit der Institutionalisierung der
Musikwissenschaft zu Beginn des 20. Jahrhunderts Stilkritik und Hermeneutik als
probate Herangehensweisen an Mahlers Musik, seit den 1960er Jahren prägt
Adornos Gedanke einer fortschrittlichen Materialbehandlung den Diskurs. Über das
kritische Hinterfragen dieser Verfahren zielt das Seminar zum anderen auf
methodische und thematische Vielfalt in der Beschäftigung mit Mahlers Liedern.

13
Hauptseminare

LV-Nr. 56-718
LV-Art/Titel Oper und Ritual. Studien zur Kulturgeschichte der Oper im 17. bis 20. Jahrhundert
(HS)
Zeit/Ort 3st., Mi 13-16, MwInst., Raum 7
Termine: 14.10./21.10./04.11./11.11./18.11./02.12./09.12./06.01./13.01./20.01.
Dozent/in Reinhard Strohm
Weitere FWB: FB-intern Teilnehmer- Block- Sonstiges:
Informationen SG: nein begrenzung: nein LV: nein
LP-Varianten und Modulzuordnungen
56-718 (2 LP) FWB FB-intern
56-718 (6 LP) FWB FB-intern
BA alt HF: HIMW M6, M8
BA neu HF: HIMW (FSB 12-13)-M6, M8
Kommentare/ Das Seminar erforscht die Bewältigung der kulturanthropologischen Vorgaben von
Inhalte Ritual und rituellem Verhalten im europäischen Musiktheater. Darstellungen
ritueller Sujets und Szenen in Oper und Musikdrama werden musikalisch-textlich-
bildlich interpretiert und entsprechenden Werken des Sprechtheaters
gegenübergestellt. Theatergeschichtliche und anthropologische Literatur wird zur
Ergänzung herangezogen. Durchgehend stellt sich die Frage, inwieweit Oper selbst
ein Ritual ist und inwieweit sie Rituale nur darstellt.
Den Studierenden wird einerseits die Variationsbreite fiktionaler Darstellungsweisen
von Ritual vermittelt. Andererseits soll eine neue kulturwissenschaftliche Deutung
des Phänomens erfragt werden: Gibt es eine makrohistorische Entwicklung vom
Disenchantment der frühen Neuzeit über Aufklärung und Rationalisierung bis zum
Re-Enchantment der Postmoderne?

14
LV-Nr. 56-719
LV-Art/Titel Die Symphonien von Gustav Mahler (HS)
Zeit/Ort 2st., Mi 16-18, MwInst., Raum 7
Dozent/in Stefan Keym
Weitere FWB: FB-intern Teilnehmer- Block- Sonstiges:
Informationen SG: nein begrenzung: nein LV: nein
LP-Varianten und Modulzuordnungen
56-719 (2 LP) FWB FB-intern
56-719 (6 LP) FWB FB-intern
BA alt HF: HIMW M7, M9,
BA neu HF: HIMW (FSB 12-13)-M7, M9
Kommentare/ Gustav Mahlers Symphonien zählen heute zu den Standardwerken des
Inhalte Konzertrepertoires. Dabei dauerte es bis in die 1960er Jahre, bis sich um diese zuvor
aus einem klassizistischen Blickwinkel vielfach sehr abschätzig beurteilten Werke
eine stetig wachsende Gemeinde begeisterter Anhänger bildete und sie schließlich
auch von der Musikforschung als ein attraktives Thema entdeckt wurden.
Umstritten bleibt die Frage, ob Mahlers Symphonien den Abschluss (oder sogar
Gipfel) der romantischen Tradition des 19. Jahrhunderts bilden oder auch bereits
einen Weg zur Neuen Musik des 20. Jahrhunderts bahnen. Ebenso kontrovers
diskutiert wird das Verhältnis von Form und Inhalt: Haben Mahlers Symphonien ein
Programm? Was meinte der Komponist mit seiner berühmten Definition: „Aber
Symphonie heißt mir eben: mit allen Mitteln der vorhandenen Technik eine Welt
aufbauen“?
Im Seminar wird anhand analytisch-semantischer Werkbetrachtungen (unter
Einbeziehung der Rezeption) erörtert, worin das besondere Potenzial von Mahlers
Symphonien besteht, das derart kontroverse Reaktionen hervorrief, und wie sie sich
in die Gattungsgeschichte einordnen.
Die Vereinbarung von Referatsthemen ist bereits vor Semesterbeginn möglich
(Anfrage bei stefan.keym@uni.hamburg.de).
Literatur: Revers, Peter /Korte, Oliver (Hrsg.): Gustav Mahler. Interpretationen seiner Werke,
2 Bde., Laaber 2011
Sponheuer, Bernd / Steinbeck, Wolfram (Hrsg.): Mahler-Handbuch, Stuttgart/Kassel
2010
Indorf, Gerd: Mahlers Sinfonien, Freiburg i. Br. 2010
Ulm, Renate (Hrsg.): Gustav Mahlers Symphonien. Entstehung – Deutung – Wirkung,
Kassel 2001
Floros, Constantin: Gustav Mahler, 3 Bde., Wiesbaden 1985-1987
Sponheuer, Bernd: Logik des Zerfalls. Untersuchungen zum Finalproblem in den
Symphonien Gustav Mahlers, Tutzing 1978
Adorno, Theodor W.: Mahler. Eine musikalische Physiognomik, Frankfurt/M. 1960
(auch in: Gesammelte Schriften 13)

