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Федеральное агентство по образованию

Государственное образовательное учреждение


высшего профессионального образования

Воронежский государственный архитектурно-строительный университет

Кафедра иностранных языков

130
МЕТОДИЧЕСКАЯ РАЗРАБОТКА

по обучению чтению и развитию навыков устной речи


для студентов 1-го курса всех специальностей ВГАСУ
(немецкий язык)

Воронеж 2006
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Составитель И.А.Слепых

ББК 81.2 Нем.

Методическая разработка по обучению и развитию навыков устной ре-


чи для студ. 1-го курса всех спец. ВГАСУ (нем. яз.) [Текст] / Воронеж. гос. арх.-
строит. ун-т; сост.: И.А. Слепых. - Воронеж, 2006. - 44 с.

Состоит из 18 уроков, каждый из которых содержит тексты монологиче-


ского и диалогического характера, предтекстовые и послетекстовые упражне-
ния, а также задания обобщающего характера.
Предназначена для работы со студентами 1-го курса всех специальностей
ВГАСУ.
Табл.1.

Печатается по решению редакционно-издательского совета Воронежского


государственного архитектурно-строительного университета

Рецензент – Е.В.Усачева, ст. преп. кафедры иностранных языков


Воронежского филиала государственного образовательного
учреждения высшего профессионального образования
«Российский государственный торгово-экономический
университет»
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ВВЕДЕНИЕ

Данная методическая разработка предназначена для студентов 1 курса


всех специальностей ВГАСУ и является дополнением к «Методической разра-
ботке по устным темам для студентов 1 курса всех специальностей»
(И.А.Слепых, ВГАСА, 2000).
Цель разработки – подготовить студентов к чтению профориентирован-
ной литературы на примере аутентичных и адаптированных текстов страновед-
ческой и др. тематики, совершенствовать умения и навыки коммуникативной
деятельности в соответствии с учебной и общеобразовательной целью – гума-
низацией технического образования в вузе.
На начальном этапе обучения в неязыковом вузе принимаются во внима-
ние типичные грамматические и лексические трудности, учитывается необхо-
димость взаимосвязанного обучения всем видам речевой деятельности.
Разработка содержит 18 уроков, состоящих из предтекстовых упражне-
ний, основного текста (монологического или диалогического характера), после-
текстовых упражнений и заданий обобщающего характера. Перед каждым уро-
ком дается его структура: называется грамматический и лексический материал,
подлежащий усвоению и активному употреблению. Структура разработки пре-
дусматривает факультативное использование некоторых заданий, а также до-
полнительный материал, подобранный преподавателем.
В предтекстовых упражнениях отрабатываются конкретные словообразо-
вательные, лексико-грамматические навыки.
Тексты подобраны таким образом, что они совершенствуют навыки раз-
ных видов чтения, служат познавательным источником, расширяющим круго-
зор студентов на данном этапе обучения.
Послетекстовые упражнения способствуют закреплению грамматических,
расширению лексических навыков чтения и устной речи.
Используется наглядный материал (таблицы, схемы); учитывается прин-
цип от простого к сложному.
Учебный материал данной разработки можно использовать не только в
работе со студентами строительных специальностей, но и на других неязыко-
вых факультетах, а также при изучении немецкого языка как второго иностран-
ного на начальном этапе обучения.
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LEKTION 1
Thema: Die Familie

Grammatik: Präsens der schwachen Verben; „haben“, „sein“, „werden“; Wortfolge, Grundzahlwör-
ter; Verneinung „nicht“, „kein“.
Wortbildung: Substantive mit den Suffixen „-er“, „-ler“, „-ner“, „-in“.
Text: Die Familie Weber.
Übung 1: a) bilden Sie Substantive von folgenden Verben und übersetzen Sie
sie ins Russische:
Muster: arbeiten – der Arbeiter
übersetzen, lehren, fahren, malen, zeichnen, programmieren;
b) bilden Sie Substantive mit den Suffixen „-er“, „-ler“, „-ner“:
die Technik, die Mechanik, die Physik, die Mathematik, die Wissenschaft, die Kunst,
die Rente;
с) bilden Sie Substantive mit dem Suffix „-in“ und übersetzen Sie sie ins Russische:
Muster: der Schüler - die Schülerin
der Sekretär, der Lehrer, der Bibliothekar, der Freund, der Student, der Dolmetscher ,
der Programmierer.
Übung 2. Sagen Sie auf deutsch:
1, 10, 11; 2, 12, 20; 3, 13, 30; 4, 14, 40; 5, 15, 50; 6, 16, 60; 7, 17, 70; 8, 18, 80; 9,
19, 90; 23, 82, 103, 228, 609, 890, 1050, 2300, 300000.
Übung 3. Konjugieren Sie folgende Verben in Sätzen:
a) Ich lerne Deutsch; b) Ich arbeite im Labor.
Übung 4. Setzen Sie die eingeklammerten Verben ins Präsens.
Ich (heißen) Sabina Weber. Ich (arbeiten) als Bibliothekarin. Mein Mann (heißen)
Horst Weber. Er (arbeiten) bei einer Baufirma. Wir (wohnen) in Bonn.
Übung 5. Konjugieren Sie folgende Verben in Sätzen:
Ich habe eine Schwester. Ich bin 17 Jahre alt. Ich werde Bauingenieur.
Übung 6. Setzen Sie die eingeklammerten Verben ins Präsens.
Die Universität (haben) eine Bibliothek. Wir (haben) heute Deutsch. Ich (haben) ein
großes Interesse für Architektur.
Ich (sein) Student der Bauhochschule. Mein Bruder (sein) klein. Wir (sein) jung.
Die Schwester (werden) Architektin. Die Geschwister (werden) Schüler.
Übung 7. Merken Sie sich: a) Vieldeutigkeit des Wortes:
1) studieren an(Dat.)- учиться (в вузе): Ich studiere an der Universität,
2) studieren (Akk.) - изучать (что-л.): Ich studiere Deutsch;
b) Synonyme: leben = wohnen; lernen= studieren.
1. Mein Freund lebt in Deutschland. Ich wohne in diesem Haus.
2. Er lernt in der Schule. An der Universität studiere ich Französisch.
Übung 8. Setzen Sie die eingeklammerten Verben ins Präsens und erzählen Sie
den Text „Die Familie Weber“ nach.
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Die Familie Weber

Angelika Weber (wohnen) in Berlin. Sie (sein ) 18 Jahre alt. Sie (studieren)
Französisch und Russisch. Sie ( werden ) Lehrerin. Sie (haben ) eine große Familie:
Eltern und Geschwister. Der Vater (heißen) Gottfried Weber. Er (sein) 54 Jahre alt.
Er (sein) Automechaniker von Beruf und (haben) eine Autofirma. Er (sein) oft in Ös-
terreich und in der Schweiz. Dort (kaufen) und (verkaufen) er Autos.
Die Mutter, Erika Weber, (sein) 49 Jahre alt. Sie (arbeiten) in einer Baufirma.
Der Bruder Horst (wohnen) jetzt in Bonn. Er (sein) 30 Jahre alt. Horst (sein) verheira-
tet und (haben) schon einen Sohn und eine Tochter. Sie (sein) noch sehr klein. Die
Schwester von Horst (heißen) Monika. Sie (sein) 22 Jahre alt. Sie (sein) nicht verhei-
ratet. Sie (studieren) Psychologie an der Humboldt-Universität.
Übung 9. Wählen Sie die russischen Äquivalente für die folgenden deutschen
Sprichwörter:
1. Keine Rose ohne Dornen А. Нет дыма без огня
2. Alte Liebe rostet nicht Б. Один в поле не воин
3. Kein Rauch ohne Feuer В. Нет розы без шипов
4. Ein Mann, kein Mann Г. Старая любовь не ржавеет
Übung 10. Lesen Sie den Dialog“Ein Gespräch in der Straße“ vor. Beachten
Sie den Gebrauch der Verben ‚wissen‘ und ‚kennen‘.

Ein Gespräch in der Straße

- Sie heißen Karin?


- Bitte?
- Heißen Sie Karin? Ja oder nein?
- Ja, ich heiße Karin. Aber ich kenne Sie nicht.
- Ich kenne Sie auch nicht. Aber ich weiß, Sie heißen Karin.
- Woher wissen Sie das?
- Ich weiß viel. Sie sind verheiratet, Ihr Mann heißt Rudolf. Sie haben 2 Kinder, ei-
nen Sohn und eine Tochter.
- Ja, aber ich verstehe nicht.
- Ich weiß noch: Ihr Mann arbeitet als Arzt in einem Krankenhaus. Er arbeitet mit
einem Herrn Weber zusammen. Herr Weber ist verheiratet, seine Frau ist blond,
sie hat ein neues Kostüm, aber das Kostüm steht ihr nicht.
- Ach, ich weiß schon. Sie kennen Herrn Weber oder Frau Weber.
- Nein, ich kenne sie nicht. Ich kenne auch Ihre Schwester nicht. Aber ich weiß, Sie
haben eine Schwester. Sie ist Studentin. Sie studiert Psychologie an der Humboldt-
Universität.
- Oh! Sie sind Zauberkünstler!
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- Ihre Schwester hat einen Freund. Er studiert Mathematik. In diesem Jahr macht er
sein Staatsexamen.
- Ja, aber woher wissen Sie alles? Lesen Sie Gedanken?
- Nein, ich höre gut. Sie waren im Bus mit Ihrer Freundin. Ich war auch im Bus.
Übung 11. Ergänzen Sie folgende Sätze und erzählen Sie über Karin.
Die Frau heißt... .
Sie ist ... .
Ihr Mann ... .
Karin und ihr Mann ... .
Die Schwester von Karin ist... .
Die Schwester hat ... .
Ihr Freund ... .
Übung 12. Erzählen Sie über Ihre Familie.
Übung 13. Raten Sie mal!
Zu einem Geburtstag versammeln sich ein Großvater, eine Großmutter, zwei
Väter, zwei Mütter, vier Kinder, drei Enkel, ein Bruder, zwei Schwestern, zwei Söh-
ne, zwei Töchter, zwei verheiratete Männer, zwei verheiratete Frauen, ein Schwie-
gervater, eine Schwiegermutter und eine Schwiegertochter. Insgesamt sind es sieben
Personen. Nennen sie diese sieben Personen!

LEKTION 2
Thema: Hochschulbildung

Grammatik: Präsens der Verben mit den trennbaren und untrennbaren Präfixen; Wortfolge; Frage-
wörter.
Wortbildung: Substantive mit dem Suffix „-ung“; zusammengesetzte Wörter.
Text: Hochschulen in der BRD.
Übung 1. Bilden Sie Substantive von folgenden Verben und übersetzen Sie sie
ins Russische:
Muster: immatrikulieren – die Immatrikulierung
Übersetzen, prüfen, bedeuten, vorlesen, zusammenstellen, verwalten, regieren, finan-
zieren, forschen.
Übung 2. Übersetzen Sie folgende zusammengesetzte Substantive ins Russi-
sche:
Der Großbetrieb, die Betriebsgröße, der Arbeitsplan, die Planarbeit, der Stundenplan,
das Lehrbuch, die Fremdsprache.
Übung 3. Merken Sie sich folgende Wörter zum Schema (Abbildung 1):
die Grundschule(n) – начальная школа,
die Hauptschule(n) – старшая ступень полной народной школы (5-8 кл.),
die Realschule(n) – средняя школа (6 кл.),
7

die Fachschule(n) – среднее специальное учебное заведение, техникум,


die Kunsthochschule(n) – высшее художественное училище,
das Abitur – экзамен на аттестат зрелости,
die Stufe(n) – ступень, этап
berechtigen zu (Dat) - давать право, основание.
Übung 4: Machen Sie sich mit der Struktur des Hochschulwesens in Deutsch-
land bekannt und beantworten Sie folgende Fragen mit Hilfe der Abbildung 1:
1. Was besuchen die Kinder mit 6 Jahren?
2. Wie lange lernen die Schüler in der Grundschule?
3. Welche anderen Schulformen gibt es?
4. Wohin gehen die Schüler nach dem Abschluss der Hauptschule?
5. Welche Schulform berechtigt zum Studium an einer technischen Hochschule?
6. Hat Russland eine allgemeine Schulpflicht?
7. Wie lange lernen die Kinder in unserem Land?
8. Wer leitet unsere Schule?

(Abbildung 1 )
Weiterbildung

Universität,
Pädagogische-, 23
Technische-, 22
Kunsthoch- Fachhochschule Fachschule 21
schule

20
19
Fachoberschule Berufsfachschule 18
17
Abitur 16
Mittlere Reife Berufsschule
15
Gymnasium Hauptschulabschluß 14
( 5.-13. Schj.) Realschule Hauptschule 13
( 5.-10.Schj.) ( 5.-9./10. Schj.)

Orientierungsstufe

Grundschule (1.-4. Schj.)

