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Die Chakra-Lehre der Alchemie

Heilung und Durchlichtung durch Planeten-Energien

¨Das Wissen um die Chakras stammt heute vor allem aus indischen Lehren, aber
auch im Westen waren umfangreiche Kenntnisse darum vorhanden. So waren die
Chakras in der Alchemie als „Siegel der Planeten“ und „Brennöfen der Seele“
bekannt, und Alchemisten entwickelten ein System, um diese zu „durchlichten“
und deren Schwingung zu erhöhen¨

Von Ulrich Arndt

Alte alchemistische Chakra-Darstellung


nach Johann Georg Gichtel aus dem 17.Jhd. mit Planeten-Symbolen. Hier ist das
niedrigste Schwingungsniveau der Chakras dargestellt, die Nigredo-Stufe („Nigredo“
bedeutet „Schwärze“)
Es ist verblüffend: nimmt man eine alchemistische Essenzen aus einem Metall, einem Edelstein
oder einer Blüte ein, so wird messbar sofort die Energie erhöht und harmonisiert – das belegen
Meridianmessungen und Hautwiderstandstests. Mehr noch: in der weiter entwickelten Kirlian-
Fotografie per russischer EPC/GDV-Kamera und HFS-Fotografie nach Seidl wird sichtbar, dass
auch die Chakras aktiviert und harmonisiert werden. Tatsächlich wussten die Alchemisten um die
Existenz dieser Hauptenergiezentren des Menschen und weitgehend unbekannt ist: es existiert
eine eigenständige alchemistische Chakra-Lehre und zugleich ein System zur Harmonisierung
und Schwingungserhöhung der Chakras. Denn das höchste Ziel der Alchemie ist nicht, materiell
Blei in Gold zu verwandeln, sondern das „Dunkle“ und schwere „Blei“ im Menschen zu
„durchlichten“ und den Menschen „zum Gold“ zu führen – modern ausgedrückt: seine
Schwingung zu erhöhen. Dies ist das „Große Werk“ der Alchemie am Menschen.

Jedes Chakra wird von einem Planeten regiert

Die Chakras, die Lebensenergie und sogar die Schöpfung selbst sind nach den Lehren der
Alchemie aufs Engste mit den „sieben Planeten“ verbunden: mit den Energien der fünf damals
bekannten Planeten Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn sowie Sonne und Mond (in der
indischen Alchemie und im Ayurveda sind es neun Planeten, hier werden auch die beiden
Mondknoten als die „Planeten“ Rahu und Ketu hinzugezählt). Aus den „sieben Strahlen“ dieser
Himmelskörper entsteht alles auf der Erde. Wie eine Art Prisma zerlegen die Planeten das
göttliche „Schöpfungslicht“ in unterschiedliche Qualitäten. Aus der unterschiedlichen
Kombination dieser Qualitäten entsteht dann die materielle Schöpfung. Mensch, Tier, jede
Pflanze, jedes Metall oder Edelstein enthält also nach alchemistischem Verständnis Aspekte des
Schöpfungslichts in unterschiedlicher Kombination. Die Alchemisten suchten nun jene Metalle,
Edelsteine und Pflanzen, welche die Energie der Planeten am stärksten und klarsten enthalten
und an uns vermitteln können. Aus ihnen stellten Sie im Labor Essenzen her. Dazu werden diese
mit geheimen Lösungsmitteln wie dem „Philosophischem Merkur“ aufgelöst. In dem aufwändigen
mehrmonatigen Verfahren werden nach alchemistischem Verständnis gleichsam Körper, Geist
und Seele (in der Alchemie „Sal“, „Sulfur“ und „Mercurius“ genannt) der jeweiligen Substanzen
getrennt, gereinigt und auf höherer Energieebene wieder vereinigt. Auf diese Weise gewinnt man
ein Heilmittel, das wirklich Körper, Geist und Seele gleichermaßen harmonisieren und
„durchlichten“ kann. So entstand auch ein speziell auf die Chakras abgestimmtes Set an
Essenzen: zu jedem Chakra wurde eine Metall-Essenz für die Körper-Ebene, eine Edelstein-
Essenz für die geistige Ebene und eine Blüten-Essenz für die emotionale Ebene ausgewählt, die
sich energetisch perfekt ergänzen (siehe Info-Kasten „Chakra-Essenzen“).

