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Migranten(dach)organisationen

in Deutschland
Impressum

Herausgeber
Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration,
Flüchtlinge und Integration
11012 Berlin
www.integrationsbeauftragte.de
E-Mail: as@bk.bund.de

Umsetzung durch Auftragnehmer:


MOZAIK gemeinnützige Gesellschaft
für interkulturelle Bildungs- und Beratungsangebote mbH
Herforderstr. 46
33602 Bielefeld

Leitung:
Dipl.-Ing. Cemalettin Özer (MOZAIK gGmbH)

Durchführung und Text:


Şenol Keser, M.A. (MOZAIK gGmbH)

Gestaltung:
art-media-studio UYANIK

Bildnachweis
Jegliche Bilder bzw. Logos wurden von den Vereinen zur Verfügung gestellt.
Alle Rechte an den Bildern liegen bei den jeweiligen Vereinen.
Stand: August 2011


Inhalt

Vorwort 4

1. Einführung 6

2. Durchführung und Methode 7

3. Dokumentation bundesweiter und überregionaler Migranten(dach)organisationen 9


3.1 Kurzvorstellung der erfassten Migranten(dach)organisationen 9
- Bundesweit tätige Migrantenorganisationen 9
- Regional tätige Migrantenorganisationen 39
- Landesnetzwerke von Migrantenorganisationen 49
- Migrantenorganisationen mit besonderer fachlicher Ausrichtung 59
- Religiöse Migranten(dach)organisationen mit integrativer Arbeit 73

3.2 Visitenkarten von weiteren Migranten(dach)organisationen 82

4. Entwicklung von bundesweiten und überregionalen Migranten(dach)organisationen 84

5. Handlungsempfehlungen der Migranten(dach)organisationen 86

6. Anhang 88
6.1 Liste aller angefragten bundesweit 88
und überregional tätigen Migranten(dach)organisationen
6.2 Abkürzungsverzeichnis 90
6.3 Fragebogen zur Erfassung von bundesweit tätigen Migranten(dach)organisationen 92
6.4 Fragebogen zur Erfassung von überregional tätigen Migrantenorganisationen 95
6.5 Quellenverzeichnis 98


Vorwort
Foto: Regierung Online

Die Menschen, die in den letzten Jahrzehnten nach Im Zuge dieser Veränderungen hat sich die Rolle der
Deutschland eingewandert sind, haben frühzeitig be- damals so genannten Ausländervereine geändert. Sie
gonnen, sich in Gruppen, Vereinen und Organisa- haben sich zu Migrantenorganisationen mit vielfäl-
tionen zusammenzufinden. Zuerst half man sich ge- tigen Interessen und Aufgaben entwickelt. Sie ver-
genseitig dabei, die praktischen Alltagsfragen in der treten die Anliegen von Migrantinnen und Migran-
neuen Umgebung zu bewältigen. Aber die von Mig- ten in der Gesellschaft. Sie pflegen die sprachlichen
rantinnen und Migranten selbst gegründeten Vereine und kulturellen Traditionen. Sie engagieren sich
hatten noch eine zweite sehr wichtige Funktion. Sie in Integrationsprojekten und binden das ehrenamt-
waren Brücke zur Heimat. In den Vereinslokalen liche Engagement ihrer Mitglieder ein. Für Migran-
und Treffpunkten sprachen die Menschen ihre Mut- tinnen und Migranten der ersten Generation sind die
tersprache. Sie teilten ihre Erfahrung, so weit von ih- Vereine weiterhin ein Stück Heimat. Die zweite und
rer bisherigen Heimat und der Familie getrennt zu dritte Generation engagiert sich in Migrantenorgani-
leben und sich in einem neuen Land zurechtfinden sationen, weil sie ein Teil Deutschlands ist und ihrer
zu müssen. Stimme Gehör verschaffen möchte.

Viele Millionen Menschen aus den Anwerbestaaten Heute ist in Deutschland eine Vielzahl unterschied-
kehrten nach einem oder mehreren Arbeitsaufenthal- licher Zusammenschlüsse tätig: Ausländervereine,
ten in ihre Heimat zurück. Viele Millionen blieben in interkulturelle Initiativen, Migrantenorganisationen,
Deutschland. Ihre Familien zogen nach und Familien Migrantendachverbände, Migrantennetzwerke, nach
wurden neu gegründet. Die Arbeitsmigrantinnen und Herkunftsgruppen organisierte oder übernationale
-migranten wurden Teil der deutschen Bevölkerung. Zusammenschlüsse sowie fachspezifische Organi-
Auch Flüchtlinge oder andere Migrantengruppen sationen insbesondere in den Bereichen Wirtschaft,
wie Studierende ließen sich dauerhaft in Deutsch- Gesundheit, Bildung, Sport oder Medien. Diese Or-
land nieder. Ihr Engagement trug zur Vielfalt der In- ganisationsvielfalt finden wir im Bund, in den Län-
teressen von Migrantenorganisationen bei. dern und Kommunen. Dabei waren Migrantenorga-
nisationen zuerst vor Ort wichtige Ansprechpartner.


Viele der Migrantenorganisationen haben sich von Es besteht zunehmend Bedarf an Informationen
einer Brücke in die alte Heimat zu einer Brücke in über Migrantenorganisationen. Deshalb habe ich di-
die Gesellschaft entwickelt. Sie sind auch ein Motor ese Broschüre erstellen lassen. Die Informationen
der interkulturellen Öffnung der Gesellschaft und ein über bundesweit und überregional tätige Migranten-
Partner der Integrationspolitik geworden. (dach)organisationen sind hier erstmals systematisch
aufbereitet worden. Die Broschüre soll allen Perso-
Ich habe für die Bundesregierung beim ersten Inte- nen und Organisationen dienen, die sich über Mig-
grationsgipfel 2006 Migrantenorganisationen erst- ranten(dach)organisationen informieren oder Kon-
mals als Partner einbezogen. Sie haben aktiv an der takt zu ihnen aufnehmen wollen. Sie finden hier ei-
Erarbeitung des Nationalen Integrationsplans mitge- nen Überblick über eine große Anzahl von bundes-
wirkt. Sie sind uns ein wichtiger Berater in regelmä- weit tätigen Migranten(dach)organisationen sowie
ßigen Dialogveranstaltungen geworden. Und selbst- exemplarisch über einige der Landesnetzwerke und
verständlich sind Migrantenorganisationen in den der überregional tätigen fachspezifischen Verbände.
neu geschaffenen Beirat der Integrationsbeauftrag- Die von den Organisationen selbst erstellten Kurz-
ten berufen worden. Denn unser Leitgedanke war vorstellungen informieren Sie über die Entwick-
von Beginn an: Wir reden nicht übereinander son- lungsgeschichte und die Tätigkeitsschwerpunkte des
dern miteinander. Vereins; darüber hinaus finden Sie dort die Kontakt-
daten.
Die Bedeutung von Migrantenorganisationen für die
Integration von Migrantinnen und Migranten findet Eine solche Dokumentation stellt immer eine Aus-
heute breite Anerkennung. Sie werden aktiv ange- wahl dar und ist nicht abschließend. Da sich die Si-
fragt, an Gremien und Beiräten mitzuwirken oder in tuation der Migrantenorganisationen laufend verän-
Projekten zu kooperieren. Viele Verbände, Organisa- dert, soll die vorliegende Broschüre in einem Jahr
tionen und Einrichtungen haben sich in den letzten aktualisiert und gegebenenfalls erweitert werden.
Jahren an mich gewandt auf der Suche nach mög- Die aktualisierte Fassung finden Sie künftig unter
lichen Partnern aus dem vielfältigen Spektrum von www.integrationsbeauftragte.de.
Migrantenorganisationen. Sie setzen bei der Gestal-
tung des gesellschaftlichen Zukunftsthemas Inte- Ich hoffe, diese Broschüre wird allen Interessierten
gration auf die Mitwirkung von Migrantenorganisa- den Zugang zu Migranten(dach)organisationen er-
tionen. Inzwischen sind die bundesweit und überre- leichtern und auch die Migranten(dach)organisatio-
gional tätigen Migrantendachverbände in weiteren nen untereinander zur weiteren Zusammenarbeit an-
Gremien vertreten. Sie bringen sich in die Integrati- regen.
onspolitik ein. Sie wirken ganz konkret an Integra-
tionsprojekten und –maßnahmen mit. Nicht zuletzt
haben die Migrantendachorganisationen selbst einen
Gewinn aus ihrer Kooperation gezogen. Sie sind in-
zwischen besser vernetzt und arbeiten in vielen Pro- Prof. Dr. Maria Böhmer
jekten zusammen.


1. Einführung

Wir blicken auf eine jahrzehntelange Migrationsge- z.B. Akademikervereine, Bildungsvereine, Eltern-
schichte in Deutschland zurück, in der unterschied- vereine, Herkunftsvereine, Kulturvereine, religiöse
lichste Migrantenorganisationen entstanden sind. Vereine etc. Neben dem Schwerpunktthema der Or-
Migrantenorganisationen sind die von Migrantinnen ganisation, nehmen zusätzliche Themen Raum ein,
und Migranten gegründeten Zusammenschlüsse bzw. wie z.B. Ausbildung, Erziehung, Familie, Politik,
Vereine. Migrantinnen und Migranten begannen sich Öffentlichkeitsarbeit, Senioren, Jugend etc. Im Lau-
in Deutschland nach Aufnahme ihrer Arbeit in ihrem fe der Jahrzehnte sind einige in ihren Anfängen von
Gastland aus verschiedenen Motiven zusammenzu- kleineren Migrantenorganisationen zu überregio-
finden. Alle Organisationen hatten zur Grundlage ei- nalen und bundesweit agierenden Dachorganisati-
nen Ort der Begegnung zu schaffen, den Dialog zu onen gewachsen. Die Dokumentation gibt hier einen
fördern, eigene Interessen durchzusetzen und Brü- Einblick in eine junge Organisationsform einer in
cken in die Gesellschaft zu bauen. Darüber hinaus Deutschland lebenden Bevölkerungsgruppe. Es wer-
dienten die Migrantenorganisationen dazu, dass sich den 32 Migranten(dach)organisationen dargestellt,
die Mitglieder mit migrantenspezifischen Themen die als bundesweit oder überregional tätige Dachver-
auseinandersetzen konnten und ihnen der Weg zur bände und Netzwerke in Deutschland aktiv sind. Ne-
Teilhabe am Alltagsgeschehen in Deutschland er- ben Angaben zu Strukturen und Aktivitätsschwer-
leichtert wurde. In diesem Zusammenhang gehen die punkten vermittelt die Dokumentation auch einen
Identitätsentwicklung und gleichzeitig die Integra- Überblick über die entstehungsgeschichtlichen Hin-
tionsbemühung in der neuen Heimat Hand in Hand. tergründe und die Motive für ihre Gründung. Zusam-
Heute sind ca. 16.0001 Migrantenorganisationen mengefasst werden überdies auch Handlungsemp-
in Deutschland zu verzeichnen, von denen einige fehlungen und Vorschläge zur Verbesserung der Inte-
nicht nur an Größe, sondern vor allem als Vermitt- gration und interkulturellen Öffnung bzw. Koopera-
ler für den interkulturellen Dialog in der gesamt- tion, aus Sicht der befragten Organisationen.
gesellschaftlichen Öffentlichkeit an Bedeutung ge-
wonnen haben. Schätzungsweise liegt die tatsäch- Die Migranten(dach)organisationen werden in al-
liche Zahl der Migrantenorganisationen bei 20.000. phabetischer Reihenfolge in Form einer Kurzvorstel-
Die erfasste Zahl von 16.000 bezieht sich lediglich lung dargestellt. Ein Kurzverzeichnis findet sich je-
auf die Erfassung im Ausländervereinsregister, das weils auf Seite 9, 39, 49, 59 und 73. Ein Verzeich-
alle Vereine ausländischer Drittstaatsangehöriger in nis weiterer Migranten(dach)organisationen, die im
Deutschland registriert. Hinzu kommen alle Organi- Rahmen der Recherche kontaktiert wurden, aber kei-
sationen von Migrantinnen und Migranten aus den ne umfangreichen Informationen beisteuern konn-
Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie die ten, findet sich in Kap. 3.2. in Form von Visitenkar-
Organisationen und Initiativen, deren Vorstand bzw. ten, die die wichtigsten Kontaktdaten enthalten. An-
Mitgliedschaft nicht überwiegend aus ausländischen zumerken ist, dass es sich bei dieser Erfassung der
Staatsangehörigen gebildet wird und die daher nicht Migranten(dach)organisation um eine Auswahl han-
als Ausländervereine erfasst werden2. delt und nicht der Anspruch auf Vollständigkeit er-
Die Organisationen von Migrantinnen und Migran- hoben wird.
ten haben unterschiedliche Grundlagen, so gibt es

1
Vgl.: Hunger, Uwe (2005): Ausländervereine in Deutschland – Eine Gesamterfassung auf der Basis des Bundesausländervereinsregisters, in: Weiss, Karin/Thränhardt, Dietrich
(Hrsg.): SelbstHilfe – Wie Migranten Netzwerke knüpfen und soziales Kapital schaffen. Freiburg i.Br.
2
Vgl.: http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Publikationen/Expertisen/expertise-mo-kommunen-mozaik.pdf?__blob=publicationFile (zuletzt abgerufen am 22. August 2011)


2. Durchführung und Methode

Recherche und Bestandsaufnahme • Netzwerke von Migrantenorganisationen aus Re-


Die Liste der Migranten(dach)organisationen, die gionen ohne landes- oder bundesweite Migranten-
in die Recherche einbezogen werden sollten, wurde (dach)verbände,
auf der Grundlage von Kontaktdaten von Migran- • bundesweit oder überregional tätige Fachorganisa-
ten(dach)organisationen vom Arbeitsstab der Beauf- tionen (Auswahl)
tragten der Bundesregierung für Migration, Flücht- • religiöse Migranten(dach)organisationen mit inte-
linge und Integration, auf Grundlage einer Recher- grativer Arbeit (Auswahl).
che unter den Länderintegrationsbeauftragten sowie
von MOZAIK gGmbH und Eigenrecherchen zusam- Unter Berücksichtigung der Kriterien wurden 60
mengestellt. Eine Liste aller angefragten Migran- Migranten(dach)organisationen angeschrieben, von
ten(dach)organisationen findet sich im Anhang. Auf denen 39 die Teilnahme an der Befragung zusagten.
Grundlage dieser Kontaktdaten wurden diese Mig- Abschließend konnten die Antworten von insgesamt
ranten(dach)organisationen über das Vorhaben in- 32 Migranten(dach)organisationen per Fragebogen
formiert und ihr Interesse an einer Teilnahme abge- erfasst werden, die sich wie folgt verteilen:
fragt. Die Vereine wurden sowohl postalisch als auch • 14 bundesweit tätige Migrantendachorganisatio-
telefonisch und elektronisch kontaktiert. Ein Inter- nen,
viewgespräch hielt keine der Organisationen für er- • 4 Regionale Migrantenorganisationen,
forderlich. Ein Großteil der angefragten Migranten- • 4 Landesnetzwerke von Migrantenorganisationen,
(dach)organisationen hat die Kommunikation über • 6 Migrantenorganisationen mit besonderer fach-
die elektronischen Medien bevorzugt. licher Ausrichtung und
Da die Aktiven in den Vereinen überwiegend ehren- • 4 religiöse Migranten(dach)organisationen mit in-
amtlich arbeiten, konnten sie meist nur am Abend tegrativer Arbeit
oder an den Wochenenden erreicht werden. Die Be-
fragung erfolgte im Jahr 2011. Konzeption des Fragebogens
Der Fragebogen umfasst folgende Themen
Die Auswahl der zu befragenden Migranten(dach)orga- (s. Anhang):
nisationen erfolgte nach folgenden Hauptkriterien: • Struktur der Organisation
Grundsätzlich sollten nur diejenigen Migranten- • Gruppen im Verein
(dach)organisationen (zur Begriffserläuterung siehe • Räumlichkeiten und Ausstattung im Verein
auch Einführung) einbezogen werden, die ihren Tä- • Öffentlichkeitsarbeit
tigkeitsschwerpunkt im Bereich Integration haben. • Entwicklungsgeschichte des Vereins
Weitere Kriterien waren: • Handlungsempfehlungen und Vorschläge für die
• Bundesverbände, d.h. Dachverbände von Migran- Verbesserung der Integration und interkulturellen
tenorganisationen, die in mehreren Bundesländern Öffnung bzw. Kooperation
Mitgliedsvereine haben
• regionale Migrantenorganisationen, sofern die Der Fragebogen wurde in einem Pretest erprobt.
Herkunftsgruppe nicht unter den Bundesverbän-
den vertreten ist



3. Dokumentation bundesweiter und über-


regionaler Migranten(dach)organisationen

3.1 Kurzvorstellung3 der erfassten Migranten(dach)organisationen


(Auswahlkriterien siehe Seite 7)

Bundesweit tätige Migrantendachorganisationen


• Assyrischer Jugendverband Mitteleuropa e.V. S. 10
• Bund der spanischen Elternvereine e.V. S. 12
• Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände S. 14
in der Bundesrepublik Deutschland e.V.
• Bundesverband ausländischer Studierender e.V. S. 16
• Bundesverband der Migrantinnen in Deutschland e.V. S. 18
• Bundesverband russischsprachiger Eltern e.V. S. 20
• Bundeszuwanderungs-und Integrationsrat S. 22
• Deutsche Jugend in Europa Bundesverband e.V. S. 24
• Föderation Türkischer Elternvereine in Deutschland e.V. S. 26
• INTERCOMITES S. 28
• Kroatischer Weltkongress in Deutschland e.V. (KWKD) S. 30
• NAVEND - Zentrum für Kurdische Studien e.V. S. 32
• Türkische Gemeinde in Deutschland e.V. S. 34
• Zentralrat der Serben in Deutschland e.V. S. 36

3
Bei den nachfolgenden Daten und Informationen handelt es sich um die Selbstangaben der Organisationen.
10 Kategorie: Bundesweite MigrantenDachorganisationen

Assyrischer Jugendverband Mitteleuropa e.V.

Selbstdarstellung des Verbandes: Hauptamtliche Mitarbeiter/-innen: 1


Der Assyrische Jugendverband Mitteleuropa Vorstandsmitglieder: 5
(AJM) e.V. ist ein bundesweit tätiger, freiheitlich- Ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen:
demokratischer, überparteilicher und überkon- 8 (davon 5 im Vorstand)
fessioneller Kinder- und Jugendverband. Seit der Frauen im Vorstand: 1
Gründung setzt sich AJM in Zusammenarbeit mit Reichweite des Verbandes: 10.000 Menschen
anderen Organisationen und Institutionen im Be- Landesverbände in:
reich der Erziehung und Bildung sowie der Inte- Baden-Württemberg (1 Verein) • Bayern (1 Ver-
gration ein. ein) • Berlin (1 Verein) • Hessen (3 Vereine) •
Die Arbeit des Verbandes soll dazu beitragen, Nordrhein-Westfalen (6 Vereine)
dass sich Kinder und Jugendliche zu kritikfähi-
gen, verantwortungsbewussten und engagierten Kontakte außerhalb von Deutschland:
Mitbürgern unserer Gesellschaft entwickeln. Jun- • Belgien, Assyrische Jongeren Federatie-Belgium
ge Assyrer in Europa sollen die Möglichkeit zur • Frankreich, Association de Assyro-Chaldeén
Selbstorganisation und eine Plattform für die For- et France • Irak, Khoyada - Chaldoassyrian Stu-
mulierung ihrer Interessen erhalten. Assyrer sind dents and Youth Union • Kanada, Assyrian Chal-
eine christliche Volksgruppe, die aus den Staaten dean Syriac Students Union • Niederlande, Assy-
des Nahen und Mittleren Ostens zugewandert ist. rische Jongeren Federatie • Österreich, Assyrische
Jugendgruppe Wien • Russland, Khajdata Assy-
Gründung des Bundesverbandes: rischer Kulturverein Krasnodar • Schweden, As-
2002 in Augsburg syriska Ungdomsförbundet Sverige • Schweiz,
Assyrian Association of Switzerland • Türkei,
Entwicklungsgeschichte des Verbandes: Deyrulzafaran Kloster; St. Gabriel Kloster • USA,
Der Verband hat sich 2002 in Augsburg aus den Assyrian Chaldean Syriac Students Movement
Jugendgruppen der Mitgliedsvereine des Zen- Chicago; Erootha-Detroit
tralverbandes der Assyrischen Vereinigungen
(ZAVD) gegründet. Anfangs waren ausschließlich Herkunftsgruppen in den Mitgliedsvereinen:
Jugendgruppen Mitglieder. Mittlerweile existiert AssyrerInnen aus: Irak • Iran • Türkei • Syrien
eine mindestens genau so große Anzahl an Einzel-
mitgliedern. Gruppen im Verband mit Kontaktperson:
• Aufarbeitung der Geschichte • Bildung (Natalya
Art der Institution: Bilgic) • Jugend (Natalya Bilgic) • Kinder, Kultur
Gemeinnütziger Dachverband von 12 Mitglieds- (Aday Angelli) • Öffentlichkeitsarbeit (John Gül-
vereinen tekin) • Sport (Ornamo Akcan)
Migrantengruppe: Assyrisch 11

Aktuelle Projekte (Stand Juni 2011)


Projekt Zeitraum Förderer
Ziele des Verbandes:
Migration als 09/2009 Bundesamt für Mig-
• überregionale Vernetzung der assyrischen Ju-
Chance in Gütersloh - 2012 ration und Flücht-
gend in Mitteleuropa • öffentliche Interessenver- linge (BAMF)
tretung der Belange assyrischer Jugendlicher Multiplikatorenschu- 07/2011 Bundesamt für Mig-
• Beratung und Hilfestellung der Mitglieder zur lung - 08/2011 ration und Flücht-
Professionalisierung der Jugendarbeit und Inte- linge (BAMF)

gration in bestehende Strukturen • Förderung der Jugendaustausch 07/2011 Bundesministerium


Chicago für Familie, Se-
Persönlichkeit, insbesondere durch Förderung des nioren, Frauen und
sozialen und demokratischen Verhaltens, der poli- Jugend (BMFSFJ)
tischen Bildung und der Entfaltung kultureller In- Kinderlager 08/2011 Deutsche Jugend in
teressen - 09/2011 Europa (djo)
AJM-Event 11/2011 Eigenmittel
Fachkräftetagung 07/2011 Bundesministerium
Referenzen und Kooperationen:
mit deutschen und für Familie, Se-
• Arbeitskreis Migration Gütersloh • Deutsche russischen Teilneh- nioren, Frauen und
Jugend in Europa (djo) • Deutscher Bundesju- mern/-innen Jugend (BMFSFJ)
gendring • Integrationsrat Gütersloh • Jugend-
migrationsrat Gütersloh • JunOst – Verband der
russischsprachigen Jugend in Deutschland • Kom-
ciwan – Kurdischer Kinder- und Jugendverband
• Stadt Augsburg • Stadtjugendring Augsburg
• Zentralverband der Assyrischen Vereinigungen
in Deutschland

Zukünftiges Interesse an einer Kooperation zu


folgenden Themen:
• Arbeitsmarkt • Ausbildung • Bildung • Erzie-
hung • Familie • Finanzen • Gesundheit • Jugend
• Justiz/Recht • Kultur • Politik • Schulsystem
• Senioren • Sport • Umwelt • Weiterbildung
• Wirtschaft Kontaktdaten
Vorsitzende:
Natalya Bilgic
Geschäftsführer:
Grigo Simsek
Zuständig für Öffentlichkeitsarbeit:
John Gültekin

Anschrift:
Assyrischer Jugendverband Mitteleuropa e.V.
Berlinerstr. 166 • 33330 Gütersloh

Tel.: 05241 • 156 12


Fax: 05241 • 741 307 6
E-Mail: mail@ajm-online.de
natalya@ajm-online.de
Internet: www.qolo.de/ajm
12 Kategorie: Bundesweite MigrantenDachorganisationen

Bund der spanischen Elternvereine e.V.

Selbstdarstellung des Verbandes: sehr früh für den Besuch des Gymnasiums durch
Als Dachverband der spanischen Elternvereine Migrantenkinder und gegen deren Einweisung in
in Deutschland ist der Bund der Spanischen die Sonderschulen ein. Die Confederación nahm
Elternvereine (Confederación) die erste Migran- auch aktiv an der Gründung der AEF – Spa-
tenorganisation, die den Bildungserfolg von nischen Weiterbildungsakademie im Jahr 1984
Migrantenkindern durch Einbeziehung der Eltern – für ein besseres Angebot für Migranten im Be-
als Gründungshauptziel verfolgt. Die Confeder- reich der Erwachsenenbildung teil. Der Verband
ación lehnte die getrennte Erziehung („National- betrachtete den Beitritt Spaniens in die Europä-
klassen“) der Kinder der „Gastarbeiter“ ab und ische Gemeinschaft im Jahr 1986 als sehr positiv
verfolgt seit seiner Gründung die volle Integration und arbeitete für die praktische Umsetzung der
im deutschen Schul- und Vorschulsystem sowie daraus entstandenen neuen Rechte zugunsten der
die interkulturelle und zweisprachige Erziehung Migranten und ihrer Familien.
von Kindern aus zugewanderten Familien. In ihrer XVI. Generalversammlung (1990) über-
nahm Antonio Beltrán, Vertreter der „zweiten
Gründung des Bundesverbandes: Generation“, den Vorsitz der Confederación. In
1973 in Wiesbaden den folgenden Jahren fand allmählich der völlige
Generationenwechsel im Bundesvorstand statt.
Entwicklungsgeschichte des Verbandes:
Nach seiner Gründung im November des Jahres Die Arbeit der Confederación mit Eltern und
1973 wuchs die Zahl der Mitgliedsvereine im Familien gilt heute europaweit als modellhaft
Bundsverband bereits Ende der 70er Jahre sehr und ihre Methoden sind durch Transferprojekte
rasant auf über 100 Elternvereine an. Die Con- nicht nur in Deutschland sondern auch in anderen
federación (Bund der Spanischen Elternvereine) Ländern wie Italien und Spanien bereits erprobt
arbeitete in diesen Jahren sehr intensiv für die und weiterentwickelt worden. In Deutschland
Eingliederung der spanischen Kinder in das deut- führt die Confederación seit 2005 das Trans-
sche Schulsystem und für den Aufbau des mutter- ferprogramm „Schlaue Kinder Starker Eltern“
sprachlichen Unterrichts auf Bundesebene. Der durch, mit dem Migranteneltern aus verschie-
Verband führte systematische Informations- und denen Ländern und Kulturen für die aktive Mit-
Sensibilisierungskampagnen der Eltern durch, um arbeit in erziehungs- und schulpolitischen Fragen
diesen die Bedeutung einer guten Schulbildung gewonnen und geschult werden. Die Confeder-
für die Zukunft ihrer Kinder bewusst zu machen. ación nahm aktiv an den Integrationsgipfeln mit
Dazu gehörten gezielte Informationen über den der Bundeskanzlerin und an der Ausarbeitung des
Aufbau des deutschen Schulsystems, die Wich- Nationalen Integrationsplans teil und ist ständi-
tigkeit des Kindergartenbesuchs und der beruf- ges Mitglied des 2010 geschaffenen Beirats der
lichen Bildung. Genauso trat die Confederación Beauftragten der Bundesregierung für Migration,
Flüchtlinge und Integration.
Migrantengruppe: Spanisch 13

Art der Institution: Referenzen und Kooperationen:


Gemeinnütziger Bundesverband mit 110 Mit- • AEF- Spanische Weiterbildungsakademie e.V.
gliedsvereinen • Beirat der Beauftragten der Bundesregierung
Hauptamtliche Mitarbeiter/-innen: für Migration, Flüchtlinge und Integration
keine • DRK (Deutsches Rotes Kreuz – Generalsekre-
Vorstandsmitglieder: 11 tariat und Landesverband NRW) • aktive Mitwir-
Ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen: kung an der Ausarbeitung des Nationalen Integra-
700 (davon 15 im Bundesvorstand) tionsplans und des Nationalen Aktionsplans
Frauen im Vorstand: 3
Reichweite des Verbandes: k.A. Zukünftiges Interesse an einer Kooperation zu
folgenden Themen:
Landesverbände in: • Elternarbeit • Bilinguale Erziehung • Jugendpro-
• Baden-Württemberg • Hamburg • Hessen jekte • Seniorenarbeit

Kontakte außerhalb von Deutschland:


Afrika • Amerika • Europa

Herkunftsgruppen in den Mitgliedsvereinen:


• überwiegend Spanier • Hispano-Amerikaner
• Deutsche • Portugiesen • Italiener
Aktuelle Projekte (Stand Juni 2011)
Gruppen im Verband: Projekt Zeitraum Förderer

• Bildung • Eltern • Fortbildung • Frauen • Jugend Schlaue Kinder seit 2005 bis 2007 Land NRW
starker Eltern – danach eigene
• Kinder • Kultur • Öffentlichkeitsarbeit • Selbst- Mittel
hilfegruppen • Senioren • Wissenschaft IMPULSO ® seit 2001 Spanischer Staat
Adentro® seit 1994 Spanischer Staat,
Ziele des Verbandes: DRK
• Schul- und Bildungserfolg spanischsprachiger
Kinder in Deutschland fördern • Bilinguale Erzie-
hung von Kindern spanischsprachiger Eltern in
Deutschland fördern • Lebensqualität der Migran-
ten-Familien in Deutschland erhöhen • gelungene Kontaktdaten
Integration der Zugewanderten in Deutschland Vorsitzender:
und zur Entwicklung neuer und offener Identitäts- Antonio Beltrán Talavera
muster insbesondere für jüngere Menschen beitra- Zuständig für Öffentlichkeitsarbeit:
gen • die Lage der Migrantinnen in Deutschland Vicente Riesgo
verbessern • die Würde und Lebensqualität älterer
Zugwanderten achten und fördern • solidarisch für Anschrift:
die Rechte aller Zugewanderten in Deutschland Bund der spanischen Elternvereine e.V.
eintreten Mainzerstr. 172 • 53179 Bonn

Tel.: 0228 • 340 670


0228 • 341 399
Fax: 0228 • 858 354
E-Mail: aef-confederacion@t-online.de
Internet: www.confederacion.de
14 Kategorie: Bundesweite MigrantenDachorganisationen

Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände


in der Bundesrepublik Deutschland e.V.

Selbstdarstellung des Verbandes: Ausschüsse im Verband:


Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigranten- • Frauen • Jugend • Kinder • Politische Partizipa-
verbände (BAGIV), wurde 1985 gegründet und tion • Senioren
ist der einzige bundesweite und multinationale
Dachverband von Migrantenselbstorganisationen, Ziele des Verbandes:
mit dem Ziel der integrationsfördernden Selbst- • Juristische, soziale und politische Interessenver-
vertretung von MigrantInneninteressen. tretung durch Aktivitäten, die darauf abzielen, die
rechtliche, soziale und gesellschaftliche Situation
Gründung des Bundesverbandes: der Einwanderer und der ethnischen Gemein-
1985 in Düsseldorf schaften im Aufenthaltsland zu verbessern.
• Kulturelle, soziale und pädagogische Projekte
Entwicklungsgeschichte des Verbandes: und Tätigkeiten, deren Ziel es ist, die Migran-
Der Verband hat sich im Jahre 1985 als Zusam- tinnen und Migranten, dabei insbesondere die Ju-
menschluss von diversen demokratischen Dach- gendlichen, bei der Bewahrung und Entwicklung
verbänden gegründet. der Herkunftskultur und Identität zu unterstützen.
• Abbau von Begegnungsschranken und Vorurtei-
Art der Institution: len zwischen Deutschen und Migranten bzw. der
Gemeinnütziger Bundesverband Migranten untereinander durch projektbezogene
Arbeit, wobei die gegenseitige Anerkennung und
Hauptamtliche Mitarbeiter/-innen: die Integration angestrebt werden • Projektent-
5 (alle projektbezogen) wicklung zur Bewältigung anstehender Probleme,
Vorstandsmitglieder: 6 beispielsweise die Gestaltung der Wohn- und
Ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen: Lebenssituation von älteren ImmigrantInnen
6 (davon 6 im Vorstand) • Förderung der politischen Partizipation von
Frauen im Vorstand: keine Migrantinnen und Migranten auf allen Ebenen der
Reichweite des Verbandes: 90.000 – 100.000 Entscheidungsprozesse • Entwicklung von Kon-
zepten für eine zielgruppenspezifische Jugendar-
Landesverbände in: beit unter arbeitsmarktpolitischen Aspekten
• Bayern (1 Verband) • Berlin (1 Verband)
• Hessen (1 Verband) • Nordrhein-Westfalen
(5 Verbände)

Herkunftsgruppen in den Mitgliedsvereinen:


• Spanier • Griechen • Kurden • Assyrer
• Armenier • Marokkaner • Serben u. a.
Migrantengruppe: Multinational 15

Aktuelle Projekte (Stand Juni 2011)


Projekt Zeitraum Förderer
Referenzen und Kooperationen:
Beirat der Beauftragten der Bundesregierung für Integration gemeinsam 2009 – 2011 Bundesamt für
gestalten Migration und
Migration, Flüchtlinge und Integration • Forum
Flüchtlinge
gegen Rassismus • Paritätischer Wohlfahrtsver- (BAMF)
band Politik in der Praxis 2009 - 2012 Bundesministeri-
– Politische Beteiligung um des Inneren
von jungen Migran- (BMI )
Zukünftiges Interesse an einer Kooperation zu tinnen in Deutschland
folgenden Themen: Fit in der Schule 2009 - 2012 Bundesamt für
• Arbeitsmarkt • Ausbildung • Bildung • Erzie- – Ohne Eltern geht es Migration und
nicht Flüchtlinge
hung • Familie • Gesundheit • Jugend • Justiz/
(BAMF)
Recht • Kultur • Politik • Schulsystem • Senioren
• Sport • Weiterbildung • Wirtschaft

Kontaktdaten
Vorsitzender:
Mehmet Tanrıverdi

Anschrift:
Bundesarbeitsgemeinschaft
der Immigrantenverbände
in der Bundesrepublik Deutschland e.V.
Triererstr. 70 - 72 • 53115 Bonn

Tel.: 0228 • 224 610


Fax: 0228 • 265 255
E-Mail: info@bagiv.de
Internet: www.bagiv.de
16 Kategorie: Bundesweite MigrantenDachorganisationen

Bundesverband ausländischer Studierender e.V.