Übung 5. Setzen Sie folgende Verben ins Präsens. Beachten Sie die trennbaren
Präfixe. Übersetzen Sie die Sätze ins Russische:
Muster: Er (fortsetzen) seine Arbeit.
Er setzt seine Arbeit fort.
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1. Die Delegation (ankommen) in Moskau.


2. Ihre Schwester (auswählen) den Beruf der Buchhalterin.
3. Die Studenten (ablegen) die Prüfung in Mathematik.
4. Ich (aufstehen) um 7 Uhr 30.
Übung 6. Merken Sie sich: a) folgende Vokabeln zum Text ‚Hochschulen in
der BRD:
der Begriff(e) – понятие,
der Bewerber(-) – поступающий в ВУЗ абитуриент,
der Studiengang (-gänge) – учебный курс,
die Lehrveranstaltung(en) – учебные занятия,
der Fachbereich(e) – (узкая ) специальность,
sich mit etw.(Dat.) beschäftigen - заниматься чем-либо;
b) Synonyme: die Lehrveranstaltungen = der Unterricht = die Stunden
die Zensur = die Note;
c) Antonyme: gut - schlecht.
Übung 7. Lesen Sie den Text „Hochschulen in der BRD“ und schreiben Sie al-
le Begriffe zum Thema „Hochschulbildung“ heraus.

Hochschulen in der BRD

Es gibt Unterschiede zwischen dem Studium an der Hochschule in Deutschland


und in Russland. Bei der Immatrikulierung an der Hochschule legen die Bewerber
keine Aufnahmeprüfungen ab. Die Bedeutung haben ihre Durchschnittsnoten bei dem
Abitur. Die Studenten legen nur Zwischenprüfungen ab. Also für die deutschen Stu-
denten gibt es keinen Begriff ‚Aufnahmeprüfungen‘ sowie Begriff ‚das Studienjahr‘.
Die Studenten kennen nur das Sommersemester und das Wintersemester. Jedes Se-
mester besteht aus 4 oder 5 Monaten Vorlesungszeit. Die Studienzeit hat 8 bis 10
Semester (manchmal 11 bis 12 Semester). Bei der Wahl der Studiengänge und Lehr-
veranstaltungen sind die Studenten frei. Vieles hängt von dem individuellen Lehrplan
ab, d.h.(das heißt): der Student stellt sich seinen Stundenplan zusammen. Es gibt kei-
nen Begriff ‚die Studiengruppe‘. Die Hochschulen haben keine Fakultäten, nur viele
kleine Fachbereiche. In Deutschland haben die Hochschulen das Recht auf Selbst-
verwaltung und eigene Verfassung. Die Bundesregierung beschäftigt sich nur mit all-
gemeinen Fragen, z.B. (zum Beispiel) mit der Finanzierung und der Hochschulfor-
schung. An der Spitze der Hochschule steht der Rektor oder der Präsident.
Die staatlichen Hochschulen sind: Universitäten, Technische Hochschulen, Pä-
dagogische-, Kunst- und Musikhochschulen. Der Student schließt das Studium mit
der Magister-, Diplom- oder Staatsprüfung ab. Die Zensuren an den deutschen Schu-
len und Hochschulen unterscheiden sich von unseren: die Eins, die Zwei sind die gu-
ten Zensuren. Die Vier, die Fünf – die schlechten Noten.
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Übung 8: a) setzen Sie passende Wörter ein und erzählen Sie über das Studi-
um in Deutschland:
Es gibt ... zwischen den Hochschulen in der BRD und Russland. In Deutschland le-
gen die Bewerber keine ... ab. Eine große Rolle spielen ... bei dem Abitur. Die deut-
schen Studenten legen nur ... ab. In der BRD gibt es keine Begriffe ... und ... . Die
Studenten in Deutschland kennen nur ... und ... . Jeder Student stellt sich seinen ... zu-
sammen. Es gibt keinen Begriff ... . Die Hochschulen haben keine ..., nur ... . An der
Spitze der Hochschule steht ... oder ... . Die Studenten schließen das Studium mit ...
ab. ... in Deutschland unterscheiden sich von unseren;
b) vergleichen Sie das Studium in Deutschland und Russland.

LEKTION 3

Thema: Studentenleben

Grammatik: Präsens der starken Verben.


Texte: Arbeitstag eines österreichischen Studenten;
Wo einstmals Bären hausten.
Übung 1. Ergänzen Sie folgende Tabelle:

Infinitiv ich du er/sie/es wir ihr sie/Sie


tragen trage trägst trägt tragen tragt tragen
fahren
laufen
halten
geben
nehmen
sprechen
sehen
essen
lesen

Übung 2. Setzen Sie passende starke Verben in entsprechender Form ein.


Übersetzen Sie ins Russische.
1. Der Vater ... eine schwere Tasche. 2. Der Student ... nach Österreich. 3. ... sie
deutsch? 4. Der Sportler ... schnell. 5. Der Professor ... Vorlesungen. 6. Meine
Schwester ... Käsebrot gern. 7. ... du mir dein Wörterbuch? 8. ... Ihre Tochter Zeit-
schriften für Mode? 9. Diese Schauspielerin ... gut aus.
Übung 3. Machen Sie sich mit dem „Arbeitstag eines österreichischen Studen-
ten“ bekannt. Beachten Sie den Gebrauch der starken Verben.
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Arbeitstag eines österreichischen Studenten

Wie sieht ein Tag im Leben eines österreichischen Studenten aus? Der Student steht
um 6 Uhr auf, lernt bis 10, fährt zur Uni, hat bis 12 Uhr Vorlesungen, isst zu Hause
oder in der Mensa zu Mittag, sitzt von 14 Uhr bis 18 Uhr im Labor und lernt am A-
bend für Prüfungen. Ein besonders fleißiger Student geht zweimal in der Woche in
die Gymnastikstunde oder betreibt irgendwelchen Sport. Sonnabends sitzt der Stu-
dent zu Hause und lernt oder er arbeitet in der Bibliothek.

Übung 4. Welche Sätze entsprechen dem Inhalt des Textes?


1. Der österreichische Student steht um 10 Uhr auf.
2. Er lernt bis 12 Uhr.
3. Um 10 Uhr fährt er zur Uni.
4. Nach den Vorlesungen schläft der Student.
5. Von 14 Uhr bis 18 Uhr sitzt er im Labor.
6. Am Abend geht der Student spazieren.
7. Der österreichische Student treibt Sport nicht.
8. Sonnabends arbeitet der Student in der Bibliothek.
Übung 5. Beantworten Sie folgende Fragen und erzählen Sie über Ihren Ar-
beitstag.
1. Wann stehen Sie auf?
2. Fahren Sie zur Bauhochschule oder gehen Sie zu Fuß?
3. Wann beginnen die Vorlesungen?
4. Wo essen Sie zu Mittag?
5. Wie lange dauert Ihr Arbeitstag an der Bauhochschule?
6. Was machen Sie am Abend?
7. Was machen Sie sonnabends?
Übung 6. Lesen Sie den Text über die Freizeit der deutschen Studenten.

Wo einstmals Bären hausten…


Wo verbringen die deutschen Studenten ihre freien Abende? Was machen sie
nach Vorlesungen? Für die Studenten der Technischen Universität Dresden ist das
kein Problem. Sie haben ihren Studentenklub „Bärenzwinger“ Seit der Eröffnung des
Studentenklubs sind die Gäste immer da. Im mittelalterlichen Bierkeller, im Kamin-
zimmer oder in der „Großen Tonne“ herrscht jeden Abend Hochbetrieb. Im Klub ist
immer etwas los: am Wochenende Tanz, Lyrikabende, Jazzkonzerte, Gastspiele von
Studentenkabaretts, Vorlesungen über Architektur, experimentelle Musik und aktuel-
le Politik, Diskussionen über neue Bücher, Malerei und Studentenprobleme. Nach
dem Vorbild von ‚Bärenzwinger‘ in Dresden entstehen in vielen Hochschulen solche
Klubs.
einstmals – однажды,
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“Bärenzwinger“ – „Медвежья клеткa“,


“Große Tonne“ – „Большая бочка“,
... herrscht Hochbetrieb – ... господствует оживление,
hausen = wohnen.
Übung 7. Welche Sätze entsprechen dem Inhalt des Textes?
1. Die Studenten der TU Dresden arbeiten nach Vorlesungen.
2. Viele Studenten besuchen den Studentenklub „Bärenzwinger“.
3. Der Klub hat einen Bierkeller, ein Kaminzimmer.
4. Hier gibt es keine Vorlesungen über Architektur.

LEKTION 4
Thema: Studentenleben

Grammatik: Indefinitpronomen ‚man‘; Modalverben.


Wortbildung: Adjektive mit den Suffixen ‚-lich‘, ‚-isch‘.
Text: Studium in Österreich.
Übung 1. Bilden Sie Adjektive von folgenden Substantiven. Übersetzen Sie.
Muster: der Tag - täglich
Der Mensch, der Freund, das Fach, die Wissenschaft, die Wirtschaft, der Sport, die
Sprache, die Kunst, der Staat, das Jahr, die Zeit.
Übung 2. Bilden Sie Adjektive von folgenden Substantiven.Übersetzen Sie.
Muster: die Technik – technisch
Das Ausland, das Europa, die Mathematik, der Russe, die Politik, die Mechanik.
Übung 3. Übersetzen Sie folgende Sätze ins Russische:
1. Sportliche Leistungen der Studenten sind sehr groβ.
2. Täglich sehe ich die Information über das politische Leben in Russland fern.
3. Die Delegation bespricht auf der Konferenz geschichtliche, wissenschaftliche
Probleme sowie wirtschaftliche, politische und andere Fragen.
4. An den Technischen Hochschulen in Russland studieren viele ausländische Stu-
denten aus europäischen, afrikanischen und asiatischen Ländern.
Übung 4. Setzen Sie die eingeklammerten Verben ins Präsens. Übersetzen Sie.
1. Man (kontrollieren) in der Stunde die Hausaufgabe.
2. In Österreich (sprechen) man Deutsch.
3. An der Hochschule (ausbilden) man hochqualifizierte Fachleute.
4. Man (bauen) viele Häuser in unserer Stadt.
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Übung 5: a) bilden Sie Sätze mit Modalverben; b) bilden Sie Fragesätze und
lassen die Studenten diese Frage beantworten.

er Student sollen lesen


ich,du,wir müssen den Text übersetzen
meine Freundin können nacherzählen
dürfen beschreiben
wollen anhören

Übung 6. Machen Sie sich mit dem Text “Studium in Östrereich” bekannt und
finden Sie alle Sätze mit Modalverben. Übersetzen Sie den Text ins Russische.

Studium in Österreich

Das gewöhnliche Studium können wir das Diplomstudium nennen. Es muss 8-


10 Semester dauern und aus 2 Studienabschnitten bestehen. Der Student hat viele
Pflichtfächer, aber er darf einige Fächer auswählen. In diesen Fächern muss er auch
Prüfungen ablegen. Den Studiumabschluss bilden die Diplomarbeit und die
Diplomprüfung. Nach der Prüfung kann der Student den Titel “Magister” bekom-
men. Vieles hängt beim Studium von der individuellen Erstellung des Lehrplans ab,
d.h. (das heiβt) : der Student muss sich seinen Stundenplan selbst zusammenbauen.
Das ist nicht einfach. Es gibt viele zeitliche Überschneidungen, und der Student muss
zwischen verschiedenen Lehrveranstaltungen entscheiden. Welche Fächer sind be-
sonders wichtig für ihn? Im 1. Semester weiβ das der Student noch nicht. Der Student
muss folgende Fragen beantworten: Wann soll ich mich zu Prüfungen vorbereiten?
Wann will ich Diplomarbeit beginnen? und viele andere. Auβerdem gibt es keine A-
bendfakultät. Aber viele Studenten wollen arbeiten und studieren. Sie sollen es bei
der Zusammenstellung des Stundenplans berücksichtigen.

abhängen von (Dat.) – зависеть от …,


berücksichtigen (Akk.) – учитывать, принимать во внимание,
auβerdem - кроме того.
Übung 7. Übersetzen Sie den Text ins Deutsche:
Учеба в Австрии длится 8-10 семестров. У студента есть обязательные и фа-
культативные предметы. Студенты должны сдавать экзамены по этим предме-
там. Они также должны писать дипломную работу. После дипломной работы
студенты могут получить титул магистра.
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LEKTION 5

Thema: Studentenleben

Grammatik: “man” + Modalverb.


