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Thema „Massenmedien“

 
Wörter und Wendungen
 
Substantive
1. dasMedium (- dien) – средство массовой информации
derMedienkonsumSyn.: derMedienverbrauch - использование (потребление) средств
массовой информации
2. das Fernsehen (-) – телевидение
fernsehen (a, e) – смотретьтелевизор
3. der Rundfunk Syn.: das Radio - радио
4. die Presse – пресса, печать
5. das Internet - интернет
6. die Sendung (-en) – передача z.B. die Sportsendung
7. das Programm (-e) – программаz. B. das Fernsehprogramm
8. derSender (-) передающая радио- или телевизионная станция
9. der Kanal (die Kanäle) - канал
10. die Talkshow (- s) – ток-шоу
11. derZuschauer (-) - зритель
12. derModerator (-) – модератор, телекомментатор, ведущий
13. die Wettervorhersage (-n) – прогнозпогоды
14. die Werbung (-en) Syn.: die Reklame – реклама
werben (a,o) für Akk. - рекламировать z.B. für eine Firma werben
15. der Film (-e) - фильм
der Spielfilm – художественныйфильм
der Stumm- und Tonfilm – немоеизвуковоекино
der Horrorfilm - фильм ужасов
der Actionfilm - остросюжетный фильм
der Zeichentrickfilm – мультипликационныйфильм
der Unterhaltungsfilm - развлекательный [игровой] (кино)фильм
der Lustspielfilm - кинокомедия
der Abenteuerfilm - приключенческий фильм
der Kriminalfilm – детектив
der Dokumentarfim – документальныйфильм
der Thriller - триллер
der Schwarzweißfilm – черно-белоекино
derFarbfilm - цветной (кино)фильм
dieSeifenoper (-) – телесериал, мыльная опера
der Videoclip (-e) - видеоклип
16. der Bildschirm (-e) - экран
auf dem Bildschirm – наэкране
17. die Zeitung (-en) - газета
die Tageszeitung – ежедневнаягазета
18. die Zeitschrift (- en) - журнал
19. derArtikel (-) - статья
dieNachricht (-en) - известие, сообщение; извещение; информация
die Nachrichten - новости
der Bericht (-e) - доклад; отчет, донесение, сообщениеz.B.: der Sportbericht
der Kommentar (-e) - комментарий
die Reportage (-n) - репортаж
der Titel (-) - заглавие
die Anzeige (-n) – объявление
dasInserat (-e) - объявление (в газете, журнале)
ein Inserat in die Zeitung setzen, ein Inserat in der Zeitung machen, ein Inserat aufgeben
— дать [поместить, сделать] объявление в газете
20. dasGeschehen (-) - событие; происшествие, случай
21. derInhalt (-e) - содержание
22. derLeser (-) - читатель
23. dieAuflage (-n) - издание (книги); тираж
24. dieAusgabe (-n) - издание (книги); выпуск (газеты)
die Ausgabe letzter Hand — издание, не подлежащее изменениям; последнее
прижизненное издание
25. die Redaktion (-en) - редакция
26. der Verlag (-e) – издательство
imVerlagerscheinen— быть выпущенным издательством
einManuskriptinVerlaggeben — сдать рукопись для подготовки её к изданию
inVerlagnehmen — принять к изданию (книгу)
27. der Journalist (-en) - журналист
28. der Korrespondent (-en) - корреспондент
29. der Computer (-) – компьютер
mit dem Computer umgehen
den Computer zum Spielen / zur Unterhaltungnutzen
das Computerspiel (-e) - компьютернаяигра
der/das Computervirus (-ren) – компьютерныйвирус
die Taste (-n) - клавиша, кнопка
die Tastatur(-en) – клавиатура
die Festplatte (-n) - жёсткий диск
das Modem (-s) - модем
die Maus (die Mäuse) - мышка
der Drucker (-) - принтер
der Ordner (-) - папка
das Kennwort - пароль
die Datei (-en) - файл
30. das Internet - интернет
Informationen im Internet abrufen – запрашиватьинформациювинтернете
Informationen im Internet suchen - искатьинформациювинтернете
ins Netz gehen – войтевсеть
das Netz (-e) - сеть
der Internetanschluss – интернет-подключение
der Internetzugang – доступкинтернету
der Internetanwender (-) - пользовательинтернета
die Suchmaschine – поисковаямашина
die Webseite (-en) – веб-страница
31. der Nutzer (-) - пользователь
32. der Hörer (-) - слушатель
Verben:
1. erscheinen (ie, ie) - (no)являться, показываться; выходить в свет, издаваться;
eine Zeitung, ein Buch erscheint
jeden Tag (täglich), jede Woche, alle drei Monate, einmal im Monat, im Herbst
erscheinen.