Selbstdarstellung des Verbandes: ter einer Selbstorganisation der ausländischen


Der Bundesverband ausländischer Studierender Studierenden deutlich wurde, wurde festgelegt,
(BAS) ist die bundesweite Interessenvertretung dass die Studierendenschaften im BAS von den
der ausländischen und staatenlosen Studierenden AusländerInnenvertretungen/-referaten vertreten
sowie der Studierenden mit Migrationshinter- werden. Der Vorstand muss daher in seiner Mehr-
grund in Deutschland. Er versteht sich ebenfalls heit aus ausländischen Studierenden bestehen. Am
als Vernetzungsorgan der lokalen Vertretungen der 13.01.2002 wurde der Bundesverband auslän-
ausländischen Studierenden der Hochschulen und discher Studierender in Bonn gegründet.
Landestreffen der Studierendenschaften. Weiter-
hin bietet der BAS seinen Mitgliedern und den Art der Institution:
Studierendenschaften regelmäßig Fort- und Wei- Gemeinnütziger Verband von den Vertretungen
terbildungsseminare sowie Veranstaltungen zum ausländischer Studierender an deutschen Hoch-
Austausch und zur Information an. Mitglied im schulen und Universitäten
BAS können alle Studierendenschaften deutscher Hauptamtliche Mitarbeiter/-innen: 0
Hochschulen auf Antrag werden. Vorstandsmitglieder: 5
Ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen:
Gründung des Bundesverbandes: 6 (davon 5 im Vorstand)
2002 in Bonn Frauen im Vorstand: 2
Reichweite des Verbandes: 300.000 Menschen
Entwicklungsgeschichte des Verbandes:
Seit die „Bundesausländerreferatstreffen“ des Ver- Landesverbände in:
bandes Deutscher Studentenschaften (VDS) mit • Berlin (2 Verein) • Brandenburg (1 Verein)
der Auflösung des Verbandes nicht mehr stattfan- • Bremen (1 Verein) • Hamburg (1 Verein)
den, gab es bundesweit keine Selbstvertretung der • Hessen (3 Vereine) • Niedersachsen (3 Vereine)
ausländischen Studierenden. Vom 26.-28.02.1999 • Nordrhein-Westfalen (47 Vereine) • Rheinland-
traf sich zum ersten Mal eine von AusländerIn- Pfalz (3 Vereine) • Saarland (1 Verein) • Sachsen
nenreferaten aus ganz Deutschland gewählte (2 Vereine) • Schleswig-Holstein (2 Vereine)
Vorbereitungsgruppe, die insgesamt sechs Treffen
benötigte, um die Gründung vorzubereiten. Man Kontakte außerhalb von Deutschland:
einigte sich auf einen Verband, in dem die Studie- • National Student Union Vietnam (Vietnam)
rendenschaften Mitglied werden sollten. Damit • Studierendenverbände in China
sollte klar gemacht werden, dass die Fragen, die
ausländische/internationale Studierende betreffen, Herkunftsgruppen in den Mitgliedsvereinen:
nicht auf die AusländerInnenreferate „abgescho- • China • Türkei • Russland • Polen • Bulgarien
ben“ werden dürfen. Damit jedoch der Charak- • Ukraine • Marokko
Migrantengruppe: MultinationaL 17

Aktuelle Projekte (Stand Juni 2011)


Gruppen im Verband: Projekt Zeitraum Förderer

• Integration • Internationalisierung und Antidis- Die Rolle der Verbände 01/2011 Deutscher
ausländischer Studie- - Akademischer
kriminierung • Studiengebühren render bei der Inte- 06/2011 Austauschdienst
gration ausländischer (DAAD)
Studierender - Zusam-
Ziele des Verbandes: menarbeit zwischen den
• Öffentlichkeitsarbeit und Interessenvertretung International Offices,
• Durchführung von wissenschaftlichen Veran- Studierendenschaften
und Verbänden auslän-
staltungen, Tagungen, Vorträgen, Forschungspro- discher Studierender
jekten, Seminaren und sonstigen Fortbildungsver- BestPractice bei der In- 01/2011 Deutscher
anstaltungen • Beratung und Unterstützung bei tegration ausländischer - Akademischer
Studierender 12/2011 Austauschdienst
Projekten (Projektmitorganisation) • Herausgabe (DAAD)
von Informationen und Dokumenten zum Bereich Aufenthaltsrechtliche 05/2011 Eigenmittel
AusländerInnenstudium • Veranstaltungen zum Änderungen im Wandel -
Aufenthaltsrecht • Unterstützung regionaler ökonomischer Vorzei- 05/2012
chen. Vom Studenten
Zusammenschlüsse • Austausch und Vernetzungs- aus dem Entwicklungs-
möglichkeiten land zur gesuchten
Fachkraft
Partnerschaft Vietnam seit 2006 Eigenmittel
Referenzen und Kooperationen:
• Aktionsbündnis gegen Studiengebühren (ABS)
• Aktionsplan und Umsetzung des Nationalen
Integrationsplans – Dialogforum „Bildung, Aus-
bildung, Weiterbildung“ • Arbeitsgruppe „Wis-
senschaft – weltoffen“ im Rahmen des Nationalen
Integrationsplanes • Deutscher Akademischer
Austausch Dienst (DAAD) • freier zusammen-
schluss von studentInnenschaften (fzs) • Ge-
werkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)
• Interministerielle Arbeitsgruppe: „Praktische
Fragen des Gastaufenthalts von ausländischen
Studierenden und Wissenschaftlern/- innen“
• Kamerunischer Studierendenverband • Refera-
tetreffen ausländischer Studierender NRW (RaSt
NRW) • Verein arabischer Studierender • Verei-
nigung chinesischer akademischer und studen- Kontaktdaten
tischer Gesellschaften in Deutschland • World Vorsitzende:
University Service (WUS) Pei Xin Xian
Zuständig für Öffentlichkeitsarbeit:
Zukünftiges Interesse an einer Kooperation zu Jan Rick
folgenden Themen:
• Arbeitsmarkt • Bildung • Hochschulpolitik Anschrift:
• Justiz/Recht • Politik • Wissenschaftspolitik Bundesverband ausländischer Studierender e.V.
c/o AStA Universität Ulm • 89069 Ulm

Tel.: 0731 • 165 805 2


E-Mail: info@bas-ev.de
Internet: www.bas-ev.de
18 Kategorie: Bundesweite MigrantenDachorganisationen

Bundesverband der Migrantinnen in Deutschland e.V.

Selbstdarstellung des Verbandes: Art der Institution:


Der Bundesverband der Migrantinnen in Deutsch- Gemeinnütziger Bundesverband mit 17 Mitglieds-
land e.V. ist ein unabhängiger, überparteilicher vereinen/Gruppen
und demokratischer Zusammenschluss der in Hauptamtliche Mitarbeiter/-innen: 0
Deutschland lebenden Migrantinnen türkischer Vorstandsmitglieder: 5
und kurdischer Herkunft. Der Verband ist ein Ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen:
eingetragener und gemeinnütziger Verein mit 5 (davon 5 Vorstandsmitglieder)
Sitz in Frankfurt am Main und zählt aktuell über Frauen im Vorstand: 5
500 Mitglieder. Die Verbandstätigkeit stützt sich Reichweite des Verbandes: 5.000 Menschen
ausschließlich auf das ehrenamtliche Engagement.
Ziel und Zweck des Verbands ist die Förderung Landesverbände in:
und Stärkung der sozialen und politischen Inte- • Baden-Württemberg (4 Vereine) • Bayern
gration und Partizipation von Menschen mit Mig- (2 Vereine) • Berlin (1 Verein) • Hamburg
rationshintergrund, besonders von Migrantinnen. (1 Verein) • Hessen (2 Vereine) • Niedersachsen
Neben dem Ausbau des interkulturellen Dialogs (1 Verein) • Nordrhein-Westfalen (6 Vereine)
und Austausches, stehen unter anderem Infor-
mationsveranstaltungen zu Sensibilisierung und Kontakte außerhalb von Deutschland:
Aufklärung im Mittelpunkt seiner Verbandsarbeit. • Frankreich • Griechenland • Großbritannien
• Litauen • Österreich • Türkei
Gründung des Bundesverbandes:
2005 in Köln Herkunftsgruppen in den Mitgliedsvereinen:
Türkisch • Kurdisch • Lazisch
Entwicklungsgeschichte des Verbandes:
Der Verband gründete sich im Jahre 2005 ur- Gruppen im Verband:
sprünglich aus einer Selbsthilfegruppe von Mig- • Bildung & Erziehung (Mehtap Çalli, Serpil
rantinnen in einzelnen Städten, die sich schließ- Karahan) • Frauenzeitschrift KADIN /FRAU
lich vor der Gründung des Verbandes innerhalb (Pelin Sener, Nurten Kum) • Kontakt & Dialog
weniger Jahre vernetzten. Durch die Gründung „Gewerkschaft“ (Gülcan Turan) • Kontakt § Di-
des Verbandes sollen eigenständige Frauenorgani- alog „Frauenvereine (lokal&überregional) (Sidar
sationen ihre Forderung nach Gleichberechtigung Demirdögen, Sevgi Aslanboga, Zehra Ayyildiz)
stärker durchsetzen können und eigene Möglich- • Öffentlichkeitsarbeit (Sidar Demirdögen, Pelin
keiten bekommen „Politik“ zu machen, um durch Sener) • Recht (RA Hayriye Yerlikaya, RA Dr.
den Verband in der Öffentlichkeit und Politik auf Esma Çakir-Ceylan)
Augenhöhe wahrgenommen zu werden.
Migrantengruppe: Multinational 19

Aktuelle Projekte (Stand Juni 2011)


Ziele des Verbandes: Projekt Zeitraum Förderer
• Förderung und Stärkung der sozialen und poli- Kulturelle Integration/ 2009 Aktion Mensch
Jugend -
tischen Integration und Partizipation von Frauen 2011
• Information • Weiterbildung und Fortbildung
• Aufklärung

Referenzen und Kooperationen:


• Bundesministerium für Familie, Senioren, Frau-
en und Jugend (BMFSFJ) „Kongress Migranten-
organisationen“ seit 2010 • Deutscher Frauenrat
seit 2008 • Deutscher Kulturrat (Interkultureller
Tisch) seit 2009 • Deutscher Olympischer Sport-
bund (DOSB) “Mehr Migrantinnen in Sport“ seit
2009 • Institut Frauenarchiv, Kassel seit 2011
• Paritätischer Wohlfahrtsverband Hessen seit
2008 • ver.di – Mindestlohnkampagne seit 2008

Zukünftiges Interesse an einer Kooperation zu


folgenden Themen:
• Arbeitsmarkt • Bildung • Erziehung • Finanzen
• Gesundheit • Jugend • Kultur • Sport • Weiter-
bildung

Kontaktdaten
Vorsitzende:
Sidar Demirdöğen

Anschrift:
Bundesverband der Migrantinnen
in Deutschland e.V.
Franz-Werfel Str. 37 • 60431 Frankfurt/Main

Tel.: 0177 • 275 725 1


E-Mail: info@migrantinnen.net
Internet: www.migrantinnen.net
20 Kategorie: Bundesweite MigrantenDachorganisationen

Bundesverband russischsprachiger Eltern e.V.

Selbstdarstellung des Verbandes: Deutschland und Fachleute, die in ihrem Berufs-


In Deutschland leben rund 2,5 Mio. Migrantinnen feld vorzugsweise mit der russischsprechenden
und Migranten aus der ehemaligen Sowjetunion. Bevölkerung zu tun haben.
Trotz der Heterogenität dieser Gruppe vereint
sie die russische Sprache, eine gemeinsame Ge- Art der Institution:
schichte und Kultur sowie der Wunsch, ihr Leben Gemeinnützig anerkannter Verband
mit Deutschland zu verbinden. Ein großer Teil Hauptamtliche Mitarbeiter/-innen: 0
der eigenen Zukunft und der Zukunft der Kin- Vorstandsmitglieder: 5
der hängt von politischen Entscheidungen ab, die Ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen:
auf örtlicher und nationaler Ebene getroffen wer- 50 (davon 5 in Vorstand)
den. Um die Interessen des Verbandes zu vertre- Frauen im Vorstand: 3
ten, beteiligt dieser sich an gesellschaftlichen Dis- Reichweite des Verbandes: 6.000 Menschen
kussionen und nimmt Einfluss auf das politische
Leben in den Kommunen, aber auch im Land und Landesverbände in:
im Bund. Der Verband bündelt seine Kräfte und • Baden-Württemberg (2 Vereine) • Bayern (2
baut gesellschaftliche Organisationen auf, die ihm Vereine) • Berlin (2 Vereine) • Hamburg (1 Ver-
eine Stimme im politischen Leben Deutschlands ein) • Hessen (3 Vereine) • Mecklenburg-Vorpom-
verleihen. mern (1 Verein) • Niedersachsen (1 Verein) • Nor-
drhein-Westfalen (9 Vereine) • Rheinland-Pfalz (1
Gründung des Bundesverbandes: Verein) • Saarland (1 Verein) • Sachsen
2010 in Weimar (6 Vereine)

Entwicklungsgeschichte des Verbandes: Kontakte außerhalb von Deutschland:


Eine Initiativgruppe aus erfahrenen russischen Zu Ländern der ehemaligen Sowjetunion (u.a. Re-
Migrantenselbstorganisationen und verschiedenen gierungsmitgliedern, Vereinen, Freie Initiativen)
Bundesländern hat sich in den Jahren 2009 und
2010 zusammengefunden und nach sorgfältigen Herkunftsgruppen in den Mitgliedsvereinen:
Vorarbeiten und vielen Rücksprachen eine ge- • russischsprachige Spätaussiedler • jüdische Kon-
meinsame Organisation gegründet. Der Bundever- tingentflüchtlinge und Familienangehörige
band russischsprachiger Eltern (BVRE e.V.) hat
sich zusammengeschlossen, um einen möglichst Gruppen im Verband:
wirksamen Beitrag beim Aufbau einer glück- • Bildung • Eltern • Jugend • Kinder • Kultur
lichen Zukunft unserer Kinder zu leisten. Mit- • Öffentlichkeitsarbeit • Sport
glieder des Verbandes sind und können sein: rus-
sischsprachige Migranten(selbst)organisationen in
Migrantengruppe: Russischsprachig 21

Ziele des Verbandes:


• Gleiche Rechte und Bildungschancen für alle:
unabhängig von ihrer ethnischen Herkunft, religi-
öser Zugehörigkeit und ihrem sozialen Status
• Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit rus-
sischsprachiger Kinder und Jugendlicher • Aner-
kennung und Nutzung der Bilingualität als kultu-
relle Ressource

Referenzen und Kooperationen:


• Bundeskoordinierungsrat der Vereinigung rus-
sischsprachiger Bürgerinnen und Bürger seit
2010 • Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches En-
gagement seit 2010 • Bundeszentrale für Poli-
tische Bildung seit 2010 • Mitwirkung am Nati-
onalen Aktionsplan Integration der Beauftragten
der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge
und Integration • Paritätischer Wohlfahrtsverband
seit 2010

Zukünftiges Interesse an einer Kooperation zu


folgenden Themen:
• Arbeitsmarkt • Ausbildung • Bildung • Erzie-
hung • Familie • Finanzen • Jugend • Justiz/Recht
• Kultur • Politik • Schulsystem • Senioren • Sport
• Umwelt • Weiterbildung • Wirtschaft

Kontaktdaten
Geschäftsführer:
Wladimir Weinberg
Zuständig für Öffentlichkeitsarbeit:
Ekaterina Skakovskaya

Anschrift:
Bundesverband russischsprachiger Eltern e.V.
Heidemannstr. 76a • 50825 Köln

Tel.: 0221 • 997 023 93


Fax: 0221 • 997 023 96
E-Mail: w.weinberg@migelo.de
Internet: www.bvre.de
22 Kategorie: Bundesweite MigrantenDachorganisationen

Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat

Selbstdarstellung des Verbandes: Reichweite des Verbandes:


Der Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat 4,5 Millionen Menschen
(B.Z.I.) hat sich im Mai 1998 als Bundesauslän-
derbeirat gegründet. BZI versteht sich als demo- Landesverbände in:
kratisch legitimiertes Vertretungsorgan von über • Baden-Württemberg • Bayern • Brandenburg
15 Mio. Menschen mit Migrationshintergrund. Er • Bremen • Hessen • Mecklenburg-Vorpommern
ist parteilos und für alle Ethnien gleichermaßen • Niedersachsen • Rheinland-Pfalz • Saarland
verantwortlich. Er gliedert sich in den Vorstand • Sachsen • Sachsen-Anhalt • Thüringen
und die Mitgliederversammlung. Inzwischen re-
präsentiert der B.Z.I. etwa 4 Millionen Menschen Kontakte außerhalb von Deutschland:
mit Migrationshintergrund in Deutschland, indem keine
er das gemeinsame Dach von 320 demokratisch
gewählten kommunalen Ausländerbeiräten und Herkunftsgruppen in den Mitgliedsvereinen:
Ausländervertretungen in 12 Bundesländern BZI setzt sich für alle Menschen mit Migrations-
darstellt. hintergrund ein.

Gründung des Bundesverbandes: Gruppen im Verband mit Kontaktperson:


1998 in Osnabrück (als Bundesausländerbeirat) • Antidiskriminierung (Hr. Dr. Diaby) • Bildung
(Fr. Nesrin Odabası) • Frauen (Fr. Argyi Parascha-
Entwicklungsgeschichte des Verbandes: ki) • Jugend (Fr. Nesrin Odabası) • Kultur (Fr.
Der Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat Nesrin Odabası) • Medien (Hr. Ismail Dogan),
hat sich im Jahre 1998 in Osnabrück als Bun- NIP (Fr. Kollath), Politische Partizipation (Hr.
desausländerbeirat gegründet. 2009 gab es die Hüseyin Yalcin) • Senioren (Hr. P. Ebgune)
Namensänderung in Bundeszuwanderungs- und
Integrationsrat. Ziele des Verbandes:
• Politische Interessenvertretung der Bevölke-
Art der Institution: rung mit Migrationshintergrund in Deutschland •
Gemeinnütziger Bundesverband mit Landesver- B.Z.I steht der Bundesregierung, dem Deutschen
bänden und 320 kommunalen Integrationsbeirä- Bundestag und dem Bundesrat als beratender
ten. Ansprechpartner zur Verfügung • Zusammenar-
Hauptamtliche Mitarbeiter/-innen: keine beit mit vielen gesellschaftlich relevanten Or-
Vorstandsmitglieder: 9 ganisationen auf Bundesebene • Förderung des
Ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen: Erfahrungsaustauschs der Ausländerbeiräte und
6000 (davon 9 im Vorstand) ihrer Landesorganisationen und Koordination ge-
Frauen im Vorstand: 3 meinsamer Interessen auf Bundesebene • Beitrag
Migrantengruppe: Multinational 23

zu einem friedlichen und vorurteilsfreien Zusam-


menleben von Deutschen und Nichtdeutschen
beitragen.

Referenzen und Kooperationen:


• Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin seit 2008
• BBE-Arbeitskreis-Migration seit 2003 • Bundes-
amt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) seit
2008 • Bundesforum Familie seit 1998 • Bun-
desministerium für Arbeit uns Soziales (BMAS)
seit 2007 • European Network Against Racism
(ENAR) bzw. Netz gegen Rassismus seit 1998
• FAG-BAMF-Migratenorganisationen seit 2008
• Forum Rassissmus seit 1998 • Haus der Ge-
schichte, AK -gesellschaftliche Gruppen seit 1998
• Heinrich Böll Stiftung seit 1998 • Initiativaus-
schuss für Migrationspolitik in Rheinland Pfalz
seit 2001 • Institut für Sozialpädagogische For-
schung Mainz e. V. (ism) seit 2003 • Interkulturel-
ler Rat seit 2008 • IQ-Steuerungsgruppe seit 2007
• Otto Benecke Stiftung e.V. seit 2010 • Schader-
Stiftung seit 2007

Zukünftiges Interesse an einer Kooperation zu


folgenden Themen:
• Antidiskriminierung • Arbeitsmarkt • Ausbil-
dung • Bildung • Erziehung • Familie • Finanzen
• Gesundheit • Jugend • Justiz/Recht • Kultur
• Politik • Politische Partizipation von Migranten/-
innen • Schulsystem • Senioren • Sport • Umwelt
• Weiterbildung • Wirtschaft
Kontaktdaten
Vorsitzender:
Hr. Dr. Karamba Diaby (0175 • 152 414 5)

Anschrift:
Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat
c/o Geschäftsstelle AGARP
Fr. Nurhayat Canpolat
Frauenlobstr. 15-19 • 55118 Mainz

Tel.: 06131 • 604 082


Fax: 06131 • 679 437

E-Mail: post@karamba-diaby.de
Internet: www.bundesauslaenderbeirat.de
2 KATEGorIE: BUnDESwEITE MIGrAnTEnDAcHorGAnISATIonEn

Deutsche Jugend in Europa Bundesverband e.V.

Selbstdarstellung des Verbandes: und Geborgenheit gegenüber der alltäglichen


Die djo-Deutsche Jugend in Europa arbeitet als Erfahrung von Fremdheit, Ausgrenzung und Ab-
föderal und demokratisch aufgebauter Verband lehnung. In den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts
auf der Basis der freiwilligen und ehrenamtlichen änderte sich der Zugang der Mitglieder zu Osteu-
Jugendarbeit. Sie ist vornehmlich in der außer- ropa. Die in der djo organisierten Kinder und Ju-
schulischen Bildungsarbeit, Freizeitgestaltung, gendlichen hatten selbst keine Flucht oder Vertrei-
Kulturarbeit, Integrationsarbeit und in der inter- bung erfahren, sondern waren in Westdeutschland
nationalen Jugendarbeit tätig. Für die djo-Deut- groß geworden. In diesem Zusammenhang gab
sche Jugend in Europa ist die Partizipation von sich die Deutsche Jugend des Ostens im Jahr 1974
Kindern und Jugendlichen eine Querschnittsauf- den neuen Namen djo-Deutsche Jugend in Europa
gabe im Rahmen ihrer Jugendarbeit. Sie versteht - die Buchstaben djo wurden als Zeichen für die
sich als Dachverband ihrer Landesverbände, von Herkunft des Verbandes bis heute beibehalten.
landsmannschaftlichen Bundesgruppen und von Seit der Öffnung für Migrantenselbstorganisati-
Migrantenjugendorganisationen, die sich als djo- onen (MSO) im Jahr 2000 auf Bundesebene hat
Bundesgruppen verstehen. Sie setzt sich für eine sich die djo-Deutsche Jugend in Europa zu einem
gleichberechtigte Anerkennung und Teilhabe der Dachverband für Vertriebenen- und Migrantenju-
Migrantenjugendverbände und Migrantenselb- gendverbände entwickelt.
storganisationen ein. Leitbild des Verbandes ist
das gleichberechtigte, tolerante und solidarische Art der Institution:
Zusammenleben in kultureller und inhaltlicher Gemeinnütziger Dachverband mit 13 Landesver-
Vielfalt. bänden und 9 Bundesgruppen
Hauptamtliche Mitarbeiter/-innen: 6
Gründung des Bundesverbandes: Vorstandsmitglieder: 9
1951 auf Burg Ludwigstein Ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen:
Bundesweit tausende (davon 5 im Vorstand)
Entwicklungsgeschichte des Verbandes: Frauen im Vorstand: 5
Die djo-Deutsche Jugend in Europa wurde 1951 reichweite des Verbandes: 250.000
als Deutsche Jugend des Ostens von und für
Kinder und Jugendliche aus den ehemaligen deut- Landesverbände in:
schen Ost- und Siedlungsgebieten gegründet. In • Baden-Württemberg • Bayern • Berlin • Bran-
den ersten Jahren nach der Gründung bestand der denburg • Hamburg • Hessen • Mecklenburg-Vor-
Sinn des Jugendverbandes darin, diesen Kindern pommern • Niedersachsen • Nordrhein-Westfalen
und Jugendlichen einen Ort für gemeinsame Be- • Rheinland-Pfalz • Sachsen • Sachsen-Anhalt
tätigung zu geben. Die Pflege der Kultur, Sprache • Schleswig-Holstein
und Gebräuche der Herkunftsgebiete bot Schutz
Migrantengruppe: Multinational 25

Kontakte außerhalb von Deutschland: das Weltflüchtlingsproblem (AWR) • Gesellschaft


• Arbeitsgemeinschaft Deutscher Jugendorgani- für bedrohte Völker e.V. • Informations- und Do-
sationen in Rumänien • Deutsche Jugend in der kumentationszentrum für Antirassismusarbeit e.V.
Ukraine • Gemeinschaft junger Ungarndeutscher (IDA) • Koordinierungszentrum deutsch-tsche-
• Jugendring der Russlanddeutschen (Russische chischer Jugendaustausch – Tandem • Netzwerk
Föderation) • Nationaler Kinder- und Jugendrat interkultureller Jugendverbandsarbeit und -for-
Russlands • PAUCI-Stiftung (Ukraine) • Pol- schung (NiJaf) • Stiftung Deutsche Jugendmarke
nische Schumann Stiftung e.V. • Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaus-
tausch gGmbH • UNO-Flüchtlingshilfe
Herkunftsgruppen in den Mitgliedsvereinen:
• einheimische Deutsche • Gruppen mit Ver- Zukünftiges Interesse an einer Kooperation zu
treibungshintergrund • Spätaussiedler aus rus- folgenden Themen:
sischsprachigen Ländern • Kurdisch • Jüdischer • Ausbildung • Bildung • Familie • Internationales
Hintergrund • Assyrisch • Roma • Jugend • Justiz/Recht • Kultur • Politik • Sport

Gruppen im Verband:
Bildung • Fortbildung • Interkulturelles • Interna- Aktuelle Projekte (Stand Juni 2011)
Projekt Zeitraum Förderer
tionales • Jugend • Kinder • Kultur • Sport
MJSO-Akademie 2010 Bundesamt für
- Migration und
Ziele des Verbandes: 2011 Flüchtlinge
• Wahrung der Glaubensgrundsätze jedes Einzel- (BAMF)
nen • Kinder und Jugendliche zu kritikfähigen, Fortbildung Aktion 04/2011 Bundesministerium
Mensch für Familie, Se-
verantwortungsbewussten und Verantwortung nioren, Frauen und
übernehmenden Mitmenschen unserer Gesell- Jugend (BMFSFJ)
schaft erziehen • Belange, Anliegen und Inter- Fortbildung Jugend in 04/2011 BMFSFJ
Aktion
essen von Kindern und Jugendlichen deutlich
Interkulturelles Festival 07/2011 BMFSFJ
machen und vertreten • Einsatz für eine gleichbe-
Fortbildung Finanzma- 06/2011 BMFSFJ
rechtigte Anerkennung und Teilhabe der Mig- nagement
rantenjugendverbände und Migrantenselbstorga- Deutscher Jugendhil- 06/2011 BMFSFJ
nisationen. fetag

Referenzen und Kooperationen:


• Arbeitsgemeinschaft für Jugendhilfe (AGJ) Kontaktdaten
• BAMF • Bundesministerium des Inneren (BMI) Vorsitzende:
seit 1954 • BMFSFJ • Bundesministerium für Hetav Tek, Thomas Hoffmann
Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) Geschäftsführer:
• Bundesministerium für wirtschaftliche Zusam- Thomas Hoffmann
menarbeit und Entwicklung (BMZ) seit 2001 Zuständig für Öffentlichkeitsarbeit:
• Bundesverwaltungsamt (BVA) • Bundeszentra- Thomas Hoffmann
le für politische Bildung (bpb) • Bündnis für Anschrift:
Demokratie und Toleranz • Deutscher Bundes- Deutsche Jugend in Europa Bundesverband e.V.
jugendring (DBJR) seit 1952 • Deutsch-Franzö- Kuglerstr. 5 • 10439 Berlin
sisches Jugendwerk (DFJW) • Deutsch-Polnisches Tel.: 030 • 446 778 0
Jugendwerk (DPJW) • European Folk Culture Or- Fax: 030 • 446 778 11
ganisation (EFCO) • Forschungsgesellschaft für E-Mail: info@djo.de
Internet: www.djo.de
26 Kategorie: Bundesweite MigrantenDachorganisationen

Föderation Türkischer Elternvereine in Deutschland e.V.

