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МИНИСТЕРСТВО ОБРАЗОВАНИЯ И НАУКИ РФ

ФЕДЕРАЛЬНОЕ ГОСУДАРСТВЕННОЕ БЮДЖЕТНОЕ


ОБРАЗОВАТЕЛЬНОЕ УЧРЕЖДЕНИЕ
ВЫСШЕГО ПРОФЕССИОНАЛЬНОГО ОБРАЗОВАНИЯ
«САМАРСКИЙ ГОСУДАРСТВЕННЫЙ
АРХИТЕКТУРНО-СТРОИТЕЛЬНЫЙ УНИВЕРСИТЕТ»

М.В. Юрина

DEUTSCH
FÜR DEN BERUF
(немецкий язык в сфере профессиональной коммуникации)

Учебное пособие

Печатается по решению
редакционно-издательского совета СГАСУ от 21.12.2012 г.

Самара
2014
УДК 43(075)
Ю 72

Юрина М.В.
Ю 72 Deutsch für den Beruf (немецкий язык в сфере про-
фессиональной коммуникации): учебное пособие /
М.В. Юрина. – Самара:СГАСУ, 2014. – 94 с.
ISBN 978-5-9585-0561-6

Учебное пособие предназначено для студентов-магистров всех специ-


альностей, изучающих немецкий язык как средство профессиональной
коммуникации и имеющих вузовскую подготовку по немецкому языку
в объеме обязательного минимума содержания дисциплины на ступени
высшего образования. Учебное пособие направлено на формирование
у студентов-магистров профессиональной коммуникативной компетенции,
обеспечивающей способность и готовность осуществлять речевую дея-
тельность на иностранном языке в профессиональных ситуациях общения.
Учебное пособие содержит материал для аудиторных занятий, выстро-
енный в соответствии с поурочной системой, обзор и упражнения для от-
работки грамматического материала, а также блок для самостоятельной
работы студентов, включающий тексты для внеаудиторного чтения и при-
ложения для отработки лексического материала, наиболее востребованно-
го в ситуациях делового общения.

Р е ц е н з е н т ы : д.п.н., профессор СГАСУ Ю.В. Лопухова,


д.ф.н., профессор, зав. кафедрой ЛМК и СКС СГАСУ
Е.Г. Вышкин.

УДК 43(075)

© Юрина М.В., 2014


ISBN 978-5-9585-0561-6 © СГАСУ, 2014
Inhalt

Введение 4
Lektion 1. Kontaktaufnahme 5
Lektion 2. Berufliche Qualifikation 15
Lektion 3. Berufe 24
Lektion 4. Marketing und Werbung 29
Lektion 5. Firma, Produkt, Mitarbeiter 38
Texte zum Selbstlesen 48
Grammatikübersicht 57
Anhang 79
Библиографический список 92
Введение

Данное учебное пособие предназначается для магистран-


тов неязыковых вузов всех специальностей.
Основной целью пособия является формирование умений
и навыков речевого поведения в профессиональных ситуа-
циях общения.
Учебное пособие основано на оригинальных текстах, взя-
тых из аутентичных интернет-источников. При отборе текстов
учитывались как их познавательная ценность, так и насыщен-
ность лексико-грамматическими структурами, характерными
для делового стиля.
Учебное пособие состоит из пяти тем-уроков:
«Kontaktaufnahme», «Berufliche Qualifikation», «Berufe»,
«Marketing und Werbung», «Firma, Produkt, Mitarbeiter», явля-
ющихся базовым курсом и предназначенных для аудиторной
работы с магистрантами, дополнительных материалов для
чтения, предназначенных для внеаудиторной самостоятель-
ной работы, грамматического раздела, включающего обзор
и упражнения для отработки наиболее релевантных для ситуа-
ции делового общения средств грамматики, а также прило-
жения, в котором содержатся наиблее употребительные слова
и выражения для делового общения по телефону, ведения
дискуссий, переговоров и проч.

4
Lektion 1
Kontaktaufnahme

Lesen Sie ein Telefongespräch. Wählen Sie eine richtige


Aussage:
a) Die Firma Textil KG soll schnellstens 500 Herrenanzüge
liefern.
b) Die Firma Textil KG gewährt einen Preisnachlass von 20 %.
c) Die Lieferung wird von der Firma Novatex beanstandet.
d) Alle Anzüge weisen Fehler auf.

A: Textil KG, Guten Tag.


B: Schneider von der Firma Novatex. Ich hätte gern Frau Kampe
gesprochen.
A: Ja, das bin ich.
B: Frau Kampe, wir haben gestern Ihre Lieferung der 500
Sommerherrenanzüge erhalten. Beim Auspacken mussten wir
leider feststellen, dass ein Großteil der Anzüge Webfehler auf
der Innenseite des Ärmels aufweist.
A: Das ist ja merkwürdig.
B: Wir können natürlich diese Anzüge nicht zum vollen Preis
absetzen. Wenn Sie uns einen Preisnachlass von 20% gewähren,
behalten wir die Anzüge.
A: Bevor ich das entscheiden kann, muss ein Experte die Ware
begutachten.
B: Ja, aber das muss schnell passieren, da wir uns notfalls um
Ersatzware kümmern müssen.
A: Herr Schneider, ich gebe Ihnen umgehend Bescheid.
B: Auf Wiederhören, Frau Krampe.
A: Auf Wiederhören.

5
Lesen Sie ein Telefongespräch. Welches Problem hat der
Kunde?
a) Er hat Probleme mit dem neuen Drucker.
b) Der Computer, der vor zwei Tagen geliefert wurde,
funktioniert nicht.
c) Er will die Besprechung um zwei Tage verschieben.
d) Er kann Herrn Schuster erst in zwei Tagen wieder
kontaktieren.

A: Computerpro, Guten Tag.


B: Maier von der Firma Chemotec. Ich möchte Herrn Schuster
sprechen.
A: Herr Schuster ist in einer Besprechung. Kann ich etwas
ausrichten?
B: Ja. Herr Schuster soll mich dringend zurückrufen, denn wir
haben ein Problem mit dem Drucker, den Sie uns vor zwei
Tagen geliefert haben.
A: Ich werde Herrn Schuster informieren. Er wird schnellstens
kontaktieren.
B: Vielen Dank, auf Wiederhören.
A: Auf Wiederhören.

Hören Sie sich die Dialoge 1-6 an. Wo sind die Leute? Was
wollen Sie?
Dialog Anliegen
in der Verwaltung Wo ist...?
an der Hotelrezeption
am Telefon
am Besucherempfang
auf der Messe
? 2

6
Terminvereinbarung
a) Dieser Brief ist auf Herrn Doelles Schreibtisch gelangt.
Was glauben Sie:
• In welcher Abteilung ist Herr Doelle tätig?
• Wofür ist er zuständig?
• Was könnte mann an seiner Stelle tun?

7
b) Hören Sie sich das Telefonat zwischen Herrn Doelle und
Frau Zabel an. Kreuzen Sie an.
richtig falsch
1 Herr Doelle ist falsch verbunden.
2 Der Apparat von Frau Zabel ist gerade besetzt.
3 Frau Zabel ist nicht im Haus.
4 Herr Doelle erreicht Frau Zabel nicht.
5 Die Sekretärin verbindet Herr Doelle.
6 Frau Zabel verwechselt Herrn Doelle.
7 Frau Zabel hat den Anruf schon erwaretet.
8 Sie können sich nicht auf einen Besuchstermin einigen.
9 Sie vereinbaren einen Termin in Essen.
10 Frau Zabel bekommt schriftliche
Informationsmaterialien.

„Könnte ich bitte mit ... sprechen?“


a) Hören Sie die Telefonate 1-4. Welches Anliegen haben die
Anrufer?
Anliegen Telefonat
1 einen Kunden sprechen
2 etwas reklamieren
3 ein Angebot machen
4 einen Kunden beraten
5 einen Lieferanten sprechen

b) Vergleichen Sie die Telefonate mit dem nebenstehenden


Ablaufdiagramm.
c) Arbeiten Sie zu zweit: Führen Sie Telefonate. Orientieren
Sie sich dabei am Diagramm.

8
Telefonate
Welches Verb passt?
a) Herr Doelle war nicht da. Ich habe ihn nicht...
A verbunden – B gemeldet – C erreicht – D vereinbart
b) Ich konnte Herrn Doelle nicht sprechen. Sein Apparat
war gerade...
A falsch verbunden – B besetzt – C verwechselt – D
bekannt

9
c) Niemand konnte mir seine Nummer sagen. Er war dort
nicht...
A besetzt – B verbunden – C erreicht – D bekannt
d) Ich hatte seine Durchwahl und habe ihn gleich...
A verbunden – B erreicht – C gesehen – D erwartet
e) Herr Doelle war nicht im Haus, aber seine Sekretärin
hat...
A sich gemeldet – B mich verbunden – C ihn verwechselt –
D sich verwählt
f) Weil ich die Nummer der Sekretärin nicht hatte, musste
mich die Zentrale...
A vereinbaren – B verwählen – C verbinden – D
verabreden
g) Frau Zabel spricht gerade. Soll Sie...?
A zurückrufen – B warten – C verbinden – D telefonieren

Geschäftliche Telefonate
Bitte kreuzen Sie die richtige Lösung an. (Es ist nur eine
Lösung richtig)
1 „Könnte ich bitte ... sprechen ?“
a) Herr X 
b) Herrn X 
c) mit Herr X 
d) mit dem Herr X 
2 „Was kann ich für Sie ....?“
a) tun 
b) tätigen 
c) helfen 
d) haben 
3 „Könnten Sie bitte mal Christine ...?“
a) an den Apparat holen 
b) geben 
c) zum Telefon bringen 
d) nehmen 

10
4 „Wer ist in Ihrem Hause für die Pressearbeit ... ?“
a) vorhanden 
b) verantwortbar 
c) kompetent 
d) zuständig 

5 Die vom Anrufer gewünschte Gesprächspartnerin


telefoniert gerade selbst. Was sagen Sie dem Anrufer?
a) Frau X hebt das Telefon im Moment nicht auf. 
b) Frau X ist gerade besetzt. 
c) Da wird gerade besprochen. 
d) Da ist gerade belegt. 

6 Wenn Sie auf die Fragen des Gesprächspartners nicht


eingehen und das Telefonat so schnell wie möglich
beenden wollen, dann versuchen Sie, ihn ...
a) abzuwimmeln 
b) einzuseifen 
c) auszubremsen 
d) abzustreiten 

7 Ein Kunde möchte einen Kollegen von Ihnen sprechen,


der aber momentan nicht erreichbar ist. Welche
Formulierung sollten Sie besser nicht verwenden?
a) Herr Meier ist gerade zu Tisch. 
b) Herr Meier ist derzeit dienstlich unterwegs. 
c) Herr Meier ist zur Zeit nicht im Hause. 
d) Herr Meier ist im Augenblick unbekömmlich. 

8 Der gewünschte Gesprächspartner ist nicht


zu erreichen, da er gerade telefoniert. Die
Telefonzentrale gibt dem Anrufer deshalb die ..... des
Gesprächspartners.
a) Selbstwahlnummer 
b) Durchwahlnummer 
c) Direktrufnummer 
d) Notrufnummer 

11
9 Ein Anrufer möchte eine Kollegin von Ihnen sprechen,
die aber gerade nicht am Platz ist. Was sagen Sie? –
„Kann ich ihr etwas ... ?“
a) erteilen 
b) entrichten 
c) ausrichten 
d) ermitteln 
10 Sie möchten einen Anrufer mit einem Kollegen
verbinden. Was sagen Sie ihm?
a) „Halten Sie bitte die Leiter.“ 
b) „Halten Sie bitte die Linie.“ 
c) „Bleiben Sie bitte drin.“ 
d) „Bleiben Sie bitte dran.“ 
11 „Möchten Sie vielleicht eine Nachricht ... ?
a) hinterlassen 
b) überlassen 
c) übertragen 
d) überbringen 

12 Welcher der folgenden Sätze ist eine


umgangssprachliche Formulierung für: „Herr X ist am
Apparat“ ?
a) Herr X ist im Kanal. 
b) Herr X ist im Netz. 
c) Herr X ist an der Strippe. 
d) Herr X in den Strapsen. 
13 Welche Nachfrage kann als unhöflich oder beleidigend
aufgefasst werden?
a) Entschuldigung, wie war doch gleich Ihr Name? 
b) Entschuldigung, ich habe Ihren Namen nicht richtig
verstanden. 
c) Entschuldigung, was haben Sie denn für einen
Namen? 
d) Entschuldigung; wenn ich Sie noch einmal um
Ihren Namen bitten dürfte? 

12
14 Sie erhalten einen Anruf von einem Kunden. Mit welcher
Frage können Sie das Gespräch einleiten?
a) Was kann ich Ihnen antun ? 
b) Wer kann etwas für Sie tun? 
c) Was kann ich für Sie tun? 
d) Was möchten Sie, dass wir tun? 
15 Hätten Sie die ...., mich mit Herrn X zu verbinden?
a) Freude 
b) Freundlichkeit 
c) Nettigkeit 
d) Ehre 
16 Entschuldigung, ich muss ... mit Herrn Y sprechen.
a) dringend 
b) drängend 
c) bedrängt 
d) drängelnd 
17 „Meine erste Aufgabe am Montagmorgen ist es, die
Nachrichten auf dem Anrufbeantworter ...“
a) herunterzunehmen 
b) abzurufen 
c) auszurufen 
d) herauszuholen 

18 „Herr Maier, ich bin bereits auf dem Weg in die


Konferenz. Könnten Sie so nett sein und den Anruf für
mich...?“
a) entgegennehmen 
b) abnehmen 
c) weitersprechen 
d) aufheben 

19 Rat für professionelles Telefonieren: „Lassen Sie einen


Kunden nie zu lange ohne Rückmeldungen in der
Leitung ...!“
a) entspannen 
b) hangeln 
c) schmoren 
d) liegen 

13
20 Sie rufen bereits zum dritten Mal bei der Zentrale eines
Unternehmens an, um mit Frau Meier zu sprechen. Die
Leitung war jedoch bisher immer besetzt. Was sagen
Sie?
a) Könnten Sie es noch einmal bei Frau Meier
versuchen? 
b) Könnten Sie es noch einmal mit Frau Meier
versuchen? 
c) Könnten Sie mir noch einmal Frau Meier zustellen? 
d) Könnten Sie noch einmal Frau Meier verbinden? 

Anruf bei Kaufmann & Söhne


Machen Sie aus den Teilen A – I ein Telefongespräch. Wie
ist die Reihenfolge?
A Apparat 562, also 82134 und dann die 562.
B Firma Kaufmann & Söhne OHG, Moser, guten Tag.
C Ach so. Könnten Sie mich bitte verbinden? Aber geben Sie
mir doch vorher bitte ihre Durchwahl.
D Moment, ich verbinde Sie. (...) Tut mir leid, Frau Kuhnert
spricht gerade. Möchten Sie warten?
E Guten Tag. Mein Name ist Ruhnke, Firma Bleyer &
Nerlinger. Ich möchte mit Frau Kuhnert sprechen.
F Nein, ich versuche es später noch einmahl. Nochmals vielen
Dank. Auf Wiederhören.
G 562, vielen Dank, das habe ich notiert.
H Ja, also, Sie sprechen mit der Telefonzentrale.
I Nichts zu danken, auf Wiederhören.

14
Lektion 2
Berufliche Qualifikation

1. Lesen Sie den Text und kreuzen Sie an: Welche


Überschrift passt?
A Berufswahl B Fragen zum Medizinstudium

Gesine Werding ist 17 Jahre alt und macht im nächsten Jahr


das Abitur. Sie weiß nicht genau, was sie dann machen will. Sie
interessiert sich für Berufe im medizinisch-sozialen Bereich, aber
ihre Abiturnote reicht für ein Medizinstudium vielleicht nicht aus.
Dann müsste sie einige Zeit warten, um einen Studienplatz zu
bekommen, aber dazu hat sie keine Lust. Außerdem dauert das
Studium sehr lange und die Arbeitsbedingungen für die Ärzte sind
nicht immer die besten.
Wenn sie Fachärztin werden will, muss sie auch nach dem Studium
noch einige Jahre weiter lernen. Dann wäre sie Assistenzärztin in
einer Klinik und müsste noch verschiedene Prüfungen machen.
Danach könnte sie eventuell eine Praxis eröffnen oder von einem
älteren Arzt, der in Rente geht, übernehmen. Alles in allem also
dauert es Jahre, bis man am Ziel ist – vorausgesetzt man bekommt
einen Studienplatz.
Deshalb denkt sie darüber nach, eine Ausbildung als
Krankenschwester zu machen. Die dauert drei Jahre und erfolgt in
einem Krankenhaus. Sie würde viele praktische Dinge lernen und
könnte schon bald Verantwortung übernehmen, im Vergleich zu
einem Medizinstudium auf jeden Fall viel früher.
Karina, eine Freundin ihrer Mutter, ist Krankenschwester und
sie hat Gesine erzählt, dass sie nicht auf einer Station, sondern
in einem Operationssaal arbeitet. Die Krankenpflegeberufe bieten

15
sehr viele Möglichkeiten und nach einer Ausbildung könnte sich
Gesine überlegen, ob sie zunächst einige Zeit auf einer Station
arbeiten und dann noch eine zusätzliche Ausbildung machen will.
Robert, der Freund von Gesines älterer Schwester studiert
im zweiten Semester Medizin und es gefällt ihm. Er muss viel
lernen, aber er findet auch fast alles interessant. Im Moment ist
er sehr zufrieden und sagt, dass Gesine versuchen sollte, einen
Studienplatz zu bekommen.
Auch von Gesines Klassenkameraden wissen die meisten
noch nicht, was sie nach dem Abitur machen wollen. Die einen
überlegen sich ein interessantes Studienfach, andere denken wie
Gesine über eine Ausbildung nach. Nächste Woche bekommen die
Schüler Besuch von einem Berufsberater. Er soll ihnen helfen, den
richtigen Berufsweg zu finden.
2. Kreuzen Sie an: sind die Aussagen richtig oder falsch?

