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Migrant_innenselbstorganisa-

tionen Vernetzungstreffen
am 11. Juli 2018 in Dortmund

www.bra.nrw.de
Kontakt
Servicestelle Migrantenselbstorganisationen
Tel.: 02931 82-5000
E-Mail: servicestelle.mso@bra.nrw.de
Seibertzstr. 1
59821 Arnsberg
Integrationsbroschüre der Bezirksregierung Arnsberg

Inhalt
1. Einleitung und Tagesablauf............................................................................ 3

2. Ablauf der Veranstaltung............................................................................... 5

3. Feedback ....................................................................................................... 11

4. Fazit............................................................................................................... 12

5. Kurzinfos zu den teilnehmenden Migrant_innenselbstorganisationen.. 13

6. Anlage ........................................................................................................... 18
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Die Teilnehmer_innen

• 28 Vereine und Initiativen:


davon 12 Migrant_innenselbstorganisationen (MSO), die Zuwendungsemp-
fänger im Rahmen einer Unterstützungsförderung des Landes sind

• 16 Vereine/Initiativen, die aktuell von den 12 erfahrenen MSO unterstützt


werden

bei der Veranstaltungsdurchführung haben mitgewirkt:


• Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration NRW (MKFFI)

• Bezirksregierung Arnsberg, Kompetenzzentrum für Integration (KfI)

• Elternnetzwerk NRW – Integration miteinander e.V.

• der Paritätische NRW, Fachberatung Migrant_innenselbsthilfe


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1. Einleitung und Tagesablauf

Erstes Migrant_innenselbstorganisationen-Vernetzungs-
treffen des Kompetenzzentrums für Integration

Im Rahmen ihrer Veranstaltungen für Migrant_innenselbstorganisationen


(MSO) lud das Kompetenzzentrum für Integration (KfI) der Bezirksregierung
Arnsberg am Freitag, 11. Juli 2018 von 14 bis 18 Uhr zu einem Erfahrungsaus-
tausch und Netzwerktreffen in die Goebenstraße 25 in Dortmund ein.

Eingeladen wurden zum ersten Vernetzungstreffen des KfI zunächst gezielt


MSO, die sich momentan in der MSO-Landesförderung, im Baustein „Unter-
stützung, Qualifizierung und Vernetzung“ befinden, sowie Vertreter_innen von
MSO und Initiativen, die von diesen erfahrenen Vereinen im Rahmen der För-
derung unterstützt werden. Insgesamt haben 28 Vereine und Initiativen teil-
genommen.

Außerdem haben das Elternnetzwerk NRW, die Fachberatung Migrant_innen-


selbsthilfe der Paritäter sowie das MKFFI als zuständiges Ministerium mitge-
wirkt und ihre Expertise einfließen lassen.

Da der Wunsch zu einem Treffen in diesem Rahmen von den Akteuren selbst
geäußert wurde, hatten alle Teilnehmenden dasselbe Anliegen:

• mehr über die inhaltliche Arbeit und Angebote der Veranstaltungsteilneh-


mer_innen zu erfahren
• miteinander zu kooperieren und zu vernetzen
• Erfahrungsaustausch
• Feedback zur MSO-Förderung erhalten bzw. geben
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Bei einer Förderung von Unterstützung, Qualifizierung und Vernetzung wer-


den regionale Projekte gefördert, in denen erfahrene MSO mindestens drei
unerfahrene MSO unterstützen, qualifizieren sowie vernetzen und dabei ins-
besondere organisatorisches Wissen zur Verfügung stellen. Weitere Informa-
tionen zur MSO-Förderung: http://www.kfi.nrw.de/Foerderprogramme/MSO.

