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МИНИСТЕРСТВО ЗДРАВООХРАНЕНИЯ РЕСПУБЛИКИ БЕЛАРУСЬ

БЕЛОРУССКИЙ ГОСУДАРСТВЕННЫЙ МЕДИЦИНСКИЙ УНИВЕРСИТЕТ


КАФЕДРА ИНОСТРАННЫХ ЯЗЫКОВ

Н. К. МОЛОШ

ПРОФЕССИОНАЛЬНЫЙ НЕМЕЦКИЙ
ДЛЯ СПЕЦИАЛЬНОСТИ «ФАРМАЦИЯ»
DEUTSCH IM BERUF
FÜR DAS FACH “PHARMAZIE”
Учебно-методическое пособие

Минск БГМУ 2019


УДК 811.112(075.8)
ББК 81.2Нем-923
М75

Рекомендовано Научно-методическим советом университета в качестве


учебно-методического пособия 21.06.2019 г., протокол № 10

Р е ц е н з е н т ы: канд. филол. наук, доц. каф. иностранных языков Белорусского


государственного аграрного технического университета Л. И. Копань; каф. латинского
языка Белорусского государственного медицинского университета

Молош, Н. К.
М75 Профессиональный немецкий для специальности «Фармация» = Deutsch im Beruf
für das Fach “Pharmazie” : учебно-методическое пособие / Н. К. Молош. – Минск :
БГМУ, 2019. – 92 с.
ISBN 978-985-21-0393-0.
Издание представляет собой профессионально ориентированное учебно-методическое пособие по
немецкому языку для специалистов фармацевтического профиля. Включает четыре темы: «Сердеч-
но-сосудистая система. Строение. Заболевания. Лекарственные средства», «Органы дыхательной
системы. Заболевания. Медикаменты», «Пищеварительная система. Заболевания. Обследование.
Назначение лекарств», «Химическая лаборатория. Оборудование. Инструкция по безопасности».
Предназначено для студентов 1–2-го курсов фармацевтического факультета, магистрантов и соис-
кателей.

УДК 811.112(075.8)
ББК 81.2Нем-923

ISBN 978-985-21-0393-0 © Молош Н. К., 2019


© УО «Белорусский государственный
медицинский университет», 2019

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INHALTSVERZEICHNIS

LEKTION 1. Herz und Kreislauf. Erkrankungen. Medikamente......................... 4


Teil A. Herz und Kreislauf.................................................................................... 5
Teil B. Erkrankungen des Herz- und Kreislaufsystems. Medikamente ............... 16
Teil C. Unterstützung für Herz und Kreislauf ...................................................... 24
Wortbildung: Komposita
Grammatik: Substantive mit “ung“
Haben, sein + zu + Infinitiv sich lassen + Infinitiv
Partizip I in Funktion “Attribut” (Wiederholung), erweiterte Attribute
mit Partizip I

LEKTION 2. Atmungssystem. Erkrankungen. Medikamente ............................. 28


Teil A. Organe der Atemwege. Funktionen.......................................................... 29
Teil B. Erkrankungen des Atmungssystems ......................................................... 36
Teil C. Medikamente für die Atemwege .............................................................. 42
Wortbildung: Adjektive mit Suffixen “lich“, “ig“, “isch“
Grammatik: Partizip II in Attributfunktion, erweiterte Attribute mit Partizip II
Genitiv, Deklination der Nomen (Wiederholung)
“n“-Deklination (schwache Deklination)

LEKTION 3. Verdauungssystem. Erkrankungen. Medikamente ......................... 51


Teil A. Weg der Verdauung .................................................................................. 52
Teil B. Erkrankungen des Verdauungssystems .................................................... 59
Teil C. Untersuchung des Magen- und Darmtraktes. Verordnung von
Medikamenten ....................................................................................................... 65
Wortbildung: Nominalisierungen, Suffixe “los“, “bar“, “ig“ oder “lich“
Grammatik: Nebensätze mit “sodass …“, “so …, dass …“, “ohne dass …“
Präteritum Passiv, Perfekt Passiv
Konstruktionen scheinen, pflegen, suchen + zu + Infinitiv;
brauchen + nicht/ kein/nur + zu + Infinitiv

LEKTION 4. Chemielabor.................................................................................... 75
Teil A. Einblick in das Apothekenlabor ............................................................... 76
Teil B. Chemielabor .............................................................................................. 83
Teil C. Sicherheitsunterweisung im Labor ........................................................... 87
Wortbildung: Adjektive mit Suffixen “reich“, “frei“
Wortfamilie
Grammatik: Negation (Satznegation, Teilnegation, Negationswörter)
Umformungen
3
LEKTION 1
HERZ UND KREISLAUF. ERKRANKUNGEN. MEDIKAMENTE

LERNWORTSCHATZ

Nomen
1. die Atemnot, Sg. — одышка
2. das Auszugsmittel — экстракт
3. das Bedürfnis, se — необходимость, потребность, надобность
4. die Belastung, en — нагрузка
5. die Blutader, n — вена
6. der Blutgerinnsel — сгусток крови
7. der Blutkreislauf, die Blutkreisläufe — кровообращение, кровоток
8. das Blutplättchen — тромбоцит
9. der Botenstoff, e — медиатор, нейромедиатор
10. der Energie- und Sauerstoffbedarf — потребность в энергии и кислороде
11. die Faust, -¨e — кулак
12. die Hälfte, n — половина
13. der Herzbeutel — околосердечная сумка, перикард
14. das Herz- und Kreislaufmedikament, e — препарат для сердечно-сосу-
дистой системы
15. das Hohlorgan, e — полый орган
16. die Kammer, n — желудочек, палата
17. die Klappe, n — клапан
18. die Linderung — смягчение, облегчение
19. der Messerstich, e — удар ножом, ножевая рана
20. der Muskel — мышца, мускул;
der Herzmuskel — сердечная мышца
21. der Pfropf, die Pfröpfe — тромб; пробка
22. der Sauerstoff — кислород
23. der Schlaganfall, die Schlaganfälle — инсульт
24. die Schlagfrequenz, en — частота биений
25. die Todesursache, n — причина смерти
26. der Trombozytenaggregationshemmer — ингибитор агрегации тромбоцитов
27. die Verkalkung, en — кальциноз, обызвествление
28. die Verletzung, en — ранение, повреждение
Verben
1. altern — стареть, стариться
2. anreichern — обогащать, насыщать
3. ansaugen — всасывать; впитывать; засасывать
4. sich ansammeln — накапливаться, собираться
5. ausstrahlen — иррадиировать, отдаваться, распространяться
6. erhöhen um + Akk. — возвысить, возвышать, набавлять, повысить
4
7. pumpen — качать, выкачивать
8. verhindern + Akk. — предотвратить, воспрепятствовать
9. versorgen mit + Dat. — снабжать, обеспечивать, содержать
10. verdünnen — разжижать
11. verschließen (o, o) — закрывать, запирать
12. verstopfen — затыкать, закупоривать, засорять (трубу, желудок)
13. vorbeugen + Dat. — предупреждать
Adjektive. Adverbien
1. bohrend — сверлящий
2. erforderlich — необходимый
3. gerinnungshemmend — препятствующий свертыванию
4. sauerstoffreich — богатый, обогащенный, насыщенный кислородом
5. stechend — колющий
6. sämtliche — все (без исключения)
7. unregelmäßig — нерегулярный
8. ununterbrochen — беспрерывно, постоянно
Ausdrücke
in Schwung bringen — пускать в ход что-либо; вливать живую струю;
вдохнуть жизнь

TEIL A
HERZ UND KREISLAUF

LEXIK

Aufgabe 1. Was passt nicht?


 das Herz – die Kammer – der Vorhof – die Lunge – die Klappe
 der Nährstoff – der Sauerstoff – das Kohlendioxyd – das Blut – die Hälfte
 pumpen – anreichern – bohren – schlagen – versorgen – altern
 die Atemnot – der Schlaganfall – der Pfropf – die Todesursache – die Linderung

Aufgabe 2. Ordnen Sie die deutschen Termini den internationalen Begriffen


zu:
die Kammer die Vena
der Vorhof die Aorta
die Lunge der Perikard
die Schlagader das Atrium
der Herzbeutel der Ventrikel
die Blutader der Pulmo

5
Aufgabe 3. Was passt? Mehrere Varianten sind möglich:
mit Sauerstoff anpassen
sich den Bedürfnissen pumpen
um das Dreifache abgeben
aus 2 Hälften versorgen
durch den Körper anreichern
300 Gramm erhöhen
in die rechte Herzkammer bestehen
den Sauerstoff wiegen
weiterleiten

Aufgabe 4. Silbensalat. Finden Sie die Nomen:


-organ Lungen- Energie- Blut- -kreis
-bedarf Vor- -frequenz Sauer- Hohl- -hof
-bedarf -lauf -stoff Schlag- -gefäß

Aufgabe 5. Sortieren Sie die Wörter unten. Manche Wörter passen in beide
Rubriken.
Herz (Bau) Kreislauf

das Blut – der Herzmuskel – der Vorhof – das Blutgefäß – anreichern – die Faust –
wiegen – der Blutkreislauf – der Schlag – abgeben – altern – einteilen –
der Dirigent – die Hälfte – strömen – die Kammer – die Herzscheidewand –
die Lunge – der Herzbeutel – der Transport – das Gewebe – der Sauerstoff –
versorgen

Aufgabe 6. Finden Sie die Wörter mit ähnlicher Bedeutung:


lebenswichtig – versorgen – verhindern – sämtliche – strömen – vorbeugen –
fließen – erhöhen – anreichern – vergrößern – bereichern – steigern – sorgen für –
lebensnotwendig – ständig – alle – ununterbrochen

LESEN

Aufgabe 7. Um welches Organ geht es? Lesen Sie bitte den Einstiegstext und
ergänzen Sie die Lücken.
Es gibt wohl kein anderes Organ im
Körper, um das sich so viele Mythen und
Märchen ranken, wie um das … . Doch am
bekanntesten ist … wohl als das Symbol
der Liebe.
– Warum ist das Herz der Motor unseres
Lebens?
6
Aufgabe 8. Lesen Sie bitte die Überschriften und ordnen Sie sie den
Textteilen zu:
a) Der Herz-Taktgeber des Lebens
b) Der Lungen- und Körperkreislauf
c) Was ist das Herz?
d) Der Aufbau des Herzens
TEXT A
GUTES FÜR HERZ UND KREISLAUF
“Das Herz ist ein kleiner, sehr flexibler Muskel“, sagt Woody Allen in seinem
Film “Manhattan“. Diese einfache Beschreibung ist durchaus zutreffend, denn das
Herz eines erwachsenen Menschen ist etwa so groß wie seine Faust, wiegt
ungefähr 300 Gramm und passt sich in seiner Funktion sehr genau den
körperlichen Bedürfnissen an — vom Tiefschlaf bis zum Hochleistungssport.

Der Herzmuskel ist fleißig. Unermüdlich


pumpt er Blut durch den Körper und versorgt
so Gewebe und Organe mit dem
lebenswichtigen Sauerstoff und anderen
Nährstoffen. In körperlicher Ruhe schlägt das
Herz etwa 70 Mal pro Minute und pumpt
dabei mit jedem Schlag ungefähr 70 Milliliter
Blut in den Körper. Das sind etwa fünf Liter
in jeder Minute, 300 Liter pro Stunde und
7000 Liter Blut am Tag, mit denen das Herz
ununterbrochen den Organismus versorgt.
Bei körperlicher Anstrengung steigt der
Energie- und Sauerstoffbedarf der
Muskulatur und der Organe. Das normale
Herz kann dann seine Schlagfrequenz bis um
das Dreifache erhöhen; das Herz eines Hochleistungssportlers ist sogar noch zu
weiteren Steigerungen fähig.

Das Herz ist ein Hohlorgan. Es befindet sich in der Mitte des Brustkorbs hinter
dem Brustbein. Es ist gemäß seiner Funktion in ein rechtes und ein linkes Herz
einzuteilen. Die in der Herzlängsachse verlaufende Herzscheidewand (Septum)
trennt die linke von der rechten Herzhälfte.
Beide Seiten bestehen jeweils aus zwei Hohlräumen, einem kleineren Vorhof
(Atrium) und einer größeren Kammer (Ventrikel). Der kleinere Vorhof (Atrium)
sammelt das Blut. Die größere Kammer (Ventrikel) saugt das Blut aus dem
Vorhof an und presst es wieder in den Körper- bzw. Lungenkreislauf.

7
Zwischen den Vorhöfen und Herzkammern sowie an den Öffnungen der
Kammern zu den großen Schlagadern befinden sich Herzklappen. Jede Klappe
lässt sich vom Blutstrom nur in eine Richtung aufdrücken. Die Klappen dienen
dazu, dass der Blutfluss immer in der gleichen Richtung verläuft und verhindern
den Rückstrom des Blutes.

Im Vorhof des rechten Herzens kommt das sauerstoffarme Blut aus dem Körper
an und wird dann in die rechte Herzkammer weitergeleitet. Die rechte
Herzkammer pumpt das Blut in die Lunge, wo es mit frischem Sauerstoff aus der
8
Atemluft angereichert wird (Lungenkreislauf). Dieses sauerstoffreiche Blut fließt
dann über den linken Vorhof ins Herz zurück, und der starke Muskel der linken
Herzkammer pumpt das sauerstoffreiche Blut wieder in den Körper, wo sämtliche
Organe über ein sehr komplexes System von Blutgefäßen mit Sauerstoff und
Nährstoffen versorgt werden (Körperkreislauf). Hat das Blut den Sauerstoff
abgegeben, fließt es über die Venen zurück zum rechten Herzen, und der Kreislauf
beginnt aufs Neue.
Der Blutkreislauf sorgt dafür, dass der gesamte
Organismus mit ausreichend Sauerstoff und
Nährstoffen versorgt wird. Dazu hat das Herz jeden
Tag etwa 7000 Liter Blut durch den Körper zu
pumpen. Mit zunehmendem Alter altert leider auch
das Herz- Kreislauf-System. Dieser Prozess lässt sich
mit der richtigen Lebenseinstellung beeinflussen.

Aufgabe 9. Richtig oder falsch? Korrigieren Sie die falschen Sätze:


1) Das Menschenherz ist so groß wie die Faust seines Besitzers.
2) Das Herz pumpt ungefähr 5 Liter Blut pro Stunde.
3) Bei den Sportlern kann das Herz bis 200 Mal in der Minute schlagen.
4) Das Herz besteht aus 2 Vorhöfen und 2 Kammern.
5) Die Klappen fördern den Rückstrom des Blutes.
6) Aus dem linken Vorhof kommt das Blut in die Lunge, wo es mit frischem
Sauerstoff angereichert wird.
7) Zum rechten Herzen fließt das sauerstoffarme Blut.
8) Der Körperkreislauf versorgt mit Sauerstoff und Nährstoffen alle Organe und
Körperteile.
9) Die gesunde Lebensweise verlangsamt die Alterung des Herz-Kreislaufsystems.

LEXIK

Aufgabe 10. Ergänzen Sie den Wortigel:


mit Blut versorgen

Herz
fleißig

ein Hohlorgan

Aufgabe 11. Finden Sie die Verben:


1. pmupne 5. enßielf
2. eiwneg 6. baengeb
3. rosnegver 7. naierchenr
4. enöhhre 8. lenteinie
9
Aufgabe 12. Bilden Sie die Nomen:
bedürfen — der Bedarf, das Bedürfnis
schlafen —
pumpen —
versorgen —
schlagen —
(sich) anstrengen —
steigern —
erhören —
funktionieren —
einteilen —
leiten —
anreichern —
abgeben —
sorgen —

Aufgabe 13. Wählen Sie das passende Verb und schreiben Sie die Sätze:
1. Das Herz (sich anpassen, anreichern) in seiner Funktion sehr genau den
körperlichen Bedürfnissen … .
2. Der Herzmuskel (fließen, pumpen) Blut durch den Körper.
3. Das Herz (versorgen, weiterleiten) den Organismus mit Blut.
4. Die Herzscheidewand (abgeben, einteilen) das Herz in 2 Hälften … .
5. Der Blutkreislauf (pumpen, sorgen) dafür, dass alle Körperteile mit Sauerstoff
versorgt werden.
6. Die Alterung des Herz-Kreislauf-Systems kann man mit der richtigen
Lebenseinstellung (versorgen, beeinflussen).

GRAMMATIK

Aufgabe 14a. Lesen Sie den Satz aus dem 3.Textabschnitt, finden Sie das
Subjekt und markieren Sie das Prädikat:
Es ist gemäß seiner Funktion in ein rechtes und ein linkes Herz einzuteilen.
– Welche Bedeutung hat die Konstruktion “sein + zu + Infinitiv“?
– Übersetzen Sie den Satz ins Russische.
– Ist das Subjekt aktiv?

Aufgabe 14b. Finden Sie im letzten Textabschnitt den Satz mit “haben + zu +
Infinitiv“.
– Markieren Sie das Subjekt und das Prädikat.
– Vergleichen Sie 2 Konstruktionen.
– Übersetzen Sie ins Russische.

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Aufgabe 15. Ergänzen Sie das passende Verb (“haben“ oder “sein“).
1. Frau Kraut, Sie … bitte die Kundin an der Kasse zu bedienen.
2. Die Venena … in den Giftschrank zu stellen.
3. Eine Schlaftablette … vor dem Schlafengehen einzunehmen.
4. Sie … dieser Patientin kein Antibiotikum ohne Rezept zu verkaufen.
5. Herr Krause ist kein Risikopatient. Er … morgen auf die normale Station zu
verlegen.
6. Sie müssen nicht im Bett bleiben, umgekehrt, Sie … aufzustehen, das erste Mal
aber mit Hilfe der Pflegekraft.
7. Wenn ich eine lange Strecke zu laufen …, bekomme ich Herzschmerzen.
8. Die Salbe … bis zur Mittagspause anzufertigen.

Aufgabe 16. Ersetzen Sie Modalverben durch eine passende Konstruktion.


(“haben/sein + zu + Infinitiv“). Manchmal gibt es 2 Varianten.
Beispiel: Wie soll ich dieses Medikament einnehmen? – Wie habe ich dieses
Medikament einzunehmen? Wie ist dieses Medikament einzunehmen?
1. Wann kann ich die Salbe abholen?
2. Was muss ich bei der Einnahme der Tabletten berücksichtigen?
3. Soll ich ein Rezept vom Arzt bringen?
4. Wo können diese Zäpfchen gelagert werden?
5. Wo soll ich bezahlen?
6. In welcher Apotheke kann ich diese Arznei kaufen?
7. In welchem Fall soll die Dosis erhöht werden?

Aufgabe 17. Lesen Sie den letzten Absatz noch einmal und ergänzen Sie den
Satz:
Dieser Prozess … … mit der richtigen Lebenseinstellung beeinflussen.
– Wie verstehen Sie den Satz? Übersetzen Sie ihn ins Russische.
– Ist das Subjekt passiv oder aktiv?
– Warum steht kein “zu“ vor dem Infinitiv?

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Aufgabe 18. Lernen Sie andere Bedeutungen des Verbes “(sich) lassen“.
1. nicht mitnehmen

– Darf ich meinen Koffer hier lassen?


– Ich habe meinen Koffer hier gelassen.

2. nicht selbst machen

Ich lasse mich impfen.


Ich habe mich impfen lassen.

3. (nicht) erlauben

Der Arzt lässt die Patientin alles essen.


Der Arzt hat die Patientin alles essen
lassen.

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4. nicht machen (aufhören)

Er kann das Rauchen nicht lassen.


Er hat das Rauchen nicht gelassen.

5. Der Grund sein

Die vorstehende Operation ließ sie


depressiv werden.
Die vorstehende Operation hat sie
depressiv werden lassen.

6. etwas für jemanden tun

Lass mich die Tabletten verteilen.


Du kannst die Salben anfertigen.

7. kann ... werden

Viele Krankheiten lassen sich heilen.


Viele Krankheiten haben sich heilen
lassen.

13
Aufgabe 19. Welche Bedeutungen hat das Verb “lassen/sich lassen” hier?
1. Der Apotheker lässt den Kunden sprechen, ohne ihn zu unterbrechen.
2. Die Apothekenleiterin lässt die Apothekenhelferin eine Salbe anrühren.
3. Die Grippeinfektion ließ viele Menschen Gesichtsmasken tragen.
4. Lassen Sie doch die Selbstbehandlung mit Antibiotika!
5. Kann ich meine Tabletten im Patientenzimmer lassen?
6. Ich möchte meine Katze impfen lassen.
7. Das Gesetz lässt nicht eine Apothekerhelferin mit Medikamenten handeln.
8. Lass mich die Kundin an der Kasse bedienen.
9. Heutzutage lassen sich viele Arzneimittel in Deutschland im Internet
bekommen.
10. Man kann heute den Blutdruck in der Apotheke prüfen lassen.

Aufgabe 20. Schreiben Sie mit “lassen/sich lassen”:


Zum Beispiel: Der Tumor ist operabel. – Der Tumor lässt sich operieren.
1. Der Stoff ist löslich.
2. Die Kapsel ist teilbar.
3. Die Schmerzen sind unerträglich.
4. Die Infektion ist übertragbar.
5. Die Zäpfchen sind schmelzbar.
6. Der Puls ist am Handgelenk oder am Hals spürbar.

Aufgabe 21. Transformieren Sie die Sätze nach dem Muster, benutzen Sie
statt “sich lassen“ das entsprechende Modalverb im Aktiv (schriftlich):
Beispiel: Dieser Prozess lässt sich mit der richtigen Lebenseinstellung
beeinflussen. – Diesen Prozess kann man mit der richtigen Lebenseinstellung
beeinflussen.
1) Das Herz lässt sich gemäß seiner Funktion in ein rechtes und ein linkes Herz
einteilen.
2) Die Herzschlagfrequenz lässt sich um das Dreifache erhöhen.
3) Der Puls lässt sich am Handgelenk fühlen/kontrollieren.
4) Die Herzrhythmusstörungen lassen sich mit Hilfe von einem EKG feststellen.

Aufgabe 22. Schreiben Sie die Sätze aus der Aufgabe 22 im Passiv. Beachten
Sie dabei, dass das Subjekt gewechselt wird:
Beispiel: Diesen Prozess kann man mit der richtigen Lebenseinstellung
beeinflussen. – Dieser Prozess kann mit der richtigen Lebenseinstellung
beeinflusst werden.
Subjekt “man“ → Subjekt “dieser Prozess“

14
Aufgabe 23. Finden Sie im 3. Textabschnitt noch einen Satz mit “sich lassen“
und schreiben Sie ihn aus. Ersetzen Sie “sich lassen“ durch das
entsprechende Modalverb. Schreiben Sie den Satz neu: im Aktiv und im
Passiv.
(wie in Übungen 22 und 23).

Aufgabe 24. Ergänzen Sie den Text:


Das Herz ist ein kleiner, sehr flexibler Muskel.
Es ist etwa … groß … die Faust seines Besitzers (so … wie, anders … als, als
mehr … als). Der Herzmuskel pumpt unermüdlich Blut … den Köper (über,
durch, in) und versorgt alle Organe (von, mit) Sauerstoff und anderen Nährstoffen.
Bei körperlicher Anstrengung kann das Herz seine Schlagfrequenz (auf, in, um)
das Dreifache erhöhen. Das Herz lässt sich (an, in, auf) ein rechtes und ein linkes
Herz einteilen.
Beide Hälften bestehen (in, auf, aus) einem Vorhof und einer Kammer. Das
sauerstoffarme Blut kommt (aus, auf, in) dem Körper (an, in, zu) den rechten
Vorhof.
Dann wird es (zu, an, in) die rechte Kammer weitergleitet, (unter, aus, in) der
rechten Kammer kommt das Blut (auf, unter, in) der Lunge an.

KOMMUNIKATION

Aufgabe 25. Wählen Sie ein Thema und sprechen Sie darüber. Die Gruppe
stellt Ihnen Fragen zum Thema.
A) Das Herz ist der Motor unseres Lebens
B) Aufbau des Herzens
C) Lungenkreislauf
D) Körperkreislauf

Aufgabe 26. a)Wie verstehen Sie die Redewendungen?