Verschiedene Energieebenen der Chakras

Aufgrund der Verfolgung durch die Kirche und goldgierige Fürsten überlieferten die Alchemisten
ihr Wissen nur in verschlüsselten Texten und symbolischen Bildern. Die wohl bekannteste
Abbildung der Chakras stammt von dem Regensburger Alchemisten Johann Georg Gichtel (1638-
1710). Sie zeigt der Beschriftung zufolge, den „ganz irdischen, natürlichen, finsteren Menschen;
in Sternen und Elementen“ und wie sich „das Planetenrad in sieben teuflischen Siegeln auf die
Seele legt“. Als Planetenrad bezeichnete man damals den Lauf der sieben Gestirne um die Erde.
Im Bild hat Gichtel die sieben klassischen Planeten auf dem Körper des Menschen angeordnet
und ihnen je eine der sieben Untugenden oder Todsünden wie Hofart, Geiz und Neid zugewiesen.
Gichtel wollte in diesem Bild zeigen, unter welchen Bedingungen – genauer in welcher Chakra-
Verbindung - die Planeten Negatives im Menschen hervorrufen. Diese Planeten-Chakra-Resonanz
entspricht dem niedrigsten Schwingungszustand: in der alchemistischen Chakra-Lehre
„Nigredo“, also „Schwärze“ genannt. Um dies zu kennzeichnen wurde die Figur auch schwarz
schraffiert. Fatalerweise wird diese Ckakra-Darstellung heute nicht als das verstanden, was sie
ist: eine Warnung und Mahnung, diese Planeten-Zuordnung zu ändern und ins Licht zu führen!
Die alchemistische Charkalehre beruht nun darauf, die Resonanz der Chakras mit den Planeten
gleichsam auf einen anderen Ton bzw. von Moll auf Dur einzustimmen, also ein Chakra mit
einem anderen Planeten in Resonanz gehen zu lassen. Das entspricht zugleich einem Wechsel
zur höheren, der „erlösten“ Bewusstseinsqualität des jeweiligen Planeten-Themas: beispielweise
vom zornigen, Blitze schleudernden Jupiter zum weisen, ausgleichenden Regenten, vom
Kriegerischen und Aufbrausenden des Mars zur energiegeladenen selbstbewussten Ichstärke und
von einer Venus, der sexuellen Polarität zu einer Göttin der Kunst, Vision und Harmonie, die mit
dem Göttlichen verbindet und es zum Ausdruck bringt. Durch diese andere Resonanz der
Chakras gelangt der Mensch nach und nach auf die höchste Schwingungsebene, die in der
Alchemie „Rubedo“ genannt wird (nach den Farben, die sich im Laufe des „Großen Werkes“ der
Alchemie im Labor zeigen: erst Schwarz „Nigredo’“, dann Weiß „Albedo“ und schließlich Rot
„Rubedo“).

Im alchemistischen Siebenstern, hier eine Version von D. Stolcius von


Stolcenberg aus dem 17.Jhd. sind die Wandlung von der niedrigen zur
höchsten Schwingungsebene des Rubedo und die Phasen des „Großen
Werkes“ verschlüsselt

