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Musik der 50er Jahre

Die Musik allgemein


Die Musik war in den 50er Jahren ein großes Thema.
Amerikanische Musik wie zum Beispiel der Rock’n’roll und der Jazz kam groß
raus.
Außerdem wurde der so genannte Rockabillysound entdeckt.
Die Jugendlichen fischten aus dieser „frischen“ Musik eine neue Energie. Aber die
Älteren bezeichneten Rock’n’roll als Räubermusik. So wurde diese Art von Musik
in Tanzschulen übersagt.
Auch Jazz wurde damals zu Anfang abgelehnt, als Negermusik wurde es
bezeichnet.
Doch trotzdem hat der Sound es geschafft und Hörer für sich gewonnen.
Die 50er waren eine Epoche der neuen Musik.

Musikarten der 50er

Rockabillysound
Der Rockabillysound ist auch heute noch eine sehr beliebte Musikrichtung.
Entstanden ist sie 1950, als die jungen und zum größten Teil weißen Musiker in
den Südstaaten Amerikas den von den schwarzen entdeckten Rythm & Blues mit
ihren vertrauten Instrumenten neu für sich gewannen und mit Elementen der
CountryMusik mixten.
Zuerst hatte diese Musik keinen wirklich eigenen Namen.
Sie wurde einfach unter Pop, Country oder Rythm and Blues eingeordnet.
Der Begriff „Hillbilly“ (dt. Landei oder Hinterwäldler), wie der Sound auch benannt
wurde, betonte das ländliche dieser Musik. Der Begriff „Rockabilly“ setzte sich nur
langsam durch.
Anfangs ging Trend des Rockabillysound auch nicht über die Grenzen der
Südstaaten hinaus. Also versuchten einige Musiker das ländliche des Sounds
loszuwerden um auch international Erfolg zu haben.
Rock’n’roll
Die Entstehung des Rock’n’roll Sounds und der damit verbundene Hype, begann
in den späten 50ern. Es war eher die Musikrichtung der frechen Jugendkultur.
Die Besetzung der meisten Rock’n’roll-Bands setzt sich aus einem Frontmann
(meistens der Sänger), einer Gitarre oder einem Klavier, und einem E-Bass
beziehungsweise einem Kontrabass und einem Schlagzeug zusammen.
Der Gesang ist oft rau und männlich.
Typisch für den Sound sind kurze Kompositionen und eine, ursprünglich aus dem
„Boogie Woogie“ stammende, so genannte rollende Basslinie (durchgehender
Bass, auch Rolling Bass genannt),
Der Rock’n’roll gilt als Ursprungsform der Rockmusik.

Jazz
Jazz ist eine vielseitige Musikrichtung, in der es sehr viele einzelne Stile gibt.
In den 50er Jahren kamen drei Arten von Jazz heraus.

Cool Jazz
Der Cool Jazz wurde in den späten 1940ern bzw. in den frühen 1950ern in New
York aus dem Bebop entwickelt (Jazzstil aus 1940) .
Der Wort „Cool“ verkörpert in diesem Fall eher eine introvertierte Musik. Die
Jazzart bevorzugt eher langsame Rhythmen und geschwungene Melodien.
Aus dem Cool Jazz entstand später in Kalifornien der West Coast Jazz. Er ist eher
unterhaltend.

Hard Bop
Der Hard Bop (Hardbop) entstand 1955 und ist eine neuere Variante des Bebops.
Er enthält Elemente der damals neueren Afroamerikanischen Unterhaltungsmusik
und war musisch gesehen Melodiös und auf die Takteinheiten ausgerichtet.
In den frühen 60ern wurde der Hard Bop abgewandelt und der Soul Jazz, eine
etwas funkigere Variante des Sounds entstand.

Free Jazz
Der Free Jazz wurde gegen Ende der 50er Jahre entdeckt. Free Jazz ist ein
Begriff für ein ungebundenes, musikalisches Improvisationsspiel im Jazz.
Es wird viel improvisiert und viele Elemente der anderen Stilrichtungen mit
eingebracht. Wir der Begriff „Free“ schon sagt, ist es eine sehr freie Musikart ohne
wirklich feste Vorschriften, wie die typische Melodie abläuft.
Daher ist eine wirkliche Beschreibung des Stils nicht wirklich möglich.