Selbstdarstellung des Verbandes: Kontakte außerhalb von Deutschland:


Föderation Türkischer Elternvereine in Deutsch- Türkei mit diversen Familieneinrichtungen
land e.V. (FÖTED) versteht sich als Sprachrohr
der Eltern mit türkischer Herkunft und setzt sich Herkunftsgruppen in den Mitgliedsvereinen:
für die Verbesserung der Chancen türkischstäm- Türkisch
miger Kinder im Erziehungs-, Bildungs- und Be-
rufsbildungsbereich ein. Gruppen im Verband:
keine
Gründung des Bundesverbandes:
1995 in Berlin Ziele des Verbandes:
• Bundesweite Zusammenarbeit mit türkischen
Entwicklungsgeschichte des Verbandes: Elternvereinen und mit den anderen Elternver-
FÖTED wurde 1995 gegründet und setzt sich einen und –initiativen • Interessenvertretung der
bundesweit für die Interessen von Eltern und Kin- türkischen Eltern und Kinder im Erziehungs-, Bil-
der türkischer Herkunft ein, unterbreitet Vorschlä- dungs- und Berufsausbildungsbereich • Hilfe-
ge und stellt Forderungen sowohl im Hinblick auf stellung bei der Lösung der Probleme türkischer
die Bundesrepublik als auch auf die Türkei auf, Kinder und Jugendlicher im vorschulischen, schu-
um gleiche Rechte und Gleichbehandlung zu er- lischen und Berufsbildungsbereich • Verbesse-
reichen. rung der Situation der Kinder und Jugendlichen
im Erziehungs-, Bildungs- und Berufsbildungs-
Art der Institution: bereich • Verstärkung der Beteiligung und Ein-
Gemeinnütziger Verband von 70 Mitgliedsverei- flussnahme türkischer Eltern bei der Lösung ih-
nen rer Probleme im Erziehungs- und Bildungsbereich
Hauptamtliche Mitarbeiter/-innen: 1 • Durchführung von Aktivitäten, damit Kinder so-
Vorstandsmitglieder: 7 wohl die Möglichkeiten und Erfahrungen der Her-
Ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen: 7 kunftskultur, als auch die ihrer Umgebung nutzen
Frauen im Vorstand: 2 können und zweisprachig und interkulturell erzo-
Reichweite des Verbandes: gen werden • Aufklärungsarbeit für Eltern, Lehre-
ca. 50.000 Menschen rInnen und ErzieherInnen und andere über Fragen
der Erziehung, Bildung und zur Situation der El-
Mitglieder aus folgenden Bundesländern: tern. • Seminare, Kurse, Versammlungen, Fachta-
• Baden-Württemberg • Bayern • Berlin • Bremen gungen, kulturelle Veranstaltungen, Fortbildungs-
• Hamburg • Hessen • Niedersachsen • Nordrhein- seminare usw.
Westfalen • Rheinland-Pfalz • Saarland • Schles-
wig-Holstein
Migrantengruppe: Türkisch 27

Aktuelle Projekte (Stand Juni 2011)


Projekt Zeitraum Förderer
Referenzen und Kooperationen:
Strukturelle Förderung 2010 Bundesamt für
• Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engage-
von Migrantenorgani- - Migration und
ment (BBE) seit 2009 • Integrationsgipfel seit sationen 2011 Flüchtlinge
2006 • Nationaler Aktionsplan Integration (NAP) (BAMF)
seit 2010 • Runder Tisch des Deutschen Kultur-
rates seit 2009

Zukünftiges Interesse an einer Kooperation zu


folgenden Themen:
• Ausbildung • Bildung • Erziehung • Familie
• Gesundheit • Jugend • Kultur • Politik
• Schulsystem • Sport • Umwelt

Kontaktdaten
Vorsitzende:
Berrin Alpbek

Anschrift:
Föderation Türkischer Elternvereine
in Deutschland e.V.
Oranienstr. 34 • 10999 Berlin

Tel.: 030 • 614 329 99


E-Mail: info@foeted.de
Internet: www.tuerkische-elternfoederation.de
28 Kategorie: Bundesweite MigrantenDachorganisationen

INTERCOMITES

Selbstdarstellung der Comites: dabei zu vergessen, wie wichtig die Beziehung


In jedem Konsularbezirk (weltweit) werden die zur politischen, kulturellen und sozialen Realität
Vertreter der COMITES (Komitee) für eine Peri- in Italien ist. Die Comites arbeiten, auch wenn sie
ode von fünf Jahren gewählt. Wahlberechtigt sind als Organ völlig autonom sind, eng mit den zu-
alle volljährigen, in einem Konsularbezirk an- ständigen Konsulaten zusammen.
sässigen Italiener. Die COMITES werden direkt,
persönlich und in geheimer Wahl aus konkur- Art der Institution:
rierenden Kandidatenlisten gewählt. Gewählt wird Die Comites sind das vertretende Organ der Itali-
per Briefwahl. Abhängig von der Wählerzahl wer- ener im Ausland in ihren Beziehungen zu den di-
den 12 oder 18 Räte gewählt. Die Räte wählen ei- plomatischen und konsularischen Vertretungen
nen Präsidenten. Die Finanzierung der COMITES Italiens.
erfolgt durch die italienische Regierung und ist
gesetzlich geregelt. Anzahl der Mitarbeiter/-innen:
Intercomites Deutschland Abhängig von der Wählerzahl werden 12 oder 18
Die gewählten Präsidenten der Comites bilden das Räte gewählt.
Intercomites Deutschland.
Comites in:
Gründung der Comites: • Hamburg • Berlin • Köln • Dortmund • Frankfurt
1988 - In jedem Konsularbezirk, in dem mindes- • Freiburg • Mannheim • München • Nürnberg
tens dreitausend italienische Staatsangehörige an- • Saarbrücken • Stuttgart • Wolfsburg
sässig sind, wird per Dekret des Außenministers,
in Absprache mit dem Minister für die Italiener Kontakte außerhalb von Deutschland:
im Ausland, ein Komitee der Italiener im Ausland weltweite Comites-Vertretungen
(COMITES) eingerichtet.
Herkunftsgruppen in den Comites:
Entwicklungsgeschichte der Comites: Italiener
Die Comites der Italiener im Ausland wurden
durch ein Gesetz (Mai 1985) ins Leben geru- Gruppen in den Comites:
fen. Die Absicht des Gesetzgebers war, den im • Bildung • Eltern • Frauen • Jugend • Kultur
Ausland lebenden italienischen Gemeinschaften • Senioren • Sport
ein demokratisch legitimiertes Instrument an die
Hand zu geben, damit Probleme und Anforde-
rungen erkannt, sowie Hinweise und Lösungen er-
arbeitet werden können, die die Eingliederung in
die Gesellschaft des Gastlandes erleichtern, ohne
Migrantengruppe: Italienisch 29

Ziele der Comites: Kontakt (amtierende Präsidenten):


Jedes Comites leistet, auch über Studien und Un- • Comites Berlin: Simonetta Donà
tersuchungen, einen Beitrag zur Feststellung der www.comites-berlino-brandeburgo.de
Bedürfnisse der sozialen, kulturellen und zivilen • Comites Dortmund: Marilena Rossi
Entwicklung der eigenen Gemeinschaft und kann www.comites-dortmund.de
der diplomatisch-konsularischen Vertretung wich- • Comites Frankfurt: Stefano Lobello
tige Beiträge für die Bestimmung von Maßnah- www.comites-francoforte.de
men in dem Land liefern, in dem diese tätig ist. • Comites Freiburg: Giuseppe Maggio
Zu diesem Zweck fördert jedes Comites in Zu- www.comites-friburgo.de
sammenarbeit mit der Konsularbehörde, mit den • Comites Hamburg: Franco Corradi
Regionen und den Gebietskörperschaften sowie www.comites-hamburg.de
mit Körperschaften, Verbänden und Ausschüssen, • Comites Hannover: Giuseppe Scigliano
die innerhalb des Konsularbezirks tätig sind, Ini- www.comites-hannover.de
tiativen für das soziale und kulturelle Leben, ins- • Comites Köln: Rosella Benati
besondere für die Beteilung von Jugendlichen, die www.comitescolonia.de
Gleichberechtigung, die Unterstützung im sozi- • Comites Mannheim: Mario Perrone
alen und schulischen Bereich, die Berufsausbil- • Comites München: Claudio Cumani
dung, den Sport und die Freizeitgestaltung der im www.comites-monaco.de
Konsularbezirk lebenden italienischen Gemein- • Comites Nürnberg: Giovanni Ardizzone
schaft. Jedes Comites setzt sich für die Realisie- www.comites-norimberga.de
rung solcher Initiativen ein. • Comites Saarbrücken: Giovanni Di Rosa
www.comitessaar.blogspot.com
Referenzen und Kooperationen: • Comites Stuttgart: Salvatore Virga
Beirat der Beauftragten der Bundesregierung für www.comites-stoccarda.de
Migration, Flüchtlinge und Integration, Comites • Comites Wolfsburg: Paolo Brullo
Hannover • Mitwirkung am Nationalen Integra-
tions- und Aktionsplan

Zukünftiges Interesse an einer Kooperation zu


folgenden Themen:
• Arbeitsmarkt • Ausbildung • Bildung • Erzie-
hung • Familie • Finanzen • Gesundheit • Jugend •
Justiz/Recht • Kultur • Politik • Schulsystem • Se-
nioren • Sport • Umwelt • Weiterbildung • Wirt-
schaft
30 Kategorie: Bundesweite MigrantenDachorganisationen

Kroatischer Weltkongress in Deutschland e.V.


(KWKD)

Selbstdarstellung des Verbandes: pora-Kroaten aus diesen bis dahin dominierenden


Der Kroatische Weltkongress in Deutschland kroatischen Vereinen nach Kroatien zurück, um
e.V. (KWKD) ist als überparteilicher Dachver- beim Staatsaufbau behilflich zu sein oder sich der
band ein freiwilliger Zusammenschluss der kro- kroatischen Armee anzuschließen. In dieser Zeit
atischen Vereine und Körperschaften in der Bun- erfolgte im Jahr 1993 die Gründung des Kroa-
desrepublik Deutschland und setzt sich ein für die tischen Weltkongresses (CWC) auf globaler Ebe-
Interessen der kroatisch-stämmigen Menschen ne. Da in Deutschland traditionell eine große An-
in Deutschland. Es handelt sich um eine Grup- zahl von Kroaten lebte, wurde hier 1994 der
pe von ca. 400.000 Bürgerinnen und Bürgern. Als KWKD gegründet. Hauptmotive waren die Ver-
Vertreter der fünftgrößten Migrantengruppe in netzung der ca. 4 Millionen weltweit verstreu-
Deutschland hat der KWKD die Aufgabe, den In- ten Diaspora-Kroaten, die Ermutigung zur Rück-
tegrationsprozess im Gast- und neuen Heimatland kehr in die Heimat sowie humanitäre Hilfe für die
zu fördern, aber auch das kulturelle und geisti- von schweren Kriegswirren gebeutelte Heimat.
ge Erbe der Kroaten zu bewahren. Mitglieder sind Die Schwerpunkte der Arbeit änderten sich 2005
neben vielen Einzelvereinen annähernd alle regio- mit dem ersten nennenswerten Einstieg von Kro-
nalen kroatischen Dachverbände und auf Landes- aten der zweiten Generation in den KWKD-Vor-
/Bundesebene agierende Fachverbände. Hinsicht- stand, sowie 2007 mit der erstmaligen Übernahme
lich der Mitgliedsstruktur sind Kulturvereine, des KWKD-Vorsitzes durch die „zweite Genera-
Sportvereine, karitative Vereine, Heimatvereine, tion“. Der Blick ging nicht mehr schwerpunktmä-
Politische Vereine, Gastronomen- und Studenten- ßig in Richtung Kroatien, sondern orientierte sich
vereinigungen Mitglieder des KWKD. mehr in Richtung der „neuen Heimat Deutsch-
land“. Während sich der KWKD weiterhin als
Gründung des Bundesverbandes: Lobbyorgan der Kroaten in Deutschland versteht,
1994 in Frechen (bei Köln) ist aufgrund der gesellschaftlichen Bedeutung der
Integration für Deutschland und der Größe der
Entwicklungsgeschichte des Verbandes: kroatischen Migrantengruppe hier der neue Tätig-
Anfang der 90er Jahre fand der Krieg im ehem. keitsschwerpunkt entstanden.
Jugoslawien statt. Viele der bis dahin existie-
renden größeren kroatischen Vereine/Organisa- Art der Institution:
tionen weltweit hatten als zentrales Ziel die Etab- Gemeinnützig anerkannter Dachverband
lierung eines unabhängigen, demokratischen Hauptamtliche Mitarbeiter/-innen: 0
Kroatiens. Einerseits erübrigte sich in gewisser Vorstandsmitglieder: 13
Weise ihre Daseinsberechtigung durch die histo- Ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen:
rischen Veränderungen und den Zerfall des Ost- 21 (davon 13 im Vorstand)
blocks, andererseits kehrten viele führende Dias- Frauen im Vorstand: 6
Migrantengruppe: Kroatisch 31

Reichweite des Verbandes: Referenzen und Kooperationen:


ca. 450.000 Menschen Beirat der Beauftragten der Bundesregierung für
Migration, Flüchtlinge und Integration • Strate-
Landesverbände in folgenden Bundesländern: gische Partnerschaften mit der IHK Rheinhes-
• Baden-Württemberg • Bayern • Berlin • Ham- sen und mit dem kroatischen Fußballverband.
burg • Hessen • Nordrhein-Westfalen • Rheinland- Enge Zusammenarbeit mit den Kroatischen ka-
Pfalz • Sachsen tholischen Missionen in Deutschland und mit der
Botschaft (bzw. mit den Konsulaten)
Kontakte außerhalb von Deutschland:
• Kroatisches Parlament (Sabor) • Kroatischer Zukünftiges Interesse an einer Kooperation zu
Fußballverband • Regierungsstellen und Vereine folgenden Themen:
in Kroatien und Bosnien & Herzegowina • Arbeitsmarkt • Ausbildung • Bildung • Erzie-
hung • Jugend • Kultur • Politik • Sport • Wirt-
Herkunftsgruppen in den Mitgliedsvereinen: schaft
• Kroaten • Deutsche • (Bosnien-Herzegowiner)

Gruppen im Verband mit Kontaktperson: Aktuelle Projekte (Stand Juni 2011)


Projekt Zeitraum Förderer
• Bildung(Dr. Ivan Galesic) • Jugend (Danijel Lu-
cic) • Kultur (Mijo Maric) • Öffentlichkeitsarbeit Konzeptentwicklung 09/2010 Bundesamt für
für strukturelle Förde- - Migration und
(Tina Mercep) • Politik & Medien (Mijo Maric) • rung von bundesweit 12/2011 Flüchtlinge
Sport (Danijel Lucic) • Wirtschaft (Dr. Sinisa Ku- agierenden Migranten- (BAMF)
sic) • Wiederaufbau und Entwicklung (Franjo Pa- organisationen

vic)

Ziele des Verbandes:


• Bildung eines sichtbaren Lobby-Dachverbands
und Sprachrohr der Kroaten in Deutschland • In-
tegrationsprozess im Gast- und neuen Heimat-
land fördern, aber auch das kulturelle und geistige
Erbe der Kroaten bewahren • aktive Mitwirkung
an der Annäherung Kroatiens an die Europäische Kontaktdaten
Union und zur positiven Gestaltung des „neuen Vorsitzender:
Hauses“ Europa beitragen • Kontakte zu deut- Mijo Maric
schen und kroatischen Stellen auf den Gebieten Geschäftsführer/-in:
von Politik, Kultur und Kirchenleben • Organisa- Franjo Pavic
tion von Tagungen, Seminaren und Informations- Zuständig für Öffentlichkeitsarbeit:
veranstaltungen Mijo Maric, Tina Mercep

Anschrift:
Kroatischer Weltkongress in Deutschland e.V.
Leonhardtstr. 17 • 14057 Berlin

Tel.: 030 • 349 735 82


Fax: 0391 • 258 816 88 (PC-Fax)
E-Mail: info@cwc-hsk.de
Internet: www.cwc-hsk.de
32 Kategorie: Bundesweite MigrantenDachorganisationen

NAVEND - Zentrum für Kurdische Studien e.V.

Selbstdarstellung des Verbandes: Öffentlichkeit, den Wissensstand über Kurden und


NAVEND - Zentrum für Kurdische Studien e.V. kurdische Migranten zu erweitern. In Bonn tra-
wurde 1992 zunächst als NAVEND - Kurdisches fen KurdInnen aus allen vier Teilen Kurdistans mit
Informations und Dokumentationszentrum e.V. Deutschen zusammen, um eine Einrichtung zu
gegründet. NAVEND ist ein gemeinnützig aner- schaffen, die der Anwesenheit einer großen kur-
kannter Verein und versteht sich als Schnittstelle dischen Minderheit Rechnung trägt und die Bear-
zwischen Wissenschaft und Politik, Einrichtungen beitung gemeinsamer Probleme ermöglicht. Der
der Integrationsarbeit und ihren Zielgruppen, Verein leistet seinen Beitrag zu einem konflikt-
zwischen Politik, Verwaltung, Medien, der in- freien Zusammenleben der verschiedenen Bevöl-
teressierten Öffentlichkeit und der wissenschaft- kerungsgruppen. Gleichzeitig bestand die Absicht,
lichen Forschung. Bei NAVEND e.V. sind Kur- die Diskussion über politische Lösungsansätze der
dinnen und Kurden aus allen Siedlungsgebieten kurdischen Frage und Kooperationsmöglichkeiten
gemeinsam mit Deutschen und Menschen anderer anzuregen.
Nationalitäten organisiert. Als Zusammenschluss
von Einzelpersonen bietet diese unabhängige Art der Institution:
kurdisch-deutsche Institution ein politisch und Gemeinnützig anerkannter Verein
weltanschaulich neutrales Forum für den offenen
Dialog, die intellektuelle Auseinandersetzung und Hauptamtliche Mitarbeiter/-innen: 4
den wissenschaftlichen Austausch. NAVEND e.V. Vorstandsmitglieder: 13
lehnt es strikt ab, sich von politischen Gruppie- Ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen:
rungen und Parteien dominieren oder sich für de- 40 Personen (davon13 im Vorstand)
ren Ziele instrumentalisieren zu lassen. Frauen im Vorstand: 3
Die ordentliche oder fördernde Mitgliedschaft Reichweite des Verbandes: k.A.
steht allen natürlichen und juristischen Perso- Mitglieder aus folgenden Bundesländer: k.A.
nen offen. Zur Erledigung seiner Aufgaben unter-
hält NAVEND e.V. seit seiner Gründung eine Ge- Kontakte außerhalb von Deutschland:
schäftsstelle mit Hauptsitz in Bonn. • EU-weit • Irak • Iran • Syrien • Türkei
• USA • Kanada • GUS-Staaten
Gründung des Bundesverbandes:
1992 in Bonn Herkunftsgruppen in den Mitgliedsvereinen:
KurdInnen aus allen Siedlungsgebieten und Deut-
Entwicklungsgeschichte des Verbandes: sche sowie weiter einzelne Nationalitäten.
Die Idee zur Gründung von NAVEND - Kur-
disches Informations- und Dokumentationszent-
rum e.V. entstand aus dem Interesse der deutschen
Migrantengruppe: Kurdisch 33

Gruppen im Verband: • diverse Wohlfahrtsverbände • Zusammenarbeit


• Bildung • Eltern • Fortbildung • Frauen mit kommunalen, Landes- und Bundesbehörden,
• Jugend • Kinder • Kultur • MSO-Qualifizierung Institutionen, Migrantenselbsorganisationen und
• Öffentlichkeitsarbeit • Wissenschaft wissenschaftlichen Einrichtungen

Ziele des Verbandes: Zukünftiges Interesse an einer Kooperation zu


• Errichtung eines Informations- und Dokumen- folgenden Themen:
tationszentrums zur Förderung interdisziplinärer • Ausbildung • Bildung • Erziehung • Familie
wissenschaftlicher Auseinandersetzungen mit • Jugend • Justiz/Recht • Kultur • Politik • Schul-
kurdischnahen Themen • Schaffung einer wis- system • Umwelt • Weiterbildung • Wirtschaft
senschaftlichen Einrichtung für kurdische und
transnationale Studien • Förderung des Kulturaus-
tausches zwischen Kurden und Deutschen und an- Aktuelle Projekte (Stand Juni 2011)
Projekt Zeitraum Förderer
deren Völkern im Geist der Toleranz und Völker-
verständigung • Information und Forschung über Brücken bauen - Poten- bis 2013 Bundesmi-
tiale stärken - Projekt nisterium des
die Situation der Kurdinnen und Kurden in ih- zu Bildungschancen Inneren(BMI)/
rem gesamten Herkunftsgebiet und in den Ein- und Eziehungskomp- Bundesamt für
wanderungsländern • Annahme der Belange der in tenz Migration und
Flüchtlinge
Deutschland lebenden Kurdinnen und Kurden (BAMF)
• Förderung der Integration in Deutschland leben- CommuCoach Wir - bis 2012 Bundesmi-
der kurdischer Migrantlnnen • Einsatz für Men- hier - aktiv MSO-Qua- nisterium des
lifizierungsmaßnahmen Inneren(BMI)/
schenrechte und Demokratie, das Selbstbestim- und Informationspro- Bundesamt für
mungsrecht des kurdischen Volkes und die Rechte jekt Migration und
der Minderheiten in Kurdistan Flüchtlinge
(BAMF)
Helin und Azad - Pro- bis 2011 Ministerium für
Referenzen und Kooperationen: gramm zur Stärkung Arbeit, Integrati-
• Bundeszentrale für politische Bildung • Inter- von Kindern mit kur- on und Soziales
dischem Hintergrund des Landes
kulturelles Referat der Stadt Köln • Integrati- NRW
onsbeauftragte der Bundesregierung • Integra-
tionsbeauftragte NRW • Justizministerium des
Landes NRW • Mitglied des Forums gegen Ras-
sismus beim Bundesministerium des Inneren seit
1998 • Mitglied beim Europäischen Netzwerk ge- Kontaktdaten
gen Rassismus (ENAR) • Mitglied beim Netz ge- Vorsitzender:
gen Rassismus - für gleiche Rechte • Mitglied Herr Metin Incesu
im Elternnetzwerk NRW- Integration Miteinan- Zuständig für Öffentlichkeitsarbeit:
der • Landeszentrale für politische Bildung NRW Frau Dagmar Kaplan (info@navend.de)
• Registriert im Deutschen Bundestag seit 1993
als „Interessenvertretung“ (gemäß Beschluss des Anschrift:
Bundestags vom 21.9.72) • Regionale Arbeitsstel- NAVEND - Zentrum für Kurdische Studien e.V.
len zur Förderung von Kindern und Jugendlichen Bornheimer Str. 20-22 • 53111 Bonn
aus Zuwandererfamilien • Ruhr-Uni-Bochum
• Stelle für Interkulturelle Zusammenarbeit der Tel.: 0228 • 652 900
Landeshauptstadt München • Universität zu Köln, Fax: 0228 • 652 909
E-Mail: info@navend.de
Internet: www.navend.de
34 Kategorie: Bundesweite MigrantenDachorganisationen

Türkische Gemeinde in Deutschland e.V.

Selbstdarstellung des Verbandes: Art der Institution:


Die Türkische Gemeinde in Deutschland (TGD Gemeinnütziger Dachverband von 20 Dachverei-
e.V.) ist eine bundesweite Dachorganisation tür- nen und Föderationen
kischer Vereine. Sie wurde zur Wahrnehmung der Hauptamtliche Mitarbeiter/-innen: 39
Belange und Interessen der Deutsch-Türken ge- Vorstandsmitglieder: 25
genüber staatlichen Institutionen und der Öffent- Ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen: 25
lichkeit gegründet. Gemäß der föderalen Struktu- Frauen im Vorstand: 8
ren der Bundesrepublik Deutschland repräsentiert Reichweite des Verbandes:
die TGD die Dachorganisationen auf Länderebe- ca. 100.000 Menschen
ne sowie die Berufs- und Fachverbände mit mehr
als 280 Einzelvereinen. Sie ist überparteilich, plu- Landesverbände in:
ralistisch und basisdemokratisch. Die TGD ist • Baden-Württemberg • Bayern • Berlin • Ham-
den freiheitlichen, demokratischen, sozialen und burg • Hessen • Niedersachsen • Nordrhein-West-
rechtstaatlichen Prinzipien verpflichtet und tritt falen • Rheinland-Pfalz • Schleswig-Holstein
entschieden jeder Art von Gewalt und Rassismus • Bremen und Saarland im Aufbau
entgegen. Sie kämpft für die rechtliche, soziale
und politische Gleichstellung und Gleichbehand- Kontakte außerhalb von Deutschland:
lung der türkischen und der übrigen Menschen • Frankreich • Italien • Niederlande • Österreich
mit Migrationshintergrund in Deutschland und • Polen • Schweden • Türkei
strebt ein friedliches, solidarisches und nachbar-
schaftliches Zusammenleben aller Menschen in Herkunftsgruppen in den Mitgliedsvereinen:
Deutschland an. Die TGD stellt sich der Türken, • Türkisch • Kurdisch • Deutsch
Türkei- und Islamfeindlichkeit sowie Diskrimi-
nierungen jedweder Art konsequent entgegen. Gruppen im Verband mit Kontaktperson:
• Arbeit und Ausbildung • Bildung (Deniz Sey-
Gründung des Bundesverbandes: hun) • Bürgerschaftliches Engagement • Eltern
1995 in Hamburg • Einwanderung (Alisan Genc) • Fortbildung
• Frauen • Jugend (Deniz Kauffmann) • Kultur
Entwicklungsgeschichte des Verbandes: (Remzi Altıok) • Öffentlichkeitsarbeit • Selbsthil-
Die Türkische Gemeinde Deutschland e.V. hat sich fegruppen • Senioren • Sport • Umwelt • Wissen-
im Jahre 1995 in Hamburg gegründet und vertritt schaft
die Interessen türkischstämmiger Deutschen und
in Deutschland lebender Türken.
Migrantengruppe: Türkisch 35

Ziele des Verbandes: Referenzen und Kooperationen:


• Durchführung von Bildungs-, Kultur- und Dis- Beirat der Beauftragten der Bundesregierung für
kussionsveranstaltungen, von Ausstellungen Migration, Flüchtlinge und Integration • Mitglied
und musikalischen Aufführungen mit dem Ziel, in der Arbeitsgruppe „Strukturelle Förderung von
die unterschiedlichen Kulturen einander nä- Migrantenorganisationen“ • Mitwirkung am Nati-
her zu bringen • Durchführung von Beratungen, onalen Integrations- und Aktionsplan
Kursen und Seminaren zu den o.g. Themenberei-
chen, welche geeignet sind, die Einwandererbe- Zukünftiges Interesse an einer Kooperation zu
völkerung mit Kultur, Geschichte, Religion und folgenden Themen:
dem Rechtssystem Deutschlands vertraut zu ma- • Arbeitsmarkt • Ausbildung • Bildung • Erzie-
chen und ihnen dadurch die Integration sowie hung • Familie • Finanzen • Gesundheit • Jugend
das Leben in dieser Gesellschaft zu erleichtern • • Justiz/Recht • Kultur • Politik • Schulsystem
Durchführung von Veranstaltungen, Tagungen, • Senioren, Sport • Umwelt • Weiterbildung
Konferenzen, Foren, Bildung von Arbeitsgrup- • Wirtschaft
pen, Entwicklung, Durchführung und Unterstüt-
zung von Projekten, zu den Themen und Aufga-
benbereichen, die geeignet sind, die Beziehungen Aktuelle Projekte (Stand Juni 2011)
Projekt Zeitraum Förderer
zwischen Deutschland und der Türkei zu verbes-
sern und Vorurteile abzubauen • Durchführung Moqa 2009 - 2011 Bundesamt für
Migration und
von Projekten, die der Erziehung und beruflichen Flüchtlinge
Qualifizierung Jugendlicher und junger Erwachse- (BAMF), EIF
ner dienen, um ihnen einen gleichberechtigten Zu- Ausbildung/Diversity 2009 - 2011 Bundesministe-
rium für Arbeit
gang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen • Durch-
und Soziales
führung von Projekten, die der Jugendpflege und (BMAS)
Jugendfürsorge dienen. Dieses beinhaltet sowohl Bürgerschaftliches 2010 - 2011 BAMF
den Austausch von Jugendgruppen aus Deutsch- Engagement

land und der Türkei als auch Angebote an in Vorintegration 2009 - 2011 BAMF, AA, EIF
Demokratie- und Men- 2011 - 2013 BMFJSF
Deutschland lebende Jugendliche, die geeignet
schenrechtserziehung
sind, ihnen eine konfliktfreie Freizeit zu ermögli-
Umwelt 2009 - 2011 Umweltstiftung
chen • Durchführung von Projekten, die geeignet
sind, für ältere Migranten aus der Türkei entspre- Kontaktdaten
chend den besonderen kulturellen, sprachlichen, Vorsitzender:
religiösen und finanziellen Bedürfnissen Begeg- Kenan Kolat
nungs- und Kommunikationszentren zu errich- Geschäftsführer/-in:
ten. Durch die Organisation gemeinsamer Begeg- Martin Gerlach/ Nalan Arkat
nungen mit Senioren unterschiedlicher Herkunft Zuständig für Öffentlichkeitsarbeit:
soll zugleich ein interkultureller Austausch er- Fuat Şengül
möglicht und der Isolation entgegengetreten wer-
den. Hierdurch trägt die TGD e.V. zum Integra- Anschrift:
tionsprozess auch älterer Menschen türkischer Türkische Gemeinde in Deutschland e.V.
Herkunft bei. Tempelhofer Ufer 21 • 10963 Berlin

Tel.: 030 • 624 312 0


Fax: 030 • 613 043 10
E-Mail: info@tgd.de
Internet: www.tgd.de
36 Kategorie: Bundesweite MigrantenDachorganisationen

Zentralrat der Serben in Deutschland e.V.

Selbstdarstellung des Verbandes: der wahrnehmbar machen. Die größte Aufgabe


Der Zentralrat der Serben in Deutschland e.V. des ZSD war in den Aufbaujahren die serbischen
(ZSD) vertritt die Interessen und Belange der ca. Migrantenselbstorganisationen zu ermuntern
600.000 in der Bundesrepublik Deutschland le- und zu befähigen mit den lokalen Strukturen der
benden Serben. Notwendigste und wichtigste Auf- Mehrheitsgesellschaft zusammenzuarbeiten. Fer-
gabe war und ist es, eine flächendeckende Vertre- ner gilt es für den ZSD den Generationswechsel
tung serbischer Bürger durch die Gründung von in den serbischen Migrantenselbstorganisationen
Organisationen zu verwirklichen, die ihre Inter- zu begleiten und in den Vereinen für mehr inter-
essen und Rechte gegenüber staatlichen Institu- kulturelle Öffnung zu werben. Der Aufbau dauert
tionen und der Öffentlichkeit vertritt. Der Zen- noch auf Landes-, Regional- und Lokalebene an.
tralrat der Serben in Deutschland versteht sich
als eigenständige, unabhängige, freiheitlich-de- Art der Institution:
mokratische, überparteiliche, selbstlose und ge- Gemeinnütziger Verband von 57 Vereinen
meinnützige Dachorganisation der in Deutsch- Hauptamtliche Mitarbeiter/-innen: 0
land ansässigen serbischen Vereinigungen. Neben Vorstandsmitglieder: 21
serbischen Vereinigungen umfasst der ZSD auch Ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen:
Einzelpersonen. 21 (davon 21 im Vorstand)
Frauen im Vorstand: 8
Gründung des Bundesverbandes: Reichweite des Verbandes: 50.000 Menschen
2006 in Hamburg
Landesverbände in:
Entwicklungsgeschichte des Verbandes: • Baden-Württemberg (6 Vereine) • Bayern (29
Die meisten Serben kamen nach Deutschland als Vereine) • Berlin (7 Vereine) • Hamburg (2 Ver-
„Gastarbeiter“. Sie leben hier bereits in zwei- eine) • Hessen (1 Verein) • Niedersachsen (3 Ver-
ter oder dritter Generation. Von Beginn an ha- eine) • Nordrhein-Westfalen (4 Vereine) • Rhein-
ben sich die serbischen Migrantinnen und Mig- land-Pfalz (2 Vereine) • Saarland (1 Verein).
ranten in zahlreichen (jugoslawischen) Vereinen
organisiert. Manche dieser Vereine bestehen be- Kontakte außerhalb von Deutschland:
reits seit 40 Jahren. Während der Bürgerkriege • Deutsche Stiftungen • Europäische Bewegung in
der 1990er Jahre im früheren Heimatland, zogen Serbien • Inländische und ausländische Nichtre-
sich die meisten serbischen Vereine jedoch aus gierungsorganisationen • Internationale Organisa-
dem öffentlichen Leben zurück. Ihnen ist es nicht tion für Migration (IOM) • Ministerien der Föde-
gelungen mit der Mehrheitsgesellschaft in Dia- ration Bosnien und Herzegowina • Ministerien der
log zu treten. Diese gesellschaftspolitische Absti- Republik Serbien • Ministerien in Kroatien
nenz will der 2006 in Hamburg gegründete ZSD • United Nations High Commissioner for Refu-
überwinden und die Serben in Deutschland wie- gees (UNHCR)
Migrantengruppe: Serbisch 37

Herkunftsgruppen in den Mitgliedsvereinen: Zukünftiges Interesse an einer Kooperation zu


• Serben • Roma • Kroaten • Rumänen • Albaner folgenden Themen:
• Slowaken • Ungaren • Rusinen • Mazedonier • Arbeitsmarkt • Ausbildung • Bildung • Erzie-
hung • Gesundheit • Jugend • Kultur • Politik
Gruppen im Verband: • Schulsystem • Senioren • Sport • Weiterbildung
• Bildung • Eltern • Entwicklungszusammenarbeit • Wirtschaft
• Jugend • Kinder • Kultur • Öffentlichkeitarbeit
• Senioren • Wissenschaft

Ziele des Verbandes: Aktuelle Projekte (Stand Juni 2011)


Projekt Zeitraum Förderer
Wahrnehmung und Vertretung der Interessen der
in Deutschland ansässigen Serben • aktive Teil- Existenzgründerseminar 10/2011 Senatsverwal-
für MigrantInnen aus tung für Wirt-
nahme am konstruktiven Integrationsprozess in Ex-Jugoslawien schaft Berlin,
die deutsche Gesellschaft, ohne Verlust der nati- IBB
onalen Identität und als Beitrag zum Aufbau ei- Seniorennetzwerk Berlin 09/2011 ZSD
- 12/2011
ner multikulturellen Gesellschaft • Erhalt, Pflege
Deutsch-serbische KITA 09/2011 ZSD
und Förderung der serbischen Kultur, Traditi- Berlin - 12/2011
on, Sprache und Geschichte • Dokumentation der Aufbauhilfe West ab 09/2011 IOM, BAMF
serbischen Migrationsbewegung nach Deutsch- Balkan/ Praktika für
land • Fördern und Stärken der Zusammenarbeit qualifizierte Fachkräfte
in Serbien
zwischen regionalen und bundesweiten Organi-
„Hopa cupa“, interak- 10/2011 Beethovenfest
sationen der Serben und ihre Vernetzung mit an- tiver Musiktag mit dem Bonn 2011
deren Vereinen, Organisationen und Behörden in Musiker Goran Bregovic
Deutschland • Unterstützung und Förderung von „Ein serbischer Student 10/2011 Stiftung für
in Berlin“ – 140 Jahre humanes Altern
politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Be- deutsch-serbischer Aus- Serbiens
ziehungen zwischen Deutschland, der EU und der tausch, Ausstellung
Republik Serbien. „20 Jahre danach“ 12/2011 ZSD
– Neue Erkenntnisse zu
den Sezessionskriegen in
Referenzen und Kooperationen: Jugoslawien 1991-1999,
Beauftragte der Bundesregierung für Migrati- Podiumsdiskussion
on, Flüchtlinge und Integration seit 2008 • Beirat „Stell Deine Frage.de“ ab 09/2011 EIF, BM für
der Beauftragten der Bundesregierung für Mig- – Onlineberatung für Jugend, Jugend
serbische Jugendliche Migrationsdienst
ration, Flüchtlinge und Integration • Bundesamt
für Migration und Flüchtlinge (BAMF) seit 2007
• Bundeszentrale für politische Bildung seit 2008 Kontaktdaten
• Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigranten- Vorsitzende: Fr. Slavica Quintero Marone
verbände (BAGIV) seit 2008 • Deutsche Gesell- und Hr. Milan Čobanov
schaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) seit Zuständig für Öffentlichkeitsarbeit:
2007 • Dialogforen der Bundesregierung seit 2010 Milan Cobanov: (0162 • 134 263 3)
• Ethnomedizinisches Zentrum seit 2008 • Fried- Anschrift:
rich-Ebert-Stiftung seit 2009 • Otto-Benecke-Stif- Zentralrat der Serben in Deutschland e.V.
tung seit 2011 • Paritätischer Wohlfahrtsverband Hauptstadtbüro Berlin
seit 2009 Postfach 19 11 41 • 14001 Berlin
Tel.: 030 • 308 394 32
Fax: 030 • 308 394 31
E-Mail: kontakt@zdsd.de
Internet: www.zentralrat-der-serben.de
38
39

Regional tätige Migrantenorganisationen


(Auswahlkriterien siehe Seite 7)

• Diên Hồng – Gemeinsam unter einem Dach e.V. S. 40


• Polnischer Sozialrat e.V. S. 42
• Rom e.V. S. 44
• südost Europa Kultur e.V. S. 46
40 Kategorie: regionale MigrantenorganisationEN

Diên Hồng - Gemeinsam unter einem Dach e.V.