15
LV-Nr. 56-720
LV-Art/Titel Narrative der Erinnerung: NS-Zeit in Film und Musik (HS)
Zeit/Ort 2st., Do 14-16, Phil-Turm, VMP 6, Raum 1150,
Dozent/in Friedrich Geiger/Silke Segler-Meßner
Weitere FWB: FB-intern Teilnehmer- Block- Sonstiges:
Informationen SG: nein begrenzung: nein LV: nein
LP-Varianten und Modulzuordnungen
56-720 (2 LP) FWB FB-intern
56-720 (6 LP) FWB FB-intern
BA alt HF: HIMW M7, M9,
BA neu HF: HIMW (FSB 12-13)- M7, M9
Kommentare/ Wenn der französische Kulturwissenschaftler Georges Didi-Huberman unterstreicht,
Inhalte dass wir Bilder brauchen, um uns das „Unvorstellbare“ vorstellen zu können, so gilt
diese These für alle historischen Ereignisse, aber insbesondere für die Shoah, deren
Darstellbarkeit immer wieder in Frage gestellt wird. Gleichzeitig ist unsere aktuelle
Wahrnehmung der Deportation und Auslöschung der europäischen Juden während
der NS-Zeit maßgeblich von den Bildern beeinflusst, die sich durch Photographien,
Filme und Erzählungen in das mediale Gedächtnis eingeprägt haben. Filme
adaptieren jedoch nicht nur historische Ereignisse, sondern entwickeln Narrative, die
die Empathie des Zuschauers bzw. der Zuschauerin lenken und zugleich Gegenstand
kollektiver Erinnerung (und Diskussion) werden.
Ziel unseres Seminares ist es, den Wandel in der öffentlichen Wahrnehmung der
NS-Zeit am Beispiel paradigmatischer Filmnarrative zu beleuchten und dabei das
Zusammenwirken von Musik, Sprache und Bild zu untersuchen. Welche narrative
Funktion übernehmen die jeweiligen Medien? Welche Effekte erzielen sie und
welches Narrativ der NS-Zeit prägen sie? Welche Rolle spielt die nationale
Erinnerungsgeschichte? Im Anschluss an einige rahmende Sitzungen, in denen
Konzepte und Fragestellungen des Seminars präsentiert und am Beispiel einer
Gegenüberstellung von Spielberges Schindlers Liste (1995) und Lanzmanns Shoah
(1985) erörtert werden, erschließen wir uns die zentralen Etappen filmischer
Vergegenwärtigung der NS-Zeit chronologisch, beginnend mit Wolfgang Staudtes
Die Mörder sind unter uns (1946) über Nuit et brouillard von Alain Resnais (1955), dem
ersten Teil der Holocaust-Serie (1979) bis hin zu Benignis La vita è bella (1997) und
Polanskis Der Pianist (2002).