Richtig Falsch

a) Gesine will vielleicht Medizin studieren.

b) Ärzte haben gute Arbeitsbedingungen.

Während des Medizinstudiums kann man eine


c)
Facharztausbildung machen.

Eine Krankenschwester hat viele berufliche


d)
Möglichkeiten

e) Robert empfielt Gesine das Medizinstudium.

Von Gesines Klassenkameraden haben sich die


f)
meisten schon für einen Beruf entschieden.

16
Welche Qualifikation wird vom Bewerber in den
Stellenanzeigen A bis H erwartet?

A
Organisationstalent, Durchsetzungsvermögen
und Freundlichkeit sind neben der Freude am Verkaufen wichtige
Voraussetzungen für diese Tätigkeit. Wenn Sie Erfahrung im Verkauf
und in der Führung von Mitarbeiterinnen haben und unter 40 Jahre
alt sind, sollten Sie sich bei uns bewerben.

B
• abgeschlossene
Ausbildung als
Industriemechaniker oder
in einem adäquaten
Metallverarbeitenden
Beruf
• möglichst gute Kenntnisse
in der Feinwerktechnik
• Engagement und
selbständige Arbeitsweise

C
Sehr gute englische Sprachkenntnisse in Wort
und Schrift, mehrjährige qualifizierte
Sekretariatpraxis und Erfahrung im Umfang mit
modernen Schreibsystemen setzen wir voraus.
Kenntnisse der medizinischen Terminologie und
zusätzlich französische Sprachkenntnisse sind
vorteilhaft.
D
Selbständiges Arbeiten und PC -Kenntnisse wären von
Vorteil.

17
E F Computerkenntnisse
• sehr gute PC und erforderlich,
Schreibmaschinenkenntnisse Englischkenntnisse sind
• gute Deutschkenntnisse G von Vorteil.
• eine kaufmannische Reiseverkehrskauffrau
Ausbildung ist erwünscht Mit fundierten START-
Kenntnissen und Spaß am
Verkaufen.
H
Voraussetzung für diese anspruchsvolle Position ist eine
fundierte technische Ausbildung (Meister, Techniker)
im Bereich Metall, Elektro oder Kfz mit mehreren
Jahren Berufserfahrung.

Ausbildung Kenntnisse Erfahrung Eigenschaften


A Organisationstalent
B
C
D PC-Kenntnisse
E
F
G
H

Tipps für Bewerber


Achten Sie bei Ihrem Bewerbungsschreiben auf
• Ein sauberes Erscheinungsbild
• Sprachliche Richtigkeit (Rechtschreibung, Zeichensetzung)
• Einfachen Stil (kurze, klare Sätze)
• Sachlichen Inhalt (keine gewollte Originalität, keinen
Appel an das Mitleid)

18
Übersetzen Sie die vier Bewerbungsschreiben. Welches
gefällt Ihnen am besten? In welchem Schreiben werden welche
Tipps (nicht) beachtet?

Bewerbungsschreiben
Sehr geherte Damen und Anrede
Herren, Sie suchen für Ihren Sehr geherte Damen und
Fuhrpark einen erfahrenen Kfz- Herren, ...
Mechaniker, der selbstständig, Sehr geherte Frau
verantwortungsbewusst und Zornemann, ...
zuverlässig instand halten und Sehr geherter Herr
warten kann. Ihr Wunschkandidat Professor Baar, ...
soll mehrjährige Berufserfahrung Stelle
und Erfahrung mit Dieselmotoren Reisebürofachkraft,
besitzen. Kellner, Verkäufer...

19
Ich habe in Frankreich Aufgabenstellung
meine Ausbildung als Kfz- Kunden beraten,
Mechaniker abgeschlossen und Gruppenreisen verkaufen,
habe in den letzten vier Jahren ...
bei den hiesigen französischen Eigenschaften
Streitkräften in der Kfz- flexibel, leistungsbereit,
Werkstatt gearbeitet. Ich habe selbstständig...
mehrere Fortbildungskurse in der Auisbildung
Wartung von Dieselmotoren abgeschlossene
mitgemacht. Französisch ist Berufsausbildung als
meine Muttersprache, ich Elektriker, ...
beherrsche aber die deutsche besondere Kenntnisse /
Sprache fließend in Wort und Fähigkeiten
Schrift. In den anliegenden Englischkenntnisse, PC, ...
Arbeitszeugnissen wird mir Aussagen in den
Fleiß, Pünktlichkeit und Arbeitszeugnissen
Verantwortungsbewusstsein Fleiß, Pünktlichkeit,
bescheinigt. Diese Eigenschaften Selbstständigkeit,
würde ich auch gern bei Ihnen Teamfähigkeit, ...
einbringen. Grund für die Bewerbung
Ich möchte mich beruflich jetzige Stelle mittelfristig
verändern, weil die französische nicht gesichert, attraktive
Truppenpräsenz reduziert Aufgabenstellung,
wird und meine jetzige Stelle Erweiterung der
mittelfristig nicht gesichert ist. Berufserfahrung, ...
Über eine Einladung zu einem
Vorstellungsgespräch würde ich
mich freuen.

Schreiben Sie das Bewerbungsschreiben von Roswitha


Kejllmann auf dieses Stellenangebot. Schreiben Sie ein
Bewerbungsschreiben für sich selbst.

20
Roswitha Kejllmann Ihre Angaben
Stelle Reisebürofachkraft
Eigenschaften flexibel, teamfähig
Aufgabenstellung Firmendienst
Ausbildung Reisebürokauffrau
Kenntnisse/Fähigkeiten Englisch, PC
Erfahrung Büroorganisation
Aussagen in den geschickter Umgang mit
Arbeitszeugnissen Kunden, Teamfähigkeit

Lebenslauf.
Lesen Sie den Lebenslauf von Verena Giese. Achten Sie auf
die Angaben, die Frau Giese von sich macht. Ergänzen Sie
anschließend die wichtigsten Angaben in ihrem tabellarischen
Lebenslauf.

21
Lebenslauf von Verena Giese.
Ich heiße Verena Giese und bin am 21.4.1975 in Kiel geboren.
Von 1981 bis 1985 habe ich die Grundschule besucht und danach
bis 1993 das Gymnasium, wo ich das Abitur gemacht habe.
Danach habe ich an der Universität Hamburg Deutsch und
Französisch studiert. Schon während des Studiums habe ich
bei verschiedenen Zeitungen Praktika gemacht. Nach dem
Staatsexamen im Jahr 1999 war ich ein Jahr Volontärin bei der
Tageszeitung Oldenburger Bote. Nach dem Volontariat habe ich
knapp zweieinhalb Jahre als freie Mitarbeiterin für verschiedene
Zeitungen in Niedersachsen gearbeitet und Artikel über die Politik
in dem Bundesland geschrieben.
Im Jahr 2002 habe ich geheiratet und nach der Geburt meines
Sohnes Anfang 2003 habe ich drei Jahre Pause gemacht.
Seit Januar 2006 habe ich eine feste Stelle als Redakteurin bei
dem Wochenblatt Kieler Wochenanzeiger.
Ich spreche sehr gut Französisch und habe gute
Englischkenntnisse. Als Journalistin interessiere ich mich
besonders für die Bereiche Lokalpolitik und Sport.
Kiel, 28.2.2011
Verena Giese

Tabellarischer Lebenslauf
Angaben zur Person
Name __________________________________
Vorname __________________________________
Anschrift Bremer Straße 19, 24118 Kiel
Geburtsdatum __________________________________
Geburtsort __________________________________

Familienstand __________________________________

22
Kinder 1 Sohn, 8 Jahre
Schulbildung 1981 bis 1985 _______________________
1985 bis 1993 _______________________
Studium/ 10/1993 bis 6/1999 ___________________
Ausbildung __________________________________
21.Juni 1999: Staatsexamen
8/1999 bis 7/2000 ____________________
__________________________________
Berufserfahrung 9/2000 bis 1/2003 ____________________
__________________________________
2/2003 bis 12/2005 Kindererziehung
Seit Januar 2006 _____________________
Fremdsprachen ___________________________: sehr gut
___________________________: gut
Interessen __________________________________
Kiel, 28.2.2011 Verena Giese

Tipp:
Die wichtigsten Merkmale eines tabellarischen Lebenslaufes:
Er sollte nicht mehr als zwei A4-Seiten umfassen und
ausgedruckt sein. Zum Lebenslauf gehört ein Passbild, am Ende
dürfen Datum und Unterschrift nicht fehlen. Zeitangaben sollten
möglichst genau sein, also Monat und Jahr umfassen (z.B. 1/2006).
Die Hauptteile sind die Angaben zur Person (bei Ausländern
gehört auch die Staatsangehörigkeit dazu), der Schulbesuch und
die Berufsausbildung, die auch Fortbildungsmaßnahmen und
Zusatzqualifikationen (Fremdsprachenkurse, Computerkurse)
umfassen kann. Allerdings sollten diese nur genannt werden,
wenn sie für die Stelle, für die man sich bewirbt, relevant sind;
gleiches gilt für Interessen und Hobbys.

23
Lektion 3
Berufe

Ein Gedicht
Lesen und ergänzen Sie das Gedicht. Gebrauchen Sie dabei
folgende Wörter:
Arbeitsraum – Art – Büro – das – findet – fort – führen – gefällt –
gefällt – gefunden – Geld – glaubt – Glück – kann – kann – kann –
liest – macht – machen – Nachbarhaus – Pflicht – repariert – sagen –
schon – schön – schön – schwer – sicherlich – Uhr – vier – Welt

Wer hat den schönsten Job der Welt?


Zwei Nachbarn wohnen Ein Wartungstechniker hat’s
neben mir, In Nummer acht _____________.“
und Nummer _________. „Den schönsten Job auf
Ich fragte: „Macht die Arbeit dieser Welt, Viel Freizeit und
Spaß?“ Zur Antwort gab man nicht wenig _____________,
mir nur __________: Alles, was man sich
„Zu viel, zu schwer, zu lang, wünschen ___________,
zu hart.“ Das hat mein Nachbar
Und Äußerungen dieser nebenan.
______________: „Mein Immer im schönen _______
Nachbar schafft nur ein paar Und keine Arbeit oder kaum.
Stunden. Und wenn doch was zu
Der hat den Traumberuf machen ist, Während
_____________, Verdient mein Freund die Akten
auch eine Menge Geld. ___________
Das wär der Job, der mir
_____________“.

24
“Die schönste Arbeit, glaube Dann ist die Sekretärin dran,
ich, Die hat mein Nachbar Die arbeitet, so viel sie
_____________. _______________.
Was nützt dem Menschen Die gute Frau hat nichts zu
all das Geld, Wenn ihm die lachen, Muss außerdem noch
Arbeit nicht ____________? Kaffee _____________
Mein Nachbar ist ein freier Und nicht nur machen, nein,
Mann, Der seine Zeit servieren!
bestimmen _____________. Er braucht Gespräche nur zu
Er sitzt nicht täglich im _____________.
______________. Den Telefonstress kennt er
Denn überall und nirgendwo nicht, Denn Frau von Haaren
Befindet sich sein Einsatzort. hat die ____________,
Wenn er gebraucht wird, ist Worum es geht, zuerst zu
er ___________ Und kommt fragen Und ihm den Grund
am Abend erst zurück. genau zu ____________,
Ja, so viel Freiheit ist ein Bevor sie das Gespräch
______________! verbindet.
Er wartet, prüft und Und im Terminkalender
kontrolliert. ______________
Hier wird von ihm was Man meistens kaum Termine
_______________. stehn.
Dort etwas von ihm Ein Bankdirektor hat es
aufgestellt: ______________.“
Er hat den schönsten Job der Wer hat’s nun gut? Wer nicht
____________. so sehr?
Besucher, Akten, Telefon Das zu entscheiden ist recht
Kennt er nicht, denn am _____________.
Morgen __________ Gibt es den Traumjob
Beginnt er seine Kundentour. überhaupt?
Gibt es denn jemand, der
nicht ___________,

25
Und Abends gegen siebzehn Das Pech geht bei ihm ein
_____________ Seh‘ ich ihn und aus, Das Glück wohnt
froh nach Hause gehn. nur im _______________?
Der Traumjob, hab ich mir
gedacht, Ist der wohl, den der
andere _____________.
Lesen Sie die Texte und kreuzen Sie an. Welche Aussage
stimmt: a), b) oder c)? Es sind auch mehrere Lösungen möglich.
1. Frank Steiner
„Ich heiße Frank Steiner und bin 47 Jahre alt. Mein Beruf ist
Tischler. Ich habe eine eigene Werkstatt und vier Angestellte.
Meine Frau macht die Arbeiten im Büro. Wir machen schöne
Möbel für unsere Kunden und wir reparieren ind restaurieren
Möbel. Unsere Möbel sind ganz individuell. Wir besuchen die
Kunden, sehen uns ihre Wohnungen an und beraten sie. Dann
bekommen sie die Möbel, die am besten in ihre Wohnung passen.
Das ist nicht billig, aber die Kunden sind immer zufrieden. Ein
guter Service ist wichtig, denn heute gibt es viel Konkurrenz.“
1) Frank Steiner... 2) Die Möbel...
a) ... macht die Arbeiten a) ... kosten nicht viel.
im Büro.
b) ... arbeitet mit b) ... baut Herr Steiner in
seiner Frau und den Wohnungen von
vier Angestellten seinen Kunden.
zusammen.
c) ...besucht die Kunden c) ... passen sehr gut in
und berät sie. die Wohnung.
3) Die Kunden...
a) ... gehen oft zur Konkurrenz.
b) ... legen Wert auf guten Service.
c) ... schauen zu, wenn Frank Steiner die Möbel baut.

26
2. Carla Sudhoff
„Mein Name ist Carla Sudhoff. Ich bin Hotelfachfrau und arbeite
an der Rezeption von einem großen Hotel in Berlin. Ich organisiere
die Zimmerreservierungen, empfange die Gäste und kassiere das
Geld für die Rechnungen. Wir haben viel internationales Publikum.
Oft kennen die Gäste die Stadt nicht und ich muss ihnen den Weg
erklären oder ihnen Tipps für Restaurants, Konzerte oder Theater
geben. Ich habe Schichtdienst und arbeite am Vormittag oder am
Nachmittag. So muss ich oft früh aufstehen oder komme erst sehr
spät nach Hause und ich muss oft auch am Wochenende arbeiten.
So habe ich wenig Freizeit. Zum Glück machen mein Mann und
meine Tochter den Haushalt alleine.“
1) Carla Sudhoff... 2) Die Gäste...
a) ... räumt die Zimmer a) ... haben oft
auf. Schichtdienst.
b) ... arbeitet an der b) ... brauchen oft
Rezeption. Wegerklärungen.
c) ... ist verheiratet. c) ... müssen früh
aufstehen.
3) Das Hotel...
a) ... ist in Berlin.
b) ... hat auch ein Restaurant.
c) ... hat Gäste aus vielen Ländern.
Lesen Sie den Text. Wählen Sie im Text alle Wörter, die zum
Thema Arbeitsmarkt gehören. Erklären Sie die Bedeutung
dieser Wörter auf deutsch.