Die geheime Bildersprache der Alchemie

Die Planeten-Zuordnung der höchsten Schwingungsebene Rubedo wurde meist in einer


bestimmten geometrischen Figur verschlüsselt: dem Siebenstern. Eine der bekanntesten
derartigen Darstellungen ist im „Viridarium chymicum“ (1624) von D. Stolcius von Stolcenberg
zu finden. Hier liegt der Siebenstern der Planeten auf einem Kreis, der die Inschrift trägt: „Visita
Interiora Terra Rectificando Inuenies Occultum Lapidem”, zu deutsch: „Suche das Innere der
Erde auf, vervollkommne es, und du wirst den verborgenen Stein finden.“ Außerdem werden die
fünf Elemente und die Schritte im „Großen Werk“ symbolisiert. Die Rubedo-Planetenfolge aber
erhält man nun, indem man den Sternstrahlen entlang über den Mittelpunkt hinweg zum
gegenüberliegenden Strahl folgt: von Saturn zu Venus und über Jupiter, Merkur, Mars und Mond
zur Sonne. Die Nigredo-Planetenfolge ergibt sich im Siebenstern im Kreiszirkel. Sie entspricht
zugleich auch der Reihenfolge der Planeten nach dem geozentrischen Weltbild mit der Erde im
Mittelpunkt. Die Rubedo-Reihung wiederum gibt die Abfolge der Wochentage wieder. So ist die in
der Alchemie angestrebte Schwingungserhöhung von Nigredo zu Rubedo gleichsam eine
Änderung von einer „räumlich“-materiellen, verfestigenden Chakra-Planetenresonanz hin zu
einer „zeitlich“-rhythmischen, in Fluss bringenden Resonanz (ausführlich dazu in dem Buch:
„Metall-Essenzen“).

Die höchste Schwingungsebene Rubedo

In der Planetenzuordnung der Rubedo-Stufe schwingt also das Wurzel-Chakra in Resonanz mit
der höchsten Schwingung der Sonne, das Milz-/Sexual-Chakra mit der des Mondes, das
Solarplexus-Chakra mit Mars, das Herz-Chakra mit Merkur, das Hals-Chakra mit Jupiter, das
Stirn-Chakra mit Venus und das Kronen-Chakra mit der höchsten Saturn-Schwingung. Und weil
nach alter Vorstellung jeder Tag der Woche unter dem verstärkten Energieeinfluss eines der
namensgebenden Planeten steht, also der Sonntag von der Sonnenenergie dominiert wird,
Montag von der Mondenergie usw., wird auch jedes der Chakras an einem der Wochentage
stärker aktiviert und kann durch die Resonanz mit der ihm zugehörigen Planetenenergie
harmonisiert werden. Dieser regulierende Impuls der planetaren Schöpfungsenergien wandert im
Laufe der Woche vom Wurzel-Chakra am Sonntag, zum Sexual-Chakra am Montag, zum dritten
Chakra am Marstag, dem Dienstag bis schließlich zum Kronen-Chakra am Samstag, dem
Saturntag (im Englischen saturday noch als Saturn-Tag benannt). In der Nacht des Samstags,
dem Sonnabend, also dem Abend vor dem Sonnentag, „wandert“ die Energieaktivierung vom
Scheitel wieder zum Wurzel-Chakra - der Saturn wandelt sich zur Sonne und so findet sich auch
hier das bekannte alchemistische Symbol der Wandlung vom saturnischen Blei zum
Sonnenmetall Gold. Heilung im alchemistischen Sinne geschieht, wenn die Chakras auf diese
rhythmische Resonanz mit den Planeten eingestimmt werden. Tritt also ein Problem im Bereich
des zweiten Chakras auf, wird mit einer Mond-Essenz behandelt, bei einem Ungleichgewicht des
dritten Chakras mit einer Mars-Essenz usw.. Die Persönlichkeits- und Bewusstseinsentwicklung
wiederum wird alchemistisch unterstützt, wenn der Energiefluss von Chakra zu Chakra im
Rhythmus der Wochentage gestärkt wird, indem man täglich wechselnd eine Essenz einnimmt,
die dem jeweiligen Planeten des Tages entspricht, also am Sonntag eine Sonnen-Essenz wie
Rubin, Gold und Ackerwinde, am Mondtag eine Mondessenz wie Silber, Perle und Birne usw.. Auf
diese Weise kann nach alchemistischer Vorstellung die Schwingungsebene der Chakras immer
weiter erhöht werden.