Kolloquien

LV-Nr. 56-721
LV-Art/Titel Kolloquium BA (K)
Zeit/Ort Termine sind noch nicht bekannt
Dozent/in Friedrich Geiger, Stefan Keym
Weitere FWB: nein Teilnehmer- Block- Sonstiges:
Informationen SG: nein begrenzung: nein LV: ja
LP-Varianten und Modulzuordnungen
56-719 (2 LP) BA alt HF: HIMW-M10
BA neu HF: HIMW (FSB 12-13)-M10
Kommentare/
Inhalte

Weitere Veranstaltungen (für den ABK Bereich) finden Sie im Vorlesungsverzeichnis auf der
Website der Historischen Musikwissenschaft.
16
Masterstudium

Studienziel des Masterstudiengangs Historische Musikwissenschaft


ist die Befähigung zum Umgang mit musikgeschichtlichen
Gegenständen und Fragestellungen auf wissenschaftlichem
Reflexions- und Darstellungsniveau. Die AbsolventInnen sollen dazu
in der Lage sein, sich an aktuellen Forschungs- und
Methodendebatten fachlich und sprachlich angemessen zu beteiligen
sowie die Ergebnisse eigener und fremder wissenschaftlicher Arbeit
auch über die Grenzen des eigenen Faches hinaus verständlich zu
machen. Die Studierenden verschaffen sich einen fundierten,
strukturierten Überblick über die gesamte Musikgeschichte und
erwerben je nach Neigung besondere Expertise für einen der vier
historischen Hauptabschnitte. Sie lernen, die einschlägigen Methoden
des Fachs im Rahmen eigenständiger Forschung sinnvoll anzuwenden
und transdisziplinär zu arbeiten. Der Studiengang ist also im
Grundsatz forschungsorientiert, wobei begleitend auf die Ausbildung
berufsrelevanter Kompetenzen im Bereich des schriftlichen und
mündlichen Ausdrucks und des Wissenschaftsmanagements Wert
gelegt wird. Ziel ist die Qualifizierung für eine wissenschaftliche oder
wissenschaftsnahe Berufstätigkeit wie auch – bei besonderer Eignung
– für die Fortsetzung und den Abschluss des Studiums mit einer
Promotion.

17
Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis

Vorlesungen

LV-Nr. 56-701
LV-Art/Titel Einführung in das Lied im Spätmittelalter (V+Ü)
Zeit/Ort V = 2st., Do 11-13, MwInst., Raum 5 / Ü = 1st., Do 13-14, MwInst., Raum 5
Termine: 15.10./22.10./5.11./12.11./19.11./3.12./10.12./7.1./14.1./21.1.
Dozent/in Reinhard Strohm
Weitere FWB: nein Teilnehmer- Block- Sonstiges:
Informationen SG: nein begrenzung: nein LV: nein
LP-Varianten und Modulzuordnungen
56-701 (5 LP) MA: HMW-M3
Kommentare/ Eine Grundschicht der europäischen Musikpraxis des 14. und 15. Jahrhunderts war
Inhalte das Lied. Die kulturgeschichtlich orientierte Vorlesung bietet ein Panorama der
geistlichen und weltlichen Lieder, die damals neu komponiert wurden oder
traditionell im Umlauf waren, und interpretiert sie als einen Spiegel der Mentalität
jener Zeit.
Lieder waren künstlerische Betätigung und bezogen sich auf bestimmte
Lebenssituationen, sei es im unmittelbaren Vortrag, sei es in ihrer weiteren
Überlieferung und Verwendung. Wie Menschen mit ihnen „umgingen“, wird an
Einzelfällen untersucht in den höfischen, kirchlichen und bürgerlichen Sphären
mehrerer europäischer Regionen (England, Frankreich, Niederlande, Zentraleuropa,
Italien). Die Übung führt ein in musikalische Analyse mittelalterlicher Melodien, die
Überlieferungsgeschichte (Textkritik, Hymnologie) und die Notation und Aufführung
der aufgezeichneten Lieder.