Selbstdarstellung des Vereins: ten. Finanziert werden diese Angebote v.a. auf
Der Verein Diên Hồng bemüht sich um ein bes- Grundlage der Förderung durch Kommune, Land
seres Zusammenleben und um Chancengleichheit und Bund.
zwischen Deutschen und Zugewanderten in und
um Rostock. Besondere Schwerpunkte des Enga- Art der Institution:
gements liegen in der sprachlichen Qualifizierung, Gemeinnützig anerkannter Verein
der sozialen Integration Zugewanderter, in der Be- Hauptamtliche Mitarbeiter/-innen: 8
gegnung von Zugewanderten und Einheimischen Vorstandsmitglieder: 5
sowie in der entwicklungspolitischen Bildungsar- Ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen:
beit mit besonderem Bezug zum Land Vietnam. 20 Personen (davon 5 im Vorstand)
Diesen selbstgewählten Auftrag verfolgt Diên Frauen im Vorstand: 2
Hồng mit seinen zugewanderten und nicht zuge-
wanderten Vereinsmitgliedern und -mitarbeitern Mitglieder aus folgenden Bundesländern:
sowie freiberuflich und ehrenamtlich Mitwirken- • Bayern(1) • Berlin (1) • Hamburg (1)
den in der gemeinsamen Arbeit. • Mecklenburg-Vorpommern (48)

Gründung des Vereins: Kontakte außerhalb von Deutschland:


1992 in Rostock Personen und Institutionen in Vietnam, z.B. Part-
nerschule in Hanoi
Entwicklungsgeschichte des Vereins:
Nach den rassistischen Ausschreitungen 1992 in Herkunftsgruppen im Verein:
Lichtenhagen beschlossen die in Rostock leben- Mitglieder v.a. VietnamesInnen sowie einige rus-
den Vietnamesinnen und Vietnamesen ihr Schick- sischsprachige Zugewanderte und Einheimische
sal selbst in die Hand zu nehmen und den Kontakt
zu deutschen Einwohnerinnen und Einwohnern Gruppen im Verein mit Kontaktperson:
von Rostock zu suchen und zu gestalten. 1992 • Bildung - Anna Bollnow (Koordination Sprach-
gründeten die Vietnamesinnen und Vietnamesen kurse) • Eltern - Van Thanh Vu (Mütterprojekte)
den Verein Diên Hồng – Gemeinsam unter einem • Fortbildung - Dr. Grit Broschinski (Allgemei-
Dach e.V., in dem die vietnamesische Kultur ne und politische Bildung) • Frauen - Elvira Zis-
auch heute noch eine besondere Rolle spielt. Bei mann • Kultur - Elvira Zismann • Öffentlichkeits-
Diên Hồng engagieren sich mittlerweile Migran- arbeit - Susanne Düskau • Senioren - Do Van Bao
tinnen und Migranten verschiedener Herkunft, • Sonstige Gruppen / Abteilungen: Sozialberatung
wie auch Einheimische und gestalten Angebote, - Kontaktperson: Olga Gavrik (Beraterin)
die sich an Zugwanderte und Einheimische rich-
Migrantengruppe: Vietnamesisch 41

Aktuelle Projekte (Stand Juni 2011)


Projekt Zeitraum Förderer
Ziele des Vereins:
Fachdienst Sozialbera- seit 2005 Hansestadt Ro-
• besseres Zusammenleben und Chancengleich-
tung für Migranten stock
heit zwischen Deutschen und Zugewanderten in Allgemeine und poli- seit 2002 Landesamt für
und um Rostock • sprachliche Qualifizierung • tische Weiterbildung gesudnheit und
soziale Integration Zugewanderter • Begegnung Soziales MV

von Zugewanderten und Einheimischen • ent- Integrationsprojekt seit Nov. Bundesamt für
2009 MIgration und
wicklungspolitische Bildungsarbeit mit beson- Flüchtlinge
derem Bezug zum Land Vietnam • rassismuskri- Integrationskurse seit 2005 Bundesamt für
tische Erziehung • interkulturelle Bildung Migration und
Flüchtlinge
• berufliche Bildung
Zugewanderte Mütter 2011 ESF Programm
- aktiv und kompetent Stärken vor Ort
Referenzen und Kooperationen: Vietnamesisch-deutsche seit 1992 derzeit Kommu-
• 1. Preis des Bundesministeriums für Bildung Begegnungsstätte nalKombi und
und Forschung (2002) • Anerkennung als “Staat- Bürgerarbeit

lich anerkannte Einrichtung der Weiterbildung”


(2001) • Auszeichnung mit dem „Europäischen
Sprachensiegel 2002“ • Auszeichnung durch das
Bündnis für Demokratie und Toleranz (2006)
• Auszeichnung durch die Stiftung Bürger für
Bürger (2007 und 2009) • Mitglied in der Kursträ-
gergemeinschaft Rostock - Bad Doberan • Mit-
glied Migranet MV • Nationaler Integrationsplan
und Aktionsplan • Partner im Kommunalen Netz-
werk für Migrantinnen und Migranten der Hanse-
stadt Rostock • langjährige Koperation mit dem
Ausländerbeirat bzw. Migrantenrat der Hansestadt
Rostock

Zukünftiges Interesse an einer Kooperation zu


folgenden Themen:
• Bildung • Erziehung • Familie • Kultur Kontaktdaten
• Schulsystem • Senioren • Weiterbildung Vorsitzender:
Herr Nguyen Duy Long
Geschäftsführer:
geschäftsführender Vorstand
Zuständig für Öffentlichkeitsarbeit:
Susanne Düskau (susanne.dueskau@dienhong.de)

Anschrift:
Diên Hồng - Gemeinsam unter einem Dach e.V.
Waldemarstraße 33 • 18057 Rostock

Tel.: 0381 • 769 830 5


Fax: 0381 • 768 997 1
E-Mail: info@dienhong.de
Internet: www.dienhong.de
2 KATEGorIE: rEGIonALE MIGrAnTEnorGAnISATIonEn

Polnischer Sozialrat e.V.

Selbstdarstellung des Vereins: recht, Schulden, Familiennachzug usw.) eine be-


Der Polnische Sozialrat e. V. leistet seit fast 30 sondere Rolle. Ebenso hat die Seniorenproblema-
Jahren engagierte Sozialarbeit für Zuwanderer aus tik in den letzten Jahren zugenommen, genauso
Osteuropa, insbesondere aus Polen. Die zentrale wie die Probleme der wachsenden Gruppe der
Aufgabe besteht darin, Beratung und individuelle Roma aus Polen.
Hilfeleistung für in Berlin lebende Polen anzubie-
ten. Der Verein zeichnet sich durch ein hohes eh- Art der Institution:
renamtliches Engagement seiner Mitglieder und Gemeinnütziger Verein mit ca. 400 Mitgliedern
auch Mitarbeiter/-innen aus. Als Anlauf- und Be- Hauptamtliche Mitarbeiter/-innen: 2
ratungsstelle sowie als Selbsthilfeorganisation ge- Vorstandsmitglieder: 5
nießt der Polnische Sozialrat ein hohes Ansehen Ehrenamtlichen Mitarbeiter/-innen:
bei der Zielgruppe, sozialen Einrichtungen, Berli- 20 (davon 5 im Vorstand)
ner Institutionen und Politik. Frauen im Vorstand: 3
reichweite des Vereins: 6.000 Menschen
Gründung des Vereins:
1982 in Berlin Mitglieder aus folgenden Bundesländern:
Berlin-Brandenburg
Entwicklungsgeschichte des Vereins:
Der Polnische Sozialrat e.V. wurde 1982 auf In- Kontakte außerhalb von Deutschland:
itiative der polnischen Immigranten als soziale keine
Dachorganisation der polnischen Vereine in Ber-
lin gegründet. Seit dieser Zeit reagiert er mit sei- Herkunftsgruppen im Verein:
nen Angeboten auf den hohen Beratungsbedarf • Polen • Deutsche • Roma • Türken
osteuropäischer Zuwanderer. In den achtziger Jah-
ren spielten aufenthaltsrechtliche Probleme und Gruppen im Verein:
Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt und in den • Frauen • Jugend • Kultur • Öffentlichkeitsarbeit
neunziger Jahren Wirtschaftszuwanderung und Il- • Selbsthilfegruppen • Senioren
legalität (Projekt Zentrale integrierte Anlaufstel-
le für PendlerInnen aus Osteuropa - ZAPO) eine
wichtige Rolle. Gegenwärtig spielen die Probleme
der Neuzuwanderer (Existenzgründung, Arbeits-
Migrantengruppe: Polnisch 43

Aktuelle Projekte (Stand Juni 2011)


Projekt Zeitraum Förderer
Ziele des Vereins:
Koordination der 1990 Senatsverw. für In-
• soziale Beratung in Deutschland lebender Polen
Selbsthilfegruppen - tegration, Soziales
• Organisation kultureller Veranstaltungen • Un- 2011
terstützung und Organisation von Selbsthilfe- Migrationsberatung 2004 Senatsverw. für In-
gruppen • Förderung von Kindern, Jugendlichen - tegration, Soziales
und Familien • Unterstützung karitativer Organi- 2011 und Der Paritä-
tische Wohlfahrts-
sationen und bedürftiger Personen in Polen • die verband (DPW)
Unterhaltung einer Beratungsstelle u.a. zu aufent- Soziale Beratung 1983 Senatsverw. für In-
halts- oder arbeitsrechtlichen Problemen, Über- - tegration, Soziales
schuldung und Mietproblemen • die Förderung 2011
der Arbeit von Selbsthilfegruppen für Menschen Psychologische 1997 Senatsverw. für In-
Beratung - tegration, Soziales
in psychischen, sozialen und rechtlichen Krisen- 2011
situationen und Familienberatung Frauenkurse 2009 Bundesamt für
- Migration und
Referenzen und Kooperationen: 2011 Flüchtlinge
(BAMF)
• AG Partizipation seit 2010 - 2011• Arbeiter-
Rechtsberatung, 2005 keine
wohlfahrt (AWO) Friedrichshain-Kreuzberg seit Beratung für Roma -
2003 • Bezirksverwaltungen seit 1989 • Club Di- aus Polen 2011
alog seit 2004 • Der Paritätische Wohlfahrtsver-
band (DPW) seit 1994 • Der Paritätische Wohl-
fahrtsverband (DPW) Fachgruppe Migration seit
1999 • Deutscher Kulturrat seit 2009 • Migrati-
onsbeirat Friedrichshain-Kreuzberg seit 1997 •
Migrationsrat Berlin-Brandenburg seit 2003 • Re-
genbogenfabrik seit 1999 • Senatsverwaltungen
seit 1984 • Türkischer Elternverein seit 2002

Zukünftiges Interesse an einer Kooperation zu


folgenden Themen:
• Arbeitsmarkt • Ausbildung • Bildung • Erzie-
hung • Familie • Finanzen • Gesundheit • Jugend
• Kultur • Politik • Schulsystem • Senioren
• Sport • Weiterbildung Kontaktdaten
Vorsitzende:
Lidia Knop
Zuständig für Öffentlichkeitsarbeit:
Witold Kaminski

Anschrift:
Polnischer Sozialrat e.V.
Oranienstr. 34 • 10999 Berlin

Tel.: 030 • 615 171 7


Fax: 030 • 616 592 88
E-Mail: polskarada@arcor.de
Internet: www.polskarada.de
44 Kategorie: regionale MigrantenorganisationEN

Rom e.V.

Selbstdarstellung des Vereins: Entwicklungsgeschichte des Vereins:


Der Rom e.V. arbeitet seit über 20 Jahren als in- Im Winter 1986/87 suchten fast 1.000 Roma aus
terkultureller Verein zur Verbesserung des Zu- Ex-Jugoslawien in Köln Zuflucht. Einige Kölner/-
sammenlebens zwischen Roma und Sinti (Rom) innen halfen und schlossen sich zu einer Initiati-
als Minderheit und der Mehrheitsbevölkerung im ve zusammen, die aus Roma und Nicht-Roma be-
Sinne der Völkerverständigung. Er engagiert sich stand. Sie gründeten die „Kölner Roma-Initiative“
für das Bleiberecht und für menschenwürdige Le- zum Schutz der Flüchtlinge, die einer Kampag-
bensbedingungen von Roma und Sinti. Der Ver- ne von Ablehnung und Vorurteilen ausgesetzt wa-
ein macht es sich zur Aufgabe, Roma (Erwachse- ren. 1988 gründete die Initiative den Verein „Rom
ne, Jugendliche und Kinder) sozial und kulturell e.V.“ und richtete eine Beratungsstelle ein. Nach
durch entsprechende Projekte und geeignete Hil- mehrjähriger Aufbauarbeit wurde das Archiv und
festellungen zu fördern, die unter Wahrung der ei- Dokumentationszentrum im Februar 1999 von
genen Identität den Integrationsprozess unter- dem damaligen Präsident des deutschen Bundes-
stützen. Der Verein führt kostenlose sozial- und tags Herrn Wolfgang Thierse eröffnet. Seit 2004
ausländerrechtliche Beratung, Deutsch- und Al- beteiligte sich der Rom e.V. an den pädagogischen
phabetisierungskurse durch. Er bietet Möglich- Projekten, die die Stadt Köln und das Land NRW
keiten zur Begegnung und Auseinandersetzung für Roma-Straßenkinder einrichteten. Der Ver-
für Initiativen und Privatpersonen. Mit zum Zen- ein wurde in Heimen aktiv und initiierte das Mo-
trum gehört das Archiv und Dokumentations- dellprojekt „Amaro Kher“, das heute nach fünf-
zentrum zur Geschichte, Kultur und Sprache der jähriger Projektarbeit ein fester Bestandteil in der
Roma und Sinti mit regelmäßigen Öffnungszeiten Kölner Bildungslandschaft ist.
für Besucher/-innen und Gruppen. Das Doku-
mentationszentrum dient Gruppen und Einzelper- Art der Institution:
sonen, wie z.B. Lehrern, Studenten und Journa- Eingetragener gemeinnütziger Verein
listen als Informationsquelle. Um die Ziele des Hauptamtliche Mitarbeiter/-innen: 21
Rom e.V. zu verwirklichen, wurde ein Förderver- Vorstandsmitglieder: 6
ein „Verein zur Förderung der Roma e.V. gegrün- Ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen:
det. Dieser Verein dient zur Mittelbeschaffung in 18 (davon 6 im Vorstand)
Form von Spenden, Bußgeldern, Sponsoring, etc. Frauen im Vorstand: 4
Reichweite des Vereins:
Gründung des Vereins: ca. 1000 Personen jährlich
1998 in Köln
Migrantengruppe: Roma und Sinti verschiedener Nationalitäten 45

Mitglieder aus folgenden Bundesländern: Referenzen und Kooperationen:


• Nordrhein-Westfalen • Rheinland-Pfalz • Nie- • Amaro Kher: Auszeichnung als Best-Practi-
dersachsen • Hessen ce-Projekt bei der Nationalen Abschlussveran-
staltung des Europäischen Jahres der Chancen-
Kontakte außerhalb von Deutschland: gleichheit (2007) • Amaro Kher - Gewinner des
• EU-Gremien • Frankreich • Kosovo • Serbien WDR-Kinderrechtspreises (2010) • Auszeichnung
• Ungarn u.a. vom Deutschen Fußballbund (DFB) für die wert-
volle Sportarbeit mit Migrantenkindern (2011)
Herkunftsgruppen im Verein: • Bilz-Preis für Amaro Kher (2005) • Initiativen-
Roma und Sinti verschiedener Nationalitäten preis des Paritätischen Jugendwerks (2005)
• Kooperationsvertrag mit der Stadt Köln für die
Gruppen im Verein mit Kontaktperson: Schule Amaro Kher
• „Amaro Kher“ Schule (Marlene Tyrakowski)
• „Amaro Kher“ Kindergarten (Shirley Koschel)
• „Amaro Kher“ Nachmittagsbetreuung (Ilona
Obergfell) • Dokumentationszentrum (Kurt Holl)
• Kulturkarawane (Jovan Nikolic) • Sozialbera- Aktuelle Projekte (Stand Juni 2011)
Projekt Zeitraum Förderer
tung (Iris Biesewinkel)
Amaro Kehr seit September Stadt Köln und
2004 Land NRW
Ziele des Vereins:
• Bekämpfung des Rassismus/Antiziganismus
in der Mehrheitsgesellschaft und Förderung der
Verständigung zwischen Roma/Sinti und der
Mehrheit • Durchsetzung des Bleiberechts für
Roma-Flüchtlinge • Verbesserung der Lebensbe-
dingungen durch Förderung der Jugendhilfe und
Schaffung der materiellen Voraussetzungen für
die Integration, wie Wohnungen, Arbeit, gesund-
heitliche Versorgung und Bildung für die Fami-
lien • Erhalt und Förderung der Romakultur, der
Sprache, der Traditionen, der Literatur und der
geschichtlichen Erinnerung (oralhistory)
Kontaktdaten
Vorsitzende:
Frau Simone Treis

Anschrift:
Rom e.V.
Venloer Wall 17 • 50672 Köln

Tel.: 0221 • 242 536


Fax: 0221 • 240 171 5
E-Mail: rom.ev@netcologne.de
info@romev.de
Internet: www.romev.de
www.amaro-kher.de
46 Kategorie: regionale MigrantenorganisationEN

südost Europa Kultur e.V.

Selbstdarstellung des Vereins: Art der Institution:


südost Europa Kultur e.V., Anlaufstelle für Mig- Gemeinnütziger Verein mit 52 Mitgliedern
rantInnen aus Südosteuropa und darüber hinaus, Hauptamtliche Mitarbeiter/-innen: 20
verbindet sozialpolitische Arbeit und Kultur mit Vorstandsmitglieder: 3
den Zielen Toleranz, Integration und Völkerver- Ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen:
ständigung, Frieden und Demokratie und rich- 8 (davon 3 im Vorstand)
tet sich explizit gegen Nationalismus und Rassis- Frauen im Vorstand: 1
mus. Eine zentrale Aufgabe ist die Linderung der Reichweite des Vereins: 70.000 Menschen
Bürgerkriegsfolgen und erlittenen Traumata bei
Flüchtlingen aus den Staaten des ehemaligen Ju- Mitglieder aus folgenden Bundesländern:
goslawiens, darunter viele Roma. • Berlin • Hamburg • Schleswig-Holstein

Gründung des Vereins: Kontakte außerhalb von Deutschland:


1991 in Berlin • Ärzte ohne Grenzen • EU-Parlament in Brüssel
• Friedensgruppen in Holland und Schweiz • Län-
Entwicklungsgeschichte des Vereins: der in Südeuropa • Tribunal in Den Haag • United
südost Europa Kultur e.V. wurde 1991 als Ver- Nations High Commissioner for Refugees (UN-
ein zur Förderung der Kulturbeziehungen zwi- HCR)
schen Deutschland und Südosteuropa gegründet.
Seit 1992 wurde der Verein zu einem Treffpunkt Herkunftsgruppen im Verein:
aller kulturellen Kräfte, die im europäischen Kon- • Deutsche • Bosnier • Serben • Kroaten • Albaner
text gemeinsam über nationalistische Propaganda • Bulgaren • Franzosen • Italiener • Polen • Rumä-
aufklären und ihr wirksam entgegentreten woll- nen • Schweizer
ten. Die Förderung und Entwicklung von Toleranz
und Verständigung zwischen den unterschied- Gruppen im Verein:
lichen nationalen und religiösen Gruppen ist für • Eltern (Michael Kraft) • Familie/Jugendhilfe
den Frieden von größter Bedeutung. (Michael Kraft)• Frauen (Bosiljka Schedlich)
• FSJ (Michael Kraft) • Integrationskurse (Hart-
mut Schmidthals) • Interkultureller Garten (Be-
gzada Alatovic) • Kinder- und Jugendarbeit
(Michael Kraft) • Kultur (Iwona Mickiewi-
cz) • Öffentlichkeitsarbeit (Bosiljka Schedlich) •
Selbsthilfegruppen (Christoph Rolle) • Senioren
(Bosiljka Schedlich) • Therapie (Bosiljka Sched-
lich) • Weiterbildung (Michael Kraft)
Migrantengruppe: SüdostEuropa 47

Aktuelle Projekte (Stand Juni 2011)


Projekt Zeit- Förderer
Ziele des Vereins:
raum
• Integration von Migrantinnen und Migranten
südost Zentrum seit Senatsverwaltung für
• Hilfe für Menschen in Notlagen (Flüchtlinge, – Beratungs- und 1992 Integration, Arbeit
Migranten) • Förderung der Begegnungen unter- Betreuungszentrum und Soziales, Der Be-
schiedlicher Nationalitäten • Förderung des kul- für Flüchtlinge aus auftragte für Integra-
Südosteuropa tion und Migration
turellen Lebens zwischen Deutschen und anderen
Anlaufstelle für seit Senias Der Beauf-
Nationalitäten • Pflege der kulturellen Beziehun- europ. Wanderarbei- 2010 tragte für Integration,
gen zwischen Berlin und Südosteuropa • Qualifi- terInnen und Roma Arbeit und Soziales
zierungs- und Bildungsarbeit • Beschäftigung von – Konfliktinterven-
tion gegen Antiziga-
Migrantinnen und Migranten nismus
Freiwilliges Soziales 2010 Senias Der Beauf-
Referenzen und Kooperationen: Jahr in einer Migran- - tragte für Integration,
• Auswärtiges Amt seit 1992 • AWO seit 1992 tenorganisation 2014 Arbeit und Soziales
und Bundesminis-
• Diakonie seit 1996 • Integrationsbeirat Kreuz- terium für Familie,
berg seit 1992 • Land Berlin seit 1992 • Land Senioren, Frauen und
Brandenburg seit 1992 • Landesintegrationsbei- Jugend (BMFSFJ)
rat seit 2006 • Migrationsrat seit 2005 • Politische Angekommen 2009 Europäischer Inte-
- Unterstützung bei – grationsfonds und ev.
Stiftungen des Bundes seit 1992 • Pro Asyl seit der Integration von 2011 Kirche B.B.s.O.
1992 ex-jugoslawischen
MigrantInnen mit
dauerhaftem Aufent-
Zukünftiges Interesse an einer Kooperation
halt
zu folgenden Themen: Überbrücken – Psy- 2009 Europ. Flüchtlings-
• Arbeitsmarkt • Bildung • Erziehung • Familie chosoziale Beratung, – fonds,
• Gesundheit • Jugend • Justiz/Recht • Kultur Betreuung und 2011 UNO- Flüchtlings-
Beschäftigung von hilfe
• Politik • Senioren • Umwelt • Weiterbildung
Flüchtlingen und
Roma aus Südosteu-
ropa
Integrationskurse seit Bundesamt für Mig-
2005 ration und Flücht-
linge (BAMF)

Kontaktdaten
Vorsitzender:
Prof. Dr. Peter Welten
Geschäftsführer:
Bosiljka Schedlich, Michael Kraft
Zuständig für Öffentlichkeitsarbeit:
Bosiljka Schedlich (030 -253 7799 19)
Anschrift:
südost Europa Kultur e.V.
Großbeerenstr.88 • 10963 Berlin
Tel.: 030 • 253 779 90
Fax: 030 • 252 748 5
E-Mail: info@suedost-ev.de
michael.kraft@suedost-ev.de
Internet: www.suedost-ev.de
48
49

Landesnetzwerke von Migrantenorganisationen


(Auswahlkriterien siehe Seite 7)

• Arbeitsgemeinschaft MigrantInnen und Flüchtlinge in Niedersachsen e.V. (amfn) S. 50


• Landesnetzwerk der Migrantenselbstorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) S. 52
• Migranet-MV
Netzwerk der Migrantenorganisationen in Mecklenburg-Vorpommern e.V. S. 54
• Migrations-und Integrationsrat Land Brandenburg e.V. S. 56
50 Kategorie: Landesnetzwerke von Migrantenorganisationen

Arbeitsgemeinschaft MigrantInnen und Flüchtlinge


in Niedersachsen e.V. (amfn e.V)

Selbstdarstellung der Arbeitsgemeinschaft: Netzwerkes für Migrantinnen/en und Flüchtlinge


Die Arbeitsgemeinschaft Migrantinnen, Migran- und die Förderung von Selbstorganisationen.
ten und Flüchtlinge in Niedersachsen (AMFN AMFN kooperiert (und ist selbst Mitglied), so-
e.V.) ist eine landesweite Interessenvertretung von wohl landesweit als auch in den örtlichen Netz-
Selbstorganisationen und Selbsthilfegruppen von werken, die in der Migrations- und Integrationsar-
MigrantInnen und Flüchtlingen. AMFN setzt sich beit tätig sind.
für die gesellschaftspolitische Integration von Zu-
gewanderten ein. Sie fördert die Entfaltung der Art der Institution: Gemeinnütziger Verein
kulturellen Vielfältigkeit in der Gesellschaft und Hauptamtliche Mitarbeiter/-innen: 4
engagiert sich für eine humane und effektive Mig- Vorstandsmitglieder: 5
rations- und Flüchtlingspolitik auf der Basis von Ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen:
Gleichberechtigung. AMFN unterstützt und för- Zahlreich, ehrenamtlich und unentgeltlich
dert die integrativen Ansätze von Selbstorganisa- Frauen im Vorstand:
tionen von MigrantInnen und Flüchtlingen in Nie- Reichweite der Arbeitsgemeinschaft:
dersachsen. Im Bundesland existieren mehr als Vielzahl von Migrantengruppen und Menschen
500 Organisationen – Vereine, Selbsthilfegrup- mit Migrationshintergrund.
pen, Initiativen und Netzwerke – , die die Interes-
sen von MigrantInnen und Flüchtlingen vertreten. Mitglieder aus folgenden Bundesländern:
AMFN unterstützt mit Beratungs- und Bildung- Niedersachsen
sangeboten die Erziehungskompetenz und die
Partizipation der Eltern mit Migrationshintergrund Kontakte außerhalb von Deutschland:
im Schul- und Bildungssystem und die berufliche keine
Qualifizierung und Bildung.
Herkunftsgruppen in den Mitgliedsvereinen:
Gründung der Arbeitsgemeinschaft: Kulturübergreifend und vielfältig • multinational
1993 in Hannover • Afrika • Afghanistan • Äthiopien • Iran • Viet-
nam • Palästina • Türkei • usw.
Entwicklungsgeschichte der Arbeitsgemein-
schaft: Gruppen in der Arbeitsgemeinschaft:
AMFN e.V. begann mit ihrer Arbeit im Jahre 1993 Eltern • Politische Bildung • Berufliche Qualifi-
und konnte 1995 als gemeinnütziger Verein aner- zierung
kannt werden. Diese Dachorganisation setzt sich
aus verschiedenen Vereinen und Einzelpersonen
aus ganz Niedersachsen zusammen. Mittelpunkt
unserer Arbeit ist die landesweite Schaffung eines
Migrantengruppe: Multinational 51

Aktuelle Projekte (Stand Juni 2011)


Projekt Zeitraum Förderer
Ziele der Arbeitsgemeinschaft:
ElternNetzwerk 2011-2014 Nds. Lotto-
AMFN setzt sich für eine gesellschafts-politische
Sport-Stiftung
Integration von Einwanderern ein. Sie fördert die MS-NDS
Entfaltung der kulturellen Vielfältigkeit in der Ge- Selbsthilfepotenziale 2009-2012 Xenos Bundes-
sellschaft. In regelmäßigem Dialog und in Koope- fördern ministerium
ration mit den Migrantinnen/en - Organisationen, für Arbeit und
Soziales
politischen Vertretern aus der Politik und Bil-
dung und interkulturellen Einrichtungen will sich
AMFN für eine effektive und humane Migrations-
und Flüchtlingspolitik auf der Basis von Gleich-
berechtigung einsetzen.