– Sie sind ein Herz und eine Seele.
– Das Herz wurde mir schwer.
– Das Herz schlug mir bis zum Hals.
b) Kann man den Sinn der Wendungen durch das Übersetzen der einzelnen
Wörter ins Russische erschließen?

Aufgabe 27. Recherchieren Sie im Internet und finden Sie weitere


5 Redewendungen oder Sprichwörter über das Herz. Präsentieren Sie sie vor
der Gruppe.

15
TEIL B
ERKRANKUNGEN DES HERZ- UND KREISLAUFSYSTEMS.
MEDIKAMENTE

KOMMUNIKATION

Aufgabe 1. a) Schauen Sie sich die Statistik an (Decken Sie den Text unten
ab!)
In welchem Jahr wurde die Statistik erstellt? Was sind die häufigsten
Todesursachen in Deutschland?

b) Lesen Sie den Text unten. Um welches Jahr geht es in diesem Text?
Vergleichen Sie die Informationen im Text mit der Statistik in der Aufgabe
1a.
DAS SIND DIE HÄUFIGSTEN TODESURSACHEN IN DEUTSCHLAND
Herz-/Kreislauferkrankungen und Krebs sind die häufigsten Todesursachen in
Deutschland.
Das geht aus der Todesursachenstatistik hervor, die am Donnerstag in Wiesbaden
veröffentlicht wurde. Insgesamt ist die Zahl der Todesfälle gegenüber dem
Vorjahr um 6,5 Prozent gestiegen: 2015 verstarben 925.200 Menschen.
39 Prozent aller Sterbefälle waren auf Herz-/Kreislauferkrankungen
zurückzuführen. Zweithäufigste Todesursache waren die Krebserkrankungen:
Beinahe ein Viertel aller Verstorbenen erlag einem Krebsleiden.

Knapp die Hälfte aller Frauen, die 2015 in Deutschland starben, waren über
85 Jahre alt. Nur ein Viertel der verstorbenen Männer wurde so alt.
c) Wie ist die Situation in Belarus? Erstellen Sie das Tortendiagramm.
16
TEXT B
HERZMEDIKAMENTE: SCHUTZ FÜR HERZ UND VENEN

LESEN

Aufgabe 2. Lesen Sie die Überschrift des Textes B. Welche Herzmedikamente


kennen Sie? Recherchieren Sie im Internet.

Aufgabe 3. Lesen Sie den Text B. Ordnen Sie die Fragen den Textteilen zu:
a) Was ist Gleichgewicht in der Blutgerinnung?
b) Wie bildet sich ein Thrombus sich?
c) Wie viele Deutsche nehmen gerinnungshemmende Medikamente ein?
d) Wie heißen 2 Gruppen von gerinnungshemmenden Medikamenten?
e) Was sind die Anwendungsgebiete von ASS?
f) ASS Nebenwirkungen. Welches Risiko entsteht bei einer längeren Einnahme
von gerinnungshemmenden Medikamenten?
g) Wozu dienen blutverdünnende Medikamente?

HERZMEDIKAMENTE: SCHUTZ FÜR HERZ UND VENEN

Einige Herz-Kreislauferkrankungen erfordern


die regelmäßige Einnahme von
blutverdünnenden Medikamenten. Sie haben
einen vorbeugenden Effekt und sollen die
Bildung von Blutgerinnseln und damit von
gefährlichen Gefäßverschlüssen verhindern,
die zu Herzinfarkt oder Schlaganfall führen
können.

Medikamente zur Blutverdünnung


In Deutschland nehmen rund eine Million Menschen regelmäßig
gerinnungshemmende Medikamente ein. Sie dienen dazu, die Ausbildung von
Blutgerinnseln und damit gefährliche Gefäßverschlüsse zu verhindern.

Blutgerinnung im Gleichgewicht
Unsere Blutgerinnung ist ein
hochkomplexes Zusammenspiel
verschiedener Faktoren. Im gesunden
Zustand besteht ein Gleichgewicht
zwischen der Ausbildung und Auflösung
von Blutgerinnseln: Bei Verletzungen
werden die Gerinnsel gebildet, um
Blutungen zu stoppen. Ist die Wunde
verheilt, lösen sich die Gerinnsel wieder
17
auf. Neben dieser Funktion sorgen bestimmte Bestandteile des Blutes dafür, dass
es flüssig bleibt und ungehindert durch die Gefäße strömen kann.

Wenn Blutgerinnsel gefährlich werden


Eine Verletzung kann zu einer lebensgefährlichen Situation führen: Denn tritt zu
viel Blut aus der Wunde aus, ist ein Verbluten möglich. Um genau das zu
verhindern, hat der Körper einen ausgefeilten Mechanismus entwickelt:
Bestimmte Zellen des Blutes, die Blutplättchen, in der Fachsprache Thrombozyten
genannt, verklumpen mit der Hilfe weiterer Faktoren zu einem Pfropf und
verstopfen so die offene Stelle. Solche Blutgerinnsel können aber ebenfalls zur
Gefahr werden: Nämlich, wenn sie sich durch ein Ungleichgewicht zwischen
Bildung und Auflösung der Gerinnsel leichter und häufiger bilden. Die
Blutgerinnsel, auch Thromben genannt, können dann wichtige Blutgefäße
verschließen. Bildet sich ein Thrombus beispielsweise in einer Beinvene aus, kann
es zu einer schmerzhaften Venenthrombose kommen. Der Thrombus kann mit
dem Blutstrom aber auch an andere Stellen des Körpers gelangen und in feinen
Gefäßen von Herz, Gehirn oder Lunge hängenbleiben. Die Folge ist dann ein
Herzinfarkt, ein Schlaganfall oder eine Lungenembolie.

Gerinnungshemmende Medikamente zur Blutverdünnung


Im allgemeinen Sprachgebrauch werden gerinnungshemmende Medikamente als
Blutverdünner bezeichnet. Allerdings führen sie nicht zu einer Blutverdünnung,
sondern sie sorgen dafür, dass bestimmte Bestandteile des Blutes nicht so leicht
verklumpen. Medikamente zur Blutverdünnung werden in zwei Gruppen
eingeteilt: Zum einen die Antikoagulanzien, die die Gerinnungsfaktoren
beeinflussen. Zum anderen gibt es die Thrombozytenaggregationshemmer, auch
Plättchenhemmer genannt, die direkt auf die Blutplättchen wirken.

So wirken Thrombozytenaggregationshemmer
Das bekannteste Medikament zur Blutverdünnung, welches sich auf die
Blutplättchen auswirkt, ist die Acetylsalicylsäure, kurz ASS. ASS ist vor allem
unter dem Handelsnamen Aspirin® aus der Behandlung von Schmerzen bekannt.
Zur Linderung von beispielsweise Kopfschmerzen ist eine Dosis von
500 Milligramm ASS angebracht, für die Hemmung der
Blutplättchenverklumpung reichen in der Regel 75 bis 100 Milligramm aus,
maximal sind es 300 Milligramm.

ASS zur Blutverdünnung wird vor allem in folgenden Fällen verschrieben:


 Bei bestehender Arterienverkalkung (Arteriosklerose)
 zur Vorbeugung eines erneuten Gefäßverschlusses nach einem Herzinfarkt oder
Schlaganfall
 bei instabiler Anginapectoris (Brustenge)
 bei akutem Herzinfarkt
 nach Operationen an arteriellen Blutgefäßen
18
Hinweis:
Wenn Sie dauerhaft ein gerinnungshemmendes Medikament einnehmen müssen,
wirkt sich das auf das Blutungsrisiko aus. Die Medikamente schwächen die
Blutgerinnung nur ab und heben sie nicht ganz auf. Es ist dennoch möglich, das
Verletzungen länger brauchen, bis sie verschlossen sind. Daher sollten Sie
Wunden gut verbinden und kontrollieren. Prellungen oder Zerrungen können zu
inneren Blutungen führen. Konsultieren Sie einen Arzt, wenn Sie unter
Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, Schwindel oder schwarzem bis rotem Stuhl
nach solch einer Verletzung leiden.

Infomieren Sie stets alle behandelnden Ärzte darüber, dass Sie


gerinnungshemmende Medikamente einnehmen.

LEXIK

Aufgabe 4. Welches Wort passt nicht?


die Klappe – die Blutung – der Blutgerinnsel – der Thrombus – das Blutplättchen
der Herzinfarkt – der Schlaganfall – die Lungenembolie – der Schutz verklumpen –
verstopfen – verdünnen – verschließen
der Gefäßverschluss – der Schwindel – die Trombozytenaggregation – die
Blutplättchenverklumpung

Aufgabe 5. Finden Sie das Wort mit ähnlicher Bedeutung:


der Blutgerinnsel das Trauma
verhindern schmerzlich
die Verletzung der Pfropf
führen zu dünn
gelangen nennen
schmerzhaft als Folge haben
fein kommen
bezeichnen vorbeugen

Aufgabe 6. Finden Sie das Gegenteil:


sich bilden gerinnungshemmend
lebensgefährlich sich auflösen
blutgerinnend harmlos
verdünnen verklumpen
die Linderung die Verstärkung

Aufgabe 7. Silbensalat. Finden sie die Nomen:


Blut – Gleich – Gefäß – Blut – – verschluss –verdünnung –gewicht
Schlag – Bestand – Blutungs – – anfall – faktor – teil – verklumpung
Gerinnungs – Blutplättchen – – risiko – plättchen
19
GRAMMATIK

Aufgabe 8. Finden Sie im Text alle Sätze mit Partizip I und markieren Sie das
Partizip.
Z.B.: In Deutschland nehmen rund eine Million Menschen regelmäßig
gerinnungshemmende Medikamente ein.
Wo steht das Partizip I?

Aufgabe 9. a) Aus welchen Teilen bestehen die Partizipien I? Zerlegen Sie sie.
z.B.: Sie haben einen vorbeugenden Effekt
verbeugenden: vorbeugen + d + e n
b) Welche Regel ist falsch?
a) Das Partizip I bildet man aus dem Infinitiv des Verbes + Suffix “d“ +
Adjektivendung
b) Das Partizip I bildet man aus dem Adjektiv + Endung
c) Das Partizip I bildet man aus dem Verbstamm des Infinitivs + Suffix “end“ +
Adjektivendung

Aufgabe 10. Bestimmen Side die Bedeutung von den Partizipien aus dem Text
B (passiv und aktiv) und übersetzen Sie ins Russische. Welchen Partizipien in
der russischen Sprache entsprechen sie?
z.B.: der behandelnde Arzt, aktiv – лечащий врач

Aufgabe 11. Bilden Sie Partizip I von folgenden Verben.


fließen – austreten – beeinflussen – strömen – vorbeugen – sich bilden –
verhindern – sich verschließen – sich interessieren – sich auflösen.
z.B.: fließen – fließend, sich auflösen – sich auflösend
Was passiert mit “sich“ bei der Bildung von Partizip I?

Aufgabe 12. Konstruieren Sie die Wortgruppen, indem Sie für Partizipien
aus der Aufgabe 11 ein passendes Nomen finden. Beachten Sie die
Adjektivendung.
s Blut – r Gerinnsel – e Maßnahme – r Student – e Wunde – r Effekt – s
Medikament – e Ärzte – w Wirkung.
P.S. Die Nomen können Sie wiederholt verwenden.
Z.B.: das austretende Blut, der sich auflösende Gerinnsel

Aufgabe 13. a) Finden Sie das Bestimmungswort und das erweiterte Attribut.
b) Was ist ein erweitertes Attribut? Wo sind seine Grenzen?
1) der zur Herzinfarkt führende Gefäßverschluss
2) die regelmäßig Medikamente nehmenden Menschen
20
3) die gefährliche Gefäßverschlüsse verhindernden Medikamente
4) das zwischen der Ausbildung und Auflösung bestehende Gleichgewicht
5) eine schnell verheilende Wunde
6) die sich für die Flüssigkeit sorgenden Bestandteile des Blutes
7) das durch die Gefäße strömende Blut
8) ein gefährlich werdender Blutgerinnsel
9) eine zu einer lebensgefährlichen Situation führende Verletzung
c) Übersetzen Sie ins Russische. Welche Varianten der Übersetzung gibt es?

Aufgabe 14. Bilden Sie andere erweiterte Attribute mit Partizip I. Markieren
Sie das Bestimmungswort.
Z.B.: a). Im gesunden Zustand besteht ein Gleichgewicht zwischen der Ausbildung
und Auflösung von Blutgerinnseln. – ein im gesunden Zustand zwischen der
Ausbildung und Auflösung von Blutgerinnseln bestehender Gleichgewicht
b). Bei Verletzungen werden die Gerinnsel gebildet. – die sich bei Verletzungen
bildenden Gerinnsel.
1. Die Gerinnsel lösen sich wieder auf. –
2. Zu viel Blut tritt aus der Wunde aus.
3. Die Blutgerinnsel verschließen wichtige Blutgefäße. –
4. Ein Thrombus bildet sich in einer Beinvene aus. –
5. Die Blutplättchen verklumpen zu einem Pfropf und verstopfen die offene Stelle. –
6. Der Thrombus gelangt mit dem Blutstrom auch an andere Stellen des Körpers
und bleibt in feinen Gefäßen von Herz, Gehirn oder Lunge hängen.

Aufgabe 15. a) Ordnen Sie zu:


1. das einzunehmende Medikament
2. die anzurührende Salbe
3. eine durchzuführende Untersuchung
4. die zu stoppende Blutung
5. die in 3 Gruppen einzuteilenden Arzneimittel
6. ein die Blutgerinnung zu hemmendes Medikament
7. ein schwer zu lösendes Problem
8. eine von der Apothekerin zu erfüllende Aufgabe
a) die Salbe, die man anrühren muss
b) die Blutung, die man stoppen muss
c) ein Medikament, das die Blutgerinnung hemmen muss
d) eine Aufgabe, die die Apothekerin erfüllen muss
e) ein Problem, das man schwer lösen kann
f) die Arzneimittel, die man in 3 Gruppen einteilen kann
g) eine Untersuchung, die man durchführen muss
h) das Medikament, das man einnehmen muss
b) Welche Bedeutungen hat Partizip I, wenn vor ihm Partikel “zu“ steht?
21
Aufgabe 16. Formen Sie nach dem Muster um.
Beispiel: eine Krankheit, die man nicht heilen kann – eine nicht zu heilende
Krankheit
– die Tabletten, die man regelmäßig einnehmen soll
– die Pillen, die man heute kaufen muss
– das Medikament, das man anfertigen muss
– die Kundin, die man beraten soll
– der Giftschrank, den man abschließen soll
– die Arzneimittel, die man ohne Rezept nicht verkaufen darf
– der Beipackzettel, den man genau lesen soll
– die Nebenwirkungen, die man bei der Einnahme des Medikaments
berücksichtigen soll
– das Rezept, das man schwer verstehen kann
– die Wirkung, die man schnell erreichen kann
– das Immunsystem, das man stärken soll
– die Elastizität der Blutgefäße, die verbessert werden soll

LESEN

Aufgabe 17. a) Lesen Sie die Überschrift des Textes unten. Wie verstehen Sie
sie?
b) Überfliegen Sie den Text ohne Wörterbuch und beantworten Sie die
Fragen.
a) – Bei welchen Beschwerden werden Kreislauf-Tabletten eingenommen?
b) – Welche Wirkung haben Etilefrin und Koffein?

Mit Kreislauf-Tabletten das Herz in Schwung bringen

Kreislaufstörungen, die durch einen zu niedrigen Blutdruck hervorgerufen werden,


können mit stimulierenden Medikamenten gelindert werden. Etilefrin ist ein
Wirkstoff, der in Kreislauf-Tabletten enthalten ist und bei tiefem Blutdruck zum
Einsatz kommt, der mit Beschwerden wie Schwindel, Schwächegefühl, Blässe,
Schweißausbrüchen, Flimmern oder Schwarzwerden vor den Augen einhergehen
kann. Die Tropfen werden in der Regel zwei bis dreimal täglich vor dem Essen
eingenommen.

Wer von Ermüdungserscheinungen betroffen ist, bei dem können kurzzeitig


Kreislauf-Tabletten mit Koffein ihre Wirkung zeigen. Koffein hat eine anregende
Wirkung auf das Zentral-Nervensystem, die Atmung und den Kreislauf und
beseitigt Müdigkeit. Es kommt häufig auch in Kombination mit Schmerzmitteln
vor, beispielsweise zur Behandlung von Kopfschmerzen.

22
Aufgabe 18. a) Lesen Sie die Überschrift des Textes unten. Um welches
Präparat geht es hier?
Telcor Arginin plus
Vitalität für Ihr Herz
zur diätetischen Behandlung von
 Bluthochdruck
 Arteriosklerose
Arginin ist ein körpereigener Eiweißbaustein, den unser Organismus nur zum Teil
selbst herstellen kann. Außerdem nehmen wir Arginin durch Lebensmittel wie
Hülsenfrüchte, Nüsse, Gemüse und Fleisch zu uns.
Pflanzliches Arginin kann die körpereigene Blutdruckregulation und die
Durchblutung positiv unterstützen. Für unsere körperliche und geistige Vitalität
sowie für unser Wohlbefinden ist daher eine gute Versorgung mit dem natürlichen
Eiweißbaustein Arginin von großer Bedeutung.
Unser Körper bildet aus Arginin den wichtigen Botenstoff Stickstoffmonoxid
(NO). Dieser natürliche Botenstoff entspannt die Blutgefäße, unterstützt damit die
körpereigene Blutdruckregulation und verbessert die Elastizität der Blutgefäße.
Besonders geeignet ist das Medikament für Patienten mit leichtem Bluthochdruck
und Arteriosklerose im Frühstadium. Das Präparat ist rein pflanzlich und gut
verträglich.
b) Überfliegen Sie den Text. Charakterisieren Sie das Medikament durch
6–7 passende Attribute (Adjektive oder Partizipien).
Zum Beispiel: pflanzlich, einen eigenen Eiweißbaustein enthaltend …
KOMMUNIKATION
Aufgabe 19. Recherchieren Sie im Internet und machen Sie eine kurze
Präsentation von einem Herz-Kreislauf–Medikament. Benutzen Sie den Plan:
Wie heißt das Präparat?

Was ist sein Wirkstoff?

Bei welchen Beschwerden nimmt man es ein?

Gegenanzeigen

Wie nimmt Aman das Präparat ein?

Nebenwirkungen und besondere Hinweise?

23
TEIL C
UNTERSTÜTZUNG FÜR HERZ UND KREISLAUF

LESEN

Aufgabe 1. Überfliegen Sie den Einstiegsstext (kursiv gedruckt). Worum geht


es? Kreuzen Sie das Richtige an.
a) Es geht um einen Apotheker, der nach eigenen Rezepten Qualitätsprodukte für
Herzpatienten herstellt.
b) Es geht um Qualitätsprodukte von der Limba Apotheke, die das Herz und den
Kreislauf unterstützen.

Aufgabe 2. Ordnen Sie die Überschriften den Absätzen zu.


1) Wann sollten die Patienten unbedingt den Arzt aufsuchen?
2) Was empfiehlt die Apotheke zur Vorbeugung oder Linderung von leichten
Beschwerden?
3) Wie viel Alkohol enthält das Präparat?
4) Wie wirkt das Vital Tonikum Herz-Kreislauf?

TEXT C
UNTERSTÜTZUNG FÜR HERZ UND KREISLAUF

In der dunklen kalten Jahreszeit gilt es, besonders auf die Gesundheit und das
eigene Wohlbefinden zu achten. Um Sie dabei bestmöglich zu unterstützen, hat
LINDA Apotheker Bach einige Qualitätsprodukte zusammengestellt, die Sie jetzt
in Ihrer LINDA Apotheke erhalten.
Besonders ältere Menschen leiden im Winter unter Problemen mit Herz und
Kreislauf. Unruhezustände, Einschlafstörungen oder Ansammlungen von Wasser
in den Beinen können die Symptome sein. In diesen Fällen sollten Sie einen Arzt
aufsuchen.
Bei Schmerzen in der Herzgegend, die in die Arme, den Oberbauch und die
Schmerzgegend ausstrahlen können oder bei Atemnot ist eine ärztliche Abklärung
zwingend erforderlich.
Zur Vorbeugung und Linderung von leichten Beschwerden empfehlen wir die
Marke Doppelherz aus der LINDA Winterkollektion. Die unterschiedlichen
Produkte von Doppelherz werden traditionell angewendet zur Unterstützung der
Herz-Kreislauf-Funktion bei nervlicher Belastung.
Das Vital Tonikum Herz Kreislauf von Doppelherz beispielsweise nutzt die Kraft
ausgewählter Heilpflanzen, um den Körper zu stärken und den Ablauf der
wichtigen Lebensfunktionen zu unterstützen. Die spezielle Kombination
wertvoller Zubereitungen aus Weißdorn Rosmarin und Baldrian wird vorbeigend
und stärkt Herz und Kreislauf.
Da viele Menschen Alkohol meiden wollen oder müssen, enthält das Präparat
bewusst keinen Alkohol. Er wird zwar im ersten Herstellungsschritt als
24
Auszugmittel verwendet, um die Wirksubstanzen aus den Heilpflanzen zu lösen,
anschließend aber restlos entfernt. So können die Heilkräuter ihre Kräfte in einer
alkoholfreien Form entfalten.

LEXIK

Aufgabe 3. Unterstreichen Sie folgende Wörter im Text. Klären Sie ihre


Bedeutung.
Unterstützung – Unruhezustand – Ansammlung – ausstrahlen – Atemnot –
Linderung – Beschwerden – Belastung – Heilpflanzen – Zubereitungen – meiden –
Herstellungsschritt – Auszugsmittel – Wirksubstanzen – Heilkräuter.

Aufgabe 4. Finden Sie im Text die Wörter mit ähnlicher Bedeutung:


unterstützen, um Arzt gehen, die Herzregion, irradiieren, notwendig, die Prophylaxe,
die Milderung (von Schmerzen), verschieden, zum Beispiel, anwenden, die
Produktionsetappe, danach, später, die Wirksubstanz, kräftigen, helfen.

Aufgabe 5. Von welchen Verben sind folgende Substantive gebildet?


die Einschlafstörungen – die Ansammlung – die Abklärung – die Vorbeugung –
die Kombination – die Zubereitung – die Herstellung – die Wirkung.

Aufgabe 6. Wie lauten folgende Wörter im Singular? Schreiben Sie sie mit
Artikeln.
Z.B.: Probleme – das Problem
Probleme, Menschen, Unruhezustände, Einschlafstörungen, Schmerzen,
Beschwerden, Produkte, Heilpflanzen, Lebensfunktionen, Zubereitungen,
Wirksubstanzen, Heilkräuter.

KOMMUNIKATION

Aufgabe 7. Schreiben Sie aus jedem Absatz 10 Stichwörter aus und fassen Sie
kurz den Inhalt des Textes zusammen.

Aufgabe 8. Sie sind Apotheker. Ihr Kunde leidet an leichten


Kreislaufstörungen. Was empfehlen Sie ihm zur Stärkung des Kreislaufs?
DIALOG “IN DER SPRECHSTUNDE“
Aufgabe 9. Lesen Sie den Dialog mit verteilten Rollen. Beachten Sie die
Intonation.
Frau Dr. Sager: Guten Tag, Herr Linz. Kommen Sie von zu Hause oder aus einer
anderen Klinik?
Patient: Mein Hausarzt hat mich überwiesen. Er meinte, ich brauche einen
Kardiologen.
25
Frau Dr. Sager: Was ist vielleicht das Problem in Ihrem Herz?
Patient: Es schlägt unregelmäßig, besonders, wenn ich rauche. Außerdem schwitze
ich sehr viel und fühle mich immer so schlapp.
Frau Dr. Sager: Tut das Herz auch weh?
Patient: Manchmal drückt es in meinem Brustkorb, wenn ich eine lange Strecke zu
laufen habe.
Frau Dr. Sager: Ich möchte mir Ihr Herz abhorchen. Atmen Sie tief! Halten Sie
den Atem an! Jetzt atmen Sie langsam aus.
Haben Sie Atemnot oder Schmerzen beim Treppensteigen?
Patient: Auf jeden Fall, ich habe immer Atemnot, wenn ich die Treppe steigen
muss. Manchmal bekomme ich auch Schmerzen.
Frau Dr. Sager: Wie ist der Schmerz? Stechend, bohrend oder drückend?
Patient: Wie ein Messerstich in die Brust links.
Frau Dr. Sager: Strahlen die Schmerzen aus?
Patient: Ja, in den Hals und in die linke Schulter.
Frau Dr. Sager: Schlägt das Herz zu schnell oder zu langsam?
Patient: Eher zu langsam und manchmal überspringt es einen Schlag.
Frau Dr. Sager: Haben Sie auch manchmal Schwellungen an den Füßen?
Patient: Ja, abends am linken Fuß, aber sie verschwinden bis Morgen.