18
Übungen

LV-Nr. 56-710
LV-Art/Titel Gehörbildung (Ü)
Zeit/Ort 2 st., Mo 16-18, MwInst, Raum 7
Dozent/in Catherine Fourcassié
Weitere FWB: nein Teilnehmer- Block- Sonstiges:
Informationen SG: begrenzung: nein LV: nein
LP-Varianten und Modulzuordnungen
56-710 (3 LP) MA: FWB
Kommentare/ Gehörbildung ist eine Übungsveranstaltung zur Ausbildung des musikalischen
Inhalte Gehörs. Ziele sind die Verbesserung der Wahrnehmung und Ausführung von
musikalischen Phänomenen wie Rhythmus, Melodie, Polyphonie, Harmonie. Darüber
hinaus soll die Beziehung zwischen erklingender und geschriebener Musik (in beiden
Richtungen Lektüre und Schrift) vertieft werden. Der Kurs ist als zwei-semestrige
Veranstaltung angelegt. Der Kurs des Sommersemesters baut auf den Inhalten des
Wintersemesters auf. Im Wintersemester werden 2 Kurse stattfinden. Wegen der
sehr großen Unterschiede im Können der Einzelnen in diesem Fach ist es sinnvoll
zwei unterschiedliche Niveaus anzubieten. Die Einteilung nach Niveau wird in der
ersten Stunde stattfinden. Es ist also günstig zuerst beide Zeitfenster frei zu
behalten.

19
Hauptseminare

LV-Nr. 56-722
LV-Art/Titel Briefe als Quellen: Gustav Mahler (HS)
Zeit/Ort 2 st., Mo 10-12, MwInst., Raum 7
Dozent/in Friedrich Geiger
Weitere FWB: nein Teilnehmer- Block- Sonstiges:
Informationen SG: nein begrenzung: nein LV: nein
LP-Varianten und Modulzuordnungen
56-722 (5 LP) MA: HMW-M1
Kommentare/ Briefe von Komponisten zählen zu den wichtigsten Quellensorten der
Inhalte Musikhistoriographie. Für die Rekonstruktion von Biographien und der
Entstehungsgeschichte musikalischer Werke liefern sie unverzichtbare Daten. Auch
für hermeneutische Untersuchungen können sie entscheidende Anhaltspunkte
bieten. Zugleich werfen sie eine Reihe quellenkritischer Schwierigkeiten auf, die
nicht zuletzt von ihrem Status als Selbstzeugnisse herrühren.
Gemessen an der Bedeutung dieser Quellengattung wurden das Potential und die
Probleme, die sie mit sich bringt, bisher verhältnismäßig wenig reflektiert – am
eingehendsten im Zusammenhang mit Fragen der Edition. In unserem Methoden-
Hauptseminar zum Schwerpunkt „Musikphilologie“ wollen wir uns möglichst viele
Facetten des Komponistenbriefes am Beispiel der Briefe Gustav Mahlers bewusst
machen und diese zugleich gründlich kennen lernen. Wir werden uns einen
Überblick über die Quellenlage verschaffen und anhand ausgewählter Briefe deren
Relevanz für die Mahler-Forschung ermessen. In die Interpretation von Briefen
werden wir uns ebenso vertiefen wie in ihre quellenkritischen und editorischen
Tücken. Am Ende des Hauptseminars sollten Sie zum einen über Mahlers Biographie
und Schaffen anhand dieser Primärquellen gut informiert sein und allgemein die
Fähigkeit erworben haben, mit Komponistenbriefen wissenschaftlich zu arbeiten.
Literatur: Rudolf Stephan, „Musikerbriefe als Lebensdokumente“, in: Komponistenbriefe des 19.
Jahrhunderts. Bericht des Kolloquiums Mainz 1994, hgg. von Hanspeter Bennwitz
[u.a.], Stuttgart 1997, S. 9-21
Jens Malte Fischer, „Mahler. Leben und Welt“, in: Bernd Sponheuer und Wolfram
Steinbeck (Hgg.), Mahler-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung, Stuttgart und Kassel
2010, S. 14-61
Reinhard M.G. Nickisch, Brief, Stuttgart 1991 (insbes. Kap. 1, Kap. 2.3 und Kap. 7)