die Erscheinung (-en) явление, появление;
eine ungewöhnliche, interessante Erscheinung.
2. herausgeben (a,e) - издаватьчто-либо;
ein Buch, eine Zeitung herausgeben
Von wem wird diese Zeitung herausgegeben? – Кемиздаетсяэтагазета?
Herausgegeben, „von ... Под редакцией …;
derHerausgeber (-) - издатель, ответственный редактор.
3. melden (te, t) A сообщатьочём-либо;
eine Zeitung, eine Nachrichtenagentur meldet;
die Meldung (-en) - сообщение;
Nach den letzten Meldungen des Wetterdienstes wird es auch morgen trübe und
regnerisch sein.
4. veröffentlichen (te, t) - onyбликоватьчто-либо;
eine Meldung, einen Artikel, einen Brief veröffentlichen;
Welche Zeitung hat diese Meldung veröffentlicht?   
5. mitteilen (te; t) D, A- сообщать кому-либо; что-либо;
j-m etwas schriftlich, mündlich mitteilen;
die Adresse, viel Neues, Interessantes, folgendes mitteilen;
Die Zeitungen teilen mit, daß die Konferenz morgen stattfindet;
die Mitteilung (-en) über A - сообщениеочём-л. ;
Nach Mitteilung der Zeitung hat diese Mannschaft den ersten Platz belegt.
6.berichten (te, t) überA/vonD. - сообщать (подробно) рассказыватьo чём-либо;
über eine Reise, einen Besuch, ein Ereignis berichten.
Auf der Seite 5 berichtet „Neues Deutschland“ über die Friedensfahrt.
7. es handelt sich um A., - речьидётоком-л., очём-л.
In diesem Artikel handelt es sich um die Vereinten Nationen.
8. ausstrahlen (te, t) – передавать;
die Originalsendung eines Fußballspiels ausstrahlen
- вестипрямуютрансляциюфутбольногоматча;
Das Programm wird von allen Sendern ausgestrahlt.
- Программапередаётсяповсемканалам.
9. austauschen (te, t) – обменивать, обмениваться;
Gedanken, Erfahrungen, Erinnerungen, Meinungen, Briefmarken,
Schüler, Studenten, Professoren austauschen
– обмениватьсямыслями, опытом, воспоминаниями, мнениями, марками, учащимися, 
студентами, профессорами
10. abonnieren(te,t) - подписываться, приобретать абонемент (на)
(auf) eine Zeitung abonnieren — выписыватьгазету
auf…abonniertsein — состоять подписчиком (газеты); иметь абонемент (на что-
либо); иметь монополию [исключительное право] на
11. blättern (te,t) inD. - переворачивать страницы, листать, перелистывать...
12. diskutieren (te,t) überAkk. - обсуждать; спорить, дискутировать (о)
13. enthalten (ie, a) A. – содержать
in sich () enthalten — содержать в себе
14. erwähnen (te,t) - упоминать (о, о)
mitkeinemWort(e), [von] erwähnen — (ни слова) не упомянуть о; не
обмолвиться ни (единым) словом о,
wieerwähnt — как уже было сказано
15. liefern (te,t) - (an Akk., nach D.) поставлять; доставлять; сдавать, отпускать;
подавать.
die Waren frei Haus liefern — доставлятьнадомтовар
16. nachschauen (te,t) in. D. - смотреть, глядеть; смотреть, проверять, справляться
17. sich informieren (te,t) durch Akk., über Akk. - проинформироваться;
осведомляться
18. sichunterhalten (ie,a) – беседовать; развлекаться
19. übertragen (u,a) - передавать, транслировать
20. einschalten (te,t) – включать;
ausschalten (te,t) - выключать
umschalten (te,t) – переключать
21. geeignetsein - быть приспособленным к чему-л., подходить;
für etw. gut, schlecht, nicht geeignet sein - nодходить, неподходить;
Er ist für diese Arbeit, diesen Posten nicht geeignet.- Он не подходит для этой
работы, должности.