Neugierig waren wir bereits vor dem eigentlichen Treffen in Bezug auf die An-
gebots- und die Themenvielfalt, die die Migrant_innenselbstorganisationen
mit ihrer Arbeit abdecken: Um also einen Überblick über die jeweiligen Inte-
ressen und Aufgaben der Eingeladenen zu bekommen und auch weitergeben
zu können, wurden diese im Vorfeld gebeten einen kurzen Steckbrief mit den
wesentlichen Fakten rund um ihre Vereinsarbeit und -strukturen auszufüllen.
Die entsprechende Übersicht ist dem Protokoll angehängt (siehe 5. Kurzinfor-
mationen zu den teilnehmenden Migrant_innenselbstorganisationen).
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2. Ablauf der Veranstaltung

Vernetzungstreffen Migrant_innenselbstorganisationen
in der „Unterstützungsförderung“

11.07.2018, 14:00–18:30 Uhr


in Dortmund, Goebenstraße 25, Raum 106

Grußwort: Jürgen Kraska, KfI, BRA


14:00 Uhr Keynote: Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani, MKFFI
Moderation und Vorstellung der MSO: Bianca Hoffmann

Pause

1. Workshop-Phase:
15:30 Uhr Kennenlernen; vier festgelegte Gruppen, je zwei Gruppen
„Unterstützer_innen“/“Unterstützte“

2. Workshop-Phase:
16:15 Uhr
Ist-Analyse und Bedarfe; Gruppen wie in Phase 1

Vorstellung der Ergebnisse


18:00 Uhr
Resümee und Ausblick

Nach einleitenden Worten des Hauptdezernenten des KfI, Herrn Jürgen Kras-
ka, unterstrich der Abteilungsleiter Integration im MKFFI, Prof. Dr. Aladin
El-Mafaalani, in einem Impulsvortrag die Bedeutung der Migrant_innenselbst-
organisationen für das Gelingen der Integration in Deutschland. Die Anerken-
nung und Förderung von Migrantenorganisationen seien dabei wichtige Vor-
aussetzungen für eine Integrationspolitik mit und nicht nur für Migrant_innen.
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In keinem anderen Land organisieren sich Migrant_innen derart stark selbst


in Vereinen verschiedener Ausrichtungen wie in Deutschland, rund 20.000
MSO gibt es im Bundesgebiet. Die anschließende Möglichkeit zur Fragestel-
lung nutzten viele der Anwesenden und brachten Herrn El-Mafaalani auch ihre
persönlichen Sichtweisen und Anregungen näher.

Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani (MKFFI) Jürgen Kraska (KfI)

Nach den einleitenden Worten folgte die Workshop-Phase mit anschließender


Feedbackrunde.

Die TeilnehmerInnen wurden für die Workshop-Phase in vier ähnlich große


Gruppen eingeteilt, je zwei bestehend aus VertreterInnen der erfahrenen und
zu unterstützenden MSO. Die Aufteilung erfolgte, um den unterschiedlichen
Perspektiven und Erfahrungsschätzen der Vereine Rechnung zu tragen.

Inputgeber und Moderatoren waren jeweils zwei Vertreter_innen der Netz-


werkpartner:

• Rote Gruppe: Frau Hunke (MKFFI) und Herr Hetmann (KfI)


• Blaue Gruppe: Herr Kumru und Frau Martinez Valdes (Paritäter)
• Grüne Gruppe: Frau Schneider und Frau Fleischhauer (KfI)
• Gelbe Gruppe: Frau Holz (Elternnetzwerk) und Herr Bräker (KfI)

In der ersten Workshop-Phase stellten sich einzelne Teilnehmende gegensei-


tig vor, um den Gegenpart dann der gesamten Gruppe vorzustellen. Hierbei
wurden bereits erste Kontakte geknüpft, Gemeinsamkeiten entdeckt und In-
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Fragen aus dem Publikum

Kennenlernphase in den Gruppen


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teresse an gegenseitigen Projekten bekundet. Diese sehr lebendige und kom-


munikative Kennenlernphase lieferte zudem den Einstieg für die zweite Work-
shop-Phase – die eigentliche Arbeitsphase.

