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Die freundlichen Spiele in München

München (Eiswettbewerbe)
GAP (Schneewettbewerbe)
Königssee (Rodeln)
Ohlstadt statt Oberammergau (nordische)
bau temp. Anlagen.
Nutzung der Sportanlagen von 1973

Etat: 2,9-3,5 Milliarden € 2/3 zahlt der Steuerzahler 200 Mio. Freistaat Bayern
Einnahmen durch Ticketverkäufe
Ankurbelung der Wirtschaft
Gemeinden bleiben auf Unterhaltskosten sitzen.

Pyeongchang, Südkorea
Annecy, Frankreich

Contra:

Finanziell:
Der Steuerzahler zahlt einen Großteil, obwohl Gegenteil versprochen wurde
Kunstschnee
Lücken im Etat (3 mrd.), bereits 3fache ausgaben in Sicherheit in Vancouver
Das Defizit in Vancouver wird nach Auskunft des Finanzministers von British Columbia im Juli
2010 bei mindestens 925 Millionen kanadischer Dollar (etwa 713 Mill. €) liegen

Garmisch-Partenkirchen

Neue kleine Schanze: 8 – 12 Mio €


Snow-Village, neue Halle und „Mediendorf“: 176 – 233 Mio €
Kosten der „Umweltausgleichsprojekte“ : 36 – 54 Mio €
Weiterer Ausbau Skipisten Gudiberg u. Hausberg: 3 – 4 Mio €

Nicht bekannt ist, welche Pistenausbauten und -verbreiterungen – z.B. an der Kandahar – für 2018
– also in acht Jahren – vom IOC gefordert werden. Bei der geforderten Breite Olympischer Pisten
ist ein weiterer Ausbau absehbar.

Oberammergau (gestrichen)
Kosten für temporären Sportstätten und Loipen für Biathlon und Langlauf ca. 27 Millionen Euro
Zehn Prozent lasten zu gleichen Teilen auf Bund, Land und Kommunen ---> für Oberammergau
eine Belastung von ca. eine Million Euro bedeutet.
Gemeinde hätte für die Schäden und Reklamationen und andere Nachfolgekosten haften sollen.

Mindestens ähnlich hohe Kosten werden für den Ersatzort Gut Schwaiganger zu erwarten sein.

Schönau am Königssee
Der Landkreis Berchtesgadener Land sprang für den ursprünglich geplanten WM-Ausrichter
Cortina d’Ampezzo ein, der die Umbauten der dortigen Bobbahn nicht finanzieren konnte. Ein Teil
dieser Investitionen muss zur Kalkulation der Olympischen Winterspiele gerechnet werden.
Ausbau der Bob-, Rodel- und Skeletonbahn 2010: 22 Mio €
Neue Ammoniak-Anlage für die Vereisung: 2 Mio €
Verbindungsstraße zum Eiskanal: 3 Mio €
(ausschließl. für Sportler und IOC-Funktionäre)
Neue Sporthalle für Anschub-Training: 3 Mio €
. Hinzu kommen Zuschauertribünen und die Infrastruktur um die eigentlichen Sportstätten.

München
820 bis 1.100 Millionen Euro sollen in Münchens Infrastruktur fließen
Davon 272 bis 435 Millionen aus Steuergelder von Bund, Freistaat und Stadt
„Sondermittel“ werden infrage gestellt.
Für die Bewältigung des von den Spielen generierten Verkehrs sollen mehr als 2 Milliarden Euro in
überregionale Straßenprojekte gesteckt werden,
Schieneninfrastruktur ca. 350 Millionen (Verhältnis etwa 6 : 1)

Gemeinden müssen für Schäden und Reklamationen sowie für Folgekosten wie Instandsetzungen
und Unterhalt aufkommen
Energieknappheit (Stichwort „Peak Oil“) weit höhere Energiepreisen.
Wirkliche Kosten unkalkulierbar.

Ökologisch:
CO2-Ausstoß in Garmisch Partenkirchen (Alpenregionen) doppelt so hoch wie der globale
Durchschnitt (Erwärmung um 1,6°C seit 1972)

Leiden der Schneesicherheit (Vancouver ? schneemangel)


Weniger Schnee, aber Kunstschnee bleibt wegen orographischer Lage liegen.
Unzureichende Prognosen in Sachen Schneesicherheit
Bereits 2007 waren Schneetransporte beim Skiweltcup benötigt

Alle Pisten MÜSSEN künstlich beschneit werden!!