Aufgabe 10. Überfliegen Sie den Dialogtext noch einmal, finden Sie die
richtigen Aussagen und korrigieren Sie die falschen.
1. Herr Linz kommt aus dem Klinikum.
2. Der Patient leidet an Hustenanfällen
3. Sein Zustand hat sich in der letzten Woche verschlechtert.
4. Der Patient hat starkes Herzklopfen.
5. Seine Arme sind abends geschwollen.
6. Der Kranke bekommt Atemnot beim Bergsteigen.
7. Der Arzt möchte Herrn Linz sorgfältiger untersuchen.
8. Herr Linz hat gleich zum EKG zu gehen.

Aufgabe 11. Was glauben Sie? (Sprechen Sie zuerst in den Kleingruppen,
dann vor der Klasse))
– Welche Empfehlungen zur Lebensumstellung gibt Frau Dr. Sager dem Kunden?
– Welche Medikamente hat die Spezialistin für Herzkrankheiten möglicherweise
verordnet?

Aufgabe 12. Recherchieren Sie im Internet. Welche Arzneimittel bieten


belorussische Produzenten:
a) gegen Herzschmerzen;
b)gegen Schwellungen an den Füßen infolge der Herzinsuffizienz?

Aufgabe 13. Wählen Sie die passende Antwort-Reaktion unter dem Strich.
– Seit wann haben Sie Herzschmerzen?
26
– Wie schlägt Ihr Herz?
– Wo haben Sie Schmerzen?
– Wie ist der Schmerz?
– Wohin strahlen die Schmerzen aus?
– Bekommen Sie manchmal Atemnot? Wann passiert das?
– Schwitzen Sie dabei?
 In den linken Arm.
 Ja, besonders beim Laufen.
 Ja, beim Treppensteigen.
 In der Brust.
 Seit 6 Monaten.
 Unregelmäßig.
 Brennend.

Aufgabe 14. Stellen Sie sich vor. Ein Herzpatient mit Schwellungen an Beinen
kommt in die Apotheke und wendet sich an Sie. Was empfehlen Sie ihm?
Schreiben Sie einen Dialog und inszenieren Sie ihn vor der Gruppe.
PRÜFUNGSTRAINING. ÜBERSETZUNG

Aufgabe 15. Übersetzen Sie den Text schriftlich ins Russische.


Das Herz – Taktgeber des Lebens
Die Aufgabe des Herzens ist es, kontinuierlich Blut durch den Körper zu den
Organen und Muskeln zu pumpen.
Das menschliche Herz ist etwa faustgroß. In der Regel befindet sich das Herz auf
der linken Seite des Brustkorbs, zwischen den Lungenflügeln, hinter dem
Brustbein. Bei einigen Menschen sind die Organe vertauscht (spiegelverkehrt), das
Herz sitzt dann auf der rechten Seite. Dieses seltene Phänomen nennt sich Situs
inversus. In der 10. Schwangerschaftswoche nimmt das Herz des Embryos seine
Tätigkeit auf. Das Herz macht ungefähr 0,5 Prozent des Körpergewichts aus. Bei
einem Erwachsenen wiegt es ca. 350 Gramm.
Das Herz ist ein Hohlmuskel, es besteht aus zwei Kammern und zwei Vorhöfen.
In die rechte Herzhälfte fließt das sauerstoffarme Blut aus dem Körper und von
dort weiter in die Lungen, wo es mit Sauerstoff versorgt wird. Von der Lunge wird
das sauerstoffreiche Blut über die linke Herzhälfte in den Körper, zu den Organen
und Muskeln gepumpt. Dabei verhindern die Herzklappen ähnlich wie Ventile den
Rückfluss des Blutes. Das Herz schlägt ohne Unterlass; willentlich haben wir
darauf keinen Einfluss. Im Ruhezustand schlägt ein gesundes Herz rund 70 Mal in
der Minute. Bei großer Belastung kann das Herz bis zu 200 Mal in der Minute
schlagen. Im Laufe eines durchschnittlichen Lebens schlägt das Herz rund
3 Milliarden Mal. Das Herz transportiert pro Schlag rund 75 Milliliter Blut. Das
sind fast 5 Liter in der Minute. Bei großer Anstrengung kann das Herz bis zu
300 Milliliter Blut pro Schlag transportieren. Im Laufe eines Lebens werden
durchschnittlich 200 Millionen Liter Blut durch den Körper gepumpt.
27
LEKTION 2
ATMUNGSSYSTEM. ERKRANKUNGEN. MEDIKAMENTE

LERNWORTSCHATZ

Nomen
1. das Abhusten — мокрота, слизистое выделение, кашель
2. das Asthma — астма, удушье
3. der Asthmaanfall, -¨e — приступ астмы
4. die Atemwege verengen — суживать дыхательные пути
5. die Autoabgase (Pl.) — выхлоп автомобилей
6. der Atmungstrakt, -e — дыхательные пути
7. der Austausch — обмен, замена
8. der Auswurf, -¨e — выброс, мокрота, извержение
9. das Dosieraerosol — аэрозольный баллончик с дозирующим клапаном
10. das Eindringen — проникновение, вход, вторжение
11. die Entspannung, -en — отдых, разрядка, расслабление, разгрузка,
релаксация
12. das Epithel, -е — эпителий
13. die Erweiterung, -en — расширение, увеличение, продолжение,
распространение
14. das Flimmerepithel, -e — реснитчатый эпителий, мерцательный эпителий
15. die Flimmerhärchen — реснички
16. der Gegner — противник, оппонент
17. die Immunabwehr, — защита организма
18. der Inhalator, -en — ингалятор
19. der Krankheitserreger — патогенный микроорганизм, возбудитель болезни
20. die Luftbefeuchtung — увлажнение
21. das Lungenbläschen — альвеола легкого, легочный пузырек
22. der Rauch — дым; чад; копоть; мгла
28
23. der Rachen — глотка, зев
24. die Schätzung, -en — оценка, уважение
25. der Schadstoff, -e — вредное вещество, яд, токсичное вещество
26. das Sekretolytikum, a — секретолитическое средство
27. das Sputum — мокрота, слюна
28. das/die Staubpartikel — частицы пыли
29. das Treibgas — рабочий газ, газ-вытеснитель (в аэрозольной упаковке)
30. die Verlaufsform, -en — течение, форма болезни
31. die Zufuhr, -en — поставка, снабжение, питание
Verben
1. abhalten (ie, a) — держать, удерживать, задерживать, проводить
2. auskurieren — вылечить
3. auslösen — запускать, приводить в действие, вызывать, возбуждать
4. bekämpfen — побеждать, побороть
5. sich eignen für Akk. — подходить, быть пригодным
6. einhergehen — ходить, идти, шагать, сопровождать
7. erweitern — расширять
8. reduzieren — уменьшать, снижать
9. riechen (o, o) — нюхать, обонять
10. sich räuspern — откашливаться
11. verengen — сужать, сузить
12. zunehmen (а, o) — увеличиваться, расти, повышаться, нарастать;
прибавлять в весе
Adjektive. Adverbien
1. bettlägerig — прикованный к постели
2. breit — широкий, широко
3. keimfrei — стерильный, асептический
4. schleimlösend — отхаркивающий
5. zuverlässig — надежный

TEIL A
ORGANE DER ATEMWEGE. FUNKTIONEN

LEXIK

Aufgabe 1. Was passt nicht?


1. die Bronchitis – die Lungenentzündung – das Asthma – die Verlaufsform
2. das Eindringen – der Rachen – die Luftröhre – die Nase – das Flimmerepithel
3. der Zigarettenrauch – die Autoabgase – die Schätzung – die Schadstoffe
4. Entzündungsmittel – Antibiotika – die Luftbefeuchtung – Sekretolytika
5. der Staubpartikel – der Krankheitserreger – der Tabakrauch – die Atemwege
6. das Sputum – der Austausch – der Auswurf – das Sekret
7. die Flimmerhärchen – abhalten – inhalieren – die Staubpartikel – der Gegner
29
Aufgabe 2. Ordnen Sie zu. Mehrere Varianten sind möglich.
den Schleim sein
bettlägerig produzieren
Schadstoffe riechen
den Organismus lösen
Autoabgase auskurieren
die Krankheit abhalten
belasten
auslösen

Aufgabe 3. Bilden Sie die Verben.


Beispiel: die Schätzung – schätzen
die Befeuchtung – die Belastung –
der Erreger – die Inhalation –
die Erweiterung – der Verlauf –
die Entspannung – die Schätzung –
der Auswurf – die Zunahme –
der Rauch – die Zufuhr –
der Austausch –

Aufgabe 4. Wie heißen die Wörter richtig?


Beispiel: nerGeg – Gegner
1. freiimke
2. chengenLunbläs
3. Attraktmungs
4. chenrie
5. formlaufsVer
6. kumSektilytore
7. tenhusAb
8. notAtem
9. wegemAt
10. Intorhala

Aufgabe 5. Sortieren Sie die Wörter unten:


Körperteile und Organe Krankheiten Medikamente Sonstiges

der Rachen – die Bronchitis – der Kehlkopf – der Inhalator – die Atemnot –
das Sputum – breit – die Schätzung – die Lunge – das Asthma –
die Lungenentzündung – die Sekretolytika – die Luftbefeuchtung – die Atemwege –
die Luftröhre – der Hustensaft – die Antibiotika – das Lungenbläschen –
das Dosieraerosol
30
TEXT A
KRANKMACHER FÜR DIE ATEMWEGE

LESEN

Aufgabe 6. Schauen Sie sich das Schema im Text A an. Um welches System
geht es im Text? Welche Aufgabe hat es?

Aufgabe 7. Lesen Sie den Text A und ordnen Sie die Überschriften den Text
teilen zu.
 Teile des Atmungstraktes
 das Einsetzen vom 2. Abwehrsystem
 Aufgaben der Atemwege
 Sehleimhaut und ihre Funktionen
Krankmacher für die Atemwege
Unsere Atemwege sind rund um die Uhr gefordert, sie versorgen doch unseren
Körper ständig mit dem lebensnotwendigen Sauerstoff. Da die eingeatmete Luft
nie ganz rein und keimfrei ist, müssen sie eine zweite wichtige Funktion
erfüllen: Die Abwehr von Schmutz- und Schadstoffpartikeln, insbesondere auch
von Krankheitserregern. Doch nicht immer gelingt dieses Unterfangen.
Zum Atmungstrakt gehören die oberen
Atemwege wie Nase, Rachen,
Kehlkopf und Luftröhre und die
unteren Atemwege, zu denen die von
der Luftröhre abzweigenden
Bronchien, die feineren Bronchiolen
und die Lungenbläschen gezählt
werden. Neben der Aufnahme von
Sauerstoff haben die Atemorgane
weitere Funktionen wie die
Anwärmung und Befeuchtung der Luft
sowie die Filterung von Schadstoffen
und die Immunabwehr. Um
unerwünschte Stoffe und Substanzen
vom Eindringen in die Lunge
abzuhalten, verfügt der Atmungstrakt
über ein wirksames Abwehrsystem: die
Schleimhäute. Die Schleimhaut in den
Atemwegen besteht aus dem so
genannten Flimmerepithel. Das ist ein
engmaschiger Teppich aus Millionen
von Zellen mit beweglichen Härchen,
den Flimmerhärchen. Dazwischen
31
sitzen einzelne, schleimbildende Becherzellen. Diese produzieren einen wässrigen,
durchsichtigen Schleim, der die Schleimhaut benetzt und sie ständig feucht hält.
An der Oberfläche des Schleimsekrets bleiben eingedrungene Fremdkörper wie
Viren oder Staubpartikel haften und werden von den Flimmerhärchen in Richtung
Rachen transportiert. Räuspern und Husten haben hier eine wichtige Funktion,
weil sie die eingefangenen Stoffe stoßweise aus den Atemwegen hinausbefördern.
Es gibt allerdings Situationen, in denen die Schleimhäute ihrer Gegner nicht Herr
werden. Dann setzt ein zweites Abwehrsystem ein, das jedoch den gesamten
Organismus belastet und zu gravierenden Komplikationen führen kann:
Entzündungsreaktionen, die mit teils schweren Erkrankungszeichen einhergehen
oder chronisch werden können.

Texterläuterung: einer Sache Herr werden – eine Sache überwinden

Aufgabe 8. Beantworten Sie die Fragen zum Text:


1) Welche Funktionen erfüllen unsere Atemwege?
2) In welche 2 Gruppen werden die Atemwege eingeteilt?
3) Welche Organe gehören zu den oberen und unteren Atemwegen?
4) Welches Organ stellt ein wirksames Abwehrsystem dar?
5) Woraus besteht die Schleimhaut?
6) Wie funktioniert die Abwehr durch die Schleimhaut?
7) In welchen Situationen setzt sich ein zweites Abwehrsystem ein?
LEXIK
Aufgabe 9. Ordnen Sie zu: Was passt nicht?
Lexik: Lungenbläschen, Kehlkopf, Rachen, Zwerchfell, Bronchien,
Nasenhöhle, Luftröhre, Zunge, Bronchiolen, Speiseröhre.
obere untere
Atemwege Atemwege

32
Aufgabe 10. Welche Funktionen erfüllen die Atemwege? Ordnen Sie zu!
Es gibt mehrere Varianten.
mit Sauerstoff produzieren
Schmutz- und Schadstoffpartikeln versorgen
das Immunsystem befeuchten
die Luft filtern
Viren u. Staubpartikel transportieren
Schadstoffe einfangen/abhalten
Schleim anwärmen
die Schleimhaut schützen
feucht halten
hinausbefördern

GRAMMATIK

Aufgabe 11. a) Finden Sie im Text Sätze mit Partizip II in Funktion Attribut.
Markieren Sie das Partizip.
Beispiel: Da die eingeatmete Luft nie ganz rein und keimfrei ist, müssen sie eine
zweite wichtige Funktion erfüllen.
– Wie wird das Partizip II gebildet?
– Welche Endung bekommt das Partizip II in Funktion Attribut?

Aufgabe 12. a) Welche Bedeutung haben Partizipien (passive oder aktive)?


Übersetzen Sie ins Russische.
– der produzierte Schleim
– die befeuchtete Luft
– abgehaltene Schadstoffe
– erweiterte Luftwege
– die erfüllte Funktion
– eine chronisch gewordene Krankheit
– eingedrungene Staubpartikel
– die zugenommene Gefahr
– die vergangene Etappe
b) Erfinden Sie die Regel selbst. In welchem Fall hat das Partizip II aktive
Bedeutung?

Aufgabe 13. Bilden Sie selbst Wortgruppen mit Partizip II in Funktion Attribut
und geben Sie ihre russischen Äquivalente. Sehen Sie die Aufgabe 12.
das Immunsystem – schützen
die Lungenentzündung – auskurieren
die Luft – anwärmen
die Schleimhaut – befeuchten
33
Staubpartikel – produzieren
eine Krankheitsform – entstehen
die Bakterien – eindringen

Aufgabe 14. Ergänzen Sie die Tabelle anhand des Textes:


PARTIZIP I PARTIZIP II
schleimbildende Becherzellen die eingeatmete Luft

Aufgabe 15. Schreiben Sie den Satz auf:


Zum Atmungstrakt gehören die oberen Atemwege wie Nase, Rachen, Kehlkopf
und Luftröhre und die unteren Atemwege, zu denen die von der Luftröhre
abzweigenden Bronchien, die feineren Bronchiolen und die Lungenbläschen
gezählt werden.
– Analysieren Sie die Struktur des Satzes. Finden Sie Subjekte und Prädikate.
– Finden Sie im Nebensatz das Partizip, bestimmen Sie seine Art.
– Markieren Sie im Nebensatz das Nomen, zu dem das Partizip gehört. Wo ist sein
Artikel?
– Was befindet sich zwischen dem Artikel und dem Bestimmungswort?

Aufgabe 16. Markieren Sie in den folgenden Sätzen erweiterte Attribute und
übersetzen Sie sie ins Russische.
1. Zu den umweltbedingten, die Atemwege passierenden Schadstoffen kommen
oft auch noch selbstverursachte Krankmacher wie der Tabakrauch.
2. Die “Staublunge“ war eine in Zeiten des Kohlebergbaus weit verbreitete
Krankheit.
3. Keine geringere Gefahr geht jedoch von dem immer noch in die Luft von selbst
modernsten Automotoren gepusteten Feinstaub aus.
4. Die ultrafeinen in die Lungenbläschen und selbst in die Blutbahn
eingedrungenen Staubkörnchen können Immunreaktionen wie z.B.
Entzündungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und sogar Krebs auslösen.
5. Während es bei Luftverschmutzung mehrere gegen Feinstaub schützende
Maßnahmen gibt (strengere Grenzwerte und bessere Abgasfilter), hat man für
die Rauchenden nur eine gegen Tabakrauch wirkende Option: den Verzicht.
6. Die Folgen sind nicht nur das vom giftigen Rauch geschädigte Lungengewebe,
sondern auch die von ihm zerstörten Flimmerhärchen der Bronchial
Schleimhaut.

34
7. Rund 85 Prozent der Lungenkrebsfälle und auch die meisten Fälle der
chronisch-obstruktiven Bronchitis (COPD) sind die auf Tabakkonsum
zurückgehenden Folgen.

Aufgabe 17. Konstruieren Sie selbst aus 2 Sätzen einen Satz mit dem
erweiterten Attribut. Markieren Sie das Bestimmungswort und
unterstreichen Sie das Attribut.
Beispiel: In der Atemluft schwirren unsichtbar Viren und Bakterien. Sie gelangen
über das Einatmen in die Atemwege.
In der Atemluft schwirren unsichtbar über das Einatmen in die Atemwege
gelangene Viren und Bakterien.
1. Als erste Barriere wirkt die Schleimhaut der Atemwege. Sie produziert
vermehrt Sekret.
2. Das Sekret wird zäh. Es kann nicht mehr abfließen.
3. Bei Infekten der Atemwege empfehlen sich pflanzliche Wirkstoffe. Sie lösen
den Sekretstau in den Atemwegen auf und stellen die Funktion der
Flimmerhärchen wieder her.
4. Der Grund für Allergien ist eine Überreaktion des Immunsystems. Sie wird
durch äußere Auslöser wie Pflanzenpollen, Milben oder Pilzsporen
hervorgerufen.
5. Allergien sind in Deutschland zur Volkskrankheit geworden. An ihnen leiden
15 bis 25 Prozent der deutschen Bevölkerung.

KOMMUNIKATION

Aufgabe 18. Wählen Sie sich ein Thema!


Obere Atemwege.
Untere Atemwege.
Bereiten Sie sich auf eine Präsentation vor, indem Sie Stichwörter zu jedem
Punkt auf dem Plan sammeln.
Funktion des Atmungssystems

Obere (untere) Atemwege


Organe

Obere (untere) Atemwege


Aufgaben

Aufgabe 19. Machen Sie die Präsentation in der Gruppe. Die Zuhörer stellen
Fragen oder kommentieren die Präsentation.
35
TEIL B
ERKRANKUNGEN DES ATMUNGSSYSTEMS

LESEN

Aufgabe 1. Lesen Die den fettgedruckten Einstiegstext. Welche Bedeutung


hat der Ausdruck “von Luft und Liebe leben“? Wählen Sie!
a) sehr wenig essen
b) arbeitslos sein
c) verliebt sein

Aufgabe 2. Was ist die Hauptidee des 1. Absatzes?


a) Zum Überleben braucht der Mensch Liebe
b) Zum Überleben braucht der Mensch Lebensmittel
c) Zum Überleben braucht der Mensch Sauerstoff

Aufgabe 3. Lesen Sie den ganzen Text und finden Sie die richtigen Äußerungen.
1. Unsere Umwelt ist leider verschmutzt.
2. Die Luft wird durch Rauch von Schornsteinen und durch Kraftfahrzeuge
verunreinigt.
3. Die Luftverschmutzung können wir uns nicht immer merken, denn der Mensch
spürt in der Regel Mikroorganismen, die sich in der Luft befinden.
4. Zu den häufigen Erkrankungen der Atemwege gehören Bronchitis und
Lungenentzündung.
5. Akute Bronchitis wird meistens durch das Zigarettenrauchen verursacht.
6. Die chronische Bronchitis entsteht durch Viren und Bakterien.
7. Husten, Auswurf und Schmerzen sind Symptome der Bronchitis.
8. Bei der Bronchitis soll der Patient viel Flüssigkeit sowie schleimlösende
Arzneimittel bekommen.
9. Eine Lungenentzündung entsteht entweder aus einer Bronchitis oder wird
durch Bakterien ausgelöst.
10. Bei der Pneumonie soll der Patient unbedingt ins Krankenhaus geliefert werden.
11. Zur Therapie werden oft Antibiotika eingesetzt.
12. COPD ist die Folge von langjährigem Zigarettenrauchen.
13. Bei Patienten mit COPD ist die Verengung von Bronchien zu beobachten.

TEXT B
HÄUFIGE ERKRANKUNGEN DER LUNGE UND DER ATEMWEGE

“Jemand lebt von Luft und Liebe“, sagt man häufig über Menschen, die nicht
viel arbeiten müssen. Wie viel Liebe man zum Überleben braucht, ist
wissenschaftlich nicht gesichert. Unbestritten ist aber, dass wir auf den
Sauerstoff in der Atemluft angewiesen sind.
36
Der ständige Austausch mit unserer Umgebung ist für uns lebenswichtig. Er ist
aber auch mit Krankheitsrisiken behaftet, da unsere Umwelt leider keine
vollkommen keimfreie und sterile Zone ist.
Den schwarzen Rauch von Fabrikschornsteinen kann man nicht übersehen und
Autoabgase riecht man leicht. Doch in der Luft befinden sich noch jede Menge
weiterer Stoffe, die wir in der Regel nicht wahrnehmen und die zu Krankheiten
der Atemwege führen können.
Bronchitis
Bei einer Bronchitis sind die Schleimhäute der
Atemwege entzündet und man unterscheidet eine
akute von der chronischen Form. Die akute
Bronchitis wird meistens durch Viren oder
Bakterien ausgelöst, oft als Folge einer einfachen
Erkältung. Zu den Beschwerden gehören Husten
und Auswurf, Schmerzen und zähes Sputum.
Wichtig bei der Behandlung sind eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr,
schleimlösende Medikamente und eventuell die Gabe von Mitteln zur
Entspannung und Erweiterung der Bronchialmuskulatur. Wenn Bakterien die
Ursache sind oder als Komplikation zu einer durch Viren bedingten Bronchitis
dazu kommen, können Antibiotika helfen.
Für die chronische Bronchitis ist in der Regel das Zigarettenrauchen
verantwortlich. Symptome und Therapie sind ähnlich wie bei der akuten
Bronchitis. Dass außerdem bei der chronischen Form der sofortige Rauchstopp
fundamental ist, sollte sich vor selbst verstehen.
Lungenentzündung
Eine Lungenentzündung (Pneumonie) wird ebenfalls
durch Viren oder Bakterien, in selteneren Fällen
auch durch andere Krankheitserreger ausgelöst. Sie
kann aus einer Bronchitis entstehen, wobei man
leichte Verlaufsformen einer Lungenentzündung
durchaus zu Hause auskurieren kann.
Schwere Formen einer Lungenentzündung entstehen
häufig im Krankenhaus bei bettlägerigen Patienten.
Ausreichend Flüssigkeit, Luftbefeuchtung, Sauerstoff, schleimlösende Mittel und
Medikamente gegen den Husten werden zur Behandlung eingesetzt. Je nach der
Ursache sind auch Antibiotika, herzstärkende Mittel oder andere Medikamente
erforderlich.
Chronisch verengte Atemwege
Sind die Bronchien dauerhaft verengt, spricht der
Pneumonologe von einer chronisch obstruktiven
Lungenerkrankung, abgekürzt COPD (nach der
englischen Bezeichnung “chronic obstructive
pulmonary disease“). Husten, Auswurf und
Atemnot sind die wichtigsten Symptome dieser
37
Erkrankung, die eine typische Folge von langjährigem Zigarettenrauchen ist und
weltweit zunimmt. Zurzeit leiden etwa 10 bis 15 Prozent der erwachsenen
Bevölkerung in Deutschland an einer COPD, die damit etwa doppelt so häufig ist
wie Asthma bronchiale.