Die zweite Phase orientierte sich hauptsächlich an Leitfragen, die einerseits


die bisherigen Erfahrungen in der aktuellen MSO-Förderung abbilden sollten,
aber auch Verbesserungsvorschläge und Anregungen für die Zukunft, die für
MKFFI und KfI wertvolle Hinweise für die weitere Arbeit sind.

Die Teilnehmenden stellten ihre Vereine vor und diskutierten in lockeren Grup-
pen über ihre Erfahrungen, sprachen über die Angebote, die gut oder weniger
gut angenommen wurden, über den Vernetzungsgedanken sowie über Verbes-
serungsmöglichkeiten ,was die Kooperation mit Förderbehörden sowie das
aktuelle MSO-Förderprogramm angeht.

Im Folgenden werden die wichtigsten Aussagen der Teilnehmenden zusam-


mengefasst – Auflistung aller genannten Aspekte ist in tabellarischer Form
der Dokumentation angehängt (siehe 6. Anlage).

Erfahrene Migrant_innenselbstorganisationen

Welche Erwartungen hatten wir zu Beginn der Förderung?


Deutlich wurde, dass die MSO zu Beginn der Förderung besonders Unterstüt-
zung und Hilfe durch das KfI und das MKFFI bei rechtlichen Fragen oder zur
Antragstellung erwartet haben, um feste Strukturen entwickeln zu können.

Welche Angebote der MSO wurden (nicht) gut angenommen?


Die MSO berichteten, dass jedes ihrer Angebote gut angenommen wurde. Da-
runter sind vor allem Angebote wie Beratung, Workshops, Qualifizierung oder
auch Gesundheit und Prävention.

Welche Rolle hat die Vernetzung im Projekt gespielt?


Vernetzung hat für die MSO im Projekt eine sehr große Rolle gespielt. Hierbei
haben sich die Teilnehmenden allerdings nur auf die verschiedenen Vernet-
zungsarten, wie beispielsweise Messen, Gespräche, etc. bezogen. Aber auch
das Zurverfügungstellen von Räumlichkeiten wurde genannt.
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Welche Verbesserungsmöglichkeiten gibt es, was die Kooperation


angeht, was das Förderprogramm angeht?
Als Verbesserung wünschen sich die MSO eine Vereinfachung der Antragsstel-
lung durch mehr Beratung und Kontakt. Doch auch frühere Informationsflüs-
se und Bewilligungen durch das Ministerium und die Bezirksregierung wurden
gewünscht. Außerdem war auch eine zunehmende Vernetzung durch zum Bei-
spiel einen MSO-Newsletter bei vielen MSO ein interessantes Thema.

Unterstützte Migrant_innenselbstorganisationen

Welche Erwartungen hatte ich zu Beginn der Unterstützung/des


Projekts? Wurden die Erwartungen erfüllt?
Die TeilnehmerInnen wünschten sich ebenfalls eine stärkere Beratung. Hier
wurde auch deutlich, dass gerade neue MSO, mit wenig Erfahrung im Umgang
mit Behörden Schwierigkeiten haben, Formulare und Hinweise in Verwaltungs-
sprache zu verstehen und korrekt auszufüllen.

Welche Angebote waren hilfreich, welche hinderlich?


Die bestehenden Angebote, auch der unterstützenden MSO, wurden durch-
weg als hilfreich erachtet. Insbesondere Beratung, Hilfe und Bildungsfahrten
wurden positiv bewertet.

Welche Rolle hat die Vernetzung im Projekt gespielt?


Junge MSO vernetzen sich besonders schnell mit für sie relevanten Integra-
tionsakteuren, wenn sie mit erfahrenen MSO in Kontakt treten. Ferner bilden
Messen und regionale Veranstaltungen gute Möglichkeiten neue MSO kennen-
zulernen. Gute Netzwerke bestehen häufig auch mit anderen MSO einer glei-
chen oder ähnlichen Herkunftskultur/-region.