Wortbildung: Adjektive mit dem Suffix “-ig”; Substantivierung.
Text: Wie studiert man Fremdsprachen?
Gedicht: Bitten der Kinder.
Übung 1.Bilden Sie Adjektive von folgenden Substantiven und übersetzen Sie
sie.
Muster: der Riese riesig
die Farbe, die Sonne, der Wind, die Lust, die Macht, die Freude, die Stunde, die Not.
Übung 2. Finden Sie russische Äquivalente für folgende Wortverbindungen.
Die dreitägige Arbeit, das zweimotorige Flugzeug, die erstklassige Produktion, ein
groβformatiger Kalender, der hundertprozentige Erfolg, die halbstündige Pause, das
fünfstöckige Haus, die fünfundvierzigminütige Vorlesung, das viersitzige Auto.
Übung 3. Bilden Sie Substantive von folgenden Verben. Übersetzen Sie ins
Russische.
Muster: leben – das Leben
sprechen, hören, schreiben, denken, lesen, wissen.
Übung 4. Übersetzen Sie folgende Sätze. Beachten Sie die Konstruktion “man”
+ Modalverb.
1. Diese Übung soll man nur schriftlich machen.
2. In der Bibliothek kann man alle technischen Zeitschriften bekommen.
3. Dieses Buch darf man nur im Lesesaal lesen.
4. Im Hörsaal darf man laut nicht sprechen.
5. Diese Frage muss man im Seminar besprechen.
6. Man soll im Wintersemester 3 Prüfungen ablegen.
7. Hier darf man nicht rauchen.
8. Man muss an der Sprache täglich arbeiten.
Übung 5. Lesen Sie folgendes Empfehlen und antworten Sie auf die Frage: Wie
muss man Fremdsprachen studieren?

Wie muss man Fremdsprachen studieren?

Alle Menschen können Fremdsprachen erlernen. Aber wie kann man das ma-
chen? Man muss 12 Stunden mindestens in der Woche an der Sprache arbeiten, d.h.
jeden Tag wenigstens eine Viertelstunde am Morgen. Die Wörter soll man in Sätzen
lernen. Man soll vom ersten Tag an sprechen, heute ein Wort, morgen schon zwei
Wörter, in einem Monat können Sie schon hundert Wörter kennen. Man muss hören,
lesen, sprechen.
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Man kann auch eine Sprache selbständig in konzentrischen Kreisen: Phonetik –


Grammatik – Lexik – Phonetik erlernen. Man muss die individuellen Besonderheiten
berücksichtigen. Einige behalten gut beim Lesen, die anderen – beim Hören und
Sprechen, die dritten – durch logisches Denken. Für gute Resultate muss man konkre-
te Ziele vor sich stellen, z.B. (zum Beispiel) einen Text übersetzen, einen Zeitungsar-
tikel lesen usw. ( und so weiter). Und sehr wichtig ist, man muss glauben: die Spra-
che kann man erlernen.
wenigstens = mindestens – по крайней мере, минимум,
die Woche = 7 Tage,
die Viertelstunde = 15 Minuten,
behalten = sich merken.
Übung 6. Übersetzen Sie folgende Sätze ins Deutsche.
Я хочу изучить иностранный язык. Мне нужно много работать. Необхо-
димо ежедневно 2 часа заниматься языком. Можно заниматься с учителем или
самостоятельно. Нужно систематически упражняться. Необходимо повторять
слова и отвечать на вопросы. Нужно много читать, писать, слушать и говорить.
Übung 7. Lesen Sie das Gedicht von B.Brecht und finden Sie Subjekt und Prä-
dikat in jedem Satz. Übersetzen Sie das Gedicht ins Russische.
Bitten der Kinder
Die Häuser sollen nicht brennen.
Bomber soll man nicht kennen.
Die Nacht soll für den Schlaf sein.
Leben soll keine Strafe sein.
Die Mütter sollen nicht weinen,
Keiner soll müssen töten einen.
Alle sollen was bauen.
Da kann man allen trauen.
Die Jungen sollen’s erreichen,
Die Alten desgleiche

LEKTION 6

Thema: Reise, Freizeit, Hobby

Grammatik: Präteritum der schwachen, starken und Modalverben; haben, sein, werden im Präteri-
tum.
Arbeit mit dem Wörterbuch.
Text: Thomas und seine Freunde.
Übung 1. Konjugieren Sie folgende Sätze im Präteritum:
Ich studierte an der Universität. Ich arbeitete viel.
Übung 2. Setzen Sie folgende Verben ins Präteritum:.
Muster: Die Studenten legen die Prüfungen ab. – Die Studenten legten die Prüfungen ab.
1. Lange Zeit lebt er in dieser Stadt.
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2. Wir studieren im 1. Studienjahr.


3. Sie wählt den Beruf einer Lehrerin aus.
4. Die Studenten erzählen über das Praktikum auf der Baustelle.
5. Olga stellt den Gästen ihre Freunde vor.
6. Ich interessiere mich für Sport.
Übung 3. Übersetzen Sie folgende Sätze ins Russische:
1. Er wollte seinen Freund besuchen.
2. Er wusste die Antwort auf diese Frage.
3. Ich konnte gestern dich besuchen.
4. Dieser Student konnte den Text nicht übersetzen.
5. Nach einigen Tagen mussten wir diese Arbeit machen.
6. Man sollte dieses Buch mitnehmen.
7. Man durfte das Wörterbuch nicht benutzen.
8. Hier durfte man nicht rauchen.
Übung 4: a) konjugieren Sie folgende Sätze im Präteritum:
Ich las dieses Buch; Ich nahm an der Konferenz teil;
b) setzen Sie folgende Verben ins Präteritum. Sie dürfen das Wörterbuch benutzen:
Stehen, sprechen, lesen, gehen, einladen, empfangen, helfen, sehen, geben, schreiben,
tragen, nehmen, essen, liegen, finden, ankommen, schaffen, erscheinen.
Übung 5. Lesen Sie den Text „Thomas und seine Freunde“, und finden Sie alle
Verben im Präteritum. Bestimmen Sie ihre Infinitivform.

Thomas und seine Freunde

Thomas kam in Moskau an und besuchte seinen Freund. Andrej studiert an der Bau-
hochschule. Andrej zeigte Thomas die Labors, die Hörsäle und die Bibliothek. Am
Abend war Thomas bei Andrej im Studentenheim. Bald kam Andrejs Schwester Ol-
ga. Andrej machte sie mit Thomas bekannt. Olga studiert Deutsch und Französisch
und interessiert sich für Esperanto. Sie erzählte über ihre Pädagogische Hochschule
und lud Thomas in die Hochschule ein. Nach einigen Tagen fuhren die Freunde in die
Hochschule. Olga empfing die Gäste im Vorraum und stellte sie ihren Kommilitonen
vor. Die Studenten führten Thomas und Andrej durch die Hochschule und erzählten
ihnen über ihr Studentenleben.
Übung 6. Beantworten Sie die Fragen zum Text:
1. Wer kam in Moskau an?
2. Wen besuchte Thomas?
3. Wo studiert Andrej?
4. Was besuchte Thomas in der Bauhochschule?
5. Mit wem machte Andrej Thomas bekannt?
6. Wohin lud Olga ihren neuen Freund ein?
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7.Welche Sprache studiert Olga und für welche Sprache interessiert sie sich beson-
ders?
Übung 7. Lesen Sie den Text „Was ist Esperanto?“ und versuchen Sie, den
Inhalt des Textes zu verstehen
.
Was ist Esperanto?

Es gab fast 300 Projekte von künstlichen internationalen Sprachen. Aber nur
eine künstliche Sprache fand Verbreitung. Das ist Esperanto.
Diese Sprache schuf der polnische Augenarzt Zamenhof. Das Wort Esperanto
ist das Pseudonym von Doktor Zamenhof. Nach diesem Pseudonym hat die künstli-
che internationale Sprache den Namen “Esperanto”. Die ersten Lehrbücher des Espe-
ranto erschienen 1887 in polnischer, russischer und anderen Sprachen.
Die Grammatik dieser Sprache ist sehr einfach. Die Substantive haben die En-
dung – o (z.B.: filmo – фильм, пленка), die Adjektive – die Endung –a (interessa –
интересный), die Verben – die Endung –i (produkti – производить, создавать). Als
Wurzeln der Wörter dienen Internationalismen. Sie stammen aus der lateinischen
Sprache. Wer z.B. eine romanische Sprache spricht (Französisch, Italienisch, Spa-
nisch), kann 90% der Wörter des Esperanto verstehen; wer eine germanische Sprache
kennt (Deutsch, Englisch, Schwedisch u.a.), versteht 65%; wer eine slawische Spra-
che kennt (Russisch, Polnisch, Bulgarisch) versteht etwa 25%. An den Weltkongres-
sen der Esperantisten nehmen Menschen aus fast 50 Ländern teil, und sie sprechen
miteinander ohne Dolmetscher.
Übung 8. Welcher Satz entspricht dem Inhalt des Textes?
1. Doktor Zamenhof kannte viele europäische Sprachen.
2. Doktor Zamenhof arbeitete an der Schaffung von Esperanto 8 Jahre lang.
3. Von vielen künstlichen internationalen Sprachen fand nur Esperanto Verbreitung.
Übung 9. Setzen Sie die eingeklammerten Verben ins Präsens und Präteritum.
Übersetzen Sie ins Russische:
1. Im 17. Jahrhundert (sich entwickeln) diese Stadt schnell.
2. Meine Freundin (studieren) in München.
3. Wir (arbeiten) an einem neuen Text.
4. Die Architekten (projektieren) neue Wohnhäuser.
5. Du (können) den Text nicht übersetzen.
6. Die Schwester (wollen) bei der Baufirma arbeiten.
7. Der Student (sollen) seine Diplomarbeit schreiben.
8. Wir (müssen) an der Konferenz teilnehmen.
9. Wir (sein) im 1.Studienjahr.
10. Er (haben) viele Freunde im Ausland.
11. Ich (werden) Ingenieur.
12. Die Studenten (teilnehmen) an der Diskussion.
17

13. Die Wohnung meiner Eltern (sich befinden) im zweiten Stock.


14. Das Studium an der Universität (gefallen) mir.

LEKTION 7

Thema: Reise, Freizeit, Hobby

Grammatik: Präteritum (Wiederholung).


Wortbildung: Substantive mit den Suffixen “-keit”, “-schaft”, “-heit”.
Text: Ein Abend in einer Hochschule.
Übung 1: a) bilden Sie Substantive von folgenden Adjektiven.
Muster: möglich – die Möglichkeit
aufmerksam, wichtig, notwendig, tätig, schwierig, freundlich;
b) bilden Sie Substantive mit dem Suffix “-schaft”.
Muster: der Student – die Studentenschaft
der Bruder, der Freund, der Bekannte, das Wissen, der Wirt;
c) Übersetzen Sie Substantive mit dem Suffix “-heit”:
die Menschheit, die Freiheit, die Besonderheit, die Schönheit.
Übung 2: a) setzen Sie folgende schwache Verben ins Präteritum:
Gehören, warten, eröffnen, sagen, besuchen, erzählen;
b) nennen Sie den Infinitiv von folgenden starken Verben:
fand…statt, war, stand, gab, hatte, kannten, gefiel, nahmen…teil, sprachen, kam, ver-
standen, begann;
c) setzen Sie folgende Modalverben ins Präteritum:
müssen, sollen, können, wollen, dürfen.
Übung 3. Lesen Sie den Text „Ein Abend in einer Hochschule” und übersetzen
Sie ihn.
Ein Abend in einer Hochschule
1. Vor kurzem fand in einer Berliner Hochschule ein interessanter Abend statt. Eine
Gruppe von Studenten dieser Hochschule und der Leiter der Gruppe Professor Krause
sollten über ihren Besuch in Russland berichten. Zu dieser Gruppe gehörten Studen-
ten des 4. und 5. Semesters. Der Saal war voll von Hochschullehrern und Studenten
verschiedener Fachbereiche. Alle warteten mit groβem Interesse auf die Erzählung
ihrer Kollegen.
2. Der Vorsitzende, der Rektor dieser Hochschule, eröffnete die Versammlung. Auf
der Tagesordnung stand der Bericht über den Besuch in Russland. Der Vorsitzende
gab das Wort dem Studenten Max Seidel. In der Hand hatte er ein Blatt Papier mit
einem kurzen Plan seines Referats. Max sagte: “Ich war zum ersten Mal in Russland.
Wir besuchten Moskau, Nowgorod und Smolensk. Wir kannten diese Städte nur von
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Bildern und konnten erst jetzt durch ihre Straβen und Plätze gehen, ihre Museen, Kir-
chen und Theater besuchen. Die Reise gefiel uns sehr und wir vergessen sie nie.
3. An der Moskauer Universität fand ein Studentenabend statt. An diesem Abend
nahmen deutsche und russische Studenten und Professoren teil. Einige Studenten un-
serer Gruppe sprachen Russisch. Sie konnten leicht einfache Fragen stellen, aber die
Antworten der russischen Kollegen waren zu kompliziert. Dolmetscher halfen uns.
An diesem Abend verstanden wir die Bedeutung der fremden Sprachen im Leben der
Menschen.”
4. Dann nahm Professor Krause das Wort. Im ersten Teil seiner kurzen Rede erzählte
er über die Entwicklung der Wirtschaft und über das Leben der Menschen in Russ-
land. Der Referent sprach auch über die Aufgaben der Wissenschaft und über die Be-
deutung der freundschaftlichen Kontakte zwischen Deutschland und Russland.
Der Vortrag des Professors war zu Ende. Nach einer kurzen Pause lief ein Doku-
mentarfilm über Moskau.
vor kurzem – недавно,
zu kompliziert – слишком сложно.
Übung 4. Übersetzen Sie folgende Wortverbindungen. Beachten Sie die Über-
setzung des Wortes “erst”.
Erst nach der Versammlung, erst vor kurzem, erst in diesem Jahr, erst heute, erst in
den letzten Jahren.
Übung 5. Finden Sie russische Äquivalente zu folgenden deutschen Wortver-
bindungen.

