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Brüssel: Gewählte Vertreter und Akteure aus den südlichen Provinzen fordern das

europäische Parlament dazu auf, Fischerei- und Landwirtschaftsabkommen zwischen


der EU und Marokko zu akzeptieren

Gewählte Beamte und Akteure aus den südlichen Provinzen des Königreichs forderten das
europäische Parlament am Dienstag, den 27. November 2018 dazu auf, Fischerei- und
Landwirtschaftsabkommen zwischen Marokko und der europäischen Union (EU) zu
verabschieden, da diese Region direkte Auswirkungen auf die Entwicklung ausübt.

Bei einem Treffen in der Zentrale des europäischen Parlaments in Brüssel betonten sie, dass
Fischerei- und Agrarabkommen Wohlstand und Beschäftigungsmöglichkeiten schaffen und
die wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen der lokalen Bevölkerung fördern können.

Sie bestanden darauf, dass die gewählten Kommunen die legitimen Vertreter der Bewohner
der südlichen Provinzen seien, und sie wiesen darauf hin, dass Marokko im Bereich der
erweiterten Regionalisierung erhebliche Fortschritte erzielt hat, indem es der Bevölkerung der
Saharauis genehmigt wurde, sie mit vollem Respekt selbst zu verwalten, die kulturellen und
sozialen Besonderheiten durch gewählte Räte in Rücksicht nehmend, die das Niveau der
Regierungsführung und der lokalen Demokratie in der Region widerspiegeln.

Bei dieser Gelegenheit hob der Präsident der Region Dakhla-Oued Eddahab, Ynja Al Khattat,
die wichtigsten Projekte hervor, die in den südlichen Provinzen als Teil eines ehrgeizigen
Entwicklungsmodells durchgeführt wurden, das auf die Verbesserung der natürlichen und
menschlichen Ressourcen in der Region abzielt.

Er verwies in diesem Zusammenhang auf zahlreiche Projekte, die in Dakhla-Oued Eddahab


im Rahmen des Regionalentwicklungsplans umgesetzt wurden, der insbesondere auf der
Schaffung eines maritimen Logistikzentrums und eines Öko-Tourismuszentrums in Dakhla
basiert, zwecks der Stärkung der Infrastrukturen in den Gemeinden El Argoub und Bir
Gandouz sowie zwecks der Aufwertung des regionalen Kulturerbes.

Al Khattat wies auch darauf hin, dass Marokko dank seiner Sahara ein Tor nach Afrika ist, das
europäischen Investoren weitreichende Möglichkeiten eröffnet, um neue Märkte auf diesem
Kontinent zu erkunden.

Der Präsident der Landwirtschaftskammer von Laâyoune, Ahmed Ahmimid, betonte


seinerseits die wichtige Rolle der Fischerei-und-Landwirtschaftsabkommen zwischen
Marokko und der EU bei der Unterstützung der lokalen Entwicklung und der Verbesserung
der Lebensbedingungen der Bevölkerung der Saharauis.

Er forderte die europäische Union außerdem dazu auf, Investitionen in den südlichen
Provinzen einzuspritzen, insbesondere in den Bereichen der Landwirtschaft und der
Seefischerei, wodurch Arbeitsplätze geschaffen werden, vor allem für junge Menschen.

Der Präsident der Vereinigung der Saharauis für nachhaltige Entwicklung und für die
Förderung von Investitionen, Sidi Ahmed Hormat Allah, hat inzwischen die positiven
Auswirkungen der verschiedenen Entwicklungsprojekte in den südlichen Provinzen auf die
lokale Bevölkerung unterstrichen und die wichtige Rolle der weiblichen Kooperativen betont,
um die Frauen zu stärken und ihre finanzielle Unabhängigkeit sicherzustellen.

Er betonte auch die Fortschritte der verschiedenen öffentlichen Dienste in den südlichen
Provinzen, insbesondere im Bildungssektor.

Frau Fatna Saida, Vizepräsidentin des Regionalrates von Laâyoune-Sakia El Hamra,


beleuchtete den Beitrag der Frauen zur Entwicklungsdynamik in den südlichen Provinzen und
wies darauf hin, dass es vielen Frauen gelungen sei, gewählte Räte zu integrieren und sich an
der Verwaltung der lokalen Sache zu beteiligen.

Sie hat auch die städtische Entwicklung hervorgehoben, die diese Provinzen seit ihrer
Rückerlangung durch das Königreich erlebt haben, und dabei die unmittelbaren
Auswirkungen der Fischerei-und-Agrarabkommen zwischen Marokko und der europäischen
Union auf die Region.

In diesem Zusammenhang verwies Frau Saida auf landwirtschaftliche Projekte, die von
jungen Menschen aus der Region initiiert wurden sowie auf die Vorteile, die die Bevölkerung
der südlichen Provinzen von den Einnahmen aus der Fischerei profitiert.

Lamam Ben Brika, ein junger Investor im Agrarsektor, sagte, die südlichen Provinzen hätten
vielversprechende Fähigkeiten und Humanressourcen, die einen wertvollen Beitrag zum
Entwicklungsprozess in der Region leisten können.

Während des Treffens betonten die Abgeordneten einstimmig die erheblichen Fortschritte, die
in den südlichen Provinzen erzielt wurden, was sich im Start einer ganzen Reihe von
Projekten in verschiedenen Bereichen widerspiegelt.

Sie hoben auch die wichtige Rolle der Fischerei-und-Agrarabkommen bei der Konsolidierung
des Entwicklungsprozesses und der Förderung der Lebensbedingungen der lokalen
Bevölkerung hervor.

Dieses Treffen zeichnete sich durch die Vorführung eines Dokumentarfilms über die
sozioökonomische Dynamik der südlichen Provinzen und über die touristischen und
kulturellen Ressourcen aus, die in dieser Region vorhanden sind.

Quellen:

http://www.corcas.com

http://www.sahara-online.net

http://www.sahara-culture.com

http://www.sahara-villes.com

http://www.sahara-developpement.com

http://www.sahara-social.com