20
LV-Nr. 56-723
LV-Art/Titel Epochengliederungen der Musikgeschichte. Traditionen und Probleme (HS)
Zeit/Ort 2 st., Do 9-11 Uhr, MwInst., Raum 7
Dozent/in Stefan Keym
Weitere FWB: nein Teilnehmer- Block- Sonstiges:
Informationen SG: nein begrenzung: nein LV: nein
LP-Varianten und Modulzuordnungen
56-723 (5 LP) MA: HMW-M1
Kommentare/ Die unbefangene Verwendung von Epochenbegriffen wie „Barock“, „Klassik“ und
Inhalte „Romantik“ ist im Musikbetrieb ebenso stark verbreitet wie sie in der
Musikwissenschaft als suspekt gilt. Tatsächlich finden sich bei jedem dieser Begriffe
schlagende Argumente, die seine Eignung zum Verständnis musikgeschichtlicher
Zusammenhänge in Frage stellen. Auch herrscht keine Einigkeit über die
Zeitspannen, auf die sie sich beziehen. Gleichwohl haben sich gegen diese Begriffe,
die dem Konzept einer künste-übergreifenden Geistes- und Stilgeschichte
verpflichtet sind, bislang kaum andere Periodisierungssysteme durchgesetzt und ein
völliger Verzicht auf eine Gliederung erscheint ebenso fragwürdig.
Das Seminar soll anregen zur Reflexion über das Problem der Epochengliederung
(incl. der damit verbundenen Kriterien) und zu einem kritischen Umgang mit den
einschlägigen musikgeschichtlichen Epochenbegriffen. Diskutiert werden sowohl
allgemeine methodische Fragen als auch konkrete Fallbeispiele – vom späten
Mittelalter bis zur Gegenwart. Der komparatistische Ansatz des Seminars zeigt sich
nicht nur im Vergleich konkurrierender Bezeichnungen und Gliederungssysteme,
sondern auch in seiner internationalen und interdisziplinären Perspektive (Vergleich
mit anderen Künsten).
Literatur: Blume, Friedrich (Hrsg.): Epochen der Musikgeschichte in Einzeldarstellungen,
Kassel/München 1974
Braun, Werner: Das Problem der Epochengliederung in der Musik, Darmstadt 1977
Dahlhaus, Carl: Grundlagen der Musikgeschichte, Köln 1977
Knepler, Georg: Geschichte als Weg zum Musikverständnis, Leipzig 1982
Geiger, Friedrich / Janz, Tobias (Hrsg.): Carl Dahlhaus’ ‚Grundlagen der
Musikgeschichte‘. Eine Re-Lektüre, München 2015
Meischein, Burkhard: Paradigm Lost. Musikhistorischer Diskurs zwischen 1600 und
1960, Köln 2010

21
LV-Nr. 56-718
LV-Art/Titel Oper und Ritual. Studien zur Kulturgeschichte der Oper im 17. bis 20. Jahrhundert
(HS)
Zeit/Ort 3st., Mi 13-16, MwInst., Raum 7
Termine: 14.10./21.10./04.11./11.11./18.11./02.12./09.12./06.01./13.01./20.01.
Dozent/in Reinhard Strom
Weitere FWB: Teilnehmer- Block- Sonstiges:
Informationen SG: begrenzung: nein LV: nein
LP-Varianten und Modulzuordnungen
56-718 (5 LP) MA: HMW-M3
56-718 (8 LP) MA: HMW-M5, M8 mit Hausarbeit
Kommentare/ Das Seminar erforscht die Bewältigung der kulturanthropologischen Vorgaben von
Inhalte Ritual und rituellem Verhalten im europäischen Musiktheater. Darstellungen
ritueller Sujets und Szenen in Oper und Musikdrama werden musikalisch-textlich-
bildlich interpretiert und entsprechenden Werken des Sprechtheaters
gegenübergestellt. Theatergeschichtliche und anthropologische Literatur wird zur
Ergänzung herangezogen. Durchgehend stellt sich die Frage, inwieweit Oper selbst
ein Ritual ist und inwieweit sie Rituale nur darstellt.
Den Studierenden wird einerseits die Variationsbreite fiktionaler Darstellungsweisen
von Ritual vermittelt. Andererseits soll eine neue kulturwissenschaftliche Deutung
des Phänomens erfragt werden: Gibt es eine makrohistorische Entwicklung vom
Disenchantment der frühen Neuzeit über Aufklärung und Rationalisierung bis zum
Re-Enchantment der Postmoderne?