Referenzen und Kooperationen:


• Bildungsvereinigung ARBEIT und LEBEN
seit 2005 • Flüchtlingsrat seit 1993 • Nieder-
sächsischer Integrationsrat (NIR) seit 1993 (AG
KANN) • Integrationskommission im Nds. Land-
tag seit 1996 • Kooperative Migrationsarbeit in
Niedersachsen (KMN) seit 1993 • Landespräven-
tionsrat seit 2005 • Niedersachsenring für Freiwil-
ligenengagement (Federführung: Sozialministe-
rium) seit 2001 • Regionalverbund Hannover seit
2005 ALBuM (Arbeitsprozessorientiertes Lernen
und Beraten mit und für Migrantinnen und Mig-
ranten) seit 2005 • Verband binationaler Familien
und Partnerschaften seit 2003 • Verein niedersäch-
sischer Bildungsinitiativen e.V. (VNB) seit 2005

Zukünftiges Interesse an einer Kooperation zu


folgenden Themen:
• Elternarbeit • Politische Bildung • Projektma-
nagement • Öffentlichkeitsarbeit • Integration, Kontaktdaten
Partizipation • Interkulturelle Kompetenz Geschäftsführer:
Herr Habib Eslami
Zuständig für Öffentlichkeitsarbeit:
Frau Banafsheh Nourkhiz

Anschrift:
Arbeitsgemeinschaft MigrantInnen
und Flüchtlinge in Niedersachsen e.V.
Zur Bettfedernfabrik 1 • 30451 Hannover

Tel.: 0511 • 921 580 3


Fax: 0511 • 921 552 7
E-Mail: info@amfn.de
Internet: www.amfn.de
52 Kategorie: Landesnetzwerke von Migrantenorganisationen

Landesnetzwerk der Migrantenselbstorganisationen


Sachsen-Anhalt (LAMSA)

Selbstdarstellung des Netzwerks: Art der Institution:


Landesnetzwerk der Migrantenselbstorganisa- Verein mit 800 Mitgliedern
tionen Sachsen-Anhalt (LAMSA) ist ein Zu- Hauptamtliche Mitarbeiter/-innen: 0
sammenschluss von ca. 60 verschiedenen Orga- Vorstandsmitglieder: 5
nisationen und Vereine von Migrantinnen und Ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen:
Migranten aus Sachsen-Anhalt. Ziel ist eine en- 700 (davon 5 im Vorstand)
gere Zusammenarbeit der verschiedenen Ver- Frauen im Vorstand: 3
eine, Verbände und Organisationen, die sich mit Reichweite des Verbandes: 100.000 Menschen
Migrantinnen und Migranten beschäftigen. Das
Landesnetzwerk vertritt das politische, wirtschaft- Mitglieder aus folgenden Bundesländern:
liche, soziale und kulturelle Interesse der Bevöl- Sachsen-Anhalt
kerung mit Migrationshintergrund im Land Sach-
sen-Anhalt und versteht sich als legitimierter Kontakte außerhalb von Deutschland:
Gesprächspartner gegenüber der Landesregierung keine
und allen relevanten Organisationen auf Landes-
ebene sowie ähnlichen Migrantenorganisationen Herkunftsgruppen in den Mitgliedsvereinen:
in anderen Bundesländern. Das Landesnetzwerk • russischsprachige • verschiedene afrikanische
möchte einen Beitrag zur nachhaltigen Förderung Länder • Lateinamerika • Mongolei • Vietnam
der Integration von Migrantinnen und Migtanten • Senegal
in Sachsen-Anhalt leisten.
Gruppen im Verband mit Kontaktperson:
Gründung des Netzwerks: • Fortbildung • Kinder und Jugend (Herr Mamad
2008 in Dessau-Roßlau Mohamad) • Unternehmer (Herr Dein Duc)

Entwicklungsgeschichte des Netzwerks:


Die Migrantenselbstorganisationen in Sach-
sen-Anhalt haben sich am 15.11.2008 in Des-
sau-Roßlau in einem „Landesnetzwerk Mig-
rantenselbstorganisationen in Sachsen-Anhalt“
zusammengeschlossen. Die Mitgliederzahl von
LAMSA hat sich seitdem kontinuierlich gestei-
gert.
Migrantengruppe: Multinational 53

Aktuelle Projekte (Stand Juni 2011)


Ziele des Netzwerks: Projekt Zeitraum Förderer

• Vertretung der politischen, wirtschaftlichen, so- Empowerment von 01.01.2009 EU-Integrati-


Migrantenselbstorga- - onsfond
zialen und kulturellen Interessen der Bevölke- nisationen 31.12.2012
rung mit Migrationshintergrund auf Landesebene
• stärkeren Zugang von Migrantenselbstorganisa-
tionen am gesellschaftlichen Leben in Sachsen-
Anhalt ermöglichen • Vernetzung und Stärkung
der vorhandenen Migrantenselbstorganisationen,
sowie die Ermutigung zu Bildung und Unterstüt-
zung zum Aufbau weiterer Migrantenselbstorgani-
sationen • die jeweiligen Identitäten und Kompe-
tenzen aller Beteiligten nutzen und wertschätzen

Referenzen und Kooperationen:


• Beirat der Beauftragten der Bundesregierung für
Migration, Flüchtlinge und Integration • Bundes-
netzwerk Bürgerschaftliches Engagement seit
2010 • Bundeszuwanderung- und Integrations-
rat seit 2009 • Bündnis für Zuwanderung und In-
tegration in Sachsen-Anhalt seit 2009 • Entwick-
lungspolitisches Netzwerk Sachsen-Anhalt seit
2008 • Landesintegrationsbeirat Sachsen-Anhalt
seit 2010 • Netzwerk für Demokratie und Tole-
ranz seit 2009

Zukünftiges Interesse an einer Kooperation


zu folgenden Themen:
• Arbeitsmarkt • Ausbildung • Bildung • Familie •
Jugend • Kultur • Politik • Schulsystem • Weiter-
bildung • Wirtschaft

Kontaktdaten
Vorsitzender:
Mamad Mohamad
Zuständig für Öffentlichkeitsarbeit:
Mamad Mohamad (0345 • 470 761 21)

Anschrift:
Landesnetzwerk der Migrantenselbstorganisationen
Sachsen-Anhalt (LAMSA)
Heinrich-Franck-Str. 2 • 06112 Halle/S.

Tel.: 0345 • 470 761 21


Fax: 0345 • 470 761 22
E-Mail: mamad.mohamad@lamsa.de
Internet: www.lamsa.de
54 Kategorie: Landesnetzwerke von Migrantenorganisationen

Migranet-MV
Netzwerk der Migrantenorganisationen in Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Selbstdarstellung des Netzwerks: Vorpommern durchgeführt. MIGRANET-MV ar-


Durch die Organisation eines Netzwerks der Mig- beitet mit verschiedenen Organisationen und Ins-
rantenorganisationen in Mecklenburg-Vorpom- titutionen in Mecklenburg- Vorpommern zusam-
mern und Rostock sind die aktive Partizipation men und vertritt die Migrantinnen und Migranten
und das gesellschaftliche Engagement von Mig- in Mecklenburg-Vorpommern in verschiedenen
rantinnen und Migranten ermöglicht und gestärkt Institutionen, wie dem Integrationsbeirat beim So-
worden. Gleichzeitig fördert das Netzwerk die Er- zialministerium in Mecklenburg-Vorpommern.
schließung und Nutzung der Möglichkeiten der
Partizipation der Migrantinnen und Migranten Art der Institution:
und die Übernahme von gesellschaftlicher Mit- Netzwerk mit 42 Migrantenorganisationen
verantwortung. Ziel ist es, die Bildung von legi- Hauptamtliche Mitarbeiter/-innen: 2
timierten Interessenvertretungen sowie die Selb- Vorstandsmitglieder: 20
storganisation von Migrantinnen und Migranten Ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen:
in Mecklenburg-Vorpommern und Rostock zu 20 (davon 3 im Sprecherrat)
unterstützen und dadurch die Einbeziehung von Frauen im Vorstand: 15
Vertreterinnen und Vertretern der Migrantenor- Reichweite des Vereins: ca. 11.000 Menschen
ganisationen in die Planung, Durchführung und
Auswertung von Integrationsmaßnahmen auf Mitglieder aus folgenden Bundesländern:
kommunaler und Landesebene zu sichern. An- Mecklenburg-Vorpommern (ca. 42)
gestrebt wird die Beteiligung von Migrantinnen
und Migranten bei demokratischen Entschei- Kontakte außerhalb von Deutschland:
dungsprozessen und somit ihre engere Einbindung keine
in das Gemeinwesen.
Herkunftsgruppen im Netzwerk:
Gründung des Netzwerks: • Arabische Länder • Irak • Lateinamerika
2009 in Rostock • Russland • Togo und andere afrikanische Länder
• Ukraine • Ungarn • Türkei • Vietnam
Entwicklungsgeschichte des Netzwerks:
Das Netzwerk der Migrantenselbstorganisationen Gruppen im Netzwerk:
(MSO) in Mecklenburg-Vorpommern wurde im • Bildung • Fortbildung • Jugend • Kinder • Kultur
Mai 2009 während der 3. Konferenz der MSO • Öffentlichkeitsarbeit • Sport
aus Mecklenburg-Vorpommern gegründet. Bis
jetzt wurden 2 jährliche Konferenzen mit Reso-
lutionen, Beschlüssen und einer Programmarbeit
zur Integration der MigrantInnen in Mecklenburg
Migrantengruppe: Multinational 55

Aktuelle Projekte (Stand Juni 2011)


Projekt Zeitraum Förderer
Ziele des Netzwerks:
Netzwerkarbeit 2011 Sozialministerium
Förderung der politischen Partizipation und des
Mecklenburg-Vor-
gesellschaftlichen Engagements. pommern
Multiplikatoren-Bil- 2011 Norddeutsche Stif-
Referenzen und Kooperationen: dung tung für Umwelt
• Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat (BZI) und Entwicklung

seit 2009 • Integrationsrat Mecklenburg-Vorpom-


mern seit 2009

Zukünftiges Interesse an einer Kooperation


zu folgenden Themen:
• Arbeitsmarkt • Ausbildung • Entwicklungspo-
litik • Politik • Sport

Kontaktdaten
Sprecherin:
Phuong Kollath
Geschäftsführer:
Dr. Rubén Cárdenas Carbajal
Zuständig für Öffentlichkeitsarbeit:
Dr. Rubén Cárdenas (0381 • 459 100 1)
Projektmitarbeiter:
Friedhelm Röttgerding (0381 • 1286990)

Anschrift:
Migranet-MV -
Netzwerk der Migrantenorganisationen
in Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Waldemarstr. 33 • 18057 Rostock

Tel.: 0381 • 459 100 1


0381 • 210 440 15
0381 • 128 699 0
Fax: 0381 • 459 100 1
E-Mail: abro-@t-online.de / fabro1-ev@t-online.de
Internet: www.migranet-mv.de
56 Kategorie: Landesnetzwerke von Migrantenorganisationen

Migrations- und Integrationsrat Land Brandenburg e.V.

Selbstdarstellung des Vereins: des Zusammenschlusses zwischen Beiräten und


Zweck des Vereins ist die Förderung der Toleranz Migrantenorganisationen und äußeres Zeichen ei-
auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerver- ner veränderten, zukunftsorientierten Profilset-
ständigungsgedankens. Der Satzungszweck wird zung für Brandenburg.
insbesondere durch ein Eintreten für Vielfalt, To-
leranz und Demokratie verwirklicht. Er schließt Art der Institution:
Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Dachorganisation mit 30 Mitgliedsorganisationen
Diskriminierung, ebenso wie jede andere Form Hauptamtliche Mitarbeiter/-innen: 2
des Extremismus aus. Der Verein bietet Migran- Vorstandsmitglieder: 7
tenorganisationen und Beiräten im Land Branden- Ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen:
burg die Möglichkeit des Erfahrungs- und Infor- 7 (davon 7 im Vorstand)
mationsaustausches sowie der Zusammenarbeit Frauen im Vorstand: 3
durch Organisation und Durchführung von Bil- Reichweite des Vereins: 500 Menschen
dungs- und Begegnungsveranstaltungen. Der Ver-
ein setzt sich für eine konstruktive Zusammenar- Mitglieder aus folgenden Bundesländern:
beit zwischen brandenburgischen Zugewanderten Brandenburg (30 Mitgliedsorganisationen landes-
und Einheimischen sowie für eine Förderung der weit)
gesellschaftspolitischen Beteiligung im Sinne der
Integration ein. Kontakte außerhalb von Deutschland:
keine
Gründung des Vereins:
2009 in Potsdam Herkunftsgruppen im Verein:
• Afrikanische Länder • asiatische Länder • rus-
Entwicklungsgeschichte des Vereins: sische Zuwanderer • weitere europäische Länder
Der Migrations- und Integrationsrat Land Bran-
denburg - MIR e.V. - ist ein landesweiter Zu- Gruppen im Verein:
sammenschluss von MigrantInnenselbstorga- • Bildung • Fortbildung • Öffentlichkeitsarbeit
nisationen und Ausländer-, Integrations- bzw. • Selbsthilfegruppen
Migrationsbeiräten. Er ist aus der ehemaligen Ver-
einsgründung der „Arbeitsgemeinschaft der Aus- Ziele des Vereins:
länderbeiräte für das Land Brandenburg (AGAB) • Förderung internationaler Gesinnung • kulturel-
e. V.“ hervorgegangen. Zehn Jahre nach dessen ler Austausch • Förderung der Integration und Zu-
Gründung war eine Neuausrichtung dieser Lan- wanderung • demokratische Teilhabe
desarbeitsgemeinschaft notwendig geworden.
Name und Satzungszweck ist nunmehr Ausdruck
Migrantengruppe: Multinational 57

Aktuelle Projekte (Stand Juni 2011)


Referenzen und Kooperationen: Projekt Zeitraum Förderer

• enge Zusammenarbeit mit dem Büro der Inte- Modellprojekt Mig- 12/2009 Bundesamt für
rantenbeteiligung: - Migration und
grationsbeauftragten des Landes Brandenburg Förderung der sozi- 10/2012 Flüchtlinge
• Kooperation mit dem Flüchtlingsrat Branden- alen, politischen und (BAMF)
burg • Kooperation mit der Opferperspektive kulturellen Partizipa-
tion von Zugewan-
Brandenburg • Kooperation mit der Regionalen derten im Land Bran-
Arbeitsstelle zur Förderung Ausländischer Kin- denburg
der und Jugendlicher (RAA) Brandenburg • Mit- Kleinstförderungen 04/2011 Ministerium für
glied beim Aktionsbündnis Brandenburg - ein ge- für MigrantInnenor- - Arbeit, Sozi-
ganisationen im Land 12/2012 ales, Frauen und
sellschaftliches Netzwerk, das sich gegen Gewalt, Brandenburg – För- Familie Bran-
Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit in derprogramm zur denburg (MASF
Brandenburg richtet • Mitglied im Landesintegra- Unterstützung von Brandenburg)
Aktivitäten von Mig- (Lottomittel)
tionsbeirat des Landes Brandenburg (LIB) • Mit-
rantInnenorganisati-
glied in der Jury für den Integrationspreis des onen mit dem Ziel In-
Landes Brandenburg tegration vor Ort zu
fördern – Beantragung
von Zuwendungen von
Überregionale Gremien: bis zu 300 Euro
• Bundezuwanderungs- und Integrationsrat (BZI)
• MigrantInnentreffen der ostdeutschen Länder
• Rundfunk Berlin-Brandenburg Rundfunkrat
(rbb) • Zusammenarbeit mit dem Migrationsrat
Berlin-Brandenburg

Zukünftiges Interesse an einer Kooperation zu


folgenden Themen:
• Arbeitsmarkt • Bildung • Politik • Weiterbildung

Kontaktdaten
Vorsitzender:
Aleksandr Lopyrov

Anschrift:
Migrations- und Integrationsrat
Land Brandenburg e.V.
Hegelallee 6-7 • 14467 Potsdam

Tel.: 0331 - 273 258 50


E-Mail: info@migranten-in-brandenburg.de
Internet: www.migranten-in-brandenburg.de
58
59

Migrantenorganisationen mit besonderer fachlicher


Ausrichtung (Auswahlkriterien siehe Seite 7)
• Ethno-Medizinisches Zentrum e.V. S. 60
• Forum der Kulturen e.V. S. 62
• Maisha Selbsthilfegruppe afrikanischer Frauen in Deutschland e.V. S. 64
• Neue deutsche Medienmacher e.V. S. 66
• Türkisch-Deutsche Gesundheitsstiftung e.V. S. 68
• Türkisch-Deutsche Studierenden und Akademiker Plattform e.V. S. 70
60 Kategorie: Migrantenorganisation mit besonderer fachlicher Ausrichtung

Ethno-Medizinisches Zentrum e.V.

Selbstdarstellung des Vereins Mitglieder aus folgenden Bundesländern:


Das Ethno-Medizinische Zentrum e.V. (EMZ) • Bayern (250) • Hamburg (40) • Hessen (200)
ist ein gemeinnütziger Verein, der die gesund- • Niedersachsen (600) • Nordrhein-Westfalen
heitliche und soziale Integration von Migran- (350) • Schleswig-Holstein (80) und andere (594)
tinnen und Migranten in Deutschland und Euro-
pa fördert. Ziele seiner Arbeit sind es, Migranten Kontakte außerhalb von Deutschland:
gleichberechtigten Zugang zu den Angeboten des Mit diversen Organisationen in Amerika • Eco-
Gesundheits-, Sozial- und Bildungswesens zu er- le Haute de la Sante Rennes, NAZ London und
möglichen. weitere ca. 80 Partnerorganisationen in 25 Län-
dern • Europäische Union: The Executive Agency
Gründung des Vereins: for Health and Consumers (EAHC) Brüssel • Eu-
1989 in Hannover roparat (Council of Europe): „Committee of Ex-
perts on Mobility, Migration and Access to Health
Entwicklungsgeschichte des Vereins: Care“ Straßburg • Harvard University sowie wei-
Im Laufe seines 20-jährigen Bestehens hat sich tere Universitäten und Forschungseinrichtungen
das EMZ zu einem Kompetenzzentrum für Inte- in der Schweiz, Türkei, Russland, Frankreich,
gration, Gesundheit und Bildung entwickelt. Zu Großbritannien, Italien, Marokko, Japan, Däne-
den Gründungsmitgliedern des EMZ gehörten mark, Estland, Belgien, Ungarn etc. • Internatio-
mehrheitlich Migranten und deutsche Wissen- nal Organization for Migration (IOM) Brüssel
schaftler, Mediziner, Psychiater, Pflegekräfte, • Maytree Foundation Canada • Schwab Foundati-
Psychologen, Pädagogen und Vertreter von Pa- on (DAVOS WEF) Genf • Weltgesundheitsorgani-
tientenorganisationen. Heute erreicht die Arbeit sation (WHO) Venice Office
etwa zu 30% die türkeistämmige, zu ca. 20% die
russischsprachige und zu 50% die übrigen Mig- Herkunftsgruppen im Verein:
rantengruppen in weiteren über 50 verschiedenen • Türkisch • Russisch • Deutsch • Persisch • Ara-
Sprachen. bisch • Italienisch • Kurdisch • Polnisch

Art der Institution: Gruppen im Verein:


Gemeinnütziger Verein mit 40 Mitgliedern • Bildung • Dolmetschen/Übersetzen • Eltern
Hauptamtliche Mitarbeiter/-innen: 19 • Fortbildung • Frauen • Jugend • Kinder • Kultur
Vorstandsmitglieder: 8 -Mediatoren/Lotsenarbeit • Öffentlichkeitsarbeit
Ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen: • Politische Arbeit national/international • Selbst-
2114 (davon 1 im Vorstand) hilfegruppen • Senioren • Sport • Wissenschaft/
Frauen im Vorstand: 2 Forschung
Reichweite des Vereins: 400.000 Menschen
Migrantengruppe: Multinational 61

Ziele des Vereins: Zukünftiges Interesse an einer Kooperation zu


• Verbesserung und Vermittlung von Behandlung, folgenden Themen:
Beratung, und Hilfe bei Problemen psychischer, • Arbeitsmarkt • Ausbildung • Bildung • Bürger-
medizinischer und sozialer Art • Hilfestellung schaftliches Engagement • Erziehung • Familie
beim Umgang mit Angeboten und Leistungen • Finanzen • Gesundheit • Internationale Politik
des Gesundheitswesens • Verbesserung der Ge- • Jugend • Kultur • Schulsystem • Soziales Unter-
sundheitsaufklärung für primäre und sekundäre nehmertum • Sport • Weiterbildung • Zuwande-
Prävention • Verbesserung der Vor- und Nach- rung und Integration
bereitung einer psychosomatischen und psychia-
trischen Betreuung, Rehabilitation, Selbsthilfe Aktuelle Projekte (Stand Juni 2011)
• Bildungsarbeit über allgemeine Zusammen- Projekt Zeitraum Förderer

hänge von gesellschaftlichen Entwicklungen und 3 Generationenprojekt seit 1992 Sozialministerium


Gesundheitsförderung Niedersachsen,
Krankheit/Gesundheit • Öffentlichkeitsarbeit für Migranten in Nie- BKK Landesver-
• Förderung des Sozialunternehmertum • Interkul- dersachsen band Mitte, Sanofi
Pasteur MSD
turelle Öffnung im Gesundheits-, Sozial- und Bil-
Interkulturelle Sucht- seit 1996 Landeshauptstadt
dungswesen sowie auf dem Arbeitsmarkt. hilfe Hannover
Region Hannover
Referenzen und Kooperationen: MiMi Gesundheitslot- seit 2003 BKK Bundesver-
sen Bundesweit band GBR
• Arbeitskreis Ausländer in der Psychiatrie vom
aids&mobility europe 2008-2011 EU - EAHC
Niedersächsischen Sozialministerium seit 2008
MiMi Gesundheitslot- seit 2008 Gesundheits- und
• Arbeitskreis Gemeindepsychiatrie beim sozial- sen Bayern Umweltministeri-
psychiatrischen Verbund der Region Hannover um Bayern, BKK
seit 1998 • Bundesweiter Arbeitskreis Migration Landesverband
Bayern
und öffentliche Gesundheit seit 1997 • BKK Bun-
MiMi Gesundheitsme- 2009-2011 Land Nordrhein-
desverband, BKK LV Mitte, BKK LV Bayern, diatoren NRW Westfalen, BKK
BKK LV NORDWEST seit 2003 • Centre Mig- Landesverband
NORDWEST,
rants Paris von 1994-2009 • EUPHA European
Johnson & John-
Public Health Association von 2005-2010 son/ Janssen-Cilag
• Fachgruppe Migration und Psychiatrie beim so- GmbH
zialpsychiatrischen Verbund der Region Hanno-
ver seit 2006 • Hansestadt Hamburg, Behörde für Kontaktdaten
Soziales (&Gesundheit) seit 2009 • Kommissi- Vorsitzende:
on zu Fragen der Integration von Menschen mit Prof. Dr. Gisela Fischer
Migrationshintergrund des Niedersächsischen Geschäftsführer:
Landtages seit 2009 • Land Bayern, Hessen, Nie- Ramazan Salman
dersachsen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Hol- Zuständig für Öffentlichkeitsarbeit:
stein Ahmet Kimil/ Ramazan Salman
Anschrift:
Ethno-Medizinisches Zentrum e.V.
Königstr. 6 • 30175 Hannover
Tel.: 0511 • 168 410 20
Fax: 0511 • 457 215
E-Mail: ethno@onlinehome.de
oder ethno@salman.info
Internet: www.ethno-medizinisches-zentrum.de
www.bkk-promig.de /www.aidsmobility.org
62 Kategorie: Migrantenorganisation mit besonderer fachlicher Ausrichtung

Forum der Kulturen e.V.

Selbstdarstellung des Dachverbandes: länderausschusses organisiert. Dadurch gründe-


Als Dachverband von über 200 Stuttgartern Mig- te sich am 16. Mai 1998 das Forum der Kulturen
rantenkulturvereinen und interkulturellen Ein- Stuttgart e. V. als Dachverband der Migrantenver-
richtungen unterstützt das Forum der Kulturen eine und interkulturellen Einrichtungen Stuttgarts
seit mehr als 12 Jahren die Arbeit der Migran- (20 Gründungsvereine). Sami Aras (Mosaik e. V.)
tenvereine und setzt sich dafür ein, die Potenti- wurde 1. Vorsitzender. Als zusätzlicher Arbeits-
ale von Migrantinnen und Migranten sichtbar zu schwerpunkt kam 2007 „Migranten und Entwick-
machen und ihre Teilhabe im kulturellen und ge- lungszusammenarbeit“ hinzu.
sellschaftlichen Leben der Stadt Stuttgart zu för-
dern. Neben der Qualifizierung der Migrantenkul- Art der Institution:
turvereine, werden monatlich eine interkulturelle Gemeinnütziger Verein mit 93 Mitgliedsvereinen
Programmzeitschrift “Begegnung der Kulturen/ Hauptamtliche Mitarbeiter/-innen: 10
Interkultur in Stuttgart“ herausgegeben und regel- Vorstandsmitglieder: 9
mäßig interkulturelle Festivals und Schwerpunkt- Ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen: 30
reihen durchgeführt. Frauen im Vorstand: 3
Reichweite des Verbandes: 60.000
Gründung des Dachverbandes:
1998 in Stuttgart Mitglieder aus folgenden Bundesländern:
Baden-Württemberg
Entwicklungsgeschichte des Dachverbandes:
Im Jahr 1995 diskutierten Mitglieder von Mig- Kontakte außerhalb von Deutschland:
rantenvereinen und des Ausländerausschusses der keine
Stadt Stuttgart über die Zukunft von „Interkultur“
und über aktuelle Probleme von Migrantenverei- Herkunftsgruppen in den Mitgliedsvereinen:
nen. Eine stärkere Berücksichtigung der Belan- • Afrika (länderübergreifend) • Griechenland
ge von Migrantinnen und Migranten sowie deren • Indien • Italien • Lateinamerika (Chile, Brasi-
Vereinen im gesellschaftlichen und kulturellen lien, Mexiko, Peru etc.) • Serbien • Türkei • wei-
Leben Stuttgarts wurde zunehmend eingefor- teres Osteuropa
dert. Im März 1996 veröffentlichte Dr. Wolfgang
Schuster in seiner Funktion als Kulturbürgermeis- Gruppen im Verband mit Kontaktperson:
ter das Positionspapier „Stuttgart auf dem Weg • Bildung (Sara Alterio) • Eltern (Sara Alterio)
zur internationalen Stadt“. Anschließend wurden • Entwicklungspolitik (Paulino Miguel) • Fortbil-
von 1996 bis 1998 regelmäßige Arbeitstreffen dung (Svetlana Acevic) • Kultur (Svetlana Acevic
von Migrantenvereinen und Mitgliedern des Aus- und Rolf Graser) • Öffentlichkeitsarbeit
Migrantengruppe: Multinational 63

Aktuelle Projekte (Stand Juni 2011)


Projekt Zeitraum Förderer
Ziele des Dachverbandes:
Entwicklungspolitik 2010 InWEnt
Völkerverständigung - Toleranz - Teilhabe - Kul-
und Migrantenvereine - 2012
tur - Bildung • Das Forum der Kulturen ist der Bundesweites Theater- 26. - Ministerium für
Dachverband der Stuttgarter Migrantenvereine festival 30.10.2011 Wissenschaft,
und damit Interessensvertretung dieser Vereine Forschung und
Kunst Baden-
mit dem Schwerpunkt auf Vernetzung, Qualifika- Württemberg ,
tion und Empowerment. Aktionsfelder sind Baden-Württem-
berg Stiftung,
u. a. Kultur • Elternarbeit • Entwicklungspolitik
Stadt Stuttgart
• Teilhabe und Bildung. Sommerfestival der 12. - diverse Förderer
Kulturen 17.07.2011
Referenzen und Kooperationen: Migrantenvereine und 10/2008 Europäischer
• Arbeitskreis Interkulturelle Kulturarbeit, initi- –netzwerke fit machen - 09/2011 Integrationsfonds
in interkultureller (EIF)
iert von der Abteilung Kunst des Ministeriums für Kompetenzen und für
Wissenschaft, Forschung und Kunst BW seit 2009 den interkulturellen
Dialog – Integration
• Arbeitskreis Soziokultur/Interkultur der Landes-
durch Qualifikation und
arbeitsgemeinschaft der Kulturinitiativen und so- Partizipation
zialkulturellen Zentren in Baden-Württemberg Gemeinsam engagiert 04/2011 Bundesministe-
e.V. (LAKS BW) seit 2008 • Initiativkreis Bun- und kreativ - präven- - 03/2014 rium für Fami-
tiver Umgang mit lie, Senioren,
desweiter Ratschlag Kulturelle Vielfalt seit 2005 der Ethnisierung von Frauen und
• Initiativkreis Interkulturelle Stadt seit 2001 Konflikten Jugend(BMFSFJ)
• Integration gemeinsam schaffen - für eine er- Tandemprojekt: „Auf 2009 Bundesamt für
die Plätze, Projektan- - 2011 Migration und
folgreiche Bildungspartnerschaft mit Eltern mit trag und los! – Quali- Flüchtlinge
Migrationshintergrund seit 2009 • Stuttgarter fizierungsprojekt und (BAMF)
Bündnis für Integration seit 2011 Förderwettbewerb zum
bürgerschaftlichen En-
gagement von Migran-
Zukünftiges Interesse an einer Kooperation zu tenorganisationen
folgenden Themen:
• Arbeitsmarkt • Ausbildung • Bildung • Erzie-
hung • Familie • Finanzen • Gesundheit • Jugend
• Kultur • Politik • Schulsystem • Senioren • Sport
• Weiterbildung Kontaktdaten
Vorsitzender:
Sami Aras
Geschäftsführer:
Rolf Graser
Zuständig für Öffentlichkeitsarbeit:
Elene Böcher (0711 • 248 480 817)

Anschrift:
Forum der Kulturen e.V.
Marktplatz 4 • 70173 Stuttgart

Tel.: 0711 • 248 480 80


Fax: 0711 • 248 480 88 8
E-Mail: info@forum-der-kulturen.de
Internet: www.forum-der-kulturen.de
64 Kategorie: Migrantenorganisation mit besonderer fachlicher Ausrichtung

Maisha Selbsthilfegruppe
afrikanischer Frauen in Deutschland e.V.

Selbstdarstellung des Vereins: Art der Institution:


Maisha ist ein gemeinnütziger eingetragener Ver- Gemeinnütziger Verein mit 550 Mitgliedern
ein für afrikanische Frauen in Deutschland. Der Hauptamtliche Mitarbeiter/-innen: 1
Verein wurde 1996 gegründet. Das Vereinsziel ist Vorstandsmitglieder: 6
die Verbesserung der Lebensumstände von Frauen Ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen:
aus afrikanischen Herkunftsländern in Deutsch- 15 (davon 6 im Vorstand)
land. Der Verein ist eine Selbsthilfegruppe und Frauen im Vorstand: 5
die Mitglieder unterstützen sich gegenseitig in Reichweite des Verbandes:
Krisensituationen und im Umgang mit deutschen 2.500 Menschen (pro Jahr)
Behörden. Sie befassen sich mit Themen wie
Kindererziehung, Gesundheitsaufklärung Finanz- Mitglieder aus folgenden Bundesländern:
planung, Karriere, und psychologische Probleme. • Bayern • Hessen • Nordrhein-Westfalen
Indem sich der Verein auf diesen Gebieten fit • Rheinland-Pfalz
macht, unterstützt er die Entwicklung zu aktiven
Mitgliedern der deutschen Gesellschaft. Gleich- Kontakte außerhalb von Deutschland:
zeitig will der Verein den Spagat schaffen und • Amazonian Initiative Movement Sierra Leone
Kraft aus den afrikanischen Wurzeln schöpfen. (AIM) • AkiDwa (Irland) • AKS Prag (Tsche-
Durch Vermittlung dieser Lebenseinstellung sol- chien) • European Network of Migrant Women,
len alle Beteiligten in die Lage versetzt werden, (Brüssel ) 23 verschiedene EU Länder • European
aktiv ihr Leben in die Hand zu nehmen und zu Women Lobby, (Brüssel) • Maisha( Kenia) • Uni
gestalten. Birmingham (England)

Gründung des Vereins: Herkunftsgruppen im Verein:


1996 in Frankfurt am Main Mehrere aus afrikanischen Ländern und Commu-
nities
Entwicklungsgeschichte des Vereins:
Die Gründung erfolgte durch die Geschäftsführe- Gruppen im Verein:
rin Virginia Wangare-Greiner in Zusammenarbeit • Bildung • Eltern • Fortbildung • Frauen • Jugend
mit 7 Frauen. Waren am Anfang nur afrikanische • Kinder • Kultur • Öffentlichkeitsarbeit • Selbst-
Frauen die Zielgruppe, so sind heute auch Männer hilfegruppen • Senioren • Sport • Wissenschaft
und Jugendliche Gegenstand der Arbeit geworden. • Kontaktperson: Virginia Wangare Greiner
Die Mitgliederzahl entwickelte sich kontinuier-
lich.
Migrantengruppe: Afrikanische Frauen 65

Aktuelle Projekte (Stand Juni 2011)


Projekt Zeit- Förderer
Ziele des Vereins:
raum
• gegenseitige Unterstützung der Mitglieder bei AFYA –Afrikanisches 2009 Land Hessen
täglichen Problemen wie Gesundheitsprävention Gesundheitsnetzwerk in -
und Förderung, Familie, Lebensplanung, Spra- Hessen 2011
AFYA – Jugendprojekt seit Land Hessen
cherwerb und Karriere • Integration für afrika- gegen FGM 2010
nische Menschen in Deutschland • Begleitung bei AFYA – Theatergruppe seit Land Hessen
Behördengängen • Verfolgen und Kommentieren gegen AIDS/HIV 2010
des politischen Geschehens in den Heimatländern END/FGM Europe / Bun- seit Land Hessen
desweites Netzwerk für 2011
• Vermittlung traditioneller Werte afrikanischer FGM Beraterinnen
Kulturen an die 2. und 3. Generation • Besuche German / EU Projekt für seit EU-Netzwerk
in Krankenhäusern, Justizvollzugsanstalten und Integration 2007

Flüchtlingsunterkünften • traditioneller Frauen- African Diaspora in seit Urban Rural Mis-


Europe(A.D.E.) –Dach- 1999 sion (URM) des
Sparverein • Projektgruppe zur Frauenbeschnei- verband für afrikanische World Council of
dung (FGM - Female genital mutilation) • Einsatz Organisationen Churches

für eine gezielte Aufklärung und das Recht auf MAPAA – Ältere Afrikaner seit European Pro-
in Bewegung - German 2010 gramme for Integra-
die Unversehrtheit des eigenen Körpers • FGM National Platform for tion and Migration
Schulungen für Beraterinnen durch Referate und Migrant Women (EPIM), Land Hes-
sen und European
Seminare • Vorträge über Integration von afrika- Women Lobby
nischen Mädchen in Deutschland • Afrikasprech- ASA - Entwicklungspro- seit Land Hessen, Amt
stunde beim Gesundheitsamt in Kooperation mit jekt für den Austausch von 2008 für Multikulturelle
Aktiven aus der nördlichen Angelegenheiten
dem Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt, mit und südlichen Hemisphäre und die Organisation
zusätzlicher Unterstützung vom Frauenreferat INIWET

und Amt für Multikulturelle Angelegenheiten der Kommunale Gesundheits- seit Gesundheitsamt der
initiativen interkulturell 2006 Stadt Frankfurt
Stadt Frankfurt (KOGI) - Gesundheits-
netzwerk, Ausbildung von
interkulturellen Lotsen für
Referenzen und Kooperationen: das Gesundheitswesen
Beirat der Beauftragten der Bundesregierung Schnitte, die Körper und seit Stadt Frankfurt
für Migration, Flüchtlinge und Integration (Frau Seele verletzen- Aufklä- 2008 (Frauenreferat) und
rung über Genitalverstüm- Stadtgesundheitsamt
Wangare-Greiner / GF’in) • Bundesverdienst- melung,
kreuz am Bande (2006) • Integrationspreis der
Stadt Frankfurt am Main (2002) • Gabriele
Strecker Preis / Sosroptimist International (2010) Kontaktdaten
• Vorsitz von European Migrant Women, Brüssel Vorsitzende: Silvie Hübner
(Belgien) (2007) Geschäftsführerin: Virginia Wangare-Greiner
Zuständig für Öffentlichkeitsarbeit:
Zukünftiges Interesse an einer Kooperation zu Virginia Wangare-Greiner
folgenden Themen:
• Arbeitsmarkt • Ausbildung • Bildung Anschrift:
• Erziehung • Familie • Finanzen • Gesundheit Maisha Selbsthilfegruppe afrikanischer
• Jugend • Kultur • Politik • Schulsystem Frauen in Deutschland e.V.
• Senioren, • Sport • Weiterbildung Pfingstweidstr. 7 • 60316 Frankfurt
Tel.: 069 • 904 349 05
Fax: 069 • 904 356 43
E-Mail: info@maisha.org,
maisha_africa@yahoo.de
Internet: www.maisha.org
66 Kategorie: Migrantenorganisation mit besonderer fachlicher Ausrichtung

Neue Deutsche Medienmacher e.V.

