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МИНИСТЕРСТВО ОБРАЗОВАНИЯ И НАУКИ

РОССИЙСКОЙ ФЕДЕРАЦИИ
НАЦИОНАЛЬНЫЙ ИССЛЕДОВАТЕЛЬСКИЙ
ТОМСКИЙ ГОСУДАРСТВЕННЫЙ УНИВЕРСИТЕТ

М.С. Бабина, Т.А. Бурковская, К.В. Кулаковская

НЕМЕЦКИЙ ЯЗЫК В СФЕРЕ ДЕЛОВОЙ КОММУНИКАЦИИ

Deutsch in der Geschäftskommunikation

Учебное пособие

Томск
Издательский Дом Томского государственного университета
2018

1
УДК 811.112.2(075.8)
ББК 81.432.4я73
Б125

Бабина М.С., Бурковская Т.А., Кулаковская К.В.


Б125 Немецкий язык в сфере деловой коммуникации. Deutsch in der
Geschäftskommunikation : учеб. пособие. – Томск : Издательский Дом Томского
государственного университета, 2018. – 124 с.
ISBN 978-5-94621-699-9

Учебное пособие составлено в соответствии с программой практических занятий по


немецкому языку для направления подготовки 41.03.05 Международные отношения и
учитывает требования, предъявляемые промежуточному контролю. Рекомендуется для
развития коммуникативной компетенции в сфере делового общения на немецком языке.
В структуре работы 5 модулей: Трудовая деятельность, Устройство на работу, Деловые
переговоры, Деловая корреспонденция, Сослагательное наклонение в деловой коммуникации.
Каждый модуль предваряется формулировкой коммуникативно-направленных целей,
достижение которых становится возможным в результате последовательного выполнения
оригинальных творческих заданий и упражнений, в том числе переводного характера.
В завершении каждого модуля предлагаются проверочные задания, позволяющие отследить
сформированные компетенции в рамках поставленных задач.
В приложении: сборник статей для реферирования, а также тематический список слов и
выражений по теме. Пособие содержит тексты и диалоги из современных книг немецких
издательств, бюллетени вакансий, данные из интернета.
Издание дополнено аудио- и видео приложением, состоящим из текстов и диалогов,
представленных в работе.
Предназначено для студентов, магистрантов и для широкого круга лиц, обладающих
базовыми знаниями по немецкому языку.

УДК 811.112.2(075.8)
ББК 81.432.4я73

Рецензенты:
О.А. Обдалова, доктор педагогических наук, Томский государственный университет
Ю.В. Щеголихина, кандидат филологических наук, Томский политехнический университет

ISBN 978-5-94621-699-9
© Бабина М.С., Бурковская Т.А., Кулаковская К.В., 2018
© Томский государственный университет, 2018

2
Modul 1

Arbeitswelt
In diesem Modul lernen und üben Sie:
 über Berufe, berufliche Tätigkeiten und Eigenschaften zu sprechen
 eigenen Wunschberuf zu beschreiben und über seine Vor- und Nachteile zu erzählen
 Auswahlkriterien zu bestimmen und zu benennen
 die eigene Meinung zu äußern
 Statistik zu analysieren

Arbeit

1 Sehen Sie sich die Bilder an und beantworten Sie die Fragen:

 Wie sind Ihre Assoziationen mit dem Wort Arbeit?


 Was bedeutet die Arbeit für die Menschen auf diesen Bildern?
 Was ist wichtig bei der Arbeit?

3
2a Lesen Sie die Beispiele und überlegen Sie sich, ob es bei den folgenden Tätigkeiten
um Arbeit handelt und warum:
1) Angela Meier arbeitet als Verkäuferin in einem Schuhgeschäft. Sie verbringt dort 40 Stunden in
der Woche, kassiert, zeichnet die Waren aus, räumt sie in die Regale und bedient Kunden.
2) Christoph hat sich ein Bücherregal zum Zusammenbauen gekauft. Er muss die einzelnen
Bauelemente zusammenstecken und verschrauben.
3) Ein Arbeiter trägt ein Werkzeug von einer Seite der Halle zur anderen, damit der Meister nicht
sieht, dass er keine Arbeit hat.
Der Begriff „Arbeit“ begegnet uns in vielen Bereichen unseres Alltags: Wir müssen die
Hausarbeit erledigen, gehen einer beruflichen Tätigkeit nach, arbeiten im Garten …Doch
was ist eigentlich Arbeit? Um Arbeit in unserem Alltag zu definieren, hilft folgender
Merksatz: „Unter Arbeit verstehen wir Tätigkeiten, die Zeit und Kraft kosten und einen Nutzen für
sich beziehungsweise andere bringen.“

b Ist das Ihrer Ansicht nach Arbeit oder nicht? Überlegen Sie zu zweit, ob die
Situationen 1-7 Arbeit sind oder nicht. Geben Sie Kriterien für Ihre Entscheidung an
und diskutieren Sie dann diese in der Gruppe.

1) Ein Chauffeur wartet auf den Direktor.


2) Eine Arbeiterin näht sich nach Feierabend ein Kleid.
3) Eine Sängerin singt ihrem Kind ein Gute-Nacht-Lied.
4) Katharina (16 Jahre) schreibt morgen eine Klassenarbeit in Biologie. Sie bereitet sich vier
Stunden lang darauf vor.
5) Die Deutschlehrerin geht nach dem Kurs mit ihrer Klasse noch einen Kaffee trinken.
6) Der Autor Heinz schreibt ein Gedicht.
7) Ein Angestellter wartet in der Teeküche auf das Ende der Arbeitszeit.

Ja Nein Kriterien
1
2
3
4
5
6
7

3a Lesen Sie die Aussagen. Wessen von den vorgelegten Meinungen zum Begriff
„Arbeit“ ist Ihnen besonders nah? Begründen Sie Ihre Wahl.
„Die Erde, auf der wir leben, nötigt die Menschheit zur Arbeit. Das Gemeinschaftsgefühl
prägt sich als Mitarbeit zum Nutzen anderer aus. Wenn jemand Schuhe verfertigt, so macht er sich
einem anderen nützlich. So fühlt er seinen Wert für die Allgemeinheit und durch die Arbeit wird
das allgemeine menschliche Minderwertigkeitsgefühl gemildert. Wer nützliche Arbeit leistet, lebt in
der sich entwickelnden Gemeinschaft und fördert sie“.
Alfred Adler

4
„Die Menschen arbeiten, um Geld zu verdienen. Sie verdienen Geld, um es für erfreuliche Dinge zu
verwenden. Die Arbeit ist ein Mittel, die Freude ist der Zweck. Aber was geschieht in Wirklichkeit?
Die Menschen arbeiten, um Geld zu verdienen. Sie verwenden dieses Geld, um noch mehr Geld zu
verdienen, und der Zweck – die Freude am Leben – wird aus den Augen verloren.
Wir sind in einem Netz von Mitteln gefangen. Die Ziele existieren nur noch in einer Einbildung“.

Erich Fromm

„Die Arbeit ist also eine Ware, die ihr Besitzer, der Lohnarbeiter, an das Kapital verkauft. Warum
verkauft er sie? Um zu leben. Die Arbeit war nicht immer eine Ware. Die Arbeit war nicht immer
Lohnarbeit, d.h. freie Arbeit. Der Sklave verkauft seine Arbeit nicht an den Sklavenbesitzer […]. Er
selbst ist eine Ware. […] Der freie Arbeiter dagegen verkauft sich selbst, und zwar stückweis. Er
versteigert 8, 10, 12, 15 Stunden seines Lebens, einen Tag wie den andern, an den Meistbietenden“.

„Unfreie Arbeit entfremdet den Menschen von sich selbst. Unfreie Arbeit ist, wenn sich der Mensch
in seiner Arbeit nicht wohl, sondern unglücklich fühlt. Die Entfremdung des Menschen führt zum
Verlust seiner selbst und zur Verwandlung in ein Ding“.

„Eine gewaltsame Erhöhung des Arbeitslohns wäre nur eine bessere Salarierung der Sklaven und
hätte weder dem Arbeiter noch der Arbeit ihre menschliche Würde erobert“.
Karl Marx

b Ergänzen Sie die Sätze:

1) Die drei Autoren sehen die Arbeit ganz verschieden: _________________ sieht die Arbeit als
Mittel zum Zweck.
2) ________________ sagt, die Menschen sollten während der Arbeit ihre Würde nicht vergessen.
3) ________________ sieht die Arbeit als eine Chance, das Selbstwertgefühl zu stärken.
4) ________________ sagt, die Menschen sollten während der Arbeit die Ziele nicht vergessen.
5) ________________ sieht die Arbeit als eine Möglichkeit, den anderen zu helfen.

c Erstellen Sie Ihre eigene Definition zum Begriff „Arbeit“.


__________________________________________________________________________
________________________________________________________________________________
________________________________________________________________________________
________________________________________________________________________________

4a Lesen Sie den Anfang des Textes.


An die Arbeit

Bei Menschen und vielen Tieren bestimmt sie das Leben. Mancher ist in Arbeit oder arbeitslos.
Arbeiterbewegungen haben mit Arbeitskämpfen Rechte für Arbeiter erstritten. Der eine oder andere
malocht, ackert, schuftet oder auch schafft.
Manchmal ist die Arbeit sehr anstrengend, aber ohne sie kann man auch nicht leben. Wir alle
arbeiten – irgendwie. Per Definition ist Arbeit eine Tätigkeit, die der Mensch ausübt, um ein
Einkommen zu erzielen. Die Herkunft des Wortes liegt im Mittelhochdeutsch, als Arbeit noch so
viel wie Mühe und Beschwernis ausdrückte. Aber was Arbeit für den einzelnen bedeutet, ist sehr
subjektiv.

5
b Lesen sie den zweiten Teil des Textes und finden Sie passende Überschrift für jeden
Textabschnitt.

Richtige Bezahlung / Ohne Fleiß kein Preis / Viel Arbeit, wenig Brot!
Arbeit ist das halbe Leben / Arbeit muss sich wieder lohnen

(1) Schüler verstehen darunter eine Klassenarbeit,


mit der ihre Leistung kontrolliert wird. Diese Arbeit wird jedoch nicht bezahlt – anders als das
Säubern des elterlichen Autos vielleicht. Die Einstellung zur Arbeit ändert sich dann, wenn sie
irgendwann Arbeitnehmer werden.
Dann bestimmt die Arbeit mehr als ein Drittel des Tages und mancher sehnt sich doch wieder in die
Schulzeit zurück. Nehmen wir es aber ganz genau, dann bestimmt Arbeit sogar mehr als ein Drittel
unseres Lebens. Denn neben der bezahlten Arbeit fällt auch noch eine Menge Arbeit anderer Art an,
zum Beispiel Hausarbeit oder Gartenarbeit, denn diese Arbeit wird nicht entlohnt.

(2) Was du heute nicht kannst besorgen...


Die Arbeitsmoral eines Menschen, also die Einstellung, mit der er seine Arbeit verrichtet, hängt oft
davon ab, ob ihm sein Job Spaß bereitet, ob das Arbeitsklima, der Umgang aller miteinander auf der
Arbeit, gut ist – oder ob die Arbeit tatsächlich nur ein lästiges Mittel zum Verdienen des
Lebensunterhalts ist.
Auch hier gibt es wieder Unterschiede: Hat jemand die Arbeit nicht erfunden, dann lässt er
die Arbeit lieber liegen nach dem Motto „Was du heute nicht kannst besorgen, besorge
übermorgen“. Geht jemandem die Arbeit jedoch leicht von der Hand, ist er ein schneller und
zuverlässiger Arbeiter.

(3) Arbeitet jemand für einen Hungerlohn, wird er


irgendwann unzufrieden. Schon das Sprichwort „Arbeit hat bittere Wurzel, aber süße Frucht“ macht
deutlich, dass eine gut gefüllte Lohntüte gut für die Arbeitsmoral ist und über die Anstrengung
hinwegtrösten kann.
Aber nicht nur die Arbeitsmoral des Arbeitnehmers ist ausschlaggebend, sondern auch die
des Arbeitgebers. Er sollte den Arbeiter nicht bloß als „Humankapital“ sehen, wie es in der
Volkswirtschaftslehre so schön heißt, der über seine Arbeitskraft definiert wird, sondern als Rad im
Getriebe, der einen wichtigen Teil des Ganzen darstellt.

(4) Kein Rad im Getriebe sind diejenigen, die


weder Arbeitnehmer noch Arbeitgeber sind: die Arbeitslosen. Die Arbeitslosigkeit vor allem junger
Menschen, die Jugendarbeitslosigkeit, ist in sehr vielen Ländern weltweit ein großes Problem. In
Deutschland werden Arbeitslose von der Bundesagentur für Arbeit unterstützt. Sie hilft den
Menschen dabei, neue Jobs zu finden oder sich weiterzubilden und bietet ihnen für eine gewisse
Zeit finanzielle Unterstützung.
Leider jedoch gibt es auch einen geringen Anteil unter den Arbeitslosen, die man
als Arbeitsmuffel bezeichnen kann. Diese arbeitsscheuen Menschen möchten gar keine neue Arbeit
finden und frönen dem Sprichwort „Lieber einen dicken Bauch vom Essen, als einen krummen
Rücken vom Arbeiten“. Oftmals liegt diese Antriebslosigkeit aber auch darin, dass sie im Falle
einer Beschäftigung kaum mehr Geld verdienen würden als sie an staatlicher Unterstützung
bekommen.

(5) Ihre Gegenspieler sind die Workaholics:


Menschen, die ohne Arbeit nicht leben können. Sie definieren sich über ihre Arbeit und werden
unruhig, wenn sie keinen Stress empfinden. Sie stürzen sich in Arbeit oder stecken gerne bis über

6
den Kopf in Arbeit und werden gefordert. Überfordern sie sich, kann das viele Arbeiten schnell in
einem Burnout enden, einem Gefühl des Ausgebrannt-Seins.
Deshalb sollte die Freizeit, in der man Entspannung von der Arbeit sucht, nicht zu kurz kommen.
Allerdings muss nicht unbedingt nach der Devise des Benediktinerordens „Ora et labora“ – „Bete
und arbeite“ – gehandelt werden. Stattdessen sollte eher das Sprichwort aus dem 19. Jahrhundert
gelten: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Denn nur wenn man arbeitet, weiß man das Vergnügen
und die Freizeit auch zu schätzen.

c Ordnen Sie die passenden Erklärungen a-c zu.

1) Unter Hungerlohn versteht man …


a. einen sehr niedrigen Lohn.
b. einen Lohn, den man bekommt, wenn man hungert.
c. Essensgeld.

2) Wenn man bis über den Kopf in Arbeit steckt, …


a. leistet man geistige Arbeit.
b. hat man sehr viel Arbeit zu erledigen.
c. kann man an nichts anderes mehr denken als an die Arbeit.

3) "Was du heute nicht kannst besorgen, besorge übermorgen" bedeutet, dass …


a. man in zwei Tagen zur Arbeit erscheint.
b. man sich erst in zwei Tagen an die Arbeit begibt.
c. man in zwei Tagen etwas kauft.

Autorin: Katharina Boßerhoff


Redaktion: Beatrice Warken

d Welche Synonyme zum Verb „arbeiten“ sind noch im Text genannt? Schlagen Sie nach und
finden Sie Unterschiede.

arbeiten = ____________, ______________, _____________, _____________.

5a Lesen Sie die Sprichwörter zum Thema, finden Sie russische Äquivalente.

 Die Arbeit tut wohl.


 Arbeit macht das Leben süß.
 Arbeit ist kein Hase, läuft nicht in den Wald.
 Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.
 Der eine hat die Arbeit, der andere - den Lohn.
 Ohne Fleiß kein Preis.
 Erst die Arbeit – dann das Spiel. Nach der Arbeit
kommt das Ziel (Vergnügen).
 Wie einer isst, so arbeitet er auch!

b Spielen Sie Dialoge, in denen ein Sprichwort zum Thema Arbeit vorkommt.

7
6a Hören Sie die Meinungen von Christoph Kunz, einem Zollbeamten und Thomas
Benning, einem Selbständigen über ihre Berufe und beantworten Sie die Fragen:

1) Was Positives findet Christoph Kunz im Beruf seines Freundes?


2) Warum wäre Thomas Benning froh, wenn er selbständig arbeiten könnte?

b Was halten Sie von beiden Berufsfeldern? Besprechen Sie in Paaren, welche
weiteren Vor- und Nachteile sehen Sie in beiden Berufen? Wofür würden Sie sich
selbst entscheiden?

7a Was ist für Sie bei der Arbeit besonders wichtig? Worauf legen Sie persönlich
besonderen Wert? Ordnen Sie den Nomen ein passendes Adjektiv zu.
Es gibt mehrere Möglichkeiten. Wählen Sie drei Ausdrücke und begründen Sie Ihre
Wahl. Gebrauchen Sie dafür die Redemittel rechts.

nett / hoch / gut / angenehm / genug / interessant / sicher / kompetent / freundlich / positiv / stabil

_______________________ Kollegen - besser arbeiten können


_______________________ Rente - Angst arbeitslos zu werden
_______________________ Chef - sichere Zukunft haben
_______________________ Einkommen - sich viel leisten können
_______________________ Arbeitsplatz - auch außerhalb der Arbeitszeit etwas mit den
_______________________ Tätigkeit Kollegen unternehmen
_______________________ Arbeitsklima - keinen Stress haben
_______________________ Freizeit - bei Krankheit medizinisch versorgt werden
_______________________ Sozialversicherung - die Arbeit muss Spaß machen

Muster:
Für mich ist ein sicherer Arbeitsplatz besonders wichtig, weil ich Angst habe, arbeitslos zu werden.
Ich lege besonderen Wert auf das Arbeitsklima, weil ich finde, dass …

b Und was sagt die Statistik? Sehen Sie sich die Grafk zu den wichtigen Kriterien an. Was
halten die Befragten für besonders wichtig?

Quelle: bei-training.de

8
c Beschreiben Sie die Grafk. Benutzen Sie die angegebenen Redewendungen.
_________________________________________________________________________
________________________________________________________________________________
________________________________________________________________________________
________________________________________________________________________________
________________________________________________________________________________

Die Grafk liefert Informationen über…


Der Grafk ist zu entnehmen, dass…
Laut der Statistik…
Auffällig/interessant/unerwartet ist, dass…
An erster/zweiter/letzter Stelle ist/steht…/ die zweitgrößte Gruppe bilden…
Auf Rang drei und vier liegen…
An fünfter Stelle folgen…
Auf knapp … % kommen
Hierzu zählen unter anderem…
Im Vergleich/Gegensatz zu…
Ganz vorne stehen …
Weniger wichtig sind hingegen

8 Wünsche an den Beruf. Ergänzen Sie die passenden Wörter in den Kurztexten.

langweiligen / Gehalt / Arbeitszeit / freiberuflich / anbieten / Kontakt / Ideen


Herausforderung / verwirklichen / Karriere / Überstunden / gemeinsam / Arbeitsklima
Teilzeitjob / verantwortungsvolle / verdienen / Interessen

1) Von meinem zukünftigen Beruf wünsche ich mir vor allem, dass ich kreativ
sein kann. Ich möchte gern meine eigenen _________________ entwickeln
können und mit anderen ________________ Probleme lösen. Und ich möchte
auf keinen Fall an ________________ Aufgaben arbeiten.

2) Ich will in meinem Beruf in erster Linie ________________ machen und


viel Geld verdienen. Mir ist auch wichtig, dass der Beruf interessant ist und ich
eine _________________ Aufgabe habe. Dafür wäre ich auch bereit,
_______________ zu machen. Und natürlich möchte ich einen Beruf, der für
mich eine _________________ ist.

3) Ich träume davon, einen ________________ zu haben, denn ich möchte


eigentlich nicht 38, 5 Stunden in der Woche in einem Büro arbeiten. Lieber
bekomme ich ein geringeres _________________ und habe dann auch noch Zeit,
nebenher _________________ zu arbeiten, ich würde gerne noch Computer- und
Handykurse _________________.

4) Ich habe schon viele Jobs gemacht und dabei eines gelernt: Für mich ist das
_________________ sehr wichtig. Ich muss mich in meiner Arbeit nicht
_________________, wichtiger ist mir der gute ________________ mit den
Kollegen und eine geregelte ________________. Ich möchte neben der Arbeit
noch genug Zeit für meine Hobbys und _______________ haben.

9
9 Arbeitsbedingungen. Welche Sätze gehören zusammen? Ordnen Sie zu.

1) ________ Bei uns in der Agentur ist es ganz normal, länger als bis 17 Uhr zu arbeiten.
2) ________ Das Schlimmste für mich ist Routine und die immer gleichen Aufgaben.
3) ________ Ich habe schon immer gern mit Kollegen zusammen an Projekten gearbeitet.
4) ________ Bei meiner neuen Stelle bin ich der Vorgesetzte von zehn Mitarbeitern.
5) ________ Oft bleibt nicht genügend Zeit, um alle Aufgaben gut überlegt erfüllen.
6) ________ In dem alten Unternehmen gab es keine Aufstiegschanchen für mich.
7) ________ Unser Chef erwartet unglaublich viel Einsatz und ständig neue Ideen.
8) ________ Seit zwei Monaten arbeite ich nur noch Teilzeit.

a. Manchmal ist es schwer, unter diesem ständigen Leistungsdruck zu arbeiten.


b. Ich bin froh, dass ich jetzt mehr Freizeit habe.
c. In meiner jetztigen Firma wird Teamarbeit groß geschrieben.
d. Überstunden werden als selbstverständlich angesehen.
e. Dieser Zeitdruck macht die Arbeit dann hektisch.
f. So viel Verantwortung zu tragen, finde ich ziemlich stressig.
g. Ich brauche einfach die Abwechslung.
h. Deshalb habe ich mich bei einer anderen Firma beworben. Hier kann ich Karriere machen.

Schlüsselkompetenzen – Schlüssel zum Berufserfolg.


Gute Fachkenntisse und Qualifikationen sind Voraussetztung für die Ausübung einer beruflichen
Tätigkeit. Aber Fachwissen allein reicht nicht aus: Vom Mitarbeiter werden zusätzliche – oft
fächerübergreifende – Kompetenzen erwartet, die nicht unmittelbar mit seinen beruflichen
Tätigkeiten in Verbindung stehen müssen. In der modernen Arbeitswelt ist oft entscheidend, ob
jemand zum Beispiel gut mit anderen Menschen umgehen kann oder bereit ist, sich auf neue
Technologien einzustellen. Es wird beispielsweise auch zunehmend geschaut, ob jemand in der
Lage ist, aus einer Fülle von Informationen die wesentlichen auszuwählen oder ob jemand
zielorientiert und konzentriert arbeiten kann.

10 Lesen Sie den Text und beantworten Sie die Fragen.

 Was erwarten die Arbeitgeber?


 Welche Schlüsselkompetenzen werden auf dem modernen Arbeitsmarkt von den Bewerbern
erwartet?

Es ist ein Traum von jedem Chef ein hochmotiviertes, zielorientiertes und effektives Team zu
haben. Schön wäre es, wenn die Mitarbeiter nicht nur ihr solides Fachwissen in die Arbeit
einbrächten, sondern die ganze Palette von Kompetenzen von Teamfähigkeit über Durchsetzungs-
vermögen bis Kreativität oder Zeitmanagement besäßen und diese zum Wohl der Firma einsetzten.

Optimal wäre es auch, wenn die mit Begeisterung ihre Arbeit ausführenden Mitarbeiter gerne
Überstunden machten und dafür keine Lohnerhöhung bräuchten. Weiterhin verspräche sich ein weit
höherer Erfolg, brächten die Bewerber die benötigten Schlüsselkompetenzen mit. Oder wären dies
die Vorstellungen von idealen Arbeitnehmern und die Erwartungen an sie zu hoch?

10
11 Sehen Sie die Liste mit den Schlüsselkompetenzen durch und bewerten Sie sie alle
mit Blick auf die Wichtigkeit (min. 1 Punkt, max. 3 Punkte).

Schlüsselkompetenzen 1 2 3

Organisationsfähigkeit
Organisatorische Zeitmanagement
Kompetenzen: In Zusammenhängen denken
Arbeitstechnik
Problemlösungsföhigkeit
Zielstrebigkeit

Teamgeist
Kontaktfreude
Soziale Kompetenzen: Einfühlungsvermögen
Überzeugungskraft
Kommunikationsfähigkeit
Veränderungsbereitschaft
Mitarbeiterführung

Eigeninitiative
Persönliche Leistungsbereitschaft
Kompetenzen: Einsatzfreude
Freundlichkeit
Mobilität
Flexibilität
Kreativität
Selbständigkeit
Lernfähigkeit
Belastbarkeit

12a Was würden Sie als Chef von Ihren potentiellen Mitarbeitern erwarten?
Wählen Sie 5 Kompetenzen und begründen Sie Ihre Wahl. Machen Sie sich Notizen dabei.

________________________________________________________________________________
________________________________________________________________________________
________________________________________________________________________________
________________________________________________________________________________
________________________________________________________________________________
________________________________________________________________________________
________________________________________________________________________________
________________________________________________________________________________

b Diskutieren Sie dann Ihre Wahl mit Ihrer Gesprächspartnerin / Ihrem Gesprächspartner.

11
Berufe

1 Lesen Sie und beantworten Sie die Fragen:

 Was sind Ihre Eltern von Beruf? Sind sie mit Ihrem Beruf zufrieden?
 Welchen Traumberuf hatten Sie als Kind?
 Welchen Beruf würden Sie jetzt wirklich gern ausüben? Warum?
 Was und wer spielt bei der Berufswahl eine entscheidende Rolle?

2 Sehen Sie sich das Bild an. Welche Berufe sehen Sie auf dem Bild? Tragen Sie sie ins
Raster ein. Benutzen Sie das Wörterbuch, wenn es nötig ist.

M F
der Architekt
die Ärztin
der Bau……
der Bürokauf…
die Buchhalt…

Welche Berufe besonders populär sind, lässt sich momentan schwer beantworten. Nach wie
vor zählen sowohl Ärzte und Apotheker, als auch technische Berufe (wie Ingeneure) und
Berufe in der Informationstechnologie (wie Programmierer, IT-Spezialisten) zu den sehr
gefragten Berufen. Manche Berufe sind in den letzten Jahren in die Krise gekommen. Weniger
beliebt sind Berufe wie Bäcker, Metzger. Einige traditionelle Berufsbezeichnungen wie Bauer und
Kellner wurden modernisiert und heißen jetzt Agrarwirt und Restaurantfachkraft. Der Schaffner
wurde zum Zugbegleiter und Putzfrau zur Reinigungskraft. Die neuen Berufsbezeichnungen sollen
die Tätigkeiten aufwerten und sie für Auszubildende attraktiver machen. So werden diese neuen
Berufsbezeichnungen auch bei den Stellenausschriebungen benutzt.

12
3 Was machen die Menschen dieser Berufe? Ordnen Sie zu.

Schneider / Autorin / Trainerin / Kindergärtnerin / Gärtnerin / Kameramann


Taxifahrer / Soldat / Dolmetscher/ Hausfrau / Krankenschwester / Architektin / Tierärztin
Journalist / Mechaniker / Apotheker / Kassiererin / Frisör / Näherin / Altenpfleger
Tischler / Feuerwehrfrau / Briefträger / Bankkauffrau / Optikerin / Informatiker

1) Sie arbeitet an der Kasse im Supermarkt. Die ......................................................


2) Sie plant Häuser. _____ ......................................................
3) Sie putzt, kocht, betreut die Kinder... _____ ......................................................
4) Sie operiert Tiere. _____ ......................................................
5) Sie hilft bei Katastrophen. _____ ......................................................
6) Er schneidet Haare. Der ......................................................
7) Er repariert das Auto. _____ ......................................................
8) Er arbeitet beim Militär. _____ ......................................................
9) Er unterstützt alte Menschen in ihrem Alltag. _____ ......................................................
10) Er macht Möbel. _____ ......................................................
11) Er ist Spezialist für Computer. _____ ......................................................
12) Er macht Filme. _____ ......................................................
13) Sie trainiert Sportler. _____ ......................................................
14) Sie verkauft Brillen. _____ ......................................................
15) Er bringt die Post: Briefe, Postkarten... _____ ......................................................
16) Sie betreut kleine Kinder. _____ ......................................................
17) Er transportiert Personen. _____ ......................................................
18) Sie betreut Kranke im Hospital. _____ ......................................................
19) Er verkauft Medikamente. _____ ......................................................
20) Sie pflegt den Garten. _____ ......................................................
21) Er spricht viele Sprachen _____ ......................................................
22) Sie schreibt Bücher. _____ ......................................................
23) Sie näht Kleider _____ ......................................................
24) Sie eröffnet ein Konto. _____ ......................................................
25) Er macht Interviews, schreibt Artikel... _____ ......................................................

4 Finden Sie im Buchstabenkasten waagerecht, senkrecht und diagonal 15 Berufe.


Die Wörter können vorwärts  und rückwärts  gelesen werden. Beschreiben Sie
anschließend mit einem Satz, was die Menschen dieser Berufe machen.

13
1) __die Lehrerin Lehrer vermitteln Fachwissen. _____
2) _____________________ ______________________________________________
3) _____________________ ______________________________________________
4) _____________________ ______________________________________________
5) _____________________ ______________________________________________
6) _____________________ ______________________________________________
7) _____________________ ______________________________________________
8) _____________________ ______________________________________________
9) _____________________ ______________________________________________
10) _____________________ ______________________________________________
11) _____________________ ______________________________________________
12) _____________________ ______________________________________________
13) _____________________ ______________________________________________
14) _____________________ ______________________________________________
15) _____________________ ______________________________________________

5a Wie ist das in Russland? Wählen Sie drei Berufe aus 3 und 4 und beschreiben Sie
wie im Beispiel:

… Jahre zur Schule / aufs Gymnasium gehen / das Abitur machen / die Abschlussprüfung ablegen
/… Jahre an der Uni studieren / eine Lehre / eine Berufsausbildung als … machen
Das dauert normalerweise … Jahre / Dann kann man als … arbeiten.

Muster:
Wenn man Lehrer werden will, muss man zuerst … Jahre aufs Gymnasium gehen und das Abitur
machen. Dann studiert man … Jahre an der Universität und macht anschließend eine Prüfung.
Danach bekommt man ein Diplom und kann als Lehrer arbeiten.

b Haben diese Berufe gute Jobchancen? Sind sie zurzeit gut bezahlt / gefragt /
attraktiv? Machen Sie eine Internetrecherche.
https://www.azubiyo.de/berufe/berufe-mit-zukunft/
https://www.aubi-plus.de/berufe/thema/berufe-mit-zukunft-8/
https://blog.karrieretutor.de/beruflicher-erfolg/berufe-mit-zukunft/

6a Arbeit statt Studium? Werkstatt oder Hörsaal?

 Ordnen Sie die Berufe, die Sie schon kennen, den Berufsbereichen zu.

Medizin Arzt, Krankenpfleger, …


Bau
Verkehr
Produktion
Handel
Recht Anwalt, Steuerberater, …
Bildung und Erziehung
Kultur

14
 Für welche Berufe wird welche Ausbildung benötigt?

Studium Lehre
Arzt, Physiker, Lehrer, … Tischler, Bauarbeiter, Mechaniker, …

b Sehen Sie sich das Video (2:56) auf http://www.dw.com/de/werkstatt-statt-


h%C3%B6rsaal/av-16965550 über das Projekt „Masterplan Handwerk“ an, das
einigen Studenten nach dem Studiumabbruch einen anderen Ausbildungsweg zu finden hilft.

Werkstatt statt Hörsaal

Sehen Sie sich zuerst den Anfang des Films ohne Ton an. Äußern Sie Ihre Vermutungen über
die Personen und den Ort der Handlung.

c Was ist richtig? Kreuzen Sie an!


1) a. Andre ist Student.
b. Andre ist Lehrling.
2) a. Für Andre ist die theoretische Arbeit wichtig.
b. Für Andre ist die praktische Arbeit wichtig.
3) a. Andre will Handwerkmeister werden.
b. Andre will Ingenieur werden.
4) a. Er braucht 3 Jahre, um seinen Beruf zu ergreifen.
b. Er braucht 5 Jahre, um seinen Beruf zu ergreifen.

d Was denken Sie über Andres Ausbildungsweg? Sammeln Sie Argumente pro und contra
und diskutieren Sie in der Gruppe.
PRO CONTRA

Das Praktikum ist eine vorübergehende praktische Tätigkeit von Studenten in Betrieben.
Da die Berufseinsteiger heute bereits Arbeitserfahrung mitbringen sollten, ist ein
Praktikum eine ausgezeichnete Möglichkeit, um diese zu bekommen. In den meisten Studiengängen
sind Praktika obligatorischer Bestandteil des Studiums wie Seminare und Vorlesungen. Studenten

15
suchen sich aber auch freiwillig Praktika aus, um in verschiedene Berufe reinschnuppern zu
können. Vor allem in Studiengängen, die nicht zu einem bestimmten Beruf hinführen, sind Praktika
notwendig. Sie helfen dabei herauszufinden, welche berufliche Richtung man später einschlagen
will. Auch wertvolle Schlüsselqualifikationen wie Rhetorik oder soziale Kompetenzen
(Teamfähigkeit, Kontaktfähigkeit u.a.) können dadurch erworben werden. Neben der Berufspraxis
bietet ein Praktikum die Möglichkeit, den Arbeitsalltag in Betrieben kennen zu lernen.

7a Erfahren Sie hier, welche Praktikumsmöglichkeiten Studenten zur Verfügung


stehen. Überlegen Sie in Zweiergruppen, welches Praktikum für welche der folgenden
Studienrichtungen sinnvoll wäre. Ordnen Sie zu.

a. Germanistik 1) Unterstützung bei der Entwicklung


und Umsetzung innovativer
b. Angewandte Physik Marketingkonzepte
2) sechswöchiges Praktikum in
c. Informatik einem Kinderbuchverlag
3) Assistenz bei der Programmierung
d. Medienwissenschaften von Datenbanken
4) sechsmonatiges Praktikum in
e. Chemie der Entwicklung von Lasersystemen
5) Praktikumsstelle zur Evaluation
von Arzneimitteln

b Lesen Sie die Aussagen von Lara, Kathrin, Mark und Steffen. Welche Vor- und
Nachteile eines Praktikums nennen sie?

Lara: „Nach meinem Master habe Mark: „Ich hab' letzten Sommer ein
ich jede Menge Bewerbungen dreimonatiges Praktikum in einer PR-
geschrieben und nur Absagen Agentur gemacht und hatte echt
bekommen. Nach zwei Monaten war Glück: An meinem letzten Tag kam
ich echt verzweifelt. Und dann kam mein Chef zu mir und hat mir eine
plötzlich die Zusage für das Schwangerschafts-vertretung
Praktikum im Museum. Ich krieg' angeboten. Tja, und heute bin ich
zwar kein Geld, aber das war mir festangestellt. Ich kenn' aber auch
dann auch egal. Besser als ein Loch Leute, die weniger Glück hatten: Die
im Lebenslauf.“ hangeln sich trotz Masters immer noch
von einem Praktikum zum nächsten.“

16
Katrin: „Ich studier' Germanistik im
Steffen: „Ich mach' grade ein sechsten Semester und mach' in den
Praktikum bei einer großen Ferien andauernd Praktika. Zwei hab`
Unternehmensberatung. Ist echt ich auch schon ohne Bezahlung
spannend und ich krieg' auch gemacht. Klar, die Praktika waren
500 € im Monat. Aber das Geld wichtig, um schon mal
finde ich jetzt gar nicht so wichtig: Berufserfahrung zu sammeln. Aber
Mir ist wichtig, dass ich Leute irgendwie finde ich es echt
kennenlerne und Kontakte knüpfe. frustrierend, Vollzeit zu arbeiten,
Vitamin B ist halt das A und O, um aber keinen Lohn dafür zu kriegen
später 'nen guten Job zu kriegen.“ und dann meinen Eltern auf der
Tasche zu liegen.“

c Notieren Sie die Vor- und Nachteile, die die Studenten nennen.

Vorteile Nachteile

d Sie haben Ihren Bachelor/Masterabschluss in Germanistik und nun haben Sie die
einmalige Gelegenheit, in einem bekannten Übersetzungsbüro / Verlag ein sechsmonatiges
Praktikum zu machen. Allerdings ist das Praktikum unbezahlt.
Diskutieren zu zweit, ob Sie den Praktikumsplatz annehmen sollen. Einer übernimmt die
Rolle des Absolventen, der andere die des besten Freundes/der besten Freundin.

Der Freiwilligendienst (oft auch das Freiwillige Soziale Jahr genannt) bietet noch eine
perfekte Möglichkeit erste Berufserfahrungen zu sammeln und das Arbeitsumfeld noch vor
der Ausbildung oder dem Studium näher kennenzulernen. Für die Jugendlichen, die noch
keine Entscheidung getroffen haben, ist es gute Hilfe zur Berufsorientierung. Der Freiwillige Dienst
kann für sie als Sprungbrett zum späteren Beruf dienen.

17
8a Schauen Sie sich das Video „Was bringt mir ein Freiwilligendienst?“ (02:51) auf
https://www.youtube.com/watch?v=jKG68S6AeEo an und erklären Sie, was man
darunter versteht und aus welchen Gründen sich so viele Jugendliche dafür
entscheiden?

Was bringt mir ein Freiwilligendienst?

b Schauen Sie sich das Video noch einmal an. Was ist richtig? Kreuzen Sie an.

1) a. Der Freiwilligendienst garantiert später einen Ausbildungs- oder Studienplatz.


b. Der Freiwilligendienst erhöht die Chancen auf einen Ausbildungs- oder Studienplatz.

2) a. Die Freiwilligendienstler profitieren, weil sie viel Geld verdienen und einen zukünftigen
Arbeitsplatz finden.
b Die Freiwilligendienstler profitieren, weil sie neue Fertigkeiten entwickeln und von den
anderen Lernen.

3) a. Freiwilligendienste gibt es nur im sozialen Bereich.


b. Freiwilligendienste gibt es in verschiedenen Bereichen.

4) a. Der Freiwilligendienst wird von vielen Hochschulen als Praktikum angerechnet.


b. Der Freiwilligendienst wird von allen Hochschulen als Praktikum angerechnet.

5) a. Der Freiwillige Dienst ist für die Personen gedacht, die sich sozial engagieren wollen.
b. Der Freiwillige Dienst ist extra für die Personen gedacht, die gar nicht wissen, womit sie ein
Wartejahr überbrücken können.

c Diskutieren Sie mit Ihrer Gesprächspartnerin / Ihrem Gesprächspartner:

 Wer kann ein Freiwilliges Soziales Jahr machen?

Muster: Ein Freiwilliges Soziales Jahr kann die Person/der machen, die/der sich sozial
engagieren will.

 bereit sein ca. 35 Wochenstunden zu arbeiten


 die Eignung für einen Sozialberuf praktisch testen wollen
 zwischen 18 und 27 Jahre alt sein
 Menschenhilfe wichtig fnden
 Chancen zur persönlichen Entwicklung nutzen wollen
 keine Angst haben, sich selber in einem anderen Umfeld auszuprobieren
 praktische Erfahrungen in der Sozialarbeit machen wollen

18
9a Viele junge Menschen sowohl in Österreich als auch in Deutschland haben
schon das FSJ-Angebot wahrgenommen. Lesen Sie, was Sie über ihre Eindrücke
berichten.