22
LV-Nr. 56-719
LV-Art/Titel Die Symphonien von Gustav Mahler (HS)
Zeit/Ort 2st., Mi 16-18, MwInst., Raum 7
Dozent/in Stefan Keym
Weitere FWB: Teilnehmer- Block- Sonstiges:
Informationen SG: begrenzung: nein LV: nein
LP-Varianten und Modulzuordnungen
56-719 (5 LP) MA: HMW-M3
56-719 (8 LP) MA: HMW-M6, M8
Kommentare/ Gustav Mahlers Symphonien zählen heute zu den Standardwerken des
Inhalte Konzertrepertoires. Dabei dauerte es bis in die 1960er Jahre, bis sich um diese zuvor
aus einem klassizistischen Blickwinkel vielfach sehr abschätzig beurteilten Werke
eine stetig wachsende Gemeinde begeisterter Anhänger bildete und sie schließlich
auch von der Musikforschung als ein attraktives Thema entdeckt wurden.
Umstritten bleibt die Frage, ob Mahlers Symphonien den Abschluss (oder sogar
Gipfel) der romantischen Tradition des 19. Jahrhunderts bilden oder auch bereits
einen Weg zur Neuen Musik des 20. Jahrhunderts bahnen. Ebenso kontrovers
diskutiert wird das Verhältnis von Form und Inhalt: Haben Mahlers Symphonien ein
Programm? Was meinte der Komponist mit seiner berühmten Definition: „Aber
Symphonie heißt mir eben: mit allen Mitteln der vorhandenen Technik eine Welt
aufbauen“?
Im Seminar wird anhand analytisch-semantischer Werkbetrachtungen (unter
Einbeziehung der Rezeption) erörtert, worin das besondere Potenzial von Mahlers
Symphonien besteht, das derart kontroverse Reaktionen hervorrief, und wie sie sich
in die Gattungsgeschichte einordnen.
Die Vereinbarung von Referatsthemen ist bereits vor Semesterbeginn möglich
(Anfrage bei stefan.keym@uni.hamburg.de).
Literatur: Revers, Peter /Korte, Oliver (Hrsg.): Gustav Mahler. Interpretationen seiner Werke,
2 Bde., Laaber 2011
Sponheuer, Bernd / Steinbeck, Wolfram (Hrsg.): Mahler-Handbuch, Stuttgart/Kassel
2010
Indorf, Gerd: Mahlers Sinfonien, Freiburg i. Br. 2010
Ulm, Renate (Hrsg.): Gustav Mahlers Symphonien. Entstehung – Deutung – Wirkung,
Kassel 2001
Floros, Constantin: Gustav Mahler, 3 Bde., Wiesbaden 1985-1987
Sponheuer, Bernd: Logik des Zerfalls. Untersuchungen zum Finalproblem in den
Symphonien Gustav Mahlers, Tutzing 1978
Adorno, Theodor W.: Mahler. Eine musikalische Physiognomik, Frankfurt/M. 1960
(auch in: Gesammelte Schriften 13)