1) über den Besuch in Russland berichten а) взять слово


2) auf die Erzählung warten b) рассказать о развитии экономики и
науки
3) die Versammlung eröffnen c) сообщать о поездке в Россию
4) auf der Tagesordnung stehen d) ожидать рассказа
5) das Wort dem Vorsitzenden geben e) предоставлять слово председателю
6) das Wort nehmen f) стоять на повестке дня
7) über die Entwicklung der Wirtschaft, g) открыть собрание
Wissenschaft erzählen
8) an der Konferenz teilnehmen h) принимать участие в конференции

Übung 6. Beantworten Sie die Fragen zum Text.


1. Wo fand ein interessanter Abend statt?
2. Wer besuchte Russland?
3. Was eröffnete der Vorsitzende?
4. Wer nahm dann das Wort?
5. Welche Themen besprachen die Teilnehmer des Abends?
19

Übung 7. Bilden Sie Sätze mit folgenden Wörtern und Wortverbindungen im


Präteritum:
In Moskau stattfinden, der Vorsitzende, die Versammlung eröffnen, auf der Tages-
ordnung stehen, den Vortrag halten, berichten, der Referent, an der Diskussion teil-
nehmen, das Wort nehmen, das Wort geben, die Versammlung schlieβen.

LEKTION 8
Thema: Reise, Freizeit, Hobby
Grammatik: 3 Grundformen des Verbes; Perfekt.
Dialog: Nach einer Reise
Übung 1. Setzen Sie folgende Verben ins Präteritum: kommen, sein, fahren,
haben, lesen, liegen, sitzen, aufstehen, sprechen, gehen, bringen, werden.
Übung 2. Nennen Sie die Infinitive von den Verben: hatte, ging, las, wurde,
saβ, brachte, sprach, kam, fuhr, war.
Таблица 1
Образование 3-х основных форм глагола

3 основ. фор- Infinitiv Präteritum Partizip II


мы глаг.
слабые глаго- без lernen lernte gelernt
лы oтделяемой machen machte gemacht
приставки arbeiten arbeitete gearbeitet

с неотдел. eröffnen eröffnete eröffnet


прист studieren studierte studiert
с суф. -ieren
с отделяем. ablegen legte … ab abgelegt
приставк.
сильные без отдел. kommen kam gekommen
глаголы приставки
с неотдел. bekommen bekam bekommen
прист
с отдел. ankommen kam …an angekom-
пристав. men
неправиль- без приставки haben hatte gehabt
ные глаголы sein war gewesen
werden wurde geworden
kennen kannte gekannt
nennen nannte genannt
bringen brachte gebracht
возвратн. с отдел. при- sich anziehen zog sich…an sich ange-
глаголы ставк. zogen
с неотдел. sich befinden befand sich sich befunden
приставк.
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Übung 3. Nennen Sie die Infinitive von folgenden Verben:


Gehalten, teilgenommen, aufgestanden, gehabt, gewesen, geworden.
Übung 4. Füllen Sie das Raster aus:

Infinitiv Präteritum Partizip II


machte
gebaut
stehen

Übung 5. Vergleichen Sie folgende Zeitformen. Übersetzen Sie die Sätze ins
Russische.
Präsens Perfekt
1. Jeden Tag stehe ich um 7 Uhr auf 1. Heute bin ich um 9 Uhr aufge-
standen
2. Der Professor hält eine Vorle- 2. Der Professor hat eine Vorlesung
sung in Mathematik in Mathematik schon gehalten
3. Ich bin Student 3. Meine Schwester ist auch Stu-
dentin gewesen
4. Wir haben heute Besuch 4. Sie haben gestern Besuch gehabt
5. Alle nehmen an der Konferenz te 5. Max hat an der Diskussion nicht
teilgenommen
6. Er wird Architekt 6. Sein Bruder ist schon Architekt
geworden

Übung 6. a)mit welchem Hilfsverb ‘haben’ oder ‘sein’ gebraucht man folgen-
de Verben?
Sprechen, sehen, sein, machen, fahren, zurückkommen, fliegen, gefallen, vorbereiten,
organisieren, sich interessieren, aufstehen, fotografieren, kommen;
b) nennen Sie 3 Grundformen dieser Verben.
Übung 7. Lesen Sie den Dialog „Nach einer Reise“ und sagen Sie: wovon
sprechen die Studenten. Finden Sie alle Sätze im Perfekt.

Nach einer Reise

Karina: Oh, Max, hallo! Ich habe dich lange nicht gesehen. Wo bist du denn gewe-
sen?
Max: Guten Morgen, Karina! Ich habe mit der Gruppe von Studenten eine Reise ge-
macht.
K: Wo ist diese Gruppe gewesen?
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M: Wir sind zum ersten Mal nach Russland gefahren. Gestern bin ich nach Berlin zu-
rückgekommen.
K: Das ist aber fein! In welchen Städten bist du gewesen?
M: Wir sind nach Moskau, Nowgorod und Smolensk gefahren.
K: Wie seid ihr nach Moskau gekommen?
M: Bis Moskau sind wir geflogen. Nach Nowgorod und Smolensk sind wir mit dem
Zug gefahren.
K: Wie viele Tage seid ihr in Moskau gewesen?
M: 5 Tage.
K: Hat dir Moskau gefallen? Was hast du dort gesehen?
M: Ja, natürlich! Wir haben schöne Straßen und Plätze gesehen. Wir haben viele The-
ater, Diskotheken besucht. Besonders haben mir die Menschen gefallen. An einer
Moskauer Hochschule hat man einen interessanten Abend für deutsche und russische
Studenten organisiert.
K: Erzähl bitte! Hast du dort Russisch gesprochen? Hast du fotografiert?
M: Entschuldige, Karina! Ich muss gehen. Ich bin heute spät aufgestanden und habe
keine Zeit. Komm am Sonntag ins Studentenheim, ich erzähle alles und zeige Fotos.
K: Verabredet. Tschüs!
M: Bis bald!
Verabredet (wir haben uns verabredet) –договорились!
Tschüs – пока!
Bis bald – до встречи!
Übung 8. Beantworten Sie folgende Fragen zum Dialog „Nach einer Reise“.

1) Wer hat auf der Straße gesprochen?


2) Wo ist Max gewesen?
3) Wie sind die Studenten nach Moskau gefahren?
4) Was haben die Studenten in Russland besucht?
5) Hat die Reise den Studenten gefallen?

Übung 9. Übersetzen Sie den Text ins Deutsche und erzählen Sie über die Rei-
se im Perfekt.

Группа немецких студентов впервые поехала в Россию. Студенты посе-


тили Москву, Новгород и Смоленск. До Москвы они летели на самолете. В
Новгород и Смоленск группа поехала на поезде. В Москве студенты были 5
дней. Они посетили различные ВУЗы, театры, дискотеки. Немецкие студенты
познакомились со студентами из Москвы. Много говорили о студенческой
жизни в Германии и России.
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LEKTION 9
Thema: Reise, Freizeit, Hobby
Grammatik: Perfekt (Wiederholung); Plusquamperfekt.
Dialoge: Telefongespräche I, II
Text: Der Zeitungsbericht.
Übung 1. Vergleichen Sie folgende Sätze im Präsens und im Perfekt. Überset-
zen Sie sie ins Russische.
1. Ich habe heute Vorlesung in darstellender Geometrie. Gestern habe ich Vorlesung
in Physik gehabt.
2. Er ist zur Konsultation gegangen. Die Konsultation ist um 12 Uhr.
3. Wir sind bis 18 Uhr in der Universität gewesen. Wir haben hier 3 Stunden ver-
bracht.
4. In der Pause sprechen die Studenten über die Vorbereitung zum Studentenkonzert.
Der Dekan hat mit den Studenten über verschiedene Probleme des Studiums gespro-
chen.
5. Um 14 Uhr bin ich schon zu Hause. Die Fernstudenten sind aus verschiedenen
Städten angekommen.
Übung 2. Lesen Sie den Dialog“Telefongespräch 1“ vor und spielen Sie ihn
mit Hilfe der unten angegebenen Wörter und Wortverbindungen. Beachten Sie den
Gebrauch der Konstruktion „haben+Part.II“ oder „sein+Part.II“.

Telefongespräch I
- Max Seidel.
- Hier ist Karina. Grüss dich! Du, Max, was hast du eigentlich Sonntag Nachmittag
gemacht? Wir waren doch verabredet!
- Mensch, tut mir leid. Das habe ich total vergessen. Ich habe Sonntag Nachmittag
ferngesehen.
Tanzen gegangen, das Auto gekauft, nach England geflogen, geheiratet, geschlafen,
Besuch gehabt, Deutsch studiert, Vater geworden, in der Sauna gewesen, in der Prü-
fung durchgefallen.
Übung 3. In der Zeitung hat man veröffentlicht: Junge (8 Jahre) auf Autobahn-
raststätte einfach vergessen!
Lesen Sie diesen Bericht und bestimmen Sie die Zeitform der Verben. Übersetzen Sie.
Am Samstag Morgen um 3.30 Uhr war Stefan (8 Jahre) allein auf einem Rast-
platz an der Autobahn Darmstadt-Frankfurt. Seine Eltern waren ohne ihn abgefah-
ren. Stefan ist mit seinen Eltern nachts um 12 Uhr von Stuttgart abgefahren. Er hat
auf dem Rücksitz gesessen und Musik gehört. Dann ist Stefan eingeschlafen. Plötz-
lich ist der Junge aufgewacht. Es war still und seine Eltern waren nicht im Auto. Es
23

war dunkel und Stefan hatte Angst. Er ist ausgestiegen und hat seine Eltern gesucht.
Aber er hat sie nicht gefunden. Dann ist er zurückgekommen und das Auto war weg.
Übung 4. Lesen Sie den Bericht von Herrn Weber (Vater) und setzen Sie die
eingeklammerten Verben ins Perfekt.
Wir (fahren) gegen 2 Uhr auf einen Parkplatz. Dort (trinken) wir einen Kaffee. Dann
(weiterfahren) und meine Frau (schlafen). Um 5 Uhr (hören) wir die Suchmeldung im
Radio. Dann (telefonieren) wir sofort mit der Polizei und Stefan (abholen).
Übung 5. Setzen Sie Sätze aus der Übung 1 ins Präteritum und Plusquamper-
fekt.
Übung 6. Lesen Sie den Dialog „Telefongespräch 2“ mit verteilten Rollen vor.
Spielen Sie ihn mit Hilfe der unten angegebenen Wörter und Wortverbindungen.

Telefongespräch II

- Karina Schulz.
- Hier ist Max Seidel, guten Morgen! Karina, wo bist du am Sonntag gewesen? Wir
waren doch verabredet!
- Oh, Max, tut mir leid. Ich habe total vergessen. Ich bin tanzen gegangen.
- Und was hattest du am Samstag gemacht?
- Ich hatte im Garten gearbeitet. Entschuldige bitte.
____________________________________________________________________

Besuch haben, das Auto kaufen, schlafen, Kopfschmerzen haben, lesen, ein Mädchen
kennen lernen, Deutsch lernen, Vater werden, ins Konzert gehen, heiraten, zu Hause
sein, Essen kochen, in der Sauna sein, Bier trinken, in der Prüfung durchfallen.

LEKTION 10
Thema: Reise, Freizeit, Hobby
Grammatik: Wiederholung der Zahlwörter. Verwendung „werden“; Futurum I.
Text: Ein Brief aus der BRD.
Übung 1. Bilden Sie Sätze nach folgendem Muster:
1. Das Jahrtausend besteht aus 10 Jahrhunderten.
2. Das Jahrhundert besteht aus ….
3. Das Jahrzehnt ….

Übung 2. Beantworten Sie folgende Fragen:


1. Der wievielte ist heute?
2. Der wievielte war gestern?
3. Der wievielte ist morgen (übermorgen)?
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4. Wann feiert man den Studententag (das Neujahr, das Weihnachtsfest)?