LEXIK

Aufgabe 4. Schreiben Sie aus dem ersten und letzten Textabsätzen Adjektive
mit “lich“, “ig“ oder “isch“ aus. Finden Sie die russischen Äquivalente.

Aufgabe 5. Bilden Sie weitere Adjektive mit diesen Suffixen.


Z.B.: Typ – typisch
Therapie – Kritik – Stand – Ordnung – Medizin – Charakteristik – Chronik –
Schmerz – Natur – Oberfläche – Grund – böse Art – Tod – gute Art – Optimismus –
Selbständigkeit – Person – Wirklichkeit – sofort – Haus – Kranke – Folge –
Asthma – Wichtigkeit – Symptom – Pulmunologie.

Aufgabe 6. Bilden Sie die Komposita! Schreiben Sie die Zusammensetzungen


mit Artikeln.
Sauer- Atem- Krankheits- - befeuchtung
- risiken
Auto- Fabrik- Atem- - stein
- stoff
Schleim- Flüssigkeits- Bronchial- - häute
- zufuhr
schorn-
Zigaretten- Lungen- Verlaufs- -luft
- muskulatur –
Krankheits- Luft- - abgase
- form
- entzündung
- erreger -wege- rauch
Beispiel: der Sauerstoff

Aufgabe 7. Finden Sie das Gegenteil:


selten fraglich
unbestritten steril
schmutzig häufig
chronisch schmerzlos
ähnlich schwer
schmerzlich nicht nötig
leicht akut
erforderlich verschieden

38
Aufgabe 8. Finden Sie die Wörter mit ähnlicher Bedeutung:
r Keim bemerken
häufig e Entzündung r Bronchien
angewiesen sein r Lebensraum, s Umfeld
wahrnehmen e Atemlosigkeit
e Umwelt e Lungenentzündung
e Atemnot abhängig sein
e Bronchitis heilen
e Pneumonie verursachen
s Lungenkarzinom r Lungenkrebs
e Ursache r Grund
auskurieren r Erreger
auslösen oft

GRAMMATIK

Aufgabe 9. a) Lesen Sie noch einmal den Textteil “Lungenentzündung“ und


bestimmen Sie den Kasus aller Nomen (Nom., Dat., Akk.)
b) In welchem Kasus steht immer das Subjekt?
c) Finden Sie alle Subjekte im Textteil “Bronchitis“. Wo kann das Subjekt
stehen?

Aufgabe 10. a) Ergänzen Sie die Tabelle.


Nomendeklination
maskulin neutral feminin Plural
der ein das ein die eine die –
Nom. der Krank- ein das ein die
heitserreger Patient Krankenhaus Kind Luft
Dat. einer den
Bronchitis Scheim-
häuten
Akk. Medika-
mente
Gen.

b) Finden Sie die Genitivformen im Text B und schreiben Sie sie auch in die
Tabelle.

39
Aufgabe 11. Ergänzen Sie die Artikel und die Endungen:
maskulin neutral feminin Plural
d... Atemwegs d... Symptoms der Umgebung der
Fabrikschornsteine
ein... Atemweg… ein… Symptom… einer Umgebung von
Fabrikschornsteinen

Aufgabe 12. Ergänzen Sie die Regeln:


1. Bei ... und ... hat das Nomen im Genitiv ein “s“ am Ende.
2. Nach “s“, “ß“, “sch“, “x“, “z“ und bei den meisten einsilbigen Wörtern hat ein
Nomen ein “es“ am Ende, z.B. des/eines Hustenreizes, des/eines
Herzgeräusches.
P.S. Merken Sie sich! Plural mit unbestimmtem Artikel existiert nicht im Genitiv,
man benutzt dann “von“ + Dat.: der Verlauf von Erkrankungen
Mit Adjektiv ist der Genitiv möglich: der Verlauf chronischer Erkrankungen

Aufgabe 13. Erklären Sie die Wörter mit dem Genitiv. Übersetzen Sie sie ins
Russische.
Bespiel: die Lungenentzündung – die Entzündung der Lungen.
das Lungenbläschen
die Staubpartikel
die Autoabgase
der Krankheitserreger
die Luftbefeuchtung
der Asthmaantall
die Flüssigkeitszufuhr
der Automotor
die Herz-Kreislauf-Erkrankungen
die Wassertemperatur

Aufgabe 14. Bilden Sie die Wortgruppen. Es gibt mehrere Varianten.


die Farbe der Körper
die Organe die Krankheit
die Lappen der Magen
die Bestandteile der Atemtrakt
die Reinigung der Sauerstoff
der Bau die Lunge
die Erreger das Lebensmittel
die Entzündung die Atemluft
die Rolle der Rachen
das Blut
Beispiel: die Farbe des Lebensmittels, die Farbe des Blutes.
40
Aufgabe 15. a) Ergänzen Sie die Artikel und die Endungen, wo es nötig ist.
Wichtig bei d__ Behandlung sind ein__ ausreichende Flüssigkeitszufuhr und d__
Gabe von Mittel__ zu__ Entspannung und Erweiterung d__ Bronchialmuskulatur.
Wenn Bakterien als Komplikation zu ein__ durch Viren bedingten Bronchitis dazu
kommen, können Antibiotika helfen. Für d__ chronische Bronchitis ist in d__
Regel d__ Zigarettenrauchen verantwortlich. Symptome und Therapie sind ähnlich
bei d__ akuten Bronchitis.
b) Vergleichen Sie Ihre Lösungen mit dem Partner, danach mit dem Original
(Textteil “Bronchitis“ im Text B).

KOMMUNIKATION

Aufgabe 16. Überfliegen Sie den Text “Asthma Bronchiale im Kindesalter“


und sprechen Sie mit dem Partner über die Fragen:
1) Unterscheidet sich Asthma bronchiale im Kindes- und Erwachsenenalter?
2) Welche Besonderheit gibt es bei Asthma in den ersten 3–4 Lebensjahren?
Die Definition weicht im Prinzip nicht von der im Erwachsenenalter ab. Asthma
bronchiale ist eine chronische, persistierende, entzündliche Erkrankung
der Atemwege, an der verschiedene Zellen, insbesondere Mastzellen und
eosinophile Leukozyten, beteiligt sind. Charakteristisch sind Husten, Giemen,
Engegefühl, bronchiale Hyperreaktivität und eine Atemwegsobstruktion,
die gewöhnlich reversibel ist. Als Besonderheit kann gelten, dass es in den ersten
3–4 Lebensjahren gelegentlich schwierig ist, die Diagnose Asthma bereits mit
Sicherheit zu stellen.
Ein Asthma sollte dann angenommen werden, wenn eine obstruktive Bronchitis in
den ersten 3 Lebensjahren mehr als dreimal rezidiviert bzw, die Symptome Husten
und Giemen rezidivierend anfallsartig, besonders nachts, saisonal oder bei
Belastung auftreten und/oder eine familiäre Atopie-Belastung vorliegt.

Aufgabe 17. Fassen Sie den Text “Asthma bronchiale im Kindesalter“ mit
eigenen Worten zusammen.
Beachten Sie den Plan:
– Definition von Asthma bronchiale
– Symptome
– Schwierigkeiten bei der Diagnosestellung
– Voraussetzungen für die Diagnose: Asthma

41
TEIL C
MEDIKAMENTE FÜR DIE ATEMWEGE

LEXIK

Aufgabe 1. Was passt nicht?


1. gut verträglich – geeignet – schleimlösend – bettlägerig – zuverlässig
2. die Atemnot – der Hustenanfall – das Asthma – der Auswurf –
die Lungenentzündung
3. das Dosieraerosol – der Pulverinhalator – die Kopfschmerztablette –
die Hustentropfen – das Inhalationsgerät

Aufgabe 2. Finden Sie das Gegenteil. Übersetzen Sie ins Russische.


verengen, reduzieren, passend, synthetisch, auswurfhemmend, schleimlösend,
reizen, steigern, erweitern, natürlich, auswurfförndernd, schleimbildend,
beruhigen, geeignet

Aufgabe 3. Ordnen Sie zu.


1. der Auswurf bettlägerig
2. der Patient zuverlässig
3. der Schleim blutig
4. die Bronchitis schleimlösend
5. der Hustenanfall zäh
6. das Präparat chronisch
7. die Wirkung schmerzhaft

Aufgabe 4. a) Lesen Sie den Einstiegstext. Worum geht es? Wer hat
Schwierigkeiten?
b) Schauen Sie sich die Fotos an und lesen Sie die Informationen zu den
Personen. Präsentieren Sie die Personen.

Aufgabe 5. Klären Sie die Bedeutung der unbekannten Vokabeln, indem Sie
das Äquivalent für die Lexik finden:
1) überlegen sein; 2) ein komplexes Geschehen; 3) freisetzen; 4) der Reizhusten;
5) anschwellen; 6) abklingen; 7) lästig sein:
a) dicker werden
b) weniger werden, nachlassen
c) weit übertreffend
d) etwas, was passiert, Ablauf von Ereignissen
e) durch ein Kitzeln im Hals ausgelöster Husten
f) störend sein
g) auslösen

42
LESEN. KOMMUNIKATION

DIALOG C
BEI HUSTEN GUT BERATEN

Aufgabe 6. Lesen Sie den 1.Teil des Dialogs C “Bei Husten gut beraten“ und
finden Sie die Vokabeln aus der Aufgabe 2 im Text.

TEIL 1

Der Apothekenleiterin ist aufgefallen, dass die Pharmaziepraktikantin beim


Thema Husten und akute Bronchitis zwar alle Wirkstoffe und Arzneipflanzen samt
Wirkungsmechanismen kennt, aber meist nicht so genau weiß, in welchem
Fertigarzneimittel was enthalten ist.
Heute überlegen die Dajana und Diana gemeinsam, wie sie der neuen Kollegin
das Thema Husten näherbringen können.

Diana Walther: Apotheke zum Löwen Offenbach©, ist


schon seit einigen Jahren im Beruf.

Diana * Ich bin ja, wenn es um Husten geht, ein großer Freund von
pflanzlichen Arzneimitteln. Weil Pflanzenextrakte an mehreren Stellen
ins Hustengeschehen eingreifen.
Dajana – Richtig, da sind sie den chemisch- synthetischen Substanzen einfach
überlegen. Husten ist nun mal ein komplexes Geschehen. In der ersten
Phase eines unkomplizierten Erkältungshustens werden
Entzündungsmediatoren als Reaktion auf die Viren freigesetzt. Sie reizen
die Hustenrezeptoren.
Darum hat man zu Beginn der Erkältung auch erstmal einen trockenen
Reizhusten.
Diana * Genau! Da braucht man etwas, was den Husten beruhigt und am
besten auch gleich gegen die Entzündung wirkt.
Dajana – Und dann wird der Husten langsam produktiver. Durch die
Entzündung schwillt die Bronchialschleimhaut an und der Schleim wird
immer mehr und immer zäher.
Man braucht etwas, was den Schleim löst und seine Konsistenz
normalisiert.
Diana * Aber damit ist es noch nicht getan. In der Abklingphase des
Erkältungshustens sind die Hustenrezeptoren hypersensibel. Da reicht
schon kalte Luft oder eine kleine körperliche Anstrengung und man hat
diesen fiesen Hustenreiz.
43
Dajana – Besonders gemein finde ich, dass dieser Reizhusten noch mehrere
Wochen anhalten kann, obwohl der Infekt schon längst abgeklungen ist.
Diana * Ja, da muss man die Kunden manchmal beruhigen und ihnen Mut
machen. Die Kunden erwarten nicht, dass Husten so lange dauert. Es ist
eben nur ein Symptom und keine eigenständige Krankheit. Solange sie
kein Fieber haben oder starke Schmerzen in der Brust oder so, ist das
alles normal. Aber lästig ist es schon. Man braucht jetzt wieder ein
Arzneimittel, das die Rezeptoren und das ganze Reizleitungssystem
beruhigt. Efeu mit seiner sekretnormalisierenden, auswurffördernden
und mild antientzündlichen Wirkung ist einer meiner Favoriten.

Aufgabe 7. Beantworten Sie die Fragen zum Dialog:


1. Welches Hustenmedikament ist einer der Favoriten von Diana?
2. Ist es ein chemisches Arzneimittel?
3. Warum kann der Husten lange dauern?
4. Welche Wirkung hat das Lieblingsmedikament von Diana?

Aufgabe 8. (Partnerarbeit)
Verteilen Sie die Rollen. (Partner 1 = Diana, Partner 2 = Dajana)
Transformieren Sie Ihren Text, benutzen Sie die 3. Person Singular.
Beispiel: Absatz 1.
Diana sagt, dass sie ja, wenn es um Husten geht, ein großer Freund von
pflanzlichen Arzneimitteln ist.

DIALOG 2
Aufgabe 9. Klären Sie die Bedeutung der unbekannten Vokabeln, indem Sie
das Äquivalent für folgende Vokabeln finden:
1) schätzen; 2) ans Herz legen; 3) nachweisen; 4) den Bedürfnissen
entgegenkommen; 5) geeignet; 6) bevorzugen; 7) spürbar:
a) priorisieren, präferieren d) deutlich, merklich
b) auf jemandes Wünsche e) dringend empfehlen
eingehen f) beweisen, belegen
c) passend g) eine hohe Meinung haben, besonderen Wert legen

Aufgabe 10. Lesen Sie den 2. Teil des Dialogs C und finden Sie diese Lexik im
Text.
TEIL 2

Dajana Hamilton, Apotheke zum Löwen Offenbach © hat im


letzten Jahr ihr PTA-Examen abgelegt.

44
Dajana – Efeu finde ich auch gut. Aber ich schätze auch Thymian sehr. Weil er
ebenfalls den festsitzenden Schleim löst und noch dazu besonders gut
gegen die Entzündung wirkt. Ich finde die Kombination von Thymian und
Efeu ideal. Die beruhigt auch noch den Husten.
Diana * Dann weiß ich jetzt genau, welche Produkte ich der neuen Kollegin ans
Herz legen werde, nämlich die Fixkombination von Thymian und Efeu:
Bronchipret®.
Dajana – Ja klar, Bronchipret® erfüllt alle Kriterien, die wir aufgestellt haben.
Es beruhigt den Husten, durch die kombinierte Wirkung von Thymian
und Efeu löst es außerdem sehr gut den festsitzenden Schleim.
Diana * Und es bekämpft die Entzündung in den Bronchien. Klinisch
nachgewiesen ist die Wirksamkeit auch. Schließlich spricht die Leitlinie
eine starke Empfehlung für die Pflanzenkombination bei akutem Husten
aus.
Dajana – Das wird die Kollegin freuen. Mir ist außerdem noch sehr wichtig,
dass man damit auch den unterschiedlichen Bedürfnissen der Kunden
entgegenkommen kann.
Diana * Was meinst du damit?
Dajana – Naja, es gibt Tropfen und Saft.
Diana * Ach so! Das ist echt ein wichtiges Kriterium. Es soll ja für die ganze
Familie was Passendes dabei sein. Der Bronchipret Saft TE ist schon für
Kinder ab einem Jahr geeignet und natürlich für alle, die einen Saft
bevorzugen.
Dajana – Wie ich. Der schmeckt so angenehm. Aber ich verstehe auch, wenn
jemand lieber die Bronchipret® Tropfen nimmt. Sie sind dreifach höher
konzentriert*.
Diana * Ja, erwachsenen Kunden, die sehr schnell eine spürbare Wirkung
wünschen, empfehle ich eher die extra starken* Bronchipret® Tropfen.
Dajana – Alles klar, dann brauchen wir uns gar nicht weiter zu beraten.
Ok, die Pharmaziepraktikantin kann kommen.
!!! Husten kann sehr quälend sein und einen hohen Leidensdruck erzeugen.
Die Kombination aus Thymian und Efeu beruhigt den Hustenreiz, löst
festsitzenden Schleim und bekämpft die Entzündung in den Bronchien.

Aufgabe 11. Beantworten Sie die Fragen zum Dialog.


1) Welches Hustenmedikament bevorzugt Dajana? Warum?
2) Welches Arzneimittel möchten die Kolleginnen der Pharmaziepraktikantin
empfehlen?
3) In welchen Darreichungsformen ist das Medikament vorhanden?
4) Nennen Sie die Vorteile jeder Form.

45
GRAMMATIK

Aufgabe 12. Bestimmen Sie den Kasus des Nomens “Löwe“. Warum hat es
am Ende “n“? Deklinieren Sie das Wort.

Aufgabe 13. Welche Nomen gehören zur “n“-Deklination (schwachen


Deklination)?
der Husten – der Patient – der Herr – der Wirkstoff – der Präsident – das Asthma –
der Pharmazeut – der Soldat – die Wirkung – das Medikament – der Student –
der Amerikaner – der Belarusse – der Apotheker – der Antagonist – das Präparat –
der Automat – der Kunde – der Liferant – der Saft – der Kollege – der Proband

Aufgabe 14. Ergänzen Sie die Regeln:


1. Nach der “n“-Deklination werden nur die Nomen mit Artikel ___
dekliniert.
2. Zur “n“-Deklination gehören:
a) Personen mit Ende ___: der Kollege, …
b) Tiere mit Ende ___: der Löwe, …
c) Nomen mit Suffixen ”and“, ___, ___, ___, ___.
3. In allen Kasusen, außer ___, bekommen die Nomen die Endung ___.

KOMMUNIKATION

Aufgabe 15. Spielen Sie den Dialog (Dajana H. – Diana W.) (in gekürzter
Form).

Aufgabe 16. Was glauben Sie? Wie läuft das Gespräch zwischen den
Kolleginnen und der Praktikantin ab? Schreiben Sie einen Dialog für 3
Rollen und präsentieren Sie ihn.

Aufgabe 17. Lesen Sie den Informationstext “Bronchipret — ein starkes


Team gegen Husten und Bronchitis“ und beantworten Sie die Fragen:
1) Warum heißt der Text so?
2) Welche Wirkung hat das Medikament?
3) Was sind die Anwendungsgebiete?
4) Was ist zu beachten?
BRONCHIPRET® — EIN STARKES TEAM GEGEN HUSTEN
UND BRONCHITIS
Die Pflanzenkombination aus Thymian und Efeu bzw. Thymian und Primel löst
den festsitzenden Schleim, bekämpft die Entzündung in den Bronchien und
reduziert die Anzahl der schmerzhaften Hustenanfälle. Das Abhusten wird
erleichtert und man kann wieder freier durchatmen.

46
Bronchipret® ist nicht nur wirksam gegen Husten sondern auch gut verträglich,
nebenwirkungsarm und aufgrund seiner verschiedenen Darreichungsformen ein
Hustenmedikament für die ganze Familie.
Husten? Bronchitis?
Bronchipret®:
 löst den festsitzenden Schleim
 bekämpft die Entzündungsbeschwerden
 reduziert die Hustenanfälle
Indikation:
Zur Besserung der Beschwerden bei akuten entzündlichen Bronchialerkrankungen
und akuten Entzündungen der Atemwege mit der Begleiterscheinung “Husten mit
zähflüssigem Schleim“. Bei Beschwerden, die länger als eine Woche anhalten oder
bei Auftreten von Atemnot, Fieber, wie auch bei eitrigem oder blutigem Auswurf,
sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden.
Wirkstoffe:
Thymian-Fluidextrakt (1 : 2–2,5); Auszugsmittel gemäß DAB, Efeublätter-
Fluidextrakt.
Enthält 24 Vol.-% Alkohol
Dieser Artikel ist apothekenpflichtig.

Aufgabe 18. Fassen Sie den Text kurz zusammen.

Aufgabe 19. Welches Medikament gegen Husten wenden Sie an? Warum?
Finden Sie im Internet die Gebrauchsanweisung und präsentieren Sie Ihr
Medikament. Halten Sie sich an den Plan:
– Wirkung
– Anwendungsgebiete
– Gegenanzeigen
– Dosierung
– Ihre Lieblingsdarreichungsform

TEXT C
MEDIKAMENTE FÜR DIE ATEMWEGE

LESEN

Aufgabe 20. Überfliegen Sie die Äußerungen 1–7 und die Texte A–G und
ordnen Sie zu!
A B C D E F G
4
1. Das Präparat hat eine schleimlösende Wirkung.
2. Man verwendet das Medikament bei akuten Asthmaanfällen. Es gibt Tabletten
und Inhalationen.
47
3. Die Spritzen (oder Inhalationen) dienen zur Erweiterung der Atemwege.
4. Das Gerät, mit dessen Hilfe Medikamente inhaliert weiden.
5. Das Medikament eignet sich für die Behandlung von Erkältungskrankheiten und
akuter Bronchitis.
6. Das Medikament nimmt man als Prophylaxe gegen Asthma ein.
7. Mit diesem Medikament werden die Viruskrankheiten behandelt, wenn eine
bakterielle Infektion noch hinzukommt. Es hat ein breites Spektrum.
A. Die Natur ist stärker.
 Löst hartnäckigen Husten
 Mit extra viel Thymiankraut
Aspecton®
Aspecton® Hustensaft/-Hustentropfen. Apothekenpflichtig. Wirkstoff:
Thymiankraut-Dickextrakt. Anw.: Zur Besserung der Beschwerden bei
Erkältungskrankheiten der Atemwege mit zähflüssigem Schleim, zur Besserung
der Beschwerden bei akuter Bronchitis. Hinw.: Bei Beschwerden länger als
eine Woche, bei Atemnot, Fieber, eitrigem oder blutigem Auswurf ärztliche Hilfe.
Hustensaft: Enthält Macrogolglycerolhydroxystearat, Glycerol und Sorbitol. 10 ml
entsprechen 0,33 BE. Die Hilfsstoffe können zu Magenverstimmungen bzw.
Durchfall führen. Hustentropfen: Enthält Eukalyptusöl und Levomenthol. Keine
Empfehlung für Kinder < 2 Jahr.
B. Kortison: Bei der Behandlung von Asthma ist Kortison das Wirksamste und
wichtigste Medikament, da es die stärkste und zuverlässigste entzündungshemmende
Wirkung hat. Bei Asthma wird Kortison in Form kleinster Tröpfchen oder
Pulverteilchen eingeatmet und gelangt dann genau an den Ort, an dem es
gebraucht wird: die Innenseiten der Bronchien. Neben der inhalativen Form sind
Kortisonpräparate auch als Tabletten erhältlich.
C. Cromoglycinsäure: Ebenfalls ein Medikament, das bei Asthma die
Entzündung hemmt. Bei akuter Atemnot ist Cromoglycinsäure aufgrund des
verzögerten Wirkungseintritts nutzlos. Es eignet sich aber sehr zur Vorbeugung
eines Asthmaanfalls und hat fast keine Nebenwirkungen.
D. Sympathomimetika: Medikamente aus dieser Klasse wirken sehr schnell,
indem sie die verengten Atemwege erweitern, wodurch der Patient wieder
genügend Luft bekommt. Sie können sowohl inhaliert als auch gespritzt werden.
E. Antibiotika: Erkrankungen der Atemwege wie die normale Erkältung werden
in den meisten Fällen durch Viren ausgelöst, gegen die Antibiotika nichts nützen.
Häufig — vor allem bei Menschen mit einer chronischen Bronchitis — kommen
dann aber noch Bakterien hinzu, die mit Breitspektrum-Antibiotika (z.B.
Penicillinpräparate) behandelt werden.
F. Sekretolytika sind Medikamente, die den zähen Schleim in den Atemwegen
lösen und so das Abhusten erleichtern. Aber auch pflanzliche Mittel aus Anis,
Efeu, Eukalyptus oder Fenchel wirken schleimlösend.
G. Inhalationssysteme: Viele Medikamente bei Erkrankungen der Atemwege
werden mit einem speziellen Gerät, dem Inhalator, zugeführt. Man unterscheidet
48
dabei grundsätzlich zwischen Dosieraerosolen, bei denen der Wirkstoff
gemeinsam mit einem Treibgas inhaliert wird, und Pulverinhalatoren, bei denen
das Medikament als sehr feines Pulver zugeführt wird.