23
LV-Nr. 56-720
LV-Art/Titel Narrative der Erinnerung: NS-Zeit in Film und Musik (HS)
Zeit/Ort 2st., Do 14-16, Phil-Turm, VMP 6, Raum 1150,
Dozent/in Friedrich Geiger/Silke Segler-Meßner
Weitere FWB: Teilnehmer- Block- Sonstiges:
Informationen SG: begrenzung: nein LV:
nein
LP-Varianten und Modulzuordnungen
56-720 (5 LP) MA: HMW-M3
56-720 (8 LP) MA: HMW-M7, M8
Kommentare/ Wenn der französische Kulturwissenschaftler Georges Didi-Huberman unterstreicht,
Inhalte dass wir Bilder brauchen, um uns das „Unvorstellbare“ vorstellen zu können, so gilt
diese These für alle historischen Ereignisse, aber insbesondere für die Shoah, deren
Darstellbarkeit immer wieder in Frage gestellt wird. Gleichzeitig ist unsere aktuelle
Wahrnehmung der Deportation und Auslöschung der europäischen Juden während
der NS-Zeit maßgeblich von den Bildern beeinflusst, die sich durch Photographien,
Filme und Erzählungen in das mediale Gedächtnis eingeprägt haben. Filme
adaptieren jedoch nicht nur historische Ereignisse, sondern entwickeln Narrative, die
die Empathie des Zuschauers bzw. der Zuschauerin lenken und zugleich Gegenstand
kollektiver Erinnerung (und Diskussion) werden.
Ziel unseres Seminares ist es, den Wandel in der öffentlichen Wahrnehmung der
NS-Zeit am Beispiel paradigmatischer Filmnarrative zu beleuchten und dabei das
Zusammenwirken von Musik, Sprache und Bild zu untersuchen. Welche narrative
Funktion übernehmen die jeweiligen Medien? Welche Effekte erzielen sie und
welches Narrativ der NS-Zeit prägen sie? Welche Rolle spielt die nationale
Erinnerungsgeschichte? Im Anschluss an einige rahmende Sitzungen, in denen
Konzepte und Fragestellungen des Seminars präsentiert und am Beispiel einer
Gegenüberstellung von Spielberges Schindlers Liste (1995) und Lanzmanns Shoah
(1985) erörtert werden, erschließen wir uns die zentralen Etappen filmischer
Vergegenwärtigung der NS-Zeit chronologisch, beginnend mit Wolfgang Staudtes
Die Mörder sind unter uns (1946) über Nuit et brouillard von Alain Resnais (1955), dem
ersten Teil der Holocaust-Serie (1979) bis hin zu Benignis La vita è bella (1997) und
Polanskis Der Pianist (2002).

Kolloquien

LV-Nr. 56-724
LV-Art/Titel Forschungskolloquium für MA Studierende u. DoktorandInnen (K)
Zeit/Ort 2st., Mi 18-20, MwInst., Raum 7
Dozent/in Friedrich Geiger, Stefan Keym, Reinhard Strohm
Weitere FWB: nein Teilnehmerbegrenzu Block- Sonstiges:
Informationen SG: nein ng: LV: nein
nein
LP-Varianten und Modulzuordnungen
56-724 (2 LP) MA: HMW-M2
Kommentare/ Es werden entstehende Masterarbeiten, Dissertationen und Habilitationen
Inhalte vorgestellt und diskutiert.
Hörerinnen und Hörer aus allen Studienstufen sind willkommen.

24
Studienverlauf Bachelor

In der folgenden Übersicht ist das Abschlussmodul (bestehend aus Bachelorarbeit und Vortrag im
Kolloquium) nicht mit aufgeführt.

LP der LV
Modul Zugehörige Bausteine (ggf. Note)
M1 Übung Harmonielehre 3 LP

Allgemeine Übung Funktionstheorie 3 LP


Propädeutik

Übung Kontrapunkt 3 LP

Übung Generalbass 3 LP

Übung Partiturkunde 3 LP

M2 Seminar Einführung 3 LP

Methodische 6 LP
Übung Werkanalyse I
Grundlagen

Übung Notationskunde I 6 LP

M3 Übung Werkanalyse II 6 LP

Propädeutik zur
Übung Notationskunde II 6 LP
Musikgeschichte

M4 Seminar zur älteren Musikgeschichte 6 LP

Theorie und Praxis der 6 LP


Seminar/ Vorlesung & Übung zur älteren
älteren Musikgeschichte
Musikgeschichte
M5 Seminar zur neueren Musikgeschichte 6 LP