5. Wann haben Sie den Geburtstag?
Übung 3. Übersetzen Sie folgende Sätze ins Russische. Beachten Sie den
Gebrauch „werden“.
Die Technische Universität in Dresden wurde im 19. Jahrhundert zu einer Polytechni-
schen Bildungsstätte.
Karl wird dort studieren. Er wird Ingenieur. Sein Vater studierte auch dort. Er wurde
zu gutem Fachmann. Nach der Absolvierung der Technischen Universität wird Karl
in einem Betrieb arbeiten.
Übung 4. Lesen Sie einen Abschnitt aus dem Brief von Karl. Finden Sie alle
Sätze im Futurum. Übersetzen Sie den Text des Briefes.

Ein Brief aus der BRD

Liebe Olga!
Ich schreibe dir nicht aus Warschau. Ich wohne jetzt in Berlin und studiere an der
Technischen Universität. Im Oktober wird der Mathematik- und Physikunterricht be-
ginnen. Im Dezember werden wir viele Prüfungen ablegen und von Mitte Dezember
bis Anfang Januar werden wir Winterferien haben. In dieser Zeit werde ich mit ande-
ren Studenten ins Gebirge fahren. Dann werden wir bis Juli Unterricht haben. Und
von Mitte Juli bis Anfang September haben wir Sommerferien… .
Übung 5. Beantworten Sie die Fragen zum Brief aus der BRD:
1. Aus welchem Land hat Olga den Brief bekommen?
2. Wer schreibt den Brief?
3. Wo studiert Karl?
4. Wann wird der Unterricht in der Technischen Universität beginnen?
5. In welchem Monat werden die Studenten die Prüfungen ablegen?
6. Wann werden die Studenten Winterferien haben?
7. Wohin wird Karl von Mitte Dezember bis Anfang Januar fahren?
8. Wann werden die Studenten der TU Sommerferien haben?
Übung 6. Übersetzen Sie ins Deutsche.
1. Я учусь на 1-ом курсе архитектурно-строительного университета.
2. Я изучаю математику, химию, немецкий.
3. Потом я буду учить специальные дисциплины.
4. В конце декабря я буду сдавать зачеты.
5. В начале января я буду сдавать 4 экзамена.
6. Мой друг учится в университете.
7. Он тоже будет сдавать экзамены и зачеты.
8. С конца января до начала февраля у нас будут каникулы.
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LEKTION 11

Thema: Mein Haus

Grammatik: Die Zeitformen in Aktiv (Wiederholung).


Text: Das neue Haus
Übung 1. Lesen Sie folgende Sätze. Bestimmen Sie die Zeit des Ereignisses.
Setzen Sie diese Sätze ins Futurum. Beachten Sie den Gebrauch der Präpositionen:
1. Vor 2 Wochen haben wir eine neue Wohnung gekauft. (im Winter).
2. Vor 2 Tagen hat die Renovierung der Wohnung begonnen ( in der nächsten Wo-
che).
3. Olga hat allen ihren Freunden über ihr Zimmer erzählt.( Nach der Renovierung).
4. Gestern haben wir unsere Wohnung den Freunden gezeigt. (Morgen).
Übung 2. Setzen Sie schriftlich die eingeklammerten Verben in eine entspre-
chende Form in Aktiv und übersetzen Sie den Text „Das neue Haus“ ins Russische.
Muster: Die Familie Weber (wohnen – Perfekt) in diesem Haus.
Die Familie Weber hat in diesem Haus gewohnt.

Das neue Haus

Die Familie Weber (wohnen – Perfekt) viele Jahre in einer Dreizimmerwohnung


in einem Neubauviertel. Jetzt (haben – Präsens) die Eltern vier Kinder, und die Woh-
nung (werden – Perfekt) zu eng. Deshalb (bauen – Futurum) sich Webers ein Haus. Sie
(planen – Perfekt) alles: Sonnabends, sonntags und auch nach Feierabend (arbeiten –
Futurum) sie am Haus. Sie (haben – Futurum) es nicht leicht, aber Freunde, Verwandte
und Kollegen (helfen – Futurum) ihnen. Die Eltern (bekommen – Futurum) Kredit. Im
Herbst (beenden – Futurum) Webers alle Bauarbeiten, und das Haus (werden – Prä-
sens) fertig.
Im Erdgeschoss (errichten – Futurum) man einen großen Flur, das Wohnzim-
mer, das Arbeitszimmer und die Küche. Oben (machen – Futurum) sie die Schlafzim-
mer für die Eltern, zwei Schlafräume und das Bad. Im Keller (liegen – Futurum) die
Garage, der Heizraum und ein Raum für die Gartengeräte und Fahrräder. Vor dem
Haus (anlegen – Futurum) der Vater einen schönen Garten.
Die Webers (sein – Präsens) glücklich. Ihr zukünftiges Haus (gefallen – Präsens)
ihnen sehr.

Übung 3. Beantworten Sie folgende Fragen zum Text „Das neue Haus“:
1)Wo hat die Familie Weber viele Jahre gewohnt?
2) Warum wird sich die Familie Weber ein Haus bauen?
3) Wie haben Webers die Arbeit am Haus geplant?
4) Wer wird der Familie Weber helfen?
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5) Wann wird das neue Haus fertig?


6) Was wird sich im Erdgeschoss befinden?
7) Wo wird man Schlafräume für die Kinder machen?
8) Was will der Vater vor dem Haus anlegen?
Übung 4. Erzählen Sie über Ihre Wohnung (ihr Haus).

LEKTION 12

Thema: Unsere Heimat

Grammatik:Adjektive. Steigerungsstufen der Adjektive und Adverbien.


Wortbildung: Adjektive mit dem Präfix „un-“.
Text: Die bevölkerungsreichsten Städte der Welt.
Übung 1. a) bilden Sie Adjektive mit dem Präfix „un-“.
Endlich, praktisch, modern, interessant, wichtig, gern, klar, populär;
b) bilden Sie Sätze nach folgendem Muster:
Muster: Diese Aufgabe ist mir nicht klar.
Diese Aufgabe ist mir unklar.
1. Dieses Haus ist nicht modern.
2. Die Reise war nicht interessant.
3. Mein Freund treibt Sport nicht gern.
4. Die Musik von diesem Komponisten ist schön, aber nicht populär.
Übung 2. Lesen Sie folgende Sätze und bestimmen Sie die Form der Adjektive.
Übersetzen Sie sie ins Russische.
1. Das Auto war neu und modern. Die Touristen haben eine interessante Reise mit
dem neuen Auto gemacht.
2. Diese Stadt ist klein. Die kleinen Städte sind für mich interessant. Sie sind schön,
ruhig und gemütlich.
3. Die jungen und alten Leute reisen sehr gern. Mein Großvater ist alt.
4. Ich werde in jenem großen Haus wohnen. Das Wohnzimmer ist sehr groß und hell.
Übung 3. Merken Sie sich folgende Antonyme:
Neu – alt, jung – alt, kalt – warm, lang – kurz, schnell – langsam,
stark – schwach, teuer – billig, früh – spät, leicht – schwer,
eng – breit, einfach – kompliziert.

Übung 4. a) nennen Sie Komparativ und Superlativ:


Schnell, schön, spät, neu, breit, lang, klar, stark, warm, kalt, kurz.;
b) übersetzen Sie folgende Wortverbindungen ins Russische:
ein größeres Zimmer; eine breitere Straße, das schönere Bild, die leichtere Aufgabe,
die kompliziertere Arbeit,
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das kleinste Schlafzimmer, der wärmste Tag, der längste Weg, die schönsten Kinder,
der älteste Bruder, die gröβten Möglichkeiten.
Übung 5. Übersetzen Sie folgende Sätze ins Russische.
1. Im Herbst werden die Tage kürzer und die Nächte länger als im Sommer.
2. Im Winter sind die Tage am kürzesten.
3. Der kürzeste Tag ist im Dezember und der längste Tag ist im Juni.
4. Der wärmste Monat ist der Juli.
5. Die Zahl der Menschen in unserer Stadt wird gröβer.
Übung 6.
a) setzen Sie die eingeklammerten Adjektive und Adverbien im Komparativ ein.
1. Der Herbst ist (kalt) als der Sommer.
2. Der Vater ist (alt) als die Mutter.
3. Ich stehe (früh) als meine Schwester auf.
4. Berlin ist (groβ) als Bonn.
5. Die Wolga ist (lang) als die Oka.
6. Die Sportler laufen (schnell) als die Studenten unserer Gruppe.
b) setzen Sie die eingeklammerten Adjektive im Superlativ ein.
1. Der Winter ist die (kalt) Jahreszeit in Russland.
2. Das Flugzeug ist das (schnell) Verkehrsmittel.
3. Die Lomonossow-Universität ist die (alt) in Russland.
4. Australien ist der (klein) Kontinent.
Übung 7. Beachten Sie die Übersetzung der folgenden Adjektive und Adver-
bien:
die meisten (Studenten) – большинство ( студентов),
am meisten – в большинстве случаев, чаще всего,
die nächste (Stunde) – следующий (урок),
nächstens – в ближайшее время,
höchstens – в высшей степени,
wenigstens, mindestens – по крайней (по меньшей) мере.
Übung 8. Nennen Sie folgende Adjektive und Adverbien im Positiv.
Muster: gröβer – groβ
am nächsten, am liebsten, kleiner, höher, mehr, näher, weniger, schwächer, stärker,
am besten, lieber, am meisten, besser, am höchsten, am kältesten, weiter.
Übung 9. Übersetzen Sie folgende Sätze ins Russische:
1. In Deutschland trinkt man lieber Kaffee als Tee.
2. In den nächsten Jahren wird sich dieses Land schnell entwickeln.
3. Mein Haus ist höher als deins.
4. Die Moskauer Universität ist das höchste Gebäude in Moskau.
5. Die meisten Studenten unserer Gruppe legen die Prüfungen gut ab.
6. Er wird diese Aufgabe besser machen als wir.
7. Du sollst mehr arbeiten als früher.
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8. Ich wohne nicht weit von unserer Hochschule, aber mein Freund wohnt noch näher
als ich.
9. Er verbrachte seine Freizeit lieber in Frankreich.
10.Am liebsten verbringe ich meine Ferien bei den Eltern.
Übung 10. Lesen Sie und übersetzen Sie den Text „Die bevölkerungsreichsten
Städte der Welt“.
Die bevölkerungsreichsten Städte der Welt

Die Bevölkerung der Erde wächst täglich um etwa 200.000 Menschen, um


mehr als zwei in jeder Sekunde. Jetzt zählt die Erdbevölkerung über 4 Milliarden
Menschen.
In den vergangenen Jahrzehnten wuchs sehr schnell die Zahl der Groβstädte mit mehr
als 100.000 Einwohnern. Etwa 160 Städte erreichten schon die Millionengrenze und
überschritten sie sogar. In diesen Städten lebt etwa jeder zehnte Mensch auf der Erde.
14 Stadtkomplexe (Stadt mit ihren Vororten) zählen schon über 5 Millionen Men-
schen. Zu den bevölkerungsreichsten Städten Europas gehören Moskau, Paris und
London, auf dem amerikanischen Kontinent – New Jork, Mexico-City, Los Angeles,
Chicago, Buenos Aires und San-Paulo. Die gröβten asiatischen Städte sind Tokio,
Shanghai, Peking, Bombay und Kalkutta. Diese Stadtkomplexe bringen viele kompli-
zierte Probleme mit sich, besonders die Probleme des Umweltschutzes.
Bei solchen Ziffern des Wachstums kann die Erdbevölkerung im Jahre 2013
die Achtmilliarden-Grenze erreichen. Wird sich dieser Prozess auch weiter fortset-
zen? Wird es vielleicht Superstädte mit 20 bis 30 Millionen Einwohnern geben? Jetzt
kann die Wissenschaft auf diese Frage nicht antworten.
Übung 11. Beantworten Sie folgende Fragen und erzählen Sie den Text nach.
1. Welche Städte der USA gehören zu den gröβten Stadtkomplexen?
2. Welche europäischen Städte gehören zu den bevölkerungsreichsten Städten?
3. Welche asiatischen Städte sind die bevölkerungsreichsten?
4. Welche Städte in Russland haben mehr als Million Einwohner?

LEKTION 13

Thema: Unsere Heimat

Grammatik: Satzreihe; Mehrteilige Konjunktionen.


Text: Wer ist es?