Chakra-Analyse per EPC/GDV-Kirlianfotografie. Linkes Bild vor Einnahme, rechtes Bild


nach Einnahme einer alchemistischen Essenz: die Chakra-Energien sind sofort perfekt
ausgeglichen in der Mittelachse und die farbigen Chakrakreise zeigen mit ihrem
Durchmesser ein hohes Energieniveau (je nach individuellem Gesundheitszustand hält
die Wirkung 4-24 Stunden an, dann muss eine erneute Einnahme erfolgen).

Rückbindung ans Göttliche

Mehr noch: die höhere Resonanz mit den Planetenenergien beim Wandel von der Nigredo- zur
Rubedo-Stufe und der wöchentliche Weg der Lebensenergie vom Wurzel-Chakra zum Kronen-
Chakra ist zugleich auch eine Rückbindung an den Schöpfungsursprung und ans Göttliche: in
den Wochentagen und Planetennamen ist nämlich auch eine Schöpfungsgeschichte verborgen,
die in der griechischen Mythologie der Planetengötter deutlich wird. Saturn entspricht in der
griechischen Mythologie Kronos, Sohn des Uranos, der die älteste Planetengottheit ist. Im
Chakrasystem regiert er das Kronen-Chakra. Venus ist die griechische Aphrodite, die nach
Kronos geboren wird, als der Samen des Uranos ins Meer fällt. Ihr wird das Stirn-Chakra
zugeordnet. Diesen Kindern des Uranos folgen die Kinder von Kronos-Saturn selbst: als erstes
wird Zeus/Jupiter geboren (Hals-Chakra), dann Hermes/Merkur (Herz-Chakra), Ares/Mars
(Solarplexus-Chakra), Artemis/Mond (Sexual-Chakra) und als letztes Apollon/Sonne (Basis-
Chakra). Die Rubedo-Folge der Planeten entspricht also der Geburtsfolge der Planeten-Götter,
der Entwicklungsordnung des Göttlichen. Und indem wir unseren Energiefluss darauf
einstimmen, können wir uns dem göttlichen Ursprung, dem ursprünglichen Schöpfungslicht
hinter dem eingangs beschriebenen „Prisma“ der sieben Planeten öffnen...

Die alchemistischen Chakra-Essenzen


• Kronen-Chakra: Saturn, Amethyst, Vitriol, Buschwindröschen -
Samstag
• Stirn-Chakra: Venus, Diamant, Kupfer, Vergissmeinnicht - Freitag
• Hals-Chakra: Jupiter, Saphir, Zinn, Maiglöckchen/Immergrün -
Donnerstag
• Herz-Chakra: Merkur, Smaragd, Zink, Tollkirsche/Essigrose -
Mittwoch
• Solarplexus-Chakra: Mars, Goldtopas, Eisen, Johanniskraut -
Dienstag
• Sexual-Chakra: Mond, Perle, Silber, Birne - Montag
• Wurzel-Chakra: Sonne, Rubin, Gold, Ackerwinde

Nach indischer Alchemie ergänzt durch:


• 8. Chakra: aufsteigender Mondknoten/Rahu, Zirkon, Antimon,
Lichtnelke – wird zu Samstag gerechnet
• Fuß- und Knie-Chakras: absteigender Mondknoten/Ketu:
Chrysoberyll, Platin, Beinwell – zu Sonntag

In der alchemistischen „Wochenkur“ wird an jedem Wochentag, die


zugehörige Tagesessenz eingenommen. In der indischen Alchemie
traditionell mit den Edelstein-Essenzen, in der „großen Wochenkur“
mit Metall-, Edelstein- und Blüten-Essenzen.

Bilder + Grafiken: © Ulrich Arndt