22. surfen (te,t) - заниматься поиском информации в Интернете; путешествовать
по Интернету
23. löschen (te,t) - аннулировать, уничтожать, погашать
Adjektive und Adverbien:
1. aktuell - актуальный
2. seriös – серьёзный; Syn.: ernst; anständig
3. täglich - ежедневный; повседневный; ежедневно, каждодневно; в день; с
каждым днём;
4. wöchentlich – еженедельный; еженедельно
5. bedeutend - значительный, крупный, важный; знаменательный; выдающийся;
известный, знаменитый
6. regelmäßig - правильный; закономерный; регулярный
7. langweilig - скучный; надоедливый, докучный
8. lokal - местный, имеющий местное значение; локальный
9. lokalesNetzwerk — локальная сеть
10. regional - региональный; местный; пространственно ограниченный
11. öffentlich-rechtlich - публично-правовой
12. computergesteuert - управляемый с помощью компьютера, с управлением от
компьютера
13. kompatibel – совместимый
 
Übungen zum Wortschatz:
 Aufgabe 1. Lernen Sie Wörter und Wendungen zum Thema „Massenmedien“!
Aufgabe 2. Was kann man miteinander kombinieren?
Nachrichten- -medium
Ferseh- -magazin
Massen- -sendungen
Dokumentar- -vorhersage
Tages- -funk
Rund-           -film
Talk- -konsum
Medien-        -zeitung
Wetter- -show
 
„Massenmedien in der Gesellschaft“
Die Bedeutung der Massenmedien für die moderne Gesellschaft ist kaum zu
überschätzen. Sie prägen das Bild der Menschen von ihrer Welt und ihrer weiteren
Umwelt vielfach stärker als eigenes Erleben, als Schule oder andere
Bildungsinstitutionen. Die Massenmedien haben die Aufgabe, das Publikum über das
politische, wirtschaftliche, kulturelle und andere Geschehen, über Parlament,
Regierung, Parteien, Gerichte, Interessengruppen, über Fakten und Handelnde zu
informieren. Da unsere Gesellschaft viel zu großräumig geworden ist, kommen wir mit
dem direkten Gespräch nicht mehr aus. Wir als einzelne und die vielfältigen Gruppen,
die in dieser Gesellschaft bestehen, sind darauf angewiesen, miteinander durch die
Medien zu kommunizieren.
Man unterscheidet folgende Massenmedien: Presse, Radio, und Fernsehen. Von allen
Massenmedien wählen die meisten jungen Leute das Fernsehen. Fernsehen ist eine der
wichtigsten Erfindungen des 20. Jahrhunderts. Ein moderner Mensch bekommt bis zu
70 % Informationen aus dem Fernsehen. Man sieht Informationsprogramme,
Direktübertragungen von politischen, kulturellen und sportlichen Ereignissen,
vielseitige Reportagen, Reiseberichte, Spielfilme, Shows, Konzerte und andere
Programme. Dank Fernsehen gibt es keine Grenzen mehr, man erfährt alles aus der
ganzen Welt am Tage der Ereignisse. Vielen Menschen macht das Fernsehen viel Spaß.
Man muss aber stundenlang am Fernseher nicht sitzen. Jeder Mensch hat seine
Lieblingsübertragungen. Mir gefallen solche Programme wie “Das Wunderfeld”, “Oh,
glücklicher Mann”, “Wer will ein Millionär werden?” und andere. Einige Menschen
finden das Fernsehen schädlich. Ich glaube, sie sind im Unrecht. Schädlich ist
stundenlanges Sitzen vor dem Fernseher.
Die Rolle der Presse ist in unserem Land sehr groß. Man nennt sie oft die vierte Macht.