Übung 1. Übersetzen Sie folgende Sätze ins Russische:


1. In Russland gibt es alle Klimas: vom arktischen bis zum subtropischen, aber der
Hauptteil der Republik liegt in der gemäβigten Zone.
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2. Das Land verfügt über ein groβes wissenschaftliches Potenzial, und unsere Wis-
senschaftler haben bedeutende Resultate in der Kern- und Molekularphysik, der Ge-
netik und der Selektion erzielt.
3. Russland war und bleibt ein demokratisches und friedliebenes Land, deshalb ist
die Auβenpolitik Russlands auf die Erhaltung des Friedens und Zusammenarbeit mit
allen Völkern der Welt gerichtet.
4. Man hat hier ein groβes Kombinat gebaut, und diese Stadt wurde zu einem Indust-
riezentrum.
5. Der Winter im Norden ist länger und kälter als bei uns, und mehr als 2 Monate
dauert die Polarnacht, trotzdem geht das Leben hier auch im Winter ganz normal vor
sich.
Übung 2. Übersetzen Sie folgende Sätze ins Russische. Beachten Sie den
Gebrauch der mehrteiligen Konjunktionen.
1. Die Exkursion der Studenten findet weder heute noch morgen statt.
2. Pablo Picasso war nicht nur der fruchtbarste Maler, sondern auch der bekannteste
Bildhauer.
3. Im Urlaub fährt meine Freundin entweder ins Gebirge oder verbringt sie ihre Frei-
zeit am Schwarzen Meer.
4. Der Sprachunterricht ist bald im Studienraum, bald im Sprachlabor.
5. Unsere Heimat befindet sich sowohl in Europa, als auch in Asien.
6. Die Bibliothek der Universität hat nicht nur russische Bücher und Zeitschriften,
sondern auch ausländische.
7. Morgen gehen wir entweder in die Ermitage oder ins Russische Museum, denn
mein Freund kennt weder Ermitage noch das Russische Museum.
Übung 3. Lesen Sie den Text “Wer ist es?” und finden Sie Sätze mit den mehr-
teiligen Konjunktionen.
Wer ist es?

Er wurde am Weiβen Meer im Norden Russlands nicht weit von Archangelsk


als Sohn eines Bauern geboren. Mit 19 Jahren hat er gegen den Willen seines Vaters
das Heimatdorf verlassen und ging nach Moskau. Hier studierte er an der Slawisch –
Griechisch – Lateinischen Akademie. Später, in den Jahren 1736-1741 studierte er in
Deutschland nicht nur Chemie, sondern auch Bergbauwissenschaft in den Städten
Marburg und Freiburg.
Ihm gehören viele Entdeckungen sowohl in der Physik, Chemie, Astronomie,
als auch in Geologie und Geographie. Er formulierte nicht nur “das Gesetz von der
Erhaltung von Materie und Bewegung”, sondern auch beschrieb den Aufbau der Er-
de. Er schuf viele optische Geräte und entdeckte die Atmosphäre auf dem Planeten
Venus. Er war nicht nur auf dem Gebiet der Naturwissenschaften tätig, sondern auch
hat viel an der russischen Literatur gearbeitet und schrieb eine Grammatik der russi-
schen Sprache.
30

Im Jahre 1755 gründete er die erste russische Universität in Moskau. Sie hatte
für die Entwicklung einer nationalen Kultur eine kolossale Bedeutung. Heute trägt sie
seinen Namen.
Übung 4. Beantworten Sie die Fragen zum Text „Wer ist das?“
1. Wo wurde dieser Mann geboren?
2. Wo studierte er?
3. Welche Entdeckungen hat er gemacht?
4. Was hat er im Jahre 1755 gegründet?
5. Wie hieß dieser Mann?

LEKTION 14

Thema: Unsere Heimat

Grammatik: Wiederholung: Das Verb “wissen”. Satzgefüge: Objektsätze, Attributsätze.


Text: Wussten Sie schon, dass….
Übung 1. Übersetzen Sie folgende Sätze ins Russische. Beachten Sie die Wort-
folge.
1. Ich wusste nicht, dass er 2 Jahre im Ural als Bauarbeiter gearbeitet hat.
2. Der Professor fragte mich, ob ich seine Vorlesungen gelesen habe.
3. Das Gebiet, wo ich lebe, liegt im Westen unseres Landes.
4. Die Studenten fragen, wann und wo sie das Geodesiepraktikum haben werden.
5. Er weiβ nicht, ob er in diesem Monat nach Russland kommen wird.
6. Man sagt, dass es schon lange Zeit keine neue Fachliteratur in unserer Bibliothek
gibt.
7. Alle wissen, dass sich unser Land in Europa und Asien befindet.
8. Es ist bekannt, dass man Petersburg oft „das Venedig des Nordens“ nennt, denn es
gibt dort viele Flüsse und Kanäle.
Übung 2. Ergänzen Sie folgende Sätze nach dem Muster. Beachten Sie die
Wortfolge. Übersetzen Sie die Sätze ins Russische:
Muster: Man interessiert sich, ob….. (Du hast deine Forschungsarbeit beendet). Man interessiert
sich, ob du deine Forschungsarbeit beendet hast.
1. Die Studenten fragten den Lektor, wann und wo …. (sie werden die Prüfung in
der Geographie haben).
2. Man sagt, dass …. (er muss in diesem Jahr im Fernen Osten arbeiten).
3. Der Chef fragt, ob ….(ich war im Ausland).
4. Petra schreibt uns, dass …. (sie hat im Sommer in der Schweiz gearbeitet).
5. Es ist bekannt, dass…. (die Donau fließt durch viele Länder).
6. Jeder weiß, dass …. (Lomonossow hat die erste russische Universität gegründet).
31

Übung 3. Übersetzen Sie folgende Sätze ins Russische. Beachten Sie den
Gebrauch der Relativpronomen.
1. Das Thema, das wir heute besprechen werden, ist sehr wichtig.
2. In Russland, das in Europa und Asien liegt, leben mehr als 100 nationale Minder-
heiten.
3. Unsere Heimat, die sich von Westen nach Osten über 9.000 km erstreckt, hat 11
Zeitzone.
4. Unsere Heimat, die an Bodenschätzen und Energieressourcen reich ist, verfügt
auch über die schönste Natur.
5. Der größte Fluss, der in Ostsibirien von Süden nach Norden fließt, ist Lena.
6. Sankt Petersburg hat seinen Namen vom Heiligen Petrus, der der Schutzpatron
von Peter I. war.
7. Heute besuchen wir das Katharinenschloss, das in Zarskoje Selo liegt.
Übung 4.
a) bilden Sie Superlativ von folgenden Adjektiven: groß, lang, breit, hoch, tief;
b) lesen Sie und übersetzen Sie folgende Information.

Wussten Sie schon, dass…

Bis zum Jahr 1980 hielt man, dass die Stadt New Jork die größte Stadt der Welt
ist. Dann folgten London, Tokio, Paris. Ende 1980 erklärte die Weltpresse, dass To-
kio die gröβte Stadt der Welt ist, und dass sie 12 Millionen Einwohner hat.
Im Jahre 1985 erklärte man, dass Mexiko, das etwa 22 Millionen Einwohner
hat, die gröβte Stadt der Welt ist. Die Soziologen der ganzen Welt waren der Mei-
nung, dass Mexiko bis 2050 etwa Hundert Millionen Einwohner haben wird. Ende
1996 erklärte man, dass die zweitgröβte Stadt San-Paulo, die sich in Brasilien befin-
det. Sie zählt 21,5 Millionen Einwohner.
Der See, der 1620 m tief ist, heiβt der Baikalsee. Das ist der tiefste See in der
Welt. Der Tanganjika-See, der in Afrika liegt, ist der längste Süβwassersee, der 60-
80 km breit und 450 km lang ist. Er ist der zweittiefste See (1435m) nach dem Bai-
kalsee. Der Titikaka-See, der in der Südamerika in den Andenbergen auf der Höhe
3812m liegt, ist der höchste von allen gröβten Hochgebirgsseen der Welt.

c) Ergänzen Sie folgende Sätze und geben Sie den Inhalt auf deutsch wieder.
1. Die gröβte Stadt der Welt ist … . Hier leben … .
2. Die zweitgröβte Stadt ist … . Es liegt ... .
3. Der tiefste See der Welt ist … . Seine Tiefe ist … .
4. Der zweittiefste See der Welt ist … . Er liegt … .
5. Der Titikaka-See liegt ...
32

Übung 7. a) lesen Sie den Text „Arabisches Märchen“ und vergleichen Sie
„nicht“ und „nichts“. Beachten Sie Attributsätze.

Arabisches Märchen

Ein Weiser sagte, dass es vier Arten von Menschen gibt: solche, die etwas
wissen und auch wissen, dass sie etwas wissen. Das sind gebildete Leute (Weiser).
Dann gibt es Menschen, die etwas wissen, doch nicht wissen, dass sie etwas wissen.
Diese Menschen schlafen, man muss sie wecken. Es gibt auch Menschen, die nichts
wissen, jedoch wissen, dass sie nichts wissen. Man muss ihnen helfen! Und es gibt
Menschen, die nichts wissen jedoch auch nicht wissen, dass sie nichts wissen. Das
sind dumme Menschen.
b) bentworten Sie folgende Fragen zum Text:
1. Wie viele Arten von Menschen beschreibt der Weise?
2. Welche Menschen nennt der Weise als gebildete Leute?
3. Welche Menschen gehören zur 2. Art?
4. Welche Menschen brauchen Hilfe?
5. Welche Menschen nennt der Weise als Dummköpfe?

LEKTION 15

Thema: Unsere Heimat

Grammatik: Attributsätze (Fortsetzung).


Text: Wussten Sie, dass…
Übung 1. Übersetzen Sie folgende Sätze ins Russische:
1. In diesem Haus wohnt mein Freund, mit dem wir zusammen gearbeitet haben.
2. Hier arbeiten 2 Ingenieure, mit denen wir zusammen studiert haben.
3. Die Universität hat ein groβes Territorium, auf dem sich 6 Lehrgebäude befinden.
4. Zu jeder Vorlesung gibt es in unserer Bauuniversität Seminare, in denen wir fast
alle Themen besprechen.
5. Der Mensch muss die Gesetze beherrschen, nach denen sich Natur und Gesell-
schaft entwickeln.
6. Er erzählte uns von der Entdeckung, von der man heute in den Zeitungen viel
schreibt.
7. Viele Jahrhunderte war die Wolga die wichtigste russische Wasserstraβe, mit der
viele historische Namen und Ereignisse verbunden sind.
8) Mein deutscher Freund, dem ich so oft geschrieben habe, kommt bald nach Mos-
kau.
33

Übung 2. Übersetzen Sie folgende Sätze ins Russische:


1. Die Russische Föderation, deren Fläche mehr als 17 Millionen Quadratkm. be-
trägt, ist eines der gröβten Länder der Welt.
2. Russland, dessen Einwohnerzahl über 147 Millionen beträgt, ist ein multinationa-
les Land, wo nicht nur Russen, sondern auch Tataren, Weiβrussen, Ukrainer u.a. le-
ben.
3. Die Wolga, deren Länge 3.500km lang ist, gehört zu den gröβten Flüssen in Euro-
pa.
4. Die Regierung des Landes, deren Auβenpolitik auf die Erhaltung des Friedens und
der Zusammenarbeit mit allen Völkern der Welt gerichtet ist, setzt sich für politisch-
demokratische Reformen und die Verbesserung der sozialen und ökonomischen Situ-
ation im Lande ein.
5. Der Sommergarten, dessen Fläche heute 11 ha beträgt, war früher bedeutend
größer.
6. Die Admiralität, deren Spitze man von weiten sehen kann, ist der architektonische
Mittelpunkt der Stadt.
7. Dieses Museum, dessen Schätze weltbekannt sind, besuchen viele Touristen.
Übung 3. Lesen Sie folgende Information und übersetzen Sie sie.