30cm Schnee auf 1 hektar erfordern 1500 – 2000 Liter Wasser
170.000 m³ pro Saison.
Schneekanonen stören das Gleichgewicht des Wasserhaushalt in den Alpen

Rodung von 16 ha SchutzWald und Wiese

Platzdedarf

2010 Vancouver: 2629 Teilnehmer, 86 Wettbewerbe


In GAP herrscht aktiver Platzmangel (doppelte Bettanzahl erforderlich um Athleten, Mitglieder des
IOC und Medienvertreter unterzubrigen)

Kandahar: Ski-Alpin mit Riesenslalom, Super-G und Abfahrt: 18.000 Zuschauer


Hausberg: Parallel-Giantslalom, Snowboard und Skicross (14.000) und Halfpipe 6.000 Zuschauer.
Gudiberg und Schanzen: Skispringen (20.000), Ski alpin mit Slalom (18.000), „Aerials“ und
Buckelpisten (14.000 Zuschauer)

Verkehr

Nachdem sich in Oberammergau ein massiver Widerstand gegen die Austragung gebildet hatte,
nahm die Bewerbungsgesellschaft den Passionsort aus den Planungen und will nun die
Wettbewerbe auf den schmalen Skiern im Gelände des Gestüts Schweiganger durchführen.

- der angebliche “Durchbruch” für eine Lösung des Snow Village noch immer umstritten,
- nicht bekannt, ob die neuesten Pläne für das Media Village akzeptabel sind ,
- nicht ersichtlich, wo die 14 000 bis 18 000 P+R -Plätze und die 400 bis 600 Bus-Parkplätze
hinkommen sollen,
- nicht einmal sicher, dass die Grundstücke für alle Sportstätten zur Verfügung stehen,
−nicht ersichtlich, wie die Zuschauerströme bewältigt werden sollen,
510 Millionen € Ausgaben durch Ausbau der B2 Partenkirchen – Eschenlohe und Oberau
-Partenkirchen

Skisprungschanze und Gudiberg, Garmisch-Partenkirchen


In Garmisch-Partenkirchen, Grainau und Farchant soll die Hotelkapazität von etwa 3.000 Zimmern
um weitere 5.000 Betten (!) ausgebaut werden. Erwartet Garmisch-Partenkirchen für die WM 2011,
bei der nur die „Alpinen“ Wettbewerbe durchgeführt werden, schon 250.000 Gäste, dürften es bei
den Olympischen Winterspielen 2018 erheblich mehr werden. Für olympische Tagesbesuche
rechnet man mit Spitzen von bis zu 100.000 Zuschauern allein in Garmisch-Partenkirchen.

Finanziell, ökologisch, gesellschaftlich nicht tragbar.


Hektarweise Land umgepflügt für temporäre Anlagen.
Kunstschnee, kein natürlicher Schnee.
Bürgerbegehren unnütz, da auf staatliche Flächen umgestellt wird.
Bereits Lücken im Budget und Etat. 3 milliarden.
Nur ein Teil wird ausgeglichen.
Der Rest Investitionen, die sowieso gebraucht werden (Infrastruktur, etc.)
Vancouver 10fache ausgaben im Sicherheitsausgaben.
Bund, Länder und Kommunen 1/3 Haftung
IOC Beiträge gedeckelt können Gewinne steuerlich absetzen.
Verträge sittenwidrig nach Salzburger Juristen.
In Zeiten des Klimawandels und Ressourcenknappheit und finanzieller Not
Schlechte Rahmenbedingungen daher unmöglich, gute Ergebnisse unmöglich.
Reform dieser Spiele.

100% des Stroms aus erneuerbaren Energien in München.


Nicht prinzipiell dagegen.
CO2 Ausstoß
Großteil der Flächen bereits Sportstätten, die nur temporäre genutzt werdenk

Keine Auswirkungen auf die Schneesicherheit wegen orographischer Lage (Lage der Pisten im
Khandahar Gebiet, z.B.: Abschattung durch Alpenkamm, weniger Bewölkung, etc.)

Pro:
Beitrag zur Völkerverständigung

Olympische und Paralympische Spiele sind herausragende Sportgroßereignisse, die weltweit von
Milliarden von Zuschauern verfolgt werden. Mit seinen spannenden und fairen Wettkämpfen würde
Olympia 2018 in München und Garmisch-Partenkirchen die Begegnung von Menschen, Sportlern
und Zuschauern aus der ganzen Welt und aus unterschiedlichen Kulturen ermöglichen. Dies dient
bei aller sportlichen Rivalität der Völkerverständigung.