Die Zeitung dient dazu, die öffentliche Meinung zu bilden und immer Neues zu
erfahren. Die Zeitungen berichten über alles: Politik, Kunst, Probleme der Industrie und
des Umweltschutzes, Privatleben der Stars, Sport, Bildung und kulturelle Ereignisse.
Heutzutage ist es schwer, sich bei der ganzen Pressefreiheit zu orientieren.
Der Rundfunk verliert heute seine Bedeutung. Nur 9 % der Menschen hören heute
das Radio.
Internet ist auch kein Luxus mehr, sondern Arbeitsmittel, Art der Zerstreuung und
des Zeitvertreibs. Also, das Internet ist jedem zweiten Menschen in Deutschland
unentbehrlich. Fast jeder, der es mal „probiert“ hat, kann sich sein Leben ohne Internet
nicht mehr so voll vorstellen. Und die Zahl der „Süchtigen“ steigt von Tag zu Tag.
 

„WIRKUNGEN VON MASSENMEDIEN“


a) Computerunterricht gewünscht
HAMBURG - Wenn es um den Computer geht, gehen die Meinungen der Deutschen
weit auseinander. Nach einer repräsentativen Umfrage des Forsa-Instituts unter 1000
Personen in der gesamten Bundesrepublik meinen 84 Prozent der Deutschen, dass
Schüler, die mit einem Computer umgehen können, später leichter einen Arbeitsplatz
finden. 80 Prozent sind der Ansicht, dass Kinder an allen Schulen Computerunterricht
haben sollten. Zu Hause wird der Rechner jedoch nicht immer gern gesehen. So
glauben 52 Prozent der Befragten, dass Computer sich negativ auf das Familienleben
auswirken, und 42 Prozent meinen, Computer gehörten auf keinen Fall ins
Kinderzimmer. Nur 23 Prozent der Deutschen sprechen Computerspielen eine
erzieherische Wirkung zu. Dagegen sind 63 Prozent der Frauen und 54 Prozent der
Männer der Ansicht, dass Computerspiele aggressiv machen.
b) Sprachgestört durch zu viel Fernsehen
Jedes vierte Kind im Vorschulalter ist in seiner Sprachentwicklung gestört, haben
Untersuchungen der Mainzer Universitätsklinik für Kommunikationsstörungen und
der Logopäden-Lehranstalt Mainz ergeben. Der Direktor der Klinik, Manfred
Heinemann, sagte, verantwortlich dafür seien unter anderem die Eltern, die zu wenig
mit den Kindern sprächen, und der hohe Fernsehkonsum der Kleinkinder. Der Anteil
von Dreijährigen mit einer Sprachstörung sei innerhalb von zehn Jahren von vier auf 25
Prozent gestiegen, erklärte Heinemann. Bei der Hälfte der Fälle liege eine schwere
Störung vor, die sofort behandelt werden müsse. Andernfalls könne es zu
Entwicklungsrückständen kommen sowie zu Verhaltensstörungen, Lese-
Rechtschreibschwächen, Stottern oder Sprachverweigerung: Patrick Zorowka, Oberarzt
an der Mainzer Klinik, sagte, Kinder würden vor dem Bildschirm von den Eltern nicht
aktiv in eine Kommunikation einbezogen.
Es gibt viele Erwachsene, die von der „Droge Fernsehen" sprechen, die apathisch
macht, Lustlosigkeit fördert, die Konzentration stört und jegliche Bindungen kaputt
macht. Es bleibt keine Zeit mehr für Hobbys, für Sport, für kulturelle Veranstaltungen.
c) Logisches Denken und Kreativität werden gefördert
Mittlerweile gibt es genauere Erkenntnisse, die eine objektivere Beurteilung zulassen.
Pädagogen und Mediziner stimmen überein, dass die positiven Einflüsse von
Computerspielen für Kinder bei weitem überwiegen. Freizeit-Studien in USA und
Deutschland zeigen, dass sich das Sozialverhalten nicht von nichtspielenden Kindern
unterscheidet. „Computerspielen" geht demnach z.B. nicht zu Lasten von anderen,
körperlichen Freizeitaktivitäten, sondern zu 80% zu Lasten sonst üblicher Fernsehzeit.