Welche Verbesserungsmöglichkeiten gibt es, was die Kooperation


angeht, was das Förderprogramm angeht?
Auch hier wurde der Wunsch der Vereinfachung der Antragstellung geäußert.
Außerdem wurden mehr Treffen und Austausch gewünscht. In Ablehnungsbe-
scheiden sollten nach Möglichkeit genauere Gründe für die Ablehnung aufge-
führt werden.
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3. Feedback
Am Ende des Vernetzungstreffens hatten die Teilnehmenden die Chance Feed-
back zu geben. Dieses konnte allgemein zur Veranstaltung, aber auch zu den
Themen Moderation, Methodik oder ähnlichem gegeben werden.

Das Feedback sowie Hinweise und Ideen für Folgeveranstaltungen wurden


nicht im Plenum gegeben, sondern schriftlich auf Karten, an einer Meta-Plan-
wand gesammelt, um das Feedback nachträglich genau dokumentieren zu
können.

Die Auswertung fiel sowohl aus Teilnehmenden- als auch aus Veranstaltenden-
sicht positiv aus. Lockere Gespräche in kleinen Gruppen schätzten alle Be-
teiligten an der Veranstaltung. Das führte zu offenen, konstruktiven Diskussio-
nen – auch im informellen Rahmen neben dem Programm. Ein Gruppengefühl
stellte sich für die Mehrheit der Teilnehmenden dadurch sehr schnell ein. Wei-
tere Treffen dieses Formates wurden gewünscht. Auch die Durchführungswei-
se kam bei den Beteiligten sehr gut an.
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4. Fazit
Neben einem Austausch über und die Selbsterfahrung zu verschiedenen Pro-
jekten standen vor allem hier für die „jungen“ MSO die zahlreichen Ideen im
Vordergrund, die sie für zukünftige Projekte mitnahmen. Die Teilnehmer_in-
nen nahmen vor allem neue Kontakte und gute Gespräche zur Umsetzung von
Projekten und Maßnahmen im Rahmen der MSO-Förderung mit. Besonders
die Möglichkeit mit Ansprechpartner_innen rund um die Landesförderung und
der MSO-Beraterstrukturen in den persönlichen Kontakt treten zu können,
sollte auch bei weiteren Vernetzungstreffen berücksichtigt werden, da dies
von den Teilnehmenden sehr geschätzt wurde.

Auch die Bezirksregierung profitierte von der Veranstaltung. Auf der einen
Seite konnten intensive Gespräche mit MSO-VertreterInnen geführt werden,
die sehr gute Einblicke in die Praxis der Vereinsarbeit ermöglichten, auf der
anderen Seite konnten während des gesamten Workshops und auch durch das
Feedback verschiedene Verbesserungsvorschläge gesammelt und Informatio-
nen zusammengefasst werden, die den Förderbereich und den Serviceaspekt
betreffen. Besonders im Hinblick auf die Beratung und das Antragsverfahren
wurden vermehrt Verbesserungsvorschläge geäußert. Diese möchte das KfI
ebenfalls nutzen, um das Beratungsangebot in Zukunft noch individueller und
bedarfsorientierter zu gestalten, damit wiederum besonders „junge“ MSO in
die Lage versetzt werden können sicherer Anträge stellen zu können.
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5. Kurzinfos zu den teilneh-


menden Migrant_innen-
selbstorganisationen

Erfahrene Migrant_innenselbstorganisationen:

1. Alevitische Gemeinde Dortmund


Die Hauptherkunftsgruppe der Mitglieder sind hauptsächlich Aleviten. Die
Aktivitäten des Vereinslebens sind vor allem Beratung, Jugendarbeit, Einsatz
gegen Ausländerfeindlichkeit und Rassismus sowie Freizeitangebote.

2. Alevitische Gemeinde Hochsauerlandkreis Kultur & Cemhaus


Die Hauptherkunftsgruppe der Mitglieder stammt aus der Türkei. Die Aktivitä-
ten des Vereinslebens sind vor allem Gemeindearbeit, religiöse, kulturelle und
Bildungsveranstaltungen, Angebote für Jugendliche sowie Vernetzung und
Austausch mit anderen Vereinen.
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3. Bund der Alevitischen Jugendlichen in NRW e.V.