Selbstdarstellung des Vereins: Entwicklungsgeschichte des Vereins:


Die Vielfalt unserer Einwanderungsgesellschaft Das erste Netzwerktreffen von Journalisten mit
findet sich weder in der Berichterstattung noch in Migrationshintergrund gab es im Jahr 2008. Kur-
den Redaktionsräumen wieder. Jeder fünfte Ein- ze Zeit später wurde im Februar 2009 der Ver-
wohner im Land besitzt einen sogenannten Mig- ein Neue deutsche Medienmacher e.V. gegründet.
rationshintergrund, aber nur jeder fünfzigste Jour- Seither gab es öffentliche Berichterstattung und
nalist. Auch in den Ausbildungsgängen sind die Neuen deutschen Medienmacher etablierten
Nachwuchskräfte nicht-deutscher Herkunft deut- sich als Ansprechpartner zum Thema Vielfalt in
lich unterrepräsentiert. Der Verein ist ein bundes- den Medien. Vertreter/innen des Netzwerkes spre-
weiter Zusammenschluss von Medienschaffenden chen auf zahlreichen Veranstaltungen und Kon-
mit unterschiedlichen kulturellen und sprach- ferenzen. Ebenso wurden mehrere Netzwerktref-
lichen Kompetenzen und Wurzeln, der dies än- fen mit bis zu 100 Teilnehmern/-innen organisiert.
dern will und sich für mehr Vielfalt in den Medien Außerdem gibt es: • regelmäßige Stammtische in
einsetzt. Der Verein ist unabhängig, nationali- Berlin, Köln und Hamburg • Journalistische Fort-
täten- und konfessionsübergreifend und die Mit- bildung beim Bildungswerk Kreuzberg (Koope-
glieder arbeiten als Feste und Freie für deutsche ration) und • Mentorenprogramm der Medien-
Medien, in Print, Online, TV, Hörfunk, regional macher. Aktuell sind rund 400 Journalisten im
und überregional. Als Netzwerk und Verein wol- Netzwerk und ca. 100 im Verein organisiert. Seit
len sich die Mitglieder durch verschiedene Pro- 2011 unterhält das Netzwerk eine Geschäftsstel-
jekte in die Debatten einmischen und sich für eine le in Berlin.
ausgewogenere Berichterstattung und mehr Kol-
leginnen und Kollegen mit einem so genannten Art der Institution:
Migrationshintergrund einsetzen - nicht nur vor Gemeinnütziger Verein mit 80 Mitgliedern
und hinter der Kamera, dem Mikrophon und an Hauptamtliche Mitarbeiter/-innen: 0
den Redaktionstischen, sondern auch in den Pla- Vorstandsmitglieder: 8
nungsstäben, Führungsetagen und Aufsichtsgre- Ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen:
mien. 25 (davon 8 im Vorstand)
Frauen im Vorstand: 6
Gründung des Vereins: Reichweite des Vereins:
2009 in Berlin Netzwerk von 350 Personen

Mitglieder aus folgenden Bundesländern:


• Baden-Württemberg • Bayern • Berlin • Bremen
• Hamburg • Hessen • Niedersachen • Nordrhein-
Westfalen • Rheinland-Pfalz • Schleswig-Holstein
Migrantengruppe: Multinational 67

Aktuelle Projekte (Stand Juni 2011)


Kontakte außerhalb von Deutschland: Projekt Zeitraum Förderer

• Niederlande Mira Media Kooperation Bil- fortlaufend


dungsWerk Kreuzberg
• Österreich, M-MEDIA (BWK)
Kooperation Kausa 2011
Herkunftsgruppen im Verein: Medienpreis
multiethnisch

Gruppen im Verein:
keine

Ziele des Vereins:


• kulturelle Vielfalt durch ethnische Pluralität in
den Medien der deutschen und europäischen Ein-
wanderungsgesellschaft • Vernetzung und Aus-
tausch zwischen Medienschaffenden mit und ohne
Migrationshintergrund auf deutscher und euro-
päischer Ebene • interkulturelle Kompetenz und
Sensibilität in der journalistischen Arbeit und Be-
richterstattung und in der Aus- und Fortbildung
der Medienberufe • journalistischer Nachwuchs
mit Migrationshintergrund.
Der Verein will den Anteil von Medienschaffen-
den mit Migrationshintergrund in allen Bereichen
und Ebenen der Medien erhöhen. Ein weiteres
Anliegen des Vereins ist die Förderung des inter-
kulturellen Dialogs und der Völkerverständigung,
der Wissenschaft, Forschung, Kunst und Kultur
sowie der Bildung und Erziehung, insbesondere
der Medienbildung und -erziehung.

Referenzen und Kooperationen:


• Bildungswerk Kreuzberg/ Journalistenfortbil-
dung seit 2009 • Freudenbergstiftung seit 2009
• Grimme Akademie seit 2009 • Kooperations- Kontaktdaten
veranstaltungen mit der Heinrich Böll-Stiftung , Vorsitzende:
dem Tagesspiegel u.a.. • More Colour in the Me- Sheila Mysorekar
dia seit 2009 • Nationaler Aktionsplan Integrati- Zuständig für Öffentlichkeitsarbeit:
on der Bundesregierung seit 2010 • Quandtstif- Daniela Milutin (01775-103928)
tung seit 2010
Anschrift:
Zukünftiges Interesse an einer Kooperation zu Neue deutsche Medienmacher e.V.
folgenden Themen: Goltzstraße 39 • 10781 Berlin
• Bildung • Kultur • Medien • Politik
Tel./Fax: 030 - 219 17 421
E-Mail: info@neuemedienmacher.de
Internet: www.neuemedienmacher.de
 KATEGorIE: MIGrAnTEnorGAnISATIon MIT BESonDErEr FAcHLIcHEr AUSrIcHTUnG

Türkisch-Deutsche Gesundheitsstiftung e.V.

Selbstdarstellung der Stiftung: nische Grundlagenforschung unterstützt. Zahl-


Die Türkisch- Deutsche Gesundheitsstiftung reiche Modellprojekte in den Bereichen Gesund-
e.V. (TDG) besteht seit 1988. Ein Hauptziel be- heit, Bildung, Soziales und Integration wurden
steht im Erforschen der spezifischen gesundheit- entwickelt und erfolgreich durchgeführt.
lichen Probleme der in Deutschland lebenden tür-
kischen Mitbürger und der anschließenden Um- Art der Institution:
setzung in präventiv medizinische Maßnahmen. Gemeinnützige Einrichtung
Die TDG erhöht durch verschiedene Modellpro- Hauptamtliche Mitarbeiter/-innen: 18
jekte und Maßnahmen die Bildungschancen von Vorstandsmitglieder: 7
Migranten. Hierdurch wird auch eine Verbesse- Ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen:
rung der sozialen und gesundheitlichen Situation 250 (davon 7 im Vorstand)
dieser Zielgruppe erreicht. Neben der Zentrale in Frauen im Vorstand: 2
Giessen gibt es auch weitere Geschäftsstellen in reichweite der Striftung: bundesweit
Deutschland und in der Türkei. Außerdem arbei- Mitglieder aus folgenden Bundesländern:
tet die Stiftung eng mit nationalen und internatio- • Baden-Württemberg • Berlin • Hessen
nalen Organisationen im Bereich Gesundheit und • Nordrhein-Westfalen
Soziales zusammen. Die Türkisch-Deutsche Ge-
sundheitsstiftung e.V. trägt sich durch zweckge- Kontakte außerhalb von Deutschland:
bundene öffentliche und private Förderungen und Universitäten in der Türkei: Istanbul • Ankara
Spenden. • Bursa • Diyarbakir • Malatya • Adana • Tekir-
dag • Universität Helsinki (Finnland), Universi-
Gründung der Stiftung: tät Louisvilles (USA), Amerikanische Universi-
1988 in Frankfurt am Main tät Beirut

Entwicklungsgeschichte der Stiftung: Herkunftsgruppen in der Stiftung:


Aufgrund der klinischen Erfahrungen, dass bei • Türkisch • Kurdisch • Russisch • Aramäisch
türkischstämmigen Patienten häufiger Fehldiagno-
sen gestellt wurden, gründeten 56 Ärzte und Un- Gruppen in der Stiftung mit Kontaktperson:
ternehmer im Jahr 1988 die TDG. Erstes Ziel war • Bildung (Stephan Kordts) • Eltern (Ciğdem Bil-
die Verbesserung der medizinischen Versorgung, gin • Fortbildung (Ayla Gediz) • Frauen (Yildiz
Diagnose und Therapie. In den ersten Jahren Koca) • Jugend (Ömer Aydin) • Kinder (Cornelia
wurde ein Dolmetscherdienst-Netzwerk aufgebaut Seifried) • Kultur (Dr. Yaşar Bilgin) • Öffentlich-
und verschiedene medizinische Aufklärungskam- keitsarbeit (Sabine Gerbich) • Selbsthilfegruppen
pagnen durchgeführt. Türkischen Ärzten wurde (Ciğdem Bilgin) • Senioren (Ömer Aydin) • Sport
in Deutschland die Facharztausbildung durch ein (Ayla Gediz) • Wissenschaft (Dr. Yaşar Bilgin)
Stipendiummodell ermöglicht und die medizi-
Migrantengruppe: Türkisch 69

Ziele der Stiftung: versität Beirut • Gemeinnützige Hertie-Stiftung •


• Aufklärung der aus der Türkei zugewanderten Gölkel-Stiftung • Herbert-Quandt-Stiftung • Stif-
Bevölkerung über Krankheiten, deren Ursachen tung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am
und Behandlungsmöglichkeiten • Erarbeitung von Main • Robert-Bosch-Stiftung • Von-Behring-Ro-
türkischen Broschüren für Patienten und Ärzte, entgen-Stiftung Marburg
insbesondere über Risikofaktoren und Massener-
krankungen • Erarbeitung von türkischsprachigen Zukünftiges Interesse an einer Kooperation zu
Broschüren für Patienten und Ärzte, insbesondere folgenden Themen:
über Risikofaktoren und Massenerkrankungen. • Arbeitsmarkt • Ausbildung • Bildung
• Organisation und Durchführung von Patienten- • Erziehung • Familie • Gesundheit • Jugend
seminaren • Durchführung von bilateralen wissen- • Schulsystem • Senioren, Sport • Umwelt
schaftlichen Kongressen zum Austausch von Er-
fahrungen • Förderung des Gesundheitssystems in
der Türkei, besonders auf technischem Gebiet. Aktuelle Projekte (Stand Juni 2011)
• Planung und Durchführung von Projekten mit Projekt Zeitraum Förderer

Jugendlichen türkischer Herkunft für die Aus- frühstart - Deutsch und 01/2004 Gemeinnützige
interkulturelle Bildung - Hertie-Stif-
bildung als Krankenhauspflegepersonal und ver- im Kindergarten 12/2011 tung, Her-
schiedene andere nicht ärztliche Berufe • Ausbil- bert-Quandt-
dung von Ärzten türkischer Herkunft in Deutsch- Stiftung,
Gölkel-Stiftung,
land • Fachfortbildungen für Ärzte und me- Hessisches So-
dizinisches Fachpersonal • Wissenschaftliche zialministerium,
Zusammenarbeit mit Universitäten in Form von TDG
gemeinsamen Projekten oder durch den Austausch aktiv ol - aktiv werden 11/2010 BAMF, Land
- Hessen, DMG
von Fachpersonal • Förderung der Grundlagenfor- 10/2013 Group, TDG
schung • Entwicklung und Durchführung von Mo- ABC 08/2011 ESF, Gölkel-
dellprojekten im Bereich Gesundheit, Soziales, - Stiftung, TDG
Bildung und Integration. 12/2013
Die Moschee in der 10/2011 EIF, Hessisches
Mitte unserer Stadt - Ministerium der
Referenzen und Kooperationen:
04/2014 Justiz, TDG
Beirat der Beauftragten der Bundesregierung für
Eltern fördern Schule 03/2012 EIF, Hessisches
Migration, Flüchtlinge und Integration • Bundes- - Ministerium der
ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Berlin 02/2013 Justiz, TDG
• Deutsches Herzzentrum, Berlin • Europäische
Kommission, Direktion Wissenschaft, Forschung Kontaktdaten
und Entwicklung, Brüssel • Florence Nightingale Vorsitzender:
Hastanesi, Istanbul • Forschungszentrum für Um- Herr Dr. Yaşar Bilgin
welt und Gesundheit, Neuherberg • Kerckhoffkli- Geschäftsführer:
nik, Bad Nauheim • Kassenärztliche Vereinigung, Herr Dr. Yaşar Bilgin
Frankfurt • Konrad-Adenauer-Stiftung, St. Augus- Zuständig für Öffentlichkeitsarbeit:
tin • Landesärztekammer, Frankfurt • Ruprecht- Sabine Gerbich (0641 • 966 116 21)
Karl-Universität, Heidelberg • Universität Tel
Aviv, Thessaloniki • Zentralinstitut für die kassen- Anschrift:
ärztliche Versorgung, Köln • Universitäten in der Türkisch- Deutsche Gesundheitsstiftung e.V.
Türkei: Istanbul, Ankara, Bursa, Diyarbakir, Ma- Friedrichstr. 13 • 35392 Giessen
latya, Adana, Tekirdag, Mersin, Konya, Elazig,
Edirne • Universität Helsinki (Finnland) • Uni- Tel.: 0641 • 966 116 0 Fax: 0641 • 966 116 29
versität Louisvilles (USA) • Amerikanische Uni- E-Mail: tdg.stiftung@web.de
Internet: www.tdgstiftung.de
0 KATEGorIE: MIGrAnTEnorGAnISATIon MIT BESonDErEr FAcHLIcHEr AUSrIcHTUnG

Türkisch-Deutsche Studierenden
und Akademiker Plattform e.V.

Selbstdarstellung des Vereins: takte sowie Karrieremöglichkeiten zu eröffnen.


Akademischer Erfolg allein ist längst nicht mehr Der Verein hat einen rasanten Zuwachs und hat
ausschlaggebend für den Einstieg in die Berufs- sich seit 2006 von 60 Gründungsmitgliedern bis
welt. Daher unterstützt die TD-Plattform Studie- jetzt mehr als verzehnfacht.
rende und Akademiker deutsch-türkischer Her-
kunft sowohl bei ihrer Berufsbildung als auch Art der Institution:
bei ihrer Karriereentwicklung und beabsichtigt, Gemeinnütziger Verein mit 702 Mitgliedern
ein internationales Netzwerk aus Studierenden Hauptamtliche Mitarbeiter/-innen: 1
und Akademikern aufzubauen, das jungen Absol- Vorstandsmitglieder: 18
venten behilflich sein soll, sich auf dem deutschen Ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen:
sowie europäischen Arbeitsmarkt erfolgreich zu 28 (davon 18 im Vorstand)
etablieren. Türkisch-Deutsche Akademiker neh- Frauen im Vorstand: 6
men heutzutage erfolgreich Führungspositionen in reichweite des Verbandes: 3.000 Menschen
der Wirtschaft sowie anderen beruflichen Berei-
chen ein und bilden eine wichtige Vorbildfunktion Mitglieder aus folgenden Bundesländern:
für nachkommende Generationen. Die TD-Platt- • Baden-Württemberg • Bayern • Berlin • Bremen
form versteht sich an dieser Stelle als unterstüt- • Hamburg • Hessen • Niedersachen • Nordrhein-
zende Organisation für junge Akademiker mit tür- Westfalen • Rheinland-Pfalz • Schleswig-Holstein
kischer Zuwanderungsgeschichte und versucht
ihnen einen erfolgreichen Berufsstart zu ermögli- Kontakte außerhalb von Deutschland:
chen. Türkei: Universitäten, die bei jährlichen Bil-
dungsreisen besucht werden (u.a. ITÜ) • Tür-
Gründung des Vereins: kische und deutsche Firmen, u.a. Otosan • Tür-
2006 in Köln kisch-Deutsche Institutionen & Vereine u.a.
• Rückkehrer Stammtisch in der Türkei
Entwicklungsgeschichte des Vereins:
Die Gründung geht auf das Jahr 2006 zurück, wo Herkunftsgruppen im Verein:
60 Studierende in Köln und Umgebung sich da- • Türkisch • Deutsch
für engagiert haben, in erster Linie das „Networ-
king“ professioneller zu betreiben, um so frühzei- Gruppen im Verein mit Kontaktperson:
tig türkisch-deutsche Studierende, Akademiker • Bildung (Hatice Pınar) • Bildungsreisen (Caner
und namhafte Personen aus Wirtschaft und öffent- Aver) • Fortbildung (Hatice Pınar) • Kultur (Caner
lichem Leben auf vielfältige Weise in unterschied- Aver) • Öffentlichkeitsarbeit (Dilek Atalay)
lichen Projekten zusammenzubringen und seinen • Wissenschaft (Prof. Dr. Desiree Kamm)
Mitgliedern auf diesem Wege interessante Kon-
Migrantengruppe: Türkisch 71

Aktuelle Projekte (Stand Juni 2011)


Ziele des Vereins: Projekt Zeitraum Förderer

Zweck: Um nationale wie internationale Karrie- Mentoring: 2010 Bundesamt für


„Wer will der kann“ Migration und
remöglichkeiten zu eröffnen und vorhandene Ar- Flüchtlinge
beitsplatzpotenziale zu nutzen, ist die Plattform (BAMF)
ein Netzwerk aus Studierenden, Akademikern und Förderung in Be- 2010-2012 Europäischer
Unternehmern. Hauptanliegen des Vereins sind: rufswahlorientierung Sozialfonds
(FIBO) (ESF)
Networking, Karriere, Chancengleichheit, Mento-
ring, Integration.

Referenzen und Kooperationen:


• ATIAD - Verband türkischer Unternehmer und
Industrieller in Europa e.V. - Düsseldorf seit 2006
• BTEU - Bund türkisch-europäischer Unterneh-
mer e.V. - Hannover seit 2007 • IMAP - Institut
für interkulturelle Management- und Politikbera-
tung - Düsseldorf seit 2009 • TD-IHK - Türkisch-
Deutsche Industrie- und Handelskammer seit
2007 • TDU Türkisch-Deutsche Unternehmer-
vereinigung Berlin Brandenburg e.V- Berlin seit
2006 • TD-WIN - Türkisch-Deutsches Wirt-
schaftsinstitut e.V - Bremen seit 2006 • TGD -
Türkische Gemeinde in Deutschland e.V. - Berlin
seit 2010 • Türk ÜniD - Türkischer Studentenver-
ein - Köln seit 2006

Zukünftiges Interesse an einer Kooperation zu


folgenden Themen:
• Arbeitsmarkt • Ausbildung • Chancengleichheit
• Integration • Kultur • Politik • Schulsystem
• Weiterbildung • Wirtschaft

Kontaktdaten
Vorsitzender:
Engin Olguner
Zuständig für Öffentlichkeitsarbeit:
Dilek Atalay (0221• 473 611 4)

Anschrift:
Türkisch-Deutsche Studierenden
und Akademiker Plattform e.V.
Siegburgerstr. 149-151 • 50679 Köln

Tel.: 0221 • 473 611 4


Fax: 0221 • 473 611 6
E-Mail: info@td-plattform.de
Internet: www.td-plattform.de
72
73

Religiöse Migranten(dach)organisationen
mit integrativer Arbeit (Auswahlkriterien siehe Seite 7)
• Alevitische Gemeinde Deutschland e.V. S. 74
• Bund der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland e.V. S. 76
• Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V. - DITIB S. 78
• YES e.V. -Yezidi-European-Society S. 80
74 Kategorie: Religiöse Migranten(Dach)organisation mit integrativer Arbeit

Alevitische Gemeinde Deutschland e.V.

Selbstdarstellung des Verbandes: Entwicklungsgeschichte des Verbandes:


Die Alevitische Gemeinde Deutschland (tür- Erste Anfänge der alevitischen Selbstorganisation
kisch: Almanya Alevi Birlikleri Federasyo- in Deutschland kann man auf das Ende der 1970er
nu, Abk.: AABF) ist die einzige Dachorganisati- und den Beginn der 1980er Jahre datieren. Das
on der in Deutschland lebenden Alevitinnen und Ende von Takiya (das Verbergen der eigenen Zu-
Aleviten und vertritt inzwischen bundesweit 120 gehörigkeit aus Gründen einer langen historischen
Ortsgemeinden mit insgesamt 100.000 Famili- Erfahrung der Diskriminierung und Verfolgung)
enmitgliedschaften. Die Alevitische Gemeinde wurde mit der Alevitischen Kulturwoche einge-
Deutschland ist Mitglied der Alevitischen Union läutet, die 1989 in Hamburg stattfand. Die Ale-
Europa. vitische Gemeinde Deutschland ist als Religions-
Mit ca. 500.000 bis 800.000 Gläubigen bilden gemeinschaft Kooperationspartner der Länder für
Alevitinnen und Aleviten die drittgrößte Religi- den alevitischen Religionsunterricht im Sinne von
onsgemeinschaft nach Christen und (sunnitischen) Art. 7 Abs. 3 des Grundgesetzes und vertritt als
Muslimen in Deutschland. Teilnehmer der Deutschen Islam Konferenz und
Im Unterschied zu vielen anderen Organisationen des Integrationsgipfels der Bundesregierung die
ist die Alevitische Gemeinde Deutschland ein Interessen ihrer Verbandsmitglieder.
deutsches Phänomen – sie hat einen Verband ge-
gründet, der keine Vorläuferstrukturen in der Tür- Art der Institution:
kei hatte. Gemeinnütziger Dachverband von 120 Vereinen
Zu den wichtigsten Errungenschaften der Alevi- Hauptamtliche Mitarbeiter/-innen: 24
tischen Gemeinde Deutschland gehören die Re- Anzahl der Vorstandsmitglieder: 12
naissance des alevitischen Glaubens und der Ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen:
alevitischen Lehre in Deutschland sowie die Ein- 60 (davon 12 im Vorstand)
führung des alevitischen Religionsunterrichts in Frauen im Vorstand: 1
mittlerweile 8 Bundesländern. Reichweite des Verbandes:
Die Etablierung der alevitischen Glaubenslehre ca. 500 – 800.000 Menschen
in Lehre und Forschung an deutschen Universi-
täten sowie die Anerkennung der AABF als Kör- Landesverbände in:
perschaft des öffentlichen Rechts sind die bedeu- • Baden-Württemberg (35 Vereine) • Bayern (16
tendsten Ziele auf der politischen Agenda des Vereine) • Berlin (1 Verein) • Bremen (2 Vereine)
Verbandes. • Hamburg (2 Vereine) • Hessen (19 Vereine)
• Niedersachsen (2 Vereine) • Nordrhein-Westfa-
Gründung des Bundesverbandes: len (40 Vereine) • Rheinland-Pfalz (2 Vereine)
1989 in Mainz • Saarland (1 Verein) • Schleswig-Holstein
(5 Vereine)
Migrantengruppe: Türkisch, Kurdisch 75

Aktuelle Projekte (Stand Juni 2011)


Kontakte außerhalb von Deutschland: Projekt Zeitraum Förderer

Alevitische Union Europa (Belgien) • Dänemark Vorintegration Zeitraum 2011 Bundesamt für
(Verlänge- Migration und
• Frankreich • Italien • Niederlande • Norwegen rung bean- Flüchtlinge
• Österreich • Rumänien • Schweiz • Zypern tragt) /Europäischer In-
tegrationsfonds
(BAMF/EIF)
Herkunftsgruppen in den Mitgliedsvereinen: Professionalisierung & 2012 Bundesamt für
Türkisch • Kurdisch • Deutsch Qualifizierung von eh- (Verlänge- Migration und
renamtlichen Führungs- rung bean- Flüchtlinge
kräften tragt) /Europäischer In-
Ausschüsse im Verband: tegrationsfonds
Bildung • Frauen • Geistlichenrat • Jugend • Kul- (BAMF/EIF)
tur • Öffentlichkeitsarbeit • Politik • Projekte Präventionsmodell 2010-2013 Bundesministe-
gegen islamischen rium für Familie,
Extremismus Senioren, Frauen
Ziele des Verbandes: und Jugend
• Revitalisierung des Alevitentums in Deutschland (BMFSFJ)

• Verschriftlichung und Veröffentlichung der ale- Umwelt und Migration 2010-2012 Umweltbundes-
amt
vitischen Lehre • Beratung von Politik und Ge-
Strukturelle Förderung 2009-2012 Bundesamt für
sellschaft • Etablierung einer Gedenk- und Er- von MSO Zeitraum Migration und
innerungskultur • Antidiskriminierung und Flüchtlinge
(BAMF)
Menschenrechtsbildung • Extremismusprävention
• Professionalisierung und Qualifizierung von
Einrichtungen der Einwanderungsgesellschaft
• Förderung des Dialogs und der Zusammenar-
beit mit religiösen, kulturellen und ethnischen Ge-
meinschaften

Referenzen und Kooperationen:


• Beirat der Beauftragten der Bundesregierung
für Migration, Flüchtlinge und Integration
• Der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband
(DPWV) • Deutsche Islam Konferenz • IDA-Bei-
rat • Kölner Forum gegen Rassismus und Diskri-
minierung
Kontaktdaten
Zukünftiges Interesse an einer Kooperation zu Vorsitzender:
folgenden Themen: Turgut Öker
• Arbeitsmarkt • Ausbildung • Bildung • Erzie- Zuständig für Öffentlichkeitsarbeit:
hung • Familie • Gesundheit • Justiz/Recht • Kul- Ali Ertan Toprak
tur • Schulsystem • Senioren • Weiterbildung
• Wirtschaft Anschrift:
Alevitische Gemeinde Deutschland e.V.
Stolbergerstr. 317 • 50933 Köln

Tel.: 0221 • 949 856 0


Fax: 0221 • 949 856 10
E-Mail: info@alevi.com
Internet: www.alevi.com
76 Kategorie: Religiöse Migranten(Dach)organisation mit integrativer Arbeit

Bund der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland e.V.

Selbstdarstellung des Verbandes: Art der Institution:


Der Bund der Alevitischen Jugendlichen in Gemeinnütziger Verband mit 126 Mitgliedsver-
Deutschland e.V. (BDAJ) ist die 1994 gegründete einen
Jugendorganisation der Alevitischen Gemeinde
Deutschland e.V. Weltoffenheit und Toleranz, Be- Hauptamtliche Mitarbeiter/-innen: 3
reitschaft zum interreligiösen und interkulturellen Vorstandsmitglieder: 14
Dialog, Demokratie, Solidarität und der Humanis- Ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen:
mus, sowie das strikte Veto gegen religiösen Fun- 66 (davon 14 im Vorstand)
damentalismus und intoleranten Nationalismus Frauen im Vorstand: 6
sind die wesentlichen Eckpfeiler des Verbandes. Reichweite des Verbandes: 75.000 Menschen
Der BDAJ ist ein Zusammenschluss von 130
Mitgliedsvereinigungen in elf Bundesländern. Der Landesverbände in:
Verband besitzt fünf Regionalverbände (NRW, • Baden-Württemberg (31 Vereine) • Bayern (14
Baden-Württemberg, Bayern, „Norddeutschland“, Vereine) • Berlin (1 Verein) • Bremen (3 Vereine)
Hessen). • Hamburg (2 Vereine) • Hessen (20 Vereine)
• Niedersachsen (10 Vereine) • Nordrhein-West-
Gründung des Bundesverbandes falen (36 Vereine) • Rheinland-Pfalz (4 Vereine)
1994 in Köln • Saarland (1 Verein) • Schleswig-Holstein (4
Vereine)
Entwicklungsgeschichte des Verbandes:
Im Jahr 1994 wurde der BDAJ als Jugendorga- Kontakte außerhalb von Deutschland:
nisation der Alevitischen Gemeinde Deutschland Vernetzung mit alevitischen Verbänden in Europa
gegründet. Die Eigenständigkeit wurde 1999 und der Türkei
erreicht. Seit 2011 ist der BDAJ Vollmitglied im
Deutschen Bundesjugendring. 2009 konnten erste Herkunftsgruppen in den Mitgliedsvereinen:
hauptamtliche Mitarbeiter beschäftigt werden. Die • Türkisch • Kurdisch/Zazaisch • Arabisch
Eröffnung einer eigenen Geschäftsstelle erfolgte • Deutsch • Mazedonisch/Albanisch
im Jahre 2010 in Dortmund.
Gruppen im Verband:
• Bildung • Fortbildung • Frauen • Jugend • Kultur
• Organisationsmanagement • Öffentlichkeitsar-
beit • Sport
Migrantengruppe: Türkisch, Kurdisch 77

Aktuelle Projekte (Stand Juni 2011)


Projekt Zeitraum Förderer
Ziele des Verbandes:
Coachingprojekt mit 09/2009 Bundesamt für Mig-
• Interessenvertretung alevitischer und demo-
der Arbeitsgemein- - 09/2012 ration und Flücht-
kratischer Jugendlicher und Kinder • Erhalt und schafter der evange- linge (BAMF)
Erforschung der alevitischen Lehre • Einsatz für lischen Jugend (aej)
Menschenrechte, Gleichstellung der Geschlechter >Gender Lotsin< 12/2009 Bundesamt für Mig-
• gelungene Integration der Mitglieder • Politische mit Multikulturelles - 12/2011 ration und Flücht-
Forum e.V. linge (BAMF)
und kulturelle Sensibilisierung

Referenzen und Kooperationen:


• Bayrischer Jugendring seit 2009 • Bundesamt
für Migration und Flüchtlinge (BAMF) seit 2009
• Deutscher Bundesjugendring seit 2006 • Landes-
jugendring Baden-Württemberg seit 2009
• Landesjugendring Bremen seit 2010
• Landesjugendring Hamburg seit 2010
• Landesjugendring NRW seit 2009
• Landesjugendring Schleswig-Holstein seit 2011

Zukünftiges Interesse an einer Kooperation zu


folgenden Themen:
• Arbeitsmarkt • Ausbildung • Bildung • Gesund-
heit • Jugend • Kultur • Politik • Schulsystem •
Umwelt • Weiterbildung

Kontaktdaten
Vorsitzender:
Herr Serdar Akın
Generalsekretärin:
Frau Elvan Korkmaz
Zuständig für Öffentlichkeitsarbeit:
Herr Emre Esen

Anschrift:
Bund der Alevitischen Jugendlichen
in Deutschland e.V.
Geschwister-Scholl-Str. 33-37 • 44135 Dortmund

Tel.: 0231 • 167 407 50


Fax: 0231 • 167 407 49
E-Mail: info@bdaj.de
Internet: www.bdaj.de
78 Kategorie: Religiöse Migranten(Dach)organisation mit integrativer Arbeit

DITIB - Türkisch-Islamische Union der Anstalt


für Religion e.V.