Kooperationsbereitschaft, Reaktionsvermögen, logisches Denken und Kreativität
werden gefördert, Stress und Versagensängste abgebaut.
„Gewalt" ist eine ernst zu nehmende Randerscheinung. Im Gegensatz zu
Computerspielen bieten Videospiele hier hervorragende Kontrollmöglichkeiten für
Eltern. Kinder bevorzugen allerdings sowieso lieber harmlose Spiele, die einfach Spaß,
machen.
Kinder, die viel vor dem Bildschirm sitzen, haben häufig Alpträume, da sie das
Gesehene nicht vollständig von der Wirklichkeit zu trennen vermögen. Langes
Fernsehen führt zur Verkürzung des notwendigen Schlafes und zu geringerer
Schlaftiefe, was Müdigkeit am nächsten Morgen und auf die Mitarbeit im Unterricht
bezogen Unaufmerksamkeit zur Folge hat. Es scheint deshalb nicht nur entscheidend
zu sein, was Jungen und Mädchen auf dem Bildschirm sehen, sondern auch, wie viel
Zeit sie dafür aufwenden.
Nach Beobachtungen in den USA macht überdurchschnittlicher TV-Konsum Kinder
häufig nervös und wortarm, phantasielos und ängstlich und führt zuweilen dazu, dass
Attribute des Kindseins wie Staunen und Neugier, Naivität und Begeisterungsfähigkeit
ganz verloren zu gehen drohen. In ihrer 1995 erschienenen Studie „Mordsbilder: Kinder
und Fernsehinformationen“ fanden Helga Theunert und Bernd Schorb vom Münchner
Institut für Jugend Film Fernsehen heraus, dass acht-bis 13jährige Kinder weitaus
häufiger Nachrichtensendungen als bisher angenommen sehen und grausige
Darstellungen das junge Publikum nicht nur abstoßen, sondern auch angstauslösend
wirken.
d) Computerspiele können zur Sucht werden
Viele elektronische Spiele setzen neue Maßstäbe in Aggressivität. Kein Wunder, wenn
weniger kritische Kinder meinen, das sei normal. Auswählen ist gefragt. An Spielen
begeistern sich manche bis zur Sucht. Maßhalten ist gefragt. Es gibt auch medizinische
Aspekte bei den Videogames: Manche Menschen haben eine erbliche Empfindlichkeit,
auf Lichtreize bestimmter Frequenzen und Kontraststärke mit epileptischen Anfällen zu
reagieren. Mit der Verbreitung von Fernsehen und Videospielen steigt der Anteil jener,
die ihren ersten Anfall dabei erfahren. Videospiele haben oft stärkere Bildkontraste; die
Kinder stoßen mit der Nase oft bis an den Schirm. Das intensiviert die Lichtreize, ein
Anfall wird wahrscheinlicher. Abstand nicht nur inhaltlich, sondern auch räumlich ist
gefragt. Beleuchtung ringsum mindert die Lichtkontraste. Individueller ärztlicher Rat
ist nötig bei familiärer oder eigener Vorgeschichte epileptischer Anfälle.

„Massenmedien in Deutschland“
Die Massenmedien gehören zu den wichtigen Kommunikationsmitteln, die auf breite
Kreise der Bevölkerung einwirken. Die Massenmedien übernehmen eine wichtige
Aufgabe in der modernen Gesellschaft. Sie beleuchten komplizierte
Entwicklungsprozesse auf den verschiedenen Lebensgebieten: Politik, Wirtschaft,
Kultur. Zu den Massenmedien gehören vor allem Fernsehen, Rundfunk und Zeitungen.
Die Bürger der BRD haben die Möglichkeit, sich aus vielen Medien zu informieren.
Hier existieren über 2000 Verlage. Täglich werden über 100 neue Titel veröffentlicht.