Aufgabe 21. Richtig oder falsch?


1. Aspecton wind bei eitrigem oder blutigem Auswurf eingesetzt.
2. Kotison har eine schwache entzündungshemmende Wirkung.
3. Cromoglycinsäure hat viele Nebenwirkungen.
4. Nach der Einnahme von einem Medikament aus dieser Klasse kann der Patient
wieder gut atmen.
5. Mit Antibiotika werden manchmal auch Viruskrankheiten behandelt.
6. Pflanzliche Arzneien aus Anis, Efeu, Eukalyptus oder Fenchel eignen sich zur
Schleimlösung
7. Inhalationsgeräte teilt man in Dosieraerosolen und Pulverinhalatoren ein.

PRÜFUNGSTRAINING
Schriftliche Übersetzung

Aufgabe 22. Übersetzen Sie den Text schriftlich ins Russische. Gebrauchen
Sie ein klassisches Wörterbuch. Sie haben 45 Min Zeit.
Ganz allein von “Luft und Liebe“ kann man nun doch nicht leben; etwas feste
Nahrung und vor allem Flüssigkeit brauchen wir ebenfalls. Wie wichtig der in der
Luft enthaltene Sauerstoff ist, zeigt sich schon daran, dass wir ohne feste Nahrung
bis zu vier Wochen und ohne Flüssigkeit immerhin noch drei bis fünf Tage
überleben können. Ein kompletter Mangel an Sauerstoff führt hingegen nach fünf
bis sieben Minuten zum Tod, schwere Hirnschäden können aber bereits nach drei
Minuten auftreten.
Die Eintrittspforten
Luft atmen wir vor allem durch die Nase ein, in bestimmten Situationen auch
durch den Mund. In der Nase wird die Luft zum einen erwärmt, zum anderen
werden hier die ersten winzigen Fremdstoffe oder Krankheitserreger, die sich
eventuell in der eingeatmeten Luft befinden, herausgefiltert. Aus der Nase strömt
die Luft weiter in den Rachen, die einzige Stelle, an der sich Atemluft und
Nahrung begegnen. Damit das Essen nicht aus Versehen in der Lunge landet, wird
der Eingang in die Luftröhre (Trachea) bei jedem Schlucken vom Kehldeckel
verschlossen. Die Luftröhre besteht aus stabilen Knorpelringen, die an ihrer
Rückseite aber elastisch sind. In der Luftröhre wird die Atemluft weiter gereinigt:
Schleim und Wimpernzellen fangen die letzten Schmutzpartikel ab und
transportieren sie in Richtung Rachen. Von dort werden sie ausgehustet oder
gelangen in den Magen, wo sie unschädlich gemacht werden.

49
PRÜFUNGSTRAINING
Referieren

Aufgabe 23. Überfliegen Sie den Text “Wie viel Sauerstoff ist in der Luft?”
– Was ist das Thema?

Aufgabe 24. Klären Sie die Bedeutung der unbekannten Wörter mit dem
Wörterbuch und finden Sie sie im Text:
der Sauerstoffgehalt, die Kurzatmigkeit, sich bemerkbar machen, sinken, der
Bergsteiger, einen Berg erklimmen, angewiesen sein, die Ausnahme, bestätigen,
den Berg bezwingen, der Wille, robust, erbringen.
Wie viel Sauerstoff ist in der Luft?
Die atmosphärische Luft, die wir in einer deutschen Stadt wie Frankfurt, München
oder Berlin einatmen, besteht zu knapp 20 Prozent aus Sauerstoff, zu knapp
80 Prozent aus Stickstoff. In höher gelegenen Gebieten wie etwa Kenia, Äthiopien
oder Mexiko nimmt der Sauerstoffgehalt der eingeatmeten Luft ab, was sich für
deutsche Urlauber in diesen Gebieten als Kurzatmigkeit bemerkbar machen kann.
In noch größeren Höhen sinkt der Sauerstoffgehalt weiter, so dass Bergsteiger,
die den Mount Everest erklimmen wollen, in der Regel auf eine Sauerstoffzufuhr
durch Sauerstoffflaschen angewiesen sind. Ausnahmen bestätigen auch hier
die Regel: Reinhold Messner, der den höchsten Berg der Welt ohne künstlichen
Sauerstoff bezwungen hat, konnte diese Leistung nur durch eine spezielle
Vorbereitung in Verbindung mit einem starken Willen und einer sehr robusten
Konstitution erbringen.

Aufgabe 25. Lesen Sie den Text noch einmal und referieren Sie ihn. Benutzen
Sie den Plan. Die Zuhörer stellen Fragen und/oder sagen ihre Meinung dazu.
1. Sauerstoffgehalt in der Luft von deutschen Großstädten.
2. Sauerstoffgehalt der Luft in höheren Gebieten der Welt.
3. Sauerstoffflaschen für die Bergsteiger.
4. Reinhold Messner — die Ausnahme aus der Regel.

50
LEKTION 3
VERDAUUNGSSYSTEM. ERKRANKUNGEN. MEDIKAMENTE

LERNWORTSCHATZ

Nomen
1. der After — задний проход
2. das Brennen — жжение
3. der Druckschmerz, -en — чувство сдавливания
4. das Fett, -e — жир
5. der Gaumenrand, s — край неба
6. der Magenkrebs, -e — рак желудка
7. die Magenschleimhaut, -häute — слизистая желудка
8. die Magenspiegelung, -en — гастроскопия
9. der Nikotingenuss, -genüsse — потребление никотина
10. der Reizmagen — синдром раздраженного желудка
11. die Schluckstörungen, Pl. — помехи при глотании
12. das Sodbrennen — изжога
13. der Speichel — слюна
14. die Speisereste, Pl. — остатки пищи
15. die Säure, n — кислота
16. der Speisebrei, -e — химус
17. der Verschluss, - üsse — закупорка, закрытие
18. der Vorgang, - gänge — процесс
19. die Zunge, n — язык
Verben
1. angreifen (i, i) — нападать, атаковать
2. aufspalten — расщеплять, раскалывать
3. befallen (ie, a) — нападать
4. begünstigen — благоприятствовать
5. beschleunigen — ускорять
6. bewirken — вызывать
7. entziehen (o, o) — лишать
8. erreichen — достигать, добиваться
9. nachweisen (ie. ie) — доказывать
10. sich äußern durch + Akk. — выражаться, проявляться
11. verdauen — переваривать
12. vermischen — смешивать
13. zerteilen — разделять
Adjektive. Adverbien
1. ausschließlich — исключительно
2. erst — только, лишь; всего; прежде
3. gastroösophageal — гастроэзофагеальный
51
4. gemeinsam — совместно с / вместе с
5. hart — твердый, жесткий, суровый
6. heftig — сильный
7. rechtzeitig — своевременный
8. übermäßig — чрезмерный; слишком
9. ungehindert — беcпрепятственно
10. ungünstig — неблагоприятный
11. vor allem — прежде всего
12. weich — мягкий, нежный

TEIL A
WEG DER VERDAUUNG

LEXIK

Aufgabe 1. a) Schauen Sie sich die Abbildung an. Was ist hier dargestellt?
b) Ordnen Sie die Termini den Organen zu. Ergänzen Sie die Artikel.
Dünndarm, Pankreas/Bauchspeicheldrüse, Dickdarm, Anus, Magen, Gallenblase,
Zwölffingerdarm, Leber, Speiseröhre, Mund.

Aufgabe 2. Ordnen Sie die Texte den Organen aus der Aufgabe 1 zu:
A. Sie produziert Galle, die bei der Verdauung von Fetten und
1. Mund
Ölen hilft
B. Hier wird das Essen mit Verdauungsenzymen und Galle
2. Gallenblase gemischt. Die Enzyme beschleunigen den Verdauungsprozess.
Nährstoffe werden dann in den Blutkreislauf aufgenommen
C. Hier werden biologische Katalysatoren namens Enzyme
3. Dickdarm produziert. Verdauungsenzyme beschleunigen den Abbau von
großen Nährstoffmolekülen
D. Hier wird die Nahrung von Zähnen gekaut und mit Speichel
4. Dünndarm
vermischt, der Enzyme enthält
52
E. Das ist das fibromuskuläre Rohr, das den Mund mit dem
Magen verbindet. Das Essen wird mit einer Welle wie
5. Magen
Muskelbewegung, die Peristaltik genannt wird, nach unten
gedrückt
F. Das ist das muskulöse Organ, wo das Essen mit Magensäften
vermischt wird. Magensaft hat einen niedrigen pH-Wert, er ist
6. Leber
sauer, und wird verwendet, um zu helfen, Lebensmittel zu
verdauen und potenziell schädliche Bakterien zu töten
7. Speiseröhre G. Fäkalien verlassen dadurch den Verdauungskanal
8. Pankreas H. Hier ist die Galle gelagert und konzentriert
I. Er besteht aus zwei Teilen: dem Dickdarm und dem Rektum.
9. Anus Im ersten Teil wird Wasser aus dem Essen resorbiert. Fäkalien
werden im zweiten Teil gelagert, bis sie fertig sind

Aufgabe 3. Finden Sie das lateinische Äquivalent:


A. Die Mundhöhle, die Speiseröhre, der Magen, der Zwölffingerdarm, der
Dünndarm, der Dickdarm, der Mastdarm, die Leber, die Bauchspeicheldrüse,
die Gallenblase.
B. Der Ösophagus, das Hepar, der Ventriculus, das Pankreas, das Duodenum, das
Colon, das Rektum, die Vesica fellea, das Jejunum/das Ileum, Cavumoris.

Aufgabe 4. Was passt nicht?


1. der Magen, die Leber, die Mitralklappe, die Speiseröhre
2. der Mund, der Speichel, die Zähne, der After, die Zunge
3. der Magensaft, das Enzym, der Speisebrei, die Galle
4. das Abhusten, die Aufnahme, die Peristaltik, die Resorption, der Abbau
5. die Milz, der Dünndarm, der Dickdarm, der Zwölffingerdarm, der Mastdarm,
der Blinddarm
6. kauen, pumpen, vermischen, verdauen, aufnehmen, aufspalten, zerteilen

Aufgabe 5. Bilden Sie die Nomen:


Beispiel: resorbieren – die Resorption
verdauen –
aufspalten –
produzieren –
schlucken –
(ver) mischen –
beschleunigen –
aufnehmen –
kauen –
verbinden –
konzentrieren –
angreifen –
53
Aufgabe 6. Wie heißen die Wörter richtig?
1. genMareiz
2. ilzM
3. röhSpeirese
4. Dickmrad
5. findarmgerZwölf
6. ungdauVer
7. chelSpei
8. berLe
9. terAf
10. geZun

Aufgabe 7. Sortieren Sie die Lexik unten:


der die das
der Magen

Magen, Speiseröhre, Darm, Galle, Enzym, Magensaft, Mund, Rohr, Duodenum,


Leber, Bakterie, Nahrung, Speisebrei, Abbau, Organ.

TEXT A
WEG DER VERDAUUNG
LESEN
Aufgabe 8. Lesen Sie den Titel des Textes. Was meinen Sie? Worum geht es
im Text?

Aufgabe 9. Überfliegen Sie den Text A und ordnen Sie die Überschriften den
Textteilen zu.
– Der Dünndarm leistet viel
– Checkpoint (Kontrollpunkt) Dickdarm
– Die ersten Stationen der Verdauung

WEG DER VERDAUUNG

Alles beginnt im Mund: Mit dem Kauen wird die Nahrung zerkleinert, gleichzeitig
beginnt die Speichelproduktion. Speichel ist wichtig, denn er macht trockene
Nahrungsmittel feucht, sodass man sie besser schlucken kann. Er hat aber auch
eine zweite Funktion: das im Speichel enthaltene Enzym Ptyalin trennt Stärke von
Zucker — ein wichtiger Start für die Verdauung.
Gelangt die Nahrung an den Gaumenrand, wird ein Schluckreflex ausgelöst und
die breiartige Masse gelangt in die Speiseröhre. Von dort wird das Essen durch
Muskelkontraktionen in rund vier Sekunden zum Magen transportiert. Mit jedem
Schluckvorgang gelangt mehr Essen in den Magen. Das durchschnittliche
54
Fassungsvermögen beträgt zwischen 1,5 und
2 Litern. Im Magen werden die Speisereste mit
der Magensäure vermischt. Die Säure enthält
u.a. das Enzym Pepsin, das Proteine aus der
Nahrung in kleine Teilchen aufspalten kann.
Die Nahrung lagert rund eine Stunde im Magen.
Durch die Muskeln an der Magenwand wird der
Inhalt praktisch durchmischt, sodass die
Magensäure den kompletten Inhalt durchtränken
kann. Bakterien werden bei diesem Vorgang
abgetötet. Nach und nach gelangt die breiartige
Masse zum Pförtner des Magens.
Im Dünndarm laufen die wichtigsten
Verdauungsvorgänge ab. Zunächst durchläuft
der Speisebrei den Zwölffingerdarm. Dort
werden Kohlehydrate, Proteine und Fette durch
Enzyme zerteilt. Von der Leber bzw. der
Gallenblase gelangt Gallensaft in den
Dünndarm. An der Wand befinden sich tausende
Darmzotten, die für die Resorption der
Nährstoffbausteine verantwortlich sind. Die
gesamte Oberfläche des Dünndarms beträgt über 2000 m².Durch die Längs- und
Ringmuskulatur des Dünndarms werden die Speisereste weiterbefördert. Dabei
wird dem Brei nach und nach das Wasser entzogen. Danach gelangen die
Überreste in den Dickdarm.
Auch im Dickdarm wird dem Brei weiterhin Flüssigkeit entzogen. Jene Stoffe, die
nicht über die Darmschleimhaut aufgenommen werden können, werden
unverändert ausgeschieden. Dazu gelangt der Kot zuerst in den Mastdarm, der den
Abschluss vor der Ausscheidung durch den Anus darstellt.
Durchschnittlich dauert der komplette Verdauungsvorgang zwischen 5 und
7 Stunden.

Aufgabe 10. Ordnen Sie die Verdauungsvorgänge in der richtigen


Reihenfolge!
a) schlucken, b) mit der Magensäure vermischen, c) zerkleinern, d) mit dem
Speichel vermischen, e) zum Pförtner des Magens transportieren, f) Bakterien
abtöten, g) den Zwölffingerdarm durchlaufen, h) Flüssigkeit entziehen, i) in den
Dünndarm gelangen, j) in den Mastdarm gelangen.
1. In den Mund kommen. 2. ____________. 3. ____________. 4. ____________.
5. _____________. 6. _____________. 7. ______________. 8. ______________.
9. _____________. 10. ____________. 11. ____________. 12. durch den Anus
ausscheiden.
55
Aufgabe 11. Beantworten Sie die Fragen zum 1. Textteil.
1. Wo beginnt die Verdauung?
2. Was wird mit der Nahrung in der Mundhöhle gemacht?
3. Welche Rolle spielt der Speichel?
4. Wozu dient das Enzym Ptyalin?
5. Wodurch (durch welches Organ) gelangt die Nahrung in den Magen?
6. Wie ist sein Fassungsvermögen?
7. Womit wird die Nahrung im Magen vermischt?
8. Wie lange bleibt die Nahrung im Magen?
9. Was passiert mit Bakterien?
Aufgabe 12. Wählen Sie einen weiteren Textteil und schreiben Sie zum Text
Fragen.
Aufgabe 13. (Partnerarbeit). Wählen Sie einen Partner, der die Fragen zu
dem anderen Textteil geschrieben hat. Lesen Sie Ihre Fragen und lassen Sie
den Partner die Antworten im Text finden. Danach tauschen Sie die Rollen.

LEXIK

Aufgabe 14. Welches Verb passt? Mehrere Kombinationen sind möglich.


die Nahrung zerkleinern
das Wasser enthalten
den Kot transportieren
das Enzym gelangen
Bakterien befeuchten
in die Speiseröhre aufspalten
Proteine entziehen
weiterbefördern
ausscheiden
abtöten
Finden Sie diese Wortverbindungen im Text. Kontrollieren Sie sich.
Aufgabe 15. Bilden Sie Komposita. Ergänzen Sie die Artikel.
Speichel säure
Magen vermögen
brei kontraktion
Fassungs vorgang
Muskel muskulatur
Verdauungs artig
Ring reste
Speise produktion
Ober wand
Magen fläche
56
Aufgabe 16. a) Welche Organe des Verdauungssystems sind Komposita?
b) Finden Sie Komposita im Text “Weg der Verdauung“.
c) Was passt? Finden Sie Äquivalente.
die Nahrung zerlegen
komplett kommen
gelangen feucht machen
durchtränken bestehen aus
weiterbefördern der Prozess
enthalten das Essen
der Vorgang ausmachen
betragen transportieren
zerteilen ganz
s Protein das Eiweiß

GRAMMATIK

Aufgabe 17. Analysieren Sie bitte die Reihenfolge der Wörter im Satz
“Speichel ist wichtig, denn er macht trockene Nahrungsmittel feucht, sodass
man sie besser schlucken kann“ (Absatz 1)
a) Zu welcher Art gehört der Nebensatz?
b) Transformieren Sie den Satz und benutzen Sie die Konjunktion “so ... dass ...“
c) Finden Sie im 3. Textabsatz noch einen Satz mit dem Nebensatz der Folge,
Verfolgen Sie die Wortstellung und machen Sie die Transformation wie im
Punkt “C“:

Aufgabe 18. Verbinden Sie 2 Sätze. Benutzen Sie “so ... dass ...“ oder “sodass“
Beispiel:
Die Bakterien sind klein. Man kann Sie mit bloßem Auge nicht sehen. –
Die Bakterien sind so klein, dass man sie mit bloßem Auge nicht sehen kann.
Die Bakterien sind klein, sodass man sie mit bloßem Auge nicht sehen kann.
1. In der Mundhöhle werden die Nahrungsmittel zerkleinert und gut mit dem
Speichel vermischt. Es entsteht eine breiartige Masse.
2. Die breiartige Masse durchläuft die Speiserohne dank den
Muskelkontraktionen.
Der ganze Prozess dauert rund 4 Sekunden.
3. Die Sekretion des Magensaftes beginnt reflektorisch. Sogar der Anblick der
Speise oder der Geruch genügen.
4. Die Fermente spielen eine große Rolle bei der Verdauung. Sie heißen die
Aktivatoren für alle Stoffwechselvorgänge im Körper.
5. Die Aufgaben der Leber sind vielseitig. Man nennt sie “das chemische
Laboratorium“ des Organismus.
6. Das Insulin ist für die Regulierung des Blutzuckers sehr wichtig. Ein Mangel an
Insulin führt zur Zuckerkrankheit.
57
Aufgabe 19. Schreiben Sie die Sätze aus der Aufgabe 18. Benutzen Sie statt
“so”: “derartig”, “dermaßen”.
Beispiel: Diese Entdeckung ist bedeutend. Man kann sie niemals vergessen. –
Diese Entdeckung ist derartig/dermaßen bedeutend, dass man sie niemals
vergessen kann.

Aufgabe 20. (Wiederholung) Finden Sie Passivsätze im Text, bestimmen Sie


die Zeitform.

Aufgabe 21. Bilden Sie Präteritum Passiv und Perfekt Passiv.


Beispiel:
Mit dem Kauen wird die Nahrung zerkleinert. – Mit dem Kauen wurde die
Nahrung zerkleinert. – Mit dem Kauen ist die Nahrung zerkleinert worden.
1. Ein Schluckreflex wird ausgelöst.
2. Von der Speiseröhre wird das Essen durch Muskelkontraktionen in rund vier
Sekunden zum Magen transportiert.
3. Im Magen werden die Speisereste mit dem Speichel vermischt.
4. Die Aufnahme der Nahrungsstoffe ins Blut wird als Resorption bezeichnet.
5. Bakterien werden abgetötet.
6. Kohlenhydrate, Proteine und Fette werden durch Enzyme zerteilt.
7. Durch die Muskulatur des Dünndarms werden die Speisereste weiterbefördert.
8. Dem Brei wird Flüssigkeit entzogen.
9. Die unverwertbaren Reste werden zum Kot eingedickt und ausgeschieden.

Aufgabe 22. Transformieren Sie die Sätze, Bilden Sie Präsens Passiv und
Futur Passiv.
Beispiel: In der Mundhöhle zerkleinern die Zähne die Nahrungsmittel. –
In der Mundhöhle werden die Nahrungsmittel zerkleinert. – In der
Mundhöhle werden die Nahrungsmittel zerkleinert werden.
1. Trockene Nahrungsmittel macht der Speichel feucht.
2. Feuchte Nahrungsmittel kann man besser schlucken.
3. Das Enzym Ptyalin trennt Stärke von Zucker.
4. Das Enzym Pepsin kann Proteine in kleine Teilchen aufspalten.
5. Die Muskeln an der Magenwand durchmischen den Inhalt.
6. Die Magensäure kann den kompletten Inhalt durchtränken.
7. Bakterien, Viren und Pilze rufen Entzündungen des Verdauungstraktes hervor.

KOMMUNIKATION

Aufgabe 23. Wählen Sie einen Textabschnitt und fassen Sie ihn zusammen.
1. Die ersten Stationen der Verdauung.
2. Der Dünndarm leistet viel.
3. Checkpoint (Kontrollpunkt) Dickdarm.
58
Aufgabe 24. Stellen Sie sich vor. Sie sollen vor den Schülern einen Vortrag
zum Thema “Verdauungsorgane. Weg der Nahrung vom Mund ins Blut“
halten. Schreiben Sie einen Plan. Finden Sie die Abbildung des
Verdauungssystems und machen Sie einen Vortrag (3–4 Minuten).

TEIL B
ERKRANKUNGEN DES VERDAUUNGSSYSTEMS
LESEN
Aufgabe 1. Lesen Sie den Textüberschrift. Welche Erkrankungen des
Verdauungsystems kennen Sie schon?

Aufgabe 2. Überfliegen Sie den Text. Ordnen Sie die Zwischenüberschriften


den Textteilen zu:
a) Erkrankungen des Magens
b) Erkrankungen der Speiseröhre.
TEXT B
HÄUFIGE ERKRANKUNGEN VON MAGEN UND DARM
1. Häufige Beschwerden bei einer Erkrankung der Speiseröhre sind:
Schluckbeschwerden, Erbrechen, Sodbrennen, Husten, Schmerzen hinter dem
Brustbein.
Die häufigste Komplikation ist die Entzündung der Speiseröhre, in der
Fachsprache auch als gastroösophageale Refluxkrankheit bezeichnet. Ursache ist
ein gestörter Verschluss der Speiseröhre gegenüber dem Magen. Dadurch kann die
Magensäure ungehindert in die Speiseröhre zurückfließen und bewirkt dort ein
heftiges Brennen, das als Sodbrennen bezeichnet wird. Unbehandelt kann sich die
Wand der Speiseröhre entzünden und Geschwüre bilden.
Eine Entzündung der Speiseröhre (Ösophagitis), die durch Bakterien, Viren oder
Pilze hervorgerufen wird, findet sich meist nur bei Patienten mit geschwächtem
Immunsystem (z.B. AIDS- oder Tumor-Patienten). Weitere Faktoren wie Alkohol
oder Medikamente können eine Entzündung zusätzlich begünstigen.
Speiseröhrenkrebs kommt eher selten vor. Männer sind etwa 3-mal so häufig
davon betroffen wie Frauen. Er gehört zu den Krebsarten, die erst sehr spät, vor
allem durch Schluckstörungen, Beschwerden verursachen.
2. Anzeichen für eine Magenerkrankung sind:
Druckgefühl im Oberbauch, Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Druckschmerz
im Magenbereich.
In den meisten Fällen verursacht eine Magenschleimhautentzündung (Gastritis)
diese Art von Symptomen. Sie entsteht meist durch ein Ungleichgewicht zwischen
der Säureproduktion und dem Säureschutz im Magen. Die Magensäure greift dann
die Schleimhaut an. Auslöser einer akuten Magenentzündung sind Medikamente,
übermäßiger Alkohol- bzw. Nikotingenuss, Bakterien oder Viren.
59
Eine chronische Magenentzündung kann durch das Magenbakterium
Helicobacterpylori hervorgerufen werden. Wird es nicht rechtzeitig entdeckt und
behandelt, ruft es offene Wunden im Magen und im Zwölffingerdarm hervor.
Reichen diese Geschwüre (Ulzera) tief in die Schleimhaut und erreichen
Blutgefäße, können Blutungen oder sogar ein Magendurchbruch die Folge sein.
Magenkrebs entsteht meist durch vererbbare Faktoren oder ungesunde Ernährung,
Rauchen und Alkohol begünstigt. Auch eine Infektion mit Helicobacter pylori
kann die Entstehung fördern.
Bei 30–50 % der Patienten, die einen Arzt wegen Magenbeschwerden aufsuchen,
stellt dieser einen Reizmagen fest. Hierbei handelt es sich um eine Erkrankung des
Magens, bei der Beschwerden auftreten, ohne dass krankhafte Veränderungen des
Magens nachgewiesen werden können. Die zu Grunde liegenden Ursachen sind
bisher nicht eindeutig geklärt. Als Auslöser gelten Ernährungsgewohnheiten,
Nahrungsmittelunverträglichkeiten und psychische Belastungssituationen.
Eine typische Erkrankung des Zwölffingerdarms ist das
Zwölffingerdarmgeschwür. Es entsteht häufig gemeinsam mit Magengeschwüren
im oberen Teil des Zwölffingerdarms, da dieser der Magensäure am stärksten
ausgesetzt ist. Über 80 % der Fälle werden durch Helicobacter pylori
hervorgerufen.