Wussten Sie schon, dass…

der höchste Berg der Welt, der 8848 hoch ist, heiβt Tschomolungma.
Der höchste Wasserfall der Welt, dessen Höhe 1054m ist, heiβt Anchel im
Fluss Tschurum in Venezuela. Der zweitgröβte Wasserfall, der im Fluss Tugela in
Südafrika liegt, ist 933 m hoch. Der wasserreichste Wasserfall in der Welt ist der Ni-
agarawaserfall, der sich in den USA befindet. Er ist 51m hoch und 1100 m breit. Der
Wasserfall Viktoria, dessen Höhe 120 m beträgt, liegt im Fluss Sambesi in Afrika.
Seine Breite beträgt 1800 m.
1971 stellten die Wissenschaftler fest, dass Nil der längste Fluss ist. Seine Län-
ge beträgt 6670km. Den zweitlängsten Fluss der Welt nennte man Amazonas, der
6480 km lang war. Doch Ende 1996 beendete die letzte Weltexpedition ihre wissen-
schaftliche Arbeit, in der man den richtigen Ursprung des Flusses Amazonas be-
stimmte. Diese Expedition, deren Teilnehmer aus Polen, Russland und Italien kamen
und denen 2 Indianer halfen, bewies, dass als richtiger Ursprung des Amazonas der
unterirdische Bergbach Apotscheto ist, der sich 100 km weit von dem berühmten
Hochgebirgssee Titi-Kaka befindet. Die Länge dieses Bergbachs bis Amazonas Ur-
sprung ist fast 300 km. Ende Januar 1997 veröffentlichte man, dass Amazonas nicht
nur der wasserreichste, sondern auch der längste Fluss in der Welt ist. Seine Länge ist
in Wirklichkeit 6780 km.Der Fluss Mississippi, dessen Länge nur 6420 km beträgt,
ist nur als drittlängste Fluss der Welt.
34

Übung 4. Ergänzen Sie folgende Sätze und geben Sie den Inhalt des Textes
wieder.
1. Der höchste Wasserfall der Welt ist … . Er ist … hoch. Er befindet sich … .
2. Der zweitgröβte Wasserfall heiβt … . Seine Höhe beträgt … . Er befindet sich … .
3. Der wasserreichste Wasserfall heiβt… . Seine Höhe ist… . Seine Breite beträgt … .
4. Der höchste Berg der Welt ist … . Er ist … hoch.
5. Der längste und wasserreichste Fluss der Welt ist … . Seine Länge ist … . Sie be-
findet sich …
Übung 5. Lesen Sie folgende Information, stellen Sie 4-5 Fragen zum Text und
erzählen Sie ihn nach.
In unserem Land gibt es viele Flüsse. Die größten Flüsse im europäischen Teil des
Landes sind der Dnepr, der Don und die Wolga. Die Wolga ist der größte Fluss Eu-
ropas, ihre Länge beträgt etwa 3700 km. Die größten Flüsse Sibiriens fließen von Sü-
den nach Norden. Das sind der Jenissej, der Ob und die Lena. Die Lena ist 4400 km
lang. Der Ob ist 3650 km lang. Der längste Fluss Sibiriens ist der Jenissej, seine Län-
ge beträgt 5940 km . Die großen Flüsse, die Wasserkraftwerke haben und auch wich-
tige Wasserwege sind, spielen eine große Rolle im Leben des Landes.

LEKTION 16

Thema: Unsere Heimat

Grammatik: Kausalsatz; Vieldeutigkeit des Wortes „da“


Text: Heimat
Übung 1. Verbinden Sie 2 Sätze mit den Kausalkonjunktionen „da“ und
„weil“.
Muster: Das Buch war zu teuer. Ich habe es nicht gekauft.
Ich habe das Buch nicht gekauft, weil es zu teuer war. Da das Buch zu teuer war, habe ich es nicht
gekauft.
1. Er spricht gut deutsch. Er hat einige Jahre in Deutschland gelebt.
2. Der Student sprach sehr leise. Der Lehrer hat nichts vestanden.
3. Die Russische Föderation ist eines der größten Länder der Welt. Die Fläche des
Landes beträgt 17075400 Quadratkm.
Übung 2. Beachten Sie den Gebrauch des Wortes „da“ und übersetzen Sie
die Sätze.

1. Da er in diesem Land nicht gewesen war, wollte er es besuchen.


2. Da kann er viel Interessantes sehen.
3. Da die Menschen über das Leben in anderen Ländern wissen wollen, werden wir
die Fragen des Wohnungsbaus besprechen.
35

4. Da die kleinen Städte und Dörfer ein gutes Klima für Heimatgefühl und –liebe
machen können, wohnen dort viele Ausländer gern.
5. Da kann man sich besser erholen.
6. Da wohnen meine Eltern und Freunde.
7. Da, wo ich geboren bin, fühle ich mich wohl.
Übung 3. Machen Sie eine schriftliche Übersetzung des Teztes „Heimat“
.
Heimat

1. Es geht hier um die Meinung der deutschen Jugendlichen zwischen 18 und


24 Jahren alt über ihre Heimat. Was denkt die deutsche Generation über ihre Hei-
mat?
„Da, wo ich mich wohl fühle , geborgen und verstanden,da, wo ich aufgewach-
sen bin.“ So allgemein umschreiben ihre Heimat die meisten Jugendlichen. „Heimat
ist kein Territorium, eher ein Gefühl,“ sagen die anderen. „Vielleicht das Haus oder
die Stadt, in der ich lebe, weil hier meine Freunde sind,“ sagen die dritten. Fast nie-
mand nennt „Deutschland“. Warum können wir Heimat nicht so bestimmen wie unse-
re Eltern und Großeltern konnten? Warum assoziiert sich Heimat weder das Bran-
denburger Tor noch der Rhein?
2. Wir sind in Neubauviertel groß geworden, mit Cola, Corn-flakes, Michael
Jackson und „Sesamstraße“ Wir wollten nicht mehr Polizist oder Prinzessin werden,
sondern Filmstar oder Ölmilliardär.Wir sind mit 7 schon auf Mallorca gewesen und
haben die Familie im Stockwerk über uns nicht gekannt. Wir konnten mit 12 schon
Englisch und verstanden Omas Dialekt nicht mehr. Wir lernten von vielen Kulturen
und kennen die eigene am wenigstens. Wir arbeiten mehr mit Computern und Ma-
schinen als mit Menschen.
3. Heimat assoziiert sich mit Geborgenheit. Das meinen fast alle Jugendlichen,
mit denen wir gesprochen haben. Aber: Die Anonymität der Städte, die Hektik, der
Egoismus lassen für Gemeinschaft nicht viel Platz. Die Kirchen sind nur am Heilig-
abend voll. Straßenfeste können die dörfliche Wärme nicht ersetzen. Ohne die Ver-
bundenheit mit Ort und Menschen kann auch kein Heimatgefühl entstehen. Deshalb
ist für uns besonders wichtig der begrenzte Raum der Wohnung, des Zimmers sowie
der engste Kreis von Freunden und Verwandten. Was für unsere Eltern noch unvor-
stellbar war, ist für uns Realität. Heimat ist verschiebbar. Da wir Kindheitserlebnisse
nicht mehr an Orte sondern an Menschen knüpfen, können wir Heimat quasi in den
Umzugskarton packen und am neuen Wohnort herausholen, sei es Berlin oder Tokio.
Da Englisch allgegenwärtig ist , und Dialekte kann man selten hören, ist Deutsch als
Bindeglied zu Nebensache geworden. Ist das aber noch Heimat?
4. So unsicher, wie Deutschlands Jugend bestimmt, was Heimat ist, so sicher
kann sie sagen, was nicht: das Vaterland. Vaterland (oder Geburtsland, was für uns
besser klingt, weil „Vaterland“ den faschistischen Beigeschmack noch lange nicht
36

verloren hat), das ist Deutschland. Nur, weil man hier geboren ist: „ Heimat muss
nicht unbedingt im Geburtsland liegen. Vaterland ist negativ, Heimat positiv.“ „Va-
terland ist ein konkreter Ort, Heimat eher ein Gefühl.“ Sicherlich, uns geht es viel
besser als den Generationen vor uns. Wir können reisen, wohin wir wollen, wohnen,
wo es uns passt. Wir brauchen nur auf einen Knopf zu drücken, und wir können zwi-
schen Spielfilm, Talk-Show, Quiz und Nachrichtungen wählen. Wir können aussehen
wie wir möchten, tragen, was uns gefällt. Wir leben leichter, bequemer und länger als
unsere Großeltern. Wir können vieles haben, was man kaufen kann. Nur Heimat
nicht.

Sich fühlen wohl – хорошо, комфортно себя чувствовать,


geborgen (Part.II )- bergen – защищенный,
verstanden (Part.II) – verstehen - понятый,
aufgewachsen(Part.II) – aufwachsen – вырос,
das Brandenburger Tor – Бранденбургские ворота,
Corn flakes- кукурузные хлопья,
Mallorca – остров Майорка (Испания),
die Oma= die Großmutte,r,
die Geborgenheit – защищенность, безопасность,
die Hektik – лихорадочность, спешка,
die Gemeinschaft – общество (друзья),
der Heiligabend – рождественский сочельник,
die Verbundenheit – связь, зависимость,
der begrenzte Raum – ограниченное пространство,
unvorstellbar – трудно себе представить,
verschiebbar – передвижной, может перемещаться,
quasi – так сказать, чуть ли не, в некотором роде,
sei es – будь то,
allgegewärtig – вездесущ,
das Bindeglied – связующее звено,
die Nebensache – второстепенное дело, мелочь,
der Beigeschmack – привкус,
…uns geht es viel besser... – нам намного лучше,
wir brauchen nur auf einen Knopf zu drücken – стоит нам только нажать на кноп-
ку,
Talk-Show – ток-шоу,
das Quiz – викторина, развлекательная передача по ТВ,
möchten (Konj. Prät.) – mögen – любить, желать.
37

Übung 4. lesen Sie folgende Aussagen der Deutschen über ihre Heimat und
nennen Sie die Wörter, die sich mit dem Begriff „Heimat“ assoziieren lassen.

Was ist Heimat? Wo ist Heimat?


A: Die Heimat, das ist ein bestimmtes Land, wo ein Mensch sich nicht wie ein Frem-
der fühlt. Meistens ist es das Land, wo die Leute geboren sind, aber das ist keine
Regel.
B: Die Heimat kann auch ein Land sein, wo die Leute nicht geboren sind, aber gelebt
haben und wo sie gute Erfahrungen gemacht haben. Das bedeutet: sie hatten z.B.
eine glückliche Kindheit, sie haben viele Freunde aus der Schulzeit und sie kön-
nen arbeiten und Geld verdienen.
C: In der Heimat kann man die anderen Leute besser verstehen, man kennt ihre Spra-
che und Mentalität. Wichtig ist auch, dass man die Literatur, Kultur und Ge-
schichte gut kennt.
D: Die Heimat ist das Land, wo man geboren ist und wo man viele Jahre gelebt hat.
In der Ukraine sind meine Freunde, viele Verwandte und meine Mutter. In diesem
Moment denke ich, dass die Ukraine meine Heimat ist, aber nach 10 Jahren ist
vielleicht Russland oder Deutschland meine Heimat.

LEKTION 17

Thema: Moskau

Grammatik: Kausalsatz, Temporalsatz;


Vieldeutigkeit: „als“, „während“, „bis“, „seit“ („seitdem“).
Wortbildung: Verben mit den Präfixen: „be-“, „um-“.
Text: Moskau.
Übung 1.Bilden Sie Verben mit dem Präfix „be-". Übersetzen Sie sie ins Russi-
sche. Bilden Sie Substantive mit Suffix „-ung“.
Muster: sprechen – besprechen – die Besprechung
Arbeiten, dienen, festigen, grenzen, zeichnen, freien.
Übung 2. Bilden Sie Verben mit dem Präfix „um-“. Übersetzen Sie sie ins
Russische.
Legen, bauen, steigen, schreiben, stellen.
Übung 3. Lesen Sie den Text „ Moskau“(I) und finden Sie im Text das Verb
mit dem Präfix „be-“ und das Wort mit dem Präfix „um-“.
38

Moskau

Moskau präsentiert sich voller Kontraste in seinem Alltag, in seiner Architek-


tur, in der Politik. Das ist die Stadt , die man nicht mit Worten beschreiben kann: mo-
derne Wohnkomplexe und kleine russisch-orthodoxe Kirchen , die enge und kurze
Straße „Arbat“ und die breiten Straßen, die für europäische Verhältnisse nicht ty-
pisch sind.
Jeder, der an Moskau zurückdenkt, erinnert sich an den Roten Platz und den
Kreml.
Der Zentralplatz Moskaus und Russlands übersetzt man ins Deutsche mit „Ro-
ter Platz“. Das ist falsch, weil im Altrussischen „krasnaja“ sowohl „schön“ als auch
„rot“ bedeutet, da rot als schöne Farbe galt. So findet man in alten Reiseführern die
deutsche Bezeichnung „Schöner Platz“. Erst nach der Oktoberrevolution setzte sich
die Bezeichnung „Roter Platz“ durch, weil die rote Farbe als Symbol der Revolution
und der Partei galt. Da man in Russland viele Straßen und Plätze umbenannt hatte,
sollten sich die Deutschen nicht mehr zieren und den Großen Zentralplatz
(400x150m) mit „Schöner Platz“ übersetzen.

russisch-orthodoxe Kirchen – русские провославные церкви,


europäische Verhältnisse – европейские масштабы,
der Reiseführer – путеводитель,
sich präsentieren – представляться,
zurückdenken an(Akk.) – обращаться в мыслях к,
sich erinnern an (Akk.) – вспоминать,
galt als (Imperf.) – gelten - считаться,
sich durchsetzen – добиться признания, пробить себе дорогу,
sich zieren – церемониться.
Übung 4:. a) geben Sie russische Äquivalente zu folgenden deutschen Wörtern
und Wortgruppen:
Die Bevölkerung, ein wichtiges Wirtschaftszentrum, Westen und Osten, der Wissen-
schaftler, richtige Lösung, das Landshaus;
b) merken Sie sich folgende Synonyme: der Brand = das Feuer
benutzen = gebrauchen = errichten = bauen;
c) übersetzen Sie folgende Verben und nennen Sie ihre 3 Grundformen:
einziehen, verlassen, zerstören, machen, vorbereiten, lesen, benutzen, errichten, sich
entwickeln, arbeiten, finden, besuchen, haben, wohnen.
Übung 5. Übersetzen Sie folgende Temporalsätze.
1. Nachdem Napoleon in Moskau eingezogen war, verließ die Bevölkerung die Stadt,
weil viele Häuser durch Brand zerstört wurden.
2. Während die erste Gruppe ihre Laborarbeit machte, bereitete der Laborant die Ap-
paratur für die nächste Gruppe vor.
39