Deutschland gilt als das Ursprungsland der Zeitung. Nach Funden, gelten als die
ältesten Nachrichtenblätter der „Aviso“ und die Straßburger „Relation“. Täglich
erscheinen in der BRD 383 Zeitungen mit fast 1600 lokalen und regionalen Ausgaben,
für die 136 eigenständige Redaktionen arbeiten. Die verkaufte Gesamtauflage liegt bei
rund 32,9 Mio Exemplaren. Die bekanntesten Zeitungen sind: „Bild-Zeitung“, „Die
Zeit“, „Spiegel“, „Frankfurter Allgemeine Zeitung“. Es gibt auch eine Reihe der
Zeitungen, die nur am Wochenende erscheinen: „Bild am Sonntag“, „Welt am
Sonntag“, „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“. In den letzten Jahren sind mehr
und mehr Zeitungen dazu übergegangen, sieben Mal wöchentlich zu erscheinen, so z.B.
die „Berliner Zeitung“.
Die Zahl der Hörfunk- und Fernsehprogramme nimmt weiterhin zu. In der
Bundesrepublik gibt es 11 Landesrundfunkanstalten, eine Anstalt des Bundesrechts, die
Anstalt Zweites Deutsches Fernsehen. Der größte Sender ist der Westdeutsche
Rundfunk mit rund 4400 Mitarbeitern, der kleinste Radio Bremen mit rund 650
Beschäftigten.
Was Fernsehen betrifft, hat ein Deutscher die Auswahl zwischen bis 33 Programmen
– sofern er in einem verkabelten Haushalt lebt. Verfügt er über eine private Antenne für
den Satellitendirektempfang, so kann er allein über 100 Programme aus ganz Europa
empfangen.
Einige Fernsehprogramme im deutschen Fernsehen: ARD – das erste Programm, ZDF
– das Zweite Deutsche Fernsehen mit Sitz in Mainz ist ein öffentlich-rechtlicher Sender,
Pro7 – Fernsehen aus München zielt auf ein junges, intelligentes Publikum, RTL – ist
die beliebteste TV-Sender der Deutschen. Besonders beliebt ist das Programm aus Köln
bei der umworbenen Zielgruppe der 14- bis 49järigen. TM3 – für Frauen.
Das Internet spielt heutzutage eine große Rolle im Leben eines „durchschnittlichen
Deutschen“. Das Internet wird zusätzlich zu den klassischen Medien genutzt. Es wurde
festgestellt, dass so gut wie halb Bevölkerung das Internet nutzt (zwischen 14 und 75
Jahren). Über 40 Mio Deutschen gehen täglich ins Internet. Manchen liegt es schon im
Blut, online zu sein. Schockiert es nicht, dass der Mensch virtuelles Leben der Realität
vorzieht, dass Internet zur Lebensweise wird und dass der Mensch es für „so-muss-es-
sein“ hält? Im Durchschnitt sind die Internetnutzer in Deutschland pro Tag etwa eine
Stunde online. Und welche Online-Dienste werden am häufigsten genutzt? Dazu
gehören E-Mail, allgemeine Onlinerecherche, die Nutzung von Informationsdiensten…
Von den 46 Prozent der Onliner in Deutschland hat jeder zweite schon einmal über das
Internet eingekauft. Die Mehrheit kauft allerdings nur ein- bis fünfmal im Jahr online
ein.
 
„Presse in Deutschland“

Die Zeitungslektüre erfreut sich in Deutschland großer Beliebtheit. In der


Zeitungsdichte (Zahl der Zeitungen je 1000 Einwohner) liegt Deutschland hinter
Norwegen, Finnland, Schweden, der Schweiz, Österreich und England in Europa an
siebter Stelle.
78 Prozent der Bundesbürger lesen täglich Zeitung, durchschnittlich 36 Minuten lang.
In der Zeitungslandschaft dominieren die lokale und regionale Tageszeitungen. Die
größte Gesamtauflage haben die 331 lokalen und regionalen Abonnementszeitungen
mit 16,1 Millionen Exemplaren, gefolgt von den acht Straßenverkaufszeitungen mit
insgesamt 5,4 Millionen Exemplaren.
„Bild“ ist mit knapp vier Millionen Exemplaren die auflagenstärkste deutsche
Straßenverkaufszeitung.
Weniger Auflage, aber großen Einfluss auf die Meinungsbildung haben die großen
überregionalen Tageszeitungen „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ und „Die Welt“
sowie Zeitungen mit überregionaler publizistischer Geltung wie die „Süddeutsche
Zeitung“, die „Frankfurter Rundschau“, die „tageszeitung“ und das „Handelsblatt“.