Die Mitglieder des Vereins sind Türken, Kurden und Aleviten. Die Aktivitäten
des Vereinslebens sind vor allem Jugend-, Bildungs- und Integrationsarbeit.

4. Elternnetzwerk e.V.
Die Mitglieder stammen aus über 50 verschiedenen Herkunftsländern. Die Ak-
tivitäten des Vereinslebens sind vor allem Bildungskonferenzen, Ausbildung
von Eltern-BegleiterInnen, Seminare, Qualifizierungs- und Vernetzungsange-
bote und Mehrgenerationenprojekte.

5. Integration-Kultur-Zentrum e.V.
Die Hauptherkunftsgruppe der Mitglieder stammt aus Russland. Die Aktivi-
täten des Vereinslebens sind vor allem Interkulturelle Seniorenarbeit, Ausstel-
lungen, Deutschkurse für Senioren, Elternarbeit, Erziehung und viele weitere.

6. Jappo e.V.
Das Herkunftsland der Mitglieder ist Senegal. Die Aktivitäten des Vereinsle-
bens sind vor allem Integration, Kultur, Sport, Beratung, Genderthemen sowie
Jugend- und Entwicklungszusammenarbeit.

7. Multikulturelles Forum e.V.


Die Herkunft der Mitglieder ist vielfältig. Die Aktivitäten des Vereinslebens
sind vor allem Arbeits- und Ausbildungsmarktvermittlung, Qualifizierung, Be-
ratung, Sprachvermittlung, Prävention und Gesellschaft.

8. Raum der Kulturen Neuss e.V.


Die Herkunft der Mitglieder ist vielfältig und spricht alle Menschen mit Migra-
tionshintergrund an. Die Aktivitäten des Vereinslebens sind vor allem der Ein-
satz für Gleichberechtigung.

9. Train of Hope Dortmund e.V.


Die Mitglieder sind allgemein Menschen mit Migrationshintergrund. Die Ak-
tivitäten des Vereinslebens sind vor allem auf Hilfsarbeit und Unterstützung
gerichtet.
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10. Verein zur Förderung der Bildungs- und Kulturarbeit in Essen e.V. c/o
Interkulturelles Zentrum Kreuzer
Die Aktivitäten des Vereinslebens sind vor allem die Förderung der Arbeit von
MSO, des interkulturellen Zusammenlebens und internationaler Gesinnung.

11. Viele in Eins e.V.


Die Hauptherkunftsländer der Mitglieder sind Kamerun, Kongo, Angola, Gui-
nea und auch Deutschland. Die Aktivitäten des Vereinslebens sind vor allem
Sport, Musik, Bildung, Beratung, Qualifizierung und Freizeitaktivitäten.

12. VIRA e.V.


Die Hauptherkunftsgruppe der Mitglieder stammt aus Russland. Die Ak-
tivitäten des Vereinslebens sind vor allem Integration, Kultur und Hilfe bei
Problemen.

Zu unterstützende Migrant_innenselbst-
organisationen:

1. Alevitischer Kulturverein Paderborn e.V.


Das Hauptherkunftsland der Mitglieder ist die Türkei. Die Aktivitäten des Ver-
einslebens sind vor allem Gemeindearbeit, religiöse, kulturelle und Bildungs-
veranstaltungen, Angebote für Jugendliche sowie Vernetzung und Austausch
mit anderen Vereinen.

2. BEKIND e.V.
Die Hauptherkunftsländer der Mitglieder sind Deutschland, Marokko, Brasi-
lien, Indien, Palästina und Spanien. Das Gestalten und Umsetzen von inter-
kulturellen Projekten im Bereich Tanz, Musik und Kunst bestimmen das Ver-
einsleben.