Aufgabe 3. Beantworten Sie Fragen:


1. Welche Beschwerden bei den Erkrankungen der Speiseröhre und der
Magenerkrankungen sind nicht gleich?
2. Nennen Sie die häufigsten Erkrankungen der Speiseröhre.
3. Wodurch wird die Entzündung der Speiseröhre hervorgerufen?
4. Wie häufig kommt Speiseröhrenkrebs vor?
5. Was sind die häufigsten Magenerkrankungen?
6. Welche Ursachen der Entstehung von Magenkrankheiten sind im Text
beschrieben?

Aufgabe 4. Ergänzen Sie den Lückentext. Gebrauchen Sie Passiv Präsens,


Passiv mit Modalverb oder Zustandspassiv.
a) Ein heftiges Brennen in der Speiseröhre … als Sodbrennen bezeichnet. Die
Wand der Speiseröhre kann sich entzünden und Geschwüre bilden, wenn sie nicht
behandelt … . Eine Entzündung der Speiseröhre, die durch Bakterien, Viren oder
Pilze hervorgerufen …, findet sich meist bei Patienten mit geschwächtem
Immunsystem.
b) Von einer Magenschleimhautentzündung … folgende Symptome verursacht:
Übelkeit, Erbrechen, Druckgefühl im Oberbauch. Eine chronische
Magenentzündung … durch das Magenbakterium Helicobacter pylori
hervorgerufen … .
… es nicht rechtzeitig entdeckt, ruft es Geschwüre hervor.
c) Bei 30–50 % der Patienten mit Magenbeschwerden … ein Reizmagen
dargestellt.
60
Die Ursachen … bisher nicht eindeutig geklärt.
d) Eine typische Erkrankung des Zwölffingerdarms ist das
Zwölffingerdarmgeschwür. Es entsteht häufig im oberen Teil des
Zwölffingerdarms, denn er … am stärksten der Magensäure ausgesetzt.

LEXIK

Aufgabe 5. Was passt nicht?


1. Schluckbeschwerden – Auslöser – Erbrechen – Sodbrennen – Übelkeit –
Appetitlosigkeit.
2. Speiseröhre – Magen – Zwölffingerdarm – Blutgefäße – Symptome
3. Gastritis – Magenkrebs – Magengeschwür – Reizmagen – Refluxkrankheit
4. Viren – Blutungen – Pilze – Bakterien – Helicobacter pyloi
5. Entzündung –Alkohol – Nikotin – Medikamente – Viren

Aufgabe 6. Ordnen Sie zu:


als Refluxkrankheit begünstigen
oft/selten verursachen
die Folge entzünden
die Schleimhaut behandeln
die Magenwand bezeichnen
Beschwerden vorkommen
eine Entzündung sein
das Magenbakterium angreifen

Aufgabe 7. Bilden Sie die Nomen:


Beispiel: husten – der Husten
entzünden, stören, verschließen, bezeichnen, schwächen, verursachen, erbrechen
entstehen, behandeln, entdecken, folgen, fördern, nachweisen.

GRAMMATIK

Aufgabe 8. Finden Sie im vorletzten Textabschnitt den Satz:


Hierbei handelt es sich um eine Erkrankung des Magens, bei der Beschwerden
auftreten, ohne dass krankhafte Veränderungen des Magens nachgewiesen werden
können.
Analysieren Sie die Wortstellung.

Aufgabe 9. Verbinden Sie die Sätze. Verwenden Sie “ohne dass…“ oder “so…
dass“.
1. Der Verschluss der Speiseröhre gegenüber dem Magen ist manchmal gestört.
Die Magensäure kann in die Speiseröhre zurückfließen. (sodass)
61
2. Die oft in die Speiseröhre kommende Magensäure entzündet die
Speiseröhrenwand. Dort können sich Geschwüre bilden (sodass).
3. Man kann nicht viel Alkohol trinken, rauchen und Medikamente einnehmen.
Sie lösen die Entzündung aus.
4. Der Speiseröhrenkrebs verläuft zuerst symptomlos. Die Patienten haben keine
Beschwerden. (ohne dass)
5. Beim Ungleichgewicht greift die Magenspure eine Gastritis. (sodass)
6. Beim Reizmagen treten beim Patienten Beschwerden oft auf. Die Ursachen sind
sicher nicht eindeutig geklärt (ohne dass).

Aufgabe 10. Finden Sie im 2.Teil des Textes B “Häufige Erkrankungen von
Magen und Darm“ Konditionalsätze. Analysieren Sie die Wortstellung.
Transformieren Sie die Sätze, ergänzen Sie die Konjunktion “wenn“.
Beispiel: Wird die Speiseröhre bei der Refluxkrankheit nicht behandelt, können
sich an der Wand Geschwüre bilden. – Wenn die Speiseröhre bei der
Refluxkrankheit nicht behandelt wird, können sich an der Wand Geschwüre
bilden.

Aufgabe 11. Transformieren Sie die Konditionalsätze mit “wenn“ in die


konjunktionslose Konditionalsätze.
1. Wenn die Magensäure in die Speiseröhre zurückfließt, handelt es sich um eine
Refluxkrankheit.
2. Wenn die Patienten ein schwaches Immunsystem haben, entsteht die
Entzündung der Speiseröhre öfter.
3. Wenn der Kranke sich über Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit und
Druckschmerz im Magen beschwert, geht es um eine
Magenschleimhautentzündung.
4. Wenn sich im Magen das Magenbakterium Helicobacterpylori befindet, kommt
es zur chronischen Magenentzündung.
5. Wenn viele Risikofaktoren wie ungesunde Ernährung Rauchen, Alkohol,
Infektion mit Helicobacter pylori verhandeln sind, kann Magenkrebs entstehen.
6. Wenn keine Veränderungen im Magen festgestellt wurden, kann es um einen
Reizmagen gehen.

LESEN
ERKRANKUNGEN DES VERDAUUNSSYSTEMS

Aufgabe 12. Lesen Sie unten die Krankheitszeichen. Überlegen Sie sich allein.
Um welches Organsystem könnte es sich hier handeln?

62
Aufgabe 13. Lesen Sie die Texte genauer. Ordnen Sie die Definitionen den
Krankheiten zu.
1. Hämorrhoiden A. Eine chronisch entzündliche Darmerkrankung, kann den
gesamten Magen-Darm-Trakt befallen, bleibt aber häufig
auf den letzten Dünndarmabschnitt (Ileum) oder den
obersten Bereich des Dickdarms (Colon ascendens)
beschränkt. Die Entzündung erfasst meist die ganze
Darmwand. Eine chronische entzündliche Darmerkrankung
betrifft den Dick- und Enddarm (Kolon und Rektum),
entzündet ist nur die Darmschleimhaut.
2. Morbus Crohn B. Ausbuchtungen in der Darmschleimhaut. Man vermutet,
und Colitis dass sie bei hartem Stuhl entstehen können
ulcerosa
3. Adenome C. Die Entzündung betrifft ausschließlich den Wurmfortsatz.
Sie kann durch Krankheitserreger oder Fremdstoffe (z. B.
Obstkerne) ausgelöst werden. Typische Beschwerden sind
Schmerzen in der Nabel- oder Magengegend, Übelkeit und
Erbrechen, Appetitlosigkeit und Fieber. In schweren Fällen
muss der Wurmfortsatz operativ entfernt werden
4. Darmkrebs D. Gehören zu den häufigsten Darmerkrankungen.
Krankheitserreger und Parasiten, die über verdorbenes Essen
oder verschmutztes Trinkwasser aufgenommen werden.
Durchfall, Bauchschmerzen und Appetitlosigkeit sind die
Folge
5. Reizdarm E. Gutartige Tumore im Darm kommen im Alter immer
häufiger vor. In der Regel sind sie harmlos, allerdings
können Veränderungen im Erbmaterial (Mutationen) die
Entwicklung von Darmkrebs begünstigen
6. Divertikeln F. Der häufigste bösartige Tumor des Verdauungstraktes,
hat in den Industrieländern in den letzten 30 Jahren deutlich
zugenommen. Da die Heilungschancen im Anfangsstadium
besonders hoch sind, empfehlen Experten regelmäßige
Vorsorgeuntersuchungen ab dem 50. Lebensjahr
7. Blinddarment- G. Vergrößerungen eines Gefäßpolsters, das den Analkanal
zündung umgibt und diesen zusammen der Muskulatur verschließt.
Als Ursachen gelten vererbbare Faktoren, ballaststoffarme
Ernährung und eine ungünstige Sitzhaltung. Die äußert sich
durch Blut im Stuhl, Druckschmerz oder Juckreiz
8. Darminfektionen H. Die Patienten klagen über chronische Bauchschmerzen,
Stuhlunregelmäßigkeiten und Blähungen. Krankhafte
Veränderungen des Darms sind jedoch nicht erkennbar.
Wahrscheinlich wird er durch falsche Ernährung und
psychische Probleme ausgelöst.
63
Aufgabe 14. Bilden Sie Adjektive mit “ig“ oder “lich“.
Beispiel: Eiter – eitrig
der Schmerz –
das Blut –
der Schleim –
die Entzündung –
die Regelmäßigkeit –
der Schaum –
die Wahrscheinlichkeit –
Aufgabe 15. Welche Bedeutung haben die Suffixe “los“, “bar“. Analysieren
Sie anhand der Beispiele:
appetitlos, farblos, harmlos
vererbbar, erkennbar, heilbar, operierbar
Führen Sie weitere Beispiele an.
KOMMUNIKATION
Aufgabe 16. Schreiben Sie Sätze anhand der Texte in der Aufgabe 13.
• kann hinweisen auf + Akk, • findet man häufig bei + Dat,
• stellt man häufig bei + Dat fest, • ist oft ein Zeichen für + Akk.
1. schleimiger Stuhl – entzündete Darmschleimhaut.
2. frisches rotes Blut im Stuhl – Blutungen im Enddarm oder Mastdarmpolypen.
3. Blut und Schleim im oder auf dem Stuhl und eventuell harter oder weicher
Stuhl im Wechsel – Darmtumoren, Dickdarmtumoren.
4. schwarzer Stuhl – Teerstuhl.
Aufgabe 17. DIAGNOSEN. Was sagt der Arzt zum Patient. Ordnen Sie zu.
1. Ich habe heftige Schmerzen im Bauch, wenn ich lange nichts esse und viel
Kaffee trinke.
2. Ich habe oft morgens Übelkeit und Druckgefühl im Magen.
3. Ich habe das Gefühl, dass ich das Essen nicht verschlucken kann.
4. Ich habe sehr oft Verstopfung, mein Stuhl ist eher unregelmäßig.
5. Mein Stuhl ist braun, aber ich bemerke etwas Blut auf der Oberfläche des
Stuhls.
 Es geht bei Ihnen um Verdauungsstörungen.
Wie lange haben Sie das?
 Ist es schmerzhaft, wenn Sie auf Toilette sind?
 Man soll das Magengeschwür ausschließen.
 Haben Sie versucht, ein Abführmittel von der
Apotheke zu nehmen.
o Wir müssen eine Röntgenaufnahme machen.
Aufgabe 18. Konstruieren Sie einen Dialog.
64
TEIL C
UNTERSUCHUNG DES MAGEN- UND DARMTRAKTES.
VERORDNUNG VON MEDIKAMENTEN

LEXIK

Aufgabe 1.Ordnen Sie zu!


die Kernspintomografie die Gastroskopie
die Darmspiegelung die Sonografie
die Computertomografie die Magnetresonanztomografie (MRT)
die Magenspiegelung die Koloskopie
die Ultraschalluntersuchung CT

Aufgabe 2. Welche Untersuchung passt? Ergänzen Sie.


Die Computertomografie, das Elektrokardiogramm, die Endoskopie,
die Röntgenuntersuchung, die Mammografie, die Ultraschalluntersuchung,
die Kernspintomografie
1. Die Magnetresonanztomografie wird auch ... genannt.
2. Bei der … wird ein optisches Gerät in den Körper eingeführt.
3. Das deutsche Wort für “Sonografie“ ist … .
4. Bei der … liegt man in einer Röhre.
5. Ein … zeigt die Herzaktivität eines Patienten.
6. Eine … wird vor allem bei Frauen gemacht.

Aufgabe 3. Was passt nicht?


1. Magenspiegelung, Darmspiegelung, Gewebeprobe, Elektrokardiogramm.
2. Polypen, Magenblutungen, Rachenbetäubung, Magengeschwür.
3. schmerzfrei, gefährlich, problemlos, risikoarm
4. übersetzen, erkennen, aufdecken, feststellen

Aufgabe 4. Ordnen Sie zu:


ein Instrument erkennen
die Veränderungen entfernen
Gewebeproben durchführen
Polypen bleiben
die Untersuchung zuführen
nüchtern einführen
Luft entnehmen

Aufgabe 5. Bilden Sie Komposita, schreiben Sie sie mit Artikeln auf.
Gewebe- spiegelung
Magen- information
Proben- blutung
65
Rachen- trakt
Verdauungs- probe
Magen- darm
Patienten- betäubung
Zwölffinger entnahme

LESEN

Aufgabe 6. Lesen Sie eine Patienteninformation (Text C) und korrigieren Sie


die Sätze:
1. Bei einer Gastroskopie untersucht der Arzt das Herz.
2. Bei der Untersuchung können Polypen entfernt werden.
3. 6 Stunden vor der Spiegelung darf man noch etwas essen.
4. Die Untersuchung dauert in der Regel eine Stunde.
5. Die Magenspiegelung hat keine Komplikationen.
6. Nach der Magenspiegelung darf der Patient sofort wieder essen und trinken.
7. Die Polypenentfernung kann selten zu Blutungen führen.

TEXT C
PATIENTENINFORMATION ZUR GASTROSKOPIE
(MAGENSPIEGELUNG)

Wenn man Erkrankungen des Verdauungstraktes hat, sollte man oft zur Magen-
oder Darmspiegelung gehen. Für diese Untersuchungen gibt es in Deutschland
spezielle Patienteninformation.
Liebe Patientin, lieber Patient,
bei Ihnen ist eine Untersuchung des
oberen Verdauungstraktes (Speiseröhre,
Magen, Zwölffingerdarm) vorgesehen um
die Ursachen Ihrer Beschwerden
aufzudecken.
UNTERSUCHUNG: Ein biegsames
optisches Instrument (Endoskop) wird
unter Sicht durch den Rachen in die
Speiseröhre, den Magen und in den
Zwölffingerdarm eingeführt. Dann führt
der Arzt vorsichtig die Luft zu. So kann
er krankhafte Veränderungen an den
Verdauungsorganen gut erkennen.
Der Arzt kann bei der Untersuchung Polypen, entfernen, Magenblutungen stillen.
In der Regel werden dabei auch winzige Gewebeproben entnommen (dies ist
schmerzfrei).
Diese Untersuchung ist in der Regel schmerzfrei und dauert nur wenige Minuten.
Sie kann also auch problemlos nur mit einer örtlichen Rachenbetäubung
66
(Xylocainspray) durchgeführt werden. Nach Abklingen der Betäubung
(20–30 min.) kann wieder gegessen und getrunken werden.
VORBEREITUNG: Am Tag vor der Untersuchung dürfen Sie noch bis 18 Uhr
essen und trinken. Dann bitte nur noch trinken. Am Tag der Untersuchung müssen
Sie nüchtern bleiben, bis 3 Stunden vor der Untersuchung können Sie etwas klare
Flüssigkeit zu sich nehmen. Medikamente, die morgens genommen werden,
sollten erst nach der Untersuchung genommen werden.
MÖGLICHE KOMPLIKATIONEN: Die Magenspiegelung ist eine sehr
risikoarme Untersuchung, dennoch werden in der Literatur Komplikationen
beschrieben: Verletzung des Kehlkopfes oder der Wand des Verdauungstraktes die
bis hin zur Operation führen können.
Nach Probenentnahmen oder Polypenentfernung können selten Blutungen
entstehen, die jedoch in der Regel mit Medikamenten oder Metallclips behoben
werden können.

Aufgabe 7. Beschreiben Sie eine Magenspiegelung. Benutzen Sie folgende


Adverbien: zuerst – dann – danach – später – abschließend.

GRAMMATIK

Aufgabe 8. Finden Sie im Text Sätze im Passiv, bestimmen Sie die Zeitform.

Aufgabe 9. Bilden Sie Präteritum Passiv und Futur I Passiv.


1. Die Untersuchung wird mit einer örtlichen Betäubung durchgeführt.
2. Das Endoskop wird in den Rachen eingeführt.
3. Die Luft wird vorsichtig zugeführt.
4. Krankhafte Veränderungen werden vom Arzt erkannt.
5. Winzige Gewebeproben werden entnommen.
6. Die Polypen werden vom Arzt entfernt.
7. Obwohl die Magenspiegelung risikoarm ist, werden in der Literatur
Komplikationen beschrieben.

Aufgabe 10. Die Untersuchung ist zu Ende. Beschreiben Sie das Resultat,
benutzen Sie Zustandspassiv und Sätze aus der Aufgabe 9.
Beispiel: 1. Die ist mit einer örtlichen Betäubung durchgeführt.
2. Der Endoskop …

Aufgabe 11. Finden Sie Sätze – Aquivalente


1. Der Patient muss sich keine Sorgen A. Bei der Untersuchung lassen sich
machen. Die Magenspiegelung hat krankhafte Veränderungen erkennen.
selten Komplikationen. B. Es sieht so aus, dass der Patient sich
2. Bei der Untersuchung können gut auf die Untersuchung vorbereitet
krankhafte Veränderungen erkannt hat.
werden.
67
3. In der Regel entnimmt der Arzt C. Bei der Untersuchung sucht der Arzt
winzige Gewebeproben. die Polypen gleich zu entfernen.
4. Bei der Untersuchung versucht der D. Der Patient braucht sich keine
Arzt kleine Polypen gleich zu entfernen. Sorgen zu machen. Die
5. Der Patient scheint sich gut auf die Magenspiegelung hat selten
Magenspiegelung vorbereitet zu haben. Komplikationen.
E. In der Regel pflegt der Arzt winzige
Gewebeproben zu entnehmen.

Aufgabe 12. a) Welche Bedeutung haben die Strukturen?


– “suchen + zu + Infinitiv“
–“pflegen + zu + Infinitiv“
–“scheinen + zu + Infinitiv“
–“brauchen + nicht/kein(e)/nur + zu + Infinitiv
b) Ist das Subjekt passiv oder aktiv? Vergleichen Sie mit “sich lassen +
Infinitiv“.

Aufgabe 13. Finden Sie Sätze-Äquivalente.


1. Sie brauchen keine Angst zu haben.
2. Was scheint das Problem in Ihrem Magen zu sein?
3. Die Untersuchung pflegt eine Stunde zu dauern.
4. Der Arzt sucht die Luft vorsichtig zuzuführen.
5. Sie brauchen nur in Ruhe zu bleiben!
a. Was ist vielleicht das Problem in Ihrem Magen?
b. Sie müssen keine Angst haben.
c. Sie müssen nur in Ruhe bleiben.
d. Die Untersuchung dauert in der Regel eine Stunde.
e. Der Arzt versucht die Luft vorsichtig zuzuführen.

Aufgabe 14. Finden Sie alle Sätze mit dem Verb “pflegen“ und vergleichen
Sie sie. Übersetzen Sie alle Sätze ins Russische. Machen Sie weitere
Vergleiche der Sätze mit “scheinen“ und “brauchen“.
1. Die Psychologen raten den älteren Leuten Ihre Kontakte zu pflegen.
2. Man pflegt im Sommer die Haut, indem man eine Sonnencreme benutzt.
3. Starke Schmerzen pflegen plötzlich zu kommen.
4. Dieses Medikament scheint dem Kranken besser zu helfen.
5. Im Norden ist es noch bewölkt und im Süden scheint schon die Sonne.
6. Es scheint mir, dass die verordnete Arznei mich schläfrig macht.
7. Sie brauchen nur den Ärmel hochzustreifen und nicht zu sprechen. Ich messe
Ihren Blutdruck.
8. Jeder Mensch braucht etwas Ruhe und Entspannung nach einem anstrengenden
Tag.

68
Aufgabe 15. a) “Brauchen“ oder “nicht müssen“? Ergänzen Sie.
1. Zur Magenspiegelung und Dickdarmspiegelung … der Patient nüchtern …
(kommen).
2. Man … keine Angst … (haben), weil die Untersuchung in der Regel schnell
und schmerzfrei verläuft.
3. Der Arzt …das Endoskop vorsichtig … (einführen).
4. Für die Polypenentfernung … man gewöhnlich keinen extra Termin …
(vereinbaren).
5. Die Magenspiegelung dauert in der Regel 20–30 Min. und der Patient … nicht
viel Zeit in der Klinik … (verbringen).
6. Auf die Spiegelung … man sich nur sorgfältig … (vorbereiten).
b) Wie verstehen Sie den Zungenbrecher? – Wer “brauchen“ ohne “zu“
gebraucht, braucht “brauchen“ nicht zu gebrauchen.
Üben Sie ihn.

Aufgabe 16. Ergänzen Sie “pflegen/scheinen/brauchen/sein/haben + zu +


Infinitiv“ oder “lassen/sich lassen + Infinitiv“.
1. Als Gastroskopie … eine Untersuchung des oberen Verdauungstraktes …
(nennen).
2. Die Ursachen der Beschwerden ... bei der Untersuchung … ( aufdecken).
3. Der Arzt … vor der Untersuchung eine örtliche Rachenbetäubung (machen).
4. Manche krankhaften Veränderungen wie Polypen gleich … (entfernen).
5. Der Patient … sich auf die Untersuchung sorgfältig … (vorbereiten).
6. Für die Darmspiegelung … die Abführmittel … (einnehmen).
7. Die letzte feste Mahlzeit … am Tag der Darmspiegelung spätesten um 12 Uhr
… ( zu sich nehmen).
8. Während des ganzen Tages … der Patient viel … (trinken)! 2–3 Liter Flüssigkeit.
9. Die Kranke … schluckweise Wasser … (trinken), obwohl sie keinen Durst hat.

Aufgabe 17. Patienteninformation. Darmspiegelung. Ergänzen Sie die Lexik!