Fast jeder Haushalt in Deutschland abonniert eine regionale Tageszeitung – sie wird
ganz früh morgens von einem Austräger gebracht.
Viele Leute haben noch zusätzlich eine überregionale Zeitung abonniert.
Zeitunglesen gehört für sehr viele Menschen zum täglichen Morgenritual – am
Frühstückstisch, auf dem Weg zur Arbeit…
Eine Zeitung besteht normalerweise aus folgenden Teilen: Politik – Inland und
Ausland, Wirtschaft, Sport, Feuilleton, Lokales, Anzeigen, Rätsel/Comicseite,
Vermischtes.
Weitere wichtige Meinungsträger sind die Nachrichtenmagazine „Der Spiegel“ und
„Focus“ sowie das Wochenblatt „Die Zeit“. Ergänzt wird das Angebot durch
Sonntagszeitungen wie „Bild am Sonntag“, „Welt am Sonntag“, „Sonntag Aktuell“ und
„Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ mit einer Auflage von rund vier Millionen
Exemplaren. Für die in Deutschland lebenden Ausländer liefern zahlreiche
fremdsprachige Zeitungen besondere Deutschland-Ausgaben.
Die großen Verlage: Die Zahl der eigenständigen Zeitungen ist in Deutschland seit
Mitte der fünfziger Jahre stetig zurückgegangen. Wirtschaftlich und technisch führende
Verlage konnten in verschiedenen regionalen Märkten Konkurrenten verdrängen. Die
wirtschaftliche Entwicklung auf dem Pressemarkt hat zur Bildung großer
Verlagsunternehmen geführt.
Im Sektor der Tagespresse ist es vor allem die Axel Springer Verlag AG, die einen
Anteil von 25 Prozent am Zeitungsmarkt hat.
Wirtschaftliche und publizistische Macht konzentriert sich auch bei der
Verlagsgruppe der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“, der Gruppe Süddeutscher
Verlag, dem Verlag M. DuMont Schauberg, der Verlagsgruppe der „Frankfurter
Allgemeinen Zeitung“ sowie der Holtzbrinck- Gruppe. Als Selbstkontrollorgan der
Verleger und Journalisten versteht sich der Deutsche Presserat, der sich mit Verstößen
gegen die journalistische Sorgfaltspflicht und Ethik befasst.
Zeitschriften: Auch der deutsche Zeitschriftenmarkt ist breit gefächert: Einschließlich
aller Fachzeitschriften werden fast 10.000 Titel angeboten. Der Bereich der
Fachzeitschriften ist bezogen auf die Titelzahl mit 3.450 der stärkste, die
Publikumszeitschriften folgen mit rund 1.800 Titeln.
Neben den Nachrichtenmagazinen zählen dazu vor allem die auflagenstarken
Gattungen der Programmzeitschriften, der aktuellen Illustrierten wie „Stern“ und
„Bunte“ sowie der Frauenzeitschriften. Immer mehr Leser gewinnen auch so genannte
Special-Interest-Titel, die sich an bestimmte Zielgruppen wenden. Hinzu kommen
konfessionelle Blätter, mehr als 2.300 Kundenzeitschriften und Anzeigenblätter. Ein
Drittel des Zeitschriftenmarkts entfällt auf Publikationen der Organisationen und
Verbände. Die „ADAC-Motorwelt“ des Allgemeinen Deutschen Automobilclubs ist mit
rund 13 Millionen Exemplaren das auflagenstärkste Blatt. 
Bedeutsam, was die wirtschaftliche Macht und die mögliche publizistische
Wirksamkeit angeht, sind auch die Verlage auf dem Sektor der Zeitschriftenpresse, vor
allem der Publikumszeitschriften. Hier stehen an der Spitze die Gruppe um den Bauer-
Verlag, Gruner + Jahr und die Burda-Gruppe; auch in diesem Pressesektor ist die
Verlagsgruppe Axel Springer tätig. Der umsatzstärkste deutsche Medienkonzern,
zugleich das drittgrößte Medienunternehmen der Welt, ist die Bertelsmann AG, die
weltweit tätig ist.
 

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