3. Wenn er deutsche Zeitungen liest, benutzt er kein Wörterbuch.


4. Als im 18. Jahrhundert Peter 1. (der Erste) eine neue Stadt am Ufer der Newa er-
richtete, entwickelte sich Moskau als wichtiges Wirtschaftszentrum zwischen Wes-
ten und Osten.
5. Der Wissenschaftler arbeitete an diesem Problem, bis er die richtige Lösung fand.
6. Bevor die Delegation die Stadt Sankt Petersburg verließ, besuchte sie die Staatli-
che Ermitage.
7. Seitdem wir das Landshaus haben, wohnen wir dort im Sommer.
Übung 6. Übersetzen Sie folgende Sätze. Erklären Sie den Gebrauch der Wörter
„als“, „während“, „bis“, „seit“.
1. Die neue Ausstellung war interessanter als die alte.
2. Als ich in Smolensk lebte, arbeitete ich in einem Baubetrieb.
3. Als Finale des schönen Ensembles erhebt sich die Basilius-Kathedrale, die mehr
als 4 Jahrhunderte den Zentralplatz Moskaus schmückt.
4. Während der Regierung Peters 1. (des Ersten) wurde Moskau zum Zentrum der In-
dustrie und des Handels zwischen Westen und Osten.
5. Während wir uns mit der Übersetzung des Textes beschäftigten, bereitete sich die-
ser Student auf das Seminar vor.
6. Max bleibt in Moskau, bis seine Eltern kommen.
7. Du darfst das Buch bis Morgen mitnehmen.
8. Seit September werde ich als Chefsekretärin arbeiten.
9. Seitdem der Wissenschaftler diese Forschungsarbeit begonnen hatte, machte er ei-
nige wichtige Entdeckungen.

LEKTION 18

Thema: Moskau

Grammatik: Passiv
Wortbildung: Adjektive mit den Suffixen „-los“, „-arm“, „-reich“
Text: Moskau (II)
Übung 1. Vergleichen Sie die Bildung der Zeitformen in Aktiv und Passiv und
übersetzen Sie die Sätze ins Russische.

Aktiv Passiv
1. Der Architekt projektiert das neue Das neue Theatergebäude wird vom
Theatergebäude. Architekten projektiert.

2. Die Bauarbeiter gestalteten den Der Platz wurde von den Bauarbeitern
Platz um. umgestaltet.
40

3. Die Moskauer Universität hat man Die Moskauer Universität ist im Jahre
im Jahre 1755 gebaut. 1755 gebaut worden.

4. Der russische Fürst Juri Dolgorukij Der Moskauer Kreml war vom russi-
hatte den Moskauer Kreml schen Fürsten Juri Dolgorukij
gegründet. gegründet worden.

5. In der nächsten Zukunft wird man In der nächsten Zukunft werden neue
neue U-Bahnstationen bauen. U-Bahnstationen gebaut werden.

Übung 2. Setzen Sie das Verb in alle Zeitformen von Passiv.


Das neue Wohnhaus wird im Stadtzentrum errichtet.
Übung 3. Lesen Sie folgende Sätze und bestimmen Sie die Funktion „werden“.
Übersetzen Sie die Sätze ins Russische.
1. Im 15.-16. Jh. wurde Moskau zum Mittelpunkt eines großen Landes.
2. Im 21. Jahrhundert wird die Hauptstadt schöner und reicher.
3. In den nächsten Jahren wird sich das Moskauer Gebiet schnell entwickeln.
4. Alte und enge Straßen werden rekonstruiert werden.
5. Das neue Theatergebäude wird im Zentrum der Stadt errichtet.
Übung 4: a) übersetzen Sie folgende Sätze. Bestimmen Sie die Zeitformen von
Passiv.
1. In der nächsten Zukunft werden moderne Wohnkomplexe gebaut werden.
2. Über unsere Stadt sind viele Bücher geschrieben worden.
3. Im 20. Jahrhundert wurde Moskau umgebaut.
4. Die Stadt war 2 Mal von den Tataren erobert worden.
5. Während der Regierung von Peter 1. (dem Ersten) werden die ersten Schulen
gegründet;
b) bilden Sie diese Sätze nach folgendem Muster um:
Muster: Der Moskauer Kreml wurde mit 20 Türmen gebaut.
- Wissen Sie, dass der Moskauer Kreml mit 20 Türmen gebaut wurde?
- Ja (nein), ich weiß (nicht), dass der Moskauer Kreml mit 20 Türmen gebaut wurde.
1. Über Moskau waren viele Bücher geschrieben worden.
2. Die Stadt ist zwei Mal von Tataren erobert worden.
3. Im 21.Jahrhundert wird Moskau umgebaut.
Übung 5. a) bilden Sie Adjektive von den Substantiven nach folgendem Muster.
Übersetzen Sie ins Russische.
Muster: der Erfolg – erfolglos
Die Kraft, die Arbeit, das Wasser, das Ende, die Form, die Zahl, der Plan;
b) Muster: die Idee - ideenreich
der Erfolg, die Bedeutung, das Wasser, die Initiative, die Zahl.
Übung 6. Setzen Sie folgende Verben ins Passiv. Übersetzen Sie die Sätze ins
Russische.
41

1. Zahllose Sackgassen ….(bilden - Pas. Präs.)


2. Zahlreiche Fabriken ….(errichten - Pas. Fut.)
3. Viele Häuser …..planlos…(bauen - Pas. Perf.)
4. Diese Straße ….nach berühmten Persönlichkeiten…..(benennen - Pas. Plusquam.)
5. Mit dem Wort „Kreml“ …in alten Zeiten das härteste Bauholz….(bezeichnen - Pas.
Präter.)
Übung 7. a) bilden Sie Infinitiv von folgenden Wörtern:
Bezeichnet, gebaut, gewachsen, gegründet, angelegt, eingezogen, zerstört, verändert,
umgebaut, geschaffen, errichtet;
b)welche Kurzform haben die Adjektive in folgenden Wortgruppen:
das härteste,dauerhafteste Bauholz; auf einem freien Platz; die stärksten Bäume; aus
festigen Baustämmen; aus weißem Stein; später aus rotem Ziegel; die kräftigsten, die
zuverlässigsten Kremlmauern; den nächsten Ring.
Übung 8. Lesen Sie den Text „Moskau“ und übersetzen Sie ihn ins Russische.

Moskau (II)

1. Das Wort „Kreml“ stammt von einem alten russischen Ausdruck ab; mit diesem
Ausdruck wurde das härteste, dauerhafteste Bauholz bezeichnet. Die Bäume, die
auf einem freien Platz allen Unbilden des Wetters widerstehen, sind die stärksten.
Aus solchen festigen Baustämmen waren in alten Zeiten von den russischen
Fürsten die Festungen gebaut worden. Nach 2 Jahrhunderten wurden an ihrer Stel-
le Mauern aus weißem Stein und noch später aus rotem Ziegel gewachsen. Der
Name aber blieb – Kreml, Kremlmauern. Die kräftigsten, die zuverlässigsten.
2. Der Moskauer Kreml wurde vom russischen Fürsten Jurij Dolgorukij gegründet.
Die Mauern des Kremls stellen den ersten Stadtring dar. Den nächsten Ring stellt
der lange Wall (9km) und die „Weiße Stadt“ am heutigen Boulevard-Ring dar. En-
de des 16. Jahrhunderts entstand der heutige Sadowoje Kolzo (Gartenring), der
damals als Semljanoi Wall bezeichnet wurde und den vierten Ring bildete. Ende
des 18. Jahrhunderts wurden hier Parks angelegt.
3. Im Jahre 1812 führte der französische Kaiser Napoleon seine Armee gegen Mos-
kau. Nachdem Napoleon in Moskau eingezogen war, verließ die Bevölkerung die
Stadt, weil viele Häuser durch Brand zerstört wurden. Nach dem Brand hat sich
das Aussehen der Stadt verändert. Da man die neuen Häuser planlos baute, bilde-
ten sich zahllose Sackgassen; die Straßen des alten Moskaus waren eng und
schmutzig.
4. Im 19. Jahrhundert wurde Moskau zu einem industriellen Zentrum. Hier wurden
zahlreiche Fabriken errichtet. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde Moskau umge-
baut. Sowohl im Zentrum, als auch in den Vorstädten wurden breite Prospekte ge-
schaffen, neue Parks angelegt, Theater und Stadien errichtet.
42

5. Moskau des 21. Jahrhunderts wird immer schöner, größer und reicher. Der Geist
der heutigen Zeit sehen wir in dem Gemeinschaftsunternehmen mit ausländischen
Firmen, in den Scharen von jungen Leuten, die sich bei der Kirche neue Ideale er-
hoffen.
allen Unbilden des Wetters widerstehen – выдерживать ненастья, капризы приро-
ды,
an ihrer Stelle – на их месте,
die Mauer – стена, каменная кладка,
der Ziegel – кирпич,
der Brand – пожар,
das Aussehen – облик, внешний вид,
die Sackgasse – тупик,
das Gemeinschaftsunternehmen – совместное преприятие,
die Schar - толпа.
Übung 9. Beantworten Sie folgende Fragen zum Text „Moskau“ (II) und geben
Sie den Inhalt des Textes auf deutsch wieder.

1. Von welchem Ausdruck stammt das Wort „Kreml“ ab ?


2. Welche Bäume wurden als die stärksten bezeichnet?
3. Was war aus solchen festigen Baustämmen gebaut worden?
4. Welche Mauern wurden nach zwei Jahrhunderten gewachsen?
5. Was bedeutet der Name „Kremlmauern“?
6. Wer hat der Moskauer Kreml gegründet?
7. Wie viele Ringe hat die Stadt?
8. Warum bildeten sich in Moskau zahllose Sackgassen?
9. Wie waren die Straßen des alten Moskaus?
10. Wie entwickelte sich Moskau im 19. Und 20. Jh.?
11. Wie sieht Moskau des 21. Jahrhunderts aus?
Übung 10. Lesen Sie den Text ohne Wörterbuch und sagen Sie: Welche Stadt
ist gemeint?

Diese Stadt ist die zweitgrößte Stadt des Landes und eine der größten Städte
der Welt. Sie ist relativ jung, aber sie hat eine große Rolle in der Geschichte des Lan-
des gespielt. Da gibt es viele historische Denkmäler. Die Architektur der Stadt ist
sehr interessant und schön. Man nennt sie das „Venedig des Nordens“, weil es da vie-
le Kanäle gibt. Die Stadt liegt an einem Fluss und die Hauptstraße trägt den Namen
des Flusses. Diese Stadt wurde viermal umbenannt.
43

ОГЛАВЛЕНИЕ

Введение……………………………………………………………………………3
Lektion 1……………………………………………………………………………4
Lektion 2……………………………………………………………………………6
Lektion 3……………………………………………………………………………9
Lektion 4……………………………………………………………………………11
Lektion 5……………………………………………………………………………13
Lektion 6……………………………………………………………………………14
Lektion 7……………………………………………………………………………17
Lektion 8……………………………………………………………………………19
Lektion 9……………………………………………………………………………22
Lektion 10…………………………………………………………………..............23
Lektion 11…………………………………………………………………..............25
Lektion 12…………………………………………………………………..............26
Lektion 13…………………………………………………………………………..28
Lektion 14…………………………………………………………………………..30
Lektion 15…………………………………………………………………………..32
Lektion 16…………………………………………………………………………..34
Lektion 17…………………………………………………………………………..37
Lektion 18…………………………………………………………………………..39
44

МЕТОДИЧЕСКАЯ РАЗРАБОТКА

по обучению чтению и развитию навыков устной речи для студентов 1-го курса
всех специальностей ВГАСУ (немецкий язык)

Составитель: ст. преп. Инна Александровна Слепых

Редактор Бетина Е.В.

Подписано в печать 09.06.06. Формат 60x84 1/16. Уч. – изд.л. 2,8.


Усл. – печ.л. 2,9. Бумага писчая. Тираж 260 экз. Заказ №______
__________________________________________________________________
Отпечатано: отдел оперативной полиграфии Воронежского государствен-
ного архитектурно-строительного университета
394006 Воронеж, ул. 20-летия Октября, 84

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