Biopsie, Darmspiegelung, Gewebeproben, Trinken, Polypen, schmerzhaft,
Veränderungen, Untersuchung, Darm, Vortag, Mahlzeit, Abführlösung.
Was Sie über eine Koloskopie wissen sollten
Bei einer … wird ein dünnes biegsames Endoskop durch den After und den
Dickdarm bis in den Dünndarm eingeführt. Wichtig ist, dass sich vor der … kein
Stuhl mehr im Darm befindet. Deshalb müssen Sie … vorbereiten. Bitte nehmen
Sie am … der Untersuchung spätestens um 12 Uhr mittags die letzte feste … zu
sich, danach bitte nichts mehr essen! Es ist wichtig, während des ganzen Tages
viel zu …: 2–3 Liter Flüssigkeit.
Trinken Sie um 19 Uhr die … zur Darmreinigung. Die Koloskopie ist nicht
schmerzhalft, aber unangenehm. Die … sind auch schmerzfrei, die

69
Gewebeentnahme nennt man … . Wenn der Arzt bei der Spiegelung … (gutartige
Wucherungen des Dickdarms) entdeckt, kann er sie gleich entfernen.

Aufgabe 18. Bilden Sie die Sätze selbst.


1. Die Koloskopie / scheinen / sein / schmerzhaft.
2. Der Arzt / entdecken / gutartige Wucherungen des Dickdarms / pflegen.
3. Man / keine Medikamente / einnehmen / brauchen.
4. Man / ein Abführmittel / brauchen / nur/ trinken.
5. Der Arzt / das Endoskop / vorsichtig / suchen / in den Darm / einführen.
6. Der erfahrene Spezialist / entfernen / Polypen / schmerzfrei / verstehen.

KOMMUNIKATION

Aufgabe 19. Rollenspiele. Bereiten Sie Dialoge vor und inszenieren Sie sie.
Tauschen Sie die Rollen. Partnerarbeit.
Dialog 1. Rolle 1. Sie sind Patientin und möchten gern wissen:
a) was bei einer Gastroskopie gemacht wird;
b) wie lange die Untersuchung dauert;
c) ob die Untersuchung schmerzhaft ist;
d) wie Sie sich auf die Untersuchung vorbereiten sollen.
Rolle 2. Sie sind Krankenschwester / Krankenpfleger und erklären, dass
a) der Arzt einen Gastroskop durch die Mundhöhle einführt;
b) die Untersuchung nur wenige Minuten dauert;
c) die Untersuchung schmerzfrei, aber unangenehm ist;
d) Sie am Tag der Untersuchung nüchtern sein müssen und keine Medikamente
nehmen dürfen.

70
Dialog 2. Rolle 1. Sie sind Patient und fragen,
a) ob der Arzt Polypen gleich entfernt
b) ob die Probenentnahmen schmerzfrei sind
c) ob Sie vor der Untersuchung ein Schmerz- oder Beruhigungsmittel bekommen
d) Komplikationen möglich sind
Rolle 2. Sie sind Krankenschwester / Ärztin. Sie antworten, dass
a) der Arzt kleine Polypen bei der Untersuchung entfernen kann;
b) die Probenentnahmen keine Schmerzen bereiten;
c) Sie nur eine örtliche Rachenbetäubung bekommen;
d) die Magenspiegelung eine sehr risikoarme Untersuchung ist, aber in seltenen
Fällen können Komplikationen entstehen.

Aufgabe 20. Rollenspiel “In der Apotheke“.


a) Vorbereitung.
Rolle 1. Sie sind Kunde und haben Magenschmerzen. Sie waren beim Arzt und
haben ein Rezept bekommen, aber das verordnete Medikament “Omeprazol“
können Sie nicht vertragen. Sie bitten den Apotheker um ein rezeptfreies
Äquivalent. Formulieren Sie Ihre Fragen.
Rolle 2. Sie sind ein Apotheker.
Sie beraten eine Kundin/einen Kunden und empfehlen ihr/ihm ein
Analogpräparat. Bereiten Sie sich auf das Gespräch vor:
– Lesen Sie den Auszug aus dem Beipackzettel und machen Sie Notizen zu den
für die Kunden wichtigen Informationen.
– Sie müssen die Patientin/den Patienten auf die wichtigen Gegenanzeigen
hinweisen und die Kundin/den Kunden vor den unerwünschten Wirkungen
warnen.
Pantoprazol-1 A Pharma 20 mg bei
Sodbrennen
1. Was ist Pantoprazol-1 A Pharma
20 mg bei Sodbrennen und wofür
wird es angewendet?
Pantoprazol-1 A Pharma 20 mg bei
Sodbrennen enthält den Wirkstoff
Pantoprazol, der eine Art Pumpe, welche die Magensäure herstellt, blockiert. Das
hat zur Folge, dass die Säuremenge im Magen reduziert wird.
Pantoprazol-1 A Pharma 20 mg bei Sodbrennen wird angewendet zur kurzzeitigen
Behandlung von Reflux-Symptomen (z. B. Sodbrennen, saures Aufstoßen) bei
Erwachsenen. Reflux ist der Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre, die
sich schmerzhaft entzünden kann. Dies kann Symptome verursachen wie ein
schmerzhaftes, zur Kehle aufsteigendes Brennen im Brustbereich (Sodbrennen)
sowie einen sauren Geschmack im Mund (Säurerückfluss).
Bereits nach einem Behandlungstag mit Pantoprazol-1 A Pharma 20 mg bei
Sodbrennen können Ihre Symptome von Rückfluss und Sodbrennen gelindert
71
werden, dieses Arzneimittel muss aber keine sofortige Erleichterung bringen. Zur
Linderung der Symptome kann es nötig sein, die Tabletten an 2–3
aufeinanderfolgenden Tagen einzunehmen.
Pantoprazol-1 A Pharma 20 mg bei Sodbrennen darf nicht eingenommen
werden, wenn Sie
 allergisch gegen Pantoprazol, gegen den Farbstoff Ponceau 4R Aluminiumsalz
oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses
Arzneimittels sind.
 gleichzeitig ein Arzneimittel einnehmen, das Atazanavir enthält (zur
Behandlung einer HIV-Infektion).
 unter 18 Jahre alt sind.
 schwanger sind oder stillen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen


Bitte sprechen Sie mit ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Pantoprazol-1 A
Pharma 20 mg bei Sodbrennen einnehmen, wenn
 Sie sich einer Behandlung von Sodbrennen oder Verdauungsstörungen für
4 Wochen oder länger unterziehen mussten.
 Sie älter als 55 Jahre sind und täglich Verdauungsstörungen mit nicht
verschreibungspflichtigen Arzneimitteln behandeln.
 Sie älter als 55 Jahre sind und unter neuen oder kürzlich veränderten
Symptomen leiden.
 Sie in der Vergangenheit ein Magengeschwür oder eine Magenoperation hatten.
 Sie unter Leberproblemen oder Gelbsucht (Gelbfärbung der Haut oder der
Augen) leiden.
 Sie wegen starker Beschwerden oder ernsthafter Krankheitszustände regelmäßig
Ihren Arzt aufsuchen
 geplant ist, dass bei Ihnen eine Endoskopie oder ein Atemtest, genannt 13C-
Harnstoff-Atemtest, durchgeführt wird.
b) Inszenieren Sie das Gespräch.

PRÜFUNGSTRAINING
Globales und selektives Lesen

Aufgabe 21. Überfliegen Sie die Auszüge aus Gebrauchsinformationen von


verschiedenen Arzneimitteln. Finden Sie das Verdauungspräparat. Gegen
welche Störungen wird es angewendet.
1) Metamizol HEXAL® Filmtabletten
Anwendungsgebiete
– Akute starke Schmerzen nach Verletzungen oder
Operationen,
– Koliken (krampfartiger Leibschmerz),
– Tumorschmerzen (Schmerzen bei Krebsleiden),

72
– Sonstige akute oder chronische starke Schmerzen, soweit andere therapeutische
Maßnahmen kontraindiziert sind (soweit eine andere Behandlung nicht in Frage
kommt),
– Hohes Fieber, das auf andere Maßnahmen nicht anspricht.

2) Pangrol® 40000
Stoff- oder Indikationsgruppe oder Wirkungsweise
Verdauungsenzyme der Bauchspeicheldrüse
(Pankreasenzyme)
Anwendungsgebiete
Pangrol® 40000 dient zum Ersatz von
Verdauungsenzymen bei Verdauungsstörungen
(Maldigestion) infolge ungenügender oder fehlender Funktion der
Bauchspeicheldrüse (exokrine Pankreasinsuffizienz).

3) Amlodipin Sandoz 5®mg Was ist Amlodipin


Sandoz 5® mg und wofür wird es
angewendet?
1.1 Amlodipin Sandoz 5 mg ist ein Calcium-
Antagonist und hemmt den Einstrom von
Calcium-Ionen in Herzmuskelzellen und glatte
Gefäßmuskelzellen.
1.2 Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:
Sandoz Pharmaceuticals GmbH
Carl-Zeiss-Ring 3
85737 Ismaning, E-mail: info@sandoz.de
Amlodipin Sandoz 5 mg wird angewendet bei
– Bluthochdruck (essentieller Hypertonie)
– Chronisch stabiler Angina pectoris (Belastungsangina)
– Vasospastischer Angina pectoris (Prinzmetal-Angina, Variant-Angina)

4) Euphylong® 250
Anwendungsgebiete
Behandlung und Verhütung von Atemnotzuständen
aufgrund von Einengung der Atemwege
(Bronchokonstriktion) bei Asthma bronchiale und
obstruktiver Atemwegserkrankung.
Zentrale Atemregulationsstörungen (z. B. Schlafapnoe).
Arzneimittel mit verzögerter Theophyllin-Freisetzung, wie Euphylong 250, sind
nicht zur Akutbehandlung des Status asthmaticus (schwerer Anfall von Asthma
bronchiale) oder der akuten Bronchospastik (Anfall von Atemnot infolge
Bronchialverengung) bestimmt.

73
5) Budes®N 0,2 mg/Dosis
Anwendungsgebiete
Asthma bronchiale und andere chronisch obstruktive
Atemwegserkrankungen, bei denen eine Kortikosteroid-Therapie
erforderlich ist.
Hinweis
Budes®N 0,2 mg/Dosis ist nicht zur Behandlung eines akuten
Anfalls von Atemnot oder eines Status asthmaticus geeignet.

PRÜFUNGSTRAINING
Schriftliche Übersetzung

Aufgabe 22. Übersetzen Sie den Text ins Russische schriftlich. Dazu haben
Sie 45 Min Zeit. Benutzen Sie das Wörterbuch.
ES IST ZEIT, FORTRANS ZU TRINKEN
Um 14.00 Uhr können Sie anfangen, ein hausgemachtes
Heilmittel zu trinken. Die Methode der Anwendung der Lösung
ist einfach:
1. Es ist notwendig, den Liter der vollständig gelösten
Zubereitung in 4 Teile aufzuteilen.
2. Ein Glas Lösung (Volumen von 250 ml) von Raumtemperatur
sollte genau um 14.00 Uhr getrunken werden.
3. Das zweite Glas ist um 14.15 Uhr. Undsoalle 15 Minuten.
Wenn Sie versehentlich den Zeitplan verloren haben, haben Sie
keine Angst. Sie können eine Pause in 20–30 Minuten machen.
Die resultierende Flüssigkeit ist fast durchsichtig, leicht viskos, süßlicher
Geschmack. In manchen Fällen verursacht es Übelkeit. In diesem Fall können Sie
eine kleine Menge Saft in ein Glas frischer Zitrone oder Grapefruit geben. Ruhen
Sie sich 25–35 Minuten aus, wenn Sie sich krank fühlen.
Nachdem Sie ein anderes Glas Flüssigkeit mit einem Medikament verwendet
haben, können Sie in fünf Minuten ein Glas sauberes Wasser trinken. Dies wird
die Wahrscheinlichkeit einer Dehydrierung verringern und Übelkeit beseitigen.
Zusätzliches sauberes Wasser verbessert das Waschen des Dickdarms und des
Blinddarms.
Es ist besser, dieses Medikament nicht zur Gewichtsreduktion zu verwenden, da
alle Kilogramm, die durch Austrocknung und Schlackenfreisetzung verloren
gehen, schnell wieder hergestellt werden.

74
LEKTION 4
CHEMIELABOR

LERNWORTSCHATZ

Nomen
1. die Ausstattung, en — оборудование, оснащение
2. der Ausgangsstoff, e — исходный материал
3. die Bodenprobe, n — проба грунта
4. das Chemielabor, s — химическая лаборатория
5. die Droge, n — аптекарский товар; лекарственное сырье; наркотик
6. die Drogenberatungsstelle, n — наркологический центр
7. der Feuerlöscher — огнетушитель
8. das Fortbildungsangebot, -e — предложение по повышению квалификации
9. die Klarheit — ясность
10. das Luftabzugssystem, e — вытяжка
11. das Rezepturarzneimittel — лекарство, изготовленное в аптеке
12. die Schutzhandschuhe (Pl.) — защитные перчатки
13. der Schutzkittel — защитный халат
14. die Sicherheitseinrichtung, en — оборудования, обеспечивающие
безопасность
15. der Stellenwert, e — значимость
16. die Testchemikalie, n — тестовая химикалия
17. die Verwechselung, en — путаница
18. das Vorurteil, -e — предубеждение
19. die Waage, n — весы
20. die Zubereitung, en — приготовление
21. das Ölgehalt — содержание масла
Verben
1. ätzen — травить, разъедать, прижигать
2. betreten (a, e) — входить, (в)ступать
3. nachschlagen (u, a) — справляться, смотреть
4. nachweisen (ie, e) — доказывать
5. sich auskennen — разбираться, ориентироваться
6. sich (Dat.) Sorgen machen — беспокоиться, волноваться
7. sicherstellen — обеспечивать
8. überwachen — следить, наблюдать
9. untersagen — запрещать
10. verabreichen — вводить; выдавать, отпускать
11. verbergen (a, o) — скрывать
12. vorhanden sein — иметься в наличии

75
Adjektive. Adverbien
1. abgebildet — изображенный
2. besorgt — озабоченный
3. einwandfrei — безупречный
4. gegebenenfalls — в данной случае, в данных условиях
5. komisch — странный, необычный
6. kostengünstig — малозатратный
7. stichprobenartig — путем выборочных проверок (проб)
8. versehentlich — ошибочно, по ошибке
Ausdrücke
1. auf dem aktuellen Stand halten — актуализировать, обновлять
2. einen hohen Stellenwert haben — иметь большую значимость
3. einen/keinen Anlass zur Sorge haben — (не) иметь повод(а) для беспокойства
4. zur Hand haben — иметь под рукой

TEIL A
EINBLICK IN DAS APOTHEKENLABOR

Aufgabe 1. Schauen Sie sich das Foto on.


– Was sehen Sie auf dem Foto?
(im Vordergrund, im Hintergrund)
– Welche Arbeiten werden in diesem Raum erledigt?

LEXIK

Aufgabe 2. Was passt nicht?


1. Regal – Schrank – Schublade – Vorurteil
2. Apothekerverband – Apotheker – Geschäftsführer – Pharmazieingenieur
3. Analyse – Prüfung – Kenntnisse – Kontrolle
76
4. Waage – Mikroskop – Pflicht – Dünnschichtchromotograh
5. Wirkstoff – Ölgehalt – Gerät – Hilfstoff – Asgangsstoff
6. Zubereitungen – Herstellung – Stellenwert – Verwechselungen

Aufgabe 3. Finden Sie Komposita.


Krebs – temperatur
Schubladen – mittel
Schmelz – chemikalien
Lösungs – angebot
Fest – zieher
Wirk – arzneimittel
Rezeptur – behandlung
Fertig – stoff
Stellen – sicherheit
Arzneimittel – gehalt
Fortbildungs – wert

LESEN

Aufgabe 4. Lesen Sie die Textüberschrift (Text A). Was glauben Sie, wovon
handelt der Text?

Aufgabe 5. Lesen Sie den Einstiegstext (kursiv gedruckt). Welche Fragen


werden Ihrer Meinung nach im Interview gestellt? Schreiben Sie 4–5 Fragen.

Aufgabe 6. Lesen Sie das ganze Interview mit Fr. Dr. Christiane Eckert-Lill
und lösen Sie die Aufgabe “Richtig/Falsch“.
1. Das Labor ist allen Kunden zu sehen.
2. “Ein Schubladenzieher“ ist ein Mensch, der Medikamente herstellt.
3. In der Apotheke können Salben, Gele, Tropfen, Zäpfchen von den Apothekern
selbst hergestellt werden.
4. Zur Ausstattung eines Labors gehören Waagen, Mikroskope, Testchemikalien,
verschiedene Lösungsmittel und andere Gerätschaften.
5. Zu den Aufgaben eines Apothekers gehört die Prüfung von Substanzen, die er
für die Anfertigung von Medikamenten verwendet.
6. Es gibt leider keine Möglichkeit für die Apotheker, ihre Kenntnisse im Bereich
der Medikamentenzubereitung zu erweitern.
7. Man fertigt nicht in jeder Apotheke Arzneimittel gegen onkologische
Krankheiten an.
8. Die fertigen Medikamente dürfen nicht in der Apotheke geprüft werden.

77
TEXT A
EINBLICK IN DAS APOTHEKENLABOR

Regale und Schubladen mit Medikamenten. Das sehen Kunden, wenn sie eine
Apotheke betreten. Ihren Blicken verborgen bleibt, dass es auch immer ein eigenes
Labor gibt. Apotheker sind doch nur “Schubladenzieher“ – ein Vorurteil, das
diejenigen haben, die sich unter dem Apothekerberuf nichts
weiter vorstellen können.
Apotheker stellen Medikamente selbst her — vor allem solche,
die die Industrie nicht anbieten kann. Mehr darüber berichtet
im Interview Dr. Christiane Eckert-Lill, Geschäftsführerin
Pharmazie der ABDA — Bundesvereinigung Deutscher
Apothekerverbände.

Welche Ausstattung braucht man zur Herstellung von Arzneimitteln in der


Apotheke? Und wo hat die Apotheke diese?
Eckert-Lill: Für die Herstellung der Arzneimittel gibt es in der Apotheke einen
speziellen abgetrennten Bereich. Dies ist sehr wichtig, damit die Arzneimittel
hygienisch einwandfrei angefertigt werden können. Da sehr unterschiedliche
Zubereitungen hergestellt werden müssen, wie etwa Salben, Cremes, Gele, Säfte,
Zäpfchen oder gar Kapseln, ist die Ausstattung entsprechend umfangreich.
Zu den erforderlichen Gerätschaften zählen etwa Geräte, die die
Schmelztemperatur bestimmen oder den ätherischen Ölgehalt messen. Ein
Dünnschichtchromatograph zerlegt Stoffe mithilfe eines Lösungsmittels in
verschiedene farbliche Bestandteile. Ebenfalls in jedem Labor zu finden:
besonders feine Waagen, ein Mikroskop und spezielle Testchemikalien, die mit
ihrer Reaktion, etwa einer Verfärbung, ebenfalls Informationen über Wirkstoffe
zulassen.
Nicht alle Arzneimittel, die ein Patient benötigt, sind im Handel erhältlich. Sie
müssen daher eigens angefertigt werden. Man bezeichnet diese als
“Rezepturarzneimittel“.
Damit keine Verwechslungen vorkommen und nur hochwertige Ausgangsstoffe
für die Herstellung verwandt werden, ist es Pflicht des Apothekers, alle wirksamen
Substanzen und Hilfsstoffe erst zu prüfen, bevor er sie zu Arzneimitteln
verarbeitet.
Aber die Prüfungen kommen auch bei sogenannten Fertigarzneimitteln zum
Einsatz. Die Arzneimittelsicherheit hat in Deutschland einen sehr hohen
Stellenwert. Jedes Jahr überprüfen Apotheken stichprobenartig rund acht
Millionen Arzneimittel.
Kann jede Apotheke alle individuellen Medikamente herstellen?
Eckert-Lill: Im Grundsatz können in jeder Apotheke alle Medikamente
hergestellt werden. Dies hat der Apotheker in seiner Ausbildung gelernt. Damit er
sein Wissen darüber auf dem aktuellen Stand halten kann, gibt es zahlreiche

78
Fortbildungsangebote. Die Ausstattung für die Herstellung der Arzneimittel ist in
jeder Apotheke vorhanden.
Gilt das auch für Zubereitungen zur Krebsbehandlung?
Eckert-Lill: Nein, Arzneimittel zur Krebsbehandlung müssen nicht in jeder
Apotheke hergestellt werden. Dies gilt im Übrigen für alle Arzneimittel, die
gespritzt oder über die Vene verabreicht werden. Die Anforderungen an die
Räume und die Ausstattung sind sehr hoch und damit entsprechend kostenintensiv.
Es ist somit nicht begründbar, dass diese in jeder Apotheke vorhanden sein
müssen, insbesondere dann, wenn die Apotheke keine entsprechenden Rezepte
erhält. Es gibt aber keinen Anlass zur Sorge. Es ist in jedem Fall sichergestellt,
dass die Patienten, die solche speziellen Arzneimittel benötigen, diese auch
erhalten.
FS

LEXIK

Aufgabe 7. Bilden Sie die Nomen:


Beispiel: prüfen – die Prüfung
ausstatten, lösen, verfärben, zubereiten, ausbilden, herstellen, fortbilden,
behandeln, vereinigen, verwechseln, anfordern.
Von welchem Geschlecht sind alle Nomen?

Aufgabe 8. Von welchen Verben sind diese Partizipien gebildet? Wie heißen
die Infinitive?
verborgen – verbergen
angefertigt –
hergestellt –
verwandt –
gelernt –
gespritzt –
verabreicht –
sichergestellt –

Aufgabe 9. Finden Sie die Nomen:


1. ungZureitbe
2. behandKrebslung
3. Ausungstatt
4. schaftGeräten
5. anFortgebotungsbild
6. heitsicherArzmittelnei
7. Fertigmittelarznei

79
Aufgabe 10. Welches Verb passt?
1. keinen Anlass zur Sorge a. berichten
2. im Interview b. bezeichnen
3. als Rezepturarzneimittel c. verarbeiten
4. zum Einsatz d. halten
5. auf dem aktuellen Stand e. gelten
6. zu Arzneimitteln f. kommen
7. für alle Arzneimittel g. haben

Aufgabe 11. Finden Sie das Wortende rechts. Klären Sie die Bedeutung.
1. einwand- a. reich
2. umfang- b. wertig
3. hoch- c. lich
4. farb- d. artig
5. wirk- e. lich
6. eben- f. reich
7. zahl- g. frei
8. erhält- h. sam
9. unterschied- i. falls
10. kosten- j. lich
11. stichproben- k. intensiv

GRAMMATIK

Aufgabe 12. Finden Sie Negation im Satz. Was wird verneint? Beachten Sie
die Wortstellung.
Nein, Arzneimittel zur Krebsbehandlung müssen nicht in jeder Apotheke
hergestellt werden.

Aufgabe 13. Suchen Sie andere Negationen im letzten Textabsatz und füllen
Sie die Tabelle aus.
Beispiel Satznegation Teilnegation Negationswort
nicht in jeder x nicht
Apotheke

Wichtig! Bei Satznegation wird das Verb(Prozess) verneint.


Bei Teilnegation wir ein Teil des Satzes verneint.

80
Aufgabe 14. Nicht oder kein? Ergänzen Sie.
1. Apotheker sind … nur Schubladenzieher.
2. Apotheker sind … Schubladenzieher.
3. … alle Arzneimittel, die ein Patient benötigt, sind im Handel erhältlich.
4. In den Geschäften werden … Medikamente verkauft.
5. Damit … Verwechselungen vorkommen, ist es Pflicht des Apothekers, alle
wirksamen Substanzen und Hilfstoffe erst zu prüfen, bevor er sie zu
Arzneimitteln verarbeitet.
6. In Belarus hat … jede Apotheke ein Labor.
7. Die Prüfungen kommen … nur bei der Herstellung von Arzneimitteln in der
Apotheke, sondern auch bei sogenannten Fertigarzneimitteln zum Einsatz.