Selbstdarstellung des Verbandes: tigkeiten der angeschlossenen Vereine als bundes-


Die DITIB orientiert sich in ihren Grundsätzen an weiter Dachverband nach bürgerlichem Recht ge-
der islamischen Religion, ihrer wissensbasierten gründet. Im Gründungsjahr waren im Dachver-
Kenntnis und der sich daraus ergebenden Weltan- band 230 Vereine organisiert, mittlerweile sind es
schauung und Moral. 889, davon 806 reine Moschee-Gemeinden. Über
Die DITIB arbeitet, zusammen mit den DITIB- den inzwischen abgeschlossenen Neustrukturie-
Landesverbänden und Ortsgemeinden auf der Ba- rungsprozess wurden 15 Landesverbände gegrün-
sis dieses muslimischen Bekenntnisses und dieser det.
Anschauung. Daran orientiert ist die DITIB ge- Die Entwicklungsgeschichte der DITIB zeich-
meinnützig und wohlfahrtorientiert, lehnt jegliche net den Migrationsverlauf von den damaligen tür-
Form der Gewalt und Grausamkeit, die die Selbst- kisch-muslimischen Gastarbeitern und ihrem vor-
bestimmung des Individuums missachtet und übergehenden Aufenthalt bis zur Heimatfindung
Menschenrechte verletzt, entschieden ab und an- und Verwurzelung nach. Am Anfang stand die re-
erkennt die Gleichberechtigung der Geschlechter. ligiöse Betreuung im Vordergrund, dann die Ge-
Die DITIB pflegt die interreligiöse und interkultu- staltung der Gebetsstätten und fundierter Be-
relle Zusammenarbeit. treuung. Heute bietet die DITIB neben der re-
Die DITIB-Landesverbände und DITIB-Ortsge- ligiösen Betreuung auch karitative, soziale und
meinden sind rechtlich und wirtschaftlich selbst- (inter)kulturelle Betreuung. Im Rahmen dieses
ständige, eingetragene und gemeinnützige Ein- vielfältigen Tätigkeitsspektrums ist DITIB nicht
richtungen, die nach den gleichen Prinzipien und nur für türkische, türkischstämmige oder musli-
satzungsgemäßen Zwecken des DITIB-Dachver- mische Menschen offen, sondern für Alle.
bands arbeiten und selbigen als ihren Dachver-
band anerkennen. Auch sind mit der Gründung Art der Institution:
des muslimischen DITIB-Landesfrauenverbandes Gemeinnütziger Verband mit 896 Ortsvereinen
und DITIB-Landesjugendverbandes erste, rich- (davon 15 Landesverbände).
tungweisende Schritte für weitere Entwicklungen Hauptamtliche Mitarbeiter/-innen: 46
gezeichnet worden. Vorstandsmitglieder: 7
Ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen:
Gründung des Bundesverbandes 7 Personen (davon 7 im Vorstand)
1984 in Köln Frauen im Vorstand: 0
Reichweite des Verbandes:
Entwicklungsgeschichte des Verbandes: 1.000.000 Menschen
Die DITIB wurde in der Mitgliederversamm-
lung vom 05.07.1984 in Köln für die Koordinie-
rung der religiösen, sozialen und kulturellen Tä-
Migrantengruppe: Türkisch 79

Landesverbände in: Referenzen und Kooperationen:


• Baden-Württemberg (153 Vereine) • Bayern • Bayrischer Jugendring seit 2009 • Beirat der Be-
(152 Vereine) • Berlin (17 Vereine) • Bremen auftragten der Bundesregierung für Migration,
(6 Vereine) • Hamburg (8 Vereine) • Hessen Flüchtlinge und Integration • Bundesamt für Mig-
(82 Vereine) • Niedersachsen (75 Vereine) • ration und Flüchtlinge (BAMF) seit 2009
Nordrhein-Westfalen (309 Vereine) • Rheinland- • Deutscher Bundesjugendring seit 2006 • Landes-
Pfalz (52 Vereine) • Saarland (13 Vereine) • Sach- jugendring Baden-Württemberg seit 2009
sen (3 Vereine) • Schleswig-Holstein (26 Vereine) • Landesjugendring Bremen seit 2010 • Landesju-
gendring Hamburg seit 2010 • Landesjugendring
Kontakte außerhalb von Deutschland: NRW seit 2009 • Landesjugendring Schleswig-
• Türkei • Österreich • Frankreich • Belgien Holstein seit 2011
• Niederlande • Dänemark • Schweiz • Schweden
• Norwegen • Italien • Mazedonien • Bulgarien Zukünftiges Interesse an einer Kooperation zu
• Bosnien-Herzegowina folgenden Themen:
• Arbeitsmarkt • Ausbildung • Bildung • Gesund-
Herkunftsgruppen in den Mitgliedsvereinen: heit • Jugend • Kultur • Politik • Schulsystem
Türkeistämmige Muslime; zunehmend auch Mus- • Umwelt • Weiterbildung
lime aus diversen arabischen und afrikanischen
Ländern, aus Bosnien, Rumänien, Bulgarien etc.
Aktuelle Projekte (Stand Juni 2011)
Projekt Zeitraum Förderer
Gruppen im Verband:
Niederschwellige jährlich BAMF
• Bildung • Eltern • Frauen • Interreligiöse und in- Frauenkurse
terkulturelle Zusammanarbeit • Jugend • Kinder Elternarbeit in di- jährlich unterschiedlich u.a
• Kultur • Öffentlichkeitsarbeit • Senioren • Sport versen Gemeinden Stärken vor Ort
• Wissenschaft Jugendarbeit in di- jährlich unterschiedlich u.a.
versen Gemeinden Stiftungen, Vielfalt
tut gut
Ziele des Verbandes:
Stipendium für jährlich Eigene Ressourcen
• Errichtung und Erhaltung der Gebetsstätten und
Studierende und
Moscheen • Koordinierung und Betreuung religi- Doktoranden
öser und sozialer Aktivitäten • Hilfestellung in To- Mein Weg - Jugend 10/2011 BFSFJ
desfällen (seelsorgerisch) • Telefonseelsorge • Er- für die Zukunft in -
stellung von religiösen Gutachten • Beratung und Hamburg 09/2013

Hilfestellungen bei Wallfahrten • Hilfsaktionen Kontaktdaten


für Opfer von Naturkatastrophen • Soziale Betreu- Vorsitzender:
ung und Beratung der Gemeindemitglieder • Wei- Prof. Dr. Ali Dere
ter- und Fortbildung der Vorstände in den Ortsver- Zuständig für Öffentlichkeitsarbeit:
einen • Angebote für Frauenarbeit und frauenspe- Ayşe Aydın Tel.: 0221 • 579 828 4
zifische Beratung • Koordinierung und Förderung
der Integrationsarbeit in den Gemeinden Anschrift:
Förderung:… der interreligiösen und interkultu- DITIB - Türkisch-Islamische Union der Anstalt
rellen Zusammenarbeit, …der kulturellen Vielfalt, für Religion e.V.
…des Erwerbs der deutschen Sprache von Neuzu- Subbelrather Str. 17 • 50823 Köln
gewanderten. …von Sport-, Jugend- und Seniro-
enarbeit, … von Bildung und Studium …des Zu- Tel.: 0221 • 579 820
sammenlebens von Menschen unterschiedlicher Fax: 0221 • 579 829 0
Religionen und Kulturen E-Mail: info@ditib.de
Internet: www.ditib.de
80 Kategorie: Religiöse Migranten(Dach)organisation mit integrativer Arbeit

YES e.V. - Yezidi-European-Society

Selbstdarstellung des Vereins: Gründung des Vereins:


Yezidi-European-Society (YES e. V.) versteht 2007 in Bielefeld
sich als eine „Brücke“ zur Aufnahmegesellschaft
und deren politischen Institutionen. Ihnen gegen- Kurze Entwicklungsgeschichte des Vereins:
über vertritt der Verein die Standpunkte und In- Die Yezidi-European Society (YES e.V.) wurde
teressen der yezidischen Gemeinde. Gleichzeitig im September 2007 von einem Dutzend Intellek-
geht es aber auch darum, die Erwartungen und tueller gebildet und sieht die Integration der Yezi-
Prinzipien des gesellschaftlichen Zusammen- den als ihre zentrale Aufgabe an.
lebens der Aufnahmegesellschaft in den Kreis
der yezidischen Mitbürger/-innen zu transpor- Art der Institution:
tieren. So will der Verein zwischen den Positi- Gemeinnütziger Verein mit 50 Mitgliedern
onen, Normen und Interessen der Aufnahmege- Hauptamtliche Mitarbeiter/-innen: 0
sellschaft und der Yeziden vermitteln. Der Verein Vorstandsmitglieder: 9
sieht die Partizipation von Zuwanderern in die Ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen:
Aufnahmegesellschaft als Schlüssel für eine er- 9 (davon 9 im Vorstand)
folgreiche Integration. Für YES e.V. ist Partizi- Frauen im Vorstand: 3
pation die Voraussetzung für die Akzeptanz der Reichweite des Vereins: Europaweit
grundlegenden Rechts- und Wertegrundlagen in
Deutschland. Integration bedeutet für die YES e. Mitglieder aus folgenden Bundesländern:
V. einen wechselseitigen Prozess. Auf der Grund- • Nordrhein-Westfalen • Niedersachsen • Hessen
lage der Wertebasis der deutschen Verfassung
soll das friedliche Zusammenleben der Men- Kontakte außerhalb von Deutschland:
schen mit unterschiedlichen Kulturen in diesem • Yezidischer Kulturverein in Belgien (Lüttich)
Land ermöglicht und gefördert werden. Sie kann • Yezidischer Kulturverein in Dänemark
nach Auffassung des Vereins nur dann als gelun- • Yezidischer Kulturverein in den Niederlanden
gen betrachtet werden, wenn Menschen in allen
Bereichen des Lebens nicht nach Aussehen, Re- Herkunftsgruppen im Verein:
ligion und Herkunft, sondern ausschließlich nach • Türken • Iraker • Syrer
ihrem Charakter beurteilt werden. Die Yeziden
gehören zur Volksgruppe der Kurden und sind Gruppen im Verein mit Kontaktperson:
aus den Staaten des Nahen und Mittleren Ostens • Arbeits- und Sozialrecht (Hüseyin Kürklü)
sowie Armenien und Georgien zugewandert. • Ausbildung (Mecdin Akinci) • Bildung (Mecdin
Akinci) • Fortbildung (Mecdin Akinci) • Frauen
(Vahbiye Yadel, Ayse Akinci) • Jugend (Vahbiye
Yadel, Ayse Akinci)
Migrantengruppe: Yezidisch 81

Aktuelle Projekte (Stand Juni 2011)


Projekt Zeitraum Förderer
• Kinder (Vahbiye Yadel, Ayse Akinci) • Kultur
„Fachkräfte morgen 2010-2011 Xenos-Pro-
(Nesrettin Akay) • Öffentlichkeitsarbeit (Nesrettin
– Integration heute“ gramm des
Akay) • Politik (Nesrettin Akay) • Wissenschaft Träger: Initiative für BMAS in
(Nesrettin Akay) Beschäftigung Ost- Lippe e.V.
westfalen-Lippe e.V.
(IFB OWL e.V.)
Ziele des Vereins:
• Aufklärung und Bildung yezidischer Gesell-
schaft durch Vorträge wissenschaftlicher For-
schung • Erlernen der deutschen Sprache
• Vermittlung des demokratischen Rechtssys-
tems und der Kultur • Diskussionsforen und Infor-
mationsveranstaltung • Untersuchungs- und For-
schungstätigkeiten • Beratung von SchülerInnen
und Schulen • Ausbildungsplatzsuche für yezi-
dische SchülerInnen und Begleitung durch ein
Ausbildungscoaching • Veranstaltung von Eltern-
abenden • Mitarbeit bei der Erstellung von Inte-
grationskonzepten auf kommunaler Ebene
• Vereinigung von yezidischen Organisationen

Referenzen und Kooperationen:


• Agentur für Arbeit ( Bielefeld) seit 2010
• Industrie- und Handelskammer Bielefeld (IHK
Bielefeld) seit 2011 • Initiative für Beschäftigung
Ostwestfalen-Lippe (IFB-OWL e.V.) seit 2010
• Integrationsratsmitglied der Stadt Bielefeld seit
2010 • Regionale Arbeitsstelle zur Förderung
Ausländischer Kinder und Jugendlicher Bielefeld
(RAA Bielefeld) seit 2010 • Regionale Personal-
entwicklungsgesellschaft Bielefeld (REGE Biele-
feld) seit 2011 • Stadt Bielefeld seit 2007 • ver-
schiedene yezidische Vereine (bundesweit) seit Kontaktdaten
2007 Vorsitzender:
Nesrettin Akay
Zukünftiges Interesse an einer Kooperation zu Geschäftsführer:
folgenden Themen: Nesrettin Akay, Hüseyin Kürklü
• Arbeitsmarkt • Ausbildung • Bildung • Jugend Zuständig für Öffentlichkeitsarbeit:
• Kultur • Politik • Weiterbildung Nesrettin Akay

Anschrift:
Yezidi-European-Society -YES e.V
Tuchstr. 8 • 33699 Bielefeld

Tel.: 0177 - 191 270 1


E-Mail: yesyeziden@googlemail.com
Internet: www.yezidi-european-society.de
82

3.2 Visitenkarten von weiteren Migranten(dach)organisationen

Bundesweit tätige Migranten(dach)organisationen: Überregionale Migrantenorganisationen:


(Auswahlkriterien siehe Seite 7) (Auswahlkriterien siehe Seite 7)

Amaro Drom e.V. Afrikarat Norddeutschland e.V.


Hamze Bytyci (Erster Vorsitzender) Aliou Sangaré (Vorstandsvorsitzender)
Migrantengruppe: Roma und Sinti Migrantengruppe: Afrikanisch
Bundesland (Sitz): Berlin Bundesland (Sitz): Niedersachsen
Kontakt: Kontakt:
c/o IMA e.V. Postfach 810101 • 30501 Hannover
Flughafenstr. 21 • 12053 Berlin Tel: 0511 • 898 839 03 / 0511 • 980 597 7
Tel.: 030 • 343 984 73 Fax: 0511 • 898 839 04
Internet: www.amarodrom.de E-Mail: info@afrikarat-nord.de
E-Mail: mail@amarodrom.de Internet: www.afrikarat-nord.de

Bundesverband Deutsch-Arabischer Vereine Club Dialog e.V.


Dr. Ali Chaaban (Präsident) Tatjana Forner (Geschäftsführerin)
Migrantengruppe: Arabisch Migrantengruppe: Russisch
Bundesland (Sitz): NRW Bundesland (Sitz): Berlin
Kontakt: Kontakt:
Karlstr. 20 • 40210 Düsseldorf Friedrichstr.176-179 • 10117 Berlin
Handy: 0171 • 380 169 9 Tel.: 030 • 204 485 9
Tel.: 02302 • 390 137 Fax: 030 • 204 461 0
Internet: www.araby.de Internet: www.club-dialog.de
E-Mail: ali.chaaban@gmx.de E-Mail: forner@club-dialog.de
E-Mail: info@club-dialog.de

KOMKAR.eu
Verband der Vereine aus Kurdistan in Europa Phönix - Kultur und Integrationszentrum in Köln
Frau Tek Viktor Ostrovskij (Geschäftsführer)
Bundesland (Sitz): NRW Migrantengruppe: Russisch
Migrantengruppe: Kurdisch Bundesland (Sitz): NRW

Kontakt: Kontakt:
Wirmhof 3 • 42103 Wuppertal Dechenstr. 20 • 50825 Köln
Tel.: 0202 • 897 592 6 Tel.: 0221 • 130 677 3
Fax: 0202 • 897 592 7 Fax: 0221 • 282 331 5
Internet: www.komkar.org Internet: www.phoenix-cologne.com
E-Mail: komkar-merkez@web.de E-Mail: info@phoenix-cologne.com

SUSN/BUSD e.V.
Bund ukrainischer Studenten in Deutschland e.V.
Melana Lyvka (Vorstandsvorsitzende)
Migrantengruppe: Ukrainisch
Kontakt:
Postfach 100307 • 80077 München
Bundesland (Sitz): Bayern
Internet: www.sus-n.org
E-Mail: vorstand@sus-n.org; info@sus-n.org

Verein der Vietnamesen Leipzig e.V.


Herr Nguyen Thanh Hai (Vorstandsmitglied)
Migrantengruppe: Vietnamesisch
Bundesland (Sitz): Sachsen
Kontakt:
Maximilianallee 16 • 04129 Leipzig
Tel.: 0341 • 911 183 8
Fax: 0341 • 219 679 5
Internet: www.nguoiviet-leipzig.de
83

Überregionale Unternehmerverbände:
(Auswahlkriterien siehe Seite 7)

ATIAD, Verband Türkischer Unternehmer MERCURIO -


und Industrieller in Europa e.V. Deutsch-Italienische Wirtschaftsvereinigung e.V.
Prof. Recep Keskin (Vorstandsvorsitzender) Dr. Eckart Petzold (Vorsitzender)
Migrantengruppe: Türkisch Migrantengruppe: Italienisch
Bundesland (Sitz): NRW Bundesland (Sitz): NRW
Kontakt: Kontakt:
Wiesenstr. 21 • 40549 Düsseldorf c/o GSK Stockmann + Kollegen
Tel.: 0211 • 502 121 Bleichstrasse 14 • 40211 Düsseldorf
Fax: 0211 • 507 070 Tel.: 0211 • 862 837 77
Internets: www.atiad.org www.istebilgi.de www.fibo-nrw.de Handy: 0172 • 290 507 0
E-Mail: info@atiad.org Fax: 0211 • 862 837 44
Internet: www.mercurio-net.de
E-Mail: info@mercurio-net.de
Deutsch-Mosambikanische FMA-ISCE e.V.
Dr. Rui Sixpence Conzane (Vorsitzender)
Migrantegruppe: Mosambikanisch NIKE Polnische Unternehmerschaft e.V.
Bundesland (Sitz): NRW Lucyna Jachymiak Królikowska (Vorsitzende)
Migrantengruppe: Polnisch
Kontakt: Bundesland (Sitz): Berlin
Lohfelder Straße 28 • 53604 Bad Honnef Kontakt:
Tel.: 0222 • 492 630 6 Kiefholzstraße 35
Fax: 0222 • 492 614 3 12435 Berlin
Internet: www.stud.uni-potsdam.de/~mucavele/index.html Tel.: 030 • 885 506 61
E-Mail: rusico@web.de Fax: 030 • 885 506 62
Internet: www.nike-ev.com
E-Mail: info@nike-ev.com
DHW - Deutsch-Hellenische Wirtschaftsvereinigung e.V.
Jorgo Chatzimarkakis MdEP (Präsident)
RA Dimitrios Kouros, Generalsekretär Verband portugiesischer Unternehmen
Migrantengruppe: Griechisch, Zyprisch in Deutschland e.V.
Bundesland (Sitz): alle - bundesweite Organisation Dr. Simeon Ries (Vorsitzender)
mit Sektionen in Ländern und Wirtschaftsoberzentren Migrantengruppe: Portugiesisch
Kontakt: Bundesland (Sitz): Hessen
Bonner Straße 536 • 50968 Köln Kontakt:
Postfach: 270 318 • 50509 Köln Hanauer Landstrasse 114-116
Tel.: 0221 • 397 977 6 60314 Frankfurt am Main
Fax: 0221 • 397 977 8 Tel.: 069 • 905 019 33
E-Mail: zentrale@dhwv.de ; info@dhwv.de Fax: 069 • 597 995 29
Internet: www.dhwv.de Internet: www.vpu.org
E-Mail: info@vpu.org
84

4. Entwicklung von bundesweit und überregional


tätigen Migranten(dach)organisationen

Struktur der Organisationen 18 überregionalen Migrantenorganisationen rund


170 hauptamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen
Abschließend konnten insgesamt 32 Migranten- sowie 3300 Ehrenamtliche. Diese Zahlen müssen
(dach)organisationen erfasst und analysiert werden. von Fall zu Fall unterschiedlich betrachtet und rela-
Bei der Analyse der Strukturen innerhalb der 14 tiv bewertet werden, weil z.B. allein das Ethno-Me-
bundesweit tätigen Migrantendachorganisationen dizinische Zentrum 19 hauptamtliche und rund 2000
(Kategorie1) zeigt sich, dass sie ihren Hauptsitz ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen hat.
überwiegend in Berlin und Nordrhein-Westfalen Der Anteil von Frauen und Männern im Vorstand
haben. Das bedeutet jedoch nicht, dass diese Grün- ist im Durchschnitt aller 32 Migranten(dach)orga-
dungen ebenfalls in diesen Bundeländern stattfan- nisationen nahezu paritätisch.
den. So haben einige der bundesweit tätigen Migran- Trotz der überwiegend ehrenamtlichen Strukturen
tendachorganisationen ihren Sitz erst im Laufe der sowohl bei den Bundesverbänden als auch den
Vereinsgeschichte überwiegend nach Berlin verlegt. überregionalen Migrantenorganisationen werden
Geographische Schwerpunkte der Mitgliedsver- gute Kontakte ins Ausland gepflegt und es bestehen
eine in den 14 erfassten bundesweit tätigen Mig- zahlreiche transnationale Kooperationsprojekte.
rantendachorganisationen liegen vor allem in den Hinsichtlich der Gründungsjahre der Bundesverbän-
Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Bayern und de zeigt sich ein heterogenes Bild. Der älteste Verein
Baden-Württemberg. Im Durchschnitt weisen die 14 hat sich bereits im Jahre 1951 gegründet (Deutsche
Migrantendachorganisationen rund 25 Mitgliedsver- Jugend in Europa) und der jüngste im Jahr 2010
eine auf. Hinsichtlich der Mitarbeiterstruktur in den (Bundesverband russischsprachiger Eltern). Die
Migrantendachorganisationen zeigt sich, dass der wichtigste Gründungsphase mit 19 Migranten(dach)-
Anteil ehrenamtlicher Mitarbeiter und Mitarbeite- organisationen erfolgte nach 1995. Eine Besonder-
rinnen im Vergleich zu den Hauptamtlichen über- heit stellen hier das „Landesnetzwerk der Migran-
proportional hoch ist. So sind in diesen 14 Migran- tenselbstorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA)“
tendachorganisationen lediglich 56 hauptamtliche und das „Netzwerk der Migtantenorganisationen in
Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen tätig. Wobei aus Mecklenburg Vorpommern e.V. (Migranet-MV)“
den Angaben nicht ersichtlich ist, ob die hauptamt- dar. Diese Netzwerke haben sich zwar erst 2008 und
lichen Stellen projektbezogen sind, oder es sich um 2009 gegründet, erfassen jedoch bereits viele her-
unbefristete Stellen handelt. Der Anteil der Ehren- kunftsheterogene Migrantenorganisationen in ihrem
amtlichen liegt immerhin bei rund 10.000. Ebenso Netzwerk.
sind fast alle Vorstandsmitglieder ehrenamtlich tätig. Die Landesnetzwerke, zu denen zum Beispiel auch
Diese Situation stellt die Verbände vor große Her- die Arbeitsgemeinschaft MigrantInnen und Flücht-
ausforderungen, sowohl mit Blick auf zeitliche als linge in Niedersachsen (amfn e.V.) oder der Migra-
auch finanzielle Ressourcen. tions- und Integrationsrat Land Brandenburg (MIR
e.V.) gehören, spiegeln die Vielfalt hinsichtlich Her-
Ein anderes Bild bezüglich der hauptamtlichen Mit- kunftsregionen, Alter, Geschlecht, Interkulturalität,
arbeiter und Mitarbeiterinnen zeichnet sich bei den Ausrichtung etc. der kommunal und regional tätigen
übrigen vier Kategorien der erfassten überregionalen Migrantenorganisationen wider.
Migrantenorganisationen ab. Insgesamt haben diese
85

Gruppen im Verein bzw. im Verband Entwicklungsgeschichte

Bildungs-, Jugend- und Kulturgruppen gehören bei Die Gründung bzw. der Zusammenschluss von Ver-
den meisten Vereinen und Verbänden zu den Kern- einen und Verbänden fällt mehrheitlich in die Jahre
angeboten. Insgesamt 22 Organisationen (von 32) 1995-2010. Als Motiv und Hintergrund der Grün-
haben nach eigenen Angaben eine Gruppe, die sich dung werden vor allem die nachfolgenden Aspekte
mit der Öffentlichkeitsarbeit beschäftigt. Dieses Er- genannt:
gebnis lässt sich auch bei der Analyse im übernächs- • bessere Interessenvertretung der jeweiligen Zu-
ten Kapitel (Öffentlichkeitsarbeit) nachvollziehen. wanderungsgruppe auf Landes- und Bundesebene
Unterrepräsentiert ist vor allem die Wissenschafts- • Vernetzung regionaler und lokaler Migrantenorga-
gruppe. Hier hatten von insgesamt 32 Organisa- nisationen
tionen lediglich 11 eine Wissenschaftsgruppe im • überregionaler Ansprechpartner für Länder und
Verband bzw. Verein nachzuweisen. Ähnlich verhält Bund (Integrationsgipfel)
es sich auch mit der Sport- und Seniorengruppe. • Aufbau von Vernetzungs- und Kooperationsstruk-
turen innerhalb der verschiedenen Dachverbände
Räumlichkeiten und Ausstattung • Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit

Die Mehrzahl der Migranten(dach)organisationen Die hier genannten Gründe zeigen, dass das Interes-
haben eigene Räume angemietet, die sie als Büro se der Organisationen vor allem darauf gerichtet ist,
und für Veranstaltungen sowie Tagungen nutzen. im Rahmen einer Vereinigung ihre Interessen einzu-
Sofern keine eigenen Räumlichkeiten zur Verfügung bringen und zu vertreten. In diesem Zusammenhang
stehen (lediglich 6 Organisationen), werden Räume stehen eine übergreifende Interessenvertretung und
von Kooperationspartnern oder anderen Trägern die Verbesserung der politischen Partizipation im
mitbenutzt. Mittelpunkt der Vereinsarbeit. Die Antworten der
Migranten(dach)organisationen zeigen, dass der
Öffentlichkeitsarbeit interkulturelle Dialog der Organisationen seit ihrer
Gründung einen wichtigen Stellenwert einnimmt.
Öffentlichkeitsarbeit ist für zwei Drittel der Migran- Zahlreiche Migranten(dach)organisationen nennen
ten(dach)organisationen ein zentrales Anliegen. Die nicht nur die Vernetzung mit anderen Organisa-
Benennung zuständiger Personen für die Öffentlich- tionen, sondern auch die enge Kooperation mit deut-
keitsarbeit des Vereins verdeutlicht den Stellenwert, schen Organisationen, Verbänden und Institutionen.
den Öffentlichkeitsarbeit innerhalb des Vereins Insgesamt – so ein zusammenfassendes Ergebnis
einnimmt. Die Versendung eines Newsletter gehört zur Entwicklungsgeschichte – führt die Gründung
dabei zu einem wichtigen Medium (12 Organisa- von Migranten(dach)organisationen zum Aufbau
tionen). Der Newsletter und die Herausgabe einer verbesserter Vertretungsstrukturen, die eine interkul-
eigenen Zeitschrift werden von 7 Organisationen be- turelle Öffnung befördern und damit einen wichtigen
trieben. Trotz Benennung von zuständigen Personen Beitrag zur gesamtgesellschaftlichen Integration
für Öffentlichkeitsarbeit nutzen immerhin 7 Ver- leisten. Die steigenden Mitgliederzahlen der einzel-
eine überhaupt kein Medium, um den Verein nach nen Organisationen bestätigen ferner, dass die Arbeit
außen zu präsentieren. Inwieweit dieses auf eine in den Vereinen und die anvisierten kurzfristigen und
nur begrenzte finanzielle Ausstattung des Vereins langfristigen Ziele von Migrantinnen und Migranten
zurückgeführt werden kann, lässt sich aus den erho- nach wie vor geschätzt und anerkannt werden.
benen Daten nicht direkt ermitteln. Generell bleibt
aber festzuhalten, dass die Migranten(dach)orga-
nisationen der Öffentlichkeitsarbeit einen wichtigen
Stellenwert einräumen.
86

5. Handlungsempfehlungen
der Migranten(dach)organisationen

Die Vertreterinnen und Vertreter der befragten Partizipation:


Migranten(dach)organisationen wurden auch nach • politische Partizipation von Menschen mit Migra-
ihren Handlungsempfehlungen und Vorschlägen tionshintergrund fördern
zur Verbesserung der Integration und interkultu- • Annäherung von Migranten(dach)organisationen
rellen Öffnung sowie der Kooperation gefragt. Eine und anderen Organisationen
Zusammenfassung der Handlungsempfehlungen • interkulturelle Öffnung
und Vorschläge ist im Folgenden nach Kategorien • strategische Integrationskonzepte in den jewei-
geordnet zu finden. ligen Kommunen und Bundesländern
• flächendeckende Aufklärung über die Arbeit der
BUNDESWEITE Migranten(dach)organisationen
MIGRANTENDACHVERBÄNDE • finanzielle Unterstützung von Migranten(dach)-
organisationen bzw. Beteiligung der Migran-
Anti-Diskriminierung: tenselbstorganisationen an der strukturellen
• Beseitigung von struktureller Ausgrenzung und Förderung, um eine funktionierende Infrastruktur
Diskriminierung in Politik und Gesellschaft zu gewährleisten
• gezielte Antirassismus- und Aufklärungsarbeit • Partizipation von Migranten(dach)organisationen
• gezielte öffentliche Kampagnen, um Rassismus durch Qualifizierung und Professionalisierung
und Fremdenfeindlichkeit gegenüber Muslimen ihrer Vereinsarbeit fördern (Qualifizierung in
zu bekämpfen Vereinsmanagement, Veranstaltungs- und Projekt-
management, Öffentlichkeitsarbeit)
Arbeitsmarktpolitik: • Bereitstellen von Immobilien, Öffnung von
• Menschen mit Migrationshintergrund in öffent- Bürgerhäusern und Kulturzentren für Migranten-
lichen Verwaltungen und Medien ausbilden und (dach)organisationen
beschäftigen
• Quotierung der Ausbildungs- und Arbeitsplätze
für Migrantinnen und Migranten
• Beschäftigung von mehr Migrantinnen und Mig-
ranten im öffentlichen Dienst
87

JUGENDVERBÄNDE/-VEREINE ELTERN(DACH)VERBÄNDE/-VEREINE
VON MIGRANTEN/-INNEN: VON MIGRANTEN/-INNEN:

Arbeitsmarktpolitik: Bildung:
• Schaffung von hauptamtlichen Stellen für Migran- • Vermeidung von alleiniger Fokussierung nur auf
tenorganisationen (MO) (zur Bewältigung der die sprachliche Bildung (Deutsch), gleichzeitige
• ehrenamtlichen Arbeit) Einbindung der Muttersprache
• Qualifizierung von Mitarbeiterinnen und Mitar- • Bildungskonzepte, die unterschiedliche Ausgangs-
beitern und Multiplikatoren der Migrantenorga- lagen und Lebensverhältnisse berücksichtigen,
nisationen und Migrantenjugendorganisationen ohne Kinder mit Migrationshintergrund zu stig-
(MJSO) matisieren und ohne ihre Bildungsansprüche zu
verringern.
Partizipation:
• Migrantenorganisationen und Migrantenjugend- Partizipation:
organisationen schon vor formale Anerkennung • mehr Akzeptanz der „Migrationswirklichkeit“ und
fördern und beteiligen Partizipationsmöglichkeiten
• die Integration von Migrantenorganisationen und • Notwendigkeit von ganzheitlichen Maßnahmen für
Migrantenjugendorganisationen in die Jugendver- die Verhinderung von gesellschaftlicher Ausgren-
bandsarbeit als Förderziel in die Jugendhilfepla- zung von Menschen mit Migrationshintergrund
nung aufnehmen
• Beteiligung der Migrantenselbstorganisationen an VEREINE UND VERBÄNDE FÜR STUDIERENDE
der strukturellen Förderung, um eine funktionie- MIT MIGRATIONSHINTERGRUND:
rende Infrastruktur zu gewährleisten
• interkulturelle Öffnung der Jugendarbeit und die Partizipation
gleichberechtigte Beteiligung junger Menschen • Einbindung der studentischen, akademischen und
mit Migrationshintergrund unternehmerischen Migrantenorganisationen bei
der konzeptionellen Ausarbeitung von Themen wie
Weitere Empfehlungen: z.B. Chancengleichheit
• stärkere Vernetzung der Migrantenorganisationen
und Migrantenjugendorganisationen mit den Weitere Empfehlungen:
Strukturen der Jugendverbände, den Einrich- • Eindämmung des Trends der Abwanderung der
tungen der offenen Jugendarbeit und sonstigen Akademiker in das Ausland, da dadurch z.B. die
Einrichtungen Vorbilder bei Mentoring-Projekten in Schulen
• Migrantenjugendliche müssen stärker als eigen- fehlen.
ständige Zielgruppe anerkannt werden.
88

6. Anhang

6.1 Liste aller angefragten bundesweit und überregional


tätigen Migranten(dach)organisationen

Afrikanischer Dachverband Nord e.V. www.adv-nord.org


AFRIKARAT-NORD www.afrikarat-nord.de
Alevitische Gemeinde Deutschland e.V. www.alevi.com
Angolanische Fachkräfte in Deutschland e.V. – AFD www.afd-ev.org/news.php
Arbeitsgemeinschaft MigrantInnen und Flüchtlinge in Niedersachsen e.V. www.amfn.de
(amfn)
Assyrischer Jugendverband Mitteleuropa e.V. – ajm www.ajm-online.com
Bund der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland e.V. www.aagb.net
Bund der spanischen Elternvereine www.confederacion.de
Bund türkisch-europäischer Unternehmer (BTEU) www.bteu.de
Bund ukrainischer Studenten in Deutschland e.V. (SUSN) www.sus-n.org
Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland e.V. www.bagiv.de
– BAGIV
Bundesverband ausländischer Studierender (BAS) www.bas-ev.de
Bundesverband der Migrantinnen in Deutschland www.migrantinnen.net
Bundesverband Deutsch-Arabischer Vereine in Deutschland e.V. www.araby.de
Bundesverband russischsprachiger Eltern - BVRE www.bvre.de
Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat www.bundesauslaenderbeirat.de
Club Dialog e.V. in Berlin www.club-dialog.de
Dachverband Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V. www.ditib.de
Deutsch-Hellenische Wirtschaftsvereinigung www.dhwv.de
Deutsch-Italienische Wirtschaftsvereinigung e.V. „MERCURIO“ www.mercurio-net.de
Deutsch-Marokkanische Gesellschaft für Kultur und Bildung e.V. www.dmg-ev.net
Deutsch-Mosambikanisches Forum für soziale Integration und www.stud.uni-potsdam.de/~mucavele/in-
wirtschaftliche Kooperation - FMA-ISCE e.V. dex.html
Deutsch-Türkisches Netzwerk e.V. (DTN) www.dtn-network.de
Diên Hồng — Gemeinsam unter einem Dach e.V. www.dienhong.de
djo - Deutsche Jugend in Europa Bundesverband e.V. www.djo.de
Ethno-Medizinisches Zentrum e.V. www.ethno-medizinisches-zentrum.de
Föderation der Aramäer in Deutschland e.V. www.oromoye.de
Föderation Suryoye Deutschland www.suryoye-deutschland.de
Föderation Türkischer Elternvereine in Deutschland e.V. www.tuerkische-elternfoederation.de
Forum der Kulturen Stuttgart e.V. www.forum-der-kulturen.de
Intercomites (italienische Migranten und Migrantinnen) www.sciglianogiuseppe.kulturserver.de
KOMKAR.eu - Verband der Vereine aus Kurdistan in Europa www.komkar.org
Korientation e.V. www.korientation.de
Kroatischer Weltkongress in Deutschland www.cwc-hsk.de
Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt www.lamsa.de
MAISHA e.V. Selbsthilfegruppe Afrikanischer Frauen www.maisha.org
MIGRANET-MV - Netzwerk der Migrantenorganisationen in www.migranet-mv.de
Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Migrations- und Integrationsrat Land Brandenburg e.V. – MIR www.migranten-in-brandenburg.de
NAVEND- Zentrum für Kurdische Studien e.V. www.navend.de
Neue deutsche Medienmacher e.V. www.neuemedienmacher.de
89

NIKE Polnische Unternehmerschaft e.V. www.nike-ev.com


Phönix - Kultur- Integrationszentrum in Köln www.phoenix-cologne.com
Polnischer Sozialrat e.V. Berlin www.polskarada.de
Rat der türkischstämmigen Staatsbürger in Deutschland www.hurturk.org
ROM e.V. Köln www.romev.de
Südost Europa Kultur e.V. www.suedost-ev.de
Türkisch-Deutsche Gesundheitsstiftung e.V. www.tdg-stiftung.de
Türkisch-Deutsche Studierenden und Akademiker Plattform e.V. www.td-plattform.de
Türkische Gemeinde in Deutschland www.tgd.de
Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V. (DITIB) www.ditib.de
Verband Griechischer Gemeinden in der Bundesrepublik Deutschland www.oekg.de
Verband Portugiesischer Unternehmen in Deutschland e.V. – VPU www.vpu.org
Verband Türkischer Unternehmer und Industrieller in Europa - ATIAD www.atiad.org
Verein der Vietnamesen Leipzig e.V. www.vnleipzig.de
YES e.V. - Yezidi-European-Society www.yezidi-european-society.de
Zentralrat der Armenier in Deutschland – ZAD www.zentralrat.org
Zentralrat der der Serben in Deutschland – ZSD www.zentralrat-der-serben.de
Zentralrat Deutscher Sinti und Roma www.zentralrat.sintiundroma.de
Zentralverband der Assyrischen Vereinigungen in Deutschland e.V. www.qolo.de/zavd
– ZAVD
90

6.2 Abkürzungsverzeichnis

ABS Aktionsbündnis gegen Studiengebühren


AFD Angolanische Fachkräfte in Deutschland e.V.
AGAB Arbeitsgemeinschaft der Ausländerbeiräte für das Land Brandenburg
AGJ Arbeitsgemeinschaft für Jugendhilfe
AIM Amazonian Initiative Movement in Sierra Leone
ajm Assyrischer Jugendverband Mitteleuropa e.V.
amfn Arbeitsgemeinschaft MigrantInnen und Flüchtlinge in Niedersachsen e.V.
ATIAD Verband Türkischer Unternehmer und Industrieller in Europa e.V.
AWO Arbeiterwohlfahrt
AWR Forschungsgesellschaft für das Weltflüchtlingsproblem
BAGIV Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände e.V.
BAMF Bundesamt für Migration und Flüchtlinge
BAS Bundesverband ausländischer Studierender e.V.
BBE Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement
BDAJ Bund der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland e.V.
BfDT Bündnis für Demokratie und Toleranz
BMFSFJ Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
BMVBS Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
BMI Bundesministerium des Inneren
BMZ Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
bpb Bundeszentrale für politische Bildung
BTEU Bund türkisch-europäischer Unternehmer e.V.
BUSD Bund ukrainischer Studenten in Deutschland e.V.
BVA Bundesverwaltungsamt
BVRE Bundesverband russischsprachiger Eltern e.V.
BZI Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat
DBJR Deutscher Bundesjugendring
DFJW Deutsch-Französisches Jugendwerk
DHW Deutsch-Hellenische Wirtschaftsvereinigung e.V.
DITIB Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V.
Djo Deutsche Jugend in Europa Bundesverband e.V.
DOSB Deutscher Olympischer Sportbund
DPJW Deutsch-Polnisches Jugendwerk
DPW Der Paritätische Wohlfahrtsverband
EFCO European Folk Culture Organisation
ENAR European Network Against Racism
EPIM European Programme for Integration and Migration
ESF Europäischer Sozialfonds
FGM Female genital mutilation
FÖTED Föderation Türkischer Elternvereine in Deutschland e.V.
fzs freier zusammenschluss von studentInnenschaften
GEW Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft
GTZ Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit
91

IDA Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e.V.


IFB-OWL Initiative für Beschäftigung Ostwestfalen-Lippe e.V.
IHK Industrie- und Handelskammer
IMAP Institut für interkulturelle Management- und Politikberatung
IOM Internationale Organisation für Migration
KOGI Kommunale Gesundheitsinitiativen interkulturell
LAKS Landesarbeitsgemeinschaft der Kulturinitiativen und sozialkulturellen Zentren
in Baden-Württemberg e.V.
LIB Landesintegrationsbeirat des Landes Brandenburg
MASF B. Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie Brandenburg
MIGRANET –MV Netzwerk der Migrantenorganisationen in Mecklenburg-Vorpommern
MIR Migrations- und Integrationsrat Land Brandenburg e.V.
MJSO Migrantenjugendselbstorganisation
MO Migrantenorganisation
MSO Migrantenselbstorganisation
NAP Nationaler Aktion Plan
NiJaf Netzwerk interkultureller Jugendverbandsarbeit und -forschung
RAA Regionale Arbeitsstelle zur Förderung Ausländischer Kinder und Jugendlicher
rbb Rundfunk Berlin-Brandenburg
REGE Regionale Personalentwicklungsgesellschaft
TDIG Türkische Gemeinde in Deutschland e.V
TD-IHK Türkisch-Deutsche Industrie- und Handelskammer
TD-Plattform Türkisch-Deutsche Studierenden und Akademiker Plattform e.V.
TDU Türkisch-Deutsche Unternehmervereinigung Berlin Brandenburg e.V.
TD-WIN Türkisch-Deutsches Wirtschaftsinstitut e.V.
TGD Türkische Gemeinde in Deutschland e.V.
Türk ÜniD Türkischer Studentenverein
UNHCR United Nations High Commissioner for Refugees
UNO United Nations Organization
URM Urban Rural Mission
VDS Verband Deutscher Studentenschaften
YES Yezidi-European Society e.V.
ZAPO Zentrale integrierte Anlaufstelle für PendlerInnen aus Osteuropa
WUS World University Service
2

6.3 Fragebogen4 zur Erfassung von bundesweit tätigen Migranten(dach)organisationen

MOZAIK-Erhebungsbogen zur Erfassung von bundesweit tätigen Migrantenorganisationen MOZAIK-Erhebungsbogen zur Erfassung von bundesweit tätigen Migrantenorganisationen

Allgemeine Daten 6. Wie viel Menschen erreichen Sie mit


Ihrem Verband? ca. __________ 10. Wie oft finden Vorstandstreffen statt?
Name des Verbandes: 7. Wie viele Volksgruppen sind in Ihren wöchentlich monatlich
Mitgliedsvereinen vertreten? vierteljährlich halbjährlich

Kontaktperson/-en: eine Volksgruppe


Welche?:
Adresse: 11. Anzahl der Vorstandsmitglieder:
davon Frauen, davon Männer
mehrere Volksgruppen. Welche und wie viele
in Prozent (%)?
Tel.: Fax: (Sie können auch schätzen) a) Anzahl der hauptamtlichen
Mitarbeiter/-innen:
E-Mail: ca. %
Gesamt:
Homepage: ca. %
davon im Vorstand:
ca. %
I. Struktur des Verbandes: Sachsen-Anhalt Vereine b) Anzahl der ehrenamtlichen
ca. %
Mitarbeiter/-innen:
1. Wann hat sich Ihr Bundesverband gegründet? Schleswig-Holstein Vereine
(Jahr, Ort) ca. %
Thüringen Vereine Gesamt:
ca. %
davon im Vorstand:
4. Hat Ihr Verband auch außerhalb Deutschlands
2. Wie viele Mitgliedsvereine haben Sie in Kontakte? ca. %
c) Funktionsträger:
Ihrem Verband? Nein Ja
8. Was sind die Ziele Ihres Verbandes (laut
Wenn ja, wo und welche? Vorsitzende/-r:
Satzung)? (stichpunktartig)

3. In welchen Bundesländern befinden sich diese Schriftführer/-in:


Vereine (bitte Zahl angeben)?
Baden-Württemberg Vereine
Kassenwart/-in:
Bayern Vereine
Berlin Vereine
Geschäftsführer/-in:
Brandenburg Vereine
Bremen Vereine
Hamburg Vereine 12. In welchem Zeitraum gibt es
Hessen Vereine Vorstandswahlen bei Ihnen?
jedes Jahr alle 2 Jahre
Mecklenburg-Vorpomm. Vereine
alle 3 Jahre alle 4 Jahre
Niedersachen Vereine
5. Wie viele Menschen sind über Ihren alle 5 Jahre alle
Nordrhein-Westfalen Vereine
Verband als Mitglieder organisiert?
Rheinland-Pfalz Vereine 13. Wann waren die letzten Wahlen?
ca. 9. Ist Ihr Verband als gemeinnütziger
Saarland Vereine Verband anerkannt?
Sachsen Vereine Ja Nein

-2- -3-

MOZAIK-Erhebungsbogen zur Erfassung von bundesweit tätigen Migrantenorganisationen


MOZAIK-Erhebungsbogen zur Erfassung von bundesweit tätigen Migrantenorganisationen

II. Gruppen im Verband III. Räumlichkeiten und Ausstattung im Verband


1. Welche Gruppen/Abteilungen gibt es in Ihrem Bundesverband, seit wann bestehen diese? 1. Hat Ihr Verband eigene Räumlichkeiten? Nein Ja
Bildung seit Eltern seit
Wenn nein, bitte weiter mit Frage 2
Fortbildung seit Frauen seit
Jugend seit Kinder seit Wenn ja, als Eigentum zur Miete Fläche ca. qm
Kultur seit Öffentlichkeitsarbeit seit
Büro/Anzahl: Schulungsraum/Anzahl:
Selbsthilfegruppen seit Senioren seit
Veranstaltungsraum/ Anzahl: Kursraum/ Anzahl:
Sport seit Wissenschaft seit
Sonstige Räume:
Sonstige Gruppen/Abteilungen:
Name: seit: Name: seit:

Name: seit: Name: seit:


 2. Nutzen Sie Räume bei einem Kooperationspartner/ Träger ?

Wer ist/sind für die Gruppe(n) die Kontaktperson/en: Nein (bitte weiter mit Kapitel IV ) Ja
Wenn ja, bei wem?
Thema: Name:

Thema: Name: Fläche ca. qm

Welche und wie viele Räume stehen Ihnen zur Verfügung?


Thema: Name:
Büro/ Anzahl: Schulungsraum/ Anzahl:
Thema: Name: Veranstaltungsraum/Anzahl: Kursraum/Anzahl:
Sonstige Räume:
2. Welche Leistungen/Angebote bietet Ihr Verband seinen Mitgliedsvereinen an? Name: Anzahl:
(Stichpunktartig)
Name: Anzahl:

Name: Anzahl:

IV. Finanzierung des Verbands

1. Wodurch finanziert sich ihr Verband?

Mitgliedsbeiträge Spenden öffentliche Strukturförderung Projektförderung


Sonstiges:

-4- -5-

4
Der Fragebogen wurde in Anlehnung an den Fragebogen aus folgender Broschüre entwickelt: Interkulturelle Dialog-Aktivitäten zwischen
Migrantenselbstorganisationen und Organisationen der Mehrheitsbevölkerung in Ostwestfalen-Lippe (Hrsg. MOZAIK gGmbH). Februar 2009.


MOZAIK-Erhebungsbogen zur Erfassung von bundesweit tätigen Migrantenorganisationen MOZAIK-Erhebungsbogen zur Erfassung von bundesweit tätigen Migrantenorganisationen

VI. Zusammenarbeit und Kooperationen


2. Welche Projekte führen Sie aktuell durch?
keine folgende 1. In welchen bundes- oder landesweiten Gremien/Arbeitskreisen wirken Sie mit?
keinen folgenden
Förderer:
seit
Thema: Zeitraum:
seit
Förderer:
seit
Thema: Zeitraum:
seit
Förderer:
seit
Thema: Zeitraum:
seit
Förderer:
seit
Thema: Zeitraum:
seit

V. Öffentlichkeitsarbeit 2. Haben Sie eine Kooperation mit anderen Organisationen?


(z.B. Bundesministerien, Landesministerien, Bundesbehörden, Landesbehörden, Verwaltungen,
1. Haben Sie eine zuständige Person für Öffentlichkeitsarbeit? Stiftungen, Initiativen, andere Migrantenorganisationen etc. )
ja nein
nein ja
Wenn ja, Name der Kontaktperson:

Telefonnummer für Öffentlichkeitsarbeit: Falls nein, bitte weiter mit Frage 3

2.1 Mit welchen (nationalen) Organisationen (in Deutschland) arbeiten Sie zusammen und seit wann?
2. Veröffentlichen Sie eine(n)…?

a) Newsletter: nein ja seit


Wenn ja, Erscheinungsweise: wöchentlich monatlich vierteljährlich halbjährlich
seit
mal im Jahr
seit
b) Zeitschrift nein ja
seit
Wenn ja, Erscheinungsweise: monatlich mal im Jahr
seit
Name der Zeitschrift:
seit

seit

seit

seit

seit

-6- -7-

MOZAIK-Erhebungsbogen zur Erfassung von bundesweit tätigen Migrantenorganisationen MOZAIK-Erhebungsbogen zur Erfassung von bundesweit tätigen Migrantenorganisationen

2.2 Pflegen Sie Kooperationen zu internationalen Verbänden?


nein ja, folgende:  4. Zu welchen Themenfeldern wären Sie in VII. Interessen und Herausforderung
Zukunft an einer Kooperation mit einer
seit anderen Organisation interessiert? 1. An welchen Themen haben Sie für die
Zukunft Interesse?
seit Arbeitsmarkt Ausbildung
Bildung Erziehung Kooperation mit Institutionen/
seit Familie Finanzen Kammern/Behörden
Gesundheit Jugend
seit Öffentlichkeitsarbeit
Justiz/Recht Kultur
seit Politik Schulsystem Qualifizierung
Senioren Sport Kooperation mit politischen Parteien
 3. Bestanden in der Vergangenheit Kooperationen zwischen Ihrer und anderer Organisationen? Umwelt Weiterbildung
Zusammenarbeit/Vernetzung mit
Wirtschaft
nein ja anderen Vereinen/Verbänden
sonstige Politikfelder Finanzierung

Falls nein, bitte weiter mit Frage 4 Welche ? Strukturförderung


sonstige:

3.1 Zu welchen Organisationen bestanden diese Kooperationen?Und in welchem Zeitraum?

Kooperationspartner: von bis

Thema:

Kooperationspartner: von bis

Thema:

Kooperationspartner: von bis 5. Was ist Ihnen bei einer Kooperation wichtig?
(stichpunktartig)
Thema:
2. Welchen Schwierigkeiten begegnen Sie in
Kooperationspartner: von bis Ihrer Kooperationsarbeit mit Behörden,
Institutionen etc. (stichpunktartig)?
Thema:

Kooperationspartner: von bis

Thema:

Kooperationspartner: von bis

Thema:

-8- -9-


MOZAIK-Erhebungsbogen zur Erfassung von bundesweit tätigen Migrantenorganisationen MOZAIK-Erhebungsbogen zur Erfassung von bundesweit tätigen Migrantenorganisationen

2.1 Wie könnten diese Schwierigkeiten Ihrer Meinung nach beseitigt werden? IX. Ihre Handlungsempfehlungen und Vorschläge für die Verbesserung der
(stichpunktartig)
Integration und interkulturellen Öffnung bzw. Kooperation:
(stichpunktartige Aufzählung)

VIII. Kurze Entwicklungsgeschichte des Verbandes


1. Beschreiben Sie bitte die Entwicklungsgeschichte Ihres Verbandes (stichpunktartig als Meilensteine).

(z.B. Wer hat die Gründung initiiert, warum hat sich der Verband gegründet, wie hat sich die
Mitgliederzahl entwickelt, welche Preise/Ehrungen hat der Verband bisher bekommen etc.)

X. Abschließend noch einige Fragen zu Ihnen:

1. Wie alt sind Sie?

Jahre alt

2. Haben Sie einen Migrationshintergrund?

Nein Ja
Wenn ja, welchen?

3. Wie lange sind Sie schon Ihrem Verband aktiv?

4. Welche Funktion haben Sie in Ihrem Verband?

2. Falls es eine Veröffentlichung oder Dokumentation Ihrer Entwicklungsgeschichte gibt, schicken Sie uns
diese bitte zu.

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MOZAIK-Erhebungsbogen zur Erfassung von bundesweit tätigen Migrantenorganisationen

Wir sind / ich bin damit einverstanden, dass diese Daten im Rahmen der Erhebung von
bundesweit und überregional tätigen Migrantenorganisationen verwendet, gespeichert
und veröffentlicht werden können.

Wir möchten / ich möchte vor der Veröffentlichung eine Vorabversion zur Abnahme
zugeschickt bekommen per Mail per Post.

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Funktion:

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Vielen Dank für Ihre Mühe und Mitarbeit!

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6.4 Fragebogen zur Erfassung von überregional tätigen Migrantenorganisationen

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Allgemeine Daten 4.1 Alter der Mitglieder: ca. %

Kinder (0- 13 J.) ca. %


Name des Vereins:
Jugendliche (14 - 27 J.)
Erwachsene (28- 41 J.) ca. %
Ältere (42 - 55 J.)
ca. %
Kontaktperson/-en: Senioren (ab 56 J.)
ca. %
Adresse: oder
ca. %
% Kinder (0- 13 J.)
% Jugendliche (14 - 27 J.) ca. %
Tel.: Fax:
% Erwachsene (28- 41 J.)
% Ältere (42 - 55 J.) 7. Wie viel Menschen erreichen Sie mit
E-Mail:
% Senioren (ab 56 J.) Ihrem Verein?
Homepage:
5. Aus welchen Bundesländern kommen die ca. __________
Mitglieder?
I. Struktur der Organisation: Baden-Württemberg 8. Was sind die Ziele Ihres Vereins laut Satzung?
 3. Hat Ihr Verein auch außerhalb Bayern (stichpunktartig)
1. Wann hat sich Ihr Verein Deutschlands Kontakte? Berlin
gegründet? (Jahr, Ort) Nein Ja Brandenburg
Bremen
Wenn ja, wo und welche?
Hamburg
2. Sind weitere Vereine in Ihrer Organisation Hessen
Mitglied ? Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachen
Nein Ja Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Wenn nein, bitte weiter mit Frage 3 Saarland
Sachsen
Wenn ja, welche und seit wann?
Sachsen-Anhalt
Name: 4. Wie viele Mitglieder haben Sie in Ihrem Schleswig-Holstein
Verein? Thüringen
seit
6. Wie viele Volksgruppen sind in Ihren
PLZ/Ort: Vereinen vertreten und welche?
Sie können in Prozent (%) oder in Zahlen antworten.
9. Ist Ihr Verein als gemeinnütziger
Name: Wenn Sie die genauen Zahlen nicht kennen, dann
Verein anerkannt?
schätzen Sie bitte. eine Volksgruppe
Ja Nein
seit Welche?:
Davon ca.
PLZ/Ort: mehrere Volksgruppen. Welche und wie viele 10. Wie oft finden Vorstandstreffen statt?
in Prozent (%)? (Sie können auch schätzen)
weiblich oder % weiblich wöchentlich monatlich
Name:
ca. % vierteljährlich halbjährlich
männlich oder % männlich
seit
ca. %
PLZ/Ort:

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11. Anzahl der Vorstandsmitglieder: II. Gruppen im Verein 2. Welche Leistungen/Angebote bietet Ihr Verein seinen Mitgliedern an?
(stichpunktartig)
davon Frauen,
1. Welche Gruppen/Abteilungen gibt es in
davon Männer Ihrem Verein und seit wann?
Bildung seit
a) Anzahl der hauptamtlichen Eltern seit
Mitarbeiter/-innen im Verein:
Fortbildung seit
Gesamt:
Frauen seit
davon im Vorstand: Jugend seit III. Räumlichkeiten und Ausstattung in Ihrem Verein
Kinder seit
1. Hat Ihr Verein eigene Räumlichkeiten? Nein Ja
b) Anzahl der ehrenamtlichen Kultur seit
Mitarbeiter/-innen im Verein: Öffentlichkeitsarbeit seit Wenn nein, bitte weiter mit Frage 2
Gesamt: Selbsthilfegruppen seit
Wenn ja, als Eigentum zur Miete Fläche ca. qm
Senioren seit
davon im Vorstand:
Sport seit Büro/Anzahl: Schulungsraum/Anzahl:
Wissenschaft seit Veranstaltungsraum/ Anzahl: Kursraum/ Anzahl:
c) Namen der Funktionsträger/-innen:
Sonstige Gruppen/Abteilungen: Sonstige Räume:
Vorsitzende/-r:
seit:

Schriftführer/-in: seit:

seit:
 2. Nutzen Sie Räume bei einem Kooperationspartner/ Träger ?
Kassenwart/-in:
seit: Nein (bitte weiter mit Kapitel IV) Ja
Wenn ja, bei wem?
Geschäftsführer/-in: Wer ist/sind für die Gruppen die
Kontaktperson/en:
Thema:
Fläche ca. qm
12. In welchem Zeitraum gibt es Name:
Vorstandswahlen bei Ihnen? Welche und wie viele Räume stehen Ihnen zur Verfügung?
Thema: Büro/ Anzahl: Schulungsraum/ Anzahl:
jedes Jahr alle 2 Jahre
Name: Veranstaltungsraum/Anzahl: Kursraum/Anzahl:
alle 3 Jahre alle 4 Jahre
alle 5 Jahre alle Sonstige:
Thema:
Name: Anzahl:
Name:
13. Wann waren die letzten Wahlen?
Name: Anzahl:
Thema:
Name: Anzahl:
Name:

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IV. Finanzierung des Vereins VI. Zusammenarbeit und Kooperationen


1. Wodurch finanziert sich ihr Verein? 1. In welchen kommunalen/regionalen, landes- oder bundesweiten Gremien/Arbeitskreisen wirken Sie mit
und seit wann?
Mitgliedsbeiträge Spenden öffentliche Strukturförderung Projektförderung
keinen folgenden
Sonstiges:
seit

seit

2. Welche Projekte führen Sie aktuell durch? seit


keine folgende
seit
Förderer:
seit
Thema: Zeitraum:
seit
Förderer:
seit
Thema: Zeitraum:
seit
Förderer:
2. Haben Sie eine Kooperation mit Kommunen, Kammern, Verwaltungen, Kirchen, Diakonien,
Thema: Zeitraum:
Schulämtern, Behörden, Landes-/ Bundesministerien, anderen Migrantenorganisationen etc.
Förderer: nein ja

Thema: Zeitraum:
Falls nein, bitte weiter mit Frage 3

2.1 Mit welchen (nationalen) Organisationen (in Deutschland) arbeiten Sie aktuell zusammen und seit
V. Öffentlichkeitsarbeit
wann?
1. Haben Sie eine zuständige Person für Öffentlichkeitsarbeit?
ja nein seit

Wenn ja, Name der Kontaktperson: seit

Telefonnummer für Öffentlichkeitsarbeit: seit

seit
2. Veröffentlichen Sie eine(n)…?
seit
a) Newsletter: nein ja
Wenn ja, Erscheinungsweise: wöchentlich monatlich vierteljährlich halbjährlich seit

mal im Jahr seit

seit
b) Zeitschrift nein ja
Wenn ja, Erscheinungsweise: monatlich mal im Jahr seit
Name der Zeitschrift: seit

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2.2 Pflegen Sie Kooperationen zu internationalen Organisationen?


nein ja, folgende:  4. Zu welchen Politikfeldern wären Sie in VII. Interessen und Herausforderung
Zukunft an einer Kooperation
seit 1. An welchen Themen haben Sie für die
interessiert?
Zukunft Interesse?
seit
Arbeitsmarkt Ausbildung
Kooperation mit Institutionen/
seit Bildung Erziehung
Familie Finanzen Kammern/Behörden
seit Gesundheit Jugend Öffentlichkeitsarbeit
Justiz/Recht Kultur
seit Qualifizierung
Politik Schulsystem
Senioren Sport Kooperation mit politischen Parteien
 3. Hatten Sie eine Kooperation/en in der Vergangenheit?
Umwelt Weiterbildung Zusammenarbeit/Vernetzung mit
nein ja Wirtschaft anderen Vereinen/Verbänden
Finanzierung
sonstige Politikfelder
Falls nein, bitte weiter mit Frage 4 Welche ? Strukturförderung
sonstige:

3.1 Mit welcher Organisation hatten Sie diese Kooperation und in welchem Zeitraum?

Kooperationspartner: von bis

Thema:

Kooperationspartner: von bis

Thema:
5. Was ist Ihnen bei einer Kooperation wichtig?
Kooperationspartner: von bis (stichpunktartig)
2. Welchen Schwierigkeiten begegnen Sie
Thema: in Ihrer Kooperationsarbeit mit Behörden,
Institutionen etc. (stichpunktartig)
Kooperationspartner: von bis

Thema:

Kooperationspartner: von bis

Thema:

Kooperationspartner: von bis

Thema:

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2.1 Wie könnten diese Schwierigkeiten Ihrer Meinung nach beseitigt werden? IX. Ihre Handlungsempfehlungen und Vorschläge für die Verbesserung der
(stichpunktartig) Integration und interkulturellen Öffnung bzw. Kooperation:
(stichpunktartige Aufzählung)

VIII. Kurze Entwicklungsgeschichte des Vereins


1. Beschreiben Sie bitte dir Entwicklungsgeschichte Ihres Vereins? (stichpunktartig als Meilensteine)

(z.B. Wer hat die Gründung initiiert, warum hat sich der Verein gegründet, wie hat sich die Mitgliederzahl
entwickelt, welche Preise/Ehrungen hat der Verein bisher bekommen etc.)

X. Abschließend noch einige Fragen zu Ihnen:

1. Wie alt sind Sie?

Jahre alt

2. Haben Sie einen Migrationshintergrund?

Nein Ja

Wenn ja, welchen?

3. Wie lange sind Sie schon Ihrer Organisation aktiv?

4. Welche Funktion haben Sie in Ihrer Organisation?

2. Falls es eine Veröffentlichung oder Dokumentation Ihrer Entwicklungsgeschichte gibt, schicken Sie uns
diese bitte zu .

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Wir sind / ich bin damit einverstanden, dass diese Daten im Rahmen der Erhebung von
bundesweit und überregional tätigen Migrantenorganisationen verwendet, gespeichert
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Vielen Dank für Ihre Mühe und Mitarbeit!

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6.5 Quellenverzeichnis

(1) Hunger, Uwe (2005): Ausländervereine in Deutschland – Eine Gesamterfassung auf der Basis des Bun-
desausländervereinsregisters, in: Weiss, Karin/Thränhardt, Dietrich (Hrsg.): SelbstHilfe – Wie Migran-
ten Netzwerke knüpfen und soziales Kapital schaffen. Freiburg i.Br.

(2) MOZAIK gemeinnützige Gesellschaft für Interkulturelle Bildungs- und Beratungsangebote mbH
(Februar 2009): Studie im Auftrag vom Bertelsmann Stiftung, Bezirksregierung Detmold und
Stadt Gütersloh „Interkulturelle Dialog-Aktivitäten zwischen Migrantenselbstorganisationen und
Organisationen der Mehrheitsbevölkerung in Ostwestfalen-Lippe (Hrsg. MOZAIK gGmbH)“, Bielefeld.

(3) MOZAIK gemeinnützige Gesellschaft für Interkulturelle Bildungs- und Beratungsangebote mbH (Juni
2009): Studie im Auftrag vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge “Verbindliche Kooperationen
von Kommune und Migrantenorganisationen“, Bielefeld.
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Notizen