Der olympische und paralympische Gedanke ist es, durch Sport einen Beitrag zu einer friedlicheren
und besseren Welt zu leisten und Werte wie gegenseitiges Verständnis, Respekt und Toleranz im
Umgang miteinander, Freundschaft, Solidarität und Fair Play zu pflegen. Die Bewerbung für
Olympia 2018 bietet nicht nur die Möglichkeit, den deutschen Sport auf internationaler Bühne zu
präsentieren und die Sportentwicklung zu fördern; die Austragung in München und Garmisch-
Partenkirchen trägt auch das Bild eines weltoffenen, modernen Deutschlands in die Welt, wie es
auch schon bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 gelungen ist.#

2. Das Umwelt- und Nachhaltigkeitskonzept von Olympia 2018 besitzt Vorbildcharakter für alle
folgenden Sportgroßereignisse

Das Bewerbungskonzept von Olympia 2018 in München und Garmisch-Partenkirchen zeichnet sich
vor allem durch ein ehrgeiziges Umwelt- und Nachhaltigkeitskonzept aus. Nachhaltig ist vor allem,
dass die meisten Sportstätten bereits vorhanden sind. Lediglich die Eissporthalle wird durch eine
neue ersetzt, zusätzlich müssen in München nur eine große Multifunktionshalle (die außerdem
dringend für den Leistungssport in München gebraucht wird) und eine temporäre Halle für den
Eisschnelllauf errichtet werden. In Garmisch-Partenkirchen sind durch die Ausrichtung der Ski-
WM fast alle Pisten bereits vorhanden. Die Rodungen des Bergwaldes dafür sehen wir kritisch,
jedoch sind sie nicht der Olympiabewerbung anzulasten. Es wird nur eine kleine neue Rodung von
weniger als 1 ha am Gudiberg geben. Für Olympia 2018 muss eine neue kleine Sprungschanze
gebaut werden, die große wurde erst vor kurzem eröffnet. Biathlon- und Langlaufwettkampfstätten
werden temporär und naturverträglich errichtet, nach gegenwärtigem Planungsstand in der Nähe
von Ohlstadt.

Begleitet wird die Bewerbung für Olympia 2018 von 18 ehrgeizigen Umweltleitprojekten, die
fester und verbindlicher Bestandteil des Bid-Books sein werden. Hier einige Beispiele:
Bau der Olympischen Dörfer im Plusenergiestandard
Kompensation aller CO2 Emissionen ( auch der An- und Abreise, die bis zu 90 % der Emissionen
ausmacht) durch Klimaschutzprojekte
ausschließliche Verwendung von ökologischen Baumaterialien
100% der Nahrungsmittel in Sportlerkantinen und an den Sportstätten aus regionaler Herkunft, 50
% davon ökologisch
Projekt „Nachhaltiges Garmisch-Partenkirchen“ (dieses Alternativprojekt zum leider gescheiterten
Biosphärenreservat wird erst Ende Juli öffentlich vorgestellt und dann hier genauer erläutert)

3. Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur dank Olympia 2018

Lange wurde er schon gefordert: der Ausbau der Bahnstrecke von München nach Garmisch-
Partenkirchen. Mit der Ausrichtung von Olympia 2018 könnte er Wirklichkeit werden. Geplant ist,
durch den teilweisen zweigleisigen Ausbau und die Verbesserung der Engstellen, die Taktzeiten der
Zugverbindungen von 1x pro Stunde in jede Richtung auf 4x pro Stunde zu erhöhen. Diese
Optimierung soll auch nach den Spielen bei entsprechender Nachfrage beibehalten werden.

Auch der Bau des Kramertunnels und die Umfahrung von Oberau werden seit langem vor Ort
gefordert. Selbst der Bund Naturschutz spricht sich für den Kramertunnel an sich aus, wenn auch
mit einer anderen Trassenführung. Auch der Wanktunnel wird von vielen Bürgerinnen und Bürgern
von Garmisch-Partenkirchen seit langem gewünscht und vom Bund Naturschutz bisher nicht
abgelehnt. Und warum? Natürlich weil die Menschen vor Ort endlich entlastet werden wollen vom
Freizeitverkehr auch vieler Münchnerinnen und Münchner.