3. DKK – Deutsch Kongolesische Kultur


Die Hauptherkunftsländer der Mitglieder sind der Kongo, Kamerun und
Deutschland. Die Aktivitäten des Vereinslebens sind vor allem Freizeitaktivi-
täten, Kulturveranstaltungen und Musik.
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4. G.O.E.K. e.V. Leverkusen


Die meisten Vereinsmitglieder stammen aus dem Kongo. Die Aktivitäten des
Vereinslebens sind vor allem Jugend- und Integrationsarbeit, Entwicklungshil-
fe sowie Sport und Kultur.

5. Komiciwan NRW
Die Mitglieder sind hauptsächlich Kurden. Die Aktivitäten des Vereinslebens
sind vor allem Partizipation, Sprachförderung und Gleichberechtigung.

6. Le Cri des opprimés – Schrei der Unterdrückten e.V.


Die Hauptherkunftsländer der Mitglieder sind unter anderem der Kongo, An-
gola, Kamerun und Deutschland. Die Aktivitäten des Vereinslebens sind vor
allem Seminare und Informationsveranstaltungen über gesellschaftliche The-
men, Freizeit- und Sportangebote oder auch Koch-, Mal-, Tanz-, oder Theater-
kurse.

7. Lichtpunkt in der Welt e.V.


Die Mitglieder stammen aus Syrien und Deutschland. Die Aktivitäten des Ver-
einslebens sind vor allem Seminare und Workshops zu den Themen Studium,
Beruf und Bildung, Beratung und Hilfe rund um die neue Heimat oder Ara-
bischunterricht.

8. Maison Afrika Essen


Die Hauptherkunftsländer der Mitglieder sind der Kongo und Madagaskar. Die
Aktivitäten des Vereinslebens sind vor allem Integrationsberatung, Unterstüt-
zung der örtlichen Regelberatungseinrichtung und entwicklungspolitische Bil-
dungs- und Informationsarbeit.

9. Mala Ezidxan Dortmund und Umgebung e.V.


Das Hauptherkunftsland der Mitglieder ist der Irak. Die Aktivitäten des Ver-
einslebens sind vor allem Vernetzung, Hilfe bei Problemen und Interessens-
vertretung.

Aufführung „Iphigenie“ von Kostas Papakostopoulos


10. NEIK e.V.
nach Euripides des Deutsch-Griechischen Theaters e. V.
© Meyer Originals
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Die Mitglieder stammen aus der Türkei, dem Irak, Sri Lanka und Russland. Die
Aktivitäten des Vereinslebens sind vor allem Integration, Zusammenarbeit mit
verschiedenen Nationalitäten und Interkulturelle Jugendarbeit.

11. NRWelt. Kunst und Kultur e.V.


Das Hauptherkunftsland der Mitglieder stammt aus Russland. Die Aktivitäten
des Vereinslebens sind vor allem der Kulturaustausch, Vernetzung, Förderung
des kulturellen Nachwuchses oder auch Veranstaltungen zu verschiedenen
Themen.

12. SLC-NRW e.V.


Die Mitglieder des Vereins haben ihre Wurzeln in Sierra Leone. Die Aktivitäten
des Vereinslebens sind vor allem Gesundheit, Bildung, Integration, Familie, Be-
ruf, Jugend und Entwicklungshilfe.

13. Tamilischer Kultur- und Wohlfahrtsverein e.V.


Die Hauptherkunftsgruppe der Mitglieder sind Tamilen. Die Aktivitäten des
Vereinslebens sind vor allem Religion, Tanz- und Sportkurse, Kulturfeste,
Nachhilfe- und Computerkurse.

14. Terno Drom


Die Hauptherkunftsgruppe der Mitglieder stammt aus Südosteuropa. Die Ak-
tivitäten des Vereinslebens sind vor allem die internationale Gesinnung, Tole-
ranz auf allen Gebieten der Kultur schaffen, Mobilisierung und Empowerment.

15. Verein Junger Deutsch-Afrikaner


Die Mitglieder sind hauptsächlich junge Menschen mit afrikanischem Migra-
tionshintergrund. Die Aktivitäten des Vereinslebens sind vor allem Beratung
und Unterstützung.