Theorie und Praxis der 6 LP


Seminar/ Vorlesung & Übung zur neueren
neueren
Musikgeschichte
Musikgeschichte

25
Seminar oder Exkursion mit Vor- und 6 LP
M6 – Theorie und
Nachbereitung
Praxis der älteren
Musikgeschichte
M6: zur älteren Musikgeschichte

M7 – Theorie und
Praxis der neueren M7: zur neueren Musikgeschichte
Musikgeschichte

M8 – Theorie und M8: zur neueren Musikgeschichte


Praxis der Musik:
Schwerpunkt ältere
Musikgeschichte M9: zur älteren Musikgeschichte
Hauptseminar 6 LP

M6: zur älteren Musikgeschichte


M9 – Theorie und
Praxis der Musik:
Schwerpunkt neuere
M7: zur neueren Musikgeschichte
Musikgeschichte

Bitte wählen Sie eines der an-


gegebenen Module. Es müssen M8: zur älteren Musikgeschichte
immer beide Bausteine belegt
werden, die dann jeweils aus
den angegebenen Zeitabschnit-
ten stammen. M9: zur neueren Musikgeschichte

ABK-Bereich (27 LP)


ABK 1 1. Besuch berufspraktischer Vorträge/ OE 7 LP
Berufsfelderkundung
2. mindestens 4-wöchiges Praktikum mit
Bericht
ABK 2 Praktika, Sprachkurse, Musikpraxis, 20 LP
Gehörbildung, Kurse, Tätigkeit als Hilfskraft
Berufspraxis Musik und oder Tutor oder in Projekten, Erwerb
Wissenschaft fachnaher Qualifikationen, fachnahe
Berufspraxis

Lehrveranstaltungen im freien Wahlbereich (18 LP)

Lehrveranstaltung (LV-Nr., Titel, Semester) LP der LV (ggf. Note)

26
Studienverlauf Master

Modul Zugehörige Bausteine LP der LV (ggf.


HMW-M 1 HS Musikgeschichtsschreibung Note)
5 LP (ggf. + 3 LP
Hausarbeit)1
Disziplinarität und HS Musikphilologie 5 LP (ggf. + 3 LP
Interdisziplinarität der
Hausarbeit)1
Historischen
HS Musik und Kulturwissenschaft 5 LP (ggf. + 3 LP
Musikwissenschaft
Hausarbeit)1
1
Insgesamt zwei Hausarbeiten HS Musikalische Analyse und 5 LP (ggf. + 3 LP
im Modul in zwei selbst zu
Hermeneutik
wählenden Hauptseminaren. Hausarbeit)1
HMW-M 2 Ü Schreiben über Musik 4 LP

Praxis der Historischen Kolloquium ohne Vortrag 2 LP


Musikwissenschaft
Kolloquium ohne Vortrag 2 LP

Kolloquium mit Vortrag 4 LP

HMW-M 3 V mit Ü / HS mit Referat 5 LP

Allgemeine
Musikgeschichte

Zwei Vorlesungen mit Übung oder V mit Ü / HS mit Referat 5 LP


zwei Hauptseminare mit Referat
aus zwei der folgenden Gebiete:
Mittelalter und Renaissance; Frühe
Neuzeit; Klassik und 19.
Jahrhundert; Moderne und
Postmoderne. Die Veranstaltungen
sind aus zwei anderen Gebieten als
den in HMW-M4 bis HMW-M8
studierten zu wählen.

27
HMW-M4 HS mit Referat und Hausarbeit 8 LP

HMW-M5
HS mit Referat und Hausarbeit 8 LP

HMW-M6

Mündliche Prüfung 6 LP
HMW-M7

HMW-M8

Lehrveranstaltungen im freien Wahlbereich


(20 LP)

Lehrveranstaltung (LV-Nr., Titel, Semester) LP der LV (ggf. Note)

28
Individueller Stundenplan

29
Eigene Notizen

30
31
32