Berühmte Künstler der 50er

Elvis Presley
Elvis Aaron Presley wurde am 8. Januar 1935 in Mississippi geboren.
Er war Sänger, Musiker und Schauspieler.
Er war einer der wichtigsten Vertreter der Rock- und Popkultur des 20.
Jahrhunderts.
Deshalb wird er auch heute noch als „King of Rock’n’roll“ bezeichnet.
Mit über einer Milliarde verkauften Tonträgern gilt Elvis Presley als der weltweit
erfolgreichste Solokünstler aller Zeiten.
Er begann seine Kariere 1954 als einer der ersten Musiker in der Rockabilly
Revolution (siehe oben).
1956 hatte er dann seinen Durchbruch, als man anfing ihn als
Identifikationsperson für den Rock’n’roll zu sehen.
Leider zeigte der Erfolg auch seine Schattenseiten. Elvis kam in Kontakt mit
Drogen und Alkohol und versuchte durch das berauschen vor dem Stress zu
fliehen.
Er nahm zu und war nicht mehr wirklich fit genug um das weiter durch zu stehen.
Am 16. August 1977 starb er im Alter von 42 Jahren an Arrhythmie (plötzlicher
Herztod).
Der damalige US-Präsident Jimmy Carter sagte dazu, übersetzt:
„Elvis Presleys Tod nimmt unserem Land ein Stück von sich selbst. Er war
einzigartig und unersetzlich. Mehr als 20 Jahre ist es her, dass er in die Szene
platzte mit einer Wirkung, die es bis dahin noch nie gegeben hatte und die es wohl
auch nicht mehr geben wird. Seine Musik und seine Persönlichkeit, die
Zusammenführung von weißem Country und schwarzem Rhythm & Blues,
veränderte für immer die Landschaft amerikanischer Kultur. Er hatte viele
Anhänger, er war der Welt ein Symbol für die Vitalität, die Rebellion und den
Humor unseres Landes.“

Heute ist Elvis Presley eine Legende und ist immer noch als „King of Rock’n’roll“ in
Erinnerung.

Elvis Presley, hier mit seiner Ehefrau Priscilla.

Ray Charles
Raymond Charles Robinson wurde am 23. September 1930 in Georgia geboren.
Er war ein US-Amerikanischer Musiker, dessen Einfluss stilprägend für die Rythm
& Blues-Richtung und ihre Entwicklung war.
Ray wuchs in den Zeiten der Rassentrennung unter Armutsverhältnissen auf und
erblindete im alter von 7 Jahren.
Seine erste Single „Love You I Love You“ kam 1949 heraus. Der Titel erzielte mit
Platz 2 der Rythm & Blues-Hitparade einen beachtlichen Erfolg für einen Erstling.
Danach hatte Ray Charles noch viele musische Erfolge und auch Gastauftritte in
dem Film „Blues Brothers“ und in ein paar US-Sitcoms, wie „Die Nanny“ und „Wer ist
hier der Boss“.
Er starb am 10.Juni 2004 im alter von 73 Jahren an Leberkrebs.
Seine Karriere dauerte mehr als 50 Jahre an.

Ray Charles musste mit ansehen, wie sein Bruder ertrank. Kurz danach erblindete
er.

Marilyn Monroe
Norma Jeane Mortenson wurde am 1.Juni 1926 in Los Angeles geboren.
Sie war Sängerin, Schauspielerin, Filmproduzentin und auch Fotomodell.
Heute wird sie zu den Sexsymbolen und Filmikonen des 20. Jahrhunderts gezählt
und ist das Vorbild vieler Mädchen.
Viele Sprüche und Weißheiten von ihr prägen das Leben der heutigen Jugend und
zieren auch viele Profile in Internetportalen.
Das wohl berühmteste ist:
„Ein weises Mädchen küsst, aber liebt nicht, hört zu, aber glaubt nicht und
verlässt, bevor sie verlassen wird.“
1945 wurde Norma alias Marilyn als Fotomodell entdeckt und begann so den
Anfang ihrer Karriere.
1947 kam dann ihr erster Song namens „Every Baby Needs A Da-Da-Daddy“
heraus.
Im Jahre 1962 sang sie im Madison Square Garden zu Ehren des Geburtstags von
John F. Kennedy die Songs „Happy Birthday Mr. President“ und „Thanks For The
Memory“. Zwei Songs die auch heute noch Weltberühmt sind.
Kurz darauf, in der Nacht vom 4. auf den 5. August 1962 starb sie im Alter von 32
Jahren an einer Überdosis an Medikamenten.

Marilyn Monroe ist auch heute noch das Vorbild vieler junger Mädchen.
Quellen:

Internet:

Google Bilder: Marilyn Monroe


http://www.newsbo.de/wp-content/uploads/2010/10/Marilyn-Monroe.jpg

Google Bilder: Elvis


http://www.virginmedia.com/images/evlis-priscilla.jpg

Google Bilder: Ray Charles 1950


http://2.bp.blogspot.com/_eo0hAIh6n3U/THv4ne0_y0I/AAAAAAAAAZc/2IXfNclkNH
0/s1600/ray-charles--021507.jpg

Wikipedia: Jazz
http://de.wikipedia.org/wiki/Jazz

Wikipedia: Rock’n’roll
http://de.wikipedia.org/wiki/Rock%27n%27Roll

Wikipedia: Rockabilly Sound


http://de.wikipedia.org/wiki/Rockabilly

Wikipedia: Marilyn Monroe


http://de.wikipedia.org/wiki/Marilyn_Monroe

Wikipedia: Ray Charles


http://de.wikipedia.org/wiki/Ray_Charles

Wikipedia: Elvis Presley


http://de.wikipedia.org/wiki/Elvis_Presley