16. X-Faktor e.V.


Das Hauptherkunftsland der Mitglieder ist Russland. Die Aktivitäten des Ver-
einslebens sind vor allem Kulturseminare, Sprachcafés für Senioren, Theater-
kurse oder auch Nachhilfe.
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6. Anlage

Tabellarische Dokumentation der Workshop-Ergebnisse

Workshop - Ergebnisse der erfahrenen Migrant_innenselbstorganisationen


Erwartungen Angebot Vernetzung Verbesserung

Unterstützung • Prävention Eigenständige • Vereinfachte


und Beratung und Aufklä- Vernetzung Antragsstel-
durch die BRA/ rung untereinander lung
MKFFI bei/ • Gesundheit • Einfachere
durch • Judentum Sprache
• Antragsstel- • Homosexuali- • Mehr Be-
lung tät ratung
• Rechtliche
Fragen
• Schulungen

Große Unter- Beratung, Be- Räumlichkei- Vernetzung


stützung der zu treuung und ten für Feiern ausbauen
unterstützen- Kontaktvermitt- untereinander • MSO-News-
den MSO lung bei/im zur Verfügung letter
• Vereinsgrün- stellen • Informations-
dung weitergabe
• Sozialbereich über andere
• Sensiblen Vereine
Themen
• Rechtlichen
Themen
• Räumlichkei-
ten organisie-
ren
Ein gelungenes Projekt: Generationen-
übergreifendes Lernen mit dem NISA e. V.
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Erwartungen Angebot Vernetzung Verbesserung

Menschen er- Workshops Mundpropa- Besserer und


reichen und die • EDV ganda früherer Infor-
Kultur näher • VN mationsfluss
bringen • Rassismus über Förderung
• Diskriminie- im Folgejahr
rung
• Buchhaltung

Feste Struktu- Einzelberatung Messen Mehr Vor-Ort-


ren entwickeln Prüfung

Qualifizierung Kommunale Sicherheit in


Integrations- der Planung
zentren

Inhaltlicher Förderung
Input • Empower-
• Jugendarbeit ment
• Jugendarbeit

Auch ohne
Eigenkapital
fördern

Frühere Be-
willigung

Referenten-
pool einführen
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Workshop – Ergebnisse der zu unterstützenden Migrant_innen-


selbstorganisationen:
Erwartungen Angebot Vernetzung Verbesserung

Orientierungs- Seminare Öffentlichkeits- Bundesländer-


hilfe nach Ver- • Finanzierung arbeit übergreifende
einsgründung • Anmietung Vernetzung
von Räum-
lichkeiten

Unterstützung Beratung und Regionale Ver- Veranstaltun-


und Beratung Hilfe bei netzung durch gen über die
der BRA (bei) • Satzungen • Projekte lokale Ebene
• Behörden- • Interner Ver- • Seminare hinaus
sprache einsarbeit • Förderung
• Rechtlichen • Finanzierung • Räumlich-
Fragen • Antragsstel- keiten
• Vor Vereins- lung
gründung
• Nach Vereins-
gründung

Frauenförde- Bildungsfahrten Treffen Mehr Treffen,


rung Austausch und
Schulungen

Solidarität Aufbrechen von


Konkurrenzsi-
tuationen durch
zunehmende
Transparenz
der Projekte
durch bspw.
Broschüren
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Erwartungen Angebot Vernetzung Verbesserung

Eigenanteil
bei Einzelpro-
jektförderung
sollte gesenkt
werden

Verbesserter
Zugang zu
Fördermitteln

Anträge und
Förderkonzep-
tion in einfa-
cher Sprache
anbieten

Ausführlichere
Begründung
bei Ablehnung
Notizen
Land Nordrhein-Westfalen
vertreten durch die

Bezirksregierung Arnsberg
Seibertzstraße 1
59821 Arnsberg
Telefon 02931 82-0
Telefax 02931 82-2520
poststelle@bra.nrw.de
www.bra.nrw.de