4. Olympia 2018 führt zur Verbesserung der Wohnungssituation in München

Wohnraum ist in München rar und teuer. Die Stadt versucht der ständigen Teuerung seit Jahren mit
Wohnungsbauprogrammen zu begegnen. Jedes Jahr werden im Rahmen dieser Programme ca. 1600
-1800 geförderte Wohnungen fertiggestellt. Hinzu kommen weitere freifinanzierte 2000 – 4000
Wohnungen pro Jahr. Doch angesichts des weiteren Zuzugs, des Rückgangs von Sozialwohnungen,
die aus der Bindung fallen, und des erhöhten Wohnflächenbedarfs pro Person in der „Singlestadt“
München, reicht diese Neubaurate nicht aus.
Deshalb wäre es ein Glücksfall für den Münchner Wohnungsmarkt, wenn im Zuge von Olympia
2018 auf dem Gelände der Bundeswehrverwaltung am Olympiapark das Olympische Dorf mit einer
Wohnfläche von 95.000 qm entstehen würde. Diese Fläche erhält die Stadt nur für das Olympische
Dorf. Sollten die Spiele nicht kommen, wird die Bundeswehrverwaltung das Gelände nicht
freigeben.

Das Olympische Dorf soll im Plusenergiestandard entstehen. Es wäre ein tolles Vorzeigeprojekt und
würde neue Standards für den Wohnungsbau in Großsiedlungen nicht nur in München setzen.
Gleichzeitig wäre es ein großer Beitrag zur Bekämpfung des Wohnungsproblems in München, denn
ein großer Teil der Wohnungen wären geförderte Wohnungen, wie das im Münchner Wohnungsbau
üblich ist.

5. Olympia 2018 verbessert die Sportinfrastruktur

Deutsche Sportanlagen sind häufig in schlechtem baulichen und energetischen Zustand. Den
Vereinen fehlt häufig das Geld für die Sanierung, und in Zeiten der Finanzkrise können auch die
Kommunen oft nicht einspringen. Doch diese Sportstätten bilden das Fundament des Breitensports
und es ist daher unumgänglich, sie zu sanieren. Olympia 2018 macht das jetzt als Leitprojekt für
viele Sportstätten in ganz Deutschland möglich - und das nach höchsten energetischen Standards.
Ein großer Beitrag für den Sport für jedermann und für das Klima!

Dank Olympia 2018 wird München zwei neue Sporthallen bekommen. Die alte Eissporthalle wird
durch eine größere, besser nutzbare Halle ersetzt. Darüber hinaus wird eine Mehrzweckhalle
gebaut, für die in München schon seit längerem Bedarf besteht – z.B. für Basketball- und
Handballspiele der höheren Spielklassen. Mit dem Umweltleitprojekt „100 Sportvereine reduzieren
2018 t CO2“ werden Sportvereine direkt in die Strategie des Umweltkonzepts für München 2018
eingebunden.

6. Olympia 2018 fördert die Entwicklung und den Stellenwert von Sport in ganz Deutschland

Gerade in unserer immer bewegungsärmeren Gesellschaft kommt Bewegung in Form von Sport
eine immer größere Bedeutung zu. Das gilt sowohl für die Gesundheit als auch für die anderen
Fähigkeiten, die man im Sport erlernt wie vor allem Teamgeist, Verantwortung, Leistungswillen.

Der Anteil der Kinder und Jugendlichen, die normale motorische Grundfertigkeiten nicht mehr
beherrschen oder übergewichtig sind, nimmt stetig zu. Hier müssen wir mit mehr attraktiven
Sportangeboten entgegensteuern. Gerade Spitzensportereignisse wie Olympia 2018 haben
Vorbildcharakter für die Jugend und können es schaffen, zu mehr Bewegung zu motivieren. Die
Olympischen Spiele lenken für einige Wochen den Focus auf den Sport. Sie erhöhen den
gesellschaftlichen Stellenwert des Sports und damit auch die Bereitschaft für die vielfältigen
Investitionen in den Sport.

7. Förderung des Behindertensports

Sport kann ein Medium sein, um behinderten Menschen neuen Lebensmut zu geben. Gerade beim
Leistungssport können sie zeigen, was alles auch mit Behinderung zu schaffen ist, sie werden für
ihre Leistungen gewertet und nicht über ihre Einschränkungen definiert. Mehr noch als bei den
olympischen Spielen agieren die paralympischen Sportlerinnen und Sportler als Vorbilder.

Auch bei Olympia 2018 können sie mit ihren öffentlichen Auftritten allen Menschen, die mit ihrer
Behinderung nicht oder noch nicht zurecht kommen, zeigen, dass ein erfolgreiches und
bereicherndes Leben auch mit Behinderung möglich ist. Es sind wirklich faszinierende Leistungen,
die von diesen Athletinnen und Athleten erbracht werden. Die Paralympics sind die Krone des
Behindertensports und würden diesem, aber auch dem Breitensport in Deutschland deutlichen
Aufwind geben.