Noch im Jugendclub in Rostock, in dem ich als Jugendliche Mitgleid


war, gab es Leute, die nikotin- und alkoholsüchtig waren oder leichte
Drogen genommen haben. Auch später sind mir immer wieder Jungs
und Mädchen mit ähnlichen Problemen begegnet. Das Thema Drogen
und Sucht beschäftigt mich daher schon lange. Der Schwerpunkt
unseres Projekts am Fixpunkt liegt in Schadensverminderung und
Infektionsprophylaxe. Ob ich selbst Angst vor Infektionen habe?
Jörg Behrens, 23, Schon, aber man kann sich gut durch Hygiene schützen. Viel
Freiwilliger in einem schwieriger ist es, immer ruhig zu bleiben, denn Drogenabhängige
Altersheim und einem sind meistens genervt durch ewige Suche nach Stoff und Geld. Da
Archiv in Israel. muss man echt viel Geduld haben.

Nach dem Abitur wollte ich erstmal Pause machen und etwas Gutes
für die Welt tun. Mein Weg ging nach Jerusalem, wo ich momentan
jeweils 20 Stunden pro Woche gleich an 2 Orten arbeite: in einem
Archiv, das die Geschichte des jüdischen Volkes erforscht, und in
einem Altersheim, in dem viele Menschen leben, die noch während
des Dritten Reiches aus Europa immigriert sind. Durch diese Arbeit
bin ich mit vielen ganz persönlichen Schicksalen in Berührung
Nadine Bauer, 22, gekommen, vor allem mit Leuten, die Opfer vom
Freiwillige bei einer Nationalsozialismus wurden und niemals mehr Deutsch sprechen
Suchthilfe in Berlin. wollten. Um mich mit ihnen unterhalten zu können lerne ich
Hebräisch und kann mich mittlerweile ganz gut verständlich machen.

Als ich mich für Frühpädagogik als Studienfach entschieden habe,


war mir sofort klar, wo ich mein Freiwilliges Soziales Jahr mache.
Jeden Tag geht es bei uns schon um 7 Uhr mit dem Morgenkreis los,
wo Kinder darüber erzählen, was sie gerade beschäftigt. Danach gibt
es eine ganze Menge zu tun: essen, spielen, lernen. Wir arbeiten
intensiv mit dem MontessoriMaterial, aber auch mit normalen
Arbeitsblättern. Seit Kurzem steht bei uns auch Englisch im Angebot.
Verena Horn, 20, Obwohl die Arbeit mit Kindern sehr viel Energie bedarf und oft gar
Freiwillige in einem nicht so einfach ist, genieße ich meine Zeit hier total.
Kindergarten in Linz.

b Ergänzen Sie die Tabelle mit Informationen aus den Texten. Stellen Sie die
Informationen in der Gruppe gegenseitig vor.
Name Alter FSJ-Ort Aufgaben

19
c Wenn Sie die Möglichkeit hätten, würden Sie ein FSJ machen? Ensprechen Sie allen
Kriterien? Wenn ja, in welcher Einrichtung würden Sie gerne arbeiten wollen? Welche
Aufgabe könnten Sie übernehmen? Hier sind einige Varianten:

Rettungsdienst Sportverein
Altenheim

Krankenhaus Kindergarten Kulturverein

Radio/Fernsehen Archiv Museum

10 Projektarbeit. Machen Sie eine Analyse des Arbeitsmarktes in DACH-Ländern


und in Russland. Die folgenden Links können dabei behilflich sein:
https://statistik.arbeitsagentur.de/
https://www.destatis.de/Europa/DE/Thema/BevoelkerungSoziales/Arbeitsmarkt/Arbeitsmarkt.html
http://www.ams.at/berufsinfo-weiterbildung/arbeitsmarkt-daten-forschung
https://www.sozialministerium.at/site/Arbeit_Behinderung/Arbeitsmarkt/Arbeitsmarktdaten/

11 Übersetzen Sie folgende Wortgruppen ins Deutsche oder Russische.

1) накапливать профессиональный опыт


2) die Eignung für einen Beruf praktisch testen
3) работать сверхурочно
4) durch das Praktikum höhere Chancen auf einen Ausbildungs- oder Studienplatz haben
5) приобретать ключевые квалификации
6) fest angestellt sein
7) gute Aufstiegsmöglichkeiten anbieten
8) получить хорошо оплачиваемое рабочее место
9) Arbeitsumfeld näher kennen lernen
10) делать выбор в пользу определённой профессии
11) in verschiedene Berufe reinschnuppern
12) иметь хорошие шансы для трудоустройства
13) feste/ geregelte Arbeitszeit haben

12 Übersetzen Sie ins Deutsche.

1) Она ищет новую работу c возможностью продвижения по службе.


2) Предприимчивые и творческие люди, которые скучают от простого выполнения
поручений начальства, зачастую сами становятся предпринимателями и открывают своё
дело.
3) Если Вы всегда в одно и то же время должны начинать и заканчивать свою работу, то у
Вас стабильный рабочий график.
4) Многие студенты соглашаются на неоплачиваемую практику, так как наличие
практического опыта работы всегда имеет большее значение как для работодателей, так и
для кадровых агентств.
5) У каждого человека имеются свои критерии выбора профессии, которые он должен очень
хорошо обдумать, чтобы быть довольным принятым решением.

20
6) При собеседовании с работодателем необходимо продемонстрировать не только свои
профессиональные знания, но также и социальные компетенции, такие как мотивацию и
инициативность.
7) Анализ статистки позволяет получить представление о том, какие сферы труда наиболее
перспективны и востребованы в России и Германии.
8) Большую потребность наша экономика испытывает в специалистах с качественным
профобразованием, в первую очередь необходимы профессионалы с познаниями в
области мехатроники, автоматических систем управления, а также, электротехники.
9) Современный рынок труда предъявляет требования не к конкретным знаниям, а к
компетенциям работников, востребованными оказываются их личностные качества.
10) Добровольный социальный год – это оплачиваемая программа, которая дает молодым
людям возможность проверить свои силы в той или иной профессиональной сфере и
помочь людям. Как правило, это работа в детских садах, домах престарелых, больницах,
если это социальный год, и в парках, на фермах, в лесных и сельских хозяйствах, если это
экологический год. Существуют также подобные программы в области спорта, политики и
культуры, где необходимо иметь превоcxодные знания языка и специальное образование,
либо опыт работы.

Prüfen wir mal, ob die Modulziele erreicht sind!

1) Was ist Ihr Traumberuf? Recherchieren Sie und erstellen Sie ein Berufsporträt.
Schreiben Sie über:

 Ausbildung
 Aufgaben und Tätigkeiten
 Arbeitszeiten
 Einkommen
 Zukunftsaussichten
________________________________________________________________________________
________________________________________________________________________________
________________________________________________________________________________
________________________________________________________________________________
________________________________________________________________________________
________________________________________________________________________________

2) Welche Schlüsselkompetenzen werden in diesem Beruf gefragt? Welche davon haben Sie
schon und welche müssten noch erworben werden?
________________________________________________________________________________
________________________________________________________________________________
________________________________________________________________________________

3) Welche Vor- und welche Nachteile hat dieser Beruf?


________________________________________________________________________________
________________________________________________________________________________
________________________________________________________________________________
________________________________________________________________________________

4) Tauschen Sie Meinungen mit Ihrem Nachbarn aus. Was denkt er, würde Ihnen Ihr
Traumberuf gut passen?

21
Lernwortschatz: Arbeitswelt

Übersetzen Sie die Wörter in Ihre Muttersprache oder notieren Sie passende Sätze /
Wendungen, die Sie lernen möchten.

1. die Absage, -n
2. ackern
3. anbieten, o,o
4. angestellt sein bei D.
5. der, die Angestellte, -n
6. anstrengend
7. die Anstrengung, -en
8. der Anteil, -e
9. das Arbeitsfeld, -er
10. der Arbeitgeber, =
11. die Arbeitskraft, ``-e
12. der Arbeitsmuffel, =
13. der Arbeitnehmer, =
14. die Arbeitsstelle, -n
15. der Arbeitsplatz, -``e
16. die Aufstiegsmöglichkeiten
17. ausüben (eine Tätigkeit ~ )
18. das Ausgebrannt-Sein (das Gefühl des ~ )
19. der, die Beamte, -n
20. bedienen
21. der Berufseinstieg, -e
22. der Berufseinsteiger, =
23. der Besitzer, =
24. der Betrieb, -e
25. sich bewerben, a,o um A.
26. der Bewerber, =
27. die Bewerbung, -en
28. die Bezahlung, -en
29. der Businessmann, ~ leute
30. der Chef, -s
31. eigenverantwortlich
32. die Einbildung,-en
33. das Einkommen, =
34. einschlagen, u, a (berufliche Richtung ~ )
35. die Einstellung, -en
36. die Erfahrung, -en
37. die Erhöhung, -en
38. freiberuflich
39. das Gehalt, ``er
40. die Gemeinschaft, -en
41. geregelt
42. sich hangeln
43. die Herausforderung, -en
44. der Job, -s
45. die Jobchanche, -n

22
46. kündigen D.
47. der Lebenslauf, -``e
48. der Lebensunterhalt, =
49. der Leiter, =
50. leisten (geistige Arbeit ~)
51. sich (Dat.) etw. leisten
52. die Lehre, -n
53. der Lohn, -``e
54. der Lohnarbeiter, =
55. malochen
56. das Minderwertigkeitsgefühl, -e
57. die Mitentscheidung, -en
58. die Mühe, -n
59. der Nutzen,=
60. die Pension, -en
61. das Praktikum, Praktika
62. die Privatfirma, -en
63. reinschnuppern
64. schaffen, u, a
65. die Schlüsselqualifikation, -en
66. schuften
67. sich selbständig machen
68. der Sebständige, -n
69. der Sklave, -n
70. die Sozialversicherung, -en
71. die Steuer, -n
72. der Studiengang, - ``e
73. die Tätigkeit, -en
74. der Teilzeitjob, -s
75. überbrücken
76. unfrei
77. die Überstunden
78. das Unternehmen, =
79. der Unternehmer, =
80. die Unternehmensberatung,-en
81. unterstützen
82. verdienen
83. der Verdienst, -e
84. verlangen
85. die Vertretung,-en
86. verzweifelt sein
87. Vitamin B (B steht für Beziehungen)
88. die Vollzeit
89. der Vorgesetzte, -n
90. sich weiterbilden
91. die Weiterbildung
92. Wert legen auf Akk.
93. der Workaholik, -s
94. die menschliche Würde
95. die Zusage, -n
96. der Zweck, -e
23
Modul 2

Bewerbung
In diesem Modul lernen und üben Sie:
 Stellenprofile in einer Anzeige zu interpretieren
 inhaltlich korrekt auf eine Stellenanzeige zu antworten (Bewerbungsschreiben und Lebenslauf)
 ein Vorstellungsgespräch zu führen

Stellenanzeige

1 Stellen Sie sich vor: Sie möchten sich bewerben und eine gute Arbeitsstelle finden. Was
machen Sie? Welche Wege gibt es dabei?

2 Informieren Sie sich, wie die größte Online-Jobbörse in Deutschland funktioniert:


www.arbeitsagentur.de. Suchen Sie die Antworten auf folgende Fragen:
 Unter welcher Rubrik finden Sie Adressen und Telefonnummern von Arbeitsagenturen?
 Wo finden Sie Informationen, wenn Sie einen Ausbildungsplatz suchen?

3a Lesen Sie die Statistik. Worum geht es hier? Finden Sie einen passenden Titel.

24
b Beantworten Sie die Fragen zu statistischen Angaben:

1) Wie finden Arbeitgeber am häufigsten ihre Mitarbeiter?


2) Welche Vorgehensweise ist dabei am erfolgreichsten?
3) Sind Initiativbewerbungen wirksam?
4) Was bringt für den Bewerber am wenigsten Erfolg?

c Tauschen Sie sich über folgende Fragen in Kleingruppen aus:

 Haben Sie Ihre persönlichen Erfahrungen bei der Jobsuche?


 Welche Möglichkeiten haben Sie ausprobiert / würden Sie ausprobieren?
 Was ist Ihrer Meinung nach bei der Jobsuche besonders effektiv?

4 Lesen Sie die Anzeigen aus den deutschen Zeitungen. Finden Sie Stellenangebote
und Stellengesuche.

1. 2.
Langjährige Führungserfahrung Personalsachbearbeiterin
46-j. Industriemeister Elektrotechnik, mit Erf. 42 J., mit 15 J. Berufserf., vertraut mit allen
als technischer Leiter in der Aufgaben der Personaladministration u. Ktn. in
Büroinformationselektronik, zuletzt 8 J. als SAP/HR u. MS Office, sucht vergleichbare
Produktionsleiter u. stellv. Werksleiter in der Tätigkeit im Raum Passau u. Umgebung.
Nahrungsmittelindustrie tätig, sucht neue, Chiffre 33313A376728
verantwortungsvolle Position, Ktn. in MS
Office, SAP R/3, sehr gute englische u. dänische
Sprachktn. in W u. S., ES KI. 2/3 u. Pkw.
Chiffre 33309A126644

3. 4.
Elektroinstallateur mit Fachkompetenz Sprecherzieher(in) gesucht
33 J., 12-j. Berufserf. in Installationen im Mit abgeschlossener Atem-, Stimm- und
Bereich Neubau, Haus, Sprechausbildung.
Industrie, Kabelfernsehen, Brandmeldeanlagen Theatererfahrung vorteilhaft.
sowie Altbausanierungen u. Schaltschränke, Schriftliche Bewerbungen bitte an
sucht neue Anstellung in Lünen/Umgebung. FS Schauspiel Akademie Zürich, Winkelwiese 4,
KI. 3 u. Pkw vorhanden. 8001 Zürich
Chiffre 33309A210951

5. 6.
Wir gehören zur SV-Group und damit zum Bankkaufmann
siebtgrössten Catering- Konzern Europas. Und 40 J., verh., Iangj. Berufserfahrung, Stärke u. a.
wir wachsen weiter. im Kreditgeschäft z. Z. in leitender Stellung bei
Wir benötigen ab sofort Ihre Unterstützung als namhafter deutscher Grossbank im Bereich
Betriebsküchenleitung Privatkunden tätig (ungekündigt), gute PC-
Cafeterialeitung Kenntnisse; mobil, flexibel und teamfähig; sucht
Koch/Köchin neue, verantwortungsvolle Führungsaufgaben.
- Sie haben EDV-Kenntnisse, speziell Word Zuschriften erbeten unter 305118 •F.A.Z. •
und Excel? 60267 Ffm.
- Sie überzeugen mit Kompetenz,

25
Gastfreundschaft und Sympathie? 7.
- Sie verfügen über Erfahrungen in ähnlichen Vertriebsleiter
Positionen? 37 J., mit Berufserf. in div. Branchen, sucht eine
- Sie arbeiten auch an Wochenenden und im anspruchsvolle Aufgabe mit
Wechseldienst? Führungsverantwortung. Neben sehr guten Ktn.
Dann bieten wir Ihnen die Leitung bzw. in MS Office u. SAP verfüge ich über
Mitarbeit im KGS-Verpflegungsteam eines Organisationsgeschick u. ein hohes Mass an
Altenheims in Waren an der Müritz mit 250 sozialer Kompetenz. Das Betreuen v. Kunden ist
Bewohnern. für mich ebenso wichtig wie die Steuerung des
Richten Sie Ihre Bewerbung bitte an: Aussendienstes. Mein kfm. Know-how vertiefe
KGS GmbH, Regionalbüro Hannover Herrn ich zur Zeit durch ein berufsbegleitendes
Stefan Heinrich, Hans-Böckler-Allee 5, 30173 Studium als Marketing- u. Vertriebsökonom
Hannover (VWA). Chiffre 33301A209419
Weiterhin suchen wir Damen und Herren in
Voll- und Teilzeit als 8.
Aushilfen, Cafeteriamitarbeiter, Küchenhilfen. Wir suchen Metzger für Fleisch und
Wurstverarbeitung zu guten Konditionen.
GLOB GmbH (AUG) Brauerstr. 11, 16321
Bernau Tel. 033 38/70 0641

5 Raten Sie. Sie wollen wissen, für welches Stellenangebot sich Ihr Partner / Ihre
Partnerin interessiert. Stellen Sie ihm / ihr Fragen zu den Stellenanzeigen und machen Sie
sich Notizen. Ihr Partner / Ihre Partnerin informiert Sie, ohne den Beruf, den Namen des
Unternehmens und den Ort zu nennen. Vergleichen Sie dann Ihre Notizen mit den
Stellenangeboten und finden Sie heraus, um welches Stellenangebot es sich handelt.

Muster: - Möchtest du EDV-Kenntnisse in deinem Beruf benutzen?


- Nein, ich würde mich lieber mit Menschen unterhalten.

6a Schauen Sie sich den Titel an. Worum könnte es in diesem Text gehen?

b Lesen Sie den Artikel. Überprüfen Sie, ob Ihre Vermutungen richtig waren.

Stellengesuche sind keine Heiratsinserate

26
Bewerber scheuen häufig das Schalten von Stellengesuchen. Typisches Vorurteil: Das Eigeninserat
ist letztlich wie ein Heiratsinserat zu werten, nämlich „als lerzter Versuch“! Im Grunde ist das
genaue Gegenteil der Fall.
Der Inserent eines Stellengesuches signalisiert Aktivität und Initiative – ein Plus, das bei
Arbeitgebern gut ankommt. Zudem demonstriert der Bewerber seine Bereitschaft zur Investition in
seine berufliche Zukunft. Gut ist die Eröffnung mit einer sachlichen Frage.
Da ein Stellengesuch nicht ganz preiswert ist, sollten umfangreiche Überlegungen zum Inhalt und
der Form des Gesuches angestellt werden.
Auf dieser Seite ist das erfolgreiche Eigeninserat eines Diplom -Ingenieurs abgebildet.
1. Das Gesuch sollte mit dem entscheidenden Bildungsabschluss oder der Position, die der
Inserent gerade bekleidet, eröffnet werden. Interessant ist auch die Eröffnung über eine Frage:
„Streben Sie in der Produktion nach höherer Qualität?“ oder „Suchen Sie neue Märkte in Asien?“
Allerdings sollte die Eröffnung sachlich sein. Unsachliche Aufmacher wie ,,Suchen Sie den
Supermann?“ oder ,,l00prozentiger Chemiker“ werden für schlecht gehalten.
2. Nach der Eröffnung folgen spezielle Angaben zur Person und den Qualifikationen: Alter,
besondere Praxisleistungen, Schwerpunkte der beruflichen Tätigkeit, des Studiums. Wichtig ist
auch der Hinweis „ungekündigt”, wenn dies zutrifft! Grundsätzlich gilt allerdings wie bei jeder
Werbung: Nur für die Position günstige persönliche Daten aufführen!
3. Entscheidend ist die Auswahl der Erfahrungsschwerpunkte, die im Gesuch abgebildet
werden. Dies sind die „Verkaufsargumente“ des Inserenten. Es sollten drei bis fünf am
Arbeitsmarkt gefragte Qualifikationen gebracht werden. Die Schwerpunkte müssen so gewählt
werden, dass sie die Probleme der Branche oder des Unternehmensbereichs, für die sich der
Stellensuchende interessiert, treffen. Hier muss selbstverständlich recherchiert werden.
4. Danach sollten Zielpositionen oder Zielgebiete genannt werden. Werden mehrere Positionen
oder Gebiete angegeben, sollten diese nicht zu verschieden sein. Sonst vermutet der Leser: Der
Inserent weiss nicht, was er will! Die Angabe einer Position oder eines Gebiets kann gegebenfalls
zu wenig sein, um in ausreichender Zahl Leser anzusprechen. Der Kreis der möglichen Arbeitgeber
wird bei der Prüfung der Einsatzmöglichkeiten zu sehr eingeschränkt.
Der inserierende Diplom-Ingenieur kann sich sowohl eine Position in einem mittelständischen
Unternehmen als Leiter Technik vorstellen als auch in einem grösseren Unternehmen die Position
des Abteilungsleiters Technik. Daher arbeitet er im Inserat mit beiden Möglichkeiten.
Wichtig ist, dass aufgeführte Erfahrungen und Zielgebiete beziehungsweise Zielpositionen stark
miteinander harmonieren.
5. Abschliessend steht der Chiffre- Hinweis, der hier standardisiert klingt. Eine Formulierung:
„Gerne erwarte ich Ihre Zuschriften unter...“ wäre eine willkommene Abwechslung zu anderen
Inserenten.
6. Beim Stellengesuch spielen „optische Klippen“ eine grosse Rolle. Fettdruck, verschiedene
Schriftgrössen und Leerräume sind die Gestaltungshilfsmittel. Auffällig hervortreten sollten auf
jeden Fall die Eröffnung des Gesuchs und die Zielpositionen beziehungsweise Zielgebiete. Manche
Zeitungen und Zeitschriften lassen auch den inversen Druck zu, das heisst weiße Buchstaben auf
schwarzem Grund. Solche Anzeigen sind stets augenfällig!
7. Zur Grösse eines Stellengesuches sind mehrere Überlegungen anzustellen. Es ist günstig,
zunächst einen Blick in die Zeitung oder Zeitschrift zu werfen, in der inseriert werden soll. Für die
eigene Anzeige sollte ein gesundes Mittelmass gewählt werden. Auf jeden Fall sollte eine zu kleine
Anzeige vermieden werden. Sie ist unauffällig und wird leicht übersehen. Von vielen Inserenten
wird häufig jeder Millimeter der Anzeige genutzt und zusätzlich ein extrem kleiner Schrifttyp
gewählt! Heutzutage braucht kaum ein Geschäftsführer oder Personalberater mit der Lupe nach
geeigneten Kandidaten zu suchen!

27
c Bestimmen Sie den Grundgedanken, den Schwerpunkt jedes Abschnittes.

Abschnitt Schwerpunkte

1
2



d Akzeptieren Sie die wichtigsten Punkte in einem Stellengesuch.

7 Eine Bewerberin spricht mit ihrer Freundin. Hören Sie zu und ergänzen Sie die
Tabelle. Welche Vor- und Nachteile findet sie bei den Angeboten?

Ort Fahrt Arbeitszeit Lohn Chef Kollegen

Offenbach
Hanau
Darmstadt

8 Beschreiben Sie Ihre ideale Arbeitsstelle. Was ist für Sie wichtig? Machen Sie
sich zuerst Notizen und tauschen Sie sich danach aus. Orientieren Sie sich an
folgenden Punkten:
Sicherheit / Arbeitsklima / Selbstständigkeit
Abwechslung / gleitende Arbeitszeit / betriebliche Sozialleistungen
Verdienstmöglichkeiten / Aufstiegschancen u.a.

9 Hören Sie die Mitteilung über ein Stellenangebot im Radio. Ergänzen Sie die
Informationen.

Firma:
Branche:
PLZ und Ort:
Telefon:
Stelle als:
Leistungen:
Kenntnisse:
Kompetenzen:
Berufserfahrung:

28
10 Sie würden gern etwas mehr über ein Stellenangebot erfahren. Partner A
spielt den Bewerber / die Bewerberin. Partner B ist der Personalleiter / die
Personalleiterin. Benutzen Sie die folgenden Rollenkarten:

Partner A

Sie haben auf der Webseite www.messen.de eine kurze Anzeige der Firma Hochtief AG
gelesen. Die Firma sucht zum 24. Mai Aushilfskräfte für den Ausstellungsstand auf der Afa
(der Achimer Fachausstellung), der Gewerbemesse in Achim (Niedersachsen). Sie rufen die
Firma an und informieren sich ausführlich über folgende Punkte:
• Dauer der Messe
• Tätigkeitsbereich
• Stundenlohn
• Dienstplan
• Unterkunft

Partner B

Sie sind zuständig für das Personalwesen bei der Firma Hochtief AG, die auf die Herstellung
von Baumaterialien spezialisiert ist. Vom 26. bis zum 27. Mai stellt Ihre Firma einige neue
Geräte auf der Achimer Fachausstellung (Afa) 2018, der Gewerbemesse für Produkte und
Dienstleistungen aus den Bereichen Bauen und Wohnen in Achim, aus.
Sie haben eine Anzeige im Internet aufgegeben, in der Sie Aushilfskräfte für die gesamte
Dauer der Messe plus zwei Tage Vorbereitungsarbeiten suchen. Die Arbeitszeit ist jeden Tag
von 11 bis 20 Uhr. Sie bieten einen Tageslohn von 70,–€.
Eine Interessentin / Ein Interessent meldet sich telefonisch bei Ihnen. Sie beantworten ihre
/seine Fragen.

11 Bilden Sie Ihr eigenes Inserat nach dem Schema in der Aufgabe 6.

…………………………………………………………
…………………………………………………………
…………………………………………………………
…………………………………………………………
…………………………………………………………
…………………………………………………………
…………………………………………………………
…………………………………………………………
…………………………………………………………
……………………………………………..

29
Anschreiben

1 Sie haben inzwischen viele Stellenangebote gelesen und etwas Passendes gewählt.
Was machen Sie weiter? Hören Sie den Text und beantworten Sie die Fragen:

1) An wen schreibt Vera Heim?


2) Woher hat sie sich über dieses Stellenangebot erkundigt?
3) Was ist sie von Beruf?
4) Wo hat sie bisher gearbeitet?
5) Wie hoch war ihr Gehalt?
6) Was gehört zu ihren Aufgaben?
7) Warum sucht sie eine neue Arbeitsstelle?

In dem Begriff „Bewerbung“ steckt das Wort „Werbung“. Tatsächlich hat das
Anschreiben einer Bewerbung viel mit einem Werbebrief gemeinsam. Was die Inhalte
angeht, gelten fast dieselben Regeln – auch wenn es bei einer Bewerbung weniger auf
Kreativität und Auffälligkeit ankommt als im Werbebrief. In Ihrem Anschreiben müssen Sie sich
hervorheben und auffallen. Versuchen Sie selbstbewusst und frech zu schreiben. Berücksichtigen
Sie dabei 3 Punkte: ich bin…, ich kann… und ich will….

Hier finden Sie eine Zusammenstellung wichtiger Sätze und Wendungen für das Verfassen
eines Bewerbungsschreibens.

Betreff (Datum und - Bewerbung um die Stelle als Assistentin


Ort der Anzeige, - Bewerbung als Mitarbeiter im Versandservice
Stellenbezeichnung) - Ihre Anzeige vom 11.12.2017 im Bonner Kurier
Anrede - Sehr geehrte Frau / geehrter Herr … (Name der Person in der Anzeige)
- Sonst: Sehr geehrte Damen und Herren,
Beginn (Warum - Wie gestern telefonisch besprochen, schicke ich Ihnen meine
schicken Sie Ihre Bewerbungsunterlagen.
Bewerbung?) - Ich beziehe mich auf … unser Telefongespräch vom ….
- Für die von Ihnen ausgeschriebene Stelle bringe ich genau die richtige
Erfahrung mit.
- Seit … Jahren gehören … zu meinen beruflichen Schwerpunkten,
deshalb freut es mich, dass Sie einen neuen Mitarbeiter mit meinem
Profil suchen.
- Mit großem Interesse habe ich Ihre Anzeige gelesen – das ist ein
spannender Aufgabenbereich, den ich gern übernehmen würde.
- Ich würde gern diese Stelle übernehmen, weil …
Momentane - In … arbeite ich derzeit als … / bin ich zurzeit tätig als …
Tätigkeit - Zu meinen Tätigkeits-/ Verantwortungsbereichen gehören …
- Bei der Firma … war ich als … tätig.
Kompetenzen, - Neben meiner Muttersprache … beherrsche ich auch Englisch und
Berufserfahrungen, Chinesisch.
Kenntnisse und - Meine freundliche Art im Umgang mit Kunden half mir besonders in
Fähigkeiten Konfliktsituationen.
- Erfahrungen mit … konnte ich bereits vor … Jahren bei der Firma …
sammeln. Dort war ich verantwortlich für die Bereiche …
- Durch diese Tätigkeiten konnte ich vielfältige Erfahrungen in …
sammeln und kann mir vor diesem Hintergrund sehr gut vorstellen, als

30
… in Ihrem Unternehmen zu arbeiten.
- Ich habe sehr gute Kenntnisse im Bereich der Buchhaltung / über die
aktuelle Marktsituation.
Wünsche / - Als international agierendes Unternehmen stellt … für mich … einen
Erwartungen attraktiven Arbeitgeber dar.
- Eine Festanstellung war aufgrund … nicht möglich, deshalb suche ich
eine neue Stelle mit vielfältigen beruflichen Perspektiven und
Entwicklungsmöglichkeiten.
Grund für die - Die ausgeschriebene Stelle ermöglicht es mir, meine
Bewerbung Fremdsprachenkenntnisse einzubringen.
(Warum sind Sie an - Das anspruchsvolle Aufgabengebiet stellt für mich eine besonders
der Stelle spannende Herausforderung dar.
interessiert?) - Die von Ihnen ausgeschriebene Stelle interessiert mich, weil …
Hinweis auf z.B. Sprachprüfungen, Fortbildungen, Kurse, Projekte usw.
Anlagen - Nähere Angaben zu meiner Person entnehmen Sie bitte den beigefügten
Unterlagen
Interesse am - Wenn Sie mich kennenlernen wollen, dann freue ich mich sehr auf ein
persönlichen Vorstellungsgespräch.
Gespräch - Über die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch freue ich mich sehr.
- Habe ich Ihr Interesse geweckt? Dann freue ich mich auf Ihre
Rückmeldung!
- Ich würde mich freuen, wenn Sie meine Bewerbung berücksichtigen und
mich zu einem Vorstellungsgespräch einladen könnten.
Grußformel Mit freundlichen Grüßen
Name / Unterschrift
Anlagen Lebenslauf, Nachweise, Arbeitszeugnisse
Von Zeugnissen und Nachweisen nur Kopien einreichen und in der
Reihenfolge anordnen, wie sie im Bewerungsschreiben aufgeführt sind.

2 Lesen Sie die Bewerbungsbriefe und überprüfen Sie, ob sie alle Teile eines
Bewerbungsbriefes enthalten.

Unterschrift / Anrede / Gruß / Datum / Absender / Betreff / Empfänger / Text / Anlagen

1) Unaufgeforderte Bewerbung um eine Ausbildungsstelle


Paul Krause Lorenzstraße 12 50800 Köln Tel.: 0221 123456 ABC KG Personalabteilung Oberstraße
25 50800 Köln 11. November 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,


nach dem Realschulabschluss im nächsten Sommer möchte ich den Beruf des Speditionskaufmanns
erlernen und bewerbe mich deshalb um einen Ausbildungsplatz in Ihrem Hause.
Während mehrerer Ferienbeschäftigungen in verschiedenen Speditionsunternehmen habe ich
festgestellt, dass mir kaufmännische Tätigkeiten liegen und dass mich solche Arbeiten auch
interessieren. Durch die Handelskammer habe ich gehört, dass Ihre Firma einen guten Ruf für eine
solide Ausbildung hat. Über den Beruf des Speditionskaufmanns habe ich mich in den letzten
Wochen intensiv informiert und wurde dadurch in meiner Wahl noch bestärkt.
Nähere Angaben zu meiner Person entnehmen Sie bitte den beigefügten Unterlagen.
Es würde mich freuen, wenn ich mich persönlich bei Ihnen vorstellen dürfte und danke Ihnen für
Ihre Aufmerksamkeit.
Mit freundlichen Grüßen …..

31
2) Bewerbung um einen Ausbildungsplatz nach einem vorangegangenen Telefonat
Andrea Mann Hauptstraße 14 70100 Stuttgart Tel.: 0711 123456
Kaufhaus AG Ausbildungsabteilung
Frau Eckart
Heumadener Straße 19-24
70400 Stuttgart 3. Februar 2017

Sehr geehrte Frau Eckart,


ich beziehe mich auf unser Telefongespräch vom 3.2.20.. und möchte mich hiermit um eine
Ausbildungsstelle als Verkäuferin bewerben. Damit Sie sich ein Bild von mir machen können, lege
ich meine Unterlagen bei.
Im Sommer dieses Jahres werde ich die Hauptschule mit einem qualifizierten Abschluss verlassen.
Wie Sie aus meinen schulischen Leistungen ersehen können, habe ich in allen Fächern, die als
Voraussetzung für diesen Beruf gelten, gute Ergebnisse erreicht. Die letzten Klassenarbeiten lassen
erwarten, dass ich mich in den Fächern Englisch und Mathematik noch verbessern werde.
Ich finde schnell Kontakt zu anderen Menschen. Der Umgang mit ansprechender Ware macht mir
Spaß. Aufgrund meiner Informationen beim Arbeitsamt glaube ich, dass der Beruf der Verkäuferin
meinen Neigungen und Fähigkeiten sehr nahe kommt. Ähnliches zeigten auch der Eignungstest bei
der Berufsberatung sowie Gespräche mit Verkäuferinnen und Verkäufern in Ihrem Hause.
Hierbei wurde mir auch deutlich, dass eine fleißige Verkäuferin viel Einfühlungsvermögen und
Geduld aufbringen muss, um den Kunden zu überzeugen und zufrieden zustellen.
Aus meinen Bemühungen können Sie erkennen, dass ich meine Berufswahl sorgfältig vorbereitet
habe und mein Berufswunsch nicht nur einer Laune entspricht. In meinem späteren Beruf möchte
ich mich in gleicher Weise engagieren.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den Unterlagen. Es würde mich freuen, Ihr Interesse zu
finden und in einem persönlichen Gespräch auf weitere Fragen eingehen zu können.
Mit freundlichen Grüßen …

3 Untersuchen Sie die Sprache in den folgenden Bewerbungsbriefen und vergleichen Sie Ihre
Ergebnisse in der Gruppe.

 Unterstreichen Sie die Ausdrücke, die Sie in jedem Bewerbungsbrief benutzen können.
 Wie könnte man den ersten und den letzten Satz des Briefes anders formulieren?

1) Bewerbung um eine Arbeitsstelle

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie suchen einen Experten\eine Experte für internationale Auftragsabwicklung, die in der Lage ist
selbständig zu arbeiten und sowohl Freude am Umgang mit Menschen und Teamfähigkeit, als auch
gute Umgangsformen und Durchsetzungsvermögen mitbringt. Als eine ausgebildete
Fremdsprachenkorrespondentin (erfolgreicher Abschluss 2004) mit Erfahrung im Bereich
Export\Vertrieb interessiere ich mich für die Stelle und glaube, das nötige Profil zu besitzen.
Als Exportassistentin eines international tätigen Unternehmens, eines bekannten Herstellers der
PVC-Profile für Fenster und Türe, habe ich bereits eine umfangreiche mehrjährige Erfahrung im
Bereich Export\Vertrieb, speziell für Länder des Ost-und Südosteuropa, gesammelt.
Zu meinen Aufgaben gehörten:
Allgemeine Kundenbetreuung;
Komplette Auftrags-und Lieferabwicklung, in Zusammenarbeit mit Versand und Buchhaltung;
Vorbereitung von Zolldokumenten und Prüfung von Zahlungseingängen\Akkreditiven;

32
Assistenz dem jeweiligen Area Sales Manager und den Niederlassungen des Unternehmens vor Ort;
Dolmetschen und übersetzen Deutsch\Englisch\Russisch\Spanisch.
Desweiteren war ich mehrere Jahre als Dipl. Dozentin für Fremdsprachen in der
Erwachsenenbildung, sowie selbständige Übersetzerin\Dolmetscherin in der Industrie tätig, und bin
seit Juli 2005 in die Liste der nichtöffentlich bestellten Dolmetscher und Übersetzer des
Landesgerichts XXXX (Englisch\Deutsch) eingetragen.
Selbstverständlich beherrsche ich die notwendigen modernen Informations- und Bürotechniken
(180 Anschläge\Minute, Microsoft Office, SAP R3, Internet).
Bedauerlicherweise, entfällt mein Arbeitsplatz im Unternehmen aufgrund des dramatischen
Umsatzeinbruchs in den osteuropäischen Ländern. Andererseits, bietet sich mir aber auch die
Chance, neue herausfordernde Aufgaben wahrzunehmen.
Nun möchte ich meine Kenntnisse im Bereich Export mit Fleiß und Ehrgeiz in einem international
agierenden Unternehmen wie XXX GmbH in die Praxis umsetzen und denke, dass ich mich durch
meine Ausbildung und vorangegangene Tätigkeiten, insbesondere mein persönliches Engagement
und hohe Motivation für die von Ihnen ausgeschriebene Stelle vorbereiten konnte.
Einstieg ist jederzeit möglich. Grundsätzlich bin ich zu einem Ortswechsel bereit.
Über einen Vorstellungstermin in Ihrem Hause freue ich mich heute schon und verbleibe,

Mit freundlichen Grüßen


XXXX

Anlagen:
Lebenslauf
Abschlusszeugnis (Diplom) Universität XXXX
Abschlusszeugnis Fremdsprachen-Institut XXXX
Zeugnis Staatsuniversität XXX
Zeugnis Institut für Schulung und Beruf XXX
Weitere Zeugnisse aus selbständiger Tätigkeit als Dolmetscher\ Übersetzer können auf Ihren
Wunsch nachgereicht werden.

2) Bewerbung um eine Arbeitsstelle

Firma
XXXLutz GmbH
Einrichtungshaus
z. Hd. von Frau Daniele Winkler
Ingolstädterstr. 20
90 461 Nürnberg
Puchheim, den 05. März 2013
Bewerbung

Sehr geehrte Frau Winkler,


ich beziehe mich hierbei auf Ihre Anzeige in der Abendzeitung vom Wochenende 28.2./ 1.3.13
und möchte mich
bei Ihnen als Möbelverkäufer in Voll- od. Teilzeit bewerben.

Ich bin 49 Jahre jung bzw. alt, gelernter Groß- u. Außenhandelskaufmann und seit dem März 09
leider arbeitslos gemeldet.
Ich kann auf Grund meiner bisherigen Tätigkeiten und Erfahrungen in den Bereichen Verkauf,
Einkauf und Produktpräsentationen, sowie Mitarbeiterausbildung und –führung zurückgreifen.
33
Da ich, wenn auch vor längerer Zeit, meine Ausbildung zum Groß- u. Außenhandelskaufmann im
Möbelhandel absolviert habe, gehe ich davon aus, dass auch heute noch so einige Grundsätze für
dieses Gewerbe vorhanden sind. Der diesbezügliche Umgang mit dem Kunden ist mir somit nicht
ganz fremd.

Ich will meine berufliche Zukunft so schnell wie möglich wieder in den Griff bekommen und
selbstverständlich mein Gehalt verbessern und selbst bestimmen.

Durch meine langjährigen Erfahrungen in dem Bereich Dienstleistungen am Kunden, sowie deren
Zufriedenheit, könnte ich mir sehr gut vorstellen, das eine gemeinsame Zukunft, in unsere
beiderseitigem Interesse liegt und sehr gut harmonieren könnte.

Sollte ich angenommen, Ihr Interesse an meiner Person geweckt haben, dann stelle ich mich
Ihnen auch gerne persönlich vor. Wann darf ich kommen? Für eine telefonische
Terminvereinbarung stehe ich Ihnen unter der oben aufgeführten Telefonnummer gerne zur
Verfügung und verbleibe bis dahin
mit freundlichem Gruß,
Ihr
(U. Radloff)

4 Ergänzen Sie die fehlenden Wörter im folgenden Bewerbungsschreiben.

Vorstellungsgespräch / Arbeitszeugnis / Lebenslauf / Verkauf / Unternehmen / Lehre


Fremdsprachenkenntnisse / Erfahrung / Produktion / Bereiche / Diplom / Versand
Abteilungen / Anzeige / Monate / kaufmännische / mündlich / Abschluss / Praktikums

Sehr geehrte Damen und Herren,


die (a) …………………. Handel und (b) …………………… haben mich schon immer
interessiert. Deshalb habe ich mit großem Interesse Ihre (c) …………………… auf der Web-
Seite www.stellenanzeigen.de vom 07. Juni gelesen. Meine (d) ………………….. (e)
……………………. habe ich in der Verkaufsabteilung eines großen Supermarktes absolviert.
Nach (f) ………………….. meiner Lehre im August 2017 war ich neun (g) ………………… bei
der Firma TUI AG in Hannover tätig. Während dieses (h) ………………… arbeitete ich in
verschiedenen (i) ………………….. : Organisation, (j) ………………, (k) ……………………,
Einkauf, Transport.
Außerdem habe ich viel (l) ……………………... im Umgang mit den EDV-Programmen. Meine
(m) ……………………. sind sehr gut, Französisch und Englisch beherrsche ich sowohl
schriftlich als auch (n) ……………….. .
Ihr (o)………………….. ist bekannt für eine starke Kundenorientierung und eine moderne
Organisation, und stellt für mich deshalb einen äußerst attraktiven Arbeitgeber dar.
Ich bin flexibel und könnte Ihnen ab dem 10. Juni zur Verfügung stehen.
Wenn Sie mich kennenlernen wollen, dann freue ich mich sehr auf ein (p) ……………………. .
Mit freundlichen Grüßen
Anlagen
(q) …………………..
(r) …………………...
(s) …………………...

34
5 Der Bewerbungsbrief ist durcheinandergebracht. Beziffern Sie die Sätze innerhalb der
Abschnitte a, b, c, d.

Ihre Anzeige im Eichstätter Kurier vom 27.7.2017.

Sehr geehrte Damen und Herren,


a.
/ ___ im Kundendienst Ihres Betriebs /___ Deshalb freut es mich sehr, / _1_ ich habe Ihre
Anzeige mit großem Interesse gelesen. / ___ Die Stelle als kaufmänischer Angestellter / ___
entspricht genau meinen Kompetenzen. / ___ dass Sie einen neuen Mitarbeiter mit meinem
beruflichen Profil suchen.
b.
/ ___ und arbeitete anschließend ein Jahr / ____ Danach absolvierte ich einen Sprachkurs in New-
York / _7_ Wie Sie den beigelegten Dokumenten entnehmen können, / ___ bei der Firma Freese
in Hamburg. / ___ habe ich meine Lehre bei der Firma Bit Sign GmbH in Hannover gemacht. /
c.
/ _12_ Ich bin auf der Suche nach einer Stelle, / ____ Dies ist der Hauptgrund, ___ die mir eine
anspruchsvolle Tätigkeit bietet / ___ um diese Stelle bewerbe. / ___ und die es mir ermöglicht,
nach kurzer Zeit eigenverantwortlich zu arbeiten. / ___ weshalb ich mich /
d.
/ ___ auf ein Vorstellungsgespräch. / ___ arbeite gewissenhaft und gern im Team. /___ Ich bin
kommunikativ, / ___ Dann freue ich mich sehr / ____ Habe ich Ihr Interesse geweckt?

Mit freundlichen Grüßen

Anlagen
- Lebenslauf
- Zeugnisse

6a Hören Sie ein Gespräch zwischen dem Sohn und seinem Vater. Welche Aussagen
sind richtig?

Aussagen Richtig Falsch


Der Vater freut sich über das Gespräch mit seinem Sohn.
Der Sohn möchte Tischhockey spielen.
Der Vater beschäftigt sich mit dem
Bewerbungsschreiben.
Der Vater recherchiert immer noch im Internet.
Der Vater sucht lange nach der richtigen Formulierung.

b Hören Sie noch einmal. Für welche Formulierung entscheidet sich der Bewerber? Kreuzen
Sie an:

o Über die Möglichkeit, mich Ihnen persönlich vorstellen zu dürfen, freue ich mich sehr.
o Über die Chance, Sie davon persönlich zu überzeugen, freue ich mich sehr.
o Über eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch würde ich mich sehr freuen.
o Über ein persönliches Gespräch freue ich mich.

c Welche Formulierung finden Sie am besten? Begründen Sie Ihre Wahl.

35
7 Lesen Sie die folgende Stellenanzeige auf der Web-Seite www.stellenanzeigen.de
und bewerben Sie sich um diese Stelle:

Projektmanager (w/m) im Bereich Produktentwicklung ab sofort in München

Wir suchen jemanden wie dich:


Abgeschlossenes Studium der Fachrichtung Informatik, Elektrotechnik oder Mechatronik bzw.
eines vergleichbaren Studiengangs
Praktische Erfahrung in der Entwicklung von Hard- oder Software
Führungserfahrung wünschenswert
Kenntnisse von Projektmanagement-Methoden
Ausgeprägte Analyse-, Gestaltungs- und Teamfähigkeit
Durchsetzungs- und Entscheidungsfähigkeit
Starke kommunikative Fähigkeiten runden dein Profil ab

Freu dich auf:


einen unbefristeten Arbeitsvertrag mit fester Standortzusicherung, 30 Tagen Urlaub,
ansprechender Vergütung, flexiblen Arbeitszeiten und vieles mehr,
hilfreiche Unterstützung bei der Einarbeitung in dein neues Tätigkeitsfeld.
Weiterbildungsmaßnahmen, um sich in einem schnell wachsenden Unternehmen optimal zu
entwickeln
Wir freuen uns auf deine aussagekräftige Bewerbung mit Gehaltsangabe, Starttermin und
Standortpräferenz an: bewerbung@telemotive.de, Nicole Neves, +49 7335 18493-87
Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung besonders
berücksichtigt.

Kontakt:
Telemotive AG
Personalabteilung
Frau Nicole Neves
Breitwiesen
73347 Mühlhausen
Telefon: +49 7335 18493-87
E-Mail: bewerbung@telemotive.de

Beim Erstellen eines Bewerbungsschreibens beachten Sie die folgenden Punkte:

 Nehmen Sie Bezug auf die Anzeige


 Beschreiben Sie Ihre Berufserfahrung und Ihre fachlichen Qualifikationen
 Erläutern Sie Ihre Ausbildung und Kompetenzen, Ihre besondere Kenntnisse und Ihre
persönlichen Fähigkeiten
 Erklären Sie, warum Sie sich bewerben / Ihre Motivation
 Formulieren Sie Ihr Interesse an einem Vorstellungsgespräch

Benutzen Sie das oben gegebene Schema mit den für diese Textsorte typischen Wendungen.

36
Lebenslauf

Der Lebenslauf ist das zentrale Dokument Ihrer Bewerbung. Viele erfahrene
Personalverantwortliche prüfen ihn, bevor sie das Anschreiben lesen. Denn anhand des
Lebenslaufs können Sie sich sofort einen Eindruck verschaffen, ob ein Bewerber die
nötige Erfahrung und die erforderlichen Qualifikationen für eine Stelle mitbringt. Deshalb sollten
Sie auf die Gestaltung des Lebenslaufs mindestens so viel Sorgfalt verwenden wie auf die
Formulierung des Anschreibens.

1 Lesen Sie die Tipps genau. Notieren Sie wichtige Stichworte.

Tipps zu Aufbau und Gestaltung

Ein Lebenslauf sollte vor allem eines sein: übersichtlich. Dieses Ziel sollten Sie beim Aufbau
berücksichtigen. Grundsätzlich haben Sie die Wahl zwischen einem tabellarischen und einem
ausformulierten Lebenslauf. Auch in der Reihenfolge der Lebensdaten gibt es zwei verschiedene
Varianten: chronologisch (auf- oder absteigend) oder thematisch. Lesen Sie im Folgenden einige
Tipps, wie Sie Ihren Lebenslauf zweckmäßig gestalten.

Was muss im Lebenslauf stehen? Der Lebenslauf ist untergliedert in


 Kopf;
 Hauptteil;
 evtl. thematischen Anhang (Kenntnisse, Fortbildungen, Hobbys);
 Schluss mit Datum und Unterschrift.

Aufbau eines Lebenslaufs


1) Kopf: persönliche Daten
– Überschrift „Lebenslauf“
– Name, (evtl.) Anschrift
– Geburtsdatum und -ort, (evtl.) Staatsangehörigkeit
– Familienstand und gegebenenfalls Anzahl der Kinder
– Foto (rechts oben aufgeklebt, falls nicht auf gesondertem Deckblatt)
2) Hauptteil: Stationen im Leben
– Schulbildung
– Höchster Abschluss an einer allgemeinbildenden Schule
– Besuche weiterführender Schulen
– Wehr- oder Zivildienst
– Berufsausbildung oder Studium (Abschluss)
– Praktika
– Berufstätigkeit
3) Thematischer Anhang/Zusatzinformationen
Zusatzqualifikationen:
– Fortbildungen
– Sprach- und sonstige Kenntnisse
– Hobbys (kein Muss)
4) Schluss
– Datum
– Eigenhändige Unterschrift

37
2 Lesen Sie das folgende Beispiel eines Lebenslaufs. Ist der Aufbau richtig?

Assistentin des Geschäftsführers

Persönliche Daten

Name Angelika Plessar


Anschrift Am Fuchsgrund 11
06246 Delitzsch
Telefon: 0351 111222333
E-Mail: a.plessar@webprovider.de
Geburtsdatum 27. März 1962
Geburtsort Görlitz
Staatsangehörigkeit deutsch
Familienstand verheiratet, keine Kinder

Ausbildung und beruflicher Werdegang

08/1968 – 06/1978 Allgemeine Polytechnische Oberschule, Görlitz

08/1978 – 07/1980 Ausbildung zur „Facharbeiterin für Schreibtechnik“


VEB Nachrichtentechnik und Berufschule, Dresden

08/1980 – 12/1987 Sekretärin beim VEB Nachrichtentechnik, Dresden


Schreibarbeiten
Erledigung der Korrespondenz
01/1988 – 03/1990 Sekretärin beim VEB/GmbH Halbleiterwerk, Görlitz
Schreibarbeiten
Büroorganisation
04/1990 – 12/1990 arbeitssuchend nach Insolvenz des Werks
01/1991 – 12/1992 Weiterbildung zur Fremdsprachensekretärin
Schwerpunkt: Russisch
Nebenfach: Polnisch

01/1993 – 05/1993 Praktikantin in wechselnden Abteilungen,


Cowatco KG, (Hersteller von Hobelmaschinen), Leipzig

06/1993 – 08/2005 Team-Assistentin in der Auslandsabteilung,


Cowatco KG
Büroorganisation
Buchung von Geschäftsreisen
Erledigung der Korrespondenz mit Osteuropa
Anfertigung von Übersetzungen
Erstellung von Präsentationen
seit 09/2005 arbeitssuchend

Weiterbildungen

09/1994 IHK-Seminar: „Durch flexible Organisation den Chef


entlasten“
38
02/2005 Vertiefungskurs PowerPoint

Kenntnisse und Fertigkeiten


Sprachen
Russisch fließend in Wort und Schrift
Polnisch gute Kenntnisse
Englisch ausgebaute Grundkenntnisse

EDV-Kenntnisse alle gängigen Anwendungen


Microsoft Office
Delitzsch, 10.01.2006

3 Verfassen Sie zu Ihrem Bewerbungsschreiben auch Ihren Lebenslauf. Benutzen Sie


dafür das Schema:

Lebenslauf

Persönliche Daten
Name
Adresse
Telefon
E-Mail-Adresse
Geburtsort / Geburtsdatum
Staatsangehörigkeit

Berufserfahrung / Berufliche Tätigkeit

Ausbildung / Studium und Schule

Weiterbildung / Fortbildungen

Qualifikationen

Engagement und Interessen / Hobbys

……………………..
……………………..

39
4a Sehen Sie sich das Video auf https://www.youtube.com/watch?v=gA57cKcgHkI an
(03:30). Anna möchte sich für eine Ausbildung als Sport- und Fitnesskauffrau
bewerben und bringt in Erfahrung, was sie bei Anschreiben und Lebenslauf
beachten muss. Machen Sie sich Notizen: wie ist ihr Bewerbungsprozess verlaufen? Danach
vergleichen Sie in der Gruppe.

Wie bewerbe ich mich richtig?

b Ergänzen Sie die Informationen.


1) Anna möchte eine Ausbildung zu ________________________ machen.
2) Für eine Bewerbung braucht Anna ________________________.
3) Zuerst notiert sie alles, was ihr zu sich einfällt:_________________________.
4) Die Eigenschaften, die von einem AZUBI erwartet werden, sind: ____________________.
5) Am Anfang der Bewerbung _____________________.
6) Jeder kann sich positiv beschreiben, deshalb_______________________.
7) Am Ende der Bewerbung schreibt sie ________________________.
8) In den Briefumschlag legt Anna ________________________.

Zu einer vollständigen Bewerbung gehört neben Anschreiben, Lebenslauf und Lichtbild


alles, was den Lebenslauf und Ihre Qualifikation für die Stelle in den entscheidenden
Punkten belegt.

Checkliste: Ist Ihre Bewerbung vollständig?

 Anschreiben (nicht eingeheftet, sondern lose auf der Mappe liegend)


 Lebenslauf
 Erklärungsseite (nicht obligatorisch)
 Lichtbild (auf Lebenslauf, nicht üblich bei englischen Bewerbungen)
 Schulzeugnisse (in der Regel der höchste Abschluss einer allgemeinbildenden Schule)
 Ausbildungszeugnisse (z. B. Diplomzeugnis) oder –belege (z. B. Meisterbrief)
 Alle Arbeitszeugnisse früherer Arbeitgeber
 Nachweise über Aus- und Weiterbildung
 Praktikums- und Tätigkeitsnachweise
 Nachweise über Stipendien
 Referenzen (falls vorhanden)
 Arbeitsproben (falls verlangt)

40
Vorstellungsgespräch

1 Lesen Sie den folgenden Dialog. Danach beantworten Sie die Fragen.

Die Vorstellung

– Bitte, Frau Schüler, nehmen Sie Platz! Ich habe inzwischen vergessen, welche Sprachen Sie
sprechen. Englisch, und was noch?
– Französisch und ein bisschen Spanisch.
– Gut. Haben Sie in Ihrer jetzigen Firma schon gekündigt?
– Nein, ich habe im Augenblick keine Stellung. Ich bin erst vor einer Woche aus England
zurückgekommen. Ich war da ein halbes Jahr als Au-pair-Mädchen.
– Ach so. Was für eine Ausbildung haben Sie denn? Kann ich mal Ihre Zeugnisse sehen?
– Ja, bitte sehr. Hier ist das Abschlusszeugnis der Realschule, das ist der Kaufmännische
Gehilfenbrief, hier ist das Zeugnis der Handelsschule und hier mein Lebenslauf.
– Oh, Sie hatten ja in Englisch eine Vier!
– Ja, deswegen bin ich nach England gegangen. Ich habe dort Abendkurse besucht und bin
jetzt wirklich gut in Englisch.
– Dann wäre dies Ihre erste Stellung nach dem Abschluss der Handelsschule?
– Ja. Außer der Lehrzeit habe ich noch nicht in einer Firma gearbeitet.
– Nun, dann müssen Sie sehen, dass Sie sich schnell einarbeiten. Die Exportabteilung ist die
wichtigste Abteilung unseres Hauses, 60% unserer Produktion gehen in den Export. Und Sie
wollen ja sicher möglichst bald einigermassen selbständig arbeiten.
– Ja, das wollte ich noch fragen. Wird die ganze Korrespondenz diktiert?
– Warum? Wäre Ihnen das zu langweilig?
– Ehrlich gesagt, ja. Ich dachte…
– Also, diktiert wird nur am Anfang. Wenn Sie sich gut einarbeiten, können Sie einen Teil der
Korrespondenz selbständig erledigen, Anfragen, Auftragsbestätigungen und solche Sachen.
Wann könnten Sie denn anfangen?
– Das kommt auf Sie an. Nächsten Montag, wenn es Ihnen recht ist.
– Gut. Und jetzt noch eine Frage, die nicht ganz unwichtig ist. Was möchten Sie denn
verdienen?
– Ja, ich weiss nicht recht, was ich darauf sagen soll. Ich habe noch keine Berufserfahrung und
kann keine grossen Ansprüche stellen. Andererseits – in dem halben Jahr, wo ich in England
war, sind die Preise hier ganz schön gestiegen, das habe ich schon gemerkt. Ich muss Miete
bezahlen, Fahrgeld und so weiter. Im Moment wohne ich zwar noch bei meinen Eltern. Aber
ich möchte mir gern ein kleines Appartement nehmen. Ja, ich weiss wirklich nicht, wieviel
ich verlangen kann.
– Das Fahrgeld übernehmen wir. Sind Sie mit 9 Hundert Euro netto zufrieden, für den
Anfang?
– O ja, natürlich.
– In Ordnung. Sie wissen ja, dass wir 3 Monate Probezeit haben. Danach unterhalten wir uns
dann über eine Gehaltserhöhung, wenn wir mit Ihnen und Sie mit uns zufrieden sind. Und
noch etwas: Können Sie Kaffee kochen?
– Kaffee? Oh. Wir haben in England Tee getrunken.
– Na gut, dann müssen Sie das auch noch lernen.

1) Wer spricht hier?


2) Hat die Bewerberin irgendwo gearbeitet?
3) Welche Unterlagen hat Frau Schüler dem Chef vorgelegt?

41
4) Welche Sprachen spricht sie?
5) In welcher Abteilung bekommt sie die Arbeit?
6) Warum ist diese Abteilung die wichtigste in der Firma?
7) Wie sind die Verpflichtungen der Sekretärin dieser Abteilung?
8) Wieviel möchte sie verdienen?

2 Ergänzen Sie die fehlenden Wörter.

gleitend / verdienen / Vorstellungsgespräch / Lehre / Arbeitgeber / Steuern

1) Bevor Sie eine Stelle bekommen, werden Sie zu einem __________ eingeladen.
2) Ihr __________ ist die Person oder die Firma, für die Sie arbeiten.
3) Wenn Sie nicht immer zur gleichen Zeit mit Ihrer Arbeit beginnen und aufhören müssen,
haben Sie __________ Arbeitszeit.
4) Von dem Geld, das Sie _________, gehen ________ ab.
5) Wenn Sie einen Beruf erlernen, machen Sie eine ________.

3 Besprechen Sie die folgenden Fragen mit Ihrer Gesprächspartnerin/Ihrem


Gesprächspartner. Machen Sie Notizen und präsentieren Sie diese in der
Gruppe.
 Darf man bei den Bekannten und Kollegen nach dem Lohn fragen? Ist es korrekt?
 Muss man sich bei der Bewerbung hoch schätzen?
 Halten Sie die Abschlusszeugnisse für wichtig?
 Arbeiten Sie gern in einem Team?
 Ist die Teamfähigkeit eines Bewerbers eine wichtige Schlüsselqualifikation für den
Arbeitgeber?

4 Sehen Sie sich das Video auf https://www.youtube.com/watch?v=aYySGhb7wR4


an (06:42). Anhand von typischen Bewerbungssituationen zeigt FOCUS Online, wie
man sich im Vorstellungsgespräch richtig verhält. Machen Sie sich Notizen und
besprechen Sie danach die wichtigsten Tipps für das erfolgreiche Vorstellungsgespräch.

Das erfolgreiche Vorstellungsgespräch

1) Sehen Sie sich den ersten Teil des Videos an (03:40 Min.).
2) Notieren Sie die typischen Fehler des Bewerbers beim ersten Vorstellungsgespräch.
3) Sehen Sie sich den zweiten Teil des Videos an.
4) Übernehmen Sie die Rolle des Beraters und kommentieren Sie die Fehler.

42
Tipps für das Bewerbungsgespräch. Wer zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen
wird, hat die erste Hürde schon genommen. Die schriftliche Bewerbung hat
„eingeschlagen“. Jetzt geht es in die entscheidende letzte Runde: das Vorstellungsgespräch.

 Über das Unternehmen informieren


Wer gut vorbereitet ist, kann sich ohne „Flugzeuge im Bauch“ präsentieren. Informieren Sie sich
über die betreffende Firma, z.B. bei der Industrie- und Handelskammer oder der Handwerkskammer
in Ihrer Nähe. Besorgen Sie sich - wenn möglich - Unterlagen, z.B. den Geschäftsbericht oder eine
Werbebroschüre! Auch im Internet erhalten Sie viele Informationen über Branchen und
Unternehmen, einige Links dazu finden Sie unter „Ausbildungsbetrieb finden“.
 Auf den Bewerbungstest vorbereiten
Manche Unternehmen führen auch einen Bewerbungstest durch. Bereiten Sie sich darauf vor.
Ausführliche Tipps dazu finden Sie z.B. in der Broschüre des Arbeitsamtes „Orientierungshilfe zu
Auswahltests“.
 Auch wichtig: Kleidung und Pünktlichkeit
Der erste Eindruck, den Personalchefs oder Unternehmer von Ihnen bekommen, ist oft
entscheidend. An ordentlicher Kleidung führt kein Weg vorbei. Sie sollen sich aber darin trotzdem
wohl fühlen, sonst wirken Sie nicht „echt“. Die Sachen sollen weder zu lässig noch zu gestylt sein.
Außerdem wichtig: Seien Sie pünktlich! Beides signalisiert dem Arbeitgeber, dass Sie motiviert
sind und das Treffen ernst nehmen.
 Gespräch vorbereiten
Ihre Persönlichkeit entscheidet: Passen Sie zu Job und Mitarbeitern? Hier einige Tipps, die schon
vielen geholfen haben:
Machen Sie sich klar, welche Punkte in Ihrer Bewerbung kritisch sein könnten und sprechen Sie
darüber mit Freunden und Eltern.
Überlegen Sie sich, was die andere Seite erwartet.
Überlegen Sie sich Antworten auf mögliche Fragen, die Ihnen im Vorstellungsgespräch gestellt
werden.
Beobachten Sie Ihre Körpersprache im Spiegel und fragen Sie Freunde um deren Meinung; achten
Sie im Vorstellungsgespräch darauf.
 Verhaltensregeln
Informieren Sie sich darüber, worauf Personalchefs achten und beachten Sie einige
Verhaltensregeln.
 Positiv wirken:
deutlich sprechen
Blickkontakt halten
den Gesprächspartner ausreden lassen
freundlich lächeln
bequem hinsetzen
 Negativ wirken auf jeden Fall:
den Kopf ständig nach unten neigen
Arme vor der Brust verschränken
ständig ernst schauen
die Gesprächspartner nie direkt ansehen
doppelte Portion Gel ins Haar
auf der Stuhlkante sitzen
zu auffällige Kleidung
leise und unsicher sprechen
zu viel sprechen
Kaugummi kauen

43
5a Hören Sie ein Gespräch zwischen der Personalleiterin und einer Bewerberin
(04:13). Was für einen Eindruck haben Sie von diesem Gespräch? Ist es erfolgreich?

b Hören Sie das Vorstellungsgespräch noch einmal. Sind die folgenden Aussagen richtig oder
falsch? Korrigieren Sie die falschen Aussagen.

Aussagen Richtig Falsch


1 Frau Siegenthaler hat sich zum Vorstellungsgespräch verspätet,
denn sie konnte den Anfahrtsweg lange nicht finden.
2 Die Firma beschäftigt in ganz Europa über 30.000 Mitarbeiter.
3 Die Firma ZORAC produziert Messgeräten für die Industrie.
4 Die Bewerberin findet die Stelle zu anspruchsvoll.
5 Die Firma ZORAC hat mehrere Standorte in Deutschland.
6 Frau Siegenthaler beherrscht zwei Sprachen in Wort und Schrift.
7 Die Arbeitszeit bei ZORAC beträgt über 40 Stunden pro Woche.
8 Angestellte mit Kindern dürfen ihren Urlaub zuerst beantragen.
9 Die Betriebsrente wird durch den Arbeitgeber nicht finanziert.
10 Die Bewerberin hat keine Berufserfahrung.

c Spielen Sie ein ähnliches Gespräch. Benutzen Sie die Rollenkarten. Partner A
übernimmt die Rolle des Personalchefs / der Personalchefin der Firma
SIEMENS AG. Partner B ist der Bewerber / die Bewerberin.

Information über die Firma SIEMENS AG:


• SIEMENS AG ist ein Technologiekonzern mit Doppelsitz in Berlin und München
• Der Konzern ist in 190 Ländern vertreten und zählt weltweit zu den größten Unternehmen
der Elektrotechnik und Elektronik.
• SIEMENS AG beschäftigt 372000 Mitarbeiter

Partner A
Sie sind Personalchef/Personalchefin der Firma SIEMENS und führen ein Vorstellungsgespräch
mit einem Bewerber / einer Bewerberin. Machen Sie sich Notizen zu den folgenden Punkten und
sprechen Sie mit dem Bewerber /der Bewerberin.
SIEMENS sucht eine/-n kaufmännische/-n Mitarbeiter/-in für Einsatz und Kontrolle der
Mitarbeiter, Terminplanung, Kontrolle von Maschineneinsätzen, Rechnungsprüfungen und für
die Aktualisierung der EDV-Daten. Von dem Kandidaten / der Kandidatin wird erwartet:
• abgeschlossene kaufmännische Berufsausbildung
• gute EDV-Kenntnisse
• Durchsetzungsvermögen und selbstständige Arbeitsweise, gute kommunikative Fähigkeit,
Organisationsfähigkeit und Flexibilität
• Sie bieten einen interessanten Arbeitsplatz mit leistungsgerechter Bezahlung, ein gutes
Arbeitsklima und eine umfassende Aus- und Weiterbildung
• Arbeitszeiten, Aufstiegschancen, Sozialleistungen und Urlaubsregelung.

44
Partner B
Sie bewerben sich um die Stelle als kaufmännische /-r Mitarbeiter/-in bei der Firma SIEMENS in
München. Machen Sie sich Notizen zu den folgendenPunkten und führen Sie ein
Vorstellungsgespräch mit dem Personalchef / der Personalchefin der Firma.
• Sie haben eine kaufmännische Berufsausbildung und zwei Jahre Berufserfahrung im Bereich
der Buchhaltung und Kundenbetreuung; Sie sind kontaktfreudig und aufgeschlossen, Sie sind es
gewohnt, selbstständig und strukturiert zu arbeiten. Sie sind kreativ und haben sehr gute bzw.
gute Kenntnisse in zwei Fremdsprachen.
• In Ihrem Beruf möchten Sie neue Erfahrungen sammeln und suchen deshalb eine berufliche
Herausforderung.
• Sagen Sie, wo Sie sich über die Firma informiert haben und welche Informationen über die
Firma Sie für wichtig halten.
• Fragen Sie nach den Arbeitszeiten, der Vergütung, den Aufstiegschancen, den Sozialleistungen
und der Urlaubsregelung.

6 Rollenspiel „Bewerbung“. Hier geht es um das persönliche Gespräch bei einer


Bewerbung. Drei Ihrer Kollegen haben sich um die Stelle als Stellvertreter des
Personalchefs beworben. Die anderen Teilnehmer übernehmen die Rolle des
Geschäftsführers, des Pesonalchefs und der Abteilungsleiter der verschiedenen Sektoren in der
Firma. Entscheiden Sie, um welche Firma (Betrieb) es sich handeln soll. Sie alle interviewen die
drei Bewerber und entscheiden sich dann in einer Sitzung für einen der drei Bewerber.

Einige Einzelheiten über die drei Kandidaten:


 Familienname: Seidel Meier Henkel
 Vorname: Johann Gotthard Klaus
 Geburtsdatum: 2.02.85 11.03.78 3.10.70
 Derzeitige Personalreferent Abteilungsleiter Leiter der
Tätigkeit: bei der ZB im Kaufhaus Verwaltungsstelle
 Berufserfahrung: (5 Jahre) (8 Jahre) (15 Jahre)
Personalwesen Marketing Jugendpflege
 Ausbildung: Bankkaufmann Dipl.-Kfm. Sozialarbeiter

7 Übersetzen Sie ins Deutsche.

1) Я просмотрел все объявления, предлагающие работу, но не нашёл ничего подходящего.


2) В данный момент я располагаю поддержкой со стороны своих родителей, но произвожу
поиски работы, чтобы стать финансово независимым.
3) Я нашел объявление о вакансии на должность служащего в отделе управления. Эта
вакансия соответствуют моему профессиональному профилю.
4) В Вашем заявлении о приеме на работу указано, что у Вас есть опыт работы
гувернанткой. Нам потребуется рекомендательное письмо с Вашего последнего места
работы.
5) – Чем обусловлен Ваш уход с предыдущей работы? – Мой начальник был слишком
требовательным, к тому же психологический климат в коллективе оставлял желать
лучшего.
6) Испытательныйй срок работы в нашем отделе составляет три месяца. Если Вас это
устраивает, то пройдите, пожалуйста, в управление кадрами для оформления
необходимых документов.

45
7) Нам важна Ваша готовность к регулярному прохождению повышения квалификации, а
также Ваше согласие на скользящий график работы.
8) Работникам этой отрасли необходимы такие ключевые компетенции как напористость,
целеустремленность и отзывчивость.
9) Что входило в круг Ваших задач как сотрудника отдела импорта?
10) Он уволился с предыдущей должности и занялся индивидуальной трудовой
деятельностью.
11) Я ознакомился с результатами Вашего теста на профпригодность. Думаю, что мы
сработаемся.
12) Чтобы получить постоянное место работы, нужно соотвествовать всем требованиям и
иметь подтверждающие документы.
13) На собеседовании опытный работодатель выяснит, соотвествуют ли действительности
компетентности соискателя, указанные в его резюме.
14) При приеме на работу важны все документы об образовании: аттестаты, дипломы,
свидетельства о повышении квалификации и др.
15) Потенциальный работодатель назначает встречу соискателю для прохождения
собеседования.
16) Поскольку первое впечатление чаще всего бывает решающим, постарайтесь не
опаздывать и выглядеть опрятно.
17) К собеседованию нужно готовиться: внимательно изучить информацию о
потенциальном работодателе, чтобы избежать возможные «подводные камни».
18) Владение иностранными языками в устной и письменной форме является предпосылкой
для успешного трудоустройства.
19) Моё рабочее время зависит от количества заказов, которые получает наша фирма.
20) Все претензии к работе торговых служащих Вы можете направлять в торговую палату.
21) Предприятие, функционирующее на международном уровне, предлагает разнообразные
вакансии с высокими шансами продвижения по карьерной лестнице.
22) Я закончил обучение по специальности „Бухгалтерский учет“, обладаю знаниями
электронной обработки данных, а также знаком с правилами поведения в коммерческой
сфере деятельности.

Prüfen wir mal, ob die Modulziele erreicht sind!

1) Auf der Web-Seite einer deutschen Jobbörse finden Sie ein Stellenangebot, das Sie am meisten
interessiert. Gehen Sie dafür auf diesen Link: https://www.stellenanzeigen.de/, wählen Sie das
entsprechende Tätigkeitsfeld. Dann klicken Sie rechts oben auf „Traumjob finden“. Machen Sie
sich mit dem Aufgabengebiet, Erwartungen und Angebot des Arbeitsgebers bekannt.

2) Nachdem das aktuelle Stellenangebot gefunden ist, bereiten Sie Ihre Bewerbung mit
vollständigen Unterlagen vor (Bewerbungsschreiben, tabellarischer Lebenslauf, Kopien von
Abschlusszeugnissen, Qualifikationsnachweisen, Referenzen, Beurteilungen usw.).

3) Richten Sie Ihre Bewerbung an eine Firma oder eine Bildungsinstitution. Schauen wir mal, wie
stehen Ihre Chancen, einen Job im Ausland zu bekommen.

4) Wenn Sie eine Einladung zum Skype-Interview erhalten haben, proben Sie es ruhig. Für die
Vorbereitung auf ein Bewerbungsgespräch per Skype nutzen Sie die Checkliste für ein Skype
Interview auf der Web-Seite: https://www.bewerbungswissen.net/skype-interview/

5) Anderenfalls spielen Sie ein Bewerbungsgespräch mit Ihrer Deutschlehrerin / Ihrem


Deutschlehrer bzw. einem Muttersprachler / einer Muttersprachlerin.
46
Lernwortschatz: Bewerbung

Übersetzen Sie die Wörter in Ihre Muttersprache oder notieren Sie passende Sätze /
Wendungen, die Sie lernen möchten.

1. die Abteilung, -en


2. abwechslungsreich
3. agieren
4. das Abschlusszeugnis,-se
5. die (An)Forderung, -en
6. der/die Angestellte, -n
7. ankommen, a, o auf A.
8. ansprechen, a, o
9. anspruchsvoll
10. die Anzeige, -n
11. der Anspruch, -``e
12. die Anstellung, -en
13. das Arbeitsklima
14. die Arbeitszeit, -en
15. das Arbeitszeugnis, -se
16. aufführen
17. das Aufgabengebiet, -e
18. der Aufmacher, =
19. die Aufstiegschance, -n
20. der Auftrag, -``e
21. das Au-pair-Mädchen, =
22. die Ausbildung, -en
23. eine Ausbildung absolvieren
24. das Ausscheiden, =
25. der Ausstieg (aus dem Beruf)
26. der Beleg, -e
27. die Berufsberatung, -en
28. der Berufsweg, -e
29. das Bewerbungsschreiben, =
30. die Branche, -en
31. die Buchhaltung,-en
32. das Durchsetzungsvermögen,=
33. die EDV-Kenntnisse
34. der Eignungstest, -s
35. sich einarbeiten
36. das Einfühlungsvermögen,=
37. der Einsatz, -``e
38. der Einstieg, -e
39. die Erklärungsseite, -n
40. der Export, -e
41. die Festanstellung, en
42. die Fortbildung, -en
43. gegebenfalls
44. geeignet sein
45. der Gehilfenbrief, e
46. die Gelegenheit, -en
47
47. das Gewerbe, =
48. die gleitende Arbeitszeit
49. grundsätzlich
50. die Handelskammer, -n
51. die Handwerkskammer, -n
52. die Herausforderung, -en
53. der Import, -e
54. das Inserat, -e
55. der Inserent, -en
56. invers
57. kaufmännisch
58. der /die kaufmännische Angestellte, -n (Kaufmann/Kauffrau)
59. die Klippen
60. die Kompetenz, -en
61. kündigen D.
62. der Nachweis, -e
63. das Personalwesen, =
64. die Probezeit, -en
65. das Profil, -e
66. recherchieren
67. die Referenz, -en
68. sachlich
69. das Schalten,=
70. scheuen vor D.
71. die Sprachkenntnisse (Fremdsprachenkenntnisse)
72. der Schwerpunkt, -e
73. die Stelle, -n
74. die Stellenanzeige, -n
75. das Stellenangebot, -e
76. die Stellung, -en / die Position, -en
77. tätig sein
78. das Team, -s / das Kollektiv,-e
79. der Termin, -e
80. überfliegen, o, o
81. ungekündigt sein
82. die Unterlagen / die Dokumente
83. die Unterstützung, -en
84. sich verbessern
85. (sich)vereinbaren, nach Vereinbarung
86. verfügen über + Akk
87. die Verhaltensregeln
88. die Verwaltung, -en
89. verweilen
90. das Vorstellungsgespräch, -e
91. wenn es Dir (Ihnen) recht ist
92. der Wechseldienst, -e (´= Schichtdienst)
93. in Wort und Schrift
94. das Zeugnis, -se
95. zielstrebig
96. zutreffen, a, o

48
Modul 3

Besprechungen im Job
In diesem Modul lernen und üben Sie:
 effektiv zu kommunizieren
 an einer Arbeitsbesprechung teilzunehmen
 bei Interessenkonflikten eine Lösung auszuhandeln
 sich am Telefon professionell zu verhalten
 eine Präsentation vorzutragen, Ratschläge zu geben, Fragen zu stellen und Informationen
einzuholen.

Effektive Kommunikation

1 Schauen Sie sich die Bilder an. Wo verläuft die Kommunikation besser? Warum?

2 Besprechen Sie mit Ihrer Gesprächpartnerin / Ihrem Gesprächpartner die folgenden


Fragen:

 Ist Ihnen Geheimcode „Körpersprache“ bekannt?


 Was muss man bei der Kommunikation berücksichtigen?
 In welchen Fällen ist die Körpersprache besonders wichtig und kann den Leuten helfen?
 Legen Sie viel Wert auf die Körpersprache?

3a Lesen Sie den Text. Ergänzen Sie die fehlenden Textbausteine (a-f).

Mit Worten kann man lügen, mit dem Körper nicht

Wenn Ihr Verhandlungspartner im Gespräch immer wieder versichert, Ihr Problem sei auch das
seine und er werde sich um alles kümmern, dabei aber ständig auf die Uhr schaut, mit den Fingern
auf die Tischplatte klopft und sich mit seinem Stuhl immer weiter von Ihnen entfernt, sollten Sie
misstrauisch werden. ( 1 )
Durchschnittlich 13mal pro Woche gebraucht jeder erwachsene Europäer solche Notlügen und
Ausflüchte. Dabei hätten Sie als gut beobachtender Gesprächspartner an den körpersprachlichen
Signalen erkennen können, dass an den Aussagen etwas nicht stimmt, dass Worte und Gesten nicht
übereinstimmen. Mit Worten läßt sich die Unwahrheit sagen, mit dem Körper – zumindest auf

49
Dauer – nicht. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, so eines der Grundgesetze der Fotografie und
Malerei. Bei der Kommunikation ist es ähnlich. ( 2 )
1970 fanden Wissenschaftler der Universität von Pennsylvania heraus, dass nur ganze 7 Prozent der
bei einem Gespräch übermittelten Informationen aus dem gesprochenen Wort stammen. 38 Prozent
werden aus dem Klang der Stimme entnommen – Tonfall, Sprachmelodie, Rhythmus, Lautstärke.
Mehr als Hälfte, nämlich 55 Prozent, vermitteln Gesichtsausdruck, Hände und Füße, Körperhaltung,
das gesamte Erscheinungsbild. Dazu gehören auch Kleidung – Kleider machen Leute – und
Statussymbole.
Mehr als 90 Prozent der vom Kommunikationspartner ausgehenden Signale sind also nicht
sprachlicher Natur, beziehen sich auf das „Wie sag ich es?“, nicht einmal 10 Prozent beziehen sich
auf das „Was“, auf den Inhalt! ( 3 )
Wer Körpersprache lesen und verstehen kann, besitzt einen entscheidenden Informationsvorsprung,
ganz gleich, ob im beruflichen oder im Freizeitbereich, ob in der Politik oder zu Hause im
familiären Bereich.

Das Gesamtbild ist wichtig


Die Sprache des Körpers kann mit dem gesprochenen Wort übereinstimmen, sie kann verbale
Äußerungen bestätigen, unterstreichen. Sie kann den Inhalt der verbalen Information aber auch
verändern, sich in Widerspruch zu ihr setzen. Gerade hier zeigt sich die große Bedeutung und das
Wissen der körpersprachlichen Signale: Was geht in meinem Kommunikationspartner wirklich vor?
Nicht darauf, was er bewußt sagen will, kommt es an, sondern darauf, was er ausdrückt, ohne mit
Worten zu sprechen. Und diese Wahrheit spricht der Körper. Die Körpersprache gibt aber nicht nur
Aufschluss über das Gefühlsleben des Partners in der laufenden Kommunikation. Sie läßt auch
bereits den Ausgang eines Gesprächs vorausahnen. Was fühlt und denkt mein
Kommunkationspartner? Wie wird er sich verhalten? ( 4 )
Bei der Deutung einzelner körpersprachlicher Signale ist jedoch Vorsicht geboten. Genauso wie ein
Dom mehr ist als die Summe seiner Bausteine, müssen körpersprachliche Signale immer im
Gesamtzusammenhang gesehen werden, einmal im Zusammenspiel aller Signale des gesamten
Körpers, aber auch im Zusammenhang mit der Gesamtsituation der Kommunikation. Wer spricht
mit wem, in welcher Situation, an welchem Ort, in welchem Kulturkreis? Südländer haben zum
Beispiel ein anderes Distanzverhältnis zum Kommunikationspartner als Mittel- oder Nordeuropäer,
Amerikaner begrüßen sich körpersprachlich anders als Araber oder Japaner.

Körpersprache lernen
Um körpersprachliche Signale verstehen zu können, sollte man zunächst sich selbst und Menschen
in der Umgebung genauer beobachten. Achten Sie darauf, wie sich Ihr Körper ausdrückt. Trommeln
Sie mit den Fingern auf der Tischplatte? Grenzen Sie Ihr Revier ab, indem Sie mit Ihren Armen auf
dem Tisch deutliche Grenzen gegenüber Ihrem Kommunkationspartner abstecken? Schlingen Sie
Ihre Füße um die Stuhlbeine? ( 5 )
Bewegen Sie Ihre Fußspitzen während des Gesprächs, fahren Sie mit den Händen häufig durch Ihre
Haare, verschränken Sie Ihre Arme vor der Brust, oder arbeiten Sie oft mit Ihrem Zeigefinger oder
Daumen? Nicht, daß Sie Ihre Körpersprache unterdrücken oder steuern sollten, es geht nur um die
Beobachtung und die Frage, was habe ich dabei empfunden?
In einem zweiten Schritt sollten Sie versuchen, mit Hilfe einschlägiger Literatur über Kinesik –
abgeleitet vom griechischen Wort kinesis = Bewegung – die Beobachtung von körpersprachlichen
Signalen zu deuten. In einem dritten Schritt gilt es, die durch Beobachtung und Literatur
erworbenen Kenntnisse in die Praxis umzusetzen. Seminare über Körpersprache mit praktischen
Übungen sind hilfreich, wobei die Videotechnik als Kontrolle eine wichtige Rolle spielt.

50
Kommunikation verbessern
Erkennen von körpersprachlichen Signalen soll die Kommunikation verbessern und dazu dienen,
den Kommunikationspartner im wahrsten Sinne des Wortes wahrzunehmen. Das Erkennen von
körpersprachlichen Signalen erfüllt eine wichtige Schutzfunktion in der Kommunikation.
(6)
Und wenn Ihr Kommunikationspartner mit Pokerface verhandelt, dabei aber seine Füße hinter
einem Schreibtisch versteckt, der im Mittelteil geschlossen ist, und die Hände unter der
Schreibtischplatte verborgen hält, dann sollten Sie mißtrauisch sein und versuchen, ihn aus seiner
Deckung herauszulocken. Wer nichts zu verbergen hat, braucht auch keine Sichtblende.

a Blicke können töten, Hände sprechen Bände, und die Beine verraten oft mehr über das, was
im Inneren eines Menschen vorgeht, als Worte ausdrücken vermögen.
b Gerade dieser Blick in die Zukunft ist wichtig und trägt dazu bei, daß man das drohende
Scheitern eines Gesprächs verhindern oder, wenn die Zeichen günstig stehen, schneller zum
Schluss kommen kann.
c Sie schützt vor der Unehrlichkeit der verbalen Kommunikation, der Lüge, schützt vor Tricks
professioneller Schönredner, Überredner und Scharlatane, die versuchen – oft auch mit Hilfe
einer angelernten und einstudierten Körpersprache – Sie über den Tisch zu ziehen.
d Wahrscheinlich wird er das Gespräch sofort nach Ihrem Verlassen des Zimmers vergessen
und Sie als lästigen Besucher abhaken – auch wenn er Sie mit den tröstenden Worten
verabschiedet, sich umgehend wieder bei Ihnen zu melden.
e Sitzen Sie auf der vordersten Stuhlkante, jederzeit bereit, aufzustehen, um entweder auf Ihren
Geschäftspartner loszugehen oder die Besprechung zu verlassen?
f Aber gerade darauf konzentrieren sich die Partner einer Kommunikation – auf den Inhalt!
Mehr als 90 Prozent der vom Sender einer Botschaft ausgesandten Information werden also
weitgehend nicht genutzt!

b Beantworten Sie die Fragen.

1) Kann man die Körpersprache lernen?


2) Wie viel Prozent der bei einem Gespräch übermittelten Informationen sind nicht sprachlicher
Natur?
3) Wie kann die Körpersprache helfen, den Ausgang eines Gesprächs vorauszuahnen?
4) Warum sollte man vorsichtig bei der Deutung einzelner körpersprachlicher Signale sein?

c Diskutieren Sie in Kleingruppen.

 Wird die Körpersprache von den Leuten meistens bewußt oder unbewußt genutzt?
 Nennen Sie einige Gesten\Körperbewegungen und erklären, was sie von der psychologischen
Seite bedeuten?
 Welche Gesten kann man in Russland anders deuten als im Ausland?
 Wie verhalten Sie sich im Kreise der unbekannten Leute? Was stört Sie dabei? Welche Gesten
helfen Ihnen?
 Ist es immer offensichtlich, wenn jemand lügt? Erkennen Sie die Lüge nach den
Körpersignalen?
 Kann man wirklich mit den Worten töten?

51
4a Schauen Sie sich das Bild an. Äußern Sie Ihre Vermutungen bezüglich des
Ortes, der Beziehungen zwischen den Personen, der Gesprächssituation u.a.

b Welche Gespräche würden Sie als „Small Talk“, also als „kurzes unverbindliches
Gespräch“ bezeichnen?

c Schauen Sie sich die Themen unten an und sprechen Sie darüber mit Ihrer
Gesprächspartenerin / Ihrem Gesprächspartner. Gehen Sie dabei auf folgende
Punkte ein:
 Über welche der folgenden Themen sprechen Sie gerne?
 Über welche würden Sie mit einer fremden Person sprechen?
 Worüber sprechen Sie auf keinen Fall, wenn Sie Small Talk betreiben?

Wetter / Familienstand und Kinder / Partnerschaftsprobleme / Kritik am Essen / Politik


Haustiere / Krankheit / Beruf / Kultur / Einkommen / Urlaub / Religion / Kunst
Ort des Gesprächs (Stadt, Gebäude) / Sport / Freizeit / Witze über Abwesende

d Ist Small Talk in der Geschäftskommunikation wichtig? Warum? / Warum nicht?


Tauschen Sie sich in Gruppen aus.

5a Lesen Sie die Tipps für Small Talk, ein kleines Gespräch mit großer Wirkung.

Small Talk: Was reden wenn der Chef im Aufzug steht?


Small Talk kann ein wichtiger Erfolgsfaktor für Beruf und Karriere sein. Egal ob im Aufzug, in der
Kantine, oder auf dem Flur: Plötzlich läuft einem der Chef über den Weg. Durch diesen Zufall
könnten sich Karrierechancen bieten, wenn man den Augenblick zu nutzen wüsste und die richtigen
Worte finden würde.
Doch wenn es darauf ankommt, wissen wir plötzlich nicht, was wir sagen sollen. Dabei kann man
diese Fähigkeit ganz einfach erwerben. In manchen Situationen reichen schon ein Lächeln und ein
freundlicher Gruß. Grüßen Sie Vorgesetzte grundsätzlich und wenn möglich mit Namen. Denn auch
wenn Sie als Antwort vielleicht nur ein gebrummtes „Morgen“ zurückerhalten, hat ihr Vorgesetzter
Sie bemerkt – und das möchten Sie. Vielleicht unterhält er sich mit Ihnen bei der nächsten
Begegnung.
Entwickelt sich ein Gespräch, ist es wichtig, dass man keine Angst haben sollte, frei und
ungezwungen zu reden. Ein wichtiger Faktor um Hemmungen zu überwinden, ist ein gesundes
Interesse am Gegenüber. Wenn Sie interessiert sind, finden Sie leichter einen Gesprächsstoff und
die Blockaden verschwinden. Dabei ist es kein Hinderungsgrund, wenn Sie sich im Thema nicht
52
besonders gut auskennen. Denn viele Gesprächspartner freuen sich darüber, wenn sie jemanden
treffen, dem sie alles, was sie wissen, erzählen können. Interesse zu entwickeln heißt aber nicht,
andere auszufragen. Eine gesunde Neugier dagegen ist förderlich.

Bestimmte Themen bieten sich zum Gesprächseinstieg an:


 Feiertage oder die Jahreszeit: „Na, waren Sie schon im Urlaub?“ „Die Feiertage gut überstanden?“
 Etwas Auffälliges am Gegenüber: „Ein schönes Jackett – sieht aus, als ob es aus Italien käme!“
 Aktuelle Themen: „Haben Sie gelesen, dass das neue Museum doppelt so teuer werden soll wie
geplant?“
 Viele Männer reden gern über Sport: „Freuen Sie sich auch schon auf die nächste
Fußballweltmeisterschaft?“
 Bitten Sie um Informationen (Uhrzeit, Richtung, Weg): „Wissen Sie, ob der Zug Verspätung hat?“
Im Anschluss daran: „Wo fahren Sie hin?“
 Die meisten Menschen reden gern über das Wetter – als Start also ideal! Und unversehens sind Sie
bei Themen wie dem letzten Urlaub oder den Plänen für das Wochenende.

Themen die gemieden werden sollten:


 Politik
 Religion
 Familienprobleme
 Geld
 Eigene Schwächen, Fehler, Neurosen
 Ihr Lieblingsthema – denn nichts langweilt Ihren Gesprächspartner mehr als ein Monolog. Small
Talk ist interaktiv – Monologe sind es nicht.

b Sind die Aussagen richtig oder falsch? Korrigieren Sie die falschen Aussagen.

Aussagen Richtig Falsch


1) Beim Small Talk muss man unbedingt ein großes Interesse am
Gegenüber zeigen.
2) Ein Lächeln und ein freundlicher Gruß reichen wenn Ihr Chef mit
Ihnen im Aufzug steht.
3) Falls Sie sich im Thema nicht besonders gut auskennen ist das ein
bedeutender Hinderungsgrund für Small Talk.
4) Solche Themen wie Politik und Sport sollte man beim Small Talk
vermeiden.
5) Wählen Sie Ihr Lieblingsthema. Sie können ruhig auf Einzelheiten
eingehen. Ihr Gegenüber wird dankbar sein.

c Spielen Sie kurze unverbindliche Gespräche:

 zwischen dem Chef und Untergeordneten


 zwischen dem Dozenten und Studenten
 zwischen Kollegen, die nicht gut einander kennen
 zwischen dem Angestellten und Kunden

53
Mitarbeiterversammlung

1 Sehen Sie sich das Bild an. Was glauben Sie: Welche Themen werden in der Teamsitzung
besprochen?

2a Hören Sie die Teamsitzung und vergleichen Sie mit Ihren Vermutungen.

b Hören Sie noch einmal. Welche Aussagen sind richtig? Korrigieren Sie die falschen
Aussagen.
Aussagen Richtig Falsch
1) Die Bauarbeiten sind abgeschlossen, es ist aber immer noch
lärmend.
2) Herr Neumann hat fast eine halbe Stunde lang einen Parkplatz
gesucht.
3) Er kommt morgen mit dem Fahrrad zur Arbeit.
4) Es ist viel zu staubig in der Klinik.
5) Herr Neumann soll heute an die Klinikleitung schreiben.
6) Er will auf eine Ausstellungseröffnung gehen.
7) Er bringt Sekt und Häppchen mit.

c Wie bewerten Sie das Arbeitsklima in diesem Team? Begründen Sie Ihre Beurteilung mit
den Beispielen aus dem Hörtext.

3 Tauschen Sie sich zu den folgenden Fragen in den Kleingruppen aus:

 Haben Sie an einer Unternehmensversammlung teilgenommen?


 Halten Sie solche Versammlungen für wichtig?
 Wer lädt zu einer solchen Versammlung ein?
 Wer nimmt daran teil?
 Wann findet sie statt? Wie oft?
 Was wird dort besprochen?
 Sollte man sich dabei an den Dresscode halten?
 Ist das wichtig, sich angemessen zur Arbeit anzuziehen? Warum / warum nicht?

4 Projektarbeit. Machen Sie einen Bericht zum Dresscode im Berufsleben in


DACH-Ländern und in Russland. Recherchieren Sie im Internet. Die folgenden
Links können dabei behilflich sein:
https://www.jobanzeigen.de/karriere/rhetorik-praesentation/kleidung-im-beruf
https://berufebilder.de/4-10-angemessenen-kleidung-beruf-erste-eindruck-entscheidet/

54
5 Hören Sie den Beitrag des Geschäftsführers in einer
Unternehmensversammlung. Welche Zusammenfassung ist richtig?

a. In der Abteilung für Hartkäse gibt es einen neuen Leiter, weil die Konjunktur schlecht ist.
Er sucht qualifiziertes Personal, das in den nächsten acht Wochen Überstunden machen
kann.
b. Das Unternehmen hat neue Aufträge aus Asien und muss deshalb umstrukturiert sein. Eine
neue Abteilung wird eröffnet. Die Mitarbeiter müssen mehr arbeiten und sollten keinen
Urlaub nehmen.
c. Das Unternehmen hat eine neue Abteilung in Asien eröffnet und sucht zehn Mitarbeiter, die
dort arbeiten. Die Mitarbeiter müssen dort am Wochenende arbeiten und sollten keinen
Urlaub nehmen.

6 Hören Sie jetzt die Redebeiträge des neuen Abteilungsleiters, der Betriebsrätin
und eines Mitarbeiters. Wie reagiert das Team auf den Beitrag des
Geschäftsführers? Wer sagt was? Verbinden Sie bitte.

Ich bin mir sicher, dass wir die Aufträge sichern können.
Mehr Geld für mehr Arbeit
Ich danke der Geschäftsleitung für das Vertrauen.
Abteilungsleiter (A) Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Ich freue mich, dass unsere Arbeitsplätze gesichert sind.
Betriebsrätin (B) Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.
Wendet euch vertrauensvoll an mich.
Mitarbeiter (M) Ich kann auch gerne mehr arbeiten
Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
Ich brauche nächsten Monat Urlaub.
Das darf nicht auf unsere Kosten gehen.

7a Stellen Sie sich vor: Sie können keine Überstunden machen, weil Sie neben der
Arbeit einen Sprachkurs besuchen. Sie möchten aber auch Engagement im Job
zeigen. Halten Sie einen Redebeitrag. Benutzen Sie die folgenden Redemittel:

Ich bin dafür/dagegen, dass … Es tut mir leid, dass …


Könnte ich vielleicht …? Ich bitte um Ihr Verständnis …
… einen Kompromiss finden. Wäre es möglich, dass …?
Ich verstehe nicht, warum … Es ist verständlich, dass …

b Die Gruppe bewertet die Redebeiträge und entscheidet: Wer vertritt seine Interessen am
besten, ohne den Arbeitsplatz zu gefährden? Warum?

55
Erfolgreich verhandeln

a b

1 Sehen Sie sich die Bilder an. Was ist passiert? Vermuten Sie.

2 Lesen Sie den Info-Blitz über die Mediation. Bringen Sie die Informationen in die
richtige Reihenfolge.
a. In ausführlichen Gesprächen mit den Betroffenen werden zuerst Informationen gesammelt. ___

b. Die Kosten für Mediation sind durchschnittlich preiswerter als bei einer klassischen
Gerichtsverhandlung. ___

c. Dabei unterstützt ein so genannter Mediator oder eine Mediatorin die Konfliktparteien dabei,
gemeinsam eine akzeptable Lösung für alle Beteiligten zu finden. ____

d. Schließlich wird nach der Festlegung der Ziele – im Idealfall – gemeinsam eine Win-win-
Lösung, das heißt, eine für alle Streitparteien akzeptable Lösung erarbeitet, die anschließend in
einem Vertrag zusammengefasst wird. ___

e. Danach sucht der Mediator nach den eigentlichen Gründen für die Auseinandersetzung, ehe
mögliche gemeinsame Interessen der Betroffenen herausgearbeitet werden. ___

f. Bei Mediation handelt es sich um eine Methode der gewaltfreien Konfliktbearbeitung, die heute
immer häufiger bei Scheidungen, Erbschaftsstreitigkeiten, Konflikten an Schulen oder Problemen
zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber eingesetzt wird. _1_

56
3 Bringen Sie die Vorgehensweise eines Mediators in die richtige Reihenfolge.

a. die Beteiligten anhören Lösung ausarbeiten


b. Konflikte erkennen
c. die Beteiligten anhören
d. Vertrag schriftlich festhalten
e. Gemeinsamkeiten erkennen
f. Ziele setzen

4 Tauschen Sie sich mit Ihrer Gesprächspartnerin / Ihrem Gesprächspartner


zu folgenden Fragen aus:

 Welche Gründe für Konflikte am Arbeitsplatz können sein?


 Wie gehen Menschen mit den Konflikten gewöhnlich um?
 Sollte konstruktive Bearbeitung von Konflikten extra gelernt werden?
 Musste betriebliche Weiterbildung zu Konfliktmanagement und Mediation in jeder
Organisation für alle Mitarbeiter obligatorisch sein?
 Wer kann als Mediator/in in einer kontroversen Sitzung auftretten?

5a Wählen Sie eine der folgenden Situationen aus und verteilen Sie die Rollen
in Kleingruppen: ein Mediator, Vertreter zweier gegensätzlicher Interessen.

1) In einem Unternehmen wird das Rauchen im gesamten Gebäude verboten. Raucher müssen
das Gebäude unverzüglich verlassen und sich dafür am Arbeitszeitterminal abmelden. Die
Raucher sind dagegen, denn ihr Arbeitstag verlängert sich dadurch.
Es verhandeln: ein/e Vertreter/in der Arbeitgeber (Nichtraucher), ein/e Vertreter/in der
rauchenden Arbeitnehmer, ein/e Mediator/in.

2) In der Bibliothek einer Universität soll die freie Nutzung des Computerraums mit dem
Internetzugang durch Studierende zeitlich eingeschränkt werden: Es gibt jetzt weniger Geld,
um die Betreuer zu finanzieren.
Es verhandeln: ein/e Sprecher/in der Studenten, ein/e Vertreter/in der Leitung der
Bibliothek, ein/e Mediator/in.

b Überlegen Sie sich Argumente und führen Sie dann die Auseinandersetzung. Begründen
Sie Ihren Standpunkt und versuchen Sie bei Interessenkonflikten am Ende eine Lösung
auszuhandeln. Benutzen Sie die folgenden Redemittel dabei:

Standpunkte darlegen Wir sehen nicht ein, dass …


Ich finde es ungerecht, wenn …
einerseits … andererseits
Lösungen akzeptieren / Damit bin ich (nicht) einverstanden, weil …
ablehnen Das könnte ein Ausweg sein …
Lösungen vorschlagen Wie wäre es, wenn …?
Was würden Sie von folgender Lösung halten?
Können Sie sich mit dieser Lösung identifizieren?
Könntest du dir vorstellen, dass …

c Die ganze Gruppe bewertet die Auseinandersetzungen und entscheidet: Wer vertritt seine
Interessen am besten? Warum?

57
6a Lesen Sie den Aushang. Stellen Sie Vermutungen zu den Tagesordnungspunkten
auf dem Aushang an.

An alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter


Die nächste Mitarbeiterversammlung findet am Donnerstag,
17. Mai statt
Beginn: 11:00 Uhr, Ende: 12:30 Uhr
Ort: Großer Besprechungssaal
(Geschäftsführung wird anwesend sein)

Tagesordnung
1. Neue Urlaubsregelung
2. Überstunden
3. Fortbildung
4. Private Mails
5. Frühstückspause
6. Vergütung nach Leistung
7. Sonstiges

b Lesen Sie was sich hinter den einzelnen Tagesordnungspunkten verbirgt. Vergleichen Sie
das Ergebnis auch mit Ihren Vermutungen.

Mitteilung der Geschäftsführung


an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
1. Ab sofort können nur noch maximal 10 Tage Urlaub am Stück
genommen werden. Die Firma hat sehr viele Aufträge und will
im Sinne maximaler Kundenzufriedenheit alles schnell erledigen.
2. Überstunden können nur noch „abgefeiert“ werden.
3. Alle erhalten eine Woche Fortbildung pro Jahr. Die Teilnahme
ist Pflicht.
4. Ab sofort dürfen während der Arbeitszeit keine privaten Mails
mehr geschrieben werden.
5. Die Frühstückspause entfällt ab 1. Juni.
6. Die Arbeit wird ab dem nächsten Quartal zu 20% nach Leistung
bezahlt.
80% Grundgehalt bleibt.

c Tauschen Sie sich mit Ihrer Gesprächspartnerin / Ihrem Gesprächspartner zu


folgenden Fragen aus:

 Was kann auf der Tagesordnung unter Sonstiges stehen?


 Welche Fragen setzt man gewöhnlich auf die Tagesordnung?
 Welche Fragen ist es nicht üblich in einer Mitarbeiterversammlung zu besprechen?
 Ist die Teilnahme an einer Mitarbeiterversammlung eine betriebliche Pflicht?
 Darf man die Miarbeiterversammlung früher verlassen?
 Ist es möglich, in einer Mitarbeiterversammlung Konflikte konstruktiv zu lösen? Auf welche
Weise?

58
d Wählen Sie in Fünfergruppen einen oder zwei Tagesordnungspunkte aus
6a, über den / die Sie diskutieren wollen und bereiten Sie die Sitzung vor.

1) Verteilen Sie Rollen: 1 Moderator/in, 1 betroffener Mitarbeiter/in (z.B. alleinstehende Mutter /


alleinstehender Vater mit zwei Kindern / älterer, nicht sehr gesunder Mitarbeiter),
1 Betriebsratsmitglied, 1 Geschäftsführer/in, 1 Beobachter/in.
2) Überlegen Sie sich für Ihre spezifische Rolle Argumente (pro / contra / Vorschläge).
3) Spielen Sie die Sitzung. Folgende Redemittel können dabei helfen:

Moderation:

Begrüßung: Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, ich begrüße Sie herzlich zu


unserer heutigen Sitzung.
Vorstellung der zu Wir möchten / werden uns heute mit einigen wichtigen Fragen
behandelnden auseinandersetzen / beschäftigen, …
Themen:
Vorgehensweise: Wer schreibt Protokoll?
Wäre es möglich es so zu machen, dass …?
Ich darf Sie bitten, die vereinbarte Redezeit von maximal …
Minuten einzuhalten / nicht zu überschreiten.
Stellungnahme: Möchten Sie direkt dazu Stellung nehmen / darauf antworten?
Wer möchte sich dazu äußern?
nachfragen: Ich möchte noch einmal nachfragen: Was verstehen Sie unter …?
Sie meinen also, dass …?
Lenkung des Ich glaube, wir kommen vom Thema ab.
Gesprächsablaufs: Das sollten wir vielleicht lieber später noch einmal besprechen.
Übergang zur Ich würde jetzt gern zu dem zweiten Punkt der Tagesordnung
nächsten Frage: kommen.
Hinweis auf die Zeit: Wir müssen langsam zum Ende kommen. Bitte nur noch je eine
Wortmeldung. Wer möchte beginnen?
Diskusionsergebnis: Ich darf nun die Ergebnisse der Diskussion kurz
zusammenfassen: ..
Das Fazit der Diskussion lautet also: …
Verabschiedung: Hiermit ist unsere Sitzung beendet. Ich bedanke mich bei allen
für die konstruktive Beteiligung.

Diskutanten:

Zwischenfragen Eine kurze Zwischenfrage, bitte .


stellen: Dürfte ich eine kurze Verständnisfrage stellen?
Sich auf Vorredner Wie Herr / Frau … bereits kommentiert / kritisiert hat…
beziehen: Ich kann mich Herrn / Frau nur anschließen.
Herr / Frau … hat vorhin / gerade erwähnt, dass …
Lösungsvorschläge Ich finde, wir sollten …
machen: Eine gute Lösung / Ein guter Kompromiss wäre …
Wie wäre es, wenn wir …?
Wäre es nicht besser, wenn wir …?
Wären Sie damit einverstanden, wenn …

59
Geschäftliche Telefonate

a b

1 Schauen Sie sich die Bilder an. Sind neben organisatorischen Fähigkeiten
kommunikative und psychologische Rahmenbedingungen für richtiges, erfolgreiches
Telefonieren entscheidend? Was denken Sie? Um welche Rahmenbedingungen geht es
dabei? Diskutieren Sie in der Gruppe.

2 Lesen Sie den Leitfaden für geschäftliche Telefonate. Zu jedem Punkt wählen
Sie die passenden Beispielfragen (a-f).

In diesem Tipp finden Sie einen kleinen Baukasten mit Beispielsituationen, wie man erfolgreich
geschäftliche Telefonate führt. Mit dieser strukturierten Vorgehensweise können Sie schnell und
einfach Ihr Anliegen an die richtigen Ansprechpartner bringen bzw. Ihr Anliegen korrekt vortragen.
Anhand der Beispielfragen können Sie sich selbst einen persönlichen Leitfaden zusammenstellen,
der für Ihr individuelles Bedürfnis zugeschnitten ist.
1) Wie melde ich mich korrekt und verständlich?
..............................................................
Wichtig: Sprechen Sie deutlich und langsam. Das Ohr Ihres Gesprächspartners muss sich erst auf
Ihre Stimme einstellen. Hat Ihr Gesprächspartner vorher etwas anderes gemacht, dauert es einen
Augenblick, bis er sich sammelt und voll und ganz bei Ihnen ist.
Nennen Sie auch immer Ihren Vornamen, dies gibt dem Gespräch eine persönlichere Note, Distanz
wird abgebaut.
2) Wie komme ich zu meinem gewünschten Gesprächspartner?
..............................................................
Wichtig: Warten Sie in Ruhe die Antwort Ihres Gesprächspartners ab. Hören Sie genau hin, damit
Sie den Namen des / der betreffenden auch richtig verstehen.
3) Wie trage ich mein Anliegen vor?
..............................................................
Wichtig: Tragen Sie Ihr Anliegen klar und verständlich vor. Überlegen Sie sich Ihre
Formulierungen möglichst vor dem Griff zum Hörer. Benötigen Sie Unterlagen für das Telefonat,
z.B. eine Kundennummer o. ä.? Legen Sie die Unterlagen griffbereit und richtig sortiert in die Nähe
des Telefons. Nichts ist schlimmer als während eines Telefonats in den Unterlagen zu wühlen und
Ihr Gesprächspartner muss in dieser Zeit warten.
4) Kann Ihnen nicht sofort geholfen werden?
...............................................................

60
Wichtig: Bleiben Sie freundlich, selbst wenn Sie des Öfteren verbunden werden. Ihr jetziger
Gesprächspartner kann nicht wissen, mit wie vielen Kollegen Sie schon über Ihr Anliegen
gesprochen haben.
5) Müssen Sie sich erneut melden?
……………………………………....
Wichtig: Versuchen Sie von Ihrem Gesprächspartner einen konkreten Termin für Ihren
Wiederanruf zu bekommen. Z. B. am Donnerstag gegen ... Uhr. Und: Rufen Sie dann auch zum
vereinbarten Termin pünktlich an, Sie haben schwer gearbeitet um ihn zu bekommen, verpassen Sie
ihn nicht.
6) Verabschieden Sie sich immer freundlich!
……………………………………....
Wichtig: Auch wenn Ihr Anliegen nicht gleich erledigt werden konnte, verabschieden Sie sich
immer freundlich. Denn: Sollten Sie sich noch einmal melden, kann sich Ihr Gesprächspartner
vielleicht an Sie erinnern. Jemandem, mit dem man ein nettes Telefonat hatte, hilft man einfach
lieber als jemand, bei dem das nicht der Fall war.
08.06.2016 © seit 10.2005 Axel C. Balzer

a Sagen Sie bitte, wer ist in Ihrem Hause zuständig für ...?
Vielen Dank, verbinden Sie mich bitte mit Herrn/ Frau ...?
b Vielen Dank, auf Wiederhören.
c An wen kann ich mich mit diesem Problem wenden?
Vielen Dank, würden Sie mich bitte mit Herrn / Frau ... verbinden?
d Guten Tag, Mustermann, Annemarie Mustermann.
Spreche ich mit Herrn / Frau ...?
e Wann darf ich mich wieder bei Ihnen melden?
f Guten Tag, Mustermann, Annemarie Mustermann.
Spreche ich mit Herrn / Frau ...?
Ich rufe Sie an, weil ich ...

3a Lesen Sie das Telefonat mit der Firma ASA.

Rezeptionist: ASA, guten Tag, was kann ich für Sie tun?
Herr Sander: Ja, guten Tag, hier ist Otto Sander. Ich möchte gern Herrn Schulze sprechen.
Rezeptionist: Einen Moment, ich verbinde Sie. Eh, wie war Ihr Name?
Herr Sander: Sander, Otto Sander.
Herr Schulze: Schulze.
Herr Sander: Ja, guten Tag, Herr Schulze, hier ist Otto Sander, von der Firma Compufix.
Ich möchte mit Ihnen einen Termin vereinbaren.
Herr Schulze: Worum geht es, Herr Sander?
Herr Sander: Ich würde Ihnen gerne unser neues Computerprogramm vorstellen. Ich glaube, es ist
gut geeignet für Ihre Firma.
Herr Schulze: Wir sind mit Ihren Programmen immer sehr zufrieden. Das Computerprogramm
würde mich interessieren. Passt es Ihnen nächste Woche, am Freitag?
Herr Sander: Ja, nächste Woche Freitag passt mir gut. Geht es vormittags?
Herr Schulze: Vormittags…? Von 10.00 bis 11.00 Uhr habe ich Zeit.
Herr Sander: Gut, Herr Schulze, dann komme ich nächste Woche Freitag um 10.00 Uhr zu Ihnen.
Herr Schulze: Ja, melden Sie sich bitte an der Rezeption, ich hole Sie dort ab. Auf Wiederhören.
Herr Sander: Auf Wiederhören, bis Freitag.

61
b Spielen Sie ein ähnliches Telefongespräch:

 mit Ihrem Chef. Sie möchten ihm etwas anbieten und verainbaren einen Termin.
 mit der Rezeptionistin. Sie nennen den Grund des Anrufs und vereinbaren einen Termin
mit dem Chef. Im Moment ist er nicht da.

4a Hören Sie ein Telefongespräch zwischen der Vertreterin der Firma Caviezel und
dem Vertreter der Firma Swissbike AG. Was ist der Anrufanlass?

b Hören Sie das Gespräch noch einmal, beantworten Sie die Fragen:

1) Wer ruft an?


2) Was ist der Grund des Anrufes?
3) Wo ist der Sitz der Firma Caviezel?
4) Wie ist der Name des Kunden?
5) Welche Waren werden verlangt?
6) Welche Anzahl von Waren der Marken Cycletech und Villiger wurde bestellt?
7) Was ist der Grund der Verzögerung?
8) Wie gelingt es Herrn Brosi die Angelegenheit zu regeln?

5 Hören Sie fünf Nachrichten auf einem Anrufbeantworter. Sind die Aussagen
richtig oder falsch? Korrigieren Sie die falschen Aussagen.

Aussagen Richtig Falsch


Nachricht 1.
a. Der Lieferant der Firma Schumacher AG wurde vor einer Woche
gekündigt.
a. b. Die Ware wird am 30. Mai geliefert.
Nachricht 2.
b. a. Frau Haas bittet um eine Rückmeldung.
c. b. Der bestellte Artikel ist nicht lieferbar.
Nachricht 3.
a. Der Vetreter des Skiklubs Edelweiss hat vergessen, rechtzeitig
Getränke zu bestellen.
b. Im Falle der Nichtlieferung, bezahlt der Lieferant den
Preisunterschied.
Nachricht 4.
d. a. Die Lieferung ist termingerecht eingetroffen.
e. b. Die Bestellung wird heute Herrn Christen geliefert.
Nachricht 5.
f. a. Die Bestellung ist frühestens in einem Monat lieferbar.
g. b. Der Anrufer ist in der Abteilung für Buchhaltung bei der Firma
„Albert Einstein“ tätig.

6 Spielen Sie ein Telefongespräch.

Sie haben im Auftrag Ihres Chefs zwanzig Simultandolmetscheranlagen bei der Firma
Brähler ICS Konferenztechnik AG bestellt. Bis heute haben Sie noch nichts erhalten. Rufen
Sie den Kundendienst an und klären Sie Ihr Anliegen im persönlichen Gespräch. Nutzen Sie
die folgenden Rollenkarten:

62
Patner A

Sie arbeiten bei BASF SE in Ludwigshafen am Rhein. Sie haben bei Brähler ICS
Konferenztechnik AG in Königswinter zwanzig Simultandolmetscheranlagen bestellt. Sie
haben bis heute noch nichts erhalten und der Liefertermin ist bereits um eine Woche
überschritten. Sie rufen die Firma an und setzen eine Nachfrist. Nach diesem Datum wollen
Sie die Ware nicht mehr annehmen.

Partner B

Sie arbeiten bei Brähler ICS Konferenztechnik AG in Königswinter. Ein unzufriedener Kunde
(bzw. eine Kundin) ruft Sie wegen eines Lieferverzugs an. Sie beruhigen den Kunden/die
Kundin und erklären ihm/ihr den Grund für die nicht eingehaltene Lieferfrist. Sie sind mit
der gesetzten Nachfrist einverstanden und sagen eine pünktliche Lieferung zu dem neuen
Termin zu.

Benutzen Sie dabei Redemittel zum Telefonieren auf der Web-Seite


http://www.wirtschaftsdeutsch.de/lehrmaterialien/redemittel-telefon-allgemein.pdf, die hier unten
verkürzt dargestellt sind:

ein Telefongespräch annehmen sich als Anrufer vorstellen

• Breitenbach KG, Einkauf, Gottfried Schmitt • Hier Vollmer, Energos GmbH, guten Morgen.
am Apparat. (Was kann ich für Sie tun?) Ich rufe wegen ..... an.
• Vornweg&Co, Helmut Fischer. Grüß Gott. • Hier spricht Rainer Vollmert von der Firma
• Guten Tag, hier ist Firma Maibach, mein Hunzinger.
Name ist … . • Energos GmbH, Graf. Guten Tag, Herr
• Apparat von Herrn Stalke. Stirner - einen Augenblick bitte - ich verbinde
• Neumannn GmbH, Kleinert am Apparat. Sie mit der Leiterin unserer
Forschungsabteilung, Frau Dr. Grünbaum.
• Guten Tag, Werner Graf hier, ich wollte
eigentlich Herrn Stalke sprechen.
sich den Namen wiederholen/buchstabieren den Namen wiederholen/ buchstabieren
lassen, nachfragen bei Nichtnennung des
Namens
• Könnten Sie Ihren Namen noch einmal • Schulz, Herbert Schulz.
wiederholen, die Verbindung ist sehr schlecht. • Erich Brandt, Brandt mit „dt“ am Ende.
• Wie bitte? / Wer spricht bitte? • Elvira Meindl, „M“ wie „Martha“, „E“ wie
• Könnten Sie mir Ihren Namen bitte „Erich“, „I“ wie „Ida“, „N“ wie „Norbert, „D“
buchstabieren? wie „Dora“ und „L“ wie „Ludwig.
richtige Verbindung bestätigen oder fragen, ob man richtig verbunden ist
verneinen
• Nein, tut mir Leid. Da haben Sie sich wohl • Ist dort die Firma Breitenbach? Spreche ich
verwählt. mit Herrn/Frau Schmitt?
• Nein, hier ist nicht die Firma Eurotec. Dies • Bin ich hier richtig bei der Neumann GmbH?
ist ein Privatanschluss. • Bin ich mit Herrn Schmitt verbunden?
• Nein, Herr Schmidt ist unter der Nummer ... • Spreche ich mit Frau Kleinert?
zu erreichen. • Haben Sie nicht die 32 12 346 in Stuttgart?
• Nein, da sind Sie wohl falsch verbunden
worden.

63
• Ja, am Apparat.
• Ja, Sie sprechen mit Eva Kleinert. Was
kann ich für Sie tun?
Entschuldigung für die falsche Verbindung sich für die falsche Verbindung
annehmen entschuldigen
• Macht (doch) nichts. • Entschuldigen Sie bitte. Ich muss mich wohl
• Ach, das ist doch nicht schlimm. verwählt haben.
• Ich bin das schon gewohnt. Das passiert • Entschuldigung, da hat man mich wohl falsch
häufiger. verbunden / da hat man mir wohl die falsche
• Kein Problem. Nummer gegeben.
nach dem Anliegen fragen eine Person am Telefon verlangen
• Was kann ich für Sie tun? • Ich würde gerne Herrn/Frau Stirner sprechen.
• Mit wem möchten Sie sprechen? • Hätten Sie die Freundlichkeit / wäre es
• Mit welcher Abteilung möchten Sie möglich, mich mit Herrn Stalke zu verbinden?
verbunden werden? • Könnten/Würden Sie mich mit Herrn/Frau
Herrmanns verbinden?
mit dem gewünschten Gesprächspartner für die Vermittlung danken
verbinden
• Einen Augenblick bitte, ich verbinde. • Vielen Dank.
• Bleiben Sie bitte dran / am Apparat. • Danke (schön).
• Bleiben Sie bitte in der Leitung, ich stelle • Nett von Ihnen.
Sie (jetzt) durch. • Herzlichen Dank (für Ihre Bemühungen).
Auskunft, wenn der Gesprächspartner um Information bitten, wann und wie der
nicht zu erreichen ist Gesprächspartner zu erreichen ist
• Tut mir Leid, Dr. Herzfeld ist nicht im Haus • Wann ist Herr Dr. Herzfeld wieder zu
/ dienstlich unterwegs / auf einer Dienstreise / erreichen?
im Urlaub. • Können Sie mir vielleicht seine
• Tut mir Leid, - da ist gerade besetzt / da Handynummer geben?
hebt momentan keiner ab. / Herr Schmidt ist • Ab wann dürfte er denn wieder da / in seinem
gerade in einer Besprechung. Büro sein?
• Frau Kleinert ist morgen ab 9:00 Uhr wieder
erreichbar.
Weitere Vorgehensweise klären, wenn der Weitere Vorgehensweise klären, wenn der
Gesprächspartner nicht zu erreichen ist. Gesprächspartner nicht erreichbar ist.
(Angerufener) (Anrufer)
• Könnten Sie sich einen Moment gedulden, - • Könnten Sie ihm/ihr bitte etwas ausrichten?
ich werde es noch einmal versuchen. • Er/Sie möchte bitte zurückrufen.
• Sie können Frau Kleinfeld auf ihrem Handy • Ich rufe besser später noch einmal an.
erreichen. Die Handynummer ist ... • Können Sie mir bitte die Durchwahl geben?
• Ich gebe Ihnen seine/ihre • Kann ich vielleicht eine Nachricht
Durchwahlnummer: Das ist die 69 67 770, hinterlassen?
mit der Vorwahl 0151. • Richten Sie ihr bitte aus, dass ...
• Ja, gerne. Was darf ich für Herrn Dr. • Nein, danke. Das möchte ich ihr persönlich
Herzfeld notieren? sagen.
• Was kann ich ihm/ihr ausrichten? • Nein, das ist nicht so wichtig.
• Möchten Sie eine Nachricht hinterlassen? • Ich gebe Ihnen lieber auch noch die Nummer
• Können wir Sie zurückrufen? meines Handys, denn ich bin heute ziemlich
• Herr Veitner macht die Urlaubsvertretung viel unterwegs.
für Frau Kleinert. Darf ich Sie mit ihm • Wer ist denn (sonst noch) zuständig?
verbinden? • Kann ich vielleicht ein Fax schicken?

64
• Hinterlassen Sie ihm/ihr eine Nachricht auf
der Mailbox oder schicken Sie ihm/ihr eine
SMS.
auf Zeit/Termindruck hinweisen Einverständnis erklären
• Entschuldigen Sie, ich erhalte gerade einen • Kein Problem, ich warte.
dringenden Anruf auf der anderen Leitung. • Ja, kein Problem. Meine Nummer haben Sie
Könnten Sie kurz dranbleiben? ja.
• Ich bin gerade in einer Besprechung. Kann • Gut, dann bis morgen.
ich Sie (später) zurückrufen?
• Ich rufe Sie morgen noch einmal an.
• Ich rufe Sie heute noch zurück.
auf inhaltliche Verständnisprobleme auf akustischen oder technische
hinweisen Verständnisprobleme hinweisen
• Entschuldigung, das habe ich nicht • Die Leitung ist sehr schlecht. Ich kann Sie
verstanden / nicht ganz mitbekommen. kaum verstehen.
• Habe ich Sie richtig verstanden: …? • Könnten Sie bitte etwas lauter / deutlicher /
• Da haben Sie mich vielleicht falsch langsamer sprechen?
verstanden: ... • Das habe ich akustisch nicht verstanden.
• Ich meinte nicht …, sondern … • Hallo, sind Sie noch dran?
• Da haben wir uns, glaube ich, • Die Verbindung ist sehr schlecht. Könnten
missverstanden. Sie bitte noch einmal anrufen?
Ergebnisse des Gesprächs bestätigen und Ergebnisse des Gesprächs festhalten
geplante Schritte nennen
• Stimmt. / Genau. • Darf ich das noch einmal zusammenfassen?
• Ich kümmere mich gleich darum. • Ich fasse zusammen:…
• Ich werde mich persönlich dafür einsetzen. • Ich wiederhole noch einmal: …
• Ich prüfe das und melde mich dann wieder • Also, ich habe mir jetzt notiert: ...
bei Ihnen.
das Gespräch beenden (Angerufener) das Gespräch beenden (Anrufer)
• Gern geschehen. • Danke für die Auskunft / für Ihre Hilfe.
• Keine Ursache. • Ich danke Ihnen herzlich für die
• Schon in Ordnung. Informationen.
• Danke für den / Ihren Anruf. • Haben Sie vielen Dank. Darf ich Sie bei
• Falls Sie noch Fragen haben, rufen Sie bitte weiteren Fragen nochmals anrufen?
wieder an! • Vielen Dank und auf Wiederhören.
• Auf Wiederhören. • Tschüs. / Bis bald. (nur wenn man den
Gesprächspartner sehr gut kennt)
Ansagen auf dem Anrufbeantworter Nachrichten auf dem Anrufbeantworter
hinterlassen
• Guten Tag. • Guten Tag.
• Sie sind verbunden mit dem • Hier spricht Werner Graf von der Firma
Anrufbeantworter/ der Mailbox von Eva Hunzinger
Kleinert. • Könnten Sie mich bitte im Laufe des Tages
• Leider bin ich zurzeit nicht erreichbar. zurückrufen?
• Bitte hinterlassen Sie nach dem Signalton • Ich müsste Sie dringend wegen ... sprechen.
eine Nachricht. • Außerhalb der Bürozeiten bin ich auch über
• Ich rufe Sie baldmöglichst/umgehend Handy erreichbar. Die Nummer ist: …
zurück. • Ich möchte den Termin am 8.07. bestätigen.

65
Präsentationen im beruflichen Kontext

a b

1 Sehen Sie sich die Bilder an. Berichten Sie in der Gruppe: wie verlaufen die
Präsentationen auf den beiden Bildern?

 Was gehört Ihrer Meinung nach zu einer guten Produktpräsentation?


 Gibt es besondere Merkmale von Verkaufsgesprächen in Ihrem Land?

2a Hören Sie die „goldenen Regeln für eine gute Produktpräsentation“. Welche Regel
finden Sie besonders wichtig?

b Hören Sie die zehn Regeln noch einmal. Notieren Sie zu jedem Punkt ein Stichwort,
das Ihnen hilft, sich an den jeweiligen Trick zu erinnern.

1
2
3
4
5
6
7
8
9
10

c Besprechen Sie jetzt mit Ihrem Partner / Ihrer Partnerin anhand Ihrer
Notizen, was Sie gehört haben. Stellen Sie zusammen, was man für eine gute
Produktpräsentation bedenken sollte.
__________________________________________________________________
__________________________________________________________________
__________________________________________________________________
__________________________________________________________________
__________________________________________________________________
__________________________________________________________________
__________________________________________________________________

66
3a Bilden Sie Arbeitsgruppen und wählen Sie gemeinsam ein Produkt. Zeigen Sie,
dass es Ihnen gelingt, einen möglichen Kunden für ein Produkt zu begeistern.

b Planen Sie den Aufbau Ihrer Produktpräsentation nach folgenden Punkten:

 vor welcher Zielgruppe stellen Sie das Produkt vor;


 machen Sie Analyse ihrer Bedürfnisse, Wünsche;
 arbeiten Sie den spezifischen Produktnutzen heraus;
 überlegen Sie sich eine spannende Dramaturgie für den Aufbau Ihrer
Produktpräsentation;
 nutzen Sie Medien zur Visualisierung (PowerPoint, Handouts) und sprechen Sie die
Zuhörer direkt an.

c Erstellen Sie eine circa vierminütige PowerPoint-Präsentation eines Produktes.

Tipps zum Erstellen einer Präsentation in Microsoft PowerPoint.

 Titelblatt: Thema, Name und Zugehörigkeit (Uni Wuppertal, LuFG);


 Inhaltsverzeichnis bzw. Gliederung: Einleitung, Inhalte, Zusammenfassung, Ausblick. Es ist
hilfreich, wenn die Gesamtgliederung mit der aktuellen Position im Vortrag auf allen Folien
eingeblendet wird (bessere Orientierung fur den Zuhörer);
 Schrift: Arial, ausreichende Schriftgröße (etwa 18 - 20 pt); keine wechselnde Schrift im Vortrag,
Schrift kontrastreich zum Hintergrund wählen;
 Keine ganzen Sätze, sondern Stichworte, die während des Vortrags in ganzen Sätzen erläutert
werden; zu viel Text ist zu vermeiden; kein pures Ablesen des Textes von den Folien (gute Folien
sind unvollständig!);
 Es ist ein Gleichgewicht zwischen ausreichender Information und ausgeglichenem Layout zu
finden, also die Folien nicht zu voll und nicht zu leer gestalten;
 Bilder einfügen, auf ausreichende Größe dimensionieren;
 Diagramme wirken besser als Tabellen;
 Auf Folien und Abbildungen, die im Vortrag vorkommen, auch eingehen; nicht etwa
Anmerkungen wie „nicht so wichtig“ anbringen;
 Nicht zu viele und nicht zu wenige Folien vorbereiten, etwa 1 Minute pro Folie einkalkulieren;
 Während des Vortrages zum Auditorium wenden; nicht mit dem Notebook oder der Wand
sprechen.

d Eine PowerPoint Präsentation ersetzt nicht einen guten Redner. Überlegen


Sie: Wie kann man Enthusiasmus zeigen, Spannung erzeugen? Sammeln Sie
Ideen in Ihrer Arbeitsgruppe.

Tipps. Bei jeder Art von Vortrag sollten Sie laut und deutlich sprechen. Dem Publikum
gegenüber sollten Sie einen ruhigen Stand zeigen und Blickkontakt zu allen Zuhörern
halten. Damit Ihr Vortrag dabei nicht zu statisch wirkt, setzen Sie gezielt Ihre Gestik ein.
Wenn Sie die Zuhörer dann noch in Ihre Präsentation mit einbeziehen können, etwa durch kurze
Fragen oder direkte Ansprache, haben Sie die äußere Form bereits im Griff. Um Spannung zu
erzeugen, legen Sie eine kleine Pause vor der wichtigsten Information ein. Leiten Sie die wichtigste
Information ein: „Jetzt kommt das Allerwichtigste: …“ oder „Nun möchte ich Sie auf das wirklich
Neue hinweisen …“.

67
e Stellen Sie Ihre Produktpräsentation in der Gruppe vor. Die folgenden Redemittel helfen
Ihnen dabei:

beginnen Wenn ich Ihnen kurz unser … vorstellen darf.


demonstrieren Sie haben hier ein Produkt mit … Eigenschaften …
Ein besonderes Merkmal ist …
Es ist leicht zu sehen, dass …
Das Produkt zeichnet sich durch … aus.
Dieses Produkt erfüllt die höchsten Anforderungen.
Wir liefern das Produkt in … Ausführungen.
Ich übertreibe nicht, wenn ich sage …
unterbrechen Augenblick, Sie sagten gerade, dass …
Ist das aber nicht …?
beenden Lassen Sie mich zum Schluss noch sagen, dass …
Ich hoffe, Sie haben einen Überblick über die Möglichkeiten
dieses Produkts erhalten.
Fragen zu einem Was sind die Vorteile von …?
Produkt stellen Kann ich das Produkt auch für … verwenden?
Aus welchem Material besteht das Produkt?
Ist das Produkt ökologisch unbedenklich?
Mich würde … interessieren …
Können Sie etwas über … sagen?

f Analysieren Sie gemeinsam jede Präsentation. Was könnte besser gemacht werden?

Beurteilen Sie den Inhalt nach den folgenden Kriterien:

 Was wurde gesagt?


 Ist der Aufbau logisch und die Argumentation schlüssig?
 Wurden die wesentlichen Aspekte berücksichtigt?

Beurteilen Sie die Form nach den folgenden Kriterien:

 Wie wurde präsentiert?


 Wirken Sie souverän und überzeugend?
 Haben Sie eine klare Ausdrucksweise?
 Können Sie die Zuhörer für sich gewinnen?

Benutzen Sie die folgenden Redemittel, um Präsentiertes zu beurteilen:

Die Präsentation hat mir gut gefallen.


… ist gut gelaufen.
Hier hättest du noch …
Hier hätte man noch … zeigen können.
Es wäre vielleicht gut / besser gewesen, wenn du …
Auf Punkt … hättest du noch stärker eingehen können.
Ich denke, Aspekt … wurde zu ausführlich behandelt.
Was hältst du von folgender Idee: …

68
5 Übersetzen Sie ins Deutsche.

1) Обратите внимание на то, как талантливо Ваш деловой партнёр использует во время
переговоров язык жестов.
2) На нашем предприятии кроме основной зарплаты предусмотрена оплата по результатам
выполненной работы.
3) На заседании коллектива начальник доложил об изменениях, связанных с
противоречивой обстановкой на рынке труда.
4) Он хороший оратор и вполне может выступать в роли посредника при решении
спорных вопросов.
5) Нам бы не хотелось вступать с Вами в противоречия, ведь целью сегодняшних
переговоров является нахождение взаимовыгодного решения.
6) Чтобы предотвратить срыв переговоров, партнерам следует преодолеть все помехи и не
обманывать друг друга, используя для этого различные уловки.
7) Участники могут предугадать исход разговора, обратив внимание на положение тела,
жестикуляцию и стиль общения собеседника.
8) Мой куратор считает, что я должен уметь отказываться от работы в ночную смену.
9) Это некорректно спрашивать, сколько я зарабатываю.
10) – Кто выполняет обязанности г-на Майера на время его отпуска? – Г-жа Дорф. Ей что-
нибудь передать? – Да, передайте ей, пожалуйста, что звонил г-н Бауэр, член совета
директоров, и хотел бы договориться с ней о встрече.
11) Здравствуйте, с Вами говорит автоответчик Марка Ноймана. К сожалению, я сейчас не
в офисе, оставьте своё сообщение после звукового сигнала.
12) – Каков порядок работы на нашем сегодняшнем заседании?
13) – В случае, если Вы будете высказывать своё мнение, аргументируйте его, пожалуйста.
Также просим Вас поделиться с коллегами всеми возможными сомнениями, чтобы мы
вместе смогли найти выход из сложившейся ситуации.
14) Вызываемый Вами абонент временно недоступен.
15) Завтра состоится собрание коллектива по вопросу планирования отпусков, просим
прийти всем заинтересованным лицам.
16) Если Ваш собеседник сидит на краю стула, а также непрестанно барабанит пальцами по
столу, это может свидетельствовать о том, что он торопится покинуть комнату
переговоров, либо нервничает и чувствует себя не в своей тарелке.
17) При подготовке к презентации продукции Вашей фирмы на ярмарке, подготовьте
рекламные проспекты и разместите их своевременно на выставочном стенде.
18) В случае возникновения вопросов обращайтесь, пожалуйста, в отдел планирования.
Контактное лицо: г-н Шульце. Номер прямого набора: 23764.
19) - Г-на Вермута сейчас нет в офисе, он на совещании. Вы можете отправить своё
сообщение на его электронный почтовый ящик.
20) – Где я могу получить справку о функционировании данного прибора? – Обратитесь,
пожалуйста, к представителю нашей компании, г-же Дорт, она стоит у выставочного
стенда.
21) Ложь во спасение не всегда является единственно возможным способом предотвратить
конфликтную ситуацию. Постарайтесь, пожалуйста, избегать подобные уловки.
22) Для успешного проведения переговоров необходимо соблюсти общие условия
организации мероприятия. Для этого лучше составить список необходимых дел и
отмечать галочкой выполненные задачи.
23) Управление ходом переговоров – это важная компетенция, приобрести которую Вы
можете на практике.

69
Prüfen wir mal, ob die Modulziele erreicht sind!

Stellen Sie sich vor:


Ihr Chef beauftragt Sie mit der Organisation einer Produktmesse.

1) Planen Sie eine Mitarbeiterversammlung, in deren die Auträge zur Vorbereitung und
Durchführung einer Messe erteilt werden sollen.

 stellen Sie eine Tagesordnung dafür


 denken Sie an eventuelle Aufgaben, die erledigt werden sollen

2) Führen Sie eine Teamsitzung durch

 verteilen Sie die Aufgaben zwischen den Mitarbeitern


 im Falle der Interessenkonflikte, versuchen Sie diese konstruktiv zu lösen

3) Machen Sie alle Vorbereitungen

 Rufen Sie entsprechende Firmen an: bestellen Sie die nötige Präsentationstechnik,
Schreibwaren, Getränke für Teilnehmer u.s.w.
 Gestalten Sie in Arbeitsgruppen Messestände: ein Messestand pro Arbeitsgruppe.
 Bereiten Sie die Produktpräsentationen vor.
 Überlegen Sie: welche Fragen könnten mögliche Kunden stellen? Sammeln Sie die Fragen
auf Kärtchen. Bereiten Sie mögliche Antworten vor.
 Denken Sie an mögliche Kunden: Reden ohne Punkt und Komma – wissen immer alles
besser – haben Angst zu fragen – können sich nicht entscheiden – wissen nicht, was sie
wollen – … Wie könnten Sie reagieren?

4) Führen Sie in der Gruppe die Messe durch.

 Teilen Sie sich auf. Zuerst vertritt jeweils ein Gruppenmitglied seine Kleingruppe am
Messestand und trägt die Produktpräsentation vor. Die übrigen Gruppenmitglieder spielen
Messebesucher und besuchen die verschiedenen Messestände.
 Verteilen Sie folgende Rollen auf die Messebesucher: Journalist – Händler – Jugendlicher –
Besserwisser – Vielredner – aktiver Rentner usw.
 Achten Sie auf Körpersprache während der Produktpräsentationen.
 Stellen Sie Fragen zu den Produkten, holen Sie Informationen ein.
 Führen Sie kurze unverbindliche Gespräche mit den Messebesuchern.
 Wechseln Sie nach einiger Zeit in Ihrer Arbeitsgruppe die Rollen.

5) Machen Sie gemeinsame Evaluation nach den folgenden Kriterien:

 Was haben Sie persönlich gut gemacht?


 Was hätten Sie alle besser machen können?
 Was haben Sie alle als Messeplaner gut gemacht und was hätten Sie alle besser machen
können?

6) Sammeln Sie und formulieren Sie Tipps für andere Messeplaner.


_______________________________________________

70
Lernwortschatz: Besprechungen im Job

Übersetzen Sie die Wörter in Ihre Muttersprache oder notieren Sie passende Sätze /
Wendungen, die Sie lernen möchten.

1. abhaken
2. die akzeptable Lösung, -en
3. der Angerufene, -n
4. das Anliegen, =
5. der Artikel, = /die Ware, -n
6. der Anruf, -e
7. der Anrufbeantworter,=
8. der Anrufer,=
9. die Ausdrucksweise, -n
10. die Auskunft, -``e
11. der Ansprechspartner,=
12. die Auseinandersetzung,-en
13. die Ausflucht, -``e
14. der Aushang, -``e
15. der Ausweg, -e
16. das Bedenken, =
17. das Bedürfnis, -se
18. die Besprechung, -en
19. der Besserwisser,=
20. der Beteiligte, -n
21. der Betreuer,=
22. die Betriebsrätin,-nen
23. das Betriebsratsmitglied, -er
24. der Betroffene, -n
25. der Beobachter, =
26. die Botschaft, -en
27. den Ausgang eines Gesprächs vorausahnen
28. die Durchwahlnummer, -n
29. das Engagement, -s
30. das Fazit, -e
31. gefährden
32. gegensätzlich
33. das Gegenüber, =
34. die Gerichtsverhandlung, -en
35. das Grundgehalt, -``er
36. der Händler,=
37. das Handout, -s
38. Hemmungen überwinden, a, u
39. der Hinderungsgrund, -``e
40. der Informationsvorsprung, -``e
41. jmdn. über den Tisch ziehen
42. die Konjunktur, -en
43. kontrovers
44. die Körperhaltung, -en
45. die Lenkung des Gesprächsablaufs

71
46. eine Lösung ausarbeiten
47. die Mailbox, -en
48. die Mediation, -en
49. der Mediator,-en
50. meiden, ie, ie
51. der Messestand, -``e
52. mit den Fingern trommeln
53. die Nachfrist, -n
54. die Nachricht hinterlassen, ie, a
55. die Nachtschicht machen
56. die Notlüge, -n
57. der Privatanschluss, -``e
58. die Produktmesse, -n
59. die Rahmenbedingungen
60. das Revier abgrenzen
61. das Scheitern eines Gesprächs verhindern
62. schlüssig argumentieren
63. souverän wirken
64. die Stellungnahme, -n
65. die Tagesordnung,-en
auf der Tagesordnung stehen
66. die Teamsitzung,-en
67. termingerecht
68. einen Termin vereinbaren
69. der Überredner,=
70. ungezwungen
71. der Untergeordnete, -n
72. die Urlaubsvertretung, -en
73. die Verbindung, -en
74. die Vergütung nach Leistung
75. verhandeln
76. der Verhandlungspartner, =
77. das Verkaufsgespräch,-e
78. den Vertrag schriftlich festhalten
79. der Vertreter,=
80. der Vielredner,=
81. die Vorgehensweise, -n
82. der Vorgesetzte, -n
83. vortragen, u, a
84. die Vorwahl, -en
85. sich in Widerspruch zu j-m setzen
86. die Win-win-Lösung, -en
87. die Wortmeldung,-en
88. wühlen
89. der Zeit/Termindruck

72
Modul 4

Geschäftliche Korrespondenz
In diesem Modul lernen und üben Sie:
 Besonderheiten der Geschäftskorrespondenz zu akzeptieren
 Arten von Geschäftsbriefen zu unterscheiden
 Inhaltlich korrekt einen Geschäftsbrief zusammenzustellen

1 Tauschen Sie sich mit Ihrer Gesprächspartnerin / Ihrem Gesprächspartner aus:

 Inwiefern ist die schriftliche Korrespondenz für die erfolgreichen Geschäfte entscheidend?
 Welche Regeln für das Formulieren der Geschäftsbriefe fallen Ihnen ein?

Das Sprichwort sagt: „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“.


„Schreiben ist schwierig“ sagen die meisten. In vielen Situationen ist Schreiben heute
nötig, und das, obwohl das Telefon auch eine bedeutende Rolle spielt. Diese Situationen
können rein privater Natur sein, wie z.B. Weihnachtsgrüße oder Glückwünsche an Verwandte,
Einladungen oder Kondolenzschreiben an Freunde oder Bekannte. Es kann sich jedoch auch um
Briefe handeln, die „halbamtlicher“Natur sind, z.B. um den Briefwechsel zwischen Mieter und
Vermieter, um ein Entschuldigungsschreiben für das kranke Kind oder eine Bewerbung mit
Lebenslauf.
Nicht zu vergessen ist natürlich die Geschäftskorrespondenz. Egal ob es sich um Angebote,
Bestellungen, Mahnungen o.Ä. handelt: Hier werden relevante Sachverhalte Schwarz auf weiß
festgehalten. Neben formalen und inhaltlichen Kriterien muss die geschäftliche Korrespondenz
auch sprachlichen Anforderungen genügen.
Neben Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik entscheidet nicht zuletzt der Stil eines
Briefes darüber, wie er auf den Empfänger wirkt. Bevor Sie zu schreiben beginnen, sollten Sie sich
zuerst über bestimmte Dinge im Klaren sein: Warum schreibe ich? Was ist der Zweck, was will ich
erreichen? Dann sollten Sie sich den Empfänger des Briefes vorstellen: Wer ist es und wie wird er
auf meinen Brief reagieren? Was will er wissen? Was weiß er schon? Was ist für ihn wichtig?

73
2a Lesen Sie die Informationen über die Besonderheiten der Geschäftsbriefe.
Notieren Sie Formulierungen, die Sie beim Schreiben gebrauchen können.

Wie Sie Briefe und E-Mails formulieren, hat Auswirkungen auf die Beziehung zu Ihren
Geschäftspartnern und Kunden. Viele überflüssige Formulierungen gehören zum gängigen Inventar
von Geschäftsbriefen.
Länge
Empfinden Sie den Brief als zu kurz? Wenn ja, müssten Sie sich fragen, warum. Sind längere Briefe
höflicher als kurze? Wohl kaum, denn bei längeren Briefen muss der Briefpartner mehr lesen, ohne
mehr zu erfahren, und was er da liest, ist nicht so interessant, dass es ihm besonderes Vergnügen
bereitet.
Partikel
Es gilt hier, vorsichtig mit den Papierwörtern: betreffs, diesbezüglich, baldmöglichst u.s.w.
umzugehen. Was wollen Sie: bürokratisch oder lebendig bleiben? In den Geschäftsbriefen könnte
man aber verzichten auf Modalpartikeln: na, denn, so, ja, doch.
Es gilt die oberste Stilregel: Bewußt für den Empfänger des Briefes schreiben! Kennt er die Wörter,
die dem Schreiber vertraut sind, oder sollte man besser andere, allgemein gebräuchliche benutzen?
Abkürzungen
Ganz besonders sollte man sich diese Frage bei Abkürzungen stellen. Testen Sie einmal Ihre
Kenntnisse: MfG, ggf., bzw., bzgl., dergl., u. E., u. U., wg., u.a., u.a.m., o.Ä., etc., u.s.w., incl., ca,
o.g.
formelhafte Verdoppelungen
Eine besondere Art formelhafter Verdoppelungen heißt es, wenn zwei bedeutungsähnliche Wörter
zu einer „festen Formel“ miteinander verbunden sind: voll und ganz, nie und nimmer, im Großen
und Ganzen, einzig und allein, stets und ständig, immer und ewig.
zu häufiger Gebrauch des Passivs und ähnlicher Formen
Die übertriebene Verwendung des Passivs (der Leideform) oder anderer Konstruktionen, die eine
ähnliche Bedeutung haben, führt ebenfalls dazu, dass ein Brief „bürokratisch“ wirkt. Passivische
Sätze sind typisch für Geschäftsbriefe und amtliche Schreiben. Meist lassen sie sich ganz leicht
vermeiden. Schöner als „Es wird von den Teilnehmern erwartet, dass …“ klingt „Wir erwarten von
den Teilnehmern, dass …“.
Besser als „Die Untersuchung der Schäden kann termingerecht durchgeführt werden“ ist „Wir
können die Schäden termingerecht untersuchen“.
Persönlicher als der Satz „Die Unterlagen sind mitzubringen“ wirkt die Aufforderung „Bringen Sie
diese Unterlagen bitte mit“.
In manchen Fällen jedoch ist das Passiv angebracht, nämlich dann, wenn Sie im Satzbau
abwechseln wollen und wenn es unwichtig ist, wer der Handelnde ist.
z.B.: Das Messegelände wird um 9 Uhr geöffnet.
Vergleichen Sie:
Der Schreiber spricht von sich:
Wir erwarten die Formulare bis zum 23.03.2013.
Wir benötigen die Formulare spätestens am 23.03.2013.
Wir können die Formulare nur bis zum 23.03.2013 erwarten.
Der Schreiber spricht den Empfänger an:
Bitte senden Sie die Formulare spätestens am 23.03.2013 ab, damit sie bis zum 23.03.2013 bei
uns eintreffen.
Senden Sie uns die Formulare bitte bis zum 23.03.2013 zu.
Sorgen Sie bitte dafür, daß uns die Formulare spätestens am 23.03.2013 vorliegen.
Der Schreiber spricht nur von der Sache:
Die Formulare müssen bis zum 20.03.2006 zurückgeschickt werden.
Bis zum 23.03.2006 müssen uns die Formulare vorliegen.
74
Die beste Form ist die zweite, denn der Leser wird direkt angesprochen und aufgefordert, tätig zu
werden. Wenn es möglich ist, sollten Sie deshalb diese Form wählen.

b Lesen Sie den Leitfaden zur Struktur des Geschäftsbriefes. Notieren Sie die Stichpunkte.

1) Anschrift
Die Anschrift steht heute gewöhnlich im Akkusativ.

Herrn
Werner Müller
Prokurist
Firma Hesselbach GmbH

An das
Finanzamt Mitte
Kassenabteilung

Familie
Hans, Eva, Michael und Sonja Richter

Bei Firmenanschriften kann das Wort Firma fehlen, wenn diese Information aus dem Namen selbst
hervorgeht.
Adam Müller AG
Schloßstraße 2
56068 Koblenz

2) Datum
Die Datumsangabe kann folgende Formen haben:
2017-04-19
19.04.2017
19. April 2017
In Privatbriefen führt man den Ort und die Datumsangabe häufig zusammen auf:
Mannheim, [den] 20.07.2006
Mannheim, den 20. Juli 2010
Berlin, 5. Sept. 20017
München, am 13.02.2011

75
3) In der Betreffzeile des Schreibens sollte ein eindeutiger Hinweis auf den Briefinhalt stehen:
Ihre Bestellung vom 11. Januar 2012
Unser Gespräch vom 14. März 2009

4) Anrede
Den Empfänger oder die Empfängerin sollten Sie wenn möglich direkt anschreiben, auch wenn
er/sie einer Institution angehört. Ist der Brief nicht an eine bestimmte Person gerichtet, schreibt
man
Sehr geehrte Damen und Herren,
Sehr geehrte Damen,
oder:
Sehr geehrte Herren,
Richtet sich das Schreiben an eine Einzelperson, sind als Anreden das neutrale „Sehr geehrte[r]“
und das vertrauliche „Liebe[r]“ am gebräuchlichsten. Ist der Umgang bereits vertrauter, bieten
sich auch „Guten Tag“ oder „Liebe/r“ an. Gebraucht man die Amts-/Berufsbezeichnung, so wird
der Name meist weggelassen:
Sehr geehrte Frau Präsidentin,
Sehr geehrter Herr Senator, ….

Lediglich bei der Anrede eines Professors wird der Name oft mit genannt:
Sehr verehrter Herr Professor,
oder:
Sehr geehrter Herr Professor Singer, ….
Beachten Sie: nach der Anrede steht heute üblicherweise ein Komma. Das erste Wort in der
folgenden Zeile nach dem Komma schreibt man klein.

5) Schluss
Als Grußformel verwendet man im Geschäftsbereich vielfach „Mit freundlichen Grüßen“. Üblich
ist auch „Mit freundlichem Gruß“, „Mit verbindlichen Grüßen“ und „Freundliche Grüße“.
„Hochachtungsvoll“ wirkt in jedem Fall distanzierter, wird heute jedoch nur selten verwendet, da
es von vielen als veraltet empfunden wird. Daneben können Sie im Briefschluss auch weniger
förmliche Varianten verwenden. Es gibt zahlreiche gute Alternativen zu dem üblichen „Mit
freundlichen Grüßen“. Eine lockerere Variante ist beispielsweise zu schreiben
Mit den besten Grüßen
Beste Grüße
Herzliche Grüße
Herzlichst
Grußformel steht ohne Punkt, Komma oder Ausrufezeichen.
Oder Sie wählen eine originelle auf Ihr Unternehmen abgestimmte Grußformel, zum Bespiel „Mit
kulinarischen Grüßen“ für die Gastronomie oder „Mit sportlichen Grüßen“ für Sportartikel und
Fitnesscenter. Die Grußformel am Ende bleibt meist gut in Erinnerung und sollte deshalb mit
Bedacht gewählt werden.
Der Anfangsbuchstabe der Grußformel wird in der Regel großgeschrieben. Wird sie jedoch in den
Satz einbezogen, gilt die reguläre Groß- und Kleinschreibung:
Ich hoffe[,] Ihnen hiermit gedient zu haben[,] und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
[Handschriftliche Unterschrift].

76
3a Lesen Sie einen klassischen Geschäftsbrief. Achten Sie auf seine Besonderheiten.

Hotel Bed & Breakfast | Parkstraße 1 | 6450 Hanau

Global GmbH
Herrn Max Müller
Bremer Straße 28
2000 Hamburg
2.10.2017
Ihre Anfrage vom 1.10.2017

Sehr geehrter Herr Müller,

vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Bed & Breakfast. Gerne informieren wir Sie über die
aktuellen Preise:
Eine Übernachtung in einem Einzelzimmer der Kategorie 4 Parkzimmer kostet derzeit 125,00
Euro pro Nacht. Eine Übernachtung im Doppelzimmer derselben Kategorie beläuft sich auf
150,00 Euro pro Nacht. Ein Frühstücksbuffet ist in diesem Preis bereits enthalten.
Mit dem Parkzimmer entscheiden Sie sich für ein individuelles und komfortables Hotelzimmer,
das über Dusche, Bad, WC sowie Telefon, einen Fernseher und eine Minibar verfügt.
Anbei erhalten Sie weitere Informationen zu unserem Wellness- und Fitnessbereich.
Sie haben noch weitere Fragen?
Gerne beraten wir Sie unter der Nummer 0123 45678
Mit besten Grüßen
Stefanie Meier
PS. Wussten Sie schon, dass man unsere Räumlichkeiten auch für Events buchen kann?

b Rekonstruieren Sie einen Brief an das Sprachinstitut. Beachten Sie die


Besonderheiten eines ofiziellen Briefes.

a. den Anmeldetermin wissen


b. wäre ich Ihnen dankbar
c. von Freunden weiss ich
d. mit freundlichen Grüßen
e. könnten Sie mir schreiben
f. vielleicht könnten Sie mir
g. sehr geehrte Damen und Herren
h. dass Sie Anfängerkurse für Spanisch geben
i. wann Kurse beginnen
j. ein Kursprogramm schicken
k. für eine baldige Antwort
l. und würde deshalb gern
m. hätte ich gern genauere Informationen

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10

77
Machen Sie sich mit den Arten von Geschäftsbriefen bekannt.
In der schriftlichen Geschäftskommunikation unterscheidet man vor allem folgende
Geschäftsbriefe:

1) Die Anfrage
In der allgemeinen Anfrage bitten Sie um Kataloge, Preislisten, Muster, Vertreterbesuche,
allgemeine Liefer-und Zahlungsbedingungen. Bei einer speziellen Anfrage beschreiben Sie Art,
Qualität und Menge der gewünschten Ware.
Struktur der Anfrage:
 Hinweis auf die Herkunft der Anschrift
 Grund der Anfrage
 Gegenstand der Anfrage (Beschreibung der gewünschten Ware, Angabe der gewünschten
Menge, Bitte um Kataloge, Preislisten, Muster, Zeichnungen, Zahlungs-und
Lieferungsbedingungen).

2) Das Angebot
In einem allgemeinen Angebot müssen Sie sich für das Interesse bedanken und die gewünschten
Preislisten, Kataloge und Geschäftsbedingungen übersenden. Mit diesem Brief antwortet der
Lieferant auf die Anfrage.
Struktur des Angebots:
 Grund für das Angebot
 Beantwortung der gestellten Fragen
 Zusatzangebote
 Hoffnung auf Bestellung

3) Die Bestellung (der Auftag)


Wenn Ihnen das erhaltene Angebot gefällt, dann erteilen Sie einen Auftrag oder bestellen. Nach
einer telefonischen Bestellung sollten Sie Ihren Auftrag sofort schriftlich bestätigen.
Struktur der Bestellung:
 Bezug auf das Angebot, die Preisliste, die Anzeige, den Vertreterbesuch etc.
 Art und Qualität der Ware, ihre Menge und Preis
 Zeit und Weg der Lieferung
 Art der Bezahlung
 Sonderwünsche (Umtauschrecht, Rücksendungsrecht)

4) Die Reklamation
Eine Reklamation schreiben Sie, wenn eine Ware einen Mangel aufweist oder wenn eine
Dienstleistung nicht oder nur teilweise erfüllt wurde. Die Antwort auf eine Reklamation oder
Beschwerde erfordert viel Fingerspitzengefühl. Dabei ist es wichtig, den Kunden ernst zu nehmen,
um Entschuldigung zu bitten und Lösungsvorschläge anzubieten.
Struktur der Reklamation:
 Hinweis auf die Bestellung
 Begründung der Reklamation \ des Widerrufs
 Entschuldigung und Berücksichtigung bei späterem Bedarf.

Viele Briefe werden auch als Informationsbriefe (Dankschreiben, Einladung, Motivationsbrief etc.)
bezeichnet.
Sie sind unterschiedlich gestaltet und zeigen lediglich einige Möglichkeiten eines klassischen
Geschäftsbriefes auf. Wichtig ist jedoch, dass die Identität Ihrer Firma auch in Ihren
Geschäftsbriefen sichtbar wird.

78
4 Lesen Sie einen Geschäftsbrief. Entscheiden Sie, ob das eine Einladung, ein
Dankschreiben oder ein Motivationsbrief ist.

Absender Name
Musterstraße 1
12345 Beispielort
DATUM
Adressat Name
Fantasieweg 2
98765 Beispielstadt

Herzlichen Dank

Lieber Herr XXX,

hiermit möchte ich mich bei Ihnen herzlich bedanken - für Ihre Unterstützung bei unserem
gemeinsamen Projekt, für die vielen guten Anregungen, Ihre kritischen Hinweise, aber
auch Ihre wertvollen Erfahrungen, die sie beigesteuert und so das Projekt maßgeblich mit
zum Erfolg geführt haben.
Wir planen in den kommenden Monaten ein zweites Projekt und würden uns freuen, wenn
wir Sie auch hier für unser Team gewinnen könnten. Ich werde Sie dazu demnächst noch
einmal persönlich anrufen.
Noch einmal meinen herzlichen Dank für die professionelle Arbeit, die Sie geleistet
haben!
Mit besten Grüßen
[Handschriftliche Unterschrift]

5 Bringen Sie die Textbausteine in die richtige Reihenfolge. Zu welchem Typ gehört
dieser Brief?

a. zum Preis von 6,50 Euro pro Stück.


b. Die Lieferfrist beträgt momentan 2 bis 3 Wochen.
c. Wir freuen uns auf Ihren baldigen Auftrag.
d. Unsere Preise verstehen sich einschließlich Versand und Verpackung.
e. wir danken Ihnen für Ihre Anfrage
f. Sehr geehrte Damen und Herren,
g. und können Ihnen wie folgt anbieten:
h. Dieses Angebot ist bis Ende Juni 2018 gültig.
i. Mit freundlichen Grüßen
j. Je 100 T-Shirts, Farbe dunkelblau, in den Größen S, M, L und XL.

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10

79
6 Übersetzen Sie die folgenden Geschäftsbriefe. Bestimmen Sie, ob der Brief eine
Anfrage oder ein Angebot ist.

Brief 1

Firma Partner&Co
Musterstrasse 123
A-1234 Wien
27. Jänner 2014
Preisanfrage Gerät XYZ

Sehr geehrter Herr Ing.Riemer,

wir benötigen für die Produktion von ... Geräten .... Nun möchten wir unseren Gerätepark
erneuern und fanden, dass das Gerät XYZ, welches auch von Ihnen angeboten wird, für
unseren Einsatz am besten geeignet scheint.
Bitte schicken Sie ein kostenloses, verbindliches Angebot über ... Stück des Geräts XYZ,
lieferbar bis …. inklusive Schutzverpackung, 100% transportversichert und frachtfrei an
unsere Firmenadresse:
Internet Dienstleistungen
Andergasse 12A/2
A-1170 Wien
Die Zahlung erfolgt bar binnen 30 Tagen.
Sollten Sie noch Fragen haben, so rufen Sie bitte Hrn. Ing.Riemer von der
Einkaufsabteilung an.

In Erwartung Ihrer Antwort verbleiben wir mit freundlichen Grüßen


[Rechtsgültige Unterschrift]

80
Brief 2

Firma…Partner&Co
Musterstrasse123
A-1234 Wien

27. Jänner 2014


Angebot Gerätelieferung

Sehr geehrter Herr Ing.Riemer,


wir bedanken uns für Ihr Interesse an unseren Dienstleistungen und Ihre Bitte um ein
Angebot.
Wir haben bereits einen guten Namen auf dem Gebiet der Multimedia-PC-Server und
können auf eine Reihe großer Referenzkunden verweisen.
Die von Ihnen gewünschten Geräte sind derzeit lagernd und können auf Basis unserer
Allgemeinen Lieferbedingungen zum gewünschten Termin geliefert werden.
Die Geräte Multimedia-PC-Server Marke WOOF2 inklusive vorinstallierter Standard-
Software FENSTER99 kosten inklusive Lieferung Euro 1555,00. Diese günstige
Preiskalkulation erfolgte unter der Annahme, dass Sie 12 Paletten zu je 25 Stück
abnehmen. Daraus ergibt sich eine Abnahme von 300 Stück zu einem Gesamtpreis von
Euro 466.500,00.
Vor Lieferung hat eine Anzahlung von 30% zu erfolgen, die Restzahlung hat zu erfolgen
binnen 30 Tagen nach Lieferung. Bei Zahlungseingang bereits binnen 14 Tagen gewühren
wir 1% Skonto.
Dieses Angebot ist gültig bis …. Es gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen der
Internet Dienstleistungsges.m.b.H.

In Erwartung Ihres geschätzten Auftrags verbleiben wir


mit freundlichen Grüßen
[Rechtsgültige Unterschrift]

7 Setzen Sie die fehlenden Wörter ein.

Unternehmen / Lieferzeiten / auf / Erzeugnissen / vom / beziehen / wie


unverbindliches / ausführlichen / an / senden / so

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir _____________uns _________Ihre Anzeige in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“


___________16.03.2017.
Wir sind ein mittelständisches ___________________ und sind ________Ihren___________
interessiert. Bitte______________Sie uns__________ bald______________möglich ein
_____________________Angebot zu mit ____________________________Angaben über
Ihre Produkte sowie über Preise, __________________________, Liefer- und
Zahlungsbedingungen.

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8 Eine Kundin bestellt bei der Firma Meyer AG einige Artikel. Hören Sie das
Gespräch und ergänzen Sie die Zusammenfassung.

Frau Bori von der Firma ______________ in _____________ ruft die Firma Meyer AG
wegen einer dringenden _______________ an. Sie braucht:
 _____ Hefter Nr. 5724 in _______,
 150 _______________ Nr. __________ in Hellblau,
 _____ Naturholz-Bleistifte mit _______________ Nr. 7508,
 50 ________________ Nr. ________ in Weiß.

Der Vertreter der Firma Meyer AG teilt die Lieferfrist mit:


_____________________ und _____________________ können schon morgen geliefert
werden, _____________________ in zwei Wochen. Was _______________________
anbetrifft, so können sie erst ____________________ geliefert werden.

Obwohl _____________________ für die Taschenrechner ____________ ist, gibt Frau


Bori ihre Bestellung auf.

9 Erstellen Sie eine Anfrage. Sie sollen für Ihre Firma einen Betriebsausflug mit
Mittagessen organisieren und eine schriftliche Anfrage an das Kongress-und Seminarhotel
Westpark in Kiel richten. (Adresse: Kongress-und Seminarhotel Westpark, Weststrasse 22,
11000 Kiel). Beachten Sie dabei folgende Punkte und eine passende Reihenfolge:

 Erklären Sie, warum Sie schreiben.


 Fragen Sie, ob es am gewünschten Datum noch Platz gibt.
 Teilen Sie wichtige Informationen (Datum, Anzahl der Personen, Ankunftszeit usw.) mit.
 Bitten Sie um Menüvorschläge mit Preisangaben.
 Achten Sie auch auf die Formeln am Anfang und Ende des Briefes.
 Vergessen Sie Ort und Datum nicht.

Benutzen Sie dabei die folgenden Redemitteln für das Verfassen eines Handelsbriefes.

Sehr geehrte Damen und Herren,


Wir beziehen uns auf Ihr Angebot vom…….
Wir bestellen auf Grund Ihrer Preisliste Nr…….
Wenn Ihre Preise konkurrenzfähig /günstig/ angemessen sind…,
… sind wir sicher, dass wir Ihre Waren in diesem Gebiet vertreiben können.
Wir haben Ihre Anschrift/E-Mail-Adresse von … erhalten /auf der Messe gesehen.
Wir interessieren uns für…
Da wir Bedarf an… /viele Anfragen von Kunden für … erhalten haben,
Bitte teilen Sie uns mit, zu welchen Bedingungen Sie …liefern können.
Bitte machen Sie uns ein (Preis) Angebot für…
Bitte teilen Sie uns Einzelheiten über Ihre Zahlungs- und Lieferbedingungen mit.
… wären wir bereit, Ihnen einen (Probe-, größeren) Auftrag zu erteilen.
Wenn die Qualität der Waren zufriedenstellen ist /unseren Erwartungen/ unserem Bedarf
entspricht…
Mit freundlichen Grüßen

82
10a Sie haben eine E-Mail vom Reisebüro bekommen. Lesen Sie die E-Mail.

an: Anna.Schmidt@uni-freiburg.de Anhang:


Cc:_____________________________________________________Preise
Bcc:____________________________________________________
Betreff: _______Angebot Städtereise nach Berlin________________ Reiseprogramm

Sehr geehrte Frau Schmidt,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Wir freuen uns, dass Sie mit uns nach Berlin reisen möchten.
Reisen nach Berlin gehören zu unseren meistgebuchten Städtereisen. Vor Ort haben wir sehr
gut ausgebildete Reiseleiter, die Sie – auf Wunsch – während Ihres Aufenthalts rund um die
Uhr betreuen. Ausserdem ist der Herbst ideal für eine Städtereise nach Berlin.

Wir haben Ihnen vier Vorschläge ausgearbeitet. Die berücksichtigten Hotels entsprechen dem
von Ihnen gewünschten Hotelstandard und befinden sich alle in ruhiger, zentraler Lage. Mit
wenigen Schritten sind Sie also im Herzen Berlins.

Unser Angebot beinhaltet:

Teilnehmer: 30 Personen, 4 Einzelzimmer und 12 Doppelzimmer

Hotels: Deutscher Hof ***,


Holiday Inn Berlin ****, Mövepick****,
Schlosshotel ****, 4 Übernachtungen mit Frühstück

Reisedaten: Mittwoch, 2. September 20.. bis Sonntag, 6. September 20..

Flug: Lufhansa, Hinflug ab Basel, Rückflug ab Berlin-Schönefeld.

Die Preise und das detaillierte Reiseprogramm mit verschiedenen Vorschlägen (Oper und
Theater) finden Sie im Anhang. Wir schlagen Ihnen vor, die Stadtführung am
Donnerstagmorgen zu machen. Für Donnerstagnachmittag könnte man dann den Besuch der
Residenzstadt Potsdam und des Schlosses Sanssouci vorsehen.

Wir hoffen, dass Ihnen unser Angebot zusagt, und freuen uns, wenn Sie bei uns buchen.
Für zusätzliche Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen


Reisebüro Marthaler
Suzi Marthaler
……………………………………….
Reisebüro Marthaler
Bergmannstrasse 45
10965 Berlin

Tel.: +49 30 36820-20


E-Mail: info@reisen-marthaler.de

83
b Kreuzen Sie an. Was ist richtig? Was ist falsch?

Aussagen Richtig Falsch


1 Sehr viele Touristen buchen im Reisebüro Marthaler eine Reise
nach Berlin.
2 Wenn die Theatergruppe Informationen braucht, muss sie in Berlin
zum Touristenbüro gehen.
3 Das Stadtzentrum ist zu Fuss in kurzer Zeit erreichbar.
4 Die Preisangaben beziehen sich nur auf die Übernachtungen.
5 Frau Schmidt hat die Gruppenreise schon gebucht.
6 Im Anhang erhält Frau Schmidt auch Vorschläge für das
Abendprogramm.

11a Hören Sie das Gespräch und finden Sie die richtige Zusammenfassung.

a Herr Lehman hat vor einem Monat im Kaufhaus Poly ein Faxgerät Modell Texas Fax
Color 1835 C gekauft. Jetzt hat er ein Problem: das Faxgerät funktioniert nicht mehr,
obwohl er die Gebrauchsanweisung genau befolgt hat. Er telefoniert mit dem
Kundendienst, denn er möchte das Gerät zurückgeben. Er braucht dafür das
Reklamationsschreiben. Die Abteilung für Reklamationen befindet sich im ersten Stock.
b Vor einem Monat hat Herr Keller im Kaufhaus Poly ein Faxgerät Modell Texas Fax Color
1835 C gekauft. Jetzt hat Keller ein Problem: das Faxgerät funktioniert nicht mehr,
obwohl er die Gebrauchsanweisung genau befolgt hat. Herr Keller telefoniert mit dem
Kundendienst, denn er möchte das Gerät umtauschen. Er braucht dafür den
Garantieschein. Die Abteilung für Reklamationen befindet sich im ersten Stock.
c Vor einem Monat wurde ein Faxgerät Modell Texas Fax Color 1885 C im Kaufhaus Poly
gekauft. Jetzt hat der Kunde ein Problem: das Gerät funktioniert nicht mehr, obwohl die
Gebrauchsanweisung genau befolgt war. Der Kunde telefoniert mit dem Kaufhaus, denn
er möchte das Gerät umtauschen. Es wurde ihm gesagt, dass er mit dem Garantieschein in
die Abteilung für Reklamationen kommen soll.

b Formulieren Sie einen Reklamationsbrief.

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……………………………………………………………………………
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……………………………………………………………………………
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………………
84
12 Übersetzen Sie den Brief.

Международная Конференция по вопросам охраны окружающей среды


Россия
634050
г. Томск, пр. Ленина 41, кв. 15
Кудякову А.И.
Дата

Уважаемые участники конференции!

Как мы Вам уже сообщили, оргбюро Международной конференции по вопросам


охраны окружающей среды предприняло многочисленные попытки, чтобы облегчить в
финансовом отношении Ваше пребывание на время конференции. C радостью можем
Вам сообщить, что наши усилия оказались успешными.
Итак, если Ваш доклад и Ваша заявка на участие в конференции будут представлены
до 30 декабря этого года, то Вы получите от нас следующую финансовую поддержку:
- возмещение оргвзноса на участие в конференции в размере 200 Евро;
- оплата обязательной медицинской страховки на время Вашего пребывания;
- оплата железнодорожного билета на территории Германии (от аэропорта до
Аугсбурга) по билету, но не выше 65 Евро;
- размещение в гостинице;
- карманные деньги в размере 30 Евро, но не более 5 дней.
Другого рода финансовой помощи мы, к сожалению, Вам предоставить не можем.
Приложенный формуляр медицинской страховки вышлите нам уже заполненным как
можно быстрее. Третья страница этого формуляра остается у Вас как документ.
Сообщите нам обязательно Ваш стационарный или мобильный номер телефона, чтобы
мы могли в случае необходимости с Вами связаться. Пожалуйста, сообщите нам не
позднее 30.12. дату прибытия и отбытия, чтобы мы не несли дополнительные расходы
в случае отказа.
С уважением
Н.Б. Фишер,
секретарь конференции

85
Prüfen wir mal, ob die Modulziele erreicht sind!

Erstellen Sie einen Geschäftsbrief und eine E-Mail. Beachten Sie die folgenden Punkte:

 Wählen Sie eine geeignete Organisation für die gewünschte Information aus.
 Bitten Sie um Namen und Adressen potentieller Geschäftspartner.
 Präsentieren Sie kurz Ihre eigene Firma und Ihre Produkte, denn: nur wer selbst informiert,
wird die gewünschte Information bekommen.
 Formulieren Sie Ihr Ziel möglichst kurz und präzise.
 Denken Sie daran, dass Sie Briefe auch als Anhang an eine E-Mail verschicken können.
 Formulieren Sie bei der E-Mail eine Betreffzeile.

Brief 1
Sie sind der Vertreter / die Vertreterin des Klavierbetriebs Adams & Hooper, Melbourne,
Australien.
Sie schreiben an Deutsche Botschaft in Canberra, Australien.
Sie wollen Klaviere aus Deutschland importieren.

Brief 2
Sie möchten sich für einen Fremdsprachenkurs in Deutschland anmelden.
Sie schreiben einen Motivationsbrief an das Goethe-Institut.
Sie begründen Ihren Wunsch und Ihre Interessen.

E-Mail
Terminabsage
Sie haben einen Termin am 20.Mai um 10.00 Uhr mit einem Kunden.
Sie können leider den Termin nicht einhalten.
Sie schreiben eine E-Mail an den Kunden.
Sie erklären die Situation, begründen Ihre Absage und machen einen neuenTerminvorschlag.

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……………………………………………………………………………
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………………

86
Lernwortschatz: Geschäftliche Korrespondenz

Übersetzen Sie die Wörter in Ihre Muttersprache oder notieren Sie passende Sätze /
Wendungen, die Sie lernen möchten.

1. die Anfrage, -n
2. das Angebot, -e
3. der Anhang, -``e
4. die Anrede, -n
5. die Anschrift, -en
6. der Auftrag, -``e
7. der Bedarf_
8. berücksichtigen
9. die Beschwerde, -n
10. die Bestätigung, -en
11. der Bestellschein, -e
12. die Bestellung, -en
13. der Betreff, -e
14. betreffen, a, o / angehen, i, a
15. der Bezug, -``e
16. in Bezug auf A.
17. der Empfänger, =
18. das Fingerspitzengefühl, =
19. formelhaft
20. die Frist, -en
21. die Frachtkosten
22. das Gerät, -``e
23. die Geschäftskorrespondenz
24. der Handelsbrief, -e
25. handschriftlich
26. herstellen / erzeugen / produzieren
27. das Kondolenzschreiben, =
28. der Kunde, -n / die Kundin, -en
29. die Krankenversicherung, -en
30. der Lieferant, -en
31. die Lieferung, -en
32. die Mahnung, -en
33. das Papierwort, -``er
34. die Preisliste, -n
35. rechtsgültig
36. die Reklamation, -en
37. der Sachverhalt, -e
38. unter diesen Umständen
39. die Unterschrift, -en
40. die Verpackungskosten
41. vertreiben, ie, ie
42. der Vertrieb, -e
43. der Widerruf, -e
44. die Zahlungsbedingungen
45. zur Verfügung stehen, a, a

87
Modul 5

Konjunktiv im Geschäftsleben

In diesem Modul lernen und üben Sie:


 eine höfliche Bitte zu formulieren
 über irreale Wünsche oder Möglichkeiten zu sprechen

Der Konjunktiv bezeichnet das Unwirkliche (Wunsch, Zweifel, Vermutung,


Unbestimmtheit, Nichtwirklichkeit, Aufforderung) und das Wirkliche.
Der Konjunktiv drückt auch die Modalität der fremden Aussage aus, um deutlich zu
machen, dass man die Worte eines anderen wiedergibt. Das heisst, er wird oft in der indirekten
Rede verwendet. Die indirekte Rede mit Konjunktiv wird vor allem in der Wissenschaftssprache, in
Zeitungen und Nachrichtensendungen gebraucht. Der Konjunktiv hat dieselben Zeitformen wie der
Indikativ. Sie unterscheiden sich wesentlich voneinander sowohl in der Bildung als auch in der
Bedeutung und ihrem Gebrauch.

Traditionell unterscheidet man:

Das Kennzeichen für den Konjunktiv ist das Suffix –e im Präsens und Präteritum Konjunktiv und
keine Endung in der 1. und 3. Person Singular.

Konjunktiv II

Präteritum Plusquamperfekt Konditionalis I


Konjunktiv Konjunktiv Konditionalis II

Konjunktiv II

Zu dem Konjunktiv II gehören die Zeitformen: Präteritum Konjunktiv, Plusquamperfekt Konjunktiv


und Konditionalis I, II.

Präteritum Konjunktiv
Präteritum Konjunktiv wird von der 2. Grundform des Verbs gebildet.
Schwache Verben: ihre Formen im Prät. Konjunktiv und Prät. Indikativ sind gleich.
Starke Verben: sie erhalten den Umlaut + das Suffix –e + Personalendungen
(außer der 1. und der 3. Person Sg.).
z.B.: er sagte, schliefe, sähe, hätte, wäre, würde, könnte
ich hätte wir hätten ich wäre wir wären ich würde wir würden
du hättest ihr hättet du wärest ihr wäret du würdest ihr würdet
er hätte sie hätten er wäre sie wären er würde sie würden
88
Manche starken Verben haben doppelte Formen im Prät. Konjunktiv.
z.B.: befehlen – ich beföhle (befähle)
beginnen – ich begönne (begänne)
helfen – ich hülfe (hälfe)
aber: nennen – ich nennte
kennen – ich kennte

Plusquamperfekt Konjunktiv
Plusquamperfekt K. = haben oder sein im Prät.K. + Part.II des zu konjugierenden Verbs
z.B.: er hätte geschrieben, er wäre gekommen

Konditionalis
Konditionalis I = werden im Prät.K. + Infinitiv des zu konjugierenden Verbs
z.B.: er würde schreiben, er würde kommen
Konditionalis II = werden im Prät.K. + Infinitiv II des zu konjugierenden Verbs
z.B.: er würde geschrieben haben, er würde gekommen sein

Bedeutung und Gebrauch

Präteritum Konjunktiv und Konditionalis I drücken aus:


einen irrealen Wunsch oder eine irreale Möglichkeit und Bedingung in der Gegenwart und in der
Zukunft, so wie Bitten und Höflichkeitsformen.

z.B.: Wären alle Menschen so wie er! Были бы все люди такие как он!
Ich könnte dir helfen. Я мог бы тебе помочь.
Hätte ich mehr Zeit! Было бы у меня больше времени!
Wenn ich mehr Zeit hätte! Если бы у меня было больше времени!
Würden Sie mir bitte einen Gefallen tun! Вы не сделаете мне одолжения?
Ich würde Sie gern etwas fragen! Я бы Вас кое-что спросил!
Ich möchte bitte Herrn Müller sprechen. Я хотел бы поговорить с господином
Мюллером.
Ich hätte gern dieses Buch. Я хотел бы эту книгу.
Wie wäre es mit Deiner Arbeit? Как насчет твоей работы?
Würden Sie mir bitte helfen? Вы мне не поможете?

Plusquamperfekt Konjunktiv und Konditionalis II drücken aus:

einen irrealen Wunsch oder eine irreale Möglichkeit und Bedingung in der Vergangenheit. Dabei
stehen oft solche Zeitbestimmungen wie: gestern, im vorigen Jahr, vor 2 Jahren.

Aber Plusqumperfekt selbst bezeichnet schon die Vergangenheit!


Hätte\ wäre + Partizip II

z.B.: Wären früher alle Menschen so wie er gewesen!


Были бы раньше все люди такими как он!
Hätte ich den Brief gestern gelesen!
Прочел бы я письмо вчера!
Wenn ich den Brief gestern gelesen hätte!
Если бы я вчера прочел письмо!

89
Wenn ich das vorher gewusst hätte, wäre ich nicht in Urlaub gefahren.
Если бы я это знал заранее, я бы не поехал в отпуск.

Bei den Modalverben stehen zwei Infinitive am Ende des Satzes:


hätte + Infinitiv+Modalverb im Infinitiv
z.B.: Ich hätte diese Aufgabe nicht allein machen können.
Я не смог бы выполнить это задание один.

Im Nebensatz steht das Verb haben im Konjunktiv vor den Infinitiven, das Modalverb steht am
Ende.
z.B.: Er sagte, dass ich besser auf das Arbeitsklima hätte achten sollen.
Он сказал, что мне следовало бы лучше заботиться о климате на рабочем месте.

Nach der Konjunktion „als ob“=„als“ (как будто) steht Plusquamperfekt Konjunktiv.
z.B.: Er sah auf mich so, als ob er mich nicht erkannt hätte.
Er sah auf mich so, als hätte er mich nicht erkannt.
Он посмотрел на меня так, как будто не узнал.

Oft stehen Adverbien „fast“ und „beinahe“ (почти, чуть было не) in den Sätzen mit Konjunktiv.
Die Verneinung im deutschen Satz fehlt!
z.B.: Beinahe wäre er auf das Handy getreten.
Он чуть было не наступил на мобильный телефон.

Gegenwart und Zukunft

Indikativ: „Es ist so“ Konjunktiv 2: „Es ist nicht so“

Ich bin kein Beamter. Wenn ich ein Beamter wäre,


Man kann mir kündigen. könnte man mir nicht kündigen.
Ich habe keine feste Arbeitszeit. Dann hätte ich eine feste Arbeitszeit.
Ich bin nicht immer um sechs Uhr zu Hause. Und wäre immer um sechs Uhr zu Hause.
Ich fühle mich nicht sehr wohl. Ich würde mich sehr wohl fühlen.

Vergangenheit

Indikativ: „Es war so“ Konjunktiv 2: „Es war nicht so“

Peter war kein Beamter. Wenn er Beamter gewesen wäre,


Man konnte ihm kündigen. hätte man ihm nicht kündigen können.
Er hatte keine feste Arbeitszeit. Dann hätte er eine feste Arbeitszeit gehabt.
Er war nicht immer um sechs Uhr zu Hause. Und wäre immer um sechs Uhr zu Hause
Er fühlte sich nicht sehr wohl. gewesen. Er hätte sich sehr wohl gefühlt.

90
Grammatische Übungen

1 Sagen Sie es höflicher. Verwenden Sie den Konjunktiv II.

wir / Sie / sie würden ... ihr würdet

Muster: – Bringen Sie mir bitte noch einen Kaffee! – Würden Sie mir bitte noch einen Kaffee
bringen?

1) Machen Sie mir bitte noch eine Vertragskopie!


2) Rufen Sie mich bitte morgen Abend noch einmal an!
3) Unterschreiben Sie bitte dieses Formular!
4) Teilen Sie uns Einzelheiten über Ihre Zahlungs- und Lieferbedingungen mit!
5) Sprechen Sie bitte einmal mit meinem Chef!
6) Holen Sie die Gäste vom Flughafen ab!
7) Reservieren Sie bitte für das Geschäftsessen einen Tisch für sechs Personen!

ich / er / es / sie würde ... du würdest

Muster: – Gib mir bitte die Zeitung! – Würdest du mir bitte die Zeitung geben?

1) Leite die E-Mail bitte weiter!


2) Drucke bitte noch ein Exemplar für mich aus!
3) Schau bitte noch einmal den Bildschirm in meinem Büro nach!
4) Schicke bitte dein aktuelles Bewerbungsfoto!
5) Bring mir bitte ein paar Briefmarken von der Post mit!
6) Rauche hier bitte nicht!
7) Bereite dich besser auf das Vorstellungsgespräch vor!

2 Bilden Sie Sätze mit wenn im Konjunktiv nach dem Muster.

Muster: – Willst du keinen neuen Wagen kaufen? – Ja, schon, wenn ich genug Geld hätte.

1) Willst du nicht noch einen Job finden? – genug Zeit


2) Willst du nicht diese Stelle annehmen? – gute Aufstiegschancen
3) Arbeitest du nicht gern? – eine interessante Tätigkeit

Muster: – Willst du nicht zum Team-Seminar fahren? – Wenn ich mehr Zeit hätte, würde ich gern
fahren.

1) Wollt ihr nicht nach einer Praktikumsstelle fragen?


2) Wollen Sie nicht noch etwas da bleiben?
3) Will Herr Busch seinen Kollegen nicht besuchen?
4) Willst du mir nicht bei der Arbeit helfen?

Muster: Was würden Sie tun, wenn Sie genug Geld hätten? – Ich würde nicht mehr so viel arbeiten.

91
1) ... Erich? – Er ... Teilzeit arbeiten.
2) ... ihr? – Wir ... jeden Tag im teuren Restaurant essen.
3) ... deine Kollegen? – Sie ... regelmässig im Lotto spielen.
4) ... lhr Bruder? – Er ... nach Spanien fahren.
5) ... Ihre Eltern? – Sie ... Ihr Geschäft verkaufen.
6) ... Olivia? – Sie ... einen neuen Sportwagen kaufen.

3 Bilden Sie Sätze mit Modalverb können im Konjunktiv.

ich / er / es / sie könnte ... du könntest…


wir / Sie / sie könnten ... ihr könntet...

1) Wenn wir jetzt in Hamburg wären, ... wir das Weiterbildungsseminar besuchen.
2) Wenn sein Unternehmen jetzt genug Mitarbeiter hätte, ... es ein neues Projekt übernehmen.
3) Wenn Sie jetzt nicht so viele Aufträge hätten, ... Sie mit uns in Urlaub fahren.
4) Wenn ich jetzt nicht so beschäftigt wäre, ... ich Helga anrufen.
5) Wenn ihr schon Feierabend hättet, ... ihr ins Restaurant mitkommen.
6) Wenn wir jetzt in der Firma wären, ... wir uns unsere neuen Produkte ansehen.

4 Fragen Sie Ihren Partner. Benutzen Sie Höflichkeitsform dabei.

Partner 1: Wir hätten eine Bitte.


Partner 2: Und die wäre?
Partner 1: Könnten Sie uns Ihre Unterlagen schicken?
Partner 2: Kein Problem! Das mache ich gern.

1) Schicken Sie uns Ihre Bewerbungsmappe!


2) Holt uns vom Flughafen ab!
3) Rufen Sie bitte heute Abend Herrn Bauer an!
4) Vereinbaren wir einen neuen Termin!
5) Machen Sie ein professionelles Foto!
6) Stellen Sie nur fachkompetente Mitarbeiter ein!
7) Beschreiben Sie Ihren Lebenslauf lückenlos!

5 Formulieren Sie höfliche Bitten.

Muster: – Ich hätte gern ein größeres Büro! – Kein Problem, das Büro im 2. Stock steht grad leer.

1) _________________ Ja, natürlich! Das Telefon steht gleich hier links.


2) _________________ Ich habe leider in meinem Büro kein Faxgerät.
3) _________________ Nein, das geht nicht. Ich muss heute länger arbeiten.
4) _________________ Nein, am Mittwoch habe ich leider keine Zeit.
5) _________________ Ja, ich schicke Ihnen das Angebot sofort.
6) _________________ Nein, tut mir leid, Kaffee muss ich erst kochen.
7) _________________ Nein, ich habe letzte Woche schon das Protokoll geschrieben.

92
6 Hören Sie das Telefongespräch. Ergänzen Sie die fehlenden Verben in der richtigen
Form.

ausrichten (2 x) / wiederholen / informieren / warten / tun / sprechen / zurückrufen / erreichen

Frau Krüger: Kanzlei Schulze und Partner, guten Morgen. Was kann ich für Sie__________?
Herr Ottmann: Guten Morgen, mein Name ist Marcus Ottmann, Firma ONKO. Ich würde gern
Herrn Schulze_________.
Frau Krüger: Das tut mir leid, Herr Schulze ist nicht im Hause. Kann ich ihm etwas_______?
Herr Ottmann: Ja, das wäre nett. Könnten Sie bitte Herrn Schulze sagen, dass wir noch immer auf
die Verträge_________?
Frau Krüger: Ja, natürlich. Ich_______ es ihm__________.
Herr Ottmann: Ach, noch etwas. Könnten Sie Herrn Schulze bitten, dass er mich heute noch_____?
Es ist dringend.
Frau Krüger: Unter welcher Nummer kann er sie________?
Herr Ottmann: Meine Nummer ist 0 50, das ist die Vorwahl, und dann 1 76 34 49.
Frau Krüger: Ich____________: (050)1 763449.
Herr Ottmann: Genau. Und mein Name ist Ottmann.
Frau Krüger: Ich werde Herrn Schulze sofort ________, wenn er wieder im Hause ist.
Herr Ottmann: Herzlichen Dank.

7 Bilden Sie weitere Dialoge, wo Sie höfliche Fragen und Bitten benutzen könnten:

 bei der Terminverschiebung


 bei der Buchung eines Flugtickets
 bei der Besprechung
 bei der Vereinbarung der Lieferbedingungen u.s.w.

8 Ergänzen Sie die Hilfsverben in der richtigen Form.

a. hätte / hättest, ... / wäre / wärest, ...

1) – Petra hat gesagt, du wolltest mich sprechen.


– Ja, ich ________ eine Bitte:_____ du morgen Zeit, für mich einzukaufen?
2) – Kann ich noch etwas für Sie tun?
– Oh ja, wir _____ noch eine Bitte: Geschäftsbriefe aus Deutschland. Wenn Sie Zeit
______, uns diese zu übersetzen.
3) – _________Sie vielleicht die Möglichikeit, mir zu helfen?
– Das kann schon sein. Was ist denn Ihr Problem?
4) – Ah, Sie sind es, Frau Dachs. Sie möchten sicher zu meinem Bruder.
– Wenn es geht ... Wenn er ein paar Minuten Zeit für mich ________.
5) – Kann ich etwas für dich tun? Soll ich dir einen Tee machen?
– Ich _______ dir sehr dankbar, wenn du das tust.
6) – Frau Bichler hat gesagt, du wolltest mich etwas fragen.
– Ja. _______du so nett, mich am Freitag zum Bahnhof zu bringen?
7) – Was haben Sie denn? Warum wollen Sie nicht mit mir sprechen!
– ________Sie bitte so freundlich, mich in Ruhe zu lassen?
8) – Wir finden es prima, dass ihr zwei Wochen nach Spanien fahren könnt.
– _________ihr Lust mit zu fahren!
93
b. würde / könnte / wäre / hätte

1) __________Sie mir bitte einen Gefallen tun? Sagen Sie dem Chef, dass ich morgen etwas
später zur Arbeit komme?
2) __________Sie mir eine Auskunft geben? Ich möchte wissen, ob man hier auch ins Ausland
telefonieren kann.
3) __________ich zu diesem Vortrag meinen Sohn mitbringen? _______das möglich?
4) Ich ________ noch eine Bitte. _________ Sie auch den anderen Bescheid sagen, dass wir
erst nächste Woche anfangen können?
5) ___________ Sie vielleicht eine Arbeit für mich?
6) ___________ Sie mir bitte Ihre Adresse geben?

9 Ordnen Sie zu und bilden Sie kurze Dialoge nach dem Muster.

Muster: Ich bin kein Politiker. Ich verspreche nicht so viel.

Partner I: Was würdest du machen, wenn du Politiker wärest?


Partner 2: Wenn ich Politiker wäre? Dann würde ich nicht so viel versprechen.

Ich bin kein Politiker. Ich fahre nach Italien.


Ich habe nicht sehr viel Geld. Ich verspreche nicht so viel.
Ich habe jetzt keinen Urlaub. Ich nehme mir viel Zeit für sie.
Ich bin nicht der Chef. Ich arbeite nicht mehr.
Ich habe kein Abitur. Ich bitte die Mitarbeiter um Vorschläge.
Ich habe keine Kinder. Ich suche mir eine bessere Arbeitsstelle.

10 Bestimmen Sie Gegenwart und Vergangenheit.

1) Wenn ich mehr arbeitete und fleissiger wäre!


2) Wenn ich meine Bewerbungsmappe rechtzeitig geschickt hätte!
3) Wenn das Internet nicht erfunden worden wäre!
4) Hätte er sein Wort gehalten!
5) Wenn ich das wüsste!
6) Hätte sich die Sekretärin nicht verspätet!
7) Wenn ich den Job bekommen könnte!
8) Wenn mich mein Chef nicht in ein langes Gespräch gewickelt hätte, wäre ich pünktlich
gewesen.
9) Wenn ich gewusst hätte, dass du dich für unser Projekt interessierst, hätte ich dir davon
schon längst erzählt.
10) Hätten wir uns auch selbständig gemacht, wären wir viel reicher gewesen.
11) Wenn man die Maschinen sorgfältig verpackt hätte, wären sie beim Transport nicht
beschädigt worden.
12) Wenn du meinen Bericht heute bekommen möchtest, dann bräuchte ich noch etwas Zeit, ihn
zu Ende zu schreiben.

94
11 Setzen Sie die passenden Zeitbestimmungen ein.

im vorigen Jahr / vor einer Woche / jetzt / gestern / heute


morgen / nächste Woche / im nächsten Jahr

Muster: Wenn Sie uns davon diese Woche schriftlich informieren könnten!

1) Wenn ich nicht so viele Überstunden hätte!


2) Wenn alle Partner ohne Verspätung kämen!
3) Wenn wir Urbaub hätten!
4) Wenn ich zur Fortbildung gefahren wäre!
5) Wenn du dich beworben hättest!
6) Wenn ich die Antwort auf meinen Brief erhielte!
7) Wenn ich bloß eine Zusage auf meine Bewerbung bekäme!

12 Übersetzen Sie im Konjunktiv. Beachten Sie die Zeitformen.

1) Если бы у меня была хорошая зарплата!


2) Если бы она не была в прошлом месяце в командировке!
3) Если бы ты нашёл подходящее объявление о работе!
4) Если бы меня пригласили на собеседование!
5) Если бы все говорили по-немецки бегло и без ошибок!
6) Если бы мы получили больше практического опыта!
7) Если бы он уволился месяц назад!

13 Bestimmen Sie, welche Sätze die Vergangenheit bezeichnen.

1) Du hättest die ersten Berufserfahrungen sammeln müssen.


2) Der Kollege müsste verantwortungsbewusster sein.
3) Wir hätten diese Entscheidung nicht treffen dürfen.
4) „Sie hätten deine Arbeit selbst machen sollen“, sagt die Chefin.
5) Wir möchten die neue Ausstellung besuchen.
6) Alle könnten an der Konferenz teilnehmen.
7) Wir hätten auch dieses Thema wählen wollen.

14 Bilden Sie Sätze mit Modalverben im Konjunktiv.

Muster: Mein Freund hat diesen Artikel übersetzt.


Ich hätte diesen Artikel auch übersetzen können.

1) Mein Bruder hat das kostenlose Praktikum gemacht. (müssen)


2) Die Mitarbeiter haben an der Diskussion teilgenommen. (wollen)
3) Die Sekretärin hat unseren Termin verschoben. (können)
4) Die Stundenten haben ihr Studium abgebrochen. (sollen)
5) Die Praktikanten haben erste berufliche Erfahrungen gesammelt. (dürfen).
6) Die Abteilungsleiterin hat mit den ausländischen Gästen Deutsch gesprochen. (mögen)

95
15 Übersetzen Sie. Beachten Sie die Zeitform des Prädikats mit Modalverb.

1) Тебе следовало бы вчера повторить этот материал.


2) Ей следовало бы отправить все документы для приёма на работу два дня назад.
3) Вам следовало бы прийти на собеседование завтра к 8 часам.
4) Ты могла бы позвонить мне завтра по поводу объявления о трудоустройстве?
5) Оба сотрудника могли зарабатывать больше.
6) Вы могли бы зайти ко мне завтра после собрания?
7) Вы бы не могли меня соединить с начальником отдела?

16 Verbinden Sie zwei Sätze in ein Satzgefüge mit wenn.

Muster: Ich hatte deine Telefonnummer nicht. Ich konnte dich nicht anrufen.
Wenn ich deine Telefonnummer gehabt hätte, hätte ich dich anrufen können.

1) Ich habe mir diese Präsentation nicht angesehen. Ich konnte an der Besprechung nicht
teilnehmen.
2) Ich hatte wenig Geld mit. Ich konnte kein Taxi nehmen.
3) Ich war krank. Ich verschob meinen Termin.
4) Es war spät. Alle Kollegen machten Feierabend.
5) Der Drucker war kaputt. Wir konnten die Unterlagen nicht ausdrucken.
6) Es gab keinen Internetzugang. Man konnte nicht E-Mails verschicken.

17 Übersetzen Sie im Konjunktiv II.

1) Разрешите Вас познакомить с руководителем нашего нового офиса!


2) Я был бы Вам очень благодарен, если бы Вы передали этот договор нашему клиенту.
3) Если бы я вчера уже подготовил всю документацию, то сегодня бы у меня было больше
свободного времени.
4) Наше предприятие заказало бы Вашу продукцию еще в прошлом году, если бы мы
получили вовремя Ваше предложение.
5) Его резюме следовало бы немного изменить и дополнить.
6) Он говорил так убедительно, как будто он был настоящим оратором.
7) Если бы мне раньше эта идея пришла в голову!
8) Чтобы ты сказал, если бы тебя пригласил на собеседование шеф нашей фирмы?
9) Наш самолёт вылетел с опозданием, и мы чуть было не опоздали на открытие ярмарки.
10) А как насчет совместного ужина с нашими зарубежными партнёрами? У Вас есть время
и желание поехать с нами?
11) Если бы я нашёл хорошее место для прохождения практики, то я бы был готов пройти
её бесплатно.
12) Если бы Вы сейчас cтояли пред выбором, что бы Вы сочли лучшим для себя: стать
предпринимателем или государственным служащим?
13) – Руководитель отдела сказал, ты хотела меня о чем-то попросить. – Да, не был бы ты
так любезен, подвезти меня в пятницу на вокзал.
14) – Ты не хотела бы устроиться на другую работу? – Да, но так просто я не могу на это
решиться.
15) Ты сможешь запомнить адрес этой фирмы или хотел бы его записать?
16) Я Вас не понял. Не могли бы Вы повторить Ваш номер ещё раз!
17) Вы не сделаете мне одолжение? Скажите моему заместителю, что я завтра приду на
работу немного позже.
96
18) Я хотел бы знать, можно ли от Вас позвонить за границу.
19) У меня еще одна просьба. Вы не смогли бы сообщить и остальным, что мы начнем
разрабатывать новый проект лишь на следующей неделе.
20) Вы не посмотрите, пришло ли сообщение (отчет) от нашего представителя в Канаде?
21) Если бы у него была возможность, он в первую очередь купил бы себе новый
автомобиль.
22) Вы не смогли бы мне сказать, где Вы так хорошо выучили немецкий язык?

Prüfen wir mal, ob die Modulziele erreicht sind!

1) Beantworten Sie bitte die Fragen a-e.

a. Was ist Ihr / dein Traumberuf?

Ich wäre gern ____________________________________________________________________


_______________________________________________________________________________

b. Warum würden Sie / würdest du gern in diesem Job arbeiten?

Ich würde gern ____________________________, weil __________________________________


________________________________________________________________________________

c. Was würden Sie / würdest du dazu lernen, um später bessere Karrierenchancen zu haben? Wozu?

Ich _____________________________________________________________________________
________________________________________________________________________________

d. Wo würden Sie / würdest du gern arbeiten?


________________________________________________________________________________
________________________________________________________________________________

e. Was bräuchten Sie / bräuchtest du noch für Ihre / deine erfolgreiche Karriere?
________________________________________________________________________________
________________________________________________________________________________

f. Was hätten Sie / hättest du in der Schule besser gelernt?


________________________________________________________________________________
________________________________________________________________________________

g. Was wäre mit Ihnen / dir jetzt gewesen, falls Sie / Du auf Ihre / deine Eltern bei der
Studienplatzauswahl (nicht) gehört hätten / hättest?
________________________________________________________________________________
________________________________________________________________________________

2) Machen Sie dann mit Ihrer Partnerin/Ihrem Partner ein Interview und notieren Sie sich
die Antworten. Stellen Sie anschließend die Berufswünsche und - träume Ihres Partners in
der Gruppe vor.
____________________________________________________________________
____________________________________________________________________

97
Leitfaden zur Gestaltung einer Zusammenfassung
Die Hauptaufgabe einer Zusammenfassung besteht darin, über den Originaltext zu
informieren, so dass man sich einen Überblick verschaffen kann und auch ohne den
gesamten Text gelesen zu haben, weiß, worum es geht und was der Autor vermitteln oder
erreichen wollte. Sie umfasst eine kurze und kompakte Übersicht über die Inhalte, die Thesen, die
Kernfragen, die Argumente und die wichtigsten Ergebnisse. Bei einer Zusammenfassung geht es
nicht darum, jedes kleine Detail aufzuzeigen, sondern es geht darum, einen kompakten Überblick zu
schaffen.
Das Ziel einer Zusammnefassung ist also nicht nur den Textinhalt in Kurzform wieder zu geben,
sondern auch das Wichtigste zu unterstreichen und eigene Meinung zum Problem zu äussern.

Die Struktur

Eine Zusammenfassung gliedert sich in 3 Teile: Einleitung, Hauptteil, Schluss.

1) Einleitung

Ein kurzer Überblick in maximal zwei Sätzen ist vollkommen ausreichend.


In der Einleitung sollten erscheinen:
 Textsorte (Sachtext, Kurzgeschichte, Reportage, Interwiev, Bericht, Artikel, Film, Roman
etc.)
 Name des Autors
 Titel des Textes
 Thema
 Kurzer Satz, der den gesamten Inhalt des Textes zusammenfasst
 Erscheinungsdatum
 Erscheinungsort / Quelle (Zeitung, Verlag, Web-Seite etc.)

Muster:
In dem Text mit dem Titel „………………………………“ geht es um … .
Der Text „ …………………“ ist am …………. in der …………Zeitung erschienen.
Er behandelt das Thema ……………….

Muster:
In der Reportage (Textsorte) „Kanada und seine Bären“ (Name des Titels) von Hugo von
Bärenstark (Name des Autors) geht es um die Gewohnheiten und den Lebensraum der kanadischen
Braunbären und warum ihr Bestand in Gefahr ist. (Inhalt in einem Satz).

2) Hauptteil

Die Zusammenfassung soll in der Gegenwart (Präsens) geschrieben werden. Ausnahmen bilden nur
kleinere zeitliche Rückgriffe, die auch Perfekt zulassen. Ansonsten sind in der Inhaltsangabe keine
anderen Zeitformen zulässig.
In der Zusammenfassung sollen diese Aussagen einer logischen Gliederung folgen. Im Hauptteil
werden alle wichtigen Punkte des Orginaltextes dargelegt, auch die Meinung des Autors zum
Thema.
Wichtigste Fakten des Orginaltextes sollten die W-Fragen durchgehen (Wer, Was, Wo, Wann,
Warum? etc.). Bevor mit der Arbeit an einer Zusammenfassung begonnen wird, sollten alle W-
Fragen auf einem Notizblatt kurz beantwortet worden sein.

98
Der Hauptteil fasst dann die Kernaussagen des Textes zusammen.
Allerdings ist es durchaus möglich, mehrere Abschnitte miteinander zu verbinden oder die
Reihenfolge umzustellen, wenn dies das Textverständnis erleichtert.
Was die Länge der Inhaltsangabe betrifft, sollte man sich immer an die Anweisungen des Lehrers
halten. Im Allgemeinen lässt sich aber eine sinnvolle Länge von 200-400 Wörtern anstreben.
Neben der eigentlichen Inhaltszusammenfassung werden die wichtigsten Personen genannt und ihre
Aussagen sowie Aussagen des Autors wiedergegeben.
Distanz zum Ausgangstext und Darstellung der Meinung des Autors:
Der Autor zeigt, dass ……… .
Herr Zanetti stellt fest, dass…………… .
Im Text wird dargelegt, dass…… .
Im Anschluss daran wird festgestellt, dass…………… .
Die Autorin meint, dass ……… .
Der Autor ist der Ansicht, dass……… .
Nach Meinung von Fr. Meyer … .
Ausser den Objektsätzen wird oft für eine fremde Aussage die indirekte Rede gebraucht. Dialoge
werden auch in der indirekten Rede wiedergegeben.
Muster:
Der Bundesminister betont, die Migrationspolitik in Europa sei gescheitert.

3) Schluss

Der Schlussteil umfasst, ähnlich wie Einleitung, ebenfalls einen bis zwei Sätze und bietet sich an,
um abschließende Akzente zu setzen.
Im Schlussteil kann kurz auf die Wirkung des Werkes, Aktualität eines Artikels oder sprachliche
Eigenschaften der Lektüre eingegangen werden. Der Schlussteil rundet eine gute Inhaltsangabe ab.
Jedenfalls muss der Schlussteil folgendes beinhalten:
 Analysen und Interpretationen
 Ihre persönliche Meinung.
Im Hauptteil sind Interpretationen und Aussageabsichten allerdings nicht erlaubt.
Muster:
Zusammenfassend kann man sagen, dass…… .
Meiner Meinung nach ………… .

Folgende Klischees und Redewendungen können Sie in den Inhaltsangaben, Rezensionen,


Zusammnefassungen und Annotationen benutzen.

Klischees für die Zusammenfassung

Einleitung

Der vorliegende Text/der Artikel heißt…


Der Autor/der Verfasser dieses Textes/Artikels ist…
Der Text/der Artikel ist dem Lehrbuch/dem Internet/der Zeitung/der Zeitschrift… aus dem
Jahr… entnommen
Dieser Artikel ist in der Zeitschrift Nummer ... (Jahr) veröffentlicht.
Dieser Text/Artikel gehört zum technischen Bereich.

99
Grundgedanke

Das zentrale Thema ist…


Ein Beispiel dafür findet man im ersten/zweiten/dritten Abschnitt.
Im Artikel/Text geht es um …
Es handelt sich um Akk.
Der Artikel/Text behandelt/erörtert folgendes Problem/Thema: ...
Die Hauptaussage/zentrale Aussage des Textes ist: ...
Der Artikel ist dem Problem ... gewidmet.
Der Artikel betrifft ...
Im Artikel wird folgendes Problem formuliert.
Im Artikel werden folgende Fragen gestellt (analysiert).
Der Verfasser beschäftigt sich mit einem wichtigen (ernsthaften / ernstrangigen) Problem.
Hier werden die Fragen ... beleuchtet.
Der Artikel macht uns mit ... bekannt.
Im Mittelpunkt / Im Blickpunkt stehen…
Der Hauptgedanke / die Hauptidee dieses Artikels ist...
Der Autor / Der Korrespondent / Der Berichterstatter / der Verfasser
 macht einen kurzen Überblick über...
 beschreibt (schildert)...
 behandelt das Thema...

Hauptteil

Der gegebene Text/Artikel kann in 2/3/4… inhaltsreiche Teile gegliedert werden.


Der Artikel/Text umfasst zwei/drei/ ... Abschnitte.
Der Artikel lässt sich in ...Teile gliedern.
Im ersten/zweiten/dritten Abschnitt handelt es sich um…/darum, dass…/ geht es um…/darum,
dass…
Der Autor beginnt mit…
Zu Beginn des Textes/Artikels ...
Der Autor/Verfasser berichtet über…
In den Vordergrund treten folgende Probleme (Fragen) ...
Der Autor bezeichnet auf…/ darauf, dass…
Der Grund liegt darin, dass…
Ein Beispiel dafür findet man im ersten Absatz.
Ein anderer / weiterer (wichtiger / erwähnenswerter) Aspekt dieses Themas ist …
Interessant / erwähnenswert / wichtig/ nicht unwichtig ist auch folgender Aspekt …
Einen weiteren wichtigen Aspekt nennt der Autor im ersten Abschnitt.
Im zweiten/dritten Abschnitt kommt der Autor zu einem anderen wichtigen Aspekt.
Der Artikel enthält ... Angaben über (Akk.) ...
In diesem Zusammenhang sei es folgendes betont (hinzugefügt).
Man kann hier auch interessante Tatsachen über (Akk.) ... finden.
Es sei betont / bemerkt / erwähnt, dass…
Der Autor / der Korrespondent / der Verfasser...
 schreibt (sagt)
 beschreibt
 berichtet

100
 bespricht, diskutiert
 schildert
 erörtert
 meint
 erklärt (erläutert)...
 behauptet
 betont, dass...
 vertritt die These, dass ...
 kritisiert
 bemerkt, dass …
 führt folgende Angaben an...
 macht den Leser auf … aufmerksam (legt wert auf…)
 weist darauf hin, dass...
 betrachtet das Problem aus zwei Sichtweisen.
 schildert (zeigt) dieses Problem von zwei verschiedenen Seiten / Gesichtspunkten.
 bringt dafür folgende Beispiele (führt Beispiele an)…

Fazit/Schlussteil

Zum Schluss/als Fazit …


Abschließend …
Daraus ergibt sich Folgendes: …
Es sind folgende Schlussfolgerungen zu ziehen: …
Erstens…, zweitens…
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ...
Meiner Meinung nach …
Was mich (dieses Problem) (an)betrifft…
Ich bin der Meinung, dass …
Ich meine damit ...
Meiner Meinung nach ist die Behandlung dieser Probleme (Fragen) von großer Bedeutung.
Ich möchte dazu sagen (hinzufügen), dass ...
Ich finde diesen Artikel ... interessant (aktuell / informativ / inhaltsreich / wichtig).
Aus diesem Artikel habe ich viel Neues über (Akk.)... erfahren.
Zum Schluss sei es betont, dass dieser Artikel sehr bedeutsam (nützlich) ist.

Eine Zusammenfassung der Hauptinformationen des Textes wird nach folgenden Kriterien
bewertet:

 Inhalt und Aufbau der Zusammenfassung (Wiedergabe der wesentlichen Inhaltselemente im


logischen Zusammenhang) – maximal 2 Punkte.
 Ausdrucksfähigkeit (Wortschatz / Wariationsreichtum, Satzverknüpfungen / Klischees,
Sprachebene) – maximal 1,5 Punkte.
 Grammatische Richtigkeit (Morphologie und Syntax) – maximal 1,5 Punkte.

101
Artikel zum Referieren

Chef ist, wer das Projekt betreut


Die Mobilität. Die westliche Welt befindet sich im Übergang von der industriellen zur
nachindustriellen Wirtschaft. Die digitale Revolution fordert die Gesellschaft heraus. Sie stellt die
alten, gut eingefahrenen Strukturen in Frage, ja löst sie teilweise sogar auf. Den festen Arbeitsplatz
wird es bald nicht mehr geben. Schon heute arbeiten viele mobil, schlagen ihr Büro dank Laptop
und Blackberry mal hier und mal dort auf. Damit sind für Unternehmen die Mitarbeiter ständig und
überall verfügbar. Für die Beschäftigten lösen sich Zeitgrenzen auf. Arbeitstage, die um neun Uhr
beginnen und um 17 Uhr enden, werden seltener. Immer mehr Menschen arbeiten selbstbestimmt,
legen Arbeitszeit und Freizeit eigenständig fest: Die große Herausforderung wird sein, die Balance
zu finden und Grenzen selbst zu ziehen.

Das Wissen. Wissensarbeit ist zu einer dominierenden Form der Erwerbsarbeit geworden.
Teamorientierte Projektarbeit ist auf dem Vormarsch. Hierarchien werden unwichtig, sind von
gestern. Morgen ist „Chef“, wer gerade ein Projekt betreut. Der Erfolg von Firmen wird immer
mehr davon abhängen, wie die Wissensarbeiter zusammenarbeiten und wie kreativ sie dabei sind.
Dabei läuft ohne Kooperation und Vernetzung im Job bald gar nichts mehr. Man trifft sich in
Netzwerken wie Facebook oder Google+.

Die Dienstleister. Arbeit wird nicht weniger, sie wird nur anders. Das zeigt sich bereits an der
Bedeutung der Wirtschaftsbereiche. Noch vor sechzig Jahren arbeitete hierzulande gut ein Viertel
aller Beschäftigten in der Land- und Forstwirtschaft und in der Fischerei. Heute sind es gerade noch
knapp zwei Prozent. Mehr als zwei Drittel der Beschäftigten ist inzwischen in den Dienstleistungen
tätig. Damit hat sich der Anteil seit 1950 mehr als verdoppelt. Die wissensbasierten Dienste
boomen, aber auch die sozialen: Familiendienste jeglicher Art, von der Kinderbetreuung bis zur
Altenpflege, werden wichtiger.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/karriere/zehn-trends-in-der-berufswelt-wie-wir-morgen-
arbeiten-1.1221247-2

102
Selbstdarsteller im Vorteil
Neue Arbeitsverhältnisse. Auf dem Weg in die Wissensgesellschaft und Kreativarbeit entstehen
neue Erwerbsformen. Projektarbeit, Honorar- und Zeitverträge sind damit verbunden. Die Firmen
fordern mehr Flexibilität: Leiharbeit und befristete Jobs nehmen mitunter deshalb zu. Und der Staat
unterstützt das, indem er die Gesetze anpasst. Das kann für gering qualifizierte Menschen zum
Fluch werden. Sie müssen sich mit unsicheren und schlecht bezahlten Arbeitsplätzen begnügen,
denn nicht selten bleiben sie in diesen „prekären“ Jobs hängen. Doch es gibt auch eine andere Seite,
geprägt von der Avantgarde der Arbeitsgesellschaft. Es ist eine „Elite“, eine neue kreative Klasse,
mit starker Affinität zu den neuen Technologien. Sie pfeift auf den festen Job, weil sie den
Arbeitsalltag selbst gestalten will.

Die Selbstvermarkter. Zurückhaltung war einmal. Die Arbeitswelt von morgen bevorzugt
Extrovertierte, Exoten und Selbstdarsteller. Wer sich gut in Szene setzen kann, der setzt sich durch.
Denn wenn Arbeitsverhältnisse immer kürzer und immer lockerer werden, wenn Unternehmen nicht
mehr nach Arbeitnehmern, sondern nach Auftragnehmern suchen, dann profitieren vor allem jene,
die beim schnellen ersten Blick gut aussehen. Das gilt auch für das Internet. Um die berufliche
Karriere voranzutreiben, werden Arbeitnehmer von morgen die neuen Plattformen nutzen müssen.

Die Demographie. Die Menschen werden älter, und sie bleiben länger gesund. Immer weniger
Arbeitnehmer kommen für die Renten auf. Da liegt es auf der Hand, dass die Menschen länger
arbeiten werden. Der Trend zur Frühverrentung ist bereits gestoppt. Der Anteil der 60- bis 64-
Jährigen unter den Arbeitnehmern hat sich seit dem Jahr 2000 auf 41 Prozent verdoppelt – das
zumindest zeigen Daten der Bundesregierung. Lebenslanges Lernen und Beschäftigungsfähigkeit
bis ins hohe Alter hinein gewinnen an Bedeutung. Daher gilt: Arbeitsplätze müssen an die
Bedürfnisse Älterer angepasst werden, ebenso die Arbeitszeiten. Für die Gewerkschaften ist das
eine große Herausforderung. Das Festhalten an starren Rentenaltersgrenzen passt nicht mehr in
die Zeit.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/karriere/zehn-trends-in-der-berufswelt-wie-wir-morgen-
arbeiten-1.1221247-2

103
Frauen - bereit für die Karriere
Der Fachkräftemangel. Kluge Köpfe, sogenannte personelle Ressourcen, werden dafür
verantwortlich sein, ob Firmen morgen wachsen oder nicht. Bereits 2019 werden in Deutschland
drei Millionen Arbeitskräfte fehlen, vor allem Naturwissenschaftler und Ingenieure, aber auch
Handwerker. Schon heute gibt es in bestimmten Branchen und Regionen zu wenig gute Leute, etwa
im Maschinenbau-, bei Elektro- und Fahrzeugbauingenieuren, bei examinierten Altenpflegern, bei
Erziehern oder Ärzten.

Die Bildung. Sie ist die beste Investition in die Zukunft. Doch bei den Bildungsausgaben liegt
Deutschland im OECD-Vergleich nur auf Rang 23 unter den 27 wichtigsten Ländern. Viele
Betriebe klagen bereits über mangelnde Disziplin, Leistungsbereitschaft und Belastbarkeit der
Jugend. Das müssen die Schulen aufgreifen. Doch Bildungspolitik hat auch den drohenden
Fachkräftemangel zu berücksichtigen. Und sie muss dafür sorgen, dass Abschlüsse auch über die
Grenzen Europas hinweg anerkannt werden.

Das weibliche Potential. Viele Frauen sind gut ausgebildet und dennoch gibt es noch immer die
klassische Arbeitsteilung: Der Mann sichert den Lebensunterhalt, die Frau sorgt für die Familie.
Flexiblere und familienfreundliche Arbeitszeiten sind erforderlich, um das Potential zu nutzen. Im
internationalen Vergleich liegt Deutschland bei den Angeboten zur Kinderbetreuung weit zurück.
Hier muss sich etwas ändern. Auch müssen Firmen in der Personalentwicklung gezielt auf die
Frauenförderung setzen. Und nicht zuletzt liegt es an den Frauen selbst: Wenn sie nicht bereit sind,
Karriere zu machen, wird daraus nichts.

Der Weltmarkt. Der Arbeitsmarkt von morgen ist international. Doch die Last der Anpassung liegt
momentan auf den Arbeitnehmern in den Industrieländern. Seit dem Zusammenbruch des
kommunistischen Systems kam knapp eine Milliarde Arbeitnehmer neu auf den Weltmarkt und
begann, mit denen des Westens zu konkurrieren. Besonders die Löhne gering qualifizierter
Beschäftigter gerieten unter Druck. Ein Weg aus der Misere ist gute Bildung. Je besser die
Arbeitnehmer qualifiziert sind, desto besser sind ihre Chancen in der Konkurrenz mit China, Indien
und anderen Schwellenländern. In China etwa steigen inzwischen die Löhne, weil Arbeitskräfte
knapp werden und weil die Beschäftigten nach dem Vorbild des Westens für ihre Rechte eintreten.
Freihandel und Globalisierung nutzen langfristig also allen. Der Wandel der Arbeitswelt bietet neue
Möglichkeiten: Beruf und Freizeit können leichter verknüpft werden, Job und Familie ebenso. Und:
Der Wandel vollzieht sich auf einem sozialen Fundament, das es vor 100 Jahren noch nicht gegeben
hat. Darauf kann die Gesellschaft heute aufbauen, damit Menschen in neuen Arbeitsverhältnissen
und Berufen auch künftig gut arbeiten können.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/karriere/zehn-trends-in-der-berufswelt-wie-wir-morgen-
arbeiten-1.1221247-2

104
Praktikum: Chance oder Ausbeutung?

Rund ein Drittel aller Hochschulabsolventen entscheiden sich nach dem Studium für ein Praktikum. Sie
hoffen danach auf einen richtigen Arbeitsvertrag. Doch auch nach dem Praktikum bleiben viele ohne
festen Job.

Es ist 11 Uhr morgens, in einem kleinen Unterrichtszimmer des Bonner Goethe-Instituts. Zehn
Teilnehmer aus den verschiedensten Ländern der Erde sitzen an Tischen und blicken konzentriert in
Richtung Tafel. Dort versucht ihnen Anna Sancillo beizubringen, wie man den Dativ richtig verwendet.
Noch vor wenigen Monaten hat die 25-Jährige selbst Germanistik studiert. Inzwischen aber hat Anna ihr
Studium erfolgreich abgeschlossen. Statt eine Stelle anzutreten, hat sie sich für ein unbezahltes
Praktikum beim Goethe-Institut entschieden. „Ich will im Herbst den Weiterbildungsstudiengang
Deutsch als Fremdsprache studieren. Bis dahin möchte ich die Zeit sinnvoll überbrücken“, sagt sie.
Ausländern die deutsche Sprache beibringen, das ist Annas Traum. Am Goethe-Institut lernt sie, wie der
Alltag eines Deutschlehrers aussieht. Direkt nach dem Uni-Abschluss einen Arbeitsvertrag zu
unterschreiben, das sei ihr zu verbindlich gewesen. Laut einer Studie der gewerkschaftsnahen Hans-
Böckler-Stiftung gehört Anna zu gut einem Drittel aller deutschen Hochschulabgänger, die sich auch
nach dem Studium für ein Praktikum entscheiden.

Unbezahlte Praktika bei Geisteswissenschaften besonders häufig

Die Forscher haben 674 Absolventen an vier Universitäten in Deutschland online befragt. Auch wenn
die Studie nicht repräsentativ sei, so bestätige sie die Ergebnisse vergleichbarer Studien, sagt Claudia
Bogedan, Leiterin der Forschungsförderung: „Die Absolventinnen und Absolventen erhoffen sich
dadurch einen Einstieg in den Arbeitsmarkt.“ Viele von ihnen hätten jedoch auch unzumutbare
Arbeitsverhältnisse geschildert. So leisteten vier von fünf Praktikanten vollwertige Arbeit, würden aber
nur selten angemessen dafür bezahlt.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund fordert deshalb ein generelles Verbot von Praktika nach dem
Studium. Praktika, die während des Studiums absolviert werden, sollten zudem mit mindestens 300
Euro pro Monat vergütet werden. „Im Moment gibt es große Unterschiede zwischen den einzelnen
Studienfächern. Bei den Ingenieurwissenschaftlern absolvieren deutlich weniger junge Leute Prakti-ka
als bei den Kultur- und Sozialwissenschaftlern“, sagt Claudia Bodegan. Zudem würden Praktikanten in
der Industrie besser behandelt als im öffentlichen Dienst, wo sie häufig unbezahlt sind.

Nur jeder Fünfte bekommt eine Stelle

Anna Sancillo stört es nicht, dass sie für ihre Arbeit kein Geld bekommt. Dank der Unterstützung ihrer
Eltern kann sie ihre Miete und andere monatliche Ausgaben weiterhin bezahlen. Da sie während des
Studiums nebenbei gejobbt hat, konnte sie sogar etwas Geld beiseite legen, auf das sie nun zurückgreift.
Sie sieht ihr unbezahltes Praktikum als Investition in die eigene Zukunft: „Ich kann hier Erfahrungen
sammeln und persönliche Kontakte knüpfen. Für mich ist das wichtiger, als bezahlt zu werden.“ Doch
nicht jeder Absolvent kann so sorglos ein unbezahltes Praktikum antreten. Zwei von zehn sind auf
staatliche Sozialeistungen während des Praktikums angewiesen, so die aktuelle Studie. Claudia Bogedan
rät: „Jeder, der trotzdem ein Praktikum machen möchte, sollte vorher klare rechtliche Vereinbarungen
mit dem Unternehmen treffen.“ Nur so könne verhindert werden, dass Praktikanten tatsächlich zu
billigen Arbeitskräften verkommen. Eine Tendenz in die richtige Richtung seien sogenannte
Traineeships und Volontariate. Bei diesen Mischformen aus Ausbildung und bezahlter Arbeitsstelle sind
die Ziele und Inhalte vorher klar dargelegt, und die Teilnehmer sind versichert. Doch die unverändert
hohe Zahl an Praktikanten mit Hochschulabschluss macht deutlich: Auch unter jungen, qualifizierten
Menschen bestimmt oft die Angst vor der Dauerarbeitslosigkeit das Handeln. Denn trotz Studium und
einem weiteren Praktikum bekommt nur jeder Fünfte eine Stelle angeboten.
http://www.dw.com/de/praktikum-chance-oder-ausbeutung/a-6530152 von Elisabeth Jahn
105
Warum Schlüsselqualifikationen heute wichtig sind: Schlüssel zum Berufserfolg

Fachwissen allein reicht nicht mehr. Wer im Job vorankommen will, muss teamfähig und belastbar
sein und organisieren können. Schlüsselkompetenzen stehen hoch im Kurs.

Eine Stadtverwaltung im Raum Frankfurt sucht eine Büroangestellte. Konfliktfähig soll sie sein und
gut mit Menschen aus verschiedenen Kulturen umgehen können. Ein Unternehmen in Nordrhein-
Westfalen hält Ausschau nach einem Software-Entwickler in leitender Funktion. Der ideale
Kandidat? Ein durchsetzungsstarker Teamplayer mit souveränem Auftreten und
Kommunikationsverhalten.

Wer Stellenanzeigen in Tageszeitungen oder im Internet studiert, merkt es schnell: Es genügt heute
nicht mehr, nur „vom Fach“ zu sein, sprich eine Berufsausbildung oder ein Studium vorweisen zu
können. Gefordert sind auch sogenannte Schlüsselqualifikationen, also fach- und
positionsübergreifende Fähigkeiten wie Teamgeist, Stressresistenz oder Organisationsvermögen.
Häufig wird dafür auch der Begriff Soft Skills verwendet. Er fasst die von Arbeitgebern so
geschätzten „weichen“ Fähigkeiten im Gegensatz zum „harten“ Fachwissen zusammen.

Vom Sachbearbeiter bis zum Chef

„Früher mussten vor allem Führungskräfte team- und konfliktfähig sein und stark in der
Kommunikation“, sagt Dirk Werner, Bildungsexperte beim Institut der Deutschen Wirtschaft (IW)
in Köln. „Heute wird das von jedem Sachbearbeiter erwartet.“

Schlüsselqualifikationen sind quer durch alle Branchen und Berufe gefragt. Das gilt auch für
Freiberufler und Selbstständige. Je nach Aufgabe sind unterschiedliche Fähigkeiten erforderlich.
„Wer im Außendienst arbeitet, braucht vor allem Kundenorientierung und kommunikative
Fähigkeiten“, sagt Dr. Helmut Wagner, Professor für angewandte Psychologie an der Hochschule
München. „Wer im Forschungslabor tätig ist, muss sorgfältig und gewissenhaft sein und die
Fähigkeit mitbringen, komplexe Probleme zu lösen.“

Die Bedeutung überfachlicher Kompetenzen für den Berufserfolg ist unbestritten. So spielen zum
Beispiel soziale Kompetenzen wie Team- und Konfliktfähigkeit schon bald für 40 Prozent der
Unternehmen eine große Rolle, ermittelte das Bundesinstitut für Berufsbildung. Und laut einer
Unternehmensumfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages sind Teamfähigkeit,
Selbstmanagement, Einsatzbereitschaft und Kommunikationsfähigkeit die wichtigsten
Kompetenzen, die Hochschulabsolventen beim Berufseinstieg mitbringen sollten. Erst an fünfter
Stelle rangiert Fachwissen.

Eine erste Definition des Begriffs Schlüsselqualifikationen entwarf 1974 Dieter Mertens vom
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Grundlage war für ihn die Erkenntnis, dass das in
Ausbildung und Studium erworbene Fachwissen im Laufe des Berufslebens veraltet. Mertens
Schlussfolgerung: Berufstätige brauchen zusätzliche Qualifikationen, die ihnen als „Schlüssel“
dienen, um wechselndes Fachwissen immer wieder schnell und selbstständig erschließen und
Veränderungen im Job bewältigen zu können. Ausdauer und Lernbereitschaft zählte er genauso
dazu wie die Fähigkeit, seine Zeit gut einzuteilen.

106
Ständig neue Anforderungen im Job

Heute – mehr als 30 Jahre später – sind Schlüsselqualifikationen wichtiger denn je. Sichere
Arbeitsplätze sind rar in Deutschland. Der Job auf Lebenszeit stirbt aus. Befristete
Arbeitsverhältnisse nehmen zu. „Berufstätige müssen sich im Lauf ihres Arbeitslebens immer
wieder auf neue Anforderungen, Menschen und Situationen einstellen“, sagt Helmut Wagner, der
Studierende an der Hochschule München in Präsentationstechniken und sozialer Kompetenz schult.
„Schlüsselqualifikationen helfen, unterschiedliche berufliche Tätigkeiten erfolgreich zu meistern.“

Doch nicht nur der Arbeitsmarkt, auch die Arbeit an sich hat sich verändert. In den Unternehmen
sind die Hierarchien heute flacher als früher. Das bedeutet mehr Teamarbeit und Verantwortung für
den Einzelnen, aber auch mehr Austausch, Diskussionen, Absprachen und Termine. Das verlangt
Mitarbeiter, die sozial kompetent und kommunikativ sind und außerdem ein gutes Zeitmanagement
mitbringen.

Längst wird der professionelle Umgang mit Computer und Internet vorausgesetzt. So muss heute
eine Sekretärin in der Lage sein, Powerpoint-Präsentationen für ihren Chef vorzubereiten. Und bei
der steigenden Informationsflut im Job muss jeder unter Zeitdruck selektieren und zwischen
Wichtigem und Unwichtigem unterscheiden. „Der stetige Wandel der Arbeitswelt verlangt von
Arbeitnehmern eine große Flexibilität“, sagt IW-Experte Dirk Werner.

Ein klarer Vorteil gerade in der Krise

Schon im Bewerbungsverfahren spielen Schlüsselqualifikationen eine wichtige Rolle. Denn die


Unternehmen wissen heute genau: Ein Mitarbeiter, der zwar fachlich top, aber nicht in der Lage ist,
mit seinen Kollegen im Team zusammenzuarbeiten, bringt Konflikte. Deshalb versuchen viele, per
Auswahlverfahren der Durchsetzungskraft oder Stressresistenz der Bewerber auf die Spur zu
kommen. „Schlüsselqualifikationen sind ein klarer Wettbewerbsvorteil, insbesondere in Zeiten der
Krise“, sagt Dr.Andreas König vom Lehrstuhl für Unternehmensführung an der Friedrich-
Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Denn fachlich ähnelt sich das Wissen häufig. „Was
Arbeitnehmer wirklich einzigartig macht, sind fachübergreifende Qualifikationen.“ Bewerber
sollten deshalb herausarbeiten, welche Schlüsselqualifikationen sie so besonders machen. Das sei
zwar in den Bewerbungsunterlagen schwierig, räumt König ein. Im Vorstellungsgespräch könne
man zum Beispiel konkret beschreiben, wie man eine Aufgabe im Team gelöst hat.

Überfachliche Qualifikationen sind aber auch ein Türöffner auf dem Weg nach oben und
entscheiden über Beförderungen oder Gehaltserhöhungen.

Lebenslang lernen lautet das Motto

Viele Universitäten bieten inzwischen Soft-Skill-Seminare an, weil sie den Wert der „weichen“
Qualifikationen für den Berufseinstieg erkannt haben. Bildungsexperten fordern das gar für die
Schule. Wer Defizite hat, kann Schlüsselqualifikationen gut mithilfe von Weiterbildungen lernen.
Allerdings gilt auch hier: Erst Übung macht den Meister. Ein Zeitmanagement-Kurs verwandelt
keinen Chaoten in einen Ordnungsfanatiker. „Ein Musiker muss täglich üben, um dauerhaft
erfolgreich zu sein“, sagt Andreas König, der vor seiner Zeit an der Universität Erlangen-Nürnberg
professioneller Orchestertrompeter war. „Diesen Gedanken muss jeder Arbeitnehmer auf sich
übertragen.“ Lebenslang lernen – das ist die Devise.

Quelle: https://www.test.de/Schluesselqualifikationen-Noch-besser-im-Job-1817401-1820310/

107
Jugendliche und ihre Karrierechancen
Die Bevölkerung in Deutschland wird älter und schrumpft. Zu wenige Kinder werden geboren.
Dieser demografische Wandel hat Auswirkungen auf die Arbeitswelt: Der Wirtschaft fehlen schon
jetzt qualifizierte Arbeitskräfte. Diese Situation könnte eine Chance für junge Leute sein, Karriere
im Beruf zu machen. Doch das trifft nur begrenzt zu.
Der demografische Wandel hat weitreichende Folgen für den Arbeitsmarkt, die sozialen
Sicherungssysteme und die Regionen. Ein Beispiel sei das Rentensystem. Ab 2020 werden die
geburtenstarken Jahrgänge der 1960er-Jahre in Rente gehen. Dann kommt es zu einer deutlichen
Verschiebung zwischen denjenigen, die erwerbstätig sind, und denjenigen, die in Rente gehen. Das
heißt, dass weniger Erwerbstätige in die Rentenkasse zahlen, aber mehr Rentner ihr Geld aus der
Rentenkasse bekommen. Wie diese finanzielle Lücke zu schließen ist, dafür gebe es noch keine
optimalen Lösungen.
Der demografische Wandel hat für die deutsche Wirtschaft negative Folgen. In bestimmten
Branchen sei der Fachkräftemangel schon zu spüren. Er wird sich in den nächsten Jahrzehnten noch
verstärken, zum Beispiel im Ingenieurwesen oder in der Pflege. Auch regional werde dies
unterschiedliche Auswirkungen haben. Während ländliche Regionen bereits heute unter der
Abwanderung junger Menschen und einem Fachkräftemangel leiden, trifft dies auf große Städte
und den urbanen Raum nicht unbedingt zu.

Eigentlich könnte der Fachkräftemangel nur Vorteile für die jungen Menschen in Deutschland
haben. Sie können sich sozusagen die besten Arbeitsplätze aussuchen und Karriere machen. Auf
den ersten Blick trifft dies statistisch auch zu: Die Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland ist im
Vergleich zu den anderen europäischen Ländern gering. Viele junge Menschen in Deutschland
haben einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz. Diese Situation ist aber mit Vorsicht zu bewerten.
Denn die Logik, dass der Arbeitsmarkt für junge Menschen besser werden müsste, weil mehr
Arbeitsplätze zur Verfügung stehen, trifft nur begrenzt zu

Die tatsächliche Situation auf dem Arbeitsmarkt hängt sehr von der Region ab, in der man lebt und
nach Arbeit sucht. Gerade in Großstädten sei die Situation nach wie vor schwierig. Dort möchten
viele (junge) Menschen leben und arbeiten. Daher sei die Konkurrenz immer noch sehr groß. Auch
hängen die Chancen, die junge Menschen auf dem Arbeitsmarkt haben würden, stark von ihren
Qualifikationen ab. Junge Menschen mit höheren Qualifikationen wie zum Beispiel einem
Hochschulabschluss seien immer stärker nachgefragt. Außerdem müsse man als junger Mensch
mobil sein, um dort hinzuziehen, wo es Arbeitsplätze gibt.

Die deutsche Regierung versucht, Universitäten in Deutschland für internationale Studierende


attraktiv zu machen. Zum Beispiel mit dem europäischen Programm Erasmus Plus. Gut
ausgebildete Menschen können in Deutschland bleiben. Wer einen deutschen Hochschulabschluss
hat oder bereits einige Zeit in Deutschland verbracht und die Sprache gelernt hat, hat auch auf dem
deutschen Arbeitsmarkt gute Chancen auf einen Arbeitsplatz, und die Integration gelingt
nachweislich erfolgreicher. Deutschland braucht hoch qualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland, um
dem entstehenden Fachkräftemangel in Deutschland und dem Schrumpfen der Bevölkerung
entgegenzuwirken.

Quelle: Magazin Vitamin de, Nr. 62/Herbst 2014, S. 26–27.

108
Generation Praktikum
Früher sollten Praktikanten bloß Erfahrungen für ihr künftiges Berufsleben sammeln. Heute werden
sie als billige Arbeitskräfte eingesetzt. „Ich mache noch mal ein Praktikum“ – ein häufig gehörter
Satz auf Partys.
Es war im Frühling 1998, wir saßen in einem Café in Lyon, alle Erasmus-Studenten, und wir
sprachen darüber, was sein würde, wenn unser Studium zu Ende ginge. Wir waren uns sicher,
gebraucht zu werden. Wir machten ja alles richtig. Wir studierten rasch, wir lernten Sprachen, wir
gingen ins Ausland. Als Letzte der Runde erzählte Letizia aus Padua, was sie von ihrem Leben nach
dem Studium erwartete: In Italien, berichtete sie, sei es keinesfalls üblich, gleich einen Job zu
bekommen. Stattdessen nehmen die Absolventen dort viele schlecht oder gar nicht bezahlte
Praktika an, um, nach ein paar Jahren vielleicht, eine richtige Stelle zu bekommen. Das um einen
Bistrotisch versammelte restliche Europa war überrascht und empört. Ich war froh, in ein paar
Monaten nach Deutschland zurückzukehren.
Als ich drei Jahre später fertig war mit Studieren, hatte sich auch Deutschland ein wenig
italienisiert. Ich habe nachgezählt: Es waren genau 66 Wochen – ein Jahr, drei Monate und zwei
Wochen, die ich nach dem Studium als Praktikant zugebracht habe (und etwa die gleiche Zeit
während des Studiums). Nahezu meinem gesamten Bekanntenkreis ging es so, nicht nur den
Geisteswissenschaftlern und Architekten, auch denen, die vergleichsweise marktkonforme
Studienfächer gewählt hatten: Ingenieuren und Juristen, Wirtschaftswissenschaftlern und
Sozialarbeitern.
An und für sich sind Praktika etwas Gutes. Früher hießen sie oft Schnupperpraktika, weil es darum
ging, einmal hineinzuriechen in eine Zementfabrik oder eine Werbeagentur, um herauszufinden, ob
der Beruf zu einem passt oder nicht. Die Praktikanten heute haben sich längst für einen Beruf
entschieden.
Je mehr arbeitslose junge Akademiker es jedoch gibt, desto lieber stellen die Unternehmen
Praktikanten ein, die für wenig Geld professionelle Arbeiten verrichten. So ist zwischen Ausbildung
und Beruf eine häufig mehrere Jahre währende Dauerpraktikantenschaft getreten. Die Wissenschaft
hat diesen Jahren bereits einen Namen gegeben: die floundering period. Eine Phase, in der man
zappelt wie eine Flunder.
Vor zwei, drei Jahren war in den Zeitungen viel über die „Generation arbeitslos“ zu lesen, von
jungen, gut ausgebildeten Menschen, die früh ihren Job verloren. Die Flundermenschen sind anders:
Sie wurden nie arbeitslos, weil sie nie einen festen Job hatten. Sie haben daher auch keinen
Anspruch auf Arbeitslosengeld oder auf Startgeld für eine Ich-AG.
Wer heute im Internet nach Jobangeboten für Berufsanfänger sucht, der findet dort vor allem
Praktikantenstellen. Alleine in den vergangenen vier Wochen wurden auf der Seite Jobpilot 3320
neue Praktikantenstellen angeboten – und nur 1560 feste Stellen für Berufsanfänger. In der
Praktikantenbörse der Berliner Stadtzeitschrift zitty suchen in der aktuellen Ausgabe 24 Firmen
einen Praktikanten. Nur vier davon versprechen ein Honorar. Eine Magix AG bot dort vor ein paar
Wochen, fast schon gönnerhaft, „mindestens 250 Euro“ – für einen Praktikanten, der gleich ein
halbes Jahr bleibt und fähig ist, „selbstständig“ zu arbeiten, er soll die „Online-Präsenz optimieren“.
Solche Praktika klingen nicht mehr sehr nach Schnuppern, eher nach Ausbeuten. Aber das gibt
natürlich keiner gerne zu.
Ein paar Anrufe bei großen Firmen, die viele Praktikanten beschäftigen: Roland Berger, Siemens,
DaimlerChrysler, alle sagen, dass sie nicht mehr Praktikanten einstellen als noch vor ein paar
Jahren. Nur die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung gibt offen zu, dass bei ihr in den vorigen Jahren
die Zahl der Festangestellten gesunken und jene der Praktikanten gestiegen ist.
Quelle: http://www.zeit.de/2005/14/Titel_2fPraktikant_14/seite-2 Von Matthias Stolz
109
Körpersprache deuten: Einige Gesten, die ihr unbedingt vermeiden sollt

Eure Körpersprache zeigt viel deutlicher, wie es euch geht, als ihr es durch eure Worte je
ausdrücken könnt. Sehr viele der Gesten und Bewegungen, die ihr macht, werden von euren
Mitmenschen unbewusst interpretiert. Das kann ein Vor- oder Nachteil sein, je nachdem, wie eure
Gesten gedeutet werden.
Die meisten Menschen haben keine Ahnung von Körpersprache. Und so ist ihnen dann auch nicht
bewusst, wie sie auf andere wirken. Viele verhalten sich so, wie sie sich „von Natur aus“ verhalten
und machen sich keine großen Gedanken über ihr Auftreten. Das kann gut gehen. Oder auch nicht,
wenn es zum eigenen „normalen Verhalten“ gehört, regelmäßig eine der folgenden Gesten zu
machen. Gesten, die von euren Mitmenschen meist negativ ausgelegt werden und die ihr unbedingt
vermeiden müsst!
Auf die Uhr schauen
Ihr wollt gelangweilt wirken? Dann schaut so oft es geht auf die Uhr! Denn jedes Mal, wenn ihr auf
die Uhr schaut, während ihr mit jemandem sprecht, hat euer Gegenüber das Gefühl, es langweile
euch. Wenn ihr wirklich gehen müsst, weil zum Beispiel bereits der nächste Termin auf euch
wartet, dann sagt das dem Gegenüber am besten gleich direkt, statt es dadurch anzudeuten, dass ihr
auf die Uhr schaut.
Gesicht berühren
Das Berühren des Gesichtes mit der Hand (vor allem das Berühren der Nase) wird von vielen
Leuten als Anzeichen einer Lüge betrachtet. Zwar ist es nicht automatisch so, dass lügt, wer sich im
Gesicht berührt; aber von vielen Leuten wird dies so ausgelegt. Das gleiche gilt für das Verdecken
des Mundes. Deshalb: Lasst das am besten sein, wenn ihr in Gesellschaft seid und etwas sagt.
Von jemandem weg lehnen
Wenn wir jemanden mögen, lehnen wir uns zu ihm hin, wenn wir ihn nicht mögen, von ihm weg.
Meist handelt es sich dabei nur um wenige Zentimeter, für ungeübte Beobachter kaum zu erkennen.
Trotzdem gibt es immer wieder Menschen, welche solche feinen Zeichen erkennen. Deshalb:
Achtet darauf, dass ihr euch nicht zu deutlich von jemandem weg lehnt oder noch besser, lehnt euch
absichtlich dem Gegenüber ein wenig entgegen. Damit zeigt ihr euer Interesse.
Arme verschränken
In gewissen Situationen finde ich es sehr angenehm, die Arme zu verschränken. Das hat nichts
damit zu tun, dass ich mich unwohl fühle oder an etwas desinteressiert bin; es ist einfach bequem.
Nun kommt das große Aber: Viele Leute finden keinen Gefallen daran, wenn ihr Gegenüber in
einem Gespräch die Arme verschränkt. Sie empfinden dies als egoistisch, abwehrend, als
Gegenwehr. Deshalb: Lasst das am besten sein.
Sich an der Seite des Halses oder Kopfes kratzen
Dies ist ein typisches Zeichen von Zweifel und Unsicherheit. Von einigen Mitmenschen wird dies
sogar als Zeichen einer Lüge angeschaut. Versucht, die Hände nicht an den Hals kommen zu lassen,
während ihr euch mit jemandem unterhält!
Den Kopf mit den Händen stützen
„Mir ist langweilig.“, genau das sagt ihr mit dieser Geste. Man sieht dies oft in Schulklassen, an
Unis oder an Seminaren (vor allem, wenn es ein Pflicht-Seminar in einem Unternehmen ist).
Besser ist es, die Hände immer flach auf den Tisch zu legen.
Mehr Erfolg dank Kenntnissen der Körpersprache
Wenn du in der Lage bist, die Körpersprache deiner Mitmenschen zu lesen und auch gleich weißt,
wie du deine eigene Körpersprache gezielt einsetzen kannst, um deine Mitmenschen von dir zu
überzeugen, dann bist du erfolgreicher und erreichst deine Ziele.

Quelle: http://interaktionsblog.de/koerpersprache-deuten-gestik/

110
Immer fleißig?

Laut Statistischem Bundesamt arbeiten Vollzeit-Arbeitnehmer in Deutschland im Durchschnitt


etwas mehr als acht Stunden täglich und damit 41 Stunden pro Woche. Im Vergleich zu 1991 sind
das wöchentlich drei Stunden weniger – und viel weniger als in vielen anderen Ländern ist es auch.
Der durchschnittliche Urlaubsanspruch liegt bei 27 Tagen – zählt man die Feiertage hinzu, haben
nur Dänen und Kroaten in Europa mehr freie Tage pro Jahr. Trotzdem arbeitet circa jeder zehnte
Deutsche heute mehr als 48 Stunden pro Woche.

„Überlanges Arbeiten ist bei Führungskräften und vor allem Selbstständigen fast normal“, sagt
Georg Thiel, Vizepräsident des Statistischen Bundesamts. Und nicht nur für den Alltag der Chefs
sind Arbeitsmenge, Tempo und Termindruck typisch. Die Konsequenz: Laut Bundesanstalt für
Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin sind immer mehr Menschen psychisch belastet.

Acht von zehn sind immer für den Chef erreichbar Ein Grund dafür ist auch, dass Arbeitnehmer
immer öfter Arbeit aus dem Büro mit nach Hause nehmen. In Umfragen erklären mehr als 80
Prozent der Deutschen, dass sie auch am Feierabend für den Betrieb erreichbar bleiben. Rund drei
Viertel sagen, dass sie regelmäßig oder manchmal in ihrer Freizeit arbeiten. Die Deutschen, ein
Volk von übermotivierten Strebern?

Die Pädagogin Elisabeth Hano sieht viele Gründe, warum Mitarbeiter erreichbar bleiben wollen.
„Für viele ist esAusdruck dafür, guten Willen zu zeigen, immer einsatzbereit zu sein.“ Mehr als die
Hälfte der Deutschen sind auch im Urlaub für ihren Chef erreichbar. Das gilt vor allem für Männer.
Ein starkes Motiv dafür ist das Gefühl, für den Betrieb sehr wichtig zu sein. Außerdem ist der
Druck oft hoch, effizient und profitabel zu arbeiten. „Mit weniger Personal mehr erreichen, das ist
vielerorts die Vorgabe“, sagt Hano. Deshalb sollen wichtige Mitarbeiter im Idealfall rund um die
Uhr einsatzbereit sein. Und das hat Konsequenzen für den ganzen Betrieb, weil Führungskräfte den
Druck oft nach unten weitergeben.

Es gibt inzwischen aber auch Firmen in Deutschland, die neu denken. Wenn möglich, geben sie
ihren Arbeitnehmern zum Beispiel mehr Freiraum zu entscheiden, wann diese auf Anfragen
reagieren. „Wer geistig arbeitet und ständig auf E-Mails und Telefonate reagieren muss, kommt aus
dem Rhythmus, Konzentration und Produktivität lassen nach“, erklärt der Hirnforscher Manfred
Spitzer von der Universität Ulm.

Wo außerdem die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit verloren geht, kann das krank machen. „Das
beginnt mit Schlafstörungen, geht über in Konzentrationsschwächen und Dauerstress – und endet
im schlimmsten Fall im Burn-out“, so Spitzer. Arbeitsausfälle durch Stresskrankheiten kosten die
deutsche Wirtschaft und die Krankenkassen angeblich mehr als 50 Milliarden Euro pro Jahr.

Quelle: Deutsch perfekt. Heft № 3. Spotlight Verlag, 2018. – S. 15.

111
Macht ist nicht das Gegenteil von Weiblichkeit
Keine Angst vor der Macht, ruft Christiane Funken Frauen zu. Im Interview erklärt die Soziologin
von der Technischen Universität Berlin, warum starke Veränderungen in der Arbeitswelt Frauen
helfen – und ihnen die Zukunft gehört. Die Professorin untersucht seit vielen Jahren, was Frauen bei
der Karriere hilft und was sie bremst. Ihr aktuelles Buch heißt SHECONOMY – Warum die
Zukunft der Arbeitswelt weiblich ist.
Warum sehen Sie vor allem Frauen als Gewinner der Veränderungen in der Arbeitswelt? In einer
Zeit zunehmender Globalisierung und Digitalisierung sind neben Fachwissen vor allem soziale
Kompetenzen wichtig, psychologisches Gespür, Flexibilität und Integrationsfähigkeit – ein Vorteil
für Frauen. Diese Fähigkeiten haben aber auch viele Männer – oder nicht?

Ich sage nicht, Frauen und Männer sind von Natur aus so und so. Aber Frauen sind bis jetzt viel
stärker mit Blick auf soziale Kompetenzen erzogen worden. Sie sind oft empathischer. Und wegen
ihrer Lebenssituation sind sie es gewohnt, vieles gleichzeitig zu tun: Sie kümmern sich um Familie
und Beruf – und müssen dabei die ganze Zeit schnelle und gute Lösungen finden, um alles zu
schaffen. Weshalb soll das Frauen in der neuen Arbeitswelt helfen? Viele Unternehmen können im
globalen Wettbewerb nur noch bestehen, wenn sie den Kunden individuelle Lösungen anbieten. Das
geht aber nur, wenn sie Kunden und unterschiedliche Fachleute zusammenbringen, um gemeinsam
daran zu arbeiten. In diesen oft wechselnden Konstellationen treffen viele unterschiedliche Kulturen
und Denkformen aufeinander.
Kommunikationsfehler und Blockaden verhindern oft den Erfolg. Hier können Frauen ihre Stärke
nutzen und Konflikte lösen. In vielen Unternehmen gibt es einen Wettbewerb um Positionen.
Männer sind dabei oft im Vorteil.
Wie ändert sich das?
Unternehmen sind immer Arenen, in denen es um Konkurrenz geht. Tatsächlich müssen Frauen oft
mit ansehen, wie Männer an ihnen vorbeiziehen. An dieser
Stelle müssen Frauen noch viel lernen; aber nicht mit negativen Strategien. Es geht mehr darum,
selbstbewusst und sichtbar zu sein. Frauen sollten bei aller Teamfähigkeit lernen, auch stärker auf
die eigene Leistung hinzuweisen. Also zeigen: Wir sind im Team erfolgreich gewesen, aber ich
habe sehr dazu beigetragen. Sie rufen Frauen zu, keine Angst vor der Macht zu haben. Viele Frauen
aber haben mit dem Wort Macht Probleme.
Warum?
Es gibt Menschen, die sehen Macht als das Gegenteil von Weiblichkeit. Das stimmt so nicht. Aber
es gibt in vielen Unternehmen einen starken Wettkampf um Machtgewinn und Machterhalt. Dabei
wird oft unfair gekämpft, auf Kosten der anderen. Da sagen viele Frauen zu Recht: Das wollen wir
so nicht. Es gibt aber auch andere Formen der Macht. Zum Beispiel, etwas gemeinsam zu gestalten.
Frauen verstehen immer mehr, dass sie die Zukunft nur verändern können, wenn sie Verbündete
suchen, Netzwerke aufbauen und wichtige Projekte an sich ziehen. Die Deutschen diskutieren viel
über die Vereinbarkeit von Kind und Karriere. Wo sehen Sie die Gesellschaft heute? Viele Studien
zeigen, dass junge, gut ausgebildete Frauen Karriere machen wollen – und in einer guten
Partnerschaft leben und Kinder großziehen möchten. Auch jüngere Männer möchten mehr Zeit mit
ihren Kindern verbringen. In vielen Firmen gibt es bei dem Thema aber noch altes Denken. Wer
dort um Vier geht, um sein Kind aus dem Kindergarten zu holen, kann abends noch so viel im
Homeoffice arbeiten, das zählt nicht. Das ist ein Karrierekiller! Da muss sich noch viel ändern.
Trotzdem: Die Chancen auf ein selbstbestimmtes Leben und eine Karriere waren für Frauen noch
nie so groß wie heute.

Quelle: Deutsch perfekt. Heft № 3. Spotlight Verlag, 2018. – S. 22.

112
Das ist im Büro verboten
Musik hören, den Hund mitbringen, private E-Mails schreiben – was dürfen Angestellte bei der
Arbeit? Und was sollten Sie in deutschen Büros auf keinen Fall tun?

1,30 Euro sind genug für einen Skandal. Wegen dieses Betrags hat es in Deutschland nicht nur eine
Debatte über das Arbeitsrecht gegeben. Man kann fast sagen: Die 1,30 Euro haben das Land ein
bisschen verändert.

Es ist ein Tag im Februar des Jahres 2008. Barbara Emme alias Emmely arbeitet an der Kasse in
einem Supermarkt in Berlin. Seit 31 Jahren tut sie das. Da vergisst ein Kunde zwei Pfandbons.
Emmely löst sie ein. Sie bekommt 1,30 Euro – und kurze Zeit später die Kündigung. Ihr
Arbeitgeber sagt, dass er der Angestellten jetzt nicht mehr vertrauen kann. Die 50-Jährige wehrt
sich juristisch. Und das Arbeitsgericht gibt ihr zwei Jahre später recht: Die Kündigung nach 31
Jahren als Angestellte steht in keiner Relation zu den 1,30 Euro. Emmely bekommt ihren Job
zurück. Sie schreibt ein Buch, ist Gast in Talkshows – und bis zu ihrem Tod im letzten Jahr ein
kleiner Star.

Die Berlinerin ist zu einem Symbol geworden für das Phänomen der Bagatellkündigungen. Es gibt
mehr Fälle wie ihren. Die Arbeitsgerichte in Deutschland haben viel zu tun. Eine Angestellte im
Krankenhaus zum Beispiel verliert ihren Job, weil sie mit Kollegen acht halbe Brötchen aus dem
Kühlschrank nimmt und isst. Ein Angestellter lädt im Büro sein Handy auf und bekommt wegen
0,014 Cent Stromkosten die Kündigung.

Diese Fälle sind absurd – aber trotzdem real. In deutschen Büros gelten nicht nur Regeln, sondern
Gesetze. Ein paar davon sind wirklich wichtig. So wie die Sache mit dem Handy. Das Aufladen im
Büro kann Angestellten wirklich Probleme machen. Das ist nämlich Stromdiebstahl. Also besser
vorher den Chef um Erlaubnis fragen. Der kann sogar verbieten, dass das Handy bei der Arbeit an
ist.

Verboten: Facebook, private E-Mails und Nachrichten

Die Möglichkeiten der modernen Kommunikation am Arbeitsplatz, speziell das Internet,


beschäftigen immer wieder die Justiz. Als Angestellter sagt man sich am besten: Was der
Arbeitgeber nicht erlaubt, ist verboten. Also auch das Lesen von privaten E-Mails, der Blick auf die
Nachrichtenwebsite oder auf Facebook. Auch wenn man soziale Medien in seiner Freizeit benutzt,
sollte man beim Thema Arbeit diskret sein. Wer in einem Facebook-Post seinen Chef beleidigt,
kann deshalb den Job verlieren.

Manche Firmen haben im Arbeitsvertrag spezielle Vereinbarungen zum privaten Benutzen des
Internets im Büro. Manchmal ist es für Angestellte erlaubt, zählt aber nicht als Arbeitszeit. Aber
auch dann sollte man vorsichtig sein. Der Download von Filmen und Musik am Firmencomputer ist
weniger zu empfehlen. Spezielle Vereinbarungen gibt es außerdem oft zum Rauchen am
Arbeitsplatz. Manche Firmen erlauben es, zählen es aber als Pausenzeit.

Eine andere Regel kennen auch viele Deutsche nicht: Es ist nicht generell erlaubt, in der Arbeitszeit
zum Arzt zu gehen. Nur wenn der Arztbesuch zu keiner anderen Zeit möglich und außerdem
medizinisch nötig ist, muss der Chef ihn erlauben.

113
Erlaubt: Musik und Dekoration

Eine gute Nachricht gibt es für Fans von Musik und Radio: Beides kann der Chef nicht einfach so
verbieten. Wenn die Lieblingsband aber Kollegen oder Kunden stört, sieht es anders aus. Ähnlich
ist es mit Pflanzen und privaten Bildern als Bürodekoration. Und die hippe neue Wandfarbe sollte
man besser für zu Hause nehmen.

Was tun, wenn die Kita-Angestellten streiken? Darf man das Kind in so einem Notfall ins Büro
mitnehmen? Manche Firmen erlauben das explizit. Ein generelles Recht darauf haben Eltern aber
nicht. Bei anderen Bürogästen sind viele Arbeitgeber restriktiv: Tiere sind nicht immer
willkommen. Wer den Hund ins Büro mitnehmen will, braucht das Okay von seinem Chef. Und die
Kollegen darf das Tier nicht stören.

Ein absolutes Tabu ist es, Dinge aus der Firma zu stehlen – egal, ob Bleistift, Kugelschreiber oder
Briefumschlag. Die Konsequenz kann eine Kündigung sein, auch bei Bagatellen. Das Argument
von Arbeitgebern vor Gericht ist dann nämlich oft: Die Firma vertraut dem Angestellten nicht mehr.
Denn wenn er heute einen Stift stiehlt – was nimmt er dann morgen mit?

Eigentlich ist es ganz einfach: Bei der Arbeit dürfen Angestellte arbeiten. Mehr nicht. Alles andere
ist bei jedem Arbeitsplatz anders geregelt und steht meistens im Arbeitsvertrag oder in einer
speziellen Vereinbarung mit der Firma. Oder man fragt den Chef. Denn so ein persönliches
Gespräch ist manchmal nicht schlecht – und definitiv nicht verboten.

Quelle: https://www.deutsch-perfekt.com/deutsch-lesen/im-buero-verboten

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Thematische Wortliste

Arbeitswelt
1. die Absage, -n отказ
2. ackern пахать, вкалывать
3. anbieten, o,o предлагать
4. angestellt sein bei D. состоять на службе, быть нанятым на службу
5. der, die Angestellte, -n служащий
6. anstrengend утомительный, напряженный
7. die Anstrengung, -en усилие, старание, напряжение
8. der Anteil, -e часть, доля, участие
9. das Arbeitsfeld, -er поле деятельности
10. der Arbeitgeber, = работодатель
11. die Arbeitskraft, ``-e рабочая сила, работоспособность
12. der Arbeitsmuffel, = нелюбитель работать, лодырь
13. der Arbeitnehmer, = наемный работник
14. die Arbeitsstelle, -n место работы
15. der Arbeitsplatz, -``e рабочее место
16. die Aufstiegsmöglichkeiten возможности продвинуться по каръерной
лестнице, сделать каръеру
17. ausüben (eine Tätigkeit ~ ) исполнять, осуществлять
18. das Ausgebrannt-Sein (das Gefühl des ~ ) усталость, выгорание (профессиональное,
эмоциональное)
19. der, die Beamte, -n чиновник
20. bedienen обслуживать
21. der Berufseinstieg, -e начало профессиональной карьеры
22. der Berufseinsteiger, = начинающий работник, молодой специалист
23. der Besitzer, = владелец
24. der Betrieb, -e предприятие
25. sich bewerben, a,o um A. претендовать на рабочее место, устраиваться
на работу
26. der Bewerber, = кандидат (на должность), соискатель
27. die Bewerbung, -en заявление (о приёме на работу)
28. die Bezahlung, -en оплата
29. der Businessmann, ~ leute бизнесмен
30. der Chef, -s шеф
31. eigenverantwortlich действующий под свою ответственность
32. die Einbildung,-en воображение, высокомерие
33. das Einkommen, = доход
34. einschlagen, u, a (berufliche Richtung ~ ) выбирать путь (направление)
35. die Einstellung, -en точка зрения, позиция, отношение
36. die Erfahrung, -en опыт
37. die Erhöhung, -en повышение
38. freiberuflich на гонорарной основе, работающий на себя
39. das Gehalt, ``er жалование
40. die Gemeinschaft, -en общество, сообщество
41. geregelt регламентированный, установленный
42. sich hangeln зд.перебиваться
43. die Herausforderung, -en вызов, требование
44. der Job, -s работа

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45. die Jobchanche, -n шанс на трудоустройство
46. kündigen D увольнять (ся)
47. der Lebenslauf, -``e автобиография, резюме
48. der Lebensunterhalt, = средства к существованию, пропитание
49. der Leiter, = руководитель
50. leisten (geistige Arbeit ~) выполнять, совершать
51. sich (Dat.) etw. leisten позволить себе (в мат. отношении)
52. die Lehre, -n производственное обучение
53. der Lohn, -``e зарплата
54. der Lohnarbeiter, = наемный рабочий
55. malochen вкалывать
56. das Minderwertigkeitsgefühl, -e чувство неполноценности
57. die Mitentscheidung, -en участие в принятии решения
58. die Mühe, -n усилие, старания, труд
59. der Nutzen,= польза
60. die Pension, -en пенсия
61. das Praktikum, Praktika практика
62. die Privatfirma, -en частная фирма
63. reinschnuppern зд. познакомиться со специальностью \
профессией на практике
64. schaffen, u, a творить, создавать
65. die Schlüsselqualifikation, -en ключевая характеристика, квалификация
66. schuften вкалывать
67. sich selbständig machen открыть своё собственное дело, вести свой
собственный бизнес
68. der Sebständige, -n частный предприниматель
69. der Sklave, -n раб
70. die Sozialversicherung, -en социальное страхование
71. die Steuer, -n налог
72. der Studiengang, - ``e специальность
73. die Tätigkeit, -en деятельность
74. der Teilzeitjob, -s неполный рабочий день
75. überbrücken скоротать, заполнить
76. unfrei принудительный, несвободный
77. die Überstunden сверхурочные часы, переработка
78. das Unternehmen, = предприятие
79. der Unternehmer, = предприниматель
80. die Unternehmensberatung,-en консалтинговая компания
81. unterstützen поддерживать
82. verdienen зарабатывать
83. der Verdienst, -e заработок, заслуга
84. verlangen требовать
85. die Vertretung,-en замещение (кого-л. в должности), исполнение
чьих-л. обязанностей, замена
86. verzweifelt sein быть в отчаянии
87. Vitamin B (B steht für Beziehungen) связи
88. die Vollzeit работать полный день
89. der Vorgesetzte, -n начальник
90. sich weiterbilden повышать квалификацию
91. die Weiterbildung повышение квалификации
92. Wert legen auf Akk. придавать чему-л. большое значение
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93. der Workaholik, -s трудоголик
94. die menschliche Würde человеческое достоинство
95. die Zusage, -n cогласие, положительный ответ соискателю
96. der Zweck, -e цель

Bewerbung

1. die Abteilung, -en отдел


2. abwechslungsreich разнообразный
3. agieren действовать, поступать
4. das Abschlusszeugnis,-se аттестат, свидетельство об окончании учебного
заведения
5. die (An)Forderung, -en требование
6. der/die Angestellte, -n служащий, сотрудник
7. ankommen, a, o auf A. зависеть от чего-л.
8. ansprechen, a, o обращаться к кому-л., просить
9. anspruchsvoll требовательный, взыскательный
10. die Anzeige, -n объявление
11. der Anspruch, -``e претензия
12. die Anstellung, -en прием на работу, должность
13. das Arbeitsklima рабочая атмосфера, психологический климат
(в коллективе)
14. die Arbeitszeit, -en рабочее время
15. das Arbeitszeugnis, -se справка с места работы, характеристика
16. aufführen приводить (цитату), возводить
17. das Aufgabengebiet, -e круг задач, сфера деятельности
18. der Aufmacher, = заявитель, составитель
19. die Aufstiegschance, -n шанс продвинуться по карьерной лестнице
20. der Auftrag, -``e заказ
21. das Au-pair-Mädchen, = гувернантка
22. die Ausbildung, -en образование, обучение
23. eine Ausbildung absolvieren закончить обучение
24. das Ausscheiden, = уход с работы (службы), отставка
25. der Ausstieg (aus dem Beruf) уход из профессии
26. der Beleg, -e доказательство, подтверждение, документ
27. die Berufsberatung, -en профориентация
28. der Berufsweg, -e профессиональный путь
29. das Bewerbungsschreiben, = заявление о приеме
30. die Branche, -en отрасль
31. die Buchhaltung,-en бухгалтерский учет
32. das Durchsetzungsvermögen,= напористость, пробивная сила
33. die EDV-Kenntnisse знания компьютера (электронной обработки
данных)
34. der Eignungstest, -s тест на профпригодность
35. sich einarbeiten сработаться
36. das Einfühlungsvermögen,= чуткость, отзывчивость
37. der Einsatz, -``e участие, вступление
38. der Einstieg, -e начало, введение
39. die Erklärungsseite, -n пояснительная записка
40. der Export, -e экспорт
41. die Festanstellung, en постоянное место работы
117
42. die Fortbildung, -en повышение квалификации, переподготовка
43. gegebenfalls в данном случае
44. geeignet sein быть пригодным, подходящим
45. der Gehilfenbrief, e рекомендательное письмо
46. die Gelegenheit, -en возможность, случай
47. das Gewerbe, = индивидуальная трудовая деятельность,
мелкое производство, ремесло
48. die gleitende Arbeitszeit скользящий график работы
49. grundsätzlich принципиально
50. die Handelskammer, -n торговая палата
51. die Handwerkskammer, -n ремесленная палата (представительный орган
ремесленников)
52. die Herausforderung, -en вызов
53. der Import, -e импорт
54. das Inserat, -e объявление
55. der Inserent, -en дающий объявление в газете, рекламодатель
56. invers наоборот, в обратном порядке
57. kaufmännisch коммерческий
58. der /die kaufmännische Angestellte, -n торговый служащий, предприниматель
(Kaufmann/Kauffrau)
59. die Klippen уловки, подводные камни
60. die Kompetenz, -en компетентность, полномочия
61. kündigen D. увольнять(ся)
62. der Nachweis, -e доказательство, подтверждение, свидетельство
63. das Personalwesen, = управление кадрами, работа с кадрами
64. die Probezeit, -en испытательный срок
65. das Profil, -e профиль, анкета, обзор деятельности
66. recherchieren производить поиски
67. die Referenz, -en отзыв, рекомендация
68. sachlich объективный, деловой, существенный
69. das Schalten,= схема составления
70. scheuen vor D. пугаться, избегать чего-л.
71. die Sprachkenntnis, -se знание (иностранных) языков
(Fremdsprachenkenntnisse)
72. der Schwerpunkt, -e основной момент, сущность
73. die Stelle, -n место, работа, ставка
74. die Stellenanzeige, -n объявление о найме на работу
75. das Stellenangebot, -e вакансия, предложение работы
76. die Stellung, -en / die Position, -en место, должность
77. tätig sein работать, заниматься к-л. деятельностью
78. das Team, -s / das Kollektiv,-e команда, коллектив
79. der Termin, -e дата, срок, встреча, приемные часы
80. überfliegen, o, o пробегать глазами
81. ungekündigt sein иметь постоянное место работы
82. die Unterlagen / die Dokumente документы
83. die Unterstützung, -en поддержка
84. sich verbessern улучшаться, исправляться
85. (sich)vereinbaren (nach Vereinbarung) назначить встречу, договориться (по
договоренности)
86. verfügen über + Akk располагать чем-л.
87. die Verhaltensregeln правила поведения
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88. die Verwaltung, -en управление, администрация
89. verweilen задерживать(ся), остановиться
90. das Vorstellungsgespräch, -e собеседование
91. wenn es Dir (Ihnen) recht ist если тебя (Вас) это устроит
92. der Wechseldienst, -e (= Schichtdienst) посменная работа
93. in Wort und Schrift устно и письменно
94. das Zeugnis, -se свидетельство, аттестат, сертификат
95. zielstrebig целеустремленный
96. zutreffen, a, o соответствовать действительности

Besprechungen im Job
1. abhaken отмечать галочкой (в календаре)
2. die akzeptable Lösung, -en приемлемое решение
3. der Angerufene, -n вызываемый абонент
4. das Anliegen, = желание, задача, забота, стремление
5. der Artikel, = /die Ware, -n товар
6. der Anruf, -e телефонный звонок
7. der Anrufbeantworter,= автоответчик
8. der Anrufer,= вызывающий абонент, инициатор сделки
9. die Ausdrucksweise, -n способ выражения, стиль
10. die Auskunft, -``e справка, информация, справочное бюро
11. der Ansprechspartner,= контактное лицо, консультант
12. die Auseinandersetzung,-en разногласия, спор, полемика, дискуссия
13. die Ausflucht, -``e уловка, увертка, лазейка
14. der Aushang, -``e объявление, доска объявлений, афиша
15. der Ausweg, -e выход (из ситуации)
16. das Bedenken, = сомнения, размышления
17. das Bedürfnis, -se потребность
18. die Besprechung, -en совещание, обсуждение, брифинг
19. der Besserwisser,= умник, всезнайка
20. der Beteiligte, -n участник
21. der Betreuer,= руководитель, куратор, консультант
22. die Betriebsrätin,-nen женщина – член совета предприятия
23. das Betriebsratsmitglied, -er член совета директоров
24. der Betroffene, -n заинтересованное лицо
25. der Beobachter, = наблюдатель
26. die Botschaft, -en известие, послание, посольство
27. den Ausgang eines Gesprächs vorausahnen предвидеть, предугадать исход разговора
28. die Durchwahlnummer, -n сквозной набор; прямой набор номера
абонента
29. das Engagement, -s обязательство, активность, служба
30. das Fazit, -e вывод, итог
31. gefährden подвергать опасности, ставить под угрозу
32. gegensätzlich противоположный, контрастный, вопреки
33. das Gegenüber, = визави, сидящий напротив, собеседник
34. die Gerichtsverhandlung, -en судебный процесс (разбирательство)
35. das Grundgehalt, -``er основная зарплата
36. der Händler,= мелкий торговец, продавец
37. das Handout, -s раздаточный материал, рекламный проспект
38. Hemmungen überwinden, a, u преодолеть препятствия (комплексы)

119
39. der Hinderungsgrund, -``e сдерживающий фактор, основание для отказа
40. der Informationsvorsprung, -``e информационный отрыв, опережение
41. jmdn. über den Tisch ziehen обманывать, обделять кого-л.
42. die Konjunktur, -en конъюнктура, экономическая активность
43. kontrovers спорный, противоречивый
44. die Körperhaltung, -en осанка, положение тела
45. die Lenkung des Gesprächsablaufs управление беседой, ходом переговоров
46. eine Lösung ausarbeiten разработать (подготовить) решение
47. die Mailbox, -en почтовый ящик для электронных сообщений
48. die Mediation, -en посредничество, медиация
49. der Mediator,-en посредник, медиатор
50. meiden, ie, ie избегать
51. der Messestand, -``e выставочный стенд
52. mit den Fingern trommeln барабанить пальцами
53. die Nachfrist, -n отсрочка, дополнительный срок
54. die Nachricht hinterlassen, ie, a оставить сообщение
55. die Nachtschicht machen работать в ночную смену
56. die Notlüge, -n ложь во спасение
57. der Privatanschluss, -``e персональное подключение (дом. телефон)
58. die Produktmesse, -n выставка (ярмарка) продукции
59. die Rahmenbedingungen общие (типовые) условия
60. das Revier abgrenzen отграничить пространство (участок)
61. das Scheitern eines Gesprächs verhindern предотвратить срыв переговоров
62. schlüssig argumentieren обоснованно аргументировать
63. souverän wirken действовать самостоятельно
64. die Stellungnahme, -n высказывание мнения, точки зрения
65. die Tagesordnung,-en повестка дня
auf der Tagesordnung stehen стоять на повестке дня
66. die Teamsitzung,-en заседание (рабочего коллектива)
67. termingerecht своевременно
68. einen Termin vereinbaren назначить встречу
69. der Überredner,= оратор, способный убеждать
70. ungezwungen непринужденно
71. der Untergeordnete, -n подчиненный
72. die Urlaubsvertretung, -en замещение на время отпуска
73. die Verbindung, -en связь, соединение
74. die Vergütung nach Leistung оплата по результатм выполненной работы
75. verhandeln вести переговоры
76. der Verhandlungspartner, = партнер по переговорам
77. das Verkaufsgespräch,-e консультация по продаже, торговые
переговоры
78. den Vertrag schriftlich festhalten письменно оформить договор
79. der Vertreter,= представитель, заместитель
80. der Vielredner,= говорящий бесконечно
81. die Vorgehensweise, -n метод, порядок, способ работы; процедура
82. der Vorgesetzte, -n начальник
83. vortragen, u, a докладывать
84. die Vorwahl, -en код (города, страны) для телефонного
соединения
85. sich in Widerspruch zu j-m setzen вступить с кем-л. в противоречие
86. die Win-win-Lösung, -en взаимовыгодное решение
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87. die Wortmeldung,-en слово (выступление)
88. wühlen копаться (зд. в бумагах)
89. der Zeit/Termindruck нехватка времени, цейтнот

Geschäftliche Korrespondenz
1. die Anfrage, -n запрос
2. das Angebot, -e предложение
3. der Anhang, -``e приложение
4. die Anrede, -n обращение
5. die Anschrift, -en адрес
6. der Auftrag, -``e заказ, поручение, назначение
7. der Bedarf_ потребность
8. berücksichtigen учитывать, принимать во внимание
9. die Beschwerde, -n жалоба
10. die Bestätigung, -en подтверждение
11. der Bestellschein, -e бланк заказа, заявка
12. die Bestellung, -en заказ
13. der Betreff, -e тема (сообщения), повод
14. betreffen, a, o / angehen, i, a касаться, относиться
15. der Bezug, -``e cсылка на что-л., отношение
16. in Bezug auf A. в связи, ссылаясь на что-л.
17. der Empfänger, = получатель, адресат
18. das Fingerspitzengefühl, = тонкое чутье, тактичность
19. formelhaft формальный, шаблонный
20. die Frist, -en срок
21. die Frachtkosten транспортные расходы
22. das Gerät, -``e прибор
23. die Geschäftskorrespondenz деловая корреспонденция
24. der Handelsbrief, -e коммерческое письмо
25. handschriftlich рукописный, от руки
26. herstellen / erzeugen / produzieren производить, выпускать
27. das Kondolenzschreiben, = соболезнование
28. der Kunde, -n / die Kundin, -en клиент\ клиентка
29. die Krankenversicherung, -en медицинское страхование
30. der Lieferant, -en поставщик
31. die Lieferung, -en поставка
32. die Mahnung, -en напоминание, предупреждение
33. das Papierwort, -``er слово, закреплённое на бумаге
34. die Preisliste, -n прейскурант
35. rechtsgültig правомерный, законный
36. die Reklamation, -en возврат, претензия, жалоба
37. der Sachverhalt, -e обстоятельства дела, положение вещей
38. unter diesen Umständen при этих обстоятельствах
39. die Unterschrift, -en подпись, роспись
40. die Verpackungskosten расходы по упаковке
41. vertreiben, ie, ie сбывать, изгонять
42. der Vertrieb, -e сбыт, реализация, продажа
43. der Widerruf, -e аннулирование, отказ, опровержение
44. die Zahlungsbedingungen условия оплаты
45. zur Verfügung stehen, a, a быть в распоряжении
121
Quellenverzeichnis
Textquellen

1) Allani I.K. Arbeitswelt und Beruf Beitrag 52. RAAbits Hauptschule/Arbeitslehre. URL:
http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&doc_id=3056377&mode=inline&openmode=inlin
e
2) Anleitung: Wie schreibt man eine Zusammenfassung. URL: http://www.deutscher-
bericht.de/fachartikel/wie-schreibt-man-eine-zusammenfassung/
3) Balzer Axel C. Leitfaden für geschäftliche Telefonate. URL: https://www.philognosie.net/job-
karriere/leitfaden-fuer-geschaeftliche-telefonate-wie-telefoniere-ich-
richtig#1wie_melde_ich_mich_korrekt_und_verstaendlich
4) Bohmer R., Morasch U. Marktzeitung. Wirtschaftstexte aus der deutschen Presse für den
Unterricht, 2005. Ausgabe 4.
5) Buscha A., Szita S. Begegnungen. Deutsch als Fremdsprache A2+: Integriertes Kurs- und
Arbeitsbuch. – Leipzig: Schubert Verlag, 2007. – 238 S.
6) Daniels A., Estermann Ch. u.a. Mittelpunkt B2. Deutsch als Fremdsprache für Fortgeschrittene. -
Ernst Klett Sprachen GmbH, Stuttgart 2011. – 184 S.
7) Duden. Briefe gut und richtig schreiben. Ratgeber für richtiges und modernes Schreiben, 4.,
überarbeitete und erweiterte Auflage, bearbeitet von der Dudenredaktion: Dudenverlag Mannheim–
Leipzig–Wien–Zürich, 2006. – 336 S.
8) Fluter, das Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung. – Bonn: BPB, Ausgabe 36, 2010.
– 50 S.
9) Freiwilliges soziales Jahr. URL: http://www.fsj.at/index.php?pid=1
10) Häusermann U., Dietrich G. u.a. Sprachkurs Deutsch, Teil 3 – Frankfurt am Main: Verlag
Moritz Diesterweg, Verlag Sauerländer AG, 1992. – 321 S.
11) Horst H. Siewert. Fangfragen im Vorstellungsgespräch souverän beantworteten - Redline
Wirtschft bei Verlag Moderne Industrie, 2002. – 222 S.
12) Kaufmann S., Lemcke Ch., u.a. Berliner Platz 3 Neu. Deutsch im Alltag. Lehr- und
Arbeitsbuch mit 2 Audio-CDs zum Arbeitsbuchteil und „Im Alltag EXTRA“. Klett-Langenscheidt
GmbH, München, 2013. - 296 S.
13) Koithan U., Schmitz H. u.a. Aspekte Mittelstufe Deutsch. Arbeitsbuch 1. Langenscheidt, 2007.
– 176. S.
14) Koithan U., Schmitz H. u.a. Aspekte neu B2 Mittelstufe Deutsch Arbeitsbuch mit Audio-CD.
Ernst Klett Sprachen GmbH. Stuttgart. 2017.–183 S.
15) Kurzer Leitfaden zur Erstellung von PowerPoint Präsentationen. URL:https://www.hydro.uni-
wuppertal.de/fileadmin/bauing/hydro/downloads/Leitfaden_PowerPoint.pdf
16) Lechner O., Moroder B. Schlüsselkompetenzen – ein Schlüssel zur Arbeitswelt von
morgen. Vierte Auflage, 2013. – WIFO Wirtschafttsforschunginstitut. URL:
http://www.camcom.bz.it/sites/default/files/uploaded_files/Scuola_economia/2015_10_18_schluess
el_2013.pdf
17) Mainagascheva I. Taxi - Lieferdienst der deutschen Sprache, 2013, Heft 1, - 82 S. URL:
http://drb.ru/wp-content/uploads/2012/05/2013-1-Taxi.pdf
18) Personal aktiv, das Magazin für Arbeitgeber. – Dortmund: EDE VAU Verlag GmbH, 2010. –
16 S.
19) Praktikum im Studium. Deutsche Welle. URL: http://www.dw.com/de/10-praktikum-im-
studium/a-6587260
20) Small Talk: Was reden wenn der Chef im Aufzug steht? Haufe eCampus Redaktion. URL:
http://ecampus.haufe.de/karriere/small-talk-was-reden-wenn-der-chef-im-aufzug-steht/
21) Sprachbar. An die Arbeit. URL: http://www.dw.com/de/an-die-arbeit/a-15177161

122
Hörtexte

1) Aufderstrasse H., Bock H. u.a. Themen aktuell 2. Lehrwerk für Deutsch als Fremdsprache:
Kursbuch, Arbeitsbuch mit integrierter Audio-CD. – München: Max Hueber Verlag, 2007 – 240 S.
2) Buscha A. Begegnungen Deutsch als Fremdsprache A2+: Integriertes Kurs- und Arbeitsbuch /
А. Buscha, S. Szita. – Leipzig: Schubert Verlag, 2007. – 238 S.
3) Daniels A., Estermann Ch. u.a. Mittelpunkt B2. Deutsch als Fremdsprache für Fortgeschrittene. -
Ernst Klett Sprachen GmbH, Stuttgart 2011. – 184 S.
4) Guenat G., Hartmann P. Berufspraxis Deutsch B1. Fertigkeitentrainer mit Audio-CD. Ernst Klett
Sprachen GmbH, Stuttgart 2014. 143 S.
5) Hieber W., Lernziel Deutsch, Deutsch als Fremdsprache, Grundstufe 2. – München: Max Hueber
Verlag, 2001 –224 S.
6) Hosni L.R., Swerlowa O. u.a. Aussichten B1.1. Kurs- und Arbeitsbuch mit 2 Audio-Cds und
DVD. – Ernst Klett Sprachen GmbH, Stuttgart 2011. – 214 S.

Videoquellen

1) Werkstatt statt Hörsaal. Media Center. Deutsche Welle.


URL: http://www.dw.com/de/werkstatt-statt-h%C3%B6rsaal/av-16965550
2) Was bringt mir ein Freiwilligendienst?
URL: https://www.youtube.com/watch?v=jKG68S6AeEo
3) Bewerbung: Wie bewerbe ich mich richtig?
URL: https://www.youtube.com/watch?v=gA57cKcgHkI
4) Das erfolgreiche Vorstellungsgespräch.
URL: https://www.youtube.com/watch?v=aYySGhb7wR4

Bildquellen

Foto: © Rawpixel – shutterstock.com, https://www.goethe.de/de/spr/ueb/daa/all/be0/be1.html


Juma 1/2006 S. 5, 10, 11, http://www.auslandsschulwesen.de
http://www.telefonmediation.com/wp-content/uploads/TelefonMediation.com-Arbeitsplatzkonflikt-
Nerven-blank.jpg
https://www.mopo.de/image/24231428/4x3/620/465/f673d1a21209ee1bd14df989f55f110/wU/kolle
gen-streiten-sich.jpg
http://www.beyond-9to5.de/wp-content/uploads/2012/10/konflikte-arbeitsplatz.jpg
https://karrierebibel.de/geschaeftsbrief-schreiben/
Tadej Zupancic / iStockphoto) http://www.apexidcorp.com/about-us/
https://images.computerwoche.de/images/computerwoche/bdb/1856460/738x415_f5f5f5.jpg
http://www.statusnew.ru/wp-content/uploads/2016/06/small-talk-1.jpg
https://www.absolventa.de/karriereguide/arbeit-und-alltag/kriterien-guter-arbeitsplatz

Trotz intensiver Bemühungen konnten wir nicht alle Rechteinhaber ausfindig machen. Für
Hinweise sind wir dankbar.

123
Deutsch in der Geschäftskommunikation

Inhaltsverzeichnis

Modul 1. Arbeitswelt …………………………………………………………………. 3


Modul 2. Bewerbung …………………………………………………………………. 24
Modul 3. Besprechungen im Job …………………………………………………….. 49
Modul 4. Geschäftliche Korrespondenz …………………………………………....... 73
Modul 5. Konjunktiv im Geschäftsleben….………………………………………….. 88
Leitfaden zur Gestaltung einer Zusammenfassung…………………………………….. 98
Artikel zum Referieren ……………………………………………………………….. 102
Thematische Wortliste ………………………………………………………………… 115
Quellenverzeichnis ……………………………………………………………………. 122

Издание подготовлено в авторской редакции

Подписано к печати 14.05.2018 г. Формат 60×841/8.


Бумага для офисной техники. Гарнитура Times.
Усл. печ. л. 14,4. Тираж 500 экз. Заказ № 3180.

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