27
Servicejobs der Zukunft.
Die Bundesrepublik hat noch Nachholbedarf bei den Servicejobs –
nicht nur gemessen an amerikanischen Verhältnissen, sonern auch
im Vergleich zu wichtigen europäischen Ländern. Ein Blick auf
den Dienstleistungschampion Dänemark zeigt, wo die Deutschen
ansetzen könnten, um gegen die Arbeitslosigkeit vorzugehen.
Dänemark ist ein wahres Dienstleistungsparadies. Je 1000
Einwohner stehen dort 356 Servicejobs zur Verfüfung – etwa
genauso viele wie in den USA und deutlich mehr als im
Vereinigten Königreich und den Niederlanden, die immerhin gut
320 Dienstleistungsstellen je 1000 Einwohner anzubieten haben.
Deutschland dagegen liegt mit 273 Dienstleistern pro 1000
Einwohner zwar über dem europäischen Durchschnitt, aber im
Vergleich zu Dänemark fehlen hierzulande pro 1000 Einwohner
mehr als 80 Jobs in den Servicebranchen. Hochgerechnet
auf die Bevölkerung von rund 82 Millionen ergibt das eine
Dienstleistungslücke von rund 6,5 Millionen Stellen.
Vor allem wenig qualifizierte Arbeitskräfte haben es
hierzulande schwerer als in Dänemark. Pro 1000 Einwohner
finden in Deutschland nur 39 Hilfskräfte einen Job, in Dänemark
sind es immerhin 63. Im direkten Vergleich fehlen in Deutschland
allein 1,3 Millionen Dienstleistungsjobs für wenig qualifizierte
Arbeitskräfte. Das ist Grund genug, Arbeitsverträge und Löhne
gerade bei Hilfskräften flexibler zu gestalten.
Eine üble Gewohnheit sollte die Bundesrepublik allerdings
nicht von Dänemark übernehmen: Die Expansion des
Dienstleistungssektors geht bei unserem Nachbarn im Norden
zu weiten Teilen zu Lasten der Steuerzahler. Denn in Dänemark
werden 45 Prozent der Servicejobs von staatlichen Stellen
angeboten, 20% mehr als in Deutschland und doppelt so viel wie
in Amerika, wo Dienstleistungen überwiegend Privatsache sind.

28
Lektion 4
Marketing und Werbung

Die deutsche Industrie gegen die Japaner.


Lesen und übersetzen Sie den Text.
Vor einigen Jahren verabredete ein deutsches
Industrieunternehmen mit einem japanischen Konkurrenten, dass
jedes Jahr ein Wettrudern mit einem Achter auf dem Rhein-Main-
Donau-Kanal ausgetragen werden soll.
Beide Mannschaften trainierten lange und hart, um ihre höchste
Leistungsfähigkeit zu erreichen. Am Tage des Wettkampfes waren
beide Mannschaften topfit.
Ergebnis: die Japaner gewannen mit einer Meile Vorsprung!
Nach dieser Niederlage war das deutsche Team sehr
niedergeschlagen und die Moral war auf dem Tiefpunkt angelangt.
Das obere Management entschied, dass die Ursache für diese
vernichtende Niederlage unbedingt herausgefunden werden
musste. Ein Projekt-Team wurde eingesetzt, um das Problem zu
untersuchen und um geeignete Maßnahmen zu empfehlen.
Die Untersuchung ergab: Das Problem war, dass bei den
Japanern 8 Mann ruderten und 1 Mann steuerte, während im
deutschen Team 1 Mann ruderte und 8 Mann steuerten.
Das obere Management engagierte sofort eine Beraterfirma,
um eine Studie über die Struktur des Teams der deutschen
Industrie anfertigen zu lassen. Nach der Kosten in Millionenhöhe
und einigen Monaten später kamen die Berater zu dem Schluß: Es
steuerten zu viele Leute, und es ruderten zu wenige.
Um einer Niederlage gegen die Japaner im nächsten Jahr
vorzubeugen wurde die Team-Struktur geändert: Es gab jetzt nur
noch 5 Steuerleute, 2 Obersteuerleute, ein Steuerdirektor und
1 Ruderer. Außerdem wurde ein Leistungsbewertungssystem

29
eingeführt, um dem Mann, der das Boot rudern sollte, als
Leistungsträger mehr Ansporn zu geben sich noch mehr
anzustrengen. „Wir müssen seinen Aufgabenbereich erweitern
und ihm mehr Verantwortung geben! Damit sollte es gelingen“.
Im folgenden Jahr gewannen die Japaner mit 2 Meilen
Vorsprung.
Die deutsche Industrie entließ daraufhin den Ruderer wegen
schlechter Leistung, verkaufte das Boot, stoppte alle Investitionen
für ein neues Gerät und die Entwicklung eines neuen Bootes.
Der Beraterfirma wurde eine lobende Anerkennung für ihre
Arbeit ausgesprochen. Das eingesparte Geld wurde an das obere
Management ausgeschüttet.
Erfolg mit Nischen-Produkten.
Lesen Sie den Text. Beantworten Sie folgende Fragen:
1. Wie viele Klein- und Mittelbetriebe gibt es in Deutschland?
2. Wie viel Prozent des Sozialprodukts schafft der Mittelstand?
3. Warum ist der Mittelstand so erfolgreich?
4. In welchen Branchen sind die Weltmarktführer tätig?
5. Wie sieht die Öffentlichkeit den Mittelstand?
Der Mittelstand ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft: Die
rund 3 Millionen Klein- und Mittelbetriebe beschäftigen etwa
zwei Drittel aller Erwerbstätigen und schaffen rund die Hälfte
des Sozialprodukts. Obwohl sie in der Öffentlichkeit vielfach als
graue Mäuse gelten, tun sich einige unternehmerisch besonders
hervor.
Ihr Erfolgsgeheimnis: Entdeckung einer Marktlücke,
Entwicklung eines First-Class-Produkts und zielstrebige
Eroberung des Weltmarktes.
Kleine und mittlere Unternehmen stehen hierzulande nur selten
im Scheinwerferlicht der Medien. Jetzt hat die Wissenschaft das
Dunkel um 500 besonders erfolgreiche Mittelständler gelichtet
und nach den Gründen für ihren Aufstieg zum Weltmarktführer
geforscht. Dabei ist Bemerkenswertes zutage getreten:

30
Die Top-Mittelständler sind über alle Industrie- und
Dienstleistungsbranchen verstreut. Mehr als jeder dritte
Weltmarktführer kommt aus dem Maschinenbau, dem
mittelständischen Herzstück der duetschen Industrie.
Besonders gut vertreten sind sie auch in der Elektroindustrie,
Metallbearbeitung und Chemie. Viele stellen Papier und
Druckerzeugnisse her, produzieren Nahrungsmittel oder
lenken weltweite Aufmerksamkeit auf die Professionalität ihres
Dienstleistungsangebots.
Verwandte Wörter
Ordnen Sie ein.
absenden arbeiten empfangen bestellen das Angebot der Anbieter der Besteller
das Ansprechen der Hersteller der Lieferant der Mitarbeiter der Produzent
der Transporteur der Verkäufer die Handlung der Absender die Lieferung
die Produktion die Vertretung handeln der Empfang herstellen transportieren
verkaufen der Ansprechpartner vertreten
Verben Substantive Personen
die Arbeit
der Händler
produzieren
die Herstellung
liefern
der Verkauf
der Vertreter
der Absendeort
die Bestellung

anbieten
der Transport
der Spediteur
Der Empfänger
anspechen

31
Gegenteilige Ausdrücke
Welches Wort drückt das Gegenteil aus? Ordnen Sie zu.
der Absender der Verkäufer
der Großhandel die gezielte Anfrage
der Exporteur der Einzelhandel
die Einfuhr der Empfänger
die allgemeine Anfrage die Produktion
der Kunde die Ausfuhr
das Familienunterehmen der Importeur
der Verkauf der Käufer

Hausgemachte Probleme in der Informationstechnologie.


Lesen Sie das Interview und antworten Sie:
1. Worunter leidet die Informationstechnologie-Branche?
2. Was ist die Ursache dieser Krise?
3. Welchen Grund nennt Herr Scheer außerdem?
4. Was sagt man über das deutsche Hochschulsystem?
5. Was wird über das Interesse an der Informationstechnologie
gesagt?
6. Was schlägt der Präsident des IT-Branchen-Verbandes vor?
August Wilhelm Scheer, neuer Präsident des IT-Branchen-
Verbandes BITKOM, über den Fachkräftemangel in der IT-
Branche und wie man ihm begegnen kann, in einem Gespräch mit
dem Spiegel.
Der Spiegel: Ihre Branche beklagt sich über den
Fachkräftemangel. Woran liegt es?
A.W.Scheer: Einerseits hat die Konjunktur angezogen und
gerade der IT-Branche einen Aufwind beschert, der die Nachfrage
nach Fachkräften antreibt. Andererseits haben sich in den
vergangenen Jahren fast 30 Prozent weniger Studierende in IT-
Fächer eingeschrieben.

32
Der Spiegel: Rächt sich jetzt, dass Firmen in der Krise entlassen
haben?
A.W.Scheer: Das ist sicher mit eine Ursache. Das Platzen der
Internet-Blase hat zum Abbau von Arbeitsplätzen geführt. Viele
kleine Unternehmen sind vom Markt verschwunden. In der Folge
sank die Motivation vieler Mitarbeiter und Studenten, in dieser
Branche tätig zu werden.
Der Spiegel: Muss sich die Branche nicht vorwerfen lassen, zu
wenig auszubilden?
A.W.Scheer: Das liegt weniger an mangelnder Aus- und
Weiterbildung, sondern eher an der generellen Technikfeindlichkeit
in Deutschland. Namen wie Bosch, Daimler oder Siemens haben
Deutschland zu einem Ingenieurland gemacht. Daran müssen
wir in der IT-Branche stärker anknüpfen. Alle nutzen Computer,
Handy, tragbare Musikgeräte. Wir brauchen aber wieder mehr
Entwicklung und Produktion in Deutschland.
Der Spiegel: Warum gibt es die nicht? Wer hat Schuld?
A.W.Scheer: Einerseits die beschriebenen gesellschaftlichen
Tendenzen. Andererseits hausgemachte Probleme. Wir können
beispielsweise zu wenige Frauen für unsere Branche begeistern.
Die Anzahl der weiblichen Studierenden im Ingenieurwesen und
in der Informatik liegt zwischen 10 und 20 Prozent. Das ist eine
Katastrophe. Ein wenig effizientes Hochschulsystem mit langen
Studienzeiten und Abbrecherquoten von bis zu 50 Prozent tun ein
Übriges.
Der Spiegel: Was sollte man tun?
A.W.Scheer: Wir müssen die Motivation wieder fördern,
technische Fächer zu studieren. Und wir müssen die
Zuwanderungsgesetze liberalisieren. Wir sind nicht attraktiv
genug. Wir haben, im Gegensatz etwa zur Autoindustrie, zu
wenige Weltfirmen in der deutschen IT-Branche.

33
Der Verkäufer und der Elch.
a) Wie würden Sie einem Elch eine Gasmaske verkaufen?
Überlegen Sie in Partnerarbeit, machen Sie sich Notizen,
und spielen Sie die Szene.
b) Lesen Sie jetzt den Text.
Kennt Ihr das Sprichwort „Dem Elch eine Gasmaske
verkaufen“? Das sagt man im Norden zu jemandem, der sehr
tüchtig ist, und ich möchte jetzt erzählen, wie es zu diesem
Sprichwort gekommen ist. Es gab einmal einen Verkäufer, der
war dafür berühmt, dass er allen alles verkaufen konnte. Er hatte
schon einem Zahnarzt eine Zahnbürste verkauft, einem Bäcker ein
Brot und einem Obstbauern eine Kiste Äpfel. „Ein wirklich guter
Verkäufer bist du aber erst“, sagten seine Freunde zu ihm, „wenn
du einem Elch eine Gasmaske verkaufst“. Da ging der Verkäufer
so weit nach Norden, bis er in einen Wald kam, in dem nur Elche
wohnten. „Guten Tag“, sagte er zum ersten Elch, den er traf, „Sie
brauchen bestimmt eine Gasmaske“. „Wozu?“, fragte der Elch.
„Die Luft ist gut hier“. „Alle haben heutzutage eine Gasmaske“,
sagte der Verkäufer. „Es tut mir Leid“, sagte der Elch, „aber
ich brauche keine“. „Warten Sie nur“, sagte der Verkäufer, „Sie
brauchen schon noch eine“. Und wenig später begann er mitten
in dem Wald, in dem nur Elche wohnten, eine Fabrik zu bauen.
„Bist du wahnsinnig?“, fragten seine Freunde. „Nein“, sagte er,
„ich will nur dem Elch eine Gasmaske verkaufen“. Als die Fabrik
fertig war, stiegen so viel giftige Abgase aus dem Schornstein,
dass der Elch bald zum Verkäufer kam und zu ihm sagte: „Jetzt
brauche ich eine Gasmaske“. „Das habe ich gedacht“, sagte der
Verkäufer und verkaufte ihm sofort eine. „Qualitätsware!“, sagte
er lustig. „Die anderen Elche“, sagte der Elch „brauchen jetzt auch
Gasmasken. Hast du noch mehr?“. „Da habt ihr Glück“, sagte der
Verkäufer, „ich habe noch Tausende“. „Übrigens“, sagte der Elch,
„was machst du in deiner Fabrik?“. „Gasmasken“, sagte der Verkäufer.
(Franz Hohler)

34
c) Welche Verkaufsstrategie benutzt der Verkäufer? Was
macht er zuerst? Benennen Sie zwei Schritte, und geben
Sie die Zeilen an.
d) Welches Argument des Verkäufers benutzt man oft in
der Werbung?
e) Unterstreichen sie im Text Äquivalente zu den folgenden
Formulierungen:
jemand ist sehr effektiv; wie das Sprichwort entstanden
ist; er war überall bekannt dafür; in der heutigen Zeit;
„Bist du nicht mehr normal?“; sehr schädliche Abgase.
f) Was ist die Moral der Geschichte von Franz Hohler?
g) Schreiben Sie Geschichten: wie kann man einem
Zahnarzt eine Zahnbürste, einem Eskimo einen
Kühlschrank, einem Afrikaner einen Pelzmantel
verkaufen?

„Starker Anfang” bei den Frühjahrsmessen


Lesen Sie den folgenden Text zuerst einmal ganz. Welches
Wort passt in die Lücke?
Gutes Klima und Publikums-Andrang in Frankfurt und
Offenbach
Frankfurt/Main (dpa) – Zum Auftakt der Frankfurter
Frühjahrsmesse AMBIENTE hat die Messeleitung am Wochenende
einen „sehr, sehr starken Andrang” registriert. _____1_____
des insgesamt schwierigen wirtschaftlichen Umfelds schließt
die AMBIENTE damit an den positiven Trend aller bisherigen
Konsumgütermessen an.
Die bis Mittwoch _____2_____ AMBIENTE ist nach
Angaben der Veranstalter die größte Konsumgüterschau der
Welt. _____3_____ der Eröffnung hatte der Bundeskanzler es
als „unsere erste gemeinsame Pflicht“ bezeichnet, Arbeitsplätze
_____4_____ . _____5_____ der AMBIENTE stellen fast 4.800

35
Firmen aus 74 Ländern ihre Produkte aus. Sie zeigen Konsumgüter
_____6_____ Sparten „Tischkultur und Küche“, „Wohn- und
Lichtkonzepte“ sowie Geschenkartikel. _____7_____ vertreten
sind neben Deutschland Italien, Frankreich, Großbritannien und
Spanien sowie Japan und Österreich. Insgesamt _____8_____ bis
Mittwoch mit mehr als 110.000 Fachbesuchern gerechnet. Einen
„ _____9_____ Anfang“ verzeichnete am Wochenende auch die
Internationale Lederwarenmesse in Offenbach. Schon am Samstag
_____10_____ es einen relativ regen Besucherandrang gegeben,
teilte die Messeleitung mit. In einigen Sortimentsbereichen wie
etwa _____11_____ Saisonwaren Koffer und Reisegepäck sei der
Auftakt sogar sehr gut gewesen. Insgesamt sei beim Orderverhalten
kein Stimmungseinbruch des Handels _____12_____ .
Für Sommer und Reisezeit
Bei dieser Fachmesse zeigen 403 Aussteller, _____13_____
131 Hersteller aus dem Ausland, ihre neuesten Kollektionen an
Lederwaren und Reisegepäck für den Sommer und die Reisezeit
sowie erste Modelle für den Herbstbeginn und Schulanfang. Der
Schwerpunkt wird auf Sport- und Freizeittaschen sowie auf das
in diesem Jahr besonders bunte Reisegepäck _____14_____ . Bei
den ausländischen Ausstellern stellt Indien mit 24 Firmen das
stärkste Kontingent, _____15_____ von Holland, Argentinien und
Italien.
Markieren Sie die richtige Lösung a, b oder c.
1. a statt b trotz c wegen
2. a dauernde b dauerte c zu dauern
3. a An b Bei c Mit
4. a geschaffen werden b schaffen lassen c zu schaffen
5. a An b Auf c In
6. a auf den b der c von den
7. a am stärksten b die stärksten c stärkste
8. a hat b ist c wird

36
9. a befriedigenden b befriedigten c zu befriedigenden
10. a habe b hat c hatte
11. a den b der c die
12. a beobachten b beobachtet werden c zu beobachten
13. a darunter b unter c unter denen
14. a gelegt b gemacht c gestellt
15. a folgend b folgt c gefolgt

37
Lektion 5
Firma, Produkt, Mitarbeiter

WESTFALENBANK – die Berater-Bank


Lesen Sie den folgenden Text, und lösen Sie dann die
Aufgaben.
1 Eine Bank zu schaffen, die die Aufgaben und Interessen der rheinisch-
westfälischen Industrie kennt und den speziellen Bedürfnissen der
Wirtschaftstruktur des Ruhrgebiets entspricht – das war der Gedanke, der bei
der Gründung der Westfalenbank im Jahr 1921 im Zentrum stand. Schon bald hat

5 sich die Bank über diese ursprüngliche Zielsetzung der Gründer hinaus
weiterentwickelt. Heute zählt die Westfalenbank mit ihrer 100%-igen
Tochtergesellschaft Westfalenbank International S.A. zu den größten
privaten Regionalbanken mit bundesweiter Ausrichtung und internationaler
Geschäftstätigkeit. Oberste Maxime ihrer Geschäftsphilosophie war und ist

10 unverändert seit Gründung die Pflege enger und persönlicher Kontakte zwischen
Bank und Kunde – ein Grundsatz, der sich konsequent in dem Konzept der
BERATER-BANK niederschlägt. Die Kundenbetreuer der Westfalenbank suchen
ihre Kunden zu Beratungsgesprächen auf, sei es nun im Büro oder zu Hause.
Auch die Organisationsform der Bank, mit der Zentrale in Bochum, den Niederlas

15 sungen in Düsseldorf und Luxemburg sowie den Börsenbüros in Frankfurt


und Düsseldorf, ist eng auf das BERATER-BANK-Konzept ausgerichtet.
Die BERATER-BANK konzentriert ihre Aktivitäten als kompetenter Partner
in allen Finanzfragen auf national und international tätige Großunternehmen,
mittelständische Firmen, institutionelleAnleger und anspruchsvolle Privatkunden.

20 Durch diese Zielgruppenausrichtung und die fundierte Kenntnis der


jeweiligen Bedarfsstruktur, verbunden mit dem notwendigen Spezial-Know-
How ihrer Fachabteilungen, ist die Westfalenbank zu einem idealen Partner
für Unternehmen geworden. Vor allem, wenn es um Firmenübernahmen,
Beteiligungen oder Zusammenschlüsse geht, ist die Westfalenbank der richtige

38
25 Ansprechpartner. Über ihre Beteiligungsgesellschaft WeHaCo beschafft die
Bank Eigenkapital für mittelständische Unternehmen außerhalb der Börse.
Traditionell starke Leistungsbereiche der Westfalenbank sind neben dem Kredit-,
Auslands- und Devisengeschäft das Wertpapiergeschäft, hier insbesondere
Wertpapierspezialfonds, die die Bank gemeinsam mit der Allfonds GmbH auflegt,

30 sowie die Vermögenbetreuung von Privatkunden mit dem Schwerpunkt


Vermögensverwaltung.

1. Markieren Sie die richtige Lösung a, b oder c auf dem


Antwortbogen.
1 Zeile 1 – 5

a Die Westfalenbank hat immer noch die gleiche


Konzeption wie bei der Gründung im Jahre 1921.
b Bei Gründung der Bank dachte man vor allem
an die spezifischen Anforderungen des dortigen
Wirtschaftsraums.
c Die Gründer der Westfalenbank beabsichtigten, eine
Bank zu schaffen, die sich ständig weiterentwickeln
sollte.
2 Zeile 6 – 13

a Als eine der größten Regionalbanken beschränkt die


Westfalenbank ihre Geschäftstätigkeit auf das Gebiet
der Bundesrepublik.
b Die Kundengespräche finden immer mehr in den Filialen
der Bank statt.
c Die Grundlage des Geschäftsverhaltens der
Westfalenbank ist ein intensiver Kontakt mit den
Kunden.

39
3 Zeile 14 – 19
a Das Berater-Bank-Konzept bezieht sich sowohl auf die
Tätigkeit als auch auf die Organisation der Bank.
b Die Westfalenbank möchte ganz besonders den normalen
Bürger ansprechen.
c Bei der Wahl der Niederlassungen konzentrierte man sich
auf die Standorte großer internationaler Unternehmen.
4 Zeile 20 – 26
a Die Westfalenbank gewinnt ihre mittelständischen
Kunden durch die WeHaCo.
b Soll ein Unternehmen übernommen oder fusioniert
werden, dann ist die Westfalenbank der richtige Partner.
c Die WeHaCo hat die Aufgabe, Kapital für
Börsengeschäfte zu besorgen.
5 Zeile 27 – 31
a Die Westfalenbank überlässt das Wertpapiergeschäft der
Allfonds Investment GmbH.
b Die Bereiche Kredit-, Auslands- und Devisengeschäft
spielten früher eine nicht so wichtige Rolle.
c Bei der Betreuung von Privatkunden kümmert sich die
Westfalenbank besonders um die Vermögensverwaltung.

Am Anfang war das Pulver


Lesen Sie den folgenden Text zuerst einmal ganz. Welches
Wort passt in die Lücke?
Im Jahre 1891 _____1_____ ein junger Bielefelder Apotheker
das Backpulver Backin – und erkannte auch gleich eine
_____2_____ : Dr. August Oetker _____3_____ das Pulver
portionsfertig in Tütchen, die jeder Hausfrau das Gelingen des
Kuchens _____4_____ – eine Revolution am häuslichen Herd.
Kurz darauf kam mit dem Puddingpulver der zweite _____5_____ .
Die Apotheke wurde zu klein, und die _____6_____ Fertigung

40
begann. Dr. August Oetker verstand sich darauf, die gehobenen
Qualitätsansprüche seiner Produkte zu betonen: Statt normaler
_____7_____ ließ er in Zeitungen und Zeitschriften Backrezepte
von Dr. Oetker abdrucken. Der Name wurde zur _____8_____
. Niemand sprach mehr von Back- oder Puddingpulver, sondern
jeder von „Dr. Oetker“.
Heute hat „Dr. Oetker“ einen _____9_____ von 98 %.
1918, zwei Jahre nach dem Tod seines einzigen Sohnes, starb
der _____10_____ der Firma. Enkel Rudolf August trat das
_____11_____ 1944 an. Sein zweiter Vater und _____12_____
des Familienvermögens war bei einem Bombenangriff ums
Leben gekommen. Ab 1946 baute Rudolf August Oetker den
_____13_____ wieder auf.
Dem guten Ruf des Namens vertrauend, _____14_____ er
die Produktpalette und landete mit Tiefkühlpizza einen weiteren
Volltreffer. Und getreu seinem Erfolgsrezept, „nicht alle Eier
in einen Korb zu tun“, hat er auch in produktfremde Bereiche
_____15_____ : Versicherungen, Brauereien, Hotels. Der Umsatz
der Gruppe beträgt heute über 3,5 Milliarden Euro.
Markieren Sie die richtige Lösung a, b oder c.
1. a entwarf b entwickelte c erforschte
2. a Marktanalyse b Marktlücke c Marktstudie
3. a füllte b goss c steckte
4. a garantierten b meldeten c versicherten
5. a Erfolg b Gewinn c Profit
6. a handwerkliche b industrielle c manuelle
7. a Produktplanung b Produktqualität c Produktwerbung
8. a Güte b Idee c Marke
9. a Bedeutungsgrad b Bekanntheitsgrad c Wichtigkeitsgrad
10. a Gründer b Organisator c Urheber
11. a Erbstück b Familienerbe c Testament
12. a Vermittler b Vertreter c Verwalter

41
13. a Betrieb b Laden c Standort
14. a erfand b eröffnete c erweiterte
15. a eingezahlt b investiert c überwiesen

Die Deutschen und ihr Erfolg


Bitte lesen Sie den folgenden Text, und lösen Sie dann die
Aufgaben.
Physikprofessor Reinhard Furrer zu den Wettbewerbsnachteilen
der Deutschen, dem Studentenboom und vergebenen Chancen.
Focus: Deutschland, einst Schrittmacher des technischen
Fortschritts, fällt zurück. Wie ist es soweit gekommen?
Furrer: Das hat zwei Gründe: Die Deutschen leiden
in gewisser Weise unter ihrem eigenen Erfolg. Der große
Außenhandelsüberschuss, den die deutsche Industrie in den letzten
Jahren eingefahren hat, hat vordergründig gezeigt: So schlimm
kann es um unsere Wettbewerbsfähigkeit doch nicht stehen. Doch
das stimmte eben nicht.
Focus: Und der andere Grund?
Furrer: Die Deutschen erkennen zu spät, was zukunftsträchtige
Forschungsfelder mit entsprechenden Verdienstmöglichkeiten
auf den Weltmärkten sind. So wurde erst nach einem großen
Report Anfang der 70er Jahre erkannt: Die Informatik ist ein
wichtiges Feld, da müssen wir mehr tun. Die ersten Informatiker
in Deutschland waren konvertierte Physiker. Im Software-Bereich
haben wir den Rückstand aufgeholt und verdienen dort jetzt
ordentlich Geld. Das gelingt uns nicht immer. Meist kommen die
Deutschen mit ihren Computern zwei Jahre zu spät auf den Markt,
wenn die Preise schon längst verfallen sind.
Focus: Wo ist Deutschland Spitze?
Furrer: Sehr viele Bereiche sehe ich da zur Zeit nicht. Chemie,
Pharmazie und Automobilbau sind sicherlich noch stark, aber
führend? Führend bleibt man nur, wenn man diese Bereiche ganz
bewusst unterstützt. Das tun wir aber gerade nicht. Stattdessen

42
werden alle zukunftsträchtigen Felder seit Jahren eher negativ
gesehen. Niemand sagt: Schön, dass wir die Pharmaindustrie
haben. Wir leben von der Autoindustrie und fordern die autofreie
Stadt. Und Gentechnik ist per Definition ein Unding. Aber jetzt
wird plötzlich das Gentechnikgesetz modifiziert – ohne jegliche
Diskussion in der deutschen Öffentlichkeit. Da frage ich mich:
Wie ernst waren denn den Gegnern früher ihre moralischen
Argumente?
Focus: Der Ausweg?
Furrer: Wenn wir uns einmal dazu entschlossen haben, zum
Beispiel Gentechnologie zu betreiben, dürfen wir nicht immerzu
darüber diskutieren, sondern müssen einfach erst einmal machen.
Viele Rechtsvorschriften machen eine sinnvolle Forschung
unmöglich. Bestes Beispiel dafür war das Gentechnikgesetz vor
seiner Novellierung. So addieren sich die Standortnachteile:
rechtliche Beschränkungen, psychologische Barrieren, zu wenig
wissenschaftlicher Nachwuchs.
Focus: Standortnachteil: Ausbildung? Wie beurteilen Sie die
Lage an den Universitäten?
Furrer: Wir haben viel zu viele Sozialwissenschaftler und
Psychologen, aber nur eine kleine Anzahl Naturwissenschaftler.
Die Gesellschaft kann es sich nicht erlauben, wenn 35 Prozent
eines Jahrgangs studieren, und dann vielleicht noch das Falsche.
Überhaupt tummeln sich an unseren Universitäten zu viele
Studenten. Ihre Zahl sollte mindestens um ein Drittel sinken.
Focus: Wie?
Furrer: Die Universitäten sollten sich ihre Studenten mehr als
bisher auswählen dürfen. Die ersten beiden Semester stelle ich mir
als eine Art Probejahr vor. Wer sie nicht schafft, fliegt.
Focus: Schafft Deutschland noch die Wende?
Furrer: Ich bin heute eigentlich optimistischer als vor fünf
Jahren. Die Voraussetzungen, um sich wieder zu erholen, sind alle
da. Noch aber ist die Not nicht groß genug.

43
Vergleichen Sie den Text des Interviews mit den folgenden
Aussagen. Stimmen die Aussagen mit dem überein, was Herr
Furrer sagt oder nicht?
Wenn „ja“, markieren Sie auf dem Antwortbogen ja , wenn
nicht, markieren Sie nein.
1 Der frühere wirtschaftliche Erfolg ist heute für die ja nein
Deutschen ein Nachteil.
2 Im Bereich der Informatik haben die Deutschen die ja nein
Verdienstmöglichkeiten rechtzeitig erkannt.
3 Im Software-Bereich liegen die Deutschen immer ja nein
noch zurück.
4 Meist bleiben die deutschen Computer nur zwei ja nein
Jahre auf dem Markt.
5 In den Bereichen Chemie, Pharmazie und ja nein
Automobilindustrie sind die Deutschen immer
noch führend.
6 Diskussionen über moralische Fragen behindern ja nein
die Forschung in Deutschland.
7 Es ist gut, dass die Forschung – vor allem in der ja nein
Gentechnologie – durch Gesetze geregelt wird.
8 Unter den Studenten in Deutschland gibt es nicht ja nein
genug Naturwissenschaftler.
9 Die Noten im ersten Studienjahr sollten darüber ja nein
entscheiden, ob die Studenten weiter studieren
dürfen.
10 Es wird wohl noch einige Zeit dauern, bis ja nein
Deutschland international wieder konkurrenzfähig
sein wird.

44
Von den 366 Tagen des Jahres 1996

Ausfallzeiten
Urlaub, Feiertage, Krankheit und natürlich auch unentschuldigte
Abwesenheit von der Arbeit – meist als plötzliche Erkrankung
deklariert und mit bitterer Ironie von manchen Arbeitgebern als
„Faulentia“ diagnostiziert – sind Fehlzeiten, bezahlte Fehlzeiten,
denn der Arbeitnehmer fehlt und bekommt dennoch seinen vollen
Lohn. Für den Arbeitgeber sind diese Fehlzeiten also, genau
genommen, Ausfallzeiten, denn die Arbeitsleistung fällt aus, die
Bezahlung dagegen fällt an.
So viel weiß jeder: Das Jahr hat 365 Tage und jedes Schaltjahr
einen mehr. Was aber nicht jeder weiß: Die Samstage, Sonntage
und gesetzlichen Feiertage – von Bundesland zu Bundesland
etwas unterschiedlich geregelt – machen in Deutschland fast

45
jeden dritten Kalendertag zum Ruhetag. Und dazu kommt noch
die „schönste Zeit des Jahres“, die – geschikt platziert – bis zu
7 Kalenderwochen dauern kann. Zu einem Dutzend Feiertagen
kommt etwa dieselbe durchschnittliche Zahl von Ausfalltagen
durch Krankheit. Sie treten vor allem vor und nach dem
Wochenende und den gesetzlichen Feiertagen auf und werden
daher von verärgerten Personalleitern bisweilen auch als „krank
feiern“ bezeichnet.
Nun sagt man ja, die Deutschen seien fleißig. Das kann sein.
Aber sie sind es nur etwas öfter als jeden zweiten Tag im Jahr
und insgesamt nicht länger als 35 bis 38 Stunden pro Woche.

Wo steht das und wie ist das im text ausgedrückt?


1. Manche Arbeitnehmer sind nicht wirklich krank, wenn
sie fehlen.
2. Was verstehen Sie unter „Faulentia“. Wieso ist dieses
Wort ironisch gemeint?
3. Was ist der Unterschied zwischen einer Fehlzeit und
einer Ausfallzeit?
4. Was ist mit der „schönsten Zeit des Jahres“ gemeint?
5. Wie viel Prozent der Kalendertage eines Jahres sind in
Deutschland „Ruhetage“?
6. An welchen Wochentagen melden sich die Arbeitnehmer
in Deutschland am häufigsten krank?
7. Welcher Vorwurf steckt in dem Ausdruck „krank feiern“?

Tragen Sie die wichtigsten Daten und Informationen über


Sachsen zusammen. Beschreiben Sie die Grafik. Nutzen Sie
Redemittel zur Beschreibung Schaubildern, Diagrammen
und Statistiken au Anhang 2.

46
47
Texte zum Selbstlesen
1. Arbeit heute und morgen
Eines der gröβten Probleme unserer Zeit ist das der
Jugendbeschäftigung. Dieses Problem ist eng mit der
Arbeitslosigkeit verbunden. Die Informatisierung der Gesellschaft
verdrängt viele klassische Berufe, und die Zahl der Arbeitsplätze
reduziert sich von Jahr zu Jahr.
Auch viele Jugendliche sind ohne Arbeit. Das führt oft zur
Hoffnungslosigkeit, Kriminalität und Gewalt und ist ein großes
Problem. Wenn jemand in Deutschland arbeitslos wird, hilft ihm
der Staat. Er bekommt dann eine Arbeitslosenunterstützung.
Diese beträgt etwa die Hälfte bis zu zwei Drittel des früheren
Netto-Lohns oder Gehalts. Das ist nicht sehr viel. Aber manche
leben lieber von dieser Unterstützung, als dass sie arbeiten. Damit
Menschen wieder Arbeit finden, helfen die „Arbeitsämter” bei der
Stellensuche. Eine fundierte Ausbildung dagegen bietet nicht nur
besseren Schutz von dem Verlust des Arbeitsplatzes an. Sie verhilft
im Falle der Arbeitslosigkeit auch eher wieder zu einer neuen
Anstellung. Daher gibt es gerade für Arbeitslose eine breite Palette
von Maßnahmen zur beruflichen Weiterbildung und Umschulung,
die von den Arbeitsämtern finanziell unterstützt werden. Da
aber die meisten Jugendlichen nach der Schule eine mehrjährige
Ausbildung in einem Betrieb machen, hilft dies ihnen oft bei der
Arbeitssuche. Sie haben einen Beruf erlernt und sind dadurch
qualifiziert. Fast ein Viertel der befragten Schülerinnen und Schüler
nennt Mathematik und Informatik als Lieblingsfach. Sprachen,
Naturwissenschaften oder Geisteswissenschaften sind weitaus
weniger beliebt. Unter den Hobbies der Jugendlichen genießt
der Computer einen vergleichbar hohen Stellenwert, wenngleich
er von Jungen deutlich bevorzugt wird. Die Jugendlichen gehen
gern und spielerisch mit Computern um, sie haben weder Ängste
noch Abneigung vor den neuen Kommunikationstechniken, aber
sie wissen nicht, wozu man sie nutzen kann.

48
Das beweist die Berufswahl. Insgesamt sind die „neuen
Technologien“ genauso beliebt wie soziale oder musische
Aktivitäten, aber diese Interessen prägen nicht die Berufswahl
der jungen Menschen. Fertigungs- oder technische Berufe
sind weitaus weniger begehrt als kaufmännische Berufe oder
Dienstleistungsberufe. Berufswūnsche korrelieren nicht mit
Lieblingsfächern und Hobbies. Die Ursache dafür liegt, so
die Wissenschaftler behaupten, in der großen Abstraktheit
und geringen Anschaulichkeit moderner Produktions- oder
Arbeitstechniken. Die Staatverwaltung muss den Arbeitsmarkt in
ihrer Region forschen, Liste der Vakanzen zusammenstellen und
diese Daten den Leitern der Lehranstalten übergeben, damit die
letzten nur begehrte Anzahl der Fachleute ausbilden könnten. Sie
sollen jene Berufe bestimmen, die in der Gesellschaft heutzutage
angefragt sind.
2. Computer in unserem Leben
Heutzutage ist es schwer sich unser Leben ohne Computer
vorzustellen. Häufig sagt man, dass das Computerzeitalter erst
begonnen hat.
Der Computer vereinfacht für uns das Leben. Er kann die
Daten speichern und wiedergeben. Er kann auch schnell rechnen,
programmieren. Der Computer ist wie das menschliche Gehirn,
aber mehr flexibel. Computer werden immer weiter entwickelt
und können immer mehr leisten.
Sie werden in Zukunft den gleichen Stellenwert haben wie
Autos. Jeder möchte sie haben. Im Berufsleben wird fast nur mit
Computern gearbeitet. Man verlangt jetzt Fachleute, die mit dem
Computer umgehen können.
Man braucht sie zum Beispiel, um Akten zu ordnen oder
um Zeichen oder Texte zu drucken. Man kann fast alles damit
erledigen, z. B. kann man verschiedene Programme ausarbeiten.
Sie helfen die Fremdsprachen erlernen. Für die Lernenden
kann der Zugang zum Internet neue Sprach– und Kulturkontakte

49
ermöglichen. Sie können direkten Kontakt mit deutschen Schülern
aufnehmen (email), landeskundliche Informationen sammeln,
sogar an Vorlesungen in Heidelberg teilnehmen. 
Der Computer eröffnet dem Menschen große Perspektiven,
es gibt aber Leute, die einen Computer als nutzlos betrachten.
Meistens sind das ältere Menschen, die darin keinen Sinn sehen.
Der Computer bringt mit sich bestimmt einige Nachteile. Die
Kinder verbringen sehr viel Zeit vor dem Bildschirm. Für sie ist
der Computer ein attraktives technisches Spielzeug. Sie arbeiten
weniger mit dem Computer, sondern spielen lieber. Es gibt viele
Computerspiele: logische, Kriegsspiele u.a.
Die Kinder können leicht mit verschiedenen Spielen den Bezug
zur Umwelt und zur Realität verlieren. Sie können nicht mehr
Phantasiewelt und Realität auseinander halten. Oft sind das die
Kinder, die keine Freunde haben oder deren Familienverhältnisse
nicht günstig sind, und darum verbringen sie ihre Freizeit vor dem
Bildschirm. Sie bevorzugen lieber am Computer zu spielen, als
sich mit Freunden zu treffen. Jugendliche und Kinder brauchen
menschliche Beziehungen mehr als die Computerliebe. 
Computer fügen der Gesundheit der Jugendlichen aber auch
Schaden zu: Schlafstörungen, Sehschwäche, Kopfschmerzen u. a. 
Darum muss man immer daran denken, dass alles seine
Grenzen hat.
3. Internetabhängigkeit
Der Computer ist eine psychologische Abhängigkeit geworden.
Jetzt vergleichen die Psychologen die Symptome der Computer-
Sucht mit Alkoholismus. Die maßlose Computerbenutzung
verursacht Probleme am Arbeitsplatz, Beziehungskrisen,
Nervosität, Pflichtversäumnis. Unter einer Computersucht
versteht man einen Drang, sich täglich, möglichst oft und meist
stundenlang mit dem Computer zu beschäftigen.
Das Internet hat in der letzten Zeit für die Menschen immer
mehr Bedeutung gewonnen. Viele Menschen verbringen jetzt
ihre Freizeit im Internet. Das Internet wird oft benutzt um

50
einzukaufen, ohne das Haus zu verlassen. Man vergisst die
normalen Lebensgewohnheiten. Die virtuelle Welt ersetzt das
Realleben. Man verliert die freundschaftlichen Kontakte, man
vergisst sogar zu essen und zu schlafen, verliert die Kontrolle
und kann die online Zeit nicht mehr kontrollieren. Der User muss
immer mehr Zeit im Netz verbringen, um sich wohl zu fühlen.
Wenn der Computer defekt ist, kommt es zur schlechten Laune,
Nervosität, Schlafstörungen. Für manche wird das Leben ohne
Computer sinnlos. Dies kann zu dem Suizid führen.
Besonders verbreitet ist Internetsucht unter 18 Jahren, weil
man heute den ersten Kontakt mit dem Computer bereits im
Kindesalter erlebt. Solche Lebensweise, wenn man viel Zeit
am Computer verbringt, hat ihre Folgen. Man wird von übriger
Welt isoliert. In Folge der Bewegungsmangel bekommt der User
Übergewicht und manchmal Untergewicht. Längeres Sitzen vor
dem Computer führt zu den Rückenschmerzen, Epileptischen
Anfälle, zu den Problemen mit den Augen und Hörschaden auch,
wenn der User laut Musik mit Kopfhören hört. Es gibt Leute, die
viel Computerspiel spielen, Internet surfen, aber ganz gesund
sind, und ein großes soziales Umfeld haben.
4. Geldprobleme
Das Geldproblem ist immer sehr aktuell. Die Rolle des Geldes
ist sehr groß im Leben der Menschen. Ohne Geld kann man jetzt
nicht leben, weil alles seinen Preis hat. Der Mensch muss essen,
sich anziehen, lernen um zu leben. Dafür braucht man Geld.
Man braucht Geld auch um zu reisen und die Welt zu sehen, um
unabhängig zu sein.
Ohne Geld kann der Mensch seine Arbeit nicht schaffen. Zum
Beispiel, wenn der Künstler ein Bild malen will, braucht er Papier,
Faber, einen Pinsel und s.w. Er will geistig schaffen, aber braucht
materielle Sachen um seine Pläne zu verwirklichen. Das Geld hilft
uns Güte schaffen, glücklich werden, deswegen sagen wir, daß das
Geld das Wohl ist.

51
Wenn der Mensch sehr viel Geld hat, fühlte er sich allmächtig.
Er kann fast alles kaufen und machen: reisen, viel Wohnungen,
Autos und viel anderes kaufen. Er kann schön leben. Aber
solcher Mensch kann auch unglücklich sein, weil die Liebe und
Freundschaft nicht kaufen kann. Geld verdirbt den Menschen, er
fühlt sich allmächtig und leichtsinnig, er hat keine echten Freunde
und andere Menschen wollen sich nicht mit ihm verkehren. Zum
Schluss bleibt er mit seinen Geld allein. Das ist sehr traurig,
deshalb schaut nie auf andere Leute und seid nicht neidisch!
Ich bin der Meinung, daß Geld erwerben Klugheit erfordert.
Man braucht eine gewisse Weisheit um Geld zu bewahren.
Außerdem ist Geld ausgeben eine Kunst, die nicht jeder Mensch
besitzt. Man muß sparsam sein um Schulden nicht zu machen.
Heute gibt es viele Jugendlichen, die von ihren Eltern Geld
geschenkt bekommen und als Ergebnis schätzen sie Geld nicht.
Diese Jugendlichen können sich weiter dem Leben schwer
anpassen um unabhängig zu wohnen. Ich glaube, daß die Eltern
ihre Kinder finanziell unterstützen müssen, aber sie sollen nicht
zu freigebig sein. Zum Beispiel, früher kriegte ich 200 Rubles
Taschengeld im Monat. Ich hielt das Geld zusammen und gab es
nur für Notwendiges aus. Jetzt drehe ich jeden Pfennig nicht um
und es gelingt mir auch Geld zu sparen.
Ich verstehe die Menschen nicht, die Geld für Alkohol
ausgeben. Ich finde es absolut sinnlos. Es ist besser Geld für
etwas wichtiges auszugeben. Leider, habe ich unterdessen keine
Lebensversicherung, keinen Bausparvertrag, kein fettes Konto,
aber ich glaube, das alles erreichbar ist.
Wenn ich eine Menge Geld hätte, möchte ich Asien und Afrika
besuchen. Ich glaube, diese Orte sind magisch und geheim. Ich
bin sicher, dass wenn man Asien und Afrika besucht, verkehrt
man mit anderer Welt. Afrikas Geschichte sind sehr reich und hat
viele interessante Tatsachen. Ich möchte, in erster Linie, Japan
besuchen, weil die Kultur, Sitten und Traditionen dieses Landes
mir sehr anziehen.

52
5. Umweltschutz
Schon Jahrhunderte lang hat der Mensch seine Umwelt negativ
beeinflusst. Er hat sich mit Hilfe der technischen Erfindungen das
Leben erleichtern. Dabei hat er aber die Folgen für die Umwelt
nicht berücksichtigt.
In den letzten Jahrzehnten erkannte der Mensch diese Gefahr.
Die Veränderungen in seiner Umwelt sind gefährlich für ihn:
schlechte Luft, schmutziges Wasser und der Lärm von Autos
und Flugzeugen. Deswegen verlassen die Stadtbewohner ihre
Wohnungen an Wochenenden und in den Ferien und fahren in die
Natur, aufs Land, ans Meer, in den Wald. Sie brauchen saubere
Luft und Ruhe. Man diskutiert heute viel über die Probleme der
Umweltverschmutzung.
Das wichtigste Problem ist die Reinhaltung des Wassers
und die der Luft, d.h. Schutz von Abgasen und Abwässern. Das
zweite Problem ist die unschädliche Beseitigung von Müll und
Industrieabfällen. Der dritte Bereich ist die Reinhaltung der
Nahrung. Unsere Ernährung enthält zu viel chemische Mittel, die
ungesund sind.
Diese Probleme sind sowohl in Deutschland als auch in Russland
heute sehr aktuell. Die Luft, die wir atmen, ist ungesund. In den
Großstädten und Industriegebieten ist die Staubkonzentration
sehr hoch. Die Großstädte und Industriegebiete erhalten auch
30 % weniger Sonnenlicht als die Dörfer. Industriegebiete und
Motorfahrzeuge verbrauchen sehr viel Sauerstoff. Den Sauerstoff
bekommen wir von unseren Wäldern und Grünanlagen. Ein
einziger Baum produziert so viel Sauerstoff, wie ein Mensch
verbraucht. Aber leider gibt es zwei Drittel der Wälder auf
unserer Erde nicht mehr. Der Mensch vernichtet die Wälder, er
baut darauf Straßen, Häuser, Industriegebiete. Dadurch werden
auch viele Tiere und Vögel bedroht. Der sauere Regen tötet
die Wälder, auch Tiere und Vögel sterben. Ohne Wasser gibt
es kein Leben. Wasserverschmutzung ist ein ernstes Problem.
Viele Industriebetriebe verschmutzen Flüsse und Seen mit
ihren Abwässern. In den Flüssen sterben die Fische, und die

53
Verschmutzung ist an vielen Stellen so schlimm, dass man dort
nicht mehr baden darf. Dasselbe kann man auch über die Seen
sagen. Es wird immer öfter über Katastrophen berichtet, die
Öltanker verursachen. Wegen des verschmutzten Wassers in Seen
sterben die Meerestiere und Pflanzen. Das andere Problem ist der
Wasserverbrauch. Man verbraucht viel und denkt nicht daran, dass
die Vorräte an Trinkwasser begrenzt sind.
Ein weiteres Problem stellt der Müll dar. Es gibt einfach zu viel
Abfall! Sehr oft wird sinnlos Müll produziert. Papier wird z.B. aus
Holz gemacht. Zur Herstellung werden Chemikalien und Energie
verbraucht. Papier sparen ist also wirklicher Umweltschutz.
Auβerdem gehören alte Hefte nicht in die Mülltonne, sondern
zum Altpapier . Es kann dann wieder verwertet werden . Original-
Umweltschutzpapier wird aus vollständig aus Altpapier und ohne
jegliche Chemikalien hergestellt. Recycling- Papier wird aus
Altpapier , aber mit Hilfe von Entfärbungschemikalien hergestellt.
Es ist wesentlich umweltfreundlicher , aber etwas teurer als weiβes
Papier, aber billiger als Umweltschutzpapier. Plastikumschläge
sind aus Kunststoffen angefertigt , bei deren Herstellung die
Umwelt belastet wird und die auf der Müllkippe kaum verrotten.
Bei der Verbrennung entstehen giftige Gase. Der Nutzen dieser
Umschläge ist relativ gering. Auβerdem werden sie schon nach
kurzer Zeit brüchig . Besser wären die Umschläge aus Papier.
Alles Mögliche kommt auf die Mülldeponien. Etwa ein Drittel
des Mülls wird verbrannt. Dabei entstehen giftige Gase, die in
unsere Luft, in unseren Boden und in das Grundwasser kommen.

6. Tipps zum Taschengeld.


Damit ihr Kind lernt, richtig mit dem Taschengeld umzugehen,
sollten Sie folgendes beachten:
Der Auszahlungstermin sollte immer pünktlich und regelmäßig
eingehalten werden, damit das Kind planen kann.

54
Erstes Taschengeld sollte Ihr Kind schon mit 4-5 Jahren
erhalten: 50 Cent die Woche. Die wöchentliche Auszahlung
sollten Sie bis zum 9. Jahr fortsetzen. Kinder unter zehn haben
meist noch große Schwierigkeiten, über einen Monat hinweg zu
planen. Ab 10 Jahren sollten Sie allerdings mit der monatlichen
Auszahlung beginnen. Jetzt ist es langsam an der Zeit, finanzielle
Organisation zu lernen (Tipp:wöchentlich bei 4- bis 9-jährigen
Kindern etwa 50 Cent bis 3 Euro, danach monatlich, bei 10- bis
13-jährigen Kindern etwa 12 bis 20 Euro, bei 14- bis 18-jährigen
Jugendlichen etwa 23 bis 62 Euro).
Taschengeld sollte immer ausgezahlt werden, egal, ob das Kind
brav oder böse war. Taschengeldentzug ist keine geeignete Strafe.
Taschengeld sollte ohne Errinerung daran gegeben werden.
Lassen Sie Ihr Kind nicht betteln.
Lassen Sie das Kind selbst und frei entscheiden, was es mit
seinem Geld kauft. Sie können beraten, wenn das Kind danach
fragt, entscheiden muss es selbst.
Geben Sie nicht zuviel! Bei aller Liebe zu Ihrem Kind, bei zu
hohem Taschengeld verliert Ihr Kind die Orientierung. Die Folge
sind maßlose Wünsche und Schulden.
Mädchen und Jungen werden beim Taschengeld
selbstverständlich gleich behandelt.
Geben Sie Ihrem Kind nicht automatisch ein paar Extra-Euro,
wenn es vor der nächsten Rate schon pleite ist. Besprechen Sie
mit Ihrem Kind, wie es dazu kam und wie es diesen Notstand das
nächste Mal verhindern kann.
Lesen Sie die unterstehenden Texte. Diskutieren Sie die
jeweiligen „Fälle“ mit Ihrem Partner. Was machen die Eltern
von Max, Lili, Paula und Konrad richtig? Was machen sie
nicht richtig?
Max
Max ist 11 Jahre alt. Er bekommt jeden Monat 15 Euro
Taschengeld. Seine Eltern geben es ihm regelmäßig am ersten

55
Montag im Monat. Wenn das Geld nicht bis zum Monatsende
reicht, bekommt er manchmal noch ein paar Euro, aber nicht mehr
als 10 Euro. Was er für das Geld kauft, ist seine Sache.
Paula und Konrad
Paula ist 14 Jahre alt. Ihr Bruder Konrad ist 11 Jahre alt. Beide
bekommen monatlich jeweils 17,50. Sie können schon sehr gut mit
Geld umgehen. Paula spart für ein Paar Turnschuhe. Konrad gibt
sein Geld gern für Süßigkeiten aus. Das Taschengeld bekommen
beide immer, auch wenn sie mal nicht so artig gewesen sind.
Lili
Lili ist 7 Jahre alt. Sie bekommt monatlich 10 Euro Taschengeld.
Ihre Eltern achten darauf, dass Lili das Taschengeld regelmäßig
bekommt. Sie lassen Lili selbst entscheiden, was sie davon kaufen
möchte. Außerdem vermeiden sie Werturteile über die von Lili
gekauften Dinge.

56
Grammatikübersicht

Die Bedeutung der Modalverben und mögliche Umschreibungen


Modalverb Bedeutung Umschreibung
müssen Notwendigkeit Es ist nötig / notwendig / erforderlich /
unerlässlich / unumgänglich, die Produktpalette
zu erweitern.
Die Produktpalette ist zu erweitern.
Es bleibt nichts anderes übrig, als die
Produktpalette zu erweitern.
Zwang Für die Unternehmen besteht aufgrund des
verschärften Wettbewerbs der Zwang, laufend
neue Dienstleistungen anzubieten.
Die Unternehmen sind (dazu) gezwungen /
sehen sich dem Zwang ausgesetzt, laufend
neue Dienstleistungen anzubieten.
Pflicht Ein Handelsvertreter hat die Pflicht / ist dazu
verpflichtet, sich ständig um den Abschluss von
Geschäften zu bemühen.
Ein Handelsvertreter hat sich ständig um den
Abschluss von Geschäften zu bemühen.
sollen Auftrag / Das Management ist (dazu) beauftragt,
Befehl Maßnahmen zur Verbesserung der
Produktqualität zu ergreifen.
Das Management hat den Auftrag / die
Anweisung / die Aufgabe, Maßnahmen zur
Verbesserung der Produktqualität zu ergreifen.
Plan Es ist geplant / vorgesehen / beabsichtigt,
das Produkt bald auch auf dem amerikanischen
Markt anzubieten.
Empfehlung Um das Kundeninteresse zu steigern,
empfiehlt es sich / ist es ratsam/
angebracht/ empfehlenswert, auch noch die
Produktgestaltung zu optimieren.
Um das Kundeninteresse zu steigern, wäre es gut
/ besser, wenn auch noch die Produktgestaltung
optimiert werden würde.

57
können Fähigkeit Ein guter Produktgestalter ist imstande / fähig/
in der Lage, sich schnell auf wechselnde
Anforderungen einzustellen.
Ein guter Produktgestalter verfügt über/
hat/ besitzt die Fähigkeit, sich schnell auf
wechselnde Anforderungen einzustellen.
Gelegenheit Derzeit besteht die Chance, die Gelegenheit, das
Produkt besonders gewinnbringend abzusetzen.
Möglichkeit Das Produkt ist problemlos mit dem Hausmüll
zu entsorgen.
Das Produkt lässt sich problemlos mit dem
Hausmüll entsorgen.
Es ist möglich, das Produkt mit dem Hausmüll
zu entsorgen.
Man hat / Es besteht die Möglichkeit, das
Produkt in jedem gutsortierten Fachgeschäft zu
kaufen.
dürfen Erlaubnis Der Vertriebspartner kann den Verkaufspreis für
das Produkt selbst festsetzen.
Der Vertriebspartner hat die Erlaubnis /
hat das Recht/ hat die Berechtigung/ hat
die Genehmigung / hat die Zustimmung
(erhalten), ...
Es ist erlaubt / zulässig,
...den Verkaufspreis für das Produkt selbst
festzusetzen.
nicht Verbot Es ist verboten/ nicht erlaubt / unzulässig
dürfen / untersagt / nicht gestattet, das Produkt an
Dritte weiterzugeben oder zu kopieren.
wollen Wille / Absicht Die Supermarktkette ist entschlossen / bereit /
gewillt / willens,...
Die Supermarktkette nimmt sich vor /
beabsichtigt plant / hat vor,...
Die Supermarktkette hat die Absicht / den
Plan, ...
zukünftig auch Produkte aus „fairem Handel“ in
die Regale zu stellen.
mögen Wunsch Der Kunde hätte das Produkt vor dem Kauf
(Modalverb im gerne ausprobiert.
Konjunktiv II) Der Kunde würde das Produkt vor dem Kauf
gerne ausprobieren.

58
1. Ordnen Sie die Umschreibungen den Modalverben zu.
Um- sollen möchten nicht nicht nicht nicht müssen/
können dürfen müssen wollen
schreibung sollte (mögen) sollen können dürfen nicht brauchen
imstande
sein
nicht
möglich sein
zulässig
sein
untersagt
sein
berechtigt
sein
empfehlens-

59
wert sein
beauftragt
sein
gezwungen
sein
verpflichtet
sein
beabsichtigt
sein
erforderlich
sein
hätte
gern
verboten
sein
unerwünscht
sein
entschlossen
sein
befugt
sein
nicht nötig
sein
vorgesehen
sein
möglich
sein
ratsam
sein
unerlässlich

60
sein
vorgeschrieben
sein
gestattet
sein
willens
sein
würde
gern
unzulässig
sein
keine Pflicht
sein
notwendig
sein
2. Ersetzen Sie die unterstrichenen Umschreibungen
durch Konstruktionen mit Modalverben („müssen“,
„können“, „sollen“). Achten Sie darauf, ob Sie Aktiv-
oder Passivsätze bilden müssen.
Beispiel: Die Beleuchtungsanlagen sind so anzuordnen, dass
sich dadurch keine Unfall- oder Gesundheitsgefahren
ergeben können.
→ Die Beleuchtungsanlagen müssen so angeordnet
werden, dass sich dadurch keine Unfall- oder
Gesundheitsgefahren ergeben können.
1) Der Arbeitgeber hat die vom Bundesministerium für
Wirtschaft und Arbeit bekannt gemachten Regeln für
Arbeitsstätten zu berücksichtigen.
2) Bei Einhaltung der genannten Regeln ist davon auszugehen,
dass die in der Arbeitsstätten-verordnung gestellten
Anforderungen erfüllt sind.
3) Der Arbeitgeber hat die Arbeitsstätte instand zu halten und
dafür zu sorgen, dass festgestellte Mängel unverzüglich
beseitigt werden.
4) Können Mängel, mit denen eine unmittelbare erhebliche
Gefahr verbunden ist, nicht sofort beseitigt werden, ist die
Arbeit insoweit einzustellen.
5) Geeignete Umkleideräume sind zur Verfügung zu stellen,
wenn die Beschäftigten bei ihrer Tätigkeit besondere
Arbeitskleidung zu tragen haben und es ihnen nicht
zuzumuten ist, sich in einem anderen Raum umzukleiden.
6) Bei der Beurteilung sind die Belange der kleineren Betriebe
besonders zu berücksichtigen.
7) Der Arbeitgeber hat Toilettenräume bereitzustellen. Wenn
es die Art der Tätigkeit oder gesundheitliche Gründe
erfordern, sind Waschräume vorzusehen.
8) Arbeitsplätze sind in der Arbeitsstätte so anzuordnen,
dass sie von den Beschäftigten sicher zu erreichen und zu
verlassen sind.

61
9) Gebäude für Arbeitsstätten haben eine der Nutzungsart
entsprechende Konstruktion und Festigkeit aufzuweisen.
10) Die Größe des notwendigen Luftraumes ist in Abhängigkeit
von der Anzahl der Beschäftig-ten zu bemessen.
3. Ersetzen Sie die unterstrichenen Modalverben durch
die in Klammern angegebenen Umschreibungen.
Beispiel: Pendeltüren und -tore müssen durchsichtig sein oder
ein Sichtfenster haben. (vorgeschrieben sein)
→ Es ist vorgeschrieben, dass Pendeltüren und -tore
durchsichtig sind oder ein Sichtfenster haben.
1) Der „Ausschuss für Arbeitsstätten“ soll Regeln ermitteln,
wie die in dieser Verordnung gestellten Anforderungen
erfüllt werden können. (beauftragt sein / lassen)
2) Bei der Wahrnehmung seiner Aufgaben soll der Ausschuss
die allgemeinen Grundsätze des Arbeitsschutzes
berücksichtigen. (es wird erwartet)
3) Bei der Geschäftsordnung und der Wahl des Vorsitzenden
muss das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit
zustimmen. (bedürfen +Gen.)
4) Arbeitsräume müssen eine ausreichende Grundfläche und
eine ausreichende lichte Höhe aufweisen. (haben zu)
5) Die freie unverstellte Fläche am Arbeitsplatz muss so bemessen
werden, dass sich die Beschäftigten bei ihrer Tätigkeit
ungehindert bewegen können. (sein zu / möglich sein)
6) Fenster, Oberlichter und Lüftungsvorrichtungen müssen
von den Beschäftigten sicher geöffnet, geschlossen, verstellt
und arretiert werden können. Sie dürfen nicht so angeordnet
sein, dass sie in geöffnetem Zustand eine Gefahr für die
Beschäftigten darstellen. (sich lassen / nicht zulässig sein)
7) Durchsichtige Türen müssen in Augenhöhe gekennzeichnet
sein. (Pflicht sein)
8) Türen von Notausgängen müssen nach außen geöffnet
werden können. (haben zu / sich lassen)

62
9) Waschräume müssen so bemessen werden, dass die
Beschäftigten sich den hygieni-schen Erfordernissen
entsprechend und ungehindert reinigen können; dazu
muss fließendes warmes und kaltes Wasser, Mittel zum
Reinigen und gegebenenfalls zum Desinfizieren sowie
zum Abtrocknen der Hände vorhanden sein. (sein zu / die
Möglichkeit haben / haben zu)

4. Ergänzen Sie die Modalverben “müssen”, “dürfen”,


“können” oder “möchten.
1) - Mama, _________________ ich noch fernsehen?
- Nein, das geht nicht. Es ist schon sehr spät. Du
______________ jetzt schlafen.
2) - Papa, wir _______________ ein Eis essen.
- Nein, jetzt nicht.
3) - Mama, ________________ wir jetzt spielen?
- Nein, ihr ________________ erst das Geschirr spülen,
dann _______________ ihr spielen.
4) - Papa, _________________ ich Klavier spielen?
- Ja, aber du ______________ leise spielen. Mama schläft.

5. Was muss Herr Kleimeyer tun? Was darf er nicht?


Schreiben Sie.

Beispiel: erkältet Herr Kleimeyer ist erkältet.


im Bett bleiben Er muss im Bett bleiben.
schwimmen gehen Er darf nicht schwimmen
gehen.
Nasentropfen nehmen Er muss Nasentropfen
nehmen.

63
a) nervös b) Kopfschmerzen c) Magenschmerzen
rauchen nicht rauchen Tee trinken
Gymnastik spazieren gehen Wein trinken
machen
viel spazieren Alkohol trinken fett essen
gehen

d) zu dick e) nicht schlafen f) Magengeschwür


können
viel Sport teiben abends viel arbeiten
schwimmen
gehen
eine Diät halten abends viel den Arzt fragen
essen
Schokolade Kaffee trinken vorsichtig leben
essen
6. Ergänzen Sie die Modalverben.
1) Frau Moritz: Ich ____________ jeden Monat zum Arzt
gehen. Der Arzt sagt, ich ____________ dann am Morgen
nichts essen und trinken, denn er _____________ mein
Blut untersuchen. Jetzt warte ich hier schon 20 Minuten,
und ich _____________ eigentlich gern etwas essen. Aber
ich ________________ noch nicht.
2) Herr Becker: Ich habe immer Schmerzen im Rücken. Der
Arzt sagt, ich ____________ Tabletten nehmen. Aber das
____________ ich nicht, denn dann bekomme ich immer
Magenschmerzen. Meine Frau sagt, ich __________ jeden
Morgen Gymnastik machen. Aber das _____________ ich
auch nicht, denn ich habe oft keine Zeit. Meine Kollegen
meinen, ich ______________ zu Hause bleiben, aber ich
_____________ doch Geld verdienen.

64
Feste Nomen-Verb-Verbindungen
Auswahlliste Funktionsverbgefüge
bringen setzen
etwas in Erfahrung ~ etwas aufs Spiel ~ (wegen)
etwas in Gang ~ etwas in Betrieb ~
jdn. / etwas in Gefahr ~ etwas in Gang ~
etwas in Ordnung ~ sich in Verbindung ~ mit...
etwas in Sicherheit ~ jdn. unter Druck ~ (mit...)
etwas in Verbindung ~ mit...
stehen
etwas unter Kontrolle ~
in Frage stehen ~
etwas zum Ausdruck ~
zur Debatte ~
etwas zu Ende ~
zur Diskussion ~
geraten zur Verfügung ~
in Abhängigkeit ~ von... zur Wahl ~
in Konflikt ~ mit...
stellen
kommen etwas in Aussicht ~
in Betracht ~ etwas in Dienst ~
in Frage ~ etwas in Frage ~
in Gang ~ etwas zur Debatte ~
zur Anwendung ~ etwas zur Diskussion ~
zum Einsatz ~ etwas zur Verfügung ~
zu dem Ergebnis ~
zu dem Entschluss ~ stoßen
zur Einsicht kommen ~ auf Ablehnung ~
zu Ende ~ auf Kritik ~
jdm. zu Hilfe ~ auf Zustimmung ~
zur Ruhe ~ auf Gegenliebe ~
zum Stillstand ~ versetzen
zu der Überzeugung ~ in Angst ~ (mit / durch...)
liegen in Erstaunen ~ (mit /
im eigenen Interesse ~ durch...)

65
nehmen ziehen
etwas in Angriff ~ etwas in Betracht ~
etwas in Anspruch ~ etwas in Erwägung ~
etwas in Betrieb ~ etwas in Zweifel ~
etwas in Besitz ~ jdn. zur Verantwortung ~
etwas in Empfang ~ (für...)
jdn. / etwas in Schutz ~ (vor...)

1. Ersetzen Sie die Funktionsverbgefüge durch passende


einfache Verben. Achten Sie darauf, dass manchmal eine
Umformung des Satzes notwendig ist (Aktiv-Passiv/
Präpositionen).
2. Die Pläne der Unternehmensleitung sind beim Betriebsrat
auf heftige Kritik gestoßen.
3. Die Quartalszahlen des Unternehmens haben auch die
Branchenkenner in Erstaunen versetzt.
4. Die Fusionsverhandlungen zwischen den beiden
Unternehmen sollen bis Ende des Monats zum Abschluss
kommen.
5. Bei der Vorstandssitzung kamen auch die äußerst
unbefriedigenden Absatzzahlen der neuen Modellreihe zur
Sprache.
6. Die neu entflammten Streitigkeiten zwischen den
Anteilseignern bringen das mühsam auf den Weg gebrachte
Restrukturierungsprogramm des Unternehmens in Gefahr.
7. Die Verantwortlichen sind zur Einsicht gekommen, dass
eine Weiterführung des Projekts nicht sinnvoll ist.
8. Die Verhandlungen über die künftige Aufteilung der
Geschäftsaktivitäten sind zu einem erfolgreichen Ende
gebracht worden.
9. Wie der Pressesprecher des Konzerns mitteilte, werden
die neuen Züge erst Anfang nächsten Jahres zum Einsatz
kommen.

66
10. Das Management geht davon aus, dass diese Maßnahmen
bei der Belegschaft auf Zustimmung stoßen.
11. Die Angaben des Unternehmens zur Ertragslage werden
allerdings von Analysten in Zweifel gezogen.

3. Ersetzen Sie die unterstrichenen Verben durch ein


passendes Funktionsverbgefüge aus dem Schüttelkasten.
Es sind mehr Funktionsverbgefüge angegeben als
benötigt werden. Beachten Sie, dass manchmal eine
Umformung des Satzes notwendig ist.

in Verbindung bringen mit / zur Anwendung kommen / unter


Beschuss geraten / auf Ablehnung stoßen / sich in Verbindung
setzen mit / etwas aufs Spiel setzen / in Kenntnis setzen von / zur
Diskussion stellen / zum Stillstand kommen / zu dem Entschluss
kommen / in Erfahrung bringen / in Erwägung ziehen

1) Auf der Hauptversammlung ist der Vorstand aufgrund der


schlechten Geschäftslage heftig attackiert worden.
2) Den Vertragshändlern wurden die neuen
Geschäftsbedingungen mitgeteilt.
3) Es wurde auch laut über einen Verkauf der gesamten
Lebensmittelsparte nachgedacht.
4) Die im Tarifvertrag vereinbarte Öffnungsklausel soll nicht
angewendet werden.
5) Die Gespräche über eine Kooperation auf dem
amerikanischen Markt stehen seit diesem Vorfall still.
6) Die Börsianer versuchten den ganzen Tag fieberhaft
herauszufinden, ob an den Übernahmegerüchten etwas
dran ist.
7) Der Plan einer Kapitalerhöhung wird von einem Großteil
der Anteilseigner entschieden abgelehnt.

67
8) Der Pressesprecher teilte mit, dass man bereits das
Kartellamt kontaktiert habe.
9) Letztendlich einigte man sich darauf, die Kooperation im
Bereich des Vertriebs weiter auszubauen.

Passiv

Einfaches Passiv
Passiv Präsens: Die Ware wird pünktlich geliefert.
Passiv Präteritum: Die Ware wurde pünktlich geliefert.
Passiv Perfekt: Die Ware ist pünktlich geliefert worden.
Passiv Die Ware war pünktlich geliefert
worden.
Plusquamperfekt: Die Ware wird pünktlich geliefert
werden.
Passiv Futur: Die Ware wird pünktlich geliefert
worden sein.

Aktiv Präsens: Man liefert die Ware pünktlich.


Aktiv Präteritum:
Man lieferte die Ware pünktlich.
Aktiv Perfekt: Man hat die Ware pünktlich geliefert.
Aktiv Man hatte die Ware pünktlich geliefert.
Plusquamperfekt:Man wird die Ware pünktlich liefern.
Aktiv Futur: Man wird die Ware pünktlich geliefert
haben.
Passiv mit Modalverben
Passiv Präsens: Die Ware muss pünktlich geliefert
werden.
Passiv Präteritum: Die Ware musste pünktlich geliefert
werden.

68
Passiv Perfekt: Die Ware hat pünktlich geliefert
werden müssen.
Passiv Die Ware hatte pünktlich geliefert
werden müssen.
Plusquamperfekt: Die Ware wird pünktlich geliefert
werden müssen.
Passiv Futur: (wird nicht verwendet)

Aktiv Präsens: Man muss die Ware pünktlich liefern.


Aktiv Präteritum: Man musste die Ware pünktlich liefern.
Aktiv Perfekt: Man hat die Ware pünktlich liefern
müssen.
Aktiv Man hatte die Ware pünktlich liefern
müssen.
Plusquamperfekt: Man wird die Ware pünktlich liefern
müssen.
Aktiv Futur: Man wird die Ware pünktlich geliefert
haben müssen.

1. Wandeln Sie die Aktivsätze in Passivsätze um (Präsens,


Perfekt, Präteritum, Plusquamperfekt, Futur I)!
1) Die Techniker testen die elektronischen Geräte.
Präsens: ________________________________________
Präteritum: ________________________________________
Perfekt: ________________________________________
Plusquamp.:________________________________________
Futur I: ________________________________________
2) Die Organisatoren überprüfen die Bestuhlung des
Tagungsraums.
Präsens: ________________________________________
Präteritum: ________________________________________

69
Perfekt: ________________________________________
Plusquamp.:________________________________________
Futur I: ________________________________________
3) Zwei Mitarbeiter stellen eine große Moderatorenwand auf.
Präsens: ________________________________________
Präteritum: ________________________________________
Perfekt: ________________________________________
Plusquamp.:________________________________________
Futur I: ________________________________________
4) Jemand richtet einen Empfangstisch mit
Informationsmaterial ein.
Präsens: ________________________________________
Präteritum: ________________________________________
Perfekt: ________________________________________
Plusquamp.:________________________________________
Futur I: ________________________________________
5) Die Assistentin gibt Namensschilder an die eintreffenden
Gäste aus.
Präsens: ________________________________________
Präteritum: ________________________________________
Perfekt: ________________________________________
Plusquamp.:________________________________________
Futur I: ________________________________________
6) Das Serviceteam bietet den Gästen ein Getränk an.
Präsens: ______________________________________________
Präteritum: ______________________________________________
Perfekt: ______________________________________________
Plusquamp.:________________________________________
Futur I: ________________________________________
7) Mitarbeiter der Marketingabteilung betreuen die
Pressevertreter.
Präsens: ______________________________________________
Präteritum: ______________________________________________

70
Perfekt: ______________________________________________
Plusquamp.:________________________________________
Futur I: ________________________________________
8) Die Tagungsleiterin eröffnet die Veranstaltung.
Präsens: ______________________________________________
Präteritum: ______________________________________________
Perfekt: ______________________________________________
Plusquamp.:________________________________________
Futur I: ________________________________________
9) Sie stellt das Programm der Tagung vor.
Präsens: ______________________________________________
Präteritum: ______________________________________________
Perfekt: ______________________________________________
Plusquamp.:________________________________________
Futur I: ________________________________________
10) Man diskutiert den Tagungsbeitrag des
Vorstandsvorsitzenden.
Präsens: ______________________________________________
Präteritum: ______________________________________________
Perfekt: ______________________________________________
Plusquamp.:________________________________________
Futur I: ________________________________________

2. Wandeln Sie die Aktivsätze in Passivsätze um:


1) Man rät ihm zur Vorsicht.
2) Traute man den neuen Geschäftspartnern?
3) Man erwartet von ihnen, dass sie sich mehr engagieren.
4) Man hat zu wenig gegen die Korruption im Land getan.
5) Man sprach nicht mehr miteinander.
6) Man achtet auf gute Tischmanieren.
7) Wird man den notleidenden Kleinbauern finanziell unter
die Arme greifen?

71
8) Man erwägt, juristisch gegen diese Geschäftspraktiken
vorzugehen.
9) Hatte man ihr mit Konsequenzen gedroht?
10) Man hat auf Geschenke verzichtet.
11) Wer half ihm, als seine Firma pleiteging?
12) Man faulenzt hier nicht.
13) Man hat mir geraten, die Finger von dem Geschäft zu
lassen.
14) Man gratulierte den Inhabern zum 10-jährigen
Firmenjubiläum.
15) Man geht davon aus, dass sich die Aktie in den
kommenden Monaten positiv entwickelt.
16) Man verzichtet nicht gerne auf etwas.
Zustandspassiv
Zustandspassiv
Das Zustandspassiv beschreibt nicht einen dynamischen
Prozess, sondern einen statischen Zustand, der oft das Resultat
eines Prozesses ist.
Wegen einer Bombendrohung ist der Flughafen gesperrt.
(Vorher ist der Flughafen gesperrt worden.)
Allgemeine Zustandsform
Die allgemeine Zustandsform bezeichnet einen Zustand, der
nicht Ergebnis eines zuvor abgeschlossenen Vorgangs ist. Das
Partizip II hat in vielen Fällen die Bedeutung eines Adjektivs.
Die neu errichteten Wohnquartieren sind mittlerweile zum
größten Teil bewohnt.
(Sie werden jetzt bewohnt.)
Zustandsreflexiv
Die gleiche Form wie das Zustandspassiv hat das
Zustandsreflexiv, das von reflexiven Verben gebildet werden kann.
Der Konzern ist zur Fusion mit dem Konkurrenten
entschlossen.
(Der Konzern hat sich zur Fusion mit dem Konkurrenten
entschlossen.)

72
1. Markieren Sie: Zustandspassiv (P), Allgemeine
Zustandsform (A),
Zustandsreflexiv (R)
1. Nach der Bekanntgabe der Fusion waren die Aktien des
Unternehmens sehr gefragt.
2. Die Mitarbeiter waren an die unregelmäßigen
Arbeitszeiten gewöhnt.
3. Von der Krise sind fast alle Branchen betroffen.
4. Meine Damen und Herren, das Buffet ist eröffnet.
5. Der Insolvenzverwalter ist bemüht, den Großteil der
Arbeitsplätze zu erhalten.
6. Die ausgeschriebenen Stellen in der Marketingabteilung
sind bereits besetzt.
7. Angesichts des Booms in der Energietechnik waren
Mechatroniker in diesen Jahren sehr gesucht.
8. Das Geschäft ist wegen Umbaumaßnahmen geschlossen
9. Herr Roll war entschlossen, gegen seinen Geschäftspartner
zu klagen
10. Alle Zugänge zur Fabrik sind durch Streikposten
blockiert.
11. Der Abteilungsleiter war bei den Angestellten für seine
Wutausbrüche gefürchtet.
12. Die Telefonverbindungen sind unterbrochen.
13. Die Angestellten sind empört über die Vorgehensweise
der Betriebsleitung.
14. Die Messebesucher waren sehr an dem innovativen
Produkt interessiert.
15. Das Medikament war noch nicht zugelassen.
16. Wegen der großen Nachfrage ist die Vertriebsabteilung
komplett überfordert.

73
17. Mitte Mai waren die Verhandlungen abgeschlossen.
18. Die dringend benötigte Maschine ist immer noch nicht
repariert.
19. Nach 7 Monaten waren die Modernisierungsmaßnahmen
abgeschlossen.
20. Durch die schlechte Auftragslage sind zahlreiche
Arbeitsplätze bedroht.
21. Das Korruptionsverfahren gegen das Unternehmen ist
eingestellt.
22. Die Airline ist gezwungen, Kurzarbeit einzuführen

2. Formen Sie um:


Beispiel: Hast du noch Kontakt zu den Kollegen, ... ?
(Letztes Jahr waren sie wegen der Absatzkrise entlassen
worden.)
→ die letztes Jahr wegen der Absatzkrise entlassen
worden waren
1) Hast du schon etwas von derWeiterbildungsmaßnahme
gehört, ....?
a (Sie ist für Ende November geplant.)
b (Das Unternehmen will dafür diesmal richtig Geld
springen lassen.)
c (Wir sollen im kommenden Jahr alle daran
teilnehmen.)
d (Unser Chef spricht dauernd davon.)
2) Herr X aus der Personalabteilung ist ein Kollege, ....
a (Man kann sich auf ihn 100-prozentig verlassen.)
b (Trauen kann man ihm nicht.)
c (Er geht über Leichen.)
d (Mit ihm kann man sich nur über die Arbeit
unterhalten.)

74
3) Hast du schon den neuen Freund von Frau Schäfer
gesehen, .....?
a (Sie soll ihn bei der letzten Betriebsfeier kennen
gelernt haben.)
b (Angeblich erwartet sie ein Kind von ihm.)
c (Jeden Tag holt er sie mit seinem dicken Mercedes
von der Arbeit ab.)
d (Er soll noch keine 25 Jahre alt sein.)
4) Sprechen Sie über die Kollegin aus der
Finanzbuchhaltung, ...?
a (Auf der Weihnachtsfeier war ihr Mann so betrunken.)
b (Sie haben mit ihr auf der Weihnachtsfeier den
ganzen Abend geflirtet.)
c (Jemand hat ihr auf der Feier aus Versehen Rotwein
aufs Kostüm geschüttet.)
d (Unser Chef hat sie auf der Weihnachtsfeier so
überschwänglich gelobt.)
5) Weißt du etwas über die
Rationalisierungsmaßnahmen,...?
a (Alle im Betrieb sprechen davon.)
b (Bis jetzt gibt es nur Spekulationen über ihren
Umfang.)
c (Die Geschäftsführung hat sie angekündigt.)
6) Wie geht es eigentlich Herrn Weißhaupt, ...?
a (Seit seiner Blinddarmoperation habe ich ihn noch
nicht wieder gesehen.)
b (Letzten Herbst ist seine Frau gestorben.)
c (Mit ihm hast du jahrelang am gleichen Fließband
gestanden.)
7) Ich wüsste gern, wer der Kollege ist, ...
a (Sein Auto versperrt immer die Zufahrt.)
b (Man will ihm die Leitung des neuen Projekts
übertragen.)
c (Er wird verdächtigt, Firmengeheimnisse an die
Konkurrenz verraten zu haben.)

75
3. Ergänzen Sie die fehlenden Relativpronomen im
Nominativ und Akkusativ!
Beispiel: Ich möchte gern Batterien kaufen, _____ man
wieder aufladen kann.
→ Ich möchte gern Batterien kaufen, die man wieder
aufladen kann.
1. Die Artikel, ___ Sie in diesem Extrakatalog finden,
können nur online bestellt werden.
2. Der Kaffeeautomat, ___ ich Ihnen eben gezeigt habe, ist
auch in anderen Farben lieferbar.
3. Diese Moderatorentafel, ___ beidseitig verwendbar ist,
hat eine Höhe von 1,92 m bis zur Oberkante.
4. Hier haben wir einen besonders rückenfreundlichen
Bürostuhl, ___ ich Ihnen wirklich wärmsten empfehlen
kann.
5. Der Mehrzweck-Rollwagen, ___ man sowohl für
Unterlagen als auch als mobile Kaffeestation verwenden
kann, kostet in der einfachen Ausführung 165 Euro.
6. Haben Sie einen Stempel, ____ außer dem Datum auch
den Text „Bezahlt am“ enthält?
7. Sie können diese Sichthüllen, ____ aus PVC-Hartfolie
bestehenn, im 10er-, 20er- oder 50er-Pack kaufen.
8. Der Tischrechner, ____ über ein dreiteiliges Display
verfügt, druckt etwa 2 Zeilen pro Sekunde.
9. Ich bräuchte auch noch Korrekturflüssigkeit, ____
schnell trocknet.
4. Bilden Sie Relativsätze im Nominativ bzw. im Akkusativ!
Beispiel: eine Klemmleuchte, (am Tisch befestigen)
→ Eine Klemmleuchte ist eine Leuchte, die man am
Tisch befestigt.
1. eine Energiesparlampe, (wenig Strom verbrauchen)
2. ein Pultordner, (zum Vorsortieren von Belegen und
Schriftstücken verwendet werden)

76
3. Sprühklebstoff, (durch eine Düse versprühen können)
4. eine Dokumentenmappe, (für wichtige Unterlagen
benutzt werden)
5. ein Karteikasten, (zur Aufbewahrung von Karteikarten
dienen)
5. Bilden Sie Relativsätze im Nominativ bzw. im Akkusativ!
Beispiel: Ich suche einen Laserpointer.
Er muss eine Reichweite von mindestens 50 m
haben.
→ Ich suche einen Laserpointer, der eine Reichweite
von mindestens 50 m hat.
Der Laserpointer funktioniert nicht.
Ich habe ihn vor einer Woche bei Ihnen gekauft.
→ Der Laserpointer, den ich letzte Woche bei Ihnen
gekauft habe, funktioniert
nicht.
1. Ich bin auf der Suche nach einem Laminiergerät. Es soll
weniger als 60 Euro kosten
2. Dort hinten auf dem Sondertisch stehen verschiedene
Netbooks. Können Sie mir genauere technische Details
zu den Netbooks geben?
3. Sie haben mir gerade einen schönen CD-Koffer gezeigt.
Haben Sie den Koffer auch in Rot?
4. Ich benötige einen Beamer. Er muss über integrierte
Lautsprecher verfügen.
5. Führen Sie in Ihrem Sortiment auch Faxgeräte? Sie
sollen mehr als 20 Seiten speichern können.
6. Sie empfehlen mir diesen PC. Was würde er ohne
Monitor kosten ?
7. Sie bieten auf Ihrer Internetseite einen Kopierer zum
Sonderpreis von 490 Euro an. Kann man ihn in einer
Ihrer Filialen einmal ausprobieren?

77
8. Wo finde ich hier Steckdosen? Sie sollen eine
Kindersicherung haben.
9. Sie haben mir eben im Katalog einen Laserstrahldrucker
für 220 Euro gezeigt. Wann ist das Gerät lieferbar?
10. Ich hätte gerne einen Aktenvernichter. Man soll ihn
manuell bedienen können.
11. Könnten Sie mir Camcorder zeigen? Sie sollten auch für
Aufnahmen in abgedunkelten Räumen geeignet sein.

78
Anhang

1. Redemittel zum Telefonieren

ein Telefongespräch annehmen sich als Anrufer vorstellen


• Breitenbach KG, Einkauf, • Hier Vollmer, Energos
Gottfried Schmitt am GmbH, guten Morgen.
Apparat. (Was kann ich für Warum ich anrufe: ... / Ich
Sie tun?) rufe wegen ..... an.
• Breitenbach AG, Zentrale. • Hier spricht Rainer
Guten Tag. Vollmert.
• Vornweg&Co, Helmut • Energos GmbH, Graf.
Fischer. Grüß Gott. Guten Tag, Herr Stirner
• Guten Tag, hier ist Firma – einen Augenblick
Maibach & Söhne, bitte – ich verbinde Sie
Papierverarbeitung, mein mit der Leiterin unserer
Name ist Edwin Huber. Forschungsabteilung, Frau
• Vorzimmer des Dr. Grünbaum.
Vorstandsvorsitzenden Dr. • Energos Gmbh, Werner
Herzfeld, Britta Droste. Graf. Entschuldigung,
• Schmitt, Apparat Stalke. ich hätte noch eine Frage
• Apparat von Herrn Stalke. bezüglich ...
• Neumannn GmbH, Kleinert • Guten Tag, Werner Graf
am Apparat. hier, ich wollte eigentlich
• Huber. Herrn Stalke sprechen.
• Eva Kleinert. • Mein Name ist Graf von
der Firma Hunzinger.
• Werner Graf, guten Tag.
• Guten Tag, Werner Graf;
Ich spreche aus Australien

79
sich den Namen wiederholen/ den Namen wiederholen/
buchstabieren lassen, buchstabieren
nachfragen bei Nichtnennung
des Namens
• Ich habe Ihren Namen • Schulz, Herbert Schulz.
leider nicht (richtig) • Zöbelmann, wie „Zobel“,
verstanden. das Tier, aber mit Umlaut,
• Könnten Sie mir bitte noch und dann „mann“ am Ende.
mal Ihren Namen sagen? • Erich Brandt, Brandt mit
• Könnten Sie Ihren Namen „dt“ am Ende.
noch einmal wiederholen, • Thomas Matuczek,
die Verbindung ist sehr Matuczek mit „c“ und „z“.
schlecht. • Elvira Meindl, „M“ wie
• Wie war der Name? „Martha“, „E“ wie „Erich“,
• Wie bitte? „I“ wie „Ida“, „N“ wie
• Könnten Sie mir Ihren „Norbert, „D“ wie „Dora“
Namen bitte buchstabieren? und „L“ wie „Ludwig.
• Könnten Sie das bitte
buchstabieren?
• Darf ich Sie noch (einmal)
um Ihren Namen bitten?
• Wer spricht bitte? / Wie ist
Ihr Name, bitte?
• Darf ich Sie um Ihren
Namen bitten?
• Entschuldigung, ich
bin gehalten, Anrufer
namentlich weiterzuleiten.
richtige Verbindung fragen, ob man richtig
bestätigen oder verneinen verbunden ist
• Nein, tut mir Leid. Da • Ist dort die Firma
haben Sie sich wohl Breitenbach? Spreche ich
verwählt. mit Herrn/Frau Schmitt?

80
• Nein, hier ist nicht die • Bin ich hier richtig bei der
Firma Eurotec. Dies ist ein Neumann GmbH?
Privatanschluss. • Bin ich mit Herrn Schmitt
• Nein, Sie sprechen mit der verbunden?
Personalabteilung. • Spreche ich mit Frau
• Nein, mit Heiner Gerhart, Kleinert?
Herr Schmidt ist unter der • Bin ich mit dem Vertrieb
Nummer ... zu erreichen. der Firma Vornweg & Co
• Nein, da sind Sie wohl verbunden?
falsch verbunden worden. • Haben Sie nicht die 32 12
(Welche Nummer haben 346 in Stuttgart?
Sie denn
gewählt?)
• Nein, Sie müssen sich
da bei der Vorwahl
vertan habe. Dies ist eine
Telefonnummer in Berlin.
• Ja, am Apparat.
• Ja, Sie sprechen mit Eva
Kleinert. Was kann ich für
Sie tun?
Entschuldigung für die falsche sich für die falsche
Verbindung annehmen Verbindung entschuldigen
• Macht (doch) nichts. • Entschuldigen Sie bitte. Ich
• Ach, das ist doch nicht muss mich wohl verwählt
schlimm. haben.
• Ich bin das schon gewohnt. • Entschuldigung. Ich hoffe,
Das passiert häufiger. ich habe Sie nicht gestört.
• Kein Problem. • Entschuldigung, da hat
man mich wohl falsch
verbunden.

81
• Entschuldigen Sie bitte,
da hat man mir wohl die
falsche Nummer gegeben.

nach dem Anliegen fragen eine Person am Telefon


verlangen

• Was kann ich für Sie tun? • Ich würde gerne Herrn/Frau
• Mit wem möchten Sie Stirner sprechen.
sprechen? • Ich hätte gern mit Frau
• In welcher Angelegenheit Stirner von/aus der
rufen Sie an? Finanzbuchhaltung
• Ist Frau Kleinert der gesprochen.
Sachverhalt bekannt? • Hätten Sie die
• Mit welcher Abteilung Freundlichkeit / wäre es
möchten Sie verbunden möglich, mich mit Herrn
werden? Stalke zu verbinden?
• Ist Frau Hermanns vom
Service vielleicht zu
sprechen?
• Könnten/Würden Sie mich
mit Herrn/Frau Herrmanns
verbinden?
• Ich möchte gerne noch
einmal mit dem Herrn
sprechen, der für die
Pressearbeit zuständig ist.
Sein Name fällt mir leider
im Moment nicht ein.
• Könnten Sie es noch
einmal bei Herrn Stalke
versuchen?

82
• Könnten Sie noch einmal
versuchen, mich mit Herrn
Stalke zu verbinden? Es ist
wirklich dringend.
mit dem gewünschten für die Vermittlung danken
Gesprächspartner verbinden
• Einen Augenblick bitte, ich • Vielen Dank.
verbinde. • Danke (schön).
• Einen Moment bitte, ich • Nett von Ihnen.
verbinde Sie. • Herzlichen Dank (für Ihre
• Ich versuche, Sie zu Bemühungen).
verbinden.
• Bleiben Sie bitte dran / am
Apparat.
• Bleiben Sie bitte in der
Leitung, ich stelle Sie
(jetzt) durch.
Ein vermitteltes Gespräch das Gespräch mit der
entgegennehmen vermittelten Person beginnen
• [ja, bitte stellen Sie jetzt • Guten Morgen, Herr Huber.
Herrn Brandt durch] Hier • Schön, dass ich Sie
Huber – Guten Morgen, erreiche.
Herr Brandt. • Prima, dass ich Sie endlich
• Was kann ich für Sie tun? an der Strippe habe (sehr
• Worum geht es? salopp !!!)
• Was liegt Ihnen auf dem • Ich rufe an wegen des
Herzen? Problems mit ...
• Wie geht es Ihnen? Wir • Ich wollte mich danach
haben ja schon lange erkundigen, ob/wie ...
nicht mehr miteinander • Haben Sie meine SMS
gesprochen. erhalten?

83
• Schön, dass Sie anrufen. • Wie steht es mit ...
Ich wollte es • Es geht um / Es handelt
auch schon bei Ihnen sich um ..
versuchen. • Es geht um Folgendes: ...
• Vielen Dank für Ihren • Ich hätte gern gewusst, ob/
Anruf/Rückruf. wie .. .
Ich hoffe, es ist alles gut • Ich hätte gerne Auskünfte
gelaufen über …
• Ich hoffe, Sie hatten einen
schönen Urlaub.
• Huber.
• Am Apparat.
Auskunft, wenn der um Information bitten, wann
Gesprächspartner nicht zu und wie der Gesprächspartner
erreichen ist zu erreichen ist
• Tut mir Leid, Dr. Herzfeld • Wann ist Herr Dr. Herzfeld
- ist nicht im Haus/ (heute) wieder zu erreichen?
außer Haus, • Könnten Sie mir vielleicht
- dienstlich unterwegs. sagen, wann Dr. Herzfeld
- auf einer Dienstreise / im wieder von der Dienstreise
Urlaub. zurück ist.
• Tut mir Leid, • Können Sie mir vielleicht
- da ist gerade besetzt. seine Handynummer geben?
- da wird gerade gesprochen. • Herr Dr. Herzfeld und
- da hebt momentan keiner ab. ich kennen uns gut / sind
- Herr Schmitt spricht befreundet. Könnten Sie
gerade. mir vielleicht seine private
- Herr Schmidt ist gerade in Nummer geben? – Ich habe
einer sie leider verlegt.
Besprechung. • Ist abzusehen, wann die
- ist gerade zu Tisch. Besprechung beendet sein
- sein/ihr Handy ist nicht an. wird?

84
• Frau Kleinert ist • Ab wann dürfte er denn
(voraussichtlich erst) wieder da / in seinem Büro
- morgen ab 9:00 Uhr sein?
wieder erreichbar.
- am 16.05 / am Dienstag
wieder zurück.
das Gespräch beenden
das Gespräch beenden
(Angerufener) (Anrufer)
• Gern geschehen. • Vielen Dank für Ihre
• Keine Ursache. Auskünfte. Sie haben
• Schon in Ordnung. mir wirklich sehr
• Danke für den / Ihren weitergeholfen.
Anruf. • Danke für die Auskunft /
• Falls Sie noch Fragen für Ihre Hilfe.
• Ich danke Ihnen herzlich
haben, rufen Sie bitte
für die Informationen.
wieder an! • Haben Sie vielen Dank.
• Grüßen Sie Ihren Mann von Darf ich Sie bei weiteren
mir. Fragen nochmals anrufen?
• Auf Wiederhören. • Vielen Dank und auf
Wiederhören.
• Auf Wiederhören.
• Tschüs. / Bis bald.
(nur wenn man den
Gesprächspartner sehr gut
kennt !!!)
Ansagen auf dem Nachrichten auf dem
Anrufbeantworter Anrufbeantworter
hinterlassen
• Guten Tag. • Guten Tag.
• Sie sind verbunden mit • Hier spricht Werner Graf
dem Anrufbeantworter/ der von der Firma Hunzinger
Mailbox von Eva Kleinert. • Mein Name ist Werner Graf –
von der Firma Hunzinger.

85
• Leider bin ich zurzeit nicht • Könnten Sie mich bitte
erreichbar. im Laufe des Tages
• Bitte hinterlassen Sie zurückrufen?
nach dem Signalton eine • Könnten Sie mich, wenn
Nachricht. es möglich ist, noch heute
• Ich rufe Sie baldmöglichst/ kurz zurückrufen. Ich bin
umgehend zurück. bis 18:30 Uhr im Büro
unter der Nummer 0223/ 24
56 78 erreichbar.
• Ich müsste Sie dringend
wegen ... sprechen.
• Meine Telefonnummer
lautet: 0223/ 24 56 78.
• Außerhalb der Bürozeiten
bin ich auch über Handy
erreichbar. Die Nummer ist:
0174 / 54 31 820
• Ich möchte den Termin am
8.07. bestätigen.

2. Redemittel zur Beschreibung Schaubildern,


Diagrammen und Statistiken
Thema Thema des Schaubildes / der Grafik ist ...
Die Tabelle / das Schaubild / die Statistik
/ die Grafik / das Diagramm gibt Auskunft
über ...
Das Schaubild gibt Auskunft (darüber) , wie
viele / was ...
Die Statistik / Das Diagramm gibt
Informationen über ...
Das Schaubild stellt ... dar.
Das Schaubild stellt dar, wie ...

86
Die Grafik / Die Tabelle / Das Schaubild
zeigt ...
Die Grafik / Die Tabelle / Die Statistik zeigt,
dass / wie ...
Aus dem Diagramm geht ... hervor.
Aus dem Diagramm geht hervor, dass / wie ...
Quelle Die Daten stammen vom / von der ...
Das Schaubild wurde vom ... erstellt /
herausgegeben.
Die Grafik wurde dem / der ... entnommen.
Erhebungs- Die Daten stammen aus dem Jahr ...
zeitraum/ Die Angaben basieren auf einer
Datenbasis repräsentativen Umfrage unter ..., die in der
Zeit vom ... bis zum ... durchgeführt wurde.
Als Basis für den Index wurde das Jahr ....
(=100 %) gewählt / festgesetzt.
Allgemeiner Alle Angaben werden in Prozent gemacht /
Aufbau sind in Prozent.
Die Werte sind in ... angegeben.
Die x-Achse zeigt ..., die y-Achse zeigt ...
Die Zahl der ... ist in Tausend angegeben.
Die Zahlen geben die Veränderungen gegenüber
dem Vorjahresmonat / dem Jahr ... an.
Die Tabelle gibt Auskunft über folgende
Aspekte: ...
Für die Darstellung wurde die Form des
Säulen- / Balken- / Kreis- / Kurvendiagramms
gewählt.
Beschreibung/ Der Anteil / Die Zahl der ...
Erläuterung - ist von ... (im Jahre 200...) auf ... (im Jahre
a) Entwicklungen 200....) gestiegen.
- ist um (fast / mehr als) ... % gestiegen.

87
- hat sich zwischen 200... und 200... um ...%
erhöht.
- hat zwischen 200... und 200... um ...%
zugenommen.
- steigerte / erhöhte sich in den vergangenen
4 Jahren um ...%.
- hat sich im Zeitraum von 200... bis 200...
(fast / mehr als) verdoppelt / verdreifacht /
vervierfacht.
Der Anteil / Die Zahl der ...
- ist in den letzten 3 Jahren von ... % auf ...
% gesunken / zurückgegangen.
- hat im Zeitraum von 200... bis 200... um
...% abgenommen.
- hat sich von 200... bis 200... um die
Hälfte / ein Drittel / ein Viertel verringert /
vermindert.
Beschreibung/ Im Vergleich zu / Verglichen mit 200... ist
Erläuterung die Zahl der ... um ... % höher / niedriger.
b) Vergleiche Im Gegensatz / Im Unterschied zu 200... ist
der Anteil der ... um ... % gefallen.
Gegenüber 200... konnte die Zahl der ... um
...% gesteigert werden.
Beschreibung/ Der Anteil von ... beträgt / betrug im Jahr
Erläuterung 200... ... %.
c) Prozentanteile Der Anteil von ... liegt / lag im Jahr 200.../
liegt jetzt bei ... %.
X macht / machte ...% des / der gesamten
... aus.
... % aller ... sind / waren, haben / hatten ,
machen / machten ...
X hat zwischen 200... und 200... um ...%
zugenommen.

88
X ist in den Jahren von 200... bis 200... von
...% auf ...% gestiegen / gesunken.
Beschreibung/ Die Kosten für ... betragen / betrugen 200...
Erläuterung ... Euro.
d) Mengenangaben Die Ausgaben für ... erreichen / erreichten
200... die / eine Höhe von ... Euro.
Die Einnahmen bei ... liegen / lagen im Jahr
200... bei rund ... Euro.
Der Verbrauch an ... lag 200... bei ca. ... l/km.

3. Redemittel für Diskussionen

sich zu Wort • Dürfte ich etwas dazu sagen?


melden • Entschuldigung, ich würde gern etwas
dazu sagen.
• Zu diesem Punkt möchte gern Folgendes
anmerken.
• Ich würde gerne eine Bemerkung zu
diesem Thema machen.
etwas betonen • Das Entscheidende ist für mich, ob / dass ...
• Eines möchte ich nochmals
unterstreichen: ...
• Das Wichtigste ist für mich, dass ....
• Er erscheint mir in diesem Zusammenhang
besonders wichtig, dass ...
• Ich würde gern noch einmal auf den Punkt
eingehen, der mir besonders wichtig ist:
...
• Ich kann nur immer wieder betonen, dass
...

89
Beispiele • Ich verweise nur auf ...
oder Belege • Denken Sie nur an ...
anführen • Dies kann man bei / in ... nachlesen.
• Ich beziehe mich dabei auf unsere
Vereinbarung vom ...

auf etwas • Darf ich noch einmal auf ...


bereits Gesagtes zurückkommen?
zurückkommen • Ich würde gerne noch einmal den
Gedanken von Herrn/Frau ... aufgreifen?
• Ich möchte noch einmal auf das / etwas
zurückkommen, was Sie eingangs /
vorhin gesagt haben.

sich korrigieren • Darf ich kurz etwas richtig stellen?


• Ich habe mich eben vielleicht nicht ganz
klar / korrekt ausgedrückt, – – Lassen Sie
es mich noch einmal anders formulieren:
...
• Ich habe vorhin gesagt, dass ... Das
war vielleicht etwas missverständlich
formuliert. Ich wollte eigentlich
Folgendes sagen: ...

sich gegen • Das geht jetzt aber nun wirklich zu weit /


unfaire unter die Gürtellinie.
Angriffe zur • Könnten Sie bitte diese persönlichen
Wehr setzen Angriffe unterlassen?
• Ich verbitte mir diese Unterstellungen.
• Jetzt vergreifen Sie sich aber wirklich im
Ton.

90
sich gegen eine • höflich
Unterbrechung • Bitte lassen Sie mich kurz noch meinen
wehren Gedanken zu Ende führen!
• Geben Sie mir bitte noch .einige
Sekunden!
• Einen Augenblick bitte, darf ich das noch
eben abschließen?
• Einen Moment Geduld bitte, ich bin
gleich fertig.
• Gleich, bitte noch einen Moment.
• sehr bestimmt
• Könnten Sie mich bitte aussprechen
lassen?
• Darf ich das bitte erst einmal zu Ende
führen?
einer Meinung • Ich bin da völlig / ganz Ihrer Meinung.
zustimmen • Ich gehe (da) völlig „d’accord“ mit Ihnen.
• Dem kann ich nur voll zustimmen.
• Ich teile (in diesem Punkt) voll und ganz
Ihre Meinung.
• Das ist eine gute Idee.
• Das sehe ich ganz genauso.
• Das ist auch meine Erfahrung, denn ...
• Ja, genau.

91
Библиографический список

1. Eismann, V. Wirtschaftskommunikation Deutsch /


V. Eismann. – Berlin: Langenscheidt, 2008. – 223 s.
2. Ohnacker, K. Die Syntax der Fachsprache Wirtschaft im
Unterricht. Deutsch als Fremdsprache / K. Ohnacker. –
Frankfurt/M.: Peter Lang, 1992. – 244 s.
3. Testtraining «WiDaF» // Institut für internationale
Kommunikation [Электронный ресурс]. Режим доступа:
http://iik-duesseldorf.de/sprachkurse/wirtschaftsdeutsch/
widaf-exemples.pdf

92
93
Учебное издание

ЮРИНА Мария Валерьевна

DEUTSCH FÜR DEN BERUF

(немецкий язык
в сфере профессиональной коммуникации)

учебное пособие

Редактор А.А. Сыромятников


Технический редактор Е.В. Иванова
Корректор С.С. Ерышева

Подписано в печать 20. 01. 2014 г. Формат 60x84/16


Бумага офсетная. Печать оперативная.
Уч.-изд. л. 3,40. Усл. печ. л. 5,46
Тираж 87 экз. Рег. № 94

ФГБОУ ВПО «Самарский государственный архитектурно-строительный университет»


443001, г. Самара, ул. Молодогвардейская, 194

94