Aufgabe 15. Verneinen Sie folgende Sätze. Beachten Sie die Stellung der
Negation.
Es gibt Varianten.
1. Apotheker stellen alle Medikamente her.
2. Die Apothekerhelferin darf Medikamente verkaufen.
3. Für die Herstellung der Arzneimittel ist die Offizin geeignet.
4. Eine Apotheke darf geöffnet sein, wenn eine Apothekerin/ein Apotheker
anwesend ist.
5. Wenn der Apotheker Urlaub hat, kann er vor einem Pharmazieingenieur länger
als Wochen vertreten werden.
6. Heutzutage bekommt man Medikamente nur in Apotheken, man bestellt sie
auch im Internet.
7. In Belarus gibt es so genannte Internetapotheken.
8. Diese Arznei ist freiverkäuflich. Sie brauchen ein Rezept.
9. Dieses Präparat hat Nebenwirkungen.

Aufgabe 16. Setzen Sie das passende Negationswort ein.


(niemand/keiner, nichts, nirgendwo/nirgends, nie/niemals, kein/e)
1. Wenn die Kunden eine Apotheke betreten, sehen sie Regale und Schubladen
mit Medikamenten und … sieht, dass es auch ein Labor gibt.
2. Nehmen Sie … ein Medikament, ohne vorher Gegenanzeigen gelesen zu haben!
3. Nehmen Sie … Ihre Medikamente in Gegenwart Ihrer Kleinkinder!
4. Hast du meine Brille gesehen? Ich kann sie … finden.
5. Ich war … in einer deutschen Apotheke. Weißt du, wie man sie auf der Straße
erkennen kann?
6. Ich kann Ihnen … anderes empfehlen. Im Moment sind nur diese Nasentropfen
vorrätig.
7. Bewahren Sie … Arzneimittel ohne Originalverpackungen um
Verwechselungen zu vermeiden!
8. … ist so oft von Vergiftungen betroffen wie Kleinkinder, weil Sie bunte
Tabletten nicht von Süßigkeiten unterscheiden können.
81
KOMMUNIKATION

Aufgabe 17. Finden Sie die passende Antwort.


1. Was sehen die Kunden, wenn Sie in die Apotheke reinkommen? ____________
2. Wie sieht ein Labor aus? ____________
3. Sind Apotheker nur Schubladenzieher? ____________
4. Welche Ausstattung hat ein Labor? ____________
5. Welche Medikamente stellen die Apotheker her? ____________
6. Wie nennt man Arzneimittel, die in der Apotheke hergestellt werden? ________
7. Kann jede Apotheke alle individuellen Medikamente herstellen? ____________
8. Wie viele Fertigarzneimittel werden in Apotheken stichprobenartig überprüft?
____________
a) 8 Millionen Arzneimittel.
b) Rezepturarzneimittel.
c) Vor allem die, die die Industrie nicht anbieten kann.
d) Regale mit Schubladen und Medikamenten.
e) Auf keinen Fall. Sie stellen selbst Medikamente her.
f) Im Grundsatz ja. Dies hat der Apotheker in seiner Ausbildung gelernt. Aber
Arzneimittel zur Krebsbehandlung sowie alle Arzneimittel, die gespritzt oder
über die Vene verabreicht werden, müssen nicht in jeder Apotheke hergestellt
werden.
g) In jedem Labor ist zu finden: feine Waagen, ein Mikroskop und spezielle
Testchemikalien.
h) Das ist ein speziell abgetrennter Raum in der Apotheke, in dem sich
verschiedene Gerätschaften zur Herstellung und Prüfung von Medikamenten
befinden.

Aufgabe 18. Stellen Sie sich vor. Sie machen Ihr Praktikum im Labor. Heute
ist Ihr erster Praktikumstag. Welche Fragen würden Sie an die Mitarbeiter
des Labors stellen. Notieren Sie die Stichwörter.

Aufgabe 19. Sie sind Leiterin eines Labors. Sie sollen einer
Praktikantengruppe Ihr Labor vorstellen und eine kleine Führung machen.
Bereiten Sie eine Präsentation vor.
Plan
– Ihr Name, Berufserfahrung
– Personal Ihrer Abteilung
– Ausstattung
– Aufgaben und Funktionen

82
TEIL B
CHEMIELABOR

Aufgabe 1. Erkennen Sie den Raum auf dem Foto?

Aufgabe 2. Was könnte sich da befinden?

LEXIK

Aufgabe 3. Was passt nicht?


1. Messgerät, Laborapparatur, Feuerwehrlöscher, Biologielaborant
2. Mutterschutz, Schutzbrille, Schutzkittel, Atemschutz
3. Schutzhandschuhe, Turnschuhe, Gummihandschuhe, Sicherheitsschuhe
4. Nachweisreaktion, Destillation, Filtration, Promotion
5. reinigen, untersuchen, analysieren, nachweisen, untersagen

Aufgabe 4. Klären Sie die Bedeutung der Vokabeln dieser Wortfamilien im


Wörterbuch:
1. messen, das Messgerät, die Messung, das Messinstrument, der Messer, der
Messkolben
2. schützen, die Schutzausrüstung, das Schütz, der Schutzkittel, die Schutzbrille,
die Schutzhandschuhe, der Umweltschutz
3. löschen, der Feuerlöscher, die Feuerlöschdecke, die Löschung
4. sichern gegen +Akk, sicher (sein), die Sicherheitstechnik, der Sicherheitsgurt,
die Sicherheitseinrichtungen, die Sicherheitsmaßnahme

83
TEXT B
CHEMIELABOR

LESEN

Aufgabe 5. Lesen Sie den Text und ordnen Sie die Textteile den Rubriken zu.
1. Berufstätige im Chemielabor
2. Tätigkeiten im Chemielabor
3. Einrichtungen und Arbeitsgeräte im Chemielabor
Chemielabor (n., von “Chemie“ und Lat. “laboratorium“, Arbeitsraum) ist der
Sammelbegriff für die Räumlichkeiten, in denen jegliche chemische Arbeiten
durchgeführt werden (Chemische Arbeitsverfahren).
A. Jedes Chemielabor pflegt über, meist mehrere, spezielle Luftabzugssysteme,
auch Gasabzug genannt, zu verfügen. Neben Regalen und Schränken mit
Laborreagenzien (zum Teil Gefahrstoffe!) finden sich in Laboratorien auch
Messgeräte, Laborapparaturen zur Durchführung von Stoffumwandlungen und
Sicherheitseinrichtungen für Notfälle (Not-Aus-Knopf, Feuerlöscher,
Feuerlöschdecke, Augen- und Personendusche), Ver- und
Entsorgungseinrichtungen.
So ist z. B. in aller Regel eine Notdusche vorhanden, um sich gegebenenfalls von
versehentlich verspritzten, ätzenden Chemikalien zu reinigen. Außerdem gibt es
eine den Arbeiten angepasste Erste Hilfe Ausrüstung, zum Beispiel mit einer
Augendusche. In Chemielabors ist in der Regel spezielle Schutzausrüstung zu
tragen (Schutzkittel, Schutzbrille, ggf. Schutzhandschuhe, Sicherheitsschuhe,
Atemschutz). Essen, Trinken und Rauchen ist am Arbeitsplatz im Chemielabor
untersagt.
B. In Chemielabors werden Stoffe produziert (Synthese, Präparate), untersucht
(Qualitätskontrolle, Materialien analysiert) und dadurch Produktionsprozesse
überwacht. Hierzu werden Stoffgemische getrennt (durch Destillation, Filtration
und ähnliche Verfahren, u. a. auch im Kationentrennungsgang), Stoffe
nachgewiesen (Nachweisreaktion, Analytik) sowie chemische Reaktionen und
Messungen durchgeführt.
C. In Chemielabors von Forschungs- und Produktionsunternehmen, Lehr- und
Ausbildungsbetrieben sowie Untersuchungsämtern arbeiten Chemielaboranten,
chemisch-technische Assistenten (CTA), Chemikanten, Produktionsfachkräfte
Chemie sowie Lack- und Biologielaboranten, umwelttechnische Assistenten und
auch promovierte Chemiker.

Aufgabe 6. Beantworten Sie die Fragen zum Text.


1. Wovon leitet sich das Wort “Chemielabor“ ab?
2. Über welche Einrichtung verfügt ein Chemielabor?
3. Nennen Sie die Sicherheitseinrichtungen. Wofür sind sie vorgesehen?
4. Welche Regelung gibt es für das Betreten eines Chemielabors?
84
5. Was ist am Arbeitsplatz untersagt?
6. Welche Tätigkeiten werden im Chemielabor ausgeführt?
7. Wer arbeitet in Chemielabors?
8. In welchen Branchen (Industriegebieten) gibt es Chemielabors?

Aufgabe 7. Ordnen Sie zu:


1. über Luftabzugssysteme a. sein
2. vorhanden b. überwachen
3. das Rauchen c. verfügen
4. sich von Chemikalien d. durchführen
5. Produktionsprozesse e. arbeiten
6. Messungen, Reaktionen f. betreten
7. das Chemielabor g. reinigen
8. Stoffgemische h. untersagen
9. in Chemielabors i. trennen

Aufgabe 8. Welche Sätze haben ähnliche Bedeutung?


1. Jedes Chemielabor pflegt über, meist mehrere, spezielle Luftabzugssysteme,
auch Gasabzug genannt, zu verfügen.
2. In Laboratorien sind neben Regalen und Schränken Messgeräte und
Laborapparaturen zu finden.
3. In Chemielabors ist in der Regel spezielle Schutzausrüstung zu tragen.
4. Dass Apotheker nur Schubladenzieher sind, scheint ein Vorurteil zu sein.
5. Ein Chemielabor pflegt man nicht ohne Schutzkittel, Schutzbrille und
Schutzhandschuhe zu betreten.
6. In jedem Labor sind feine Waagen, ein Mikroskop und spezielle
Testchemikalien zu finden.

a) In jedem Labor kann man feine Waagen, ein Mikroskop und spezielle
Testchemikalien finden.
b) Ein Chemielabor betritt man gewöhnlich nicht ohne Schutzkittel, Schutzbrille
und Schutzhandschuhe.
c) Die Meinung, dass Apotheker nur Schubladenzieher sind, könnte ein Vorurteil
sein.
d) Neben Regalen und Schränken kann man in Laboratorien auch Messgeräte und
Laborapparaturen finden.
e) In der Regel verfügt jedes Chemielabor über, meist mehrere, spezielle
Luftabzugssysteme, auch Gasabzug genannt.

85
GRAMMATIK

Aufgabe 9. Übersetzen Sie ins Russische.


1. Der Kunde scheint die Dosierungsanleitung im Beipackzettel nicht zu
verstehen.
2. Vielen Menschen scheint es, dass Apotheker nur Verkäufer sind.
3. Die Sonne scheint heute den ganzen Tag.
4. Suchen Sie nach Informationen über diese Arznei unter www.tabletka.by.
5. Alle Wissenschaftler der Welt suchen neue Therapien gegen Krebs zu entwickeln.
6. In der Apotheke pflegt man heute Artikel zur Haar- und Hautpflege zu finden.
7. Pflegen Sie am besten Ihre Zähne, indem Sie die Zahnseide benutzen.
8. Die Erkältungssymptome lassen sich schneller beseitigen, wenn man die
Bettruhe einhält, viel trinkt und ausreichend Vitamine bekommt.
9. Viele Menschen in Deutschland lassen sich ihren Blutdruck in Apotheken
messen.
10. Lassen Sie Ihre Jacke an der Garderobe und kommen Sie ins Sprechzimmer!

Aufgabe 10. Schreiben Sie die Sätze wie im Beispiel:


Beispiel: Der Blutdruck ist zu messen.
Man kann den Blutdruck messen.
Der Blutdruck kann gemessen werden.
1. In der Offizin sind viele Schränke mit Medikamenten zu sehen.
2. In der Rezeptur sind Salben anzufertigen.
3. Die Arzneimittel sind hygienisch einwandfrei herzustellen.
4. Im Labor ist der Ölgehalt zu messen.
5. Im Labor sind Stoffe mithilfe eines Lösungsmittels in verschiedene Bestandteile
zu zerlegen.

Aufgabe 11. Transformieren Sie die Sätze wie im Beispiel:


In Chemielabors kann man Produktionsprozesse überwachen.
In Chemielabors können Produktionsprozesse überwacht werden.
In Chemielabors sind Produktionsprozesse zu überwachen.
1. Ich Chemielabors kann man Stoffe nachweisen.
2. In Chemielabors kann man Materialien analysieren und Stoffgemische trennen.
3. In Chemielabors kann man chemische Reaktionen und Messungen durchführen.
4. Im Grundsatz kann man in jeder deutschen Apotheke alle Medikamente
anfertigen.
5. Man muss aber Arzneimittel zur Krebsbehandlung nicht in jeder Apotheke
herstellen.
6. Der Apotheker soll alle wirksamen Substanzen vor der Anfertigung eines
Medikamentes prüfen.
7. Jedes Jahr müssen die Apotheken in Deutschland rund acht Millionen Arzneien
überprüfen.
86
TEIL C
SICHERHEITSUNTERWEISUNG IM LABOR

Aufgabe 1. Schauen Sie sich das Foto an.


– Was sehen Sie auf den Fotos?
(im Vordergrund, im Hintergrund)
– Ist die Kundin auf Bild 1 krank?
– Was glauben Sie? Worüber sprechen die Personen?
– Wer ist auf Bild 2 dargestellt?
– Was machen die Pharmazeuten?

Bild 1

Bild 2

LEXIK

Aufgabe 2. Finden Sie folgende Vokabeln im Text und klären Sie die
Bedeutung:
besorgt – sich Sorgen machen – komisch – Drogen – die Partyszene – Klarheit –
nachschlagen – abgebildet sein – die Drogenberatungsstelle – die Bodenproben –
kostengünstig – sich auskennen.
87
Aufgabe 3. Was passt nicht?
1. nachschauen, nachschlagen, konsultieren, ansprechen
2. komisch, merkwürdig, notwendig, seltsam
3. Beratung, Untersuchung, Prüfung, Analyse
4. klar, deutlich, verständlich, günstig, aufgeklärt
5. besorgt sein, vertraut sein, sich auskennen, Bescheid wissen

Aufgabe 4. Ordnen Sie zu.


die Drogenberatungsstelle, die Proben, komisch, Giftpflanzen, Ergebnisse, sich bei
Vergiftungen, zur Hand
_____________________________________________________________
untersuchen, aussehen, besuchen, erkennen, auskennen, haben, interpretieren

TEXT C

LESEN

Aufgabe 5. Überfliegen Sie den Text und lösen Sie die Aufgabe “Richtig/Falsch“.
1. Die Kundin macht sich Sorgen, weil ihr Sohn sich vergiftet hat.
2. Der Apotheker findet die Tabletten nicht in seinem Bildatlas und empfiehlt der
Dame, den Sohn in die Klinik zur Untersuchung zu bringen.
3. Die Mutter entscheidet die nächste Drogenberatungsstelle zu besuchen.
4. Im Apothekenlabor sind auch Trinkwasser und Bodenproben zu untersuchen.
5. Bei Vergiftungen kann der erfahrene Apotheker helfen.

KOMPETENTE BERATUNG IN DER APOTHEKE

Die Dame im Verkaufsraum der Apotheke ist besorgt. Die weißen Tabletten, die
sie in den Hosentaschen ihres Sohnes gefunden hat, sehen irgendwie komisch aus.
Sie macht sich Sorgen, dass ihr Jüngster, der gerade die Club- und Partyszene für
sich entdeckt hat, Kontakt mit Drogen hat. Darauf angesprochen, meinte der Sohn
nur, dass die Kopfschmerztabletten von einem Freund seien. Die Frau braucht
Klarheit — und die bekommt sie in der Apotheke.
Der Apotheker schlägt zuerst in seinem Bildatlas nach, in dem alle Tabletten,
Kapseln usw. abgebildet sind. Dort findet er die Tabletten nicht, aber durch eine
Untersuchung findet er schnell heraus, dass der Sohn Ecstasy in der Tasche hatte.
Für die Mutter ist klar, dass ein Besuch in der nächsten Drogenberatungsstelle
notwendig ist. Deren Adresse gibt ihr der Apotheker mit.
Diese kurze Szene zeigt deutlich, dass Apotheker mehr als “akademische
Schubladenzieher“ sind. Denn nicht nur Drogen können im Apothekenlabor
untersucht werden, sondern auch Trinkwasser oder Bodenproben. Wenn die
Bordmittel der Apotheke nicht ausreichen, gibt es apothekereigene zentrale
Institute, die die Proben kostengünstig und schnell untersuchen. Deren Ergebnisse
interpretiert dann wieder der Apotheker vor Ort im Dialog mit dem Patienten.
88
Aber auch bei Vergiftungen kennen sich Apotheker aus. Waren die roten Beeren,
die das zweijährige Töchterchen gegessen hat, wirklich Johannisbeeren? Der
botanisch geschulte Apotheker kann Giftpflanzen erkennen. Sollte auch er nicht
weiterwissen, hat er die Nummer der nächsten Vergiftungszentrale zur Hand.

Aufgabe 6. Lesen Sie den Text noch einmal und beantworten Sie die Fragen.
1. Warum ist die Kundin besorgt?
2. Was hat sie in der Hosentasche ihres Sohnes gefunden?
3. Wie kommt sie auf die Idee, dass er Kontakt zu Drogen hat?
4. Was stellt der Apotheker fest? Wie bekommt er das Ergebnis?
5. Woher erfährt die Mutter die Adresse der nächsten Drogenberatungsstelle?
6. Was kann im Apothekenlabor untersucht werden?
7. Welche Einrichtungen stehen den Apotheken bei der Untersuchung von Proben
zur Verfügung?
8. Können in der Apotheke auch Giftpflanzen erkannt werden?
9. Wo kann man die Kontakte von Drogenberatungsstellen und
Vergiftungszentralen bekommen?

KOMMUNIKATION

Aufgabe 7. Sprechen Sie in Paaren.


– Wie ist das in Belarus? Kann ein Kunde Medikamente in der Apotheke
untersuchen lassen?
– Wo kann man in Belarus Trinkwasser oder Bodenproben untersuchen lassen?
– Sind die Untersuchungen kostengünstig?
– Haben Sie einmal das Trinkwasser oder ein Medikament untersuchen lassen?
– Warum ist Ecstasy (halluzinogene Designerdroge) sehr gefährlich?

Aufgabe 8. Erzählen Sie über Ihre eigenen Erfahrungen mit Vergiftungen.


– Wann und wie ist das passiert?
– Welche Beschwerden hatten Sie?
– Was haben Sie gemacht?
– Haben die Ärzte festgestellt, womit Sie sich vergiftet haben?
– Welche Behandlung haben Sie bekommen?
– Was würden Sie empfehlen, um die Vergiftungen zu vermeiden?

LESEN
SICHERHEITSUNTERWEISUNG IM LABOR

Aufgabe 9. Informieren Sie sich über die Grundregeln im Labor.


– Allgemeines Rauchverbot im Gebäude
– Essen & Trinken verboten
– Persönliche Schutzausrüstung (PSA) konsequent nutzen

89
– Sachgemäßer Umgang mit Gefahrstoffen (Informationspflicht)
– Nie alleine experimentieren (bei gefährlichen Labortätigkeiten)
– Ordnung und Sauberkeit im Labor
– Sicherheitseinrichtungen regelmäßig überprüfen
– Darauf achten, dass Verkehrsflächen und Ausgänge frei gehalten werden

Aufgabe 10. Formulieren Sie die Regeln in der Aufgabe oben anders.
Beispiel:
Im Labor ist es verboten, zu rauchen.
Im Labor ist nicht zu rauchen.
Im Labor darf nicht geraucht werden.

PRÜFUNGSVORBEREITUNG
Schriftliche Übersetzung

Aufgabe 11. Übersetzen Sie den Text ins Russische. Achten Sie auf erweiterte
Atribute.
Um sich im Praktikum an den Alltag einer öffentlichen Apotheke zu gewöhnen,
bietet sich als erste Station die Arbeit im Labor an.
Ziel der praktischen Ausbildung im 3. Ausbildungsabschnitt ist die Erweiterung,
Vertiefung und praktische Anwendung der im Studium erworbenen Kenntnisse
und Fertigkeiten. Der Pharmazeut im Praktikum muss mit der Praxis so vertraut
gemacht werden, dass er sein an der Universität erworbenes Wissen und die in den
Hochschulpraktika erarbeiteten Fertigkeiten auf jedes an ihn herangetragene
Problem anwenden und in pharmazeutisch einwandfreier Weise lösen kann. Im
Bereich der Herstellung, Prüfung und der Abgabe von Arzneimitteln sowie der
Beratung über Arzneimittel wird dies nur durch ausreichende praktische Übung zu
erreichen sein.
Hauptinhalte des Praktikums
Inhalte der praktischen Ausbildung sind Erweiterung, Vertiefung und praktische
Anwendung der im Studium erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten. Dazu
gehören insbesondere Design, Entwicklung, Herstellung, Prüfung, Beurteilung
und Abgabe von Arzneimitteln, die Sammlung, Bewertung und Vermittlung von
Informationen, insbesondere über Arzneimittelrisiken, die Beratung über
Arzneimittel und die pharmazeutische Betreuung der Patienten.
Über die praktische Ausbildung erhält der Pharmazeut im Praktikum eine
Bescheinigung.
Zu Beginn des Praktikums findet eine Gefahrstoffunterweisung durch einen
Apotheker statt. Erst danach können Sie mit den praktischen Arbeiten im Labor
beginnen.

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PRÜFUNGSVORBEREITUNG
Schriftliche Übersetzung

Aufgabe 12. Unterweisung im Labor.


• Die Tätigkeitsaufnahme im Labor darf erst nach einer ausführlichen
arbeitsplatzspezifischen Unterweisung durch den Laborleiter erfolgen!
• Die Arbeiten sind sorgfältig zu planen um einen sicheren und ruhigen
Arbeitsablauf zu gewährleisten.
• Informieren Sie sich vor Beginn der Arbeit über Standort und Gebrauch von
Sicherheitseinrichtungen wie Erste-Hilfe-Ausstattung, Fluchtwege, Telefon,
Brandmelder, Feuerlöschmittel, Augen- und Notduschen!
• Tragen Sie Schutzkleidung (Laborkittel, rutschfeste, geschlossene Schuhe) im
Labor!
• Für alle Arbeiten, bei denen es zum Verspritzen oder Freisetzen gefährlicher
Stoffe oder Splitterbildung kommen kann, müssen geeignete Schutzhandschuhe
und Schutzbrillen mit Seitenschutz (Gesichtsschutz) getragen werden!
• Auf Arbeitsflächen oder in Abzügen benötigte Gerätschaften sind übersichtlich
und erreichbar zu platzieren.
• Es gilt das Verursacherprinzip: Jeder reinigt und dekontaminiert die von ihm
verwendeten Flächen, Gefäße, Geräte oder sonstigen Einrichtungen selbst. Dazu
gehört auch, Beschriftungen zu entfernen!
• Verschüttetes Material ist umgehend zu entfernen und fachgerecht zu entsorgen.
• Sämtliche Gefäße sind zu beschriften, Gefahrstoffe müssen zusätzlich mit den
Gefahrensymbolen gekennzeichnet werden. Eine Überprotektion ist zu
vermeiden!
• Gefahrstoffe dürfen nicht in Behältnissen aufbewahrt oder gelagert werden, die
zu Verwechslungen mit Lebensmitteln führen können (z.B. Getränkeflaschen)

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Учебное издание

Молош Надежда Константиновна

ПРОФЕССИОНАЛЬНЫЙ НЕМЕЦКИЙ
ДЛЯ СПЕЦИАЛЬНОСТИ «ФАРМАЦИЯ»

DEUTSCH IM BERUF
FÜR DAS FACH “PHARMAZIE”
Учебно-методическое пособие
На немецком языке

Ответственная за выпуск М. Н. Петрова


Компьютерная вёрстка Н. М. Федорцовой

Подписано в печать 23.08.19. Формат 6084/16. Бумага писчая «Xerox office».


Ризография. Гарнитура «Times».
Усл. печ. л. 5,35. Уч.-изд. л. 4,1. Тираж 50 экз. Заказ 495.

Издатель и полиграфическое исполнение: учреждение образования


«Белорусский государственный медицинский университет».
Свидетельство о государственной регистрации издателя, изготовителя,
распространителя печатных изданий № 1/187 от 18.02.2014.
Ул. Ленинградская, 6